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DE2142963A1 - Schaltungsanordnung zum messen der freiwerdezeit eines thyristors - Google Patents

Schaltungsanordnung zum messen der freiwerdezeit eines thyristors

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Publication number
DE2142963A1
DE2142963A1 DE2142963A DE2142963A DE2142963A1 DE 2142963 A1 DE2142963 A1 DE 2142963A1 DE 2142963 A DE2142963 A DE 2142963A DE 2142963 A DE2142963 A DE 2142963A DE 2142963 A1 DE2142963 A1 DE 2142963A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thyristor
capacitor
circuit
time
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2142963A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Huckestein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE2142963A priority Critical patent/DE2142963A1/de
Publication of DE2142963A1 publication Critical patent/DE2142963A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/26Testing of individual semiconductor devices
    • G01R31/2607Circuits therefor
    • G01R31/263Circuits therefor for testing thyristors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Individual Semiconductor Devices (AREA)

Description

  • t'sChaltungsanordnung zum Messen der Freiwerdezeit eines Thyristors" Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Messen der Freiwerdezeit eines Thyristors, bei der dieser in einem Vorwärtsstromkreis und in einem Stromkreis zur Zwangslöschung durch einen mit Hilfe eines zweiten Thyristors eingeschalteten Rückwärtsstromstoß, der einem Löschkondensator entnommen wird, angeordnet ist, bei der ferner der Thyristor einem Kondensator eines Stromkreises parallelgeschaltet ist, in dem ein geladener zweiter Kondensator durch einen nach dem Einschalten des Rückwärtsstromstoßes gezündeten dritten Thyristor über einen stellbaren Widerstand auf den Kondensator umgeladen und dadurch die positiv wiederkehrende Spannung an den Thyristor angelegt wird, und bei der im Vorwärts- und im Rückwärtsstromkreis mit dem Thyristor eine Gleichrichterdiode in Reihe geschaltet ist.
  • Eine bekannte Schaltungsanordnung zum Messen der Freiwerdezeit von Halbleiterventilen, die wie vorangehend beschrieben zusammengesetzt ist (DX-PS 1 614 037), zeichnet sich dadurch aus, daß sastlich die Freiwerdezeit beeinflussnde Parameter voreinander unabhängig einstellbar sind und daß schaltungstechnische Mittel zur zeitgerechten Entkopplung des Vorwärtsstromkreises vom Rückwärtsstromkreis sowie von dem Stromkreis, mit dem die positiv wiederkehrende Spannung an den Thyristor angelegt wird, dessen Freiwerdezeit gemessen.werden soll, vorgesehen sind. Diese Entkopplungsmittel sind eine Gleichrichterdiode mit einer sehr langen Erholzeit, die im Vorwärts- und im Rückwärtsstromkreis mit dem Thyristor in Reihe geschaltet ist, und ein gesonderter Thyristor mit sehr kurzer Freiwerdezeit, welcher nur im Vorwärts stromkreis mit dem betreffenden Thyristor in Reihe geschaltet ist und noch vor demselben gelöscht wird. Der erwähnten Gleichrichterdiode ist der Kondensator des Stromkreises, mit dem positive Spannung an den Thyristor angelegt wird, direkt parallelgeschaltet. Dem Thyristor hingegen ist der betreffende Kondensator über den gezündeten gesonderten Thyristor und den fjöschkondensator parallelgeschaltet.
  • Wenn der Thyristor beim Messen der Freiwerdezeit periodisch gezündet, zwangsgelöscht und durch die wiederkehrende positive Spannung beaufschlagt wird, so befindet sich die vorerwahnte Gleichrichterdiode zuerst jeweils im Vorwärtsstromkreis, sodann im Rückwärtsstromkreis und zuletzt jeweils in dem Stromkreis, mit dem die wiederkehrende positive Spannung an den Thyristor angelegt wird. Mit einer Gleichrichterdiode langer Erholzeit wird erreicht, daß sie bei der Zwangslöschung des Thyristors entsprechend lange stromleitend bleibt und dabei die Rückwärts spannung an den Thyristor durchläßt. Das Ende des Zeitabschnitts, in dem der Thyristor an Rückwärtsspannung liegt, wird mit dem Zeitpunkt festgelegt, in dem der oben erwähnte gesonderte Thyristor die positive Spannung an den Thyristor schaltet.
  • Die vorbeschriebene bekannte Schaltungsanordnung ist so eingerichtet, daß der Thyristor, dessen Freiwerdezeit gemessen wurden 8011, genügend lang mit Vorwärtsstrom belastet werden kann, damit die Freiwerdezeit unter den bei Leistungastromrichtern für 50 Hz-Netzanwendungen best ehenden Bedingungen gemessen werden kann.
  • Bei einer weiteren bekannten Schaltung zur Messung der Freiwerdezeit von Thyristoren (messen und prüfen, Nov. 1968, S. 625 - 627, Abb. 2) wird die Funktion des rechtzeitigen Entkoppelns der vorerwähnten Gleichrichterdiode durch Anordnung derselben in der Wechselstromdiagonale einer Diodenbrücke ermöglicht, die so vorgeflutet wird, daß sie den vollen Rückstrom des Thyristors übernehmen kann. Diese Schaltung und die Vorflutung erfordern einen zusätzlichen Aufwand an Thyristoren und Dioden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung anzugeben, mit der besonders kurze Freiwerdezeiten von Thyristoren bis zu etwa 1 /us herab gemessen werden können, mit der jedoch auch Freiwerdezeiten bis zu etwa 50 /us meßbar sind und bei der im Vergleich zu der bekannten Schaltungsanordnung weitaus weniger Schaltkreiselemente, insbesondere Hilfsthyristoren, erforderlich sind.
  • Eine diesen Anforderungen genügende Schaltungsanordnung ist erfindungsgemäß so ausgebildet, daß in bekannter Weise ein Kondensator im Vorwärtsstromkreis geschaltet ist, welcher über den gezündeten Thyristor und eine Gleichrichterdiode kurzer Erholzeit sowie über eine Drossel mit einem Stromimpuls entladen wird, dessen Impulsdauer nicht länger, als um.den Thyristor in seinem gesamten Querschnitt stromleitend zu schalten, eingestellt wird und daß der Gleichrichterdiode ein mindestens die am Thyristor wiederkehrende positive Spannung sperrender, derart gesteuerter Transistor gegenparallelgeschaltet ist, daß dieser den vollen Thyristorrückstrom führen kann, bei dem die Steuerung beim Zünden les zweiten Thyristors einsetzt und die Schaltzeit kürzer (),7E) /UE3 ist.
  • Bei einer wie vorangehend beschrieben aufgebauten Schaltungsanordnung kann nach weiteren Ausbildungen der Erfindung der Transistor einfach mit Hilfe einer RC-Eombination gesteuert sein, ferner kann der Emitter-Eollektor-Strom des Transistors von einem Verstärker zeitlich und in der Stromhöhe direkt proportional dem Verlauf des Thyristorrückwärtsstromes automatisch gesteuert sein.
  • Es sei hier noch bemerkt, daß eine erfindungsgemäß aufgebaute Schaltungsanordnung auch zum Messen von Freiwerdezeiten länger als 50 /us geeignet ist und daß ein Vorwärtsstromkreis des Thyristors, dessen Freiwerdezeit gemessen werden soll, mit entsprechender Bemessung des Kondensators und der Drossel für die Erzeugung eines Vorwärtsstromimpulses in der jeweils gewünschten Höhe und Dauer vorgesehen werden kann. Sind entsprechende Anforderungen an die Schaltungsanordnung gestellt, so kann der Vorwärtsstrom ferner aus einem Wechselstromnetz über einen Transformator und einen Gleichrichter bezogen werden, wie dies bei der bekannten Schaltungsanordnung der Fall ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend naher beschrieben.
  • Es zeigen Figur 1 eine Schaltungsanordnung zum Messen der Freiwerdezeit eines Thyristors, welcher den Vorwärtsstrom aus einem Kondensator erhält, Figur 2 zwei Diagramme zur Erläuterung der Wirkungsweise einer Schaltungsanordnung nach Figur 1.
  • In der Schaltungsanordnung nach Figur 1 ist der Thyristor, im folgenden als Prüfling bezeichnet, dessen Freiwerdezeit gemessen werden soll, mit 1 bezeichnet. Dieser ist einmal in einem Vorwärts- oder Belastungsstromkreis angeordnet und in bekannter Weise mit einer Gleichrichterdiode 2, einer Drossel 3 und einem Kondensator 4 in Reihe geschaltet. Letzterer wird aus einer Wechaelstrosquelle 5 über einen Transformator 6 und einen Gleichrichter 7 in der angezeigten Polarität geladen und liefert beim Zünden des Thyristors 1 einen Vorwärtsstromimpuls, mit dem der Thyristor belastet wird. Höhe und Dauer dieses Impuls es können durch Bemessung des Kondensators 4 und der Drossel 3 sowie des Transformators 6 und der Stromquelle 5 vorgegeben werden.
  • Der Prüfling 1 liegt ferner in einem Rückwärts stromkreis zur Zwangslöschung durch einen Rückwärtsstromimpuls und ist in bekannter Weise mit einem Löschkondensator 8, einem zweiten Thyristor 9 (Löschthyristor), einer Stelldrossel 10 und der oben erwähnten Gleichrichterdiode 2 in Reihe geschaltet.
  • Letztere muß eine sehr kurze Erholzeit aufweisen. Der Löschkondensator 8 wird aus der Wechselstromquelle 5 über den Transformator 6 und einen Gleichrichter 11 in der angezeigten Polarität löschbereit geladen. Der Gleichrichterdiode 2 ist ein Transistor 12 gegenparallelgeschaltet, der mindestens eine Spannung von der Größe der am Prüfling wiederkehrenden positiven Spannung sperren kann und eine Schaltzeit aufweist, die kürzer als 0,75 /us ist.
  • Die Schaltungsanordnung enthält ferner einen Stromkreis, mit dem an den gelöschten Prüfling 1 die positiv wiederkehrende Spannung übertragen wird. Dieser enthält einen aus der Stromquelle 5 über einen Transformator 6" und einen Gleichrichter 13 geladenen Kondensator 14 und einen dem Ladestromkreis des Kondensators parallelgeschalteten Entladestromkreis, in dem ein dritter Thyristor 15, ein Satz stellbare Widerstände 16 und ein weiterer Kondensator 17 in Reihe geschaltet sind.
  • Dem Kondensator 17 ist der Prüfling 1 über einen Widerstand 18 parallelgeschaltet. Weiter ist ein unabhängig vom Prüfling wirksamer Entladewiderstand 25 dem Thyristor 15 und dem Kondensator 14 parallelgeschaltet. Der Kondensator 14 hat eine größere Kapazität als der Eondeidator 17. Hingegen hat der Löschkondensator 8 eine erheblich größere Kapazität als der Kondensator 4 im Vorwärtsstromkreis des Prüflings.
  • Der Schaltungsanordnung sind vier Steuerimpulsgeber 19, 20, 21, 22 zugeordnet. Der Steuerimpulsgeber 19 zündet den Prüfling 1 mit einer Folgefrequenz von 5QHz, mit der der Prüfling, der Thyristor 9, der Transistor 12 und der Thyristor 15 nacheinander stromleitend gesteuert werden. Der Steuerimpulsgeber 20 gibt jeweils im Maximum des Vorwärtsstromimpulses einen Steuerimpuls ab und zündet den Thyristor 9. Das Impulsmaximum kann auf einfache Weise durch den Nulldurchgang der Spannung an der Drossel 3 über Leitungen 23 registriert werden. Gleichzeitig mit dem Impulsgeber 20 steuert der Steuerimpulsgeber 21 den Transistor 12 in den leitenden Zustand und setzt eine dem Impulsgeber 22 zugehörige Zeitstufe in Lauf, mit der der Zeitabschnitt vorgegeben wird, in dem der Prüfling bis zur Wiederkehr der posotiven Spannung mit Rückwärtsspannung beansprucht wird.
  • An dem zeitlichen Verlauf der Spannung U1 (Fig. 2, Diagramm a) und des Stromes 11 (Fig. 2, Diagramm b) ist die Wirkungsweise der Schaltungsanordnung während einer Periode T des Meßvorgangs zu ersehen, Es sei angenommen, daß im Zeitpunkt t = O die Kondensatoren 4, 8 und 14 von der Wechselstromquelle 5 geladen sind und daß kein Ladestrom mehr fließt. Im Zeitpunkt t1, zu Beginn einer Halbschwingung der Wechselstromquelle 5, wird der Prüfling 1 durch den Impulsgeber 19 gezündet. Der Kondensator 4 wird dann mit einem positiven Vorwärtsstromimpuls ID über den Prüfling, die Gleichrichterdiode 2 und die Drossel 3 entladen. Währenddessen ist die Spannung am Prüfling nahezu Null. Im Maximum des Stromimpulses ID (Zeitpunkt t2) ist der Kondensator 4 entladen und es wird der Thyristor 9 durch dem Impulsgeber 20 gezündet, gleichzeitig wird der Transistor 12 durch den Impulsgeber 21 aufgestcert. Der Kondensator 8 hat im Vergleich zum KondensaOp 4 eine sehr große Kapazität und lädt diesen in der entgegsngesetzten Polarität. er die Stelldrossel 10und di schnell abschaltende Gleichrichterdiode 2 mit dem parallelgeschalteten offengesteuerten Transistor 12 ist die Spannung des Kondensators 8 an den Prüfling 1 geschaltet. Ein Teil des Rückwärtsstromes sowie des Ladestromes des Kondensators 17 fließt zunächst über die Gleichrichterdiode 2, bis deren gespeicherte Ladungsträger ausgeräumt sind. Sodann führt Transistor 12 den gesamten Strom. Der Transistor 12 wird dabei über einen Verstärker 24 proportional dem negativen Momentanwert des Rückwärtsstromimpulses IR durch den Stromfühler 23' nachgesteuert und bleibt bis zum Einsatz der am Prüfling positiv wiederkehrenden Spannung stromleitend. Etwa im Maximum des Stromimpulses IR(Zeitpunkt t3) nimmt der Prüfling die rückwärts gerichtete Spannung des Kondensators 8 auf. Beim Zünden des Thyristors 9 wird eine dem Impulsgeber 22 zugeordnete Zeitstufe in Gang gesetzt, mit der die Schonzeit (t4 - t3) des Prüflings vorgegeben wird. Während dieser Zeit bleibt am Prüfling die Rückwärtsspannung konstant. Im Zeitpunkt t4 schließlich wird der Thyristor 15 durch den Impulsgeber 22 gezündet und durch Rückmeldung an den Impulsgeber 21 der Transistor 12 gesperrt. Da der Transistor zu diesem Zeitpunkt einen sehr geringen Basis- und Kollektorstrom führt, sperrt er sehr schnell. Bei einem Transistor mit zu langer Abschaltzeit kann auch schon vor dem Zeitpunkt t4 ein Sperrsignal des Steuerimpulsgebers 21 abgegeben werden, damit der Transistor 12 rechtzeitig gesperrt wird. Durch das Zünden des Thyristors 15 wird ein Teil der Ladung des Kondensators 14 über einen Widerstand 16 auf den Kondensator 17 geführt, wobei die Spannung am Prüfling aus dem Negativen ins Positive ansteigt. Da sich der Kondensator 17 über den Entladewiderstand 25 entladen kann, fällt anschließend die pesitive Spannung wieder auf Null ab. Vom Zeitpunkt t5 an, hat die Wechselstromquelle 5 wiederum die Polarität, bei der die Kondensatoren 4, 8 und 14 über die vorgeschalteten Gleichrichter 7, 11 und 13 geladen werden. Der Prüfling erhält vom Kondensator 4 positive Spannung, die bis zum Zünden desselben bestehen bleibt.
  • Damit jiil£ifl(Meßperiode beendet und es folgt eine neue I()(J( In jeder Periode wird der Prüfling 1 einmal zwangsgelöscht, und es werden die Thyristoren 9 und 15 durch Unterschreiten des Haltestromes gelöscht. Die Freiwerdezeit es qdes Prüflings wird in bekannter Weise oszillographisch gemessen, indem der Zündzeitpunkt t4 verschoben wird. Sie kann auch mit Hilfe eines Digital-Zeitintervall-Meßgerätes ermittelt werden. Beim Nulldurchgang des Prüflingstromes erhältdieser Zeitmesser einen Startimpuls und beim Nulldurchgang der wiederkehrenden Spannung einen Stopimpuls. Die Nulldurchgänge werden mittels integrierter Differenz-Komparatoren erfaßt. Die Freiwedezeit kann in Abhängigkeit vom Scheitelwert des Vorwärtsstromimpulses ID, von der Höhe der Rückwärtsspannung UR, von der Steilheit des Abfallens des Impulses ID, von der Steilheit des Anstieges der ins Positive wiederkehrenden Spannung U<7 und von der Höhe dieser Spannung gemessen werden. Die genannten Parameter sind veränderbar, z.B. mit Hilfe eines Stelltransformators 6 bzw. eines Stelltransformators 6', mit Hilfe der Stelldrossel 10 bzw. der Widerstände 16 bzw.
  • mit Hilfe eines Stelltransformators 62'. Die mit Hilfe des Transformators 6" maximal einstellbare Spannung U17 ist um ein Vielfaches höher (z.B. 1500 V) als die Ladespannungen der Kondensatoren 4 und 8. Die Spannung an dem Kondensator 8 muß größer sein als die Spannung am Kondensator 4, damit der Prüfling unter Rückwärtsspannung gelöscht werden kann.
  • Durch Verwendung eines hochsperrenden, schnell schaltenden Transistors 12 kann in der beschriebenen Schaltungsanordnung der Prüfling weitgehend unverzögert vom Vorwärtsin den Rückwärtsstromkreis und schließlich von diesem an den Stromkreis, mit welchem die positiv wiederkehrende Spannung dem Prüfling aufgeschaltet wird, übergeschaltet werden.
  • Der Transistor kann überdies auf einfache Weise gesteuert und dabei seine Aufsteuerung der Größe des Rückwärtsstromes angepaßt werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    1 J Schaltungsanordnung zum Messen der Freiwerdezeit eines Thyristors, bei der dieser in einem Vorwärtsstromkreis und in einem Stromkreis zur Zwangs löschung durch einen mithilfe eines zweiten Thyristors eingeschalteten Rückwärtsstromstoß, der einem Löschkondensator entnommen wird, angeordnet ist, bei der ferner der Thyristor einem Kondensator eines Stromkreises parallelgeschaltet ist, in dem ein geladener zweiter Kondensator durch einen nach dem Einschalten des Rückwärtsstromstoßes gezündeten dritten Thyristors über einen stellbaren Widerstand auf den Kondensator umgeladen und dadurch die positiv wiederkehrende Spannung an den Thyristor angelegt wird, und bei der im Vorwärts- und mit Rückwärtsstromkreis mit dem Thyristor eine Gleichrichterdiode in Reihe geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise ein Kondensator (4) im Vorwärtsstromkreis geschaltet ist, welcher über den gezündeten hyristor (1) und eine Gleichrichterdiode (2) kurzer Erholzeit sowie über eine Drossel (3) mit einem Stromimpuls entladen wird, dessen Impulsdauer nicht länger, als den Thyristor in seinem gesamtem Querschnitt stromleitend zu schalten, eingestellt wird und daß der Gleichrichterdiode (2) ein mindestens die am Thyristor (1) positiv wiederkehrende Spannung sperrender, derart gesteuerter Transistor (12) gegenparallelgeschaltet ist, daß dieser den vollen Rückwärtsstrom führen kann, bei dem die Steuerung beim Zünden des zweiten Thyristors (9) einsetzt und die Schaltzeit kürzer als 0,75 /us ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Transistor (12) mittels einer RC-Kombination gesteuert ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kollektorstrom des Transistors (12) von einem Verstärker (24) zeitlich und in der Stromhöhe direkt proportional dem Verlauf des Thyristorrückwärtsstromes 1R automatischgesteuert ist.
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