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DE2147799A1 - Pharmazeutische Mittel mit psychophar makologischen Eigenschaften - Google Patents

Pharmazeutische Mittel mit psychophar makologischen Eigenschaften

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DE2147799A1
DE2147799A1 DE19712147799 DE2147799A DE2147799A1 DE 2147799 A1 DE2147799 A1 DE 2147799A1 DE 19712147799 DE19712147799 DE 19712147799 DE 2147799 A DE2147799 A DE 2147799A DE 2147799 A1 DE2147799 A1 DE 2147799A1
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DE
Germany
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acid
pro
cys
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peptide
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DE19712147799
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DE2147799B2 (de
DE2147799C3 (de
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David de Prof Dr Bilthoven Wied (Niederlande)
Original Assignee
N V Organon, Oss (Niederlande)
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Publication date
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Publication of DE2147799A1 publication Critical patent/DE2147799A1/de
Publication of DE2147799B2 publication Critical patent/DE2147799B2/de
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Publication of DE2147799C3 publication Critical patent/DE2147799C3/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07KPEPTIDES
    • C07K7/00Peptides having 5 to 20 amino acids in a fully defined sequence; Derivatives thereof
    • C07K7/04Linear peptides containing only normal peptide links
    • C07K7/16Oxytocins; Vasopressins; Related peptides
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P20/00Technologies relating to chemical industry
    • Y02P20/50Improvements relating to the production of bulk chemicals
    • Y02P20/55Design of synthesis routes, e.g. reducing the use of auxiliary or protecting groups
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
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    • Y10S930/00Peptide or protein sequence
    • Y10S930/01Peptide or protein sequence
    • Y10S930/15Oxytocin or vasopressin; related peptides

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Medicines That Contain Protein Lipid Enzymes And Other Medicines (AREA)
  • Peptides Or Proteins (AREA)

Description

DR. ING. F. "WTJKSTHO FF DR. E. ν. PECIIMAXN DR. ING. D. BEIIRKNS DIFL. IXG. It. GOETZ PATENTANWÄLTE
2U7799
8 MÜNCHEN OO SCHWEIOERSTIiASSE TELBFO-V (OSIl) 6S20.1l TELEX 3 24 070
TEI.KOItAMME : FHOTECTI'ATEXT mC.VCDE
lA-40 303
Beschreibung
zu der Patentanmeldung
N.V. ORGANON, Kloosterstraat 6, 0 S S -Niederlande "betreffend
Pharmazeutische Mittel mit psychopharmakologischen Eigenschaften
Die Erfindung betrifft pharmazeutische Mittel mit
psychopharmakologischer Wirksamkeit. Sie betrifft besonders ein Mittel, enthaltend Octapep&de der allgemeinen Formel
H-L-Cys-L-Tyr-L-Phe-L-Gln-L-Asn-L-Cys-L-Pro-Y-OR
in der R ein Wasserstoffatom oder ein Kohlenwasserstoffrest und Y L-Lys oder L-Arg ist, sowie deren Säureadditionssalze,
Diese Peptide sind, wenn auch in unreiner und gelöster Form, aus einer Veröffentlichung von du Vigneaud et al., in
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J.A.C.S0 75, 4-880 (1953) bekannti wo eine Zersetzung von Vasopressin mit Trypsin bei Versuchen beschrieben ist, die durchgeführt wurden, um die Struktur dieser Substanz zu klären und die lediglich zu zwei Bestandteilen führten, von denen der eine Glycinamid zu sein schien. Von·den Octapep&den der Formel I ist jedoch keinerlei biologische Wirksamkeit erwähnte
Aus Int. J. Neuropharmacol. 157» ^ (1965) is-t "bekannt, daß Lysin-vasopressin-zink-tannat bei Ratten, denen die Hypophyse oder anschließend ein Lungenflügel entfernt worden ist, bestimmte psychopharmakologische Eigenschaften besitzt. Die Substanz
avoidance response
schien den Verlust der erworbenen Fluchtreaktion (conditioned / zu
/hemmen, jedoch auch eine starke, blutdruckerhöhende Wirkung zu besitzen. Neben der erwarteten blutdruckerhöhenden Wirkung zeigte es sich, daß Lysin-vasopressin-zink-phosphat eine gewisse Auswirkung auf das Verhaltenhatte, während Lysin-vasopressin selbst zu einem derartigen Ansteigen des Blutdrucks führte, daß die Wirkung auf das Verhalts nur mit großer Schwierigkeit bestimmt werden konnte.
Überraschenderweise hat es sich nun gezeigt, daß Octapeptide der allgemeinen Formel I, sowie deren Säureadditionssalze, eine sehr viel stärkere Wirkung auf das Benehmen ausüben, während die blutdrucksteigernde Wirkung verschwunden ist.
Die erwähnten Octapeptide sind in zwei Beziehungen sehr wirksam: einerseits stimmulieren sie das Auftreten der erworbenen Fluchtreaktion (acquisition of the conditioned avoidance response), andererseits hemmen sie die Auslöschung der erworbenen · > Elucht reaktion. Sie sind hervorragend geeignet zur Behandlung von Geistesstörungen, wie bestimmten Formen von Neurosen, z. B. Zwangsneurosen oder Hypsarrhythmie oder andere Formen von Gehirnleiden, die mit Krämpfen verbunden sind.
Die der Formel I entsprechenden Peptide können nach jedem üblichen Verfahren zur Herstellung von analogen Peptiden herge-
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stellt werden. Zu diesem Zweck werden die Aminosäuren, wenn nötig, mit schützenden und/oder aktivierenden Gruppen versehen und dann in der richtigen Reihenfolge gekuppelt. Nach der Synthese werden die in dem Peptidmolekül vorhandenen Schutzgruppen auf übliche Weise entfernt, woraufhin das entstehende Peptid gegebenenfalls in ein Salz oder in einen langwirkenden Komplex übergeführt werden kann.
Peptide werden normalerweise folgendermaßen hergestellt:
a. Durch Kondensation einer Aminosäure oder eines Peptids mit einer geschützten a-Arainogruppe und einer aktivierten endständigen Carboxylgruppe mit einer Aminosäure oder einem Peptid, dessenoiAminogruppe frei ist}
b. durch Kondensation einer Aminosäure oder eines Peptids mit einer aktivierten ft.-Aminogruppe und einer geschützten Carboxylgruppe, mit einer Aminosäure oder einem Peptid mit einer freien, endständigen Caijjoxylgruppe und einer geschützten oc-Amino gruppe, oder
c. Kondensation einer Aminosäure oder eines Peptids mit einer freien Carboxyl- und einer geschützten α-Aminogruppe, mit einer Aminosäure oder einem Peptid, das eine freie Aminogruppe und eine geschützte Carboxylgruppe enthält.
Die Aktivierung der Carboxylgruppe kann erreicht werden, indem man diese Gruppe in eine Säurehalogenid-, eine Azid-, Anhydrid- oder Imidazolidgruppe oder in einen aktivierten Ester, wie einen Cyanomethylester, p-Nitrophenylester, Trichlorphenylester, N-Hydroxyphthalimidester, N-Hydroxy-succinimidester oder
überführt
N-Hydroxy-piperidinester/i Die Amingruppe kann z. B. durch ein Phosphitamid aktiviert werden.
Die üblichsten Verfahren zur Kondensation von Aminosäuren oder Peptiden sind die Carbodiimidmethode, die Azidmethode, die Anhydridmethode und die Methode unter Verwendung aktivierter Ester» die z. B. in "The Peptides", Band I1 1965 (Academic Press) beschrieben sind. Darüber hinaus kann das sogenannte
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Feststoffverfahren (Solid Phase method) von Merrifield (J.A.C.S. 85, 21Λ9 (1963)) angewandt werden, um die erfindungsgemäßen Peptide herzustellen.
Die freien funktioneilen Gruppen in der Aminosäure oder dem Peptid, die nicht an der Kondensationsreaktion teilnehmen können, werden wirksam durch sogenannte Schutzgruppen.geschützt, die meist leicht durch Reduktion oder Hydrolyse entfernt werden können. So kann z. B0 die Carboxylgruppe wirksam durch Veresterung mit Methanol, Äthanol, tert.-Butanol, Benzylalkohol oder p-Nitrobenzylalkohol geschützt werden. Die Aminogruppe wird normalerweise geschützt durch Säuregruppen, z. B. eine Säuregruppe, die abgeleitet ist von einer aliphatischen, aromatischen, araliphatischen oder heterocyclischen Carbonsäure, wie Essigsäure, Chloressigsäure, Buttersäure, Benzoesäure, Phenylcarbonsäure, Pyridin-carbonsäure, oder eine Säuregruppe, die abgeleitet ist von Kohlensäure, wie einer Äthoxy-carbonyl-gruppef einer Benzyloxy-carbonylgruppe, einer tert.-Butyloxy-carbonylgruppe oder einer p-Methyloxy-benzyloxy-carbony!gruppe, oder durch eine Säuregruppe, die abgeleitet ist von einer Sulfonsäure, wie einer Benzol-sulfonyl- oder p-Toluol-sulfonyl-gruppe, es können jedoch auch andere Gruppen angewandt werden, wie substituierte oder nicht-substituierte Aryl- oder Aralkylgruppen, z. B. eine Benzyl- oder Triphenylmethylgruppe·
Die Tyrosylgruppe (Tyr) in dem Octapeptid enthält als zusätzliche funktionelle Gruppe eine Hydroxylgruppe. Diese kann, vorzugsweise durch Umwandlung in eine tertiäre Butyloxygruppe, geschützt werden. Das ist jedoch nicht immer notwendig.
Die erwähnten Schutzgruppen werden auf übliche Weise, meist durch Hydrolyse mit beispielsweise Trifluoressigsaure oder Bromwasserstoffsäure oder durch milde Reduktion entfernt.
Die direkte Bindung zwischen den beiden Cysteinylgruppen in dem Octapeptid durch eine Disulfidbrücke kann durch Oxidation
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des entsprechenden Peptids mit freien oder geschützten Mercaptogruppen erhalten werden. Diese Oxidation kann durch jede übliche Methode, die bei der Herstellung analoger Peptide angewandt wird, durchgeführt werden, z. B. durch Oxidation mit Kalium-ferricyanid in schwach saurem oder neutralem Medium oder durch Oxidation mit Jod in Essigsäure oder mit Äthyldijodid in einem organischen Lösungsmittel, oder durch Oxidation mit Luft oder Sauerstoff, z. B. in Wasser oder flüssigem Ammoniak.
Die Ester und Säureadditionssalze der Octapeptide der allgemeinen Formel I.werden auf übliche Weise hergestellt. Als Säureadditionssalze können die Salze verwendet werden, die von therapeutisch geeigneten Säuren abgeleitet sind, wie von Salzsäure, Essigsäure, Propionsäure und besonders von zwei- oder mehrbasischen Säuren, wie Phosphor-, Bernstein-, Malein? Fumar-,, Citronen-, Glutar-, Citracon-, Glutacon-, Wein-, Malein- und Ascorbinsäure.
Vorzugsweise werden die erfindungsgemäßen Peptide in Form langwirkender Komplexe angewandt. Derartige Komplexe werden erhalten durch Vermischen der Peptide oder deren Salzen mit geeigneten organischen, polymeren Substanzen oder Metallverbindungen, wie Metallsalzen,-hydroxiden oder auch -cxiden. Besonders schlecht-oder schwerlösliche Metallverbindungen, wie Metallphosphate, Metall-pyrophosphate und Metall-polyphosphate sind bevorzugte Unter organischen, polymeren Substanzen sind in diesem Zusammenhang Substanzen gemeint, die schon häufig zur Anwendung bei der Herstellung von Peptiden mit verlängerter Wirksamkeit verwendet, oder dafür vorgeschlagen worden sind, wie Polyoxy-gelatine, Carboxymethylcellulose, Polyvinylpyrrolidon, Polyphenole, Polyalkohole und Polymere oder Copolymere von Aminosäuren, z. B. Protamin und Polyglutaminsäure.
Metallverbindungen, die in diesem Zusammenhang verwendet
j , ·· -JT -u-vQn Metallen , _, . „ . werden können, sind Verbindungen die zu den b-Gruppen im Periodensystem gehören,z.BJCobalt, Nickel, Kupfer, Eisen und vorzugs-
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weise Zink, oder Metallen mit chelatbildenden Eigenschaften, die zu den Hauptgruppen des Periodensystems gehören, wie Aluminium und Magnesium. Die Metallkomplexe können erhalten werden, wenn man das Peptid und ein schwer lösliches Metallsalz, Metallhydroxid oder Metalloxid in ein wäßriges Medium bringt. Der Komplex kann auch erhalten werden durch Zugabe eines alkalischen Mediums zu einer wäßrigen Lösung des Peptids und eines löslichen Metallsalzes, wobei man den unlöslichen Peptid-Metallhydroxid-Komplex erhält. Ferner kann der Komplex erhalten werden durch Zugabe des Peptidsι eines löslichen Metallsalzes und eines löslichen Salzes zu einem wäßrigen, vorzugsweise alkalischen Medium, wobei man einen unlöslichen Peptid-Metall-salz-Koraplex in situ erhält.
Die der Formel I entsprechenden Octapeptide und deren Salze und Ester werden vorzugsweise in Form injizierbarer Zubereitungen angewandt, wozu sie in einer Flüssigkeit gelöst, suspendiert oder emulgiert werden müssen. Sie können jedoch auch in Form einer Zubereitung zur intranasalen Anwendung, wie einer Flüssigkeit oder einem Spray, oder in einer Form, die zur oralen Verabreichung geeignet ist, wie Tabletten, Pillen, Kapseln, oder Dragees, oder in Form von Suppositorien angewandt werden. Je nach der gewählten Art der Verabreichung werden die Octapeptide vorzugsweise mit einer oder mehreren pharmakologisch geeigneten Substanzen vermischt, die nicht mit der wirksamen Substanz reagieren, wie Gelatine, Mannit, Sorbit, Salz, Stärke, Lactose, Magnesiumstearat, Talkum, Polyalkylen-glykolen, destitliertem Wasser für Injektionen, ein- oder mehrwertigen Alkoholen, wie Äthanol, Isopropanol, Benzylalkohol oder Glycerin, Pflanzenölen oder anderen Fettsäureestern, wie Erdnußöl, Rizinusöl, Äthyl-oleat, Isopropyl-myristat, Sorbitan-fettsäure-estern oder Polyoxyäthylen-sorbitan-monooleat.
Die Zubereitungen können gegebenenfalls sterilisiert werden und sie können Zusätze, wie Geschmacks- und Farbstoffe, Konservierungsmittel und Stabilisatoren, sowie Puffer oder Mittel zur Einstellung des osmotischen Druckes enthalten.
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Ferner können die erfindungsgemäßen Mittel andere Bestandteile, z. Bt Antibiotika oder Antiseptika enthalten.
Lösungen, Suspensionen oder Emulsionen zur therapeutischen Verabreichung sollten vorzugsweise 0,1 bis 5 mg Octapeptid/ml enthalten. Zur intravenösen, intramuskulären oder subkutanen Injektion werden vorzugsweise 0,1 bis 5 ml verwendet. Bei intranasaler Verabreichung kann die Dosierung wesentlich höher liegen. Zubereitungen zur oralen Verabreichung sollten vorzugsweise 0,1 bis 100 mg des Octapeptids pro Dosiseinheit enthalten.
Biologische Wirksamkeit der Octapeptide
Verlust der erworbenai Fluchtreaktion (conditioned avoidance response)
Männliche weiße Ratten wurden in dem sogenannten "Polejumping-Test" trainiert. Das Warnsignal (conditoned stimulus) war ein Licht, das 5 see lang über der Box erschien, woraufhin ein Schock (unconditioned stimulus) durch den Gitterboden der Box verabreicht wurde. An 3 aufeinanderfolgendentfagen wurden jeweils 10 Versuche durchgeführt, wobei zwischen den einzelnen Versuchen eine Pause von 60 see eingehalten wurde. Ratten, die während dieser Tage mehr als 10 mal positiv reagierten, wurden zur Messung des Grads der Auslöschung der erworbenen Fluchtreaktion verwendet.
Die Auslöschung wurde während der nächsten 3 Tage untersucht, wobei das gleiche Verfahren wie während der Lernperiode angewandt wurde mit der Ausnahme, daß den Tieren nach dem Warnsignal kein Schock versetzt wurde. Es wurden jeden Tag 10 Versuche mit den trainierten Ratten durchgeführt (insgesamt 30 Versuche), wobei die Ratten am dritten Tag des Trainings, unmittelbar nach dem letzten Versuch mit der zu untersuchenden Substanz behandelt worden waren. Die Gesamtzahl der positiven Reaktionen (C.A.R.) jeder Ratte während dieser zweiten Zeit von 3 Tagen, diente als Index für den Grad des Verlusts der erworbenen Fluchtreaktion.
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Substanz Mittlere Anzahl der Reaktionen
pro Ratte
Dosis 5 / ig Dosis 1 /ig
Placebo. 8 10
Lysin-vasopressin-
zink-phosphat
. 15
Desglyeinamido-lysin- 2*l· 25
vasopressin-zink-phosphat
Erlangung der erworbenen Fluchtreaktion (acquisition of the conditioned avoidance response)
Ratten, denen die Hypophyse entfernt worden war, wurden in einer sogenannten Pendelbox trainiert. Diese Behandlung wurde ungefähr eine Woche nach der Operation begonnen. In diesem Falle diente der Ton eines Summers, der 5 see lang ertönte, als Warnsignal, worauf den Tieren durch den Gitterboden der Box ein Schock versetzt wurde. Dieses Training (conditioning trials) wurde 9 Tage lang 10 mal pro Tag durchgeführt.
Das Octapeptid wurde jeden zweiten Tag, beginnend an dem Tag vor dem ersten Training, das heißt, am Tage 0, 2, 4, 6 und subkutan verabreicht. Die Gesamtzahl der positiven Reaktionen (bei diesem Versuch nicht mehr als 90) diente als Maß für die Erreichung der erworbenen Fluchtreaktion.
Anzahl der Reaktionen (C. A .R .) 39
0,5 jig/ 2 Tage 5 y&/2 Tage 20
25 27
34 35
Placebo
Lysin-vasopressin-zinkphosphat
Desglyeinamido-lysin- 69
vasopressin-zink-phosphat
Anmerkungen zu den folgenden Beispielen*
I. Wenn keine sterische Konfiguration angegeben ist, ist immer die L-Form gemeint}
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II. In Beziehung auf die Aminosäuregruppen werden die folgenden Abkürzungen verwendet»
Cys: Cysteinyl-
Tyr: Tyrosyl-
Phe: Phenylalanyl-
Gin« Glutaminyl-
Asn: Asparaginyl-
Pro: Prolyl-
Lysi Lysyl-
Arg» Arginyl-
III. In Beziehung auf die Schutzgruppen werden die folgenden Abkürzungen verwendet:
Z : Benzyloxycarbonyl-
Tos: Toluol-p-sulfonyl-
BzIj Benzyl-
N2H3 j Hydrazid-
Herstellung der Ausgangssubstanzen
A. Synthese von H-GIn-ASn-CyS(BzI)-PrO-LyS(TOs)-OH.HCl A.l. Z-Pro-Lys(Tos)-OCH3
9*98 g Z-Pro-OH wurden in 75 ml gereinigtem Tetrahydrofuran gelöst. Die Lösung wurde auf 0° C abgekühlt und hierzu wurden 5i7 ml Triäthylamin zugegeben. Dann wurde die Lösung weiter auf - 10° C abgekühlt und hierzu wurden 3»8 ml Chlorameisensäure-äthylester (Äthylchlorformiat) zugegeben. Dann wurde das Reaktionsgemisch 15 min gerührt und zu dem Gemisch bei - 10° C eine Lösung von 14·,7 g H-Lys(Tos)-OMe.HCl (J.A.C.Se 81, 3051(1959)) in 100 ml Tetrahydrofuran zugegeben, deren pH-Wert mit Triäthylamin auf 7 eingestellt worden war. Das Gemisch wurde einige Stunden gerührt und filtriert. Das Filtrat wurde im Vakuum zur Trockne eingedampft, wobei eine schaumige Substanz entstände Der Rückstand wurde in 300 ml verdünntem Äthylacetat gelöst und mit 5#iger Citronensäure, Wasser, einer Sfoxgen Natriumcarbonatlösung und wieder mit Wasser gewaschen«, Die organische Schicht wurde
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abgetrennt und nach dem Trocknen über Natriumsulfat im
der Rückstand war eine ölige Substanz. Vakuum zur Trockne eingedampft./Der Rf-Wert in einem BenzolZ Äthanolgemisch (8j2) betrug 0,84- auf 2
A.2. H-Pro-Lys(Tos)-OCH3.HCl
5 g des oben angegebenen Dipeptid-esters wurden in 50 ml Methanol gelöst. Zu dieser Lösung wurden 10^ Palladium auf Kohle und 1 Äquivalent HGl zugegeben. Dann wurde unter Rühren Wasserstoff durch das Reaktionsgemisch durchgeleitet. Das Reaktionsgemisch wurde filtriert, das Filtrat über Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum zur Trockne eingedampft, und der Rückstand wurde zweimal mit Äther gewaschene Der Rf-Wert in einem Benzol/Äthanolgemisch (8»2) betrug 0,16 auf SiO2.
A.3..Z-GIn-ASn-CyS(BzI)-PrO-LyS(TOs)-OCHo 7,9 g Z-GIu(NH9)-Asp(NH9)-Cys(Bzl)-OH (HeIv. 38, 14-91 (1955)* Fp. 188 - 191 ) wurden in 1I0 ml Dimethylformamid gelöst. Die Lösung wurde auf - 0 C abgekühlt und hierzu wurden 1^86 ml N-Äthylpiperidin zugegeben. Dann wurde die Lösung weiter auf - 10° C abgekühlt und hierzu wurden 1,82 g Chloraneisensäure-sek.-butylester (sek,- Bjtyl-chlorformiat) zugegeben. Das entstehende Gemisch wurde 10 min bei - 10° C gerührt und anschließend eine Lösung von 5,6 g H-Pro-Lys (Tos)-OCHo.HCl in 35 ml Dimethylformamid und 1,75 ml N-Äthylpiperidin (pH = 8) zugegebene Das Reaktionsgemisch wurde 1 h bei 0° C und 2 h bei 20° C und nochmals h bei 40° C gerührt . Das Dimethylformamid wurde teilweise im Vakuum abgedampft und der Rückstand aus Äthanol umkristallisiert0 Fp.1 158 - I620 C.
Rft in Butanol/PyridinZEssigsäureZWasser (4:0,75t0,25»!) = 0,78.auf SiO2. . - ■ ■
A.4. Z-Gln-Asn-Cys(Bzl)-Pro-Lys(Tos)-OH
Bei Verseifung des oben angegebenen geschützten Pentapep-/tidesters in Methanol erhielt man die Pentapeptidsäure. Fp.j 154 - 159° C (Zers.)
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A.5. Entfernung der schützenden Gruppe Z 2 g des entsprechend A.3 oder A.4· erhaltenen geschützten Pentapeptids wurden in 50 ml Methanol gelöst und nach dem unter A.2 "beschriebenen Verfahren hydriert. Das erhaltene Gemisch wurde' filtriert und das Filtrat durch Abdampfen des Lösungsmittels getrocknet.
Man erhielt:
A.5.1. H-GIn-ASn-CyS(BzI)-PrO-LyS(ToS)-OH aus dem Produkt nach A.4. Rf = 0,2? in Butanol/Pyridin/Essigsäure/Wasser (4ΐ0,75*0,25*1) auf SiO3.
A.5.2. H-Gln-Asn-Cys(Bzl)-Pro-Lys(Tos)-OMe aus dem Produkt nach A.3· Rf in Butanol/Pyridin/Essigsäure/Wasser (4:0,75i0,25ti) auf SiO2.
B. Synthese vom H-Gln-Asn-Cys(Bzl)-Pro-Arg(Tos)-OH.HCl B.I. Z-Pro-Arg(Tos)-OCH3 und H-Pro-ArgtTosJ-OCHo.HCl Der oben angegebene Dipeptidester wurde auf die in A.l. angegebene Weise durch Kondensation von H-Arg(Tos)-OCHo«HCl (BCS Jap. 37» 1465, 1964) mit Z-Pro-OH, hergestellt. Rf« in Benzol/Äthanol (8t2) = 0r80 auf SiO2J £*J 20 = _ ^o (c = χ in Äthanol).
Das Dipeptid wurde auf die in A.2. beschriebene Weise hydriert, wobei man das Hydrochloridsäureadditionssalz von H-Pro-Arg(Tos)-OCH3 erhielt. Rf: in Amylalkohol/Pyridin/Wasser (5Oj2) = 0,44 auf SiO2. Die Substanz wurde unmittelbar für die weiteren Reaktionen verwendet.
B.2. Z-Gln-Asn-Cys(BzI)-Pro-Arg(TOs)-OMe Das unter A.3· erwähnte gemischte Anhydrid wurde zu einer Lösung von 5i2 g H-Pro-Arg(Tos)-OMe.HCl (B.1.) in Dimethylformamid und 1,75 ml N-Äthylpiperidin zugegeben. Das Gemisch wurde 1 h bei - 10° C, 2h bei 0° und 8 h bei Raumtemperatur gerührt und das Lösungsmittel abdestilliert. Der verbleibende ölige Rückstand wurde aus Äthanol umkristallisiert.
Fp.s 109 - 113° C (Zers).
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Rf: in Butanol/Pyridin/Essigsäure /Wasser (4x0,75*0,25«l) = 0,59 auf SiO2,
B,3. Z-GIn-ASn-GyS(BzI)-PrO-ATg(TOs)-OH
Der unter B,2. angegebe/Pentapeptidester wurde mit 1,1 Äquivalent Natriumhydroxid in Methanol verseift, Fp: 101 - 103° C
Rf = 0,35 auf SiO- (mit dem gleichen Lösungsmittel wie unter B, 2c)
B.4, Entfernung von Z
1 g des entsprechend B,2, oder B,3» hergestellten Peptids wurde in 25 ml 4n HBr in Essigsäure gelöst. Nach 1 h wurde die rote Lösung in 250 ml trockenen Diäthylather gegossen, das Gemisch filtriert und der Rückstand mit Äther gewaschene Man erhielt:
B.4.1, H-Gln-Asn-Cys(Bzl)-Pro~Arg(Tos)-OMe Rf = 0,29*auf SiO2,
B.4,2. H-Gln-Asn-Cys(BzI)-Pro-Arg(Tos)-OH Rf = 0,27* auf SiO2,
* Lösungsmittelsystemi Butanol/Pyridin/Essigsäure/Wasser (4iO,75iO,25il).
Beispiel 1
Synthese von H-Cys-Tyr-Phe-Gln-Asn-Cys-Pro-Lys-OH
1. 0,67 g Z-Cys(BzI)-Tyr-Phe-N2H3 (Pp0 240 - 244° Gj HeIv. 43, (1956)) wurden· in 5 ml gereinigtem Dimethylformamid gelöst. Die Lösung wurde auf - 20° C abgeJcühlt und hierzu wurden 0,4 ml 5n HCl in Tetrahydrofuran und 0,134 ml Isoamylnitrit zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 3 min gerührt und anschließend wurde eine Lösung von 1,1 mMol H-Gln-Asn-Cys (BzI) -Pro-Lys(Tos)-OH.HGl (A.5.1.) und Triäthylamin (pH = 8) zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde ungefähr 70 Stunden bei -0": C gerührt, mit Wasser verdünnt und filtriert, Der Rückstand wurde getrocknet und aus einem Gemisch aus Dirnethylformandd, Äthylaeetat und Äthanol umkristallisiert, Fp. 212° C (Zers,)-
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Rf» in Amylalkohol/Ameisensäure/Wasser (7:2j1) = 0,85 auf SiO2.
2. 100 mg des oben angegebenen geschützten Peptide wurden in 25 ml flüssigem Ammoniak gelöst. Dann wurde zu der Lösung unter heftigem Rühren Natrium zugegeben, und zwar in einer solchen Menge, daß die Lösung mindestens 5 niin lang blau blieb. Dann wurde das überflüssige Natrium durch Zugabe von Ammoniumchlorid zu der Lösung entfernt. Nach dem Verdampfen des Ammoniaks wurde der Rückstand zu sauerstoffreiem Wasser zugegeben und der pH-Wert des Gemisches auf d,5S eingestellt. Anschließend wurde durch das Gemisch Luft durchgeleitet, bis der Nachweis auf SH-Gruppen negativ verlief. Nach dem Filtrieren des Reaktionsgemisches wurde das Filtrat lyophilisiert.
Rf» in Butanol/Pyridin/Essigsäure/Wasser (^1.0,75*0,25:1) = 0,30 auf Al2O3.
Rfx in Butanol/Pyridin/Essigsäure/Wasser (l5il0i3il2) = 0,35 auf Whatman 3 MM.
3. Zu einer wäßrigen Suspension des entsprechend 2 hergestellten Peptids wurde überschüssige Salzsäure zugegeben.
Das Gemisch wurde lyophilisiert und das Hydrochloridadditionssalz isoliert.
Auf analoge Weise wurde das Säureadditionssalz von Phosphorsäure und Maleinsäure hergestellt.
Die Rf-Werte dieser Säureadditionssalze waren identisch mit denen des entsprechend 2 erhaltenen freien Peptids·
Beispiel 2
Synthese von H-Cys-Tyr-Phe-Gln-Asn-Cys-Pro-Lys-OMe
Auf die in Beispiel 1 unter 1. beschriebene Weise wurde das Tripeptid-azid Z-Cys (BzI)-Tyr-Phe-N^o mit dem nach A.5«2. erhaltenen Peptidester gekuppelt und nach dem im Beispiel 1 unter 2. angegebenen Verfahren in den oben angegebenen Peptidester um-
? η ρ ß 1 κ / 1
- 1Λ - 1 A-*«) 303
gewandelt.
Rf = 0,33 auf Al2Oo in Butanol/Pyridin/Essigsäure/Wasser (4ΐΟ,75»Ο,25ΐΐ).
Beispiel "3
Synthese von H-Cys-Tyr-Phe-Gln-Asn-Cys'-Pro-Arg-OH
1. Auf die in Beispiel 1 unter 1. beschriebene Weise wurde Z-Cys(Bzl)-Tyr-Phe-N2H3 (Fp. 24-0 - 244° C) mit H-Gln-Asn-Cys (Bzl)-Pro~Arg(Tos)-OH.HBr (B.k,Z,) kondensiert. Fp. 233° C (Zers).
Rf j in Amylalkohol/Ameisensäure/Wasser (7j2j1) = 0,80 auf SiO2.
2. Auf die in Beispiel 1 unter 2. beschriebene Weise wurden die schützenden Gruppen entfernt und die Cystinylverbindung durch Oxidation mit Luft bei einem pH-Wert von 6,55 erhalten.
Rfj in Butanol/Pyridin/Essigsäure/Wasser (l5tlOi3il2) = 0,32 auf Whatman 3 MM.
Auf die gleiche Weise wurde der Peptid-methylester aus dem Zwischenprodukt nach B.4-,1. erhalten. Rf = 0,35 auf SiO9 (gleiches Lösungsmittel wie unter 2).
Beispiel 4
Eine Lösung von 10,5 mg/ml des entsprechend Beispiel 1 unter 2. erhaltenen Octapeptids, 8,33 mg/ml Zink und 3,5 mg/ml Na2HPO^* 2 H2O wurden mit 1 η HCl auf einen pH-Wert von 2 eingestellt. Es wurde Zink in Form von Zinkchlorid zugegeben. 15 ml dieser Lösung und 0s8 m Natriumhydroxyd wurden gleichzeitig unter Rührer, zv. 25 ml eines Gemisches der folgenden Zusammensetzung zugegebenι
Benzylalkohol 20 mg/ml
NaCl k mg/ml
Das Volumen der Suspension wurde mit destilliertem Wasser auf 50 ml aufgefüllt. Die entstehende Suspension besaß die folgende Zusammensetzung»
_ 1 £ —'
2 0 9 815/16 5? BAD ORiQINAU
Benzylalkohol . 10 mg/ml
NaCl 6,8 mg/ml
Octapeptid 3 mg/ml
Zink 2,5 mg/ml
0,5 rag/ml
Auf die gleiche Weise wurde der Zinkphosphatkomplex des nach Beispiel 2 erhaltenen Octapeptids sowie die Kobaltphosphatkomplexe der "betreffenden Octapeptide erhalten·
Beispiel 5
Es wurde eine Lösung zur oralen Verabreichung hergestellt, die die folgende Zusammensetzung besaß»
Desglycinamido-lysin-vasopressin 0,5 mg
Sorbit 200 mg
Natrium-benzoat 1 mg
Äthanol 100^ 0,05 ml
Aq. dest, für Injektionen * * auf 1 ml
Beispiel 6
Es wurde eine Lösung für Injektionszwecke hergestellt, die die folgende Zusammensetzung besaßι
Desglycinamido-arginin-vasopressin 1,0 mg
NaCl 9,0 mg
Methyloxy-benzoat 1,2 mg
Aq. dest. für Injektionen 1,0 ml
Beispiel ?
Es wurde eine Lösung der folgenden Zusammensetzung hergestellt j
Besglycinamido-arginin-vasopressin 0,5 mg Mannit 20 mg
Wasser 1 ml -
209815/165?
- l6 - lA-40 303
Die Lösung wurde nach dem Filtrieren unter sterilen Bedingungen lyophilisiert. Der lyophilisierte Rückstand wurde nach demLösen in 1 oder 2 ml einer physiologischen Kochsalzlösung in eine Ampulle gegeben. Auf die gleiche Weise wurde eine Lösung aus
Desglycinamido-arginin-vasopressin 10 mg Mannit ^O mg
Wasser 2 ml
lyophilisiert, in 1 oder 2 ml einer physiologischen Kochsalzlösung gelöst und ebenfalls in eine Ampulle gegeben.
Beispiel 8
Es wurde ein basisches Granulat hergestellt der folgenden Zusammensetzung:
Carboxymethylcellulose 2,5 rag
Stärke 20,0 mg
Lactose 68,5 mg
Dieses Granulat wurde mit 7,5 mg Desglycinamido-lysin-vasopressin, 1 mg Talkum und 0,5 mg Magnesium-stearat vermischt und zu Tabletten von 100 mg gepreßt.
B e i spiel 9
287 mg Mannit wurden mit Hilfe eines Äthanol/Wassergemiscnes, in dem 6 mg Hydroxypropylmethy!-cellulose (Methocel der Dow Chemical) gelöst waren, granuliert. Dann wurde 1 mg Desglycinamido-lysin-vasopressin in Äthanol zugegeben. Die Substanzen ■wurden miteinander vermischt, und die Flüssigkeit im Vakuum bei JQ C abgedampft· Dann wurde 1 mg Magnesium^-stearat ttnd 5 mg Talkum zu dem Gemisch zugegeben und aus der gesaraten Masse Tabletten von 3OO mg gepreßt. Diese Tabletten können in Form von F verwendet werden.
M e i s ΐ> i e 1 W
Ms Würde ein Mittel der folgenden Zusammensetzung hergestelltt
- 17
Desglycinamido-lysin-vasopressin destilliertes Wasser mit Essigsäure auf pH 5t5 gebracht
NaCl
Carboxymethylcellulose
Dieses Mittel ist zur intranasalen Verabreichung geeignete
mg 2H7799
ml lA-40 303
10 mg
5 mg
45
25
Patentansprüche
209815/165?

Claims (2)

2U7799 ik-kO 303 Patentansprüche
1. Pharmazeutisches Mittel mit psychopharmakologischen Eigenschaften, enthaltend einen therapeutisch geeigneten Träger, dadurch gekennzeichnet , daß es als Wirkstoff ein Octapeptid der allgemeinen Formel
H-LCys-L-Tyr-L-Phe-L-Gln-L-Asn-L-Cys-L-Pro-Y-OR
in der R ein V/asserstoffatom oder ein Kohlenwasserstoffrest ist und Y eine Gruppe L-Lys oder L-Arg bedeutet, oder ein Säureadditionssalz dieser Verbindung enthält.
2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger ein schwer lösliches Salz, Hydroxid oder Oxid von Zink ist.
209815/1652
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