DE1913368C3 - Elektrische Schaltung zur Umwandlung rechteckiger, in sägezahnförmige Impulse - Google Patents
Elektrische Schaltung zur Umwandlung rechteckiger, in sägezahnförmige ImpulseInfo
- Publication number
- DE1913368C3 DE1913368C3 DE19691913368 DE1913368A DE1913368C3 DE 1913368 C3 DE1913368 C3 DE 1913368C3 DE 19691913368 DE19691913368 DE 19691913368 DE 1913368 A DE1913368 A DE 1913368A DE 1913368 C3 DE1913368 C3 DE 1913368C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- transistor
- base
- emitter
- capacitance
- collector
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims description 5
- 238000007599 discharging Methods 0.000 claims description 4
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 2
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 13
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 4
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 description 4
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 3
- 230000009931 harmful effect Effects 0.000 description 2
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 238000009499 grossing Methods 0.000 description 1
- 230000008676 import Effects 0.000 description 1
- 238000006386 neutralization reaction Methods 0.000 description 1
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 1
Description
40
Die Erfindung betrifft eine elektrische Schaltung zur Umwandlung unipolarer, im wesentlichen rechteckiger
Steuerimpulse in sägezahnförmige Impulse durch Auf- und Entladen von Kapazitäten in einer Kapazitäten·
Widerstandskombination, deren Zeitverhalten in den beiden Vorgängen (Aufladen und Entladen) stark unterschiedlich
ist, unter Verwendung eines Transistors mit einer spannungsabhängigen Kapazität zwischen
Kollektor und Basis.
In einer bekannten elektrischen Schaltung eines Spitzengleichrichters
(VStA.-PS 34 69 111) wirkt die Basis-Emitterstrecke
eines in Kollektorschaltung betriebenen Transistors als Gleichrichter. Der Ableitwiderstand
wird durch einen Ohmsciien Widerstand und die KoI-lektor-Emitterstrecke
eines weiteren Transistors gebildet, die während des Auftretens des Spitzenwertes
einen niedrigen Widerstand hat, sonst jedoch einen unendlich hohen, so daß die Ausgangsspannung, die durch
einen eigenen Glättungskoridensator gestützt ist, jeder Änderung des Spitzenwertes rasch folgen kann, zwischen
den Spitzenwerten aber nicht absinkt. Die Basiskollektorkapazität des gleichrichtenden Transistors
wirkt schädlich, und ihre absinkende Ladung zwischen den Impulsen setzt die angestrebte Konstanz der Ausgangsspannung
herab.
Mit der Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, eine Schaltung zur Erzeugung einer Sägezahnspannung
anzugeben, die einfach im Aufbau ist und dennoch eine gute Linearität der Flanken jedes Sägezahnimpulses
liefert
Die erfundene Schaltung zeichnet sich dadurch aus,
daß zwischen einer Eingangsklemme zur Zuführung der Steuerimpulse und der Basis des in Kollektorschaltung
betriebenen Transistors eine Diode eingeschaltet ist, die die Steuerimpulse zur Basis weiterleitet und die
während der Impulslücken gesperrt ist, und ferner dadurch,
daß die Kollektor-Basiskapazität als Ladekapazität dient, während die steuerstromabhängige Kombination
aus Emitterwiderstand und Basis-Emitterstrecke den Ladewiderstand des Zeitgliedes bildet
Mit dieser Ausbildung wird die allgemein als schädlich angesehene und durchweg durch sogenannte Neutralisation
kompensierte Kollektor-Basiskapazität eines Transistors nutzbringend angewandt Dazu
kommt noch der besondere Vorteil, daß die Spannungsabhängigkeit
dieser Kapazität ebenfalls vorteilhaft im Sinne einer Linearisierung der Ausgangsspannung
ist
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
wird das Ausgangssignal über einen Invertierkreis mit einem zwischen Sättigung und Sperrung
wechselnden Transistor auf den Eingang zurückgeführt so drß die Gesamtanordnung einen Sägezahnoszillator
darstellt Die Schaltung kann so abgewandelt werden, daß sie eine konstante Gleichspannung abgibt, deren
Höhe von der Amplitude der Eingangsimpulse im wesentlichen proportional abhängt
Diese und weitere Eigenschaften der erfundenen Schaltung ergeben sich aus den Ansprüchen und werden
in der nachfolgenden Beschreibung anhand von Ausführungsbeispielen erläutert In der Zeichnung zeigen:
F i g. 2 ein Ersatzschaltbild für den Transistor der Fig. 1,
Fig 3 die an verschiedenen Stellen der Schaltungen nach F i g. 1,2,4 und 5 auftretenden Signale, und
Die Schaltung 10 nach F i g. 1 umfaßt einen Transistor 11. der zwischen einem Elektrodenpaar eine
Eigenkapazität aufweist Dieses Elektrodenpaar besteht aus der Basis 12 und dem Kollektor 13, der an
einer Vorspannung Vt liegt Die dritte Elektrode ist der Emitter 14.
Eine Diode 15 liegt zwischen der Eingangsklemme der Schaltung und der Basis 12. Zur Eingangsklemme
gelangt ein Steuersignal, bestehend aus einem Impulszug, der die Ladung der Eigenkapazität von einem ersten
Wert, entsprechend dem aufgeladenen Zustand, zu einem zweiten Wert, entsprechend dem entladenen Zustand,
ändert Bei einer folgenden Aufladung der Eigenkapazität am Ende eines Impulses fließt wegen der
Sperrung der Diode 15 eine Ladung durch den Emitter und lädt die Kapazität wieder auf. Die Aufladezeit wird
bestimmt durch das Verstärkungsmaß β des Transistors 11, die Größe der Basis-Kollektor-Kapazität und die
Belastungsimpedanz, die als Widerstand 16 zwischen dem Emitter 14 und Masse liegt. Das Ausgangssignal
erscheint an einer Klemme 17.
F i g. 2 zeigt ein Ersatzschaltbild für den Transistor 11. Zwischen der Basis 12 und der eigentlichen Basis 19
liegt ein Basiswiderstand 18, und zwischen dem Kollektor 13 und der eigentlichen Basis 19 eine Kapazität 20,
die der zwischen diesen Elektroden vorhandenen Eigenkapazität entspricht Die Parallelschaltung eines
Widerstandes 21 und einer Kapazität 22 liegt zwischen der eigentlichen Basis 19 und dem Emitter 14, und zwischen
Kollektor 13 und Emitter 14 liegt eine Stromquelle 23.
Zur Erörterung der Arbeitsweise der Schaltung nach F i g-1 wird der Transistor 11 durch F i g. 2 ersetzt Es
sei davon ausgegangen, daß die Anfangsspannung der Basis 12 den Transistor 11 sperrt Der erste Wert der
Ladung der Kapazität 20 entspricht deren Spannung, die dann im wesentlichen mit der Vorspannung Vi
übereinstimmt
Das Eingangssignal ist in F i g. 3 durch die Kurve A dargestellt und besteht aus rechteckigen Impulsea
Auch andere Signalformen sind möglich.
Wenn ein Impuls zur Basis 12 gelangt, wird der Transistor
11 durchlässig. Der Strom fließt durch den Emitter 14 und den Widerstand 16 und erzeugt an der Ausgangsklemme
17 ein Ausgangssignal nach der Kurve B in F i g. 3. Bei durchlässigem Ί fansistor ist die Ladung
der Kapazität 20 auf einen niedrigen zweiten Wert reduziert der der Differenz zwischen der Vorspannung
Vi und der Spannung des Eingangsimpulses gleich ist
Es sei jetzt angenommen, daß sich der Transistor 11
im aktiven Zustand befindet Der Augenblickwert der Spannung am Emitter 14 erscheint an der Klemme 17
und entspricht dem Teil Bi der Kurve B. Diese Spannung
ist im wesentlichen gleich der Spannung des Impulses an der Basis 12 abzüglich des kleinen Spannungsabfalls
zwischen Basis und Emitter. Wäre der Transistor 11 aber gesättigt, würde die Spannung an
der Klemme 17, d. h. die Amplitude von Bi, etwa gleich
der Vorspannung Vi sein. In diesem Falle sollte die Diode 15 durch einen Reihenwiderstand geschützt werden.
Die Ladung der Kapazität 20 und somit die Ausgangsamplitude bleibt bis zum Ende des Steuerimpulses
konstant, unabhängig davon, ob der Transistor U gesättigt oder im aktiven Zustand ist Nach Beendigung
des Impulses würde die Kapazität 20 normalerweise über denselben Stromweg aufgeladen werden,
der jedoch in dieser Richtung durch die Diode 15 gesperrt ist Der Strom muß daher zwischen dem Emitter
14 und der eigentlichen Basis 19 fließen. Dabei liefert die Stromquelle 23 einen Strom, der etwa gleich dem
0-fachen des zum Emitter 14 fließenden Basisstroms ist so daß bei der Wiederaufladung der Kapazität 20 nach
Beendigung eines Steuerimpulses der mit (1 + ß) multiplizierte Basisstrom vom Emitter 14 über den Widerstand
16 nach Masse fließt Diese Wiederaufladung ist langsam im Vergleich zur Entladung, wie durch den
Kurventeil Bi dargestellt. Da der Widerstand 16 von
etwa dem 0-fachen Basisstrom durchflossen wird, ist die Zeitkonstante für die Aufladung vom Widerstandswert
16, dem Verstärkungsmaß β und der Kapazität 20 abhängig. Sollte es erwünscht sein, diese Zeitspanne
noch zu verlängern, kann dies durch bekannte Mittel erreicht werden, z. B. dadurch, daß der Transistor 11
durch ein Transistorpaar in Darlington-Schaltung mit einem effektiven Verstärkungsmaß von ß2 ersetzt wird.
Wenn das Steuersignal aus Rechteckimpulsen besteht ergibt sich an der Klemme 17 eine wechselstromförmige
Ausgangsspannung. Am Ende jedes Steuerimpulses lädt sich der Kondensator 20 auf, bis der ursprüngliche
Spannungswert wieder vorhanden und der Transistor 11 gesperrt ist. Wenn aber die Impulslücken
klein genug sind, damit der folgende Impuls zur Basis 12 gelangt bevor das Wiederaufladen beendigt ist, wird
sich die Kapazität 20 beim Eintreffen des folgenden Im-
pulses schnell entladen, ohne daß der Transistor 11 den
Sperrzustand erreicht Ia diesem Fall ergibt sich an der Klemme 17 eine abgeänderte Signalform. Abgeänderte
Signalformen entstehen auch, wenn die Steuerimpulse verschiedene Amplituden haben.
Unter der Annahme, daß die Impulslücken groß genug sind, lädt sich die Kapazität 20 auf die Anfangsspannung auf. Bei einem normalen Transistor ist der
Wert der Kapazität 20 nicht konstant sondern etwa umgekehrt proportional zur Spannung. Bei anwachsender
Spannung nimmt also der Kapazitätswert ab, und es ergibt sich ein mehr linearer Verlauf des Kurventeils
Bi, als wenn der Kapazitätswert konstant wäre.
F i g. 4 zeigt einen Signalerzeuger 25, der entweder durch auswärtige Triggerimpulse oder als selbständiger
Oszillator arbeiten kann, je nachdem, ob die Klemme 26 mit einer Eingangsklemme 27 oder mit einer Klemme
28 verbunden ist Für die beiden Schaltungsmöglichkeiten ergeben sich zwei verschiedene Ausführungsformen
der Erfindung.
Der Signalerzeuger 25 umfaßt außer der Schaltung 10 einen zur Signalformung dienenden Invertierkreis 29
mit einem Transistor 30, der gesättigt wird, wenn die Amplitude an der Klemme 17 sich in einer Richtung um
einen vorbestimmten Betrag ändert, und gesperrt wird, wenn die Amplitude sich in der anderen Richtung um
einen vorbestimmten Betrag ändert Emitter, Basis und Kollektor des Transistors 30 sind mit einer Vorspannung
V3 über einen Widerstand 31 mit der Klemme 17 bzw. über einen Widerstand 32 mit der Vorspannung
V2 verbunden. Das Ausgangssignal erscheint an dem mit der Klemme 28 verbundenen Kollektor. Der Invertierkreis
29 kann auch anderer Ausführung sein. z. B. kann ein Schmitt-Trigger verwendet werden.
Bei der als Oszillator arbeitenden Ausführungsform erzeugt der Invertierkreis 29 das Steuersignal. In diesem
Fall ist ein Rückkopplungsweg von der Klemme 28 über den Schalterarm zur Klemme 26 wirksam.
An der Klemme 17 erscheint das Signal nach Kurve B der F i g. 3 und gelangt zum Invertierkreis 29, der
Ausgangsimpulse passender Dauer am Kollektor des Transistors 30 erzeugt.
Zur Erläuterung der Arbeitsweise sei zuerst angenommen, daß der Transistor 30 gesperrt ist Die Ausgangsamplitude
an der Klemme 17 hat dann etwa den Wert 0. Wie in F i g. 3 dargestellt steigt die Amplitude
an der Klemme 17 sehr schnell an, wenn ein Steuerimpuls zur Basis des Transistors 11 gelangt, und sättigt
den Transistor 30. Nach Beendigung des Impulses nimmt die Amplitude an der Basis des Transistors 30
bis zu einem vorbestimmten Wert ab, wodurch der Transistor 30 gesperrt wird. Dieser Wert kann z. B.
durch Änderung der Vorspannungen oder der Widerstandswerte zur Einstellung der Impulslänge geändert
werden. Der Invertierkreis 29 besitzt eine gewisse Verzögerung wegen der endlichen Schaltzeit des Transistors
30. Wenn die Klemmen 28 und 26 miteinander verbunden sind, arbeitet die Schaltung als Oszillator.
Die Schaltung 25 kann in dieser Weise als Impulsgenerator, monostabiler Multivibrator, Oszillator usw. arbeiten,
obwohl keine äußere Kapazität vorhanden ist.
F i g. 5 zeigt einen Oszillator 33, der z. B. eine verhältnismäßig
konstante Gleichspannung erzeugen kann, wenn das Steuersignal der Kurve C in F i g. 3 entspricht
Der Oszillator 33 umfaßt Transistoren 34 und 35 mit zwischen Basis und Kollektor vorhandenen, gestrichelt
angedeuteten Eigenkapazitäten 20a und 206 sowie Dioden 38 und 39, über die der Steuerimpuls den
Basen der Transistoren 34 bzw. 35 zugeführt wird, und die Ladung der Kondensatoren 20a und 206 von einem
ersten zu einem zweiten Wert ändert. Nach Beendigung des Steuerimpulses sind die Dioden 38 und 39 gesperrt,
und ein Strom fließt zwischen dem Emitter des Transistors 34 und dem Kollektor des Transistors 35,
wodurch die Ladungen der Kapazitäten 20a und 206 einen dritten Wert annehmen. Die genannten Werte
brauchen nicht für beide Kondensatoren übereinzustimmen.
Bei passender Bemessung der Kreiskonstanten, z. B. wenn die Transistoren 34 und 35 ähnliche Kennlinien
haben und die Kapazitäten 20a und 206 gleich sind, laden sich diese etwa gleich schnell zu den dritten Spannungswerten
in einer Zeitspanne auf, die von den Verstärkungsmaßen, den Kapazitäten 20a und 206 und den
Belastungswiderständen abhängig ist.
Zwischen dem Emitter des Transistors 34 und dem Kollektor des Transistors 35 liegt ein Belastungswiderstand
36 zur Erzeugung des Ausgangssignals an einer mit dem Mittelpunkt des Widerstandes 36 verbundenen
Klemme 37. Das Ausgangssignal besteht während der genannten Zeitspanne mit einer Amplitude gleich der
halben Amplitude des Steuerimpulses.
Zum Schutz der Diode 39 ist er in Serie mit einem Widerstand 40 geschaltet. Ein ähnlicher Widerstand
kann auch in Serie mit der Diode 38 liegen.
Was die Wirkungsweise des Oszillators 33 betrifft, kann das Ersatzschaltbild nach F i g. 2 für jeden der
Transistoren 34 und 35 angewandt werden. Ein Steuerimpuls entsprechend dem Kurventeil Ci der F i g. 3 gelangt
gleichzeitig zu den Basen der Transistoren 34 und 35. Vor der Ankunft dieses Impulses hatte jede der Kapazitäten
20a und 206 den ersten vorbestimmten Ladungswert. Wenn das Steuersignal aus einem Impulszug
besteht, stimmt dieser erste Wert mit dem dritten vorbestimmten Ladungswert überein, der von dem vorhergehenden
Impuls erzeugt wurde. An der Kapazität 20a erzeugt der erste Ladungswert die Spannung
V4-C0/2, wo Cs die Amplitude des vorhergehenden Impulses und V* die Kollektorvorspannung des Transistors
34 bedeuten. In ähnlicher Weise erzeugt der erste Ladungswert am Kondensator 206 die Spannung Oa/2.
Es ist zu beachten, daß nach dem Empfang des allerersten
Steuerimpulses der erste Ladungswert an den Kapazitäten 20a und 206 von den Eigenschaften der
Schaltung im Gleichgewicht abhängen und von den genannten Werten abweichen können.
Beim Empfang eines Steuerimpulses Ci nach F i g. 3 sind die Transistoren 34 und 35 derart vorgespannt, daß
der Transistor 34 durchlässig und der Transistor 35 gesättigt ist. Die Ladungen der Kapazitäten 20a und 2Oo
wechseln schnell zu den zweiten Werten. Da O die
Amplitude des empfangenen Steuerimpulses ist, ergeben sich die zweiten Spannungswerte der Kapazitäten
20a und 206 als Vi-Ci bezw. 0, wie durch Di bzw.fi in
F i g. 3 veranschaulicht
Unter der Annahme, daß O groß im Vergleich zu
den Spannungsabfällen in den Dioden 3* und 39 und
zwischen Basis und Emitter des Transistors 34 ist, beträgt die Ausgangsamplitude an der Klemme 37 im wesentlichen die Hälfte der Amplitude des zugeführten
Steuerimpulses O. Dieser Wert bleibt im wesentlichen konstant Ibis zur Beendigung des Impulses.
Nach der Beendigung des Impulses sind, wie im Zu
sammenhang mit F i g. 1 bemerkt wurde, die Dioden 31
und 39 gesperrt. Der Strom fließt durch die Transisto ren 34 und 35 über den Widerstand 36 und spannt die
Transistoren in den aktiven Arbeitsbereich vor, wo durch die Basis-Kollektor-Spannungen langsam anwachsen
und die Kapazitäten 20a und 206 sich langsarr zum dritten vorbestimmten Wert entsprechend
V4-C1/2 bzw. Ci/2 aufladen, wie durch Di und £2 in
F i g. 3 veranschaulicht. Wenn die Impulse relativ dich)
eintreffen, kann es vorkommen, daß die Kapazitäter 20a und 206 beim Eintreffen des folgenden Impulses
nicht bis zu den angegebenen Werten aufgeladen worden sind. In diesem Falle entsprechen die dritten vorbe-
i<; stimmten Werte den Ladungszuständen der Kondensatoren
beim Eintreffen des folgenden Impulses. Dieser dritte Wert ist dann mit Bezug auf den folgenden Impuls
der erste vorbestimmte Wert
Da sämtliche in F i g. 3 gezeigten Steuerimpulse die gleiche Amplitude und einen genügend großen Zwischenraum haben, stimmt der erste vorbestimmte Wert, der von der Amplitude des ersten Impulses abhängt, mit dem dritten verbestimmten, von der Amplitude des folgenden Impulses abhängigen Wert überein. Die Kur-
Da sämtliche in F i g. 3 gezeigten Steuerimpulse die gleiche Amplitude und einen genügend großen Zwischenraum haben, stimmt der erste vorbestimmte Wert, der von der Amplitude des ersten Impulses abhängt, mit dem dritten verbestimmten, von der Amplitude des folgenden Impulses abhängigen Wert überein. Die Kur-
25, ve D in F i g. 3 zeigt den Ladungszustand der Kapazität
20a, die nach Beendigung jedes Steuerimpulses periodisch den gleichen Amplitudenwert erreicht Einen ähnlichen
Verlauf hat auch die Kurve E für die Kapazität 206.
Vorausgesetzt daß die Transistoren 34 und 35 ähnliche Kennlinien und gleiche Eigenkapazitäten 20a und
206 haben, nehmen die Spannungen an den beiden Kapazitäten gleich schnell zu. Da die Transistoren 34 und
35 während dieses Zunehmens im aktiven Arbeitsbereich sind, nimmt die Spannung am Emitter des Transistors
34 gegenüber Masse ab, etwa nach Art einer Sägezahnspannung. In ähnlicher Weise und mit etwa
demselben Betrag nimmt die Kollektorspannung des Transistors 35 zu, so daß die am Mittelpunkt des
Widerstandes 36 und an der Klemme 37 auftretende Spannung etwa konstant bleibt
Es entsteht somit ein Ausgangssignal von etwa dehalben Amplitude des Eingangsimpulses, welches zumindest
während derjenigen Zeit bestehen bleibt wo die Kapazitäten 20a und 206 mit einer Geschwindigkeit
aufgeladen werden, bei der die Transistoren 34 und 35 im aktiven Arbeitsbereich bleiben. Diese Zeitspanne ist
der Zeitkonstante des Kreises proportional und somit vom Widerstand 36, dem Verstärkungsmaß der Transistören
34 und 35 and den Kapazitäten 20a und 206 abhängig.
Diese Zeitspanne kann in bekannter Weise dadurch verlängert werden, daß jeder der Transistoren 34 und
35 durch ein Transistorenpaar in Darlington-Schaltung
SS mit einem äquivalenten VerstärkungsmaB von ß2 ersetzt
wird.
Beim Empfang eines anderen Steuerimpulses, wie durch G in F i g. 3 veranschaulicht, nimmt die Ladung
der Kapazitäten 20a und 206 ab, und an der Klemme 37 entsteht eine Spannung etwa gleich der Hälfte von Cl,
und es wiederholt sich die erörterte Arbeitsweise der Schaltung 33. Da die Steuerimpulse etwa die gleiche
Amplitude haben, ist das Ausgangssignal eine Gleichspannung von etwa der halben Amplitude
Claims (3)
1. Elektrische Schaltung zur Umwandlung unipolarer, im wesentlichen !rechteckiger Steuerimpulse
in sägezahnförmige Impulse durch Auf- und Entladen von Kapazitäten im einer Kapazitäten-Widerstandskombination,
deren Zeitverhalten in den beiden Vorgängen (Aufladen und Entladen) stark unterschiedlich
ist, unter Verwendung eines Transistors mit einer spannungsabhängigen Kapazität
zwischen Kollektor und Basis, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einer Eingangsklemme (26) zur Zuführung der Steuerimpulse (A)
und der Basis des in Kollektorschaltung bet» ".ebenen
Transistors (11,34) eine Diode (15,38) eingeschaltet
ist, die die Steuerimpulse zur Basis weiterleitet und die während der Impulslücken gesperrt ist, und ferner
dadurch, daß die Kollektor-Basiskapazität als Ladekapazität dient, wahrend die steuerstromabhängige
Kombination aus Emitterwiderstand (16, 36) und Basis-Emitterstrecke den Ladewiderstand
des Zeitgliedes bildet
2. Elektrische Schaltung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen vom Emitterkreis (17),
insbesondere vom Emitter ausgehenden und an die Eingangsklemme (26) führenden Rückkopplungskreis, der als Signalwandler einen Invertierkreis (29)
mit einem zwischen Sättigung und Sperrung wechselnden weiteren Transistor (30) enthält
3. Elektrische Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Emitter des Transistors
(34) über den Emitterwiderstand (36) an den Kollektor eines zweiten, eine gleiche Kollektor-Basiskapazität
aufweisenden Transistors (35) angeschlossen ist, dem dieselben Steuerimpulse über
eine zweite Diode (39) zugeführt werden.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US71466368A | 1968-03-20 | 1968-03-20 | |
| US71466368 | 1968-03-20 | ||
| US5773870A | 1970-07-23 | 1970-07-23 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1913368A1 DE1913368A1 (de) | 1969-10-16 |
| DE1913368B2 DE1913368B2 (de) | 1976-07-01 |
| DE1913368C3 true DE1913368C3 (de) | 1977-02-10 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2356518A1 (de) | Batterieladegeraet | |
| DE1136371B (de) | Elektronische Speicherschaltung | |
| DE3335220A1 (de) | Phasenregelschaltung fuer eine niederspannungslast | |
| EP0149277B1 (de) | Monolithisch integrierter RC-Oszillator | |
| DE3514699A1 (de) | Integrierbare schaltungsanordnung zum steuern der abschaltspannungsaenderungsgeschwindigkeit von nichtgenerativen spannungsgesteuerten halbleiterschaltern | |
| DE1616885B1 (de) | Schaltungsanordnung,die auf ein ihr zugefuehrtes frequenzmoduliertes Eingangssignal hin eine Ausgangsspannung abgibt,deren Amplitude von der Frequenz des Eingangssignals abhaengt | |
| DE1220179B (de) | Anordnung zur Grenzdrehzahlmessung einer Welle | |
| EP0415490A2 (de) | Schaltungsanordnung zum Speisen einer Last | |
| EP0249270B1 (de) | Pulsbreitenmodulator | |
| DE2753915C3 (de) | Schaltungsanordnung mit einem Hochspannungsleistungs transistor | |
| DE1913368C3 (de) | Elektrische Schaltung zur Umwandlung rechteckiger, in sägezahnförmige Impulse | |
| DE888585C (de) | Gluehkathodenroehrenschaltung fuer die Erzeugung von Potential-aenderungen von geradliniger Saegezahnform und/oder von Impulsen mit rechteckiger Kurvenform | |
| DE1913368B2 (de) | Elektrische schaltung zur umwandlung rechteckiger, in saegezahnfoermiger impulse | |
| DE2445799C3 (de) | Monostabiler Multivibrator | |
| DE2744484C2 (de) | Spannungsgeregelter Pulsmodulator | |
| EP0509343A2 (de) | Verfahren zum Betreiben eines Schaltreglers sowie Anordnung | |
| DE1491912C3 (de) | Modulator | |
| DE2100929A1 (de) | Steuerschaltung zur Versorgung eines induktiven Verbrauchers | |
| DE2415629B2 (de) | Schaltungsanordnung zum zeitweiligen, von der Größe der veränderlichen Betriebsspannung abhangigen Blockieren eines Stromzweiges | |
| DE2236209B2 (de) | Astabile kippschaltung mit umschaltbarer frequenz | |
| DE2613227A1 (de) | Schaltungsanordnung zur ausloesung eines drehzahlabhaengigen schaltvorganges | |
| DE1437789C (de) | Fremdgesteuerte Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Impulsen | |
| DE4334186C2 (de) | Integrierter Zeitschalter | |
| DE1139546B (de) | Relaislose Verzoegerungsschaltung mit Transistoren | |
| AT246784B (de) | Astabiler Multivibrator |