-
In solchen Vermittlungsanlagen sind nicht, wie bei konventionellen
Vermittlungsanlagen, die Informationen über bestehende Verbindungen in längs des
Verbindungsweges verteilten Relais u. dgl. gespeichert, sondern es werden derartige
Informationen konzentriert als jeweils miteinander zu verbindende Leitungsabschnitte
angebende Adressen in Adressenumlaufspeichern gespeichert. In einer solchen Zeitmultiplex-Fernmelde-,
insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage ist es auf Grund einer zeitlich voneinander
getrennten Abwicklung der sich auf die einzelnen Teilnehmer beziehenden Vermittlungsvorgänge
an sich möglich, von vornherein unerwünschte Doppelverbindungen zu vermeiden. Voraussetzung
hierfür ist eine fehlerfreie Übertragung und Verarbeitung der für die Herstellung
und Auslösung der
-
Verbindungen benötigten Informationen. Es ist indessen nicht auszuschließen,
daß ungünstige Umstände, z. B. fehlerhafte Verarbeitung oder Übertragung solcher
Informationen oder das Auftreten von Störimpulsen, trotzdem zu einer unerwünschten
Doppelverbindung führen können.
-
Um in einem derartigen Vermittlungssystem dennoch unerwünschte Doppelverbindungen
zu vermeiden, ist es bereits bekannt (deutsche Patentschrift 1 225 246), daß bei
einem von einer Vergleichseinrichtung vorgenommenen Vergleich einer jeweils gerade
von einem Adressengenerator, der zyklisch aufeinanderfolgend jeweils die Adressen
einer gerade auf ihren Schleifenzustand abgefragten Anschlußleitung so lange liefert,
bis die für die betreffende Anschlußleitung auf Grund ihres Betriebszustandes gerade
abzuwickelnden Vermittlungsvorgänge beendet sind, gelieferten Adresse mit den in
einem Adressenspeicher eingeschriebenen Adressen der in Verbindungen beteiligten
Anschlußleitungen eine Zähleinrichtung bei mindestens zweimaligem Auftreten von
Adressengleichheit ein eine Doppelverbindung kennzeichnendes Signal abgibt, welches
als Kriterium für die Abgabe eines Befehls zur Auslösung derjenigen Verbindungen,
an denen die Anschlußleitung mit der gerade vom Adressenregister gelieferten Adresse
beteiligt ist, ausnutzbar ist. Ein solches Vorgehen gestattet die Vermeidung von
solchen Doppelverbindungen, die darauf zurückzuführen sind, daß bei ordnungsgemäßem
Betrieb im Verlauf einer Zeitmultiplexsystemperiode jeweils nur einmal impulsweise
zu betätigende Zeitkanalschalter in fehlerhafter Weise mehrmals je Zeitmultiplexsystemperiode
betätigt werden. Dies ist ausreichend in Zeitmultiplexvermittlungsanlagen, in denen
in den einzelnen Übertragungswegen überhaupt nur derartige jeweils einmal je Zeitmultiplexsystemperiode
impulsweise zu betätigende Zeitkanalschalter liegen.
-
Vielfach ist jedoch eine Zeitmultiplexvermittlungsanlage kompletter
aufgebaut und enthält in den einzelnen Übertragungswegen zusätzlich zu oder auch
an Stelle von solchen jeweils nur einmal jeZeitmultiplexsystemperiode impulsweise
zu betätigenden Zeitkanalschaltern auch Schalter, die je nach den in der Zeitmultiplexvermittlungs
anlage gerade bestehenden Verbindungen bereits bei ordnungsgemäßem Betrieb im Verlauf
einer Zeitmultiplexsystemperiode auch in mehreren, und zwar je nach Anzahl und Art
der gerade bestehenden Verbindungen mehr oder weniger vielen Zeitkanallagen zu betätigen
sind. Solche Schalter können insbesondere Koppelpunktkontakte sein, mittels derer
in einer größeren Zeitmultiplex-Vermittlungsanlage in einer Mehrzahl vorgesehene
Multiplexleitungen an Multiplexzwischenleitungen anschaltbar sind, über die die
einzelnen Multiplexleitungen miteinander verbindbar sind.
-
In diesem Zusammenhang ist es bereits bekannt (deutsche Patentschrift
1 298 579), daß in Anlagen, in denen jeweils einer Mehrzahl von Teilnehmern zugehörige
Multiplexschienen, an die diese dadurch zu einer Anschlußgruppe zusammengefaßten
Teilnehmer über Anschlußleitungen mit Hilfe darin eingefügter Zeitkanalschalter
jeweils periodisch impulsweise anschaltbar sind, ihrerseits zu Übergruppen zusammengefaßt
sind und die Multiplexschienen jeder Übergruppe untereinander jeweils über eine
Multiplexzwischenleitung und mit den Multiplexschienen jeder der weiteren Übergruppen
jeweils über eine
weitere Multiplexzwischenleitung mit Hilfe jeweils an eine Multiplexschiene
und eine Multiplexzwischenleitung angeschlossener Koppelpunktkontakte verbindbar
sind und in denen je Multiplexschiene ein Adressenumlaufspeicher vorgesehen ist,
in welchem die jeweils durch die Adresse der betreffenden Multiplexzwischenleitung
gegebenen Adressen der gerade die betreffende Multiplexschiene mit einer Multiplexzwischenleitung
verbindenden Koppelpunktkontakte jeweils zu den den betreffenden Verbindungen zugeordneten
Pulsphasen eingeschrieben sind, ein Adressengenerator zyklisch nacheinander die
Adressen der einzelnen Multiplexzwischenleitungen abgibt, ein Vergleicher während
der Abgabe einer Adresse durch den Adressengenerator dieser Adresse nacheinander
mit den im Adressenumlaufspeicher einer Multiplexschiene einer Ubergruppe gespeicherten
Adressen, danach in entsprechender Weise mit den in den Adressenumlaufspeichern
der weiteren Multiplexschienen der betreffenden Übergruppe gespeicherten Adressen
und danach in entsprechender Weise mit in den Adressenumlaufspeichern der Multiplexschienen
der weiteren Übergruppen gespeicherten Adressen vergleicht und ein mit Umlaufspeichern
aufgebauter Zähler auf jeder Pulsphase für sich und für jede Übergruppe jeweils
neu beginnend das Auftreten von Adressengleichheit zählt und nach zweimaligem Auftreten
von Adressengleichheit während der Abgabe der Adresse einer die Multiplexschienen
zweier tSbergruppen verbindenden Multiplexzwischenleitung oder während der Abgabe
der Adresse einer die Multiplexschienen einer Übergruppe untereinander verbindenden
Multiplexzwischenleitung bei gleichzeitiger Ansteuerung einer an die betreffende
Multiplexzwischenleitung angeschlossenen Zwischenspeichereinrichtung sowie nach
dreimaligem Auftreten von Adressengleichheit während der Abgabe der Adresse einer
die Multiplexschienen einer tSbergruppe untereinander verbindende Multiplexzwischenleitung
ohne gleichzeitige Ansteuerung einer an die betreffende Multiplexzwischenleitung
angeschlossenen Zwischenspeichereinrichtung ein eine Doppelverbindung anzeigendes
Signal abgibt. Auf diese Weise ist es möglich, in einer Zeitmultiplexfernmeldevermittlungsanlage
der angegebenen Art unerwünschte Doppelverbindungen vermeiden bzw.
-
beseitigen zu können. Dabei ist allerdings ein relativ hoher Speicherkapazitätsaufwand
für den erwähnten, mit Umlaufspeichern aufzubauenden Zähler vonnöten, da dieser
bei der bekannten Schaltungsanordnung in jeder Zeitkanallage für sich das Auftreten
von Adressengleichheit zählen können muß; außerdem müssen bei der bekannten Schaltungsanordnung
die Auswerteschaltmittel imstande sein, je nach Adresse bei unterschiedlicher Mindestanzahl
des Auftretens von Adressengleichheit ein eine Doppelverbindung anzeigendes Signal
abzugeben. Der nachfolgend beschriebenen Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde,
mit verringertem Aufwand in einer Zeitmultiplexfernmeldevermittlungsanlage unerwünschte
Doppelverbindungen vermeiden zu können.
-
Die Erfindung betrifft somit eine Schaltungsanordnung zur Vermeidung
von Doppelverbindungen in Zeitmultiplex-Fernmelde-, insbesondere -Fernsprechvermittlungsanlagen,
in denen die Adressen der an Verbindungen beteiligten Leitungsabschnitte in Adressenumlaufspeichern
gespeichert werden und in
denen eine Zähleinrichtung bei einem von
einer Vergleichseinrichtung vorgenommenen Vergleich von Leitungsabschnittsadressen
mit den in solchen Adressenumlaufspeichern jeweils eingeschriebenen Adressen an
Verbindungen beteiligter Leitungsabschnitte bei mehrmaligem Auftreten von Adressengleichheit
ein eine Doppelverbindung kennzeichnendes Signal abgibt. Eine solche Schaltungsanordnung
ist erfindungsgemäß zur Vermeidung von Doppelverbindungen in Zeitmultiplex-Vermittlungsanlagen,
in denen die einzelnen Zeitmultiplexleitungen zumindest einer Gruppe von ankommenden
Zeitmultiplexleitungen (Empfangszeitmultiplexleitungen) mit den einzelnen Zeitmultiplexleitungen
zumindest einer Gruppe von abgehenden Zeitmuitiplexleitungen (Sendezeitmultiplexleitungen)
über Zeitmultiplexzwischenleitungen mit Hilfe von jeweils an eine Zeitmultiplexleitung
und eine Zeitmultiplexzwischenleitung angeschlossenen Koppelpunktkontakten verbindbar
sind und in denen je ankommender und abgehender Zeitmultiplexleitung ein Adressenumlaufspeicher
vorgesehen ist, in dem die jeweils durch die Adresse der betreffenden Zeitmultiplexzwischenleitung
gegebenen Adressen der gerade die betreffende Zeitmultiplexleitung mit einer solchen
Zeitmultiplexzwischenleitung verbindenden Koppelpunktkontakte jeweils in den den
betreffenden Verbindungen zugeordneten Zeitkanallagen eingeschrieben sind, dadurch
gekennzeichnet, daß zeitmultiplexzwischenleitungsindividuelle Zähler vorgesehen
sind, die zyklisch nacheinander in den einzelnen Zeitkanallagen die in den einzelnen
Adressenumlaufspeichern gespeicherten Koppelpunktadressen zählen und bei zweimaligem
Auftreten ein und derselben Koppelpunktadresse ein eine Doppelverbindung anzeigendes
Signal abgeben.
-
Die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung benötigt also nicht je
Zeitkanallage einen eigenen Zähler bzw. eigene Zähler-Speicherkapazität zur Zählung
des jeweiligen Auftretens von Adressengleichheit, sondern kommt mit einer Anzahl
von Zählern aus, die gleich der gegenüber der Anzahl der Zeitkanallagen regelmäßig
kleineren Anzahl der sich jeweils zwischen einer Gruppe von ankommenden Zeitmultiplexleitungen
und einer Gruppe von abgehenden Zeitmultiplexleitungen erstreckenden Zeitmultiplexzwischenleitungen
ist; dennoch vermag die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung periodisch alle
die Multiplexleitungen mit den einzelnen Multiplexzwischenleitungen verbindenden
Koppelpunktkontakte auf ihre Beteiligung an einer Doppelverbindung zu prüfen und
eine fälschlicherweise zustande gekommene Doppelverbindung nach so kurzer Zeit anzuzeigen
und damit ihre Auslösung zu verlassen, daß praktisch kein Informationsaustausch
zwischen den an einer unerwünschten Doppelverbindung beteiligten Teilnehmern stattfinden
kann.
-
An Hand der Zeichnung sei die Erfindung noch näher erläutert.
-
Die Zeichnung zeigt schematisch in einem zum Verständnis der Erfindung
erforderlichen Umfange eine P CM-Zeitmultiplexvermiftlungsstelle, in der beispielsweise
L=8 vierdrahtmäßig betriebene Zeitmultiplexlinien, die jeweils eine Empfangszeitmultiplexleitung,
wie die in der Zeichnung dargestellte Empfangszeitmultiplexleitung an, und eine
Sendezeitmultiplexleitung, wie die in der Zeichnung dargestellte Sendezeitmultiplexleitung
abl, umfassen, mit anderen vierdrahtmäßig betriebenen Zeitmultiplex-
linien verbindbar
sind, beispielsweise mit einer die in der Zeichnung dargestellte Empfangszeitmultiplexleitung
anL und die in der Zeichnung dargestellte Sendezeitmultiplexleitung abL umfassenden
Zeitmultiplexlinie; Verbindungen jeweils zweier Zeitmultiplexlinien, wie z. B. der
beiden Zeitmultiplexlinien anl/abl und anLlabL, werden dabei mit Hilfe von Zeitmultiplexzwischenleitungspaaren
20/26...
-
Z3/3Z zustande gebracht, in die Paare von Zwischenspeichern eingefügt
sein können, wie dies z. B. aus der deutschen Offenlegungsschrift 1 946 883 oder
aus der deutschen Patentschrift 1 800726 bekannt ist. Die einzelnen ZeitmultiplexzwischenleitungenZ
0, 26; . . .; 73, 37 sind eingangsseitig mit den einzelnen Empfangszeitmultiplexleitungen
....... anL über Koppelpunktschalter verbindbar, die jeweils im Rahmen einer über
einen solchen Koppelpunktschalter hinweg verlaufenden Verbindung jeweils in denjenigen
periodisch aufeinanderfolgenden Zeitfächern übertragungsfähig sind, die durch den
der betreffenden Verbindung auf der betreffenden Empfangszeitmultiplexleitung zugeteilten
Zeitkanal innerhalb des Pulsrahmens dieser Empfangszeitmultiplexleitung gegeben
sind; ausgangsseitig sind die Zeitmultiplexzwischenleitungen Z0, 26;...; 73, 37
mit den Sendezeitmultiplexleitungen ab.... abL über Koppelpunktschalter verbindbar,
die jeweils im Rahmen einer über einen solchen Koppelpunktschalter hinweggeführten
Verbindung jeweils in denjenigen periodisch aufeinanderfolgenden Zeitfächern übertragungsfähig
sind, die durch den der betreffenden Verbindung auf der betreffenden Sendezeitmultiplexleitung
zugeteilten Zeitkanal innerhalb des Pulsrahmens dieser Sendezeitmultiplexleitung
gegeben sind. Dem vierdrahtmäßigen Betrieb der Zeitmultiplexlinien entsprechend
ist dabei jeweils ein Paar von Zeitmultiplexzwischenleitungen in eine solche Verbindung
einbezogen.
-
Zur Ansteuerung derjenigen Koppelpunktschalter, die an ein und derselben
Empfangszeitmultiplexleitung liegen, und derjenigen Koppelpunktschalter, die an
der zugehörigen Sendezeitmultiplexleitung liegen, ist, wie dies aus der deutschen
OÆenlegungsschrift 1 946 883 bekannt ist, jeweils ein gemeinsamer Adressenumlaufspeicher
vorgesehen. So ist für die Ansteuerung der Koppelpunktschalter, über die die Empfangszeitmultiplexleitung
anl mit den einzelnen ZeitmultiplexzwischenleitungenZ0,Z6;...; 73, 37 verbindbar
ist, und zur Ansteuerung der Koppelpunktschalter, über die Sendezeitmultiplexleitung
abl mit den einzelnen Zeitmultiplexzwischenleitungen 76, Zu...; 32, 73 verbindbar
ist, ein gemeinsamer Adressenumlaufspeicher Ul vorgesehen, und zur Ansteuerung der
an der Empfangszeitmultiplexleitung anL liegenden Koppelpunktschalter und der an
der Sendezeitmultiplexleitung abL liegenden Koppelpunktschalter ist ein gemeinsamer
Addressenumlaufspeicher UL vorgesehen. In diesen Adressenumlaufspeichern sind in
einer aus der Zeitmultiplextechnik an sich bekannten Weise (siehe z. B. deutsche
Patentschriften 1 243 247 und 1 207452) jeweils an einer dem jeweiligen Zeitkanal
entsprechenden Stelle die Adressen derjenigen Koppelpunktschalter eingeschrieben,
über die die jeweilige Empfangs- bzw.
-
Sendezeitmultiplexleitung im Zuge der einzelnen über die Zeitmultiplexleitungen
geführten Verbindungen jeweils mit einer Zeitmultiplexzwischenleitung verbunden
ist. Jedem der Adressenumlaufspeicher UI ... UL ist ausgangsseitig in ebenfalls
an sich bekannter
Weise direkt ein Dekoder Dann... DanL nachgeschaltet,
dessen Ausgänge zu den Steuereingängen derjenigen Koppelpunktschalter führen, über
die die betreffende Empfangszeitmultiplexleitung ani... anL mit den einzelnen Zeitmultiplexzwischenleitungen
Z0, .6...; 73, 37 verbindbar ist; außerdem ist jedem der Adressenumlaufspeicher
UI ... UL über ein Verzögerungsglied, das in (aus der deutschen Offenlegungsschrift
1 946 883) bekannter Weise bemessen sein kann, ein zweiter Dekoder Dabl . . . DabN
nachgeschaltet, dessen Ausgänge zu den Steuereingängen derjenigen Koppelpunktschalter
führen, über die die betreffende Sendezeitmultiplexleitung ab....
-
abL mit den einzelnen Zeitmultiplexzwischenleitungen 76, Z0; ...;
37,73 verbindbar ist. Nach Maßgabe der in den AdressenurnlaufspeichernUi... UL momentan
gespeicherten, jeweils durch die Adresse der betreffenden Zeitmultiplexzwischenleitung
gegebenen Koppelpunktadressen der gerade in Verbindungen einbezogenen Koppelpunktschalter
werden die in Frage kommenden Koppelpunktschalter jeweils zeitkanalrichtung periodisch
impulsweise geschlossen.
-
Zur Vermeidung von Doppelverbindungen sind nun zeitrnultiplexzwischenleitungsindividuelle
Zähler vorgesehen, die zyklisch nacheinander in den einzelnen Zeitkanallagen die
in den einzelnen AdressenumlaufspeichernUi... UL gespeicherten Koppelpunktadressen
zählen und bei zweimaligem Auftreten ein und derselben Koppelpunktadresse ein eine
Doppelverbindung anzeigendes Signal abgeben. Wie dies für das in der Zeichnung dargestellte
Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt ist, können dazu die Adressenumlaufspeicher
UI... UL ausgangsseitig über Speicherauswahlschalter .... . SL sowie einen Zeitkanalauswahlschalter
SK mit einem AdressendekoderAD verbunden sein, an dessen zwischenleitungsadressenindividuelle
Ausgänge .0... die zwischenleitungsindividuellen Zähler angeschlossen sind. In der
in der Zeichnung dargestellten Schaltungsanordnung weist dabei jeder der beispielsweise
15 Zähler einen l-Bit-Speicher SO... 35 und ein UND-Glied ..... .3 UG auf, das mit
seinem einen Eingang an den Eingang und mit seinem anderen Eingang an den Ausgang
des jeweils zugehörigen 1-Bit-Speichers SO... 35 angeschlossen ist. Die die Ausgänge
der zwischenleitungsindividuellen Zähler bildenden Ausgänge der UND-Glieder Zug0...3
UG können über ein ODER-Glied OG zusammengefaßt sein, an dessen Ausgang og gegebenenfalls
das eine Doppelverbindung anzeigende Signal auftritt. Die Speicherauswahlschalter
81... SL können, wie dies auch in der Zeichnung gezeigt ist, nacheinander von einem
im Pulsrahmentakt von z. B.
-
125 pts weitergeschalteten Schieberegister ZL her angesteuert werden;
in der Zeichnung ist dazu angedeutet, daß das Schieberegister 7L eingangsseitig
über eine Taktimpulsleitung 3 T mit entsprechenden Taktimpulsen beaufschlagt wird,
die im Beispiel in einem Abstand von 1251los aufeinanderfolgen. Der Zeitkanalauswahlschalter
SK wird in der in der Zeichnung dargestellten Schaltungsanordnung von einem Vergleicher
V her angesteuert. Eingangsseitig wird dieser Vergleicher V einerseits von einem
im Zeitkanaltakt, d. h. beispielsweise im Abstand von jeweils 125/321los, weitergeschalteten
Zeitkanalzähler KZ und andererseits von einem ZeitkanalzählerZK beaufschlagt, der
in einem dem Produkt aus Pulsrahmendauer T und Anzahl L der Zeitmultiplexlinien
entsprechenden Takt, d. h. beispielsweise in einem
Abstand von 125 8 = 1000 ys, weitergeschaltet
wird.
-
Der Vergleicher V vergleicht die ihm eingangsseitig jeweils zugeführten
Zeitkanalbezeichnungen und gibt jeweils nur bei Gleichheit zweier ihm eingangsseitig
gerade zugeführter Zeitkanalbezeichnungen ein Betätigungssignal für den Zeitkanalauswahlschalter
SK ab.
-
Die im vorstehenden in ihrem schaltungstechnischen Aufbau- beschriebene
Schaltungsanordnung arbeitet dann bei Zugrundelegung eines Systems mit 32 Zeitkanälen
je Pulsrahmen von 125 Fs Dauer bei L = 8Zeitmultiplexlinien anllabI . . . anLlabL
und z. B. 15 Zählern S0/UG0. . 35/3 UG wie folgt: Vom Vergleicher V her wird der
ZeitkanalausschalterSK zunächst während der Zeitfächer eines ersten, vom ZeitkanalzählerZK
bezeichneten Zeitkanals geschlossen, und zwar über L T= 1 ms hinweg. Während dieser
Zeitspanne von 1 ms, sind, vom Schieberegister ZL her gesteuert, nacheinander die
Speicherauswahlschalter SI...SL jeweils für die Dauer von 125 ms, d. h. für die
Dauer eines Adressenumlaufes in den Adressenumlaufspeichern UI...
-
UL, geschlossen. Hierdurch wird erreicht, daß die den in der betrachteten
ersten Zeitkanallage in den Adressenumlaufspeichern .1... UL etwa gespeicherten
Koppelpunkt- bzw. Zwischenleitungsadress en entsprechenden Ausgänge (.0.. .3.) des
Adressendekoders AD aktiviert werden, was in dem jeweils nachfolgenden 1-Bit-Speicher
SO... 38 gespeichert wird. Bei 8 Adressenumlaufspeichern Um... UL können nach 1
ms maximal 8 l-Bit-Speicher sich im Speicherzustand befinden. Die Anzahl der im
Speicherzustand befindlichen l-Bit-Speicher entspricht dabei der Anzahl der in den
betrachteten ersten Zeitkanallage in Verbindungen einbezogenen Koppelpunktschalter.
-
Erscheint dabei nun eine Koppelpunkt- bzw.
-
Zwischenleitungsadresse wenigstens zweimal, wie dies im Falle einer
Doppelverbindung der Fall sein muß, so wird der der betreffenden Zwischenleitungsadresse
zugehörige Ausgang des Adressendekoders AD auch ein zweites Mal aktiviert, wobei
bei diesem zweiten Mal für das einerseits direkt und andererseits über den zugehörigen,
im betrachteten Fall bereits im Speicherungszustand befindlichen l-Bit-Speicher
an den betreffenden Ausgang des Adressendekoders AD angeschlossene UND-Glied die
Koinzidenzbedingung gegeben ist, so daß an dem Ausgang og des die UND-Glieder UG0..3UG
zusammenfassenden ODER-Gliedes OG ein die Doppelverbindung anzeigendes Signal auftritt.
Aus der momentanen Stellung des Schieberegisters ZL und des Zeitkanalzählers ZK
kann nun abgelesen werden, welche Multiplexlinie (anllabl ... anL/abL) an der aufgefundenen
Doppelverbindung beteiligt ist und in welcher Zeitkanallage diese Doppelverbindung
besteht. Zu ihrer weiteren Auswertung und Verarbeitung können diese Angaben vom
Schieberegister ZL und vom Zeitkanalzähler ZK in SpeicherregisterR1, R 3 übertragen
werden, wie dies in der Zeichnung angedeutet ist.
-
Das SchieberegisterZL bezeichnet dabei zunächst nur eine an der festgestellten
Doppelverbindung beteiligte Multiplexlinie, während die Bezeichnung der zweiten
an der Doppelverbindung beteiligten Multiplexlinie noch offen ist. Diese zweite
an der Doppelverbindung beteiligte Multiplexlinie kann jedoch in einer den vorstehend
erläuterten Vorgängen entsprechenden Weise ermittelt werden, indem die Adressendekodierung
in der für die Doppelverbindung
bereits ermittelten Zeitkanallage
wiederholt wird, nachdem die l-Bit-SpeicherS0...3S bis auf denjenigen, dessen zugehöriges
UND-Glied (UG 0..
-
3 UG) das die Doppelverbindung anzeigende Signal abgegeben hatte,
in den Ruhezustand zurückgesetzt worden sind. Sobald nun im Verlaufe des wiederholten
Adressendekodierungsvorganges die Adresse der an der festgestellten Doppelverbindung
beteiligten Multiplexzwischenleitung zum ersten Mal auftritt, ist jetzt bereits
die Koinzidenzbedingung für das mit dem der betreffenden Adresse zugehörigen Ausgang
.0... 3 z des Adressendekoders AD verbundene UND-Glied (zug0...3 UG) erfüllt, so
daß am Ausgang og des nachfolgenden ODER-Gliedes OG wiederum ein die Koppelverbindung
anzeigendes Signal auftritt, und aus dem in diesem Augenblick eingenommenen Betriebszustand
des Schieberegisters ZL kann nun die Bezeichnung der zweiten an der festgestellten
Doppelverbindung beteiligten Zeitmultiplexlinie gewonnen und zu ihrer weiteren Auswertung
und Verarbeitung in ein weiteres Speicherregister R 2 übertragen werden.
-
Sind im Unterschied zu den im vorstehenden betrachteten Verhältnissen
in der betrachteten ersten
Zeitkanallage alle in den Adressenumlaufspeichern .1...
UL gerade gespeicherten Koppelpunkt, bzw.
-
Zwischenleitungsadressen voneinander verschieden, so wird nach der
nach 1 ms beendeten Überprüfung dieser Zeitkanallage der Zeitkanalzähler ZK um einen
Schritt weitergeschaltet, wobei gleichzeitig sämtliche l-Bit-Speicher SO... 38 in
den Ruhezustand zurückgeschaltet werden, und es schließt sich nunmehr ein dem vorstehend
beschriebenen Prüfvorgang entsprechender Prüfvorgang für die zweite Zeitkanallage
an. In entsprechender Weise werden auch die übrigen Zeitkanallagen überprüft, bis
nach 32ems in sämtlichen Zeitkanallagen die in Adressenumlaufspeichern .1... UL
gerade gespeicherten Koppelpunkt- bzw.
-
Zwischenleitungsadressen auf Doppelverbindungen überprüft sind und
der gesamte Zyklus der Prüfvorgänge wieder von vorn beginnen kann.
-
Im vorstehenden wurde die Erfindung im Rahmen einer an sich bekannten
PCM-Zeitmultiplexvermittlungsstelle erläutert; es sei indessen bemerkt, daß die
Erfindung nicht auf eine solche Vermittlungsstelle beschränkt ist, vielmehr ganz
allgemein in Zeitmultiplexvermittlungsanlagen der obenerwähnten Art Anwendung finden
kann.