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DE2141201A1 - Doppelwandiger Pflanzenzuchtbehälter - Google Patents

Doppelwandiger Pflanzenzuchtbehälter

Info

Publication number
DE2141201A1
DE2141201A1 DE19712141201 DE2141201A DE2141201A1 DE 2141201 A1 DE2141201 A1 DE 2141201A1 DE 19712141201 DE19712141201 DE 19712141201 DE 2141201 A DE2141201 A DE 2141201A DE 2141201 A1 DE2141201 A1 DE 2141201A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wall
container according
plant cultivation
shell
cultivation container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712141201
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Wien; Bremen Kors van Deutsch Wagram; Nöbauer (Österreich)
Original Assignee
Nöbauer, Josef, Wien
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from AT281271A external-priority patent/AT304135B/de
Priority claimed from AT625171A external-priority patent/AT312347B/de
Application filed by Nöbauer, Josef, Wien filed Critical Nöbauer, Josef, Wien
Publication of DE2141201A1 publication Critical patent/DE2141201A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/02Receptacles, e.g. flower-pots or boxes; Glasses for cultivating flowers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

2U1201
PATENTANWÄLTE DR.-PHIL. G. NICKEL · DR.-ING. J. DORNER
8 MÖNCHEN 15
LANDWEHRSTR. 35 · POSTFACH
--, TEL. (08 11) 555719
München, den 16„ August 1971 Anwaltsaktenz.: 9I - Pat.
Josef Nöbauer, Argentinierstraße 6O, A 1040 Wien, Österreich
Doppelwandiger Pflanzenzuchtbehälter
— 1 —
209841/0088
2H1201
Die Erfindung bezieht sich auf einen doppelwandigen Pflanzenzuchtbehälter, dessen zwischen den Wänden gelegener Raum zum Einfüllen von Wasser vorgesehen ist und dessen innere Wand den Pflanzenauf-· nahmeraum umgibt und mit Öffnungen zur Wasseraufnahme aus dem zwischen den Wänden gelegenen Raum versehen ist. Ein bekannter Pflanzenzuchtbehälter dieser Art besteht aus zwei " ineinandergesteckten kegelstumpfartigen Schalen, deren äußere mit vollen Wänden ausgebildet ist, während die innere Schale Öffnungen in ihren Wänden aufweist; die innere Schale weist dabei am oberen Rand einen nach außen stehenden Flansch auf, welcher auf Ansätzen an der Innenfläche der Außenschale aufliegt, wobei zwischen dem Außenrand dieses Flansches und der Innenfläche der Außenschale ein Abstand vorliegt.
Weiter ist ein mehrwandiger Pflanzenzuchtbehälter einer anderen Bauart bekannt. Bei diesem bekannten Pflanzenzuchtbehälter sind drei, konzentrisch ineinanderliegende vollwandige Schalen vorgesehen, wobei der Raum zwischen der innersten und der mittleren Schale dazu vorgesehen ist, warmes Wasser zur Erwärmung des Pflanzenaufnahmeraumes aufzunehmen, und der zwischen der mittleren und der äußeren Schale befindliche Raum zur Isolierung gegen eine unerwünschte Wärmeabgabe dient.
Die vorliegende Erfindung setzt sich nun zum Ziel, Wasser oder Nährlösungen,die in den zwischen den Wänden gelegenen Raum des doppelwandigen Pflanzenzuchtbehälters eingefüllt werden, in mögk liehst optimaler Form bzw. auf möglichst optimale Weise der Pflanze zuzuführen und gleichzeitig mit einem Minimum an Bedienungsaufwand das Auslangen zu finden.
Der erfindungsgemäße Pflanzenzuchtbehälter eingangs erwähnter Art, ist dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den Wänden gelegene Raum nach oben und nach den Seiten hin abgeschlossen ist, sodaß ein Was serdunst raum gebildet ist, von dem aus der Dunst des in den unteren Teil des zwischen den Wänden gelegenen Raumes eingefüllten Wassers bzw. dessen Kondensat durch die Öffnungen in der inneren Wand in den Pflanzenaufnahmeraum eindringen kann.
Dadurch, daß der zwischen den Wänden gelegene Raum nach oben und nach den Seiten hin abgeschlossen ist, ist der von der Flüssigkeit, welche in den Raum zwischen den beiden Wänden eingefüllt ist, aufsteigende Dunst an einem Entweichen zur Umgebung hin gehindert
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und kann nur durch die öffnungen in der Innenwand des Behälters in den Pflanzenaufnahmerauin gelangen, wo die solcher Art feinverteilte Feuchtigkeit von der Pflanze aufgenommen v/erden kann. Weiter fördert das Vorhandensein eines solchen Dunstraumes in unmittelbarer Nähe der Pflanze im besonderen Maße die für das Gedeihen der Pflanze wichtige Bildung von Haar- und Luftwurzeln. Diese wachsen gegebenenfalls auch durch die öffnungen in der Innenwand hindurch in den Wasserdunstraum und nehmen dort dampfförmiges
\_der _im_Wasserdunsträum befindlichen Luft ' oder kondensierte's Wasser aufT~Dufch aen hohen FeuchtigkeitsgehaltN ist dabei ein sogenanntes "Verbrennen" feiner Luft- und Haarwurzeln, die für ein gutes Gedeihen von Pflanzen von wesentlicher Bedeutung sind, praktisch hintangehalten. Da ein unerwünschtes Entweichen von Wasserdampf, wie vorstehend dargelegt wurde, praktisch vermieden ist, hält eine Viasserfüllung sehr lange vor, unter Umständen bis zu mehreren Monaten, und ist solcher Art der Bedienungsaufwand zur Pflege der Pflanze auf ein Minimum reduziert. __
Der über eine Verdunstung der in den erfindungsgemäßen Behälter eingefüllten Flüssigkeit und gegebenenfalls danach erfolgende Kondensation des Dampfes im Wasserdunstraum erfolgenderFeuchtigkeitstransport zur Pflanze,wird durch Temperaturschwankungen in der Umgebung, in der der erfindungsgemäße Behälter mit der Pflanze, aufgestellt ist, gefördert. So kann ζ·.Β. bei Sonnenbestrahlung an der bestrahlten Seite eirß starke Verdunstung stattfinden und auf der der Bestrahlung abgekehrten Seite die Feuchtigkeit weitgehendst kondensieren und sogleich von der. Pflanze aufgenommen werden. Bei einer bevorzugten Ausbildung des erfindungsgemäßen Pflanzenzuchtbehälters ist vorgesehen, daß zwischen dem Boden der Außenwand und dem Boden der Innenwand ein Schwamm angeordnet ist und daß der Boden der Innenwand mit Öffnungen versehen ist. Durch diese Maßnahmen wird einerseits die Verdunstung der in den Raum zwischen den Wänden gefüllten Flüssigkeit gefördert und andererseits über die im Boden der Innenwand vorgesehenen Öffnungen,Flüssigkeit unmittelbar dem Pflanzenaufnahmeraum zugeführt, was insbesondere für den Transport von Nähr- bzw. Düngesubstanzen von Bedeutung ist.
Durch Herstellung des Behälters und zwar mindestens der Außenwand desselben, aus einem weitgehend lichtundurchlässigen Material.kann auch ein Lichteinfall auf die erwähnten Luft- und Haarwurzeln der deren Gedeihen gleichfalls stört und gleichfalls ein sogenanntes
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•Verbrennen" bewirk .· kann, hintangehalten werden. Die intensive Feuchtigkeitsaufnih.v : der Pflanze aus dem Wasserdunstraum, die zusätzlich zur Feuchtigkeitsaufnahme im Bodenbereich erfolgt, ermöglicht es auch, eine intesivefZufuhr von Pflanzennährsubstanzen durch Pflanzennährlösungen vorzunehmen. Ein vorteilhafter mechanischer Aufbau des erfindungsgemäßen Pflan-. zenzuchtbehälters ergibt sich, wenn man vorsieht, daß die Innenwand und der obere Teil der Außenwand des Behälters aus einem Stück bestehen und der untere Teil der Außenv/and des Behälters durch eine abnehmbar angesetzte Schale gebildet ist. Vorteilhaft sieht man hiebei zur Verbindung der Schale mit dem oberen Teil der Außenv/and des Behälters an dem einen Teil eine ringsumlaufende Nut und am anderen Teil einen in diese Nut eingreifenden vorspringenden Rand vor. Solcher Art erhält man eine stabile und doch, bei der üblichen Herstellung des Pflanzenzuchtbehälters aus elastischem w Material, leicht lösbare Verbindung zwischen dem oberen Teil des Behälters und der Schale, sodaß im Bedarfsfall auch ohne Schwierigkeiten eine Reinigung des zwischen den beiden Wänden gelegenen Raumes des erfindungsgemäßen Behälters vorgenommen werden kann. Um das Einfüllen von Wasser oder Nährlösungen möglichst einfach vornehmen zu können, versieht man vorteilhaft die Schale des Behälters mit einem Füllschnabel. Es hat sich dabei als sachdienlich erwiesen, die Eingießöffnung eines solchen Füllschnabels verschließbar zu machen, damit kein Lichteinfall zu nassen bzw. feuchten Stellen des Füllschnabels stattfindet, da an solchen Stellen die Tendenz zum Entstehen einer Algenbildung vorliegt. Solche Algen können nämlich bei nachfolgenden Füllvorgängen mit dem Wasser bzw. der Nährlösung in das Innere des Behälters geschwemmt werden · und dort ein Verunreinigung herbeiführen. Eine einfache und zweckmäßige Abdeckung der Außenöffnung des Füllschnabels kann man dadurch erhalten, daß man an dem oberen Teil der Außenwand des Behälters einen Ansatz vorsieht, der über die Außenöffnung des Füllschnabels reicht. Liegt dabei eine Ausführungsform vorerwähnter Art, bei der die Schale und der obere Teil der Außenwand des Behälters · über eine ringsumlaufende Nut und einen in diese Hut eingreifenden Rand verbunden sind, vor, kann durch einfaches Verdrehen der Schale gegenüber dem oberen Teil der Außenwand des Behälters eine Freigabe bzw. eine Abdeckung der Außenöffnung des Füllschnabels herbeigeführt werden.
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Zur Verbindung des Füllschnabels mit dem Inneren der Schale sieht man vorteilhaft einen vertikalen Schlitz vor. Mit einem solchen Schlitz kann bei einer Nut-Randverbindung zwischen der Schale und dem oberen Teil der Außenwand des Behälters, zufolge der erzielbaren Elastizität, ein sattes Anliegen der miteinander verbundenen Teile erzielt werden, sodaß diese leicht voneinander gelöst und wieder zusammengesetzt werden können, und bei kreisförmigen Grundriß auch leicht gegeneinander verdreht v/erden können und dennoch im Ruhezustand fest aneinander anliegen.
Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Pflanzenzuchtbehälters ist vorgesehen, daß die Außenwand durch eine Schale oder Becken und die Innenwand gleichfalls durch eine Schale oder ein Becken gebildet ist, wobei Beide Schalen bzw. Becken am oberen Rand dicht miteinander verbunden sind bzw. dicht aufeinander auf- . sitzen. Diese Ausführungsform ist insbesondere bei größeren Abmessungen und bei langgestreckten Formen des Pflanzenzuchtbehälters von Vorteil. Weiter kann bei geeigneter Ausbildung erreicht v/erden, daß die den Pflanzenraum umgebende Innenwand besonders leicht von der die Außenwand des Behälters bildenden Schale abgenommen werden kann.
Zum Nachfüllen von Wasser oder Nährstofflösung . in den Raum zwi- . sehen den beiden Behälterwänden sieht man bei letzterer Ausführungsform vorteilhaft an der die Innenwand bildenden Schale einen Füllstutzen vor, der bis zum Boden der die Außenv/and bildenden Schale reicht. Durch einen solchen Füllstutzen kann praktisch kein Wasserdunst entweichen, da die im Inneren des Füllstutzens vorliegende Verdunstungsfläche sehr gering ist. Um eine allfällige Algenbildung im Füllstutzen hintanzuhalten, ist es dabei vorteil-' haft den Füllstutzen mit einer Abdeckung zu vesehen.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele weiter erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Pflanzenzuchtbehälters im Schnitt,
Fig. 2 diese Ausführungsform in einer Draufsicht, und Fig. 3 einen Schnitt gemäß der Linie III-III in Fig. 2; Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Draufsicht,
Fig. 5 dieselbe im Querschnitt gemäß der Linie 5-5 in Fig. 4 und
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- 6 Fig. 6 dieselbe im Längsschnitt gemäß der Linie 6-6 in Fig. 4.
Der in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Pflan-zenzuchtbehälter weist eine Innenwand 1 mit einem Boden 2 auf, die den Pflanzenaufnahmeraum 3 umgibt. Die Innenwand 1 mit dem Boden 2 ist dabei mit einer Reihe von öffnungen 4 versehen, welche eine Verbindung zwischen dem Pflanzenaufnahmeraum 3 und dem zwischen der Innenwand 1, 2 und der Außenwand 5 mit dem Boden 7 gelegenen Raum 6 des Behälters herstellen. Der Raum 6 wird bis zu dem durch die strichlierte Linie 8 versinnbildlichten Niveau mit Wasser oder Nährlösung gefüllt. Durch die eintretende Verdunstung füllt sich der Raum 6 mit Wasserdunst und derselbe tritt, gegebenenfalls auch in kondensierter Form, durch die Öffnungen 4 in den Pflanzenraum 3. Weiters kann Feuchtigkeit auch unmittelbar von Wurzeln der Pflanze, die durch die öffnungen 4 hindurchragen, aufgenommen werden. Ein Entweichen des W Wasserdunstes nach außen ist praktisch hintangehalten. Zwischen den Boden 2 der Innenwand des Behälters und den Boden 7 der Außenwand des Behälters ist ein aus Kunststoff bestehender Schwamm 9 eingefügt, der einerseits die Wasserverdunstung fördert und andererseits durch die im Boden 2 befindlichen Öffnungen 4 dem Pflanzenraum 3 auch unmittelbar Feuchtigkeit- bzw. Nährstoffe zuführt.
Durch die nach oben zu erfolgende Verengung des Querschnittes des Raumes 6 wird gerade in den oberen Bereichen der Innenwand eine vermehrte Kondensation des Dunstes und eine vermehrte Feuchtigkeitszufuhr zu den Wurzeln der Pflanze erzielt, die die Feuchtigkeitszufuhr im Bodenbereich wirkungsvoll ergänzt. ^ Der'"obere Teil 5a der Außenwand" 5 und die Innenwand 1, 2 des Be- ^ hälters bestehen bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 3 aus einem Stück, und der untere Teil der Außenwand des Behälters ist durch eine abnehmbar angesetzte Schale 10 gebildet. Zur Verbindung der Schale 10 mit dem oberen Teil 5a der Außenwand des Behälters ist dabei am unteren Rand des oberen Teiles der Außenwand eine ringsumlaufende Nut 11 vorgesehen, in die ein am oberen Rand der Schale 10 angeordneter vorspringender Rand 12 eingreift.
Zum einfachen Ein- bzw. Nachfüllen von Wasser- oder Nährflüssigkeit in den Raum 6, ist die Schale 10 mit einem Füllschnabel 13 versehen. Am oberen Teil 5a der Außenwand des Behälters ist ein Ansatz 14 vorgesehen, der die Außenöffnung 15 des Füllschnabels" 13
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abdeckt. Hiedurch ist einem Lichteinfall in das Innere ci^s Füllschnabels 13, der dort zur Entstehung von Algen führen könnte, entgegengewirkt. Weiter ist durch den Ansatz 14 der Abschluß des Raumes 6 gegen die Umgebung vervollständigt.
Der. Füllschnabel 13 steht über einen vertikalen Schlitz 16 mit dem"""" Inneren der Schale in Verbindung. Durch diesen Schlitz kann das Wasser bzw. die Nährlösung aus dem Schnabel einfach in das Innere der Schale 10 gelangen und gegebenenfalls auch Luft aus dem Inneren des Behälters austreten. Ein solcher Luftdurchtritt durch den Schlitz 16 verhindert auch bei dichtem Aufeinandersitzen der Schale 10 und des oberen Teiles der Behälteraußenwand ein Entstehen eines Überdruckes im Wasserdunstraum, der ein Aufheben des im Pflanzenraum 3 befindlichen Erdballens verursachen könnte und .damit auch den innigen Kontakt des unteren Bereiches des Erdballens der Pflanze mit dem Boden 2 bzw* den öffnungen in demselben, der für die Nährstoffzufuhr zur Pflanze von Bedeutung ist, stören könnte.Weiter kann durch die, durch den Schlitz 16 gebildete Unterbrechung der Wand der Schale 10 erzielt werden, daß die Schale 10 elastisch an der Innenfläche desdaeren Teiles 5a der Außenwand des Behälters anliegt. Damit ist in Verbindung mit dem Rand-Nuteingriff 12," 11 ein fester und doch leicht lösbarer Zusammenhang von Schale und Oberteil gewährleistet. Desgleichen können beide Teils leicht gegeneinander verdreht werden, womit leicht ein Freigeben oder Verschließen der Öffnung 15 durch den Ansatz 14 herbeigeführt werden kanru - ■ __ „_
Flügelartige Ansätze 17, die an der Übergangsstelle 18 zwischen dem Boden 2 und den Seitenanteil dieser Innenwand des Behälters vorgesehen und nach innen, also in den Pflanzenaufnahmeraum 3 gerichtet sind, sichern den Wurzelballen der Pflanze gegen Verdrehung und ermöglichen ein leichtes Stapeln des aus den Wandteilen 1, 2 und 5a
des Behälters bestehendes Teiles. ,_.._ -..· - -.—■
"Weiter sind am Boden 7 der Behälteraußenwand Führungsansätze 19 zur
seitlichen Festlegung des zwischen dem Boden 7 und dem Boden 2 angeordneten Schwammes 9 vorgesehen»
Die Neigung des seitlichen Teiles der Innenwand 1 wird vorteilhaft gleich der Wandneigung der am häufigsten verwendeten normalen Blumentopf e gewählt, sodaß ein einfaches und bequemes Einsetzen aus üblichen Blumentöpfen genon^rüP^h^^^^di^erfindungsgemäßen
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Behälter möglich ist.
Bei der Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, die in den Fig. 4 bis 6 dargestellt ist, ist die Außenwand des Behälters durch ein langgestrecktes Becken 20 gebildet, welches an seinem oberen Rand einen Flansch 21 aufweist. Auf diesem Flansch sitzt über eine Dichtung 22 ein weiterer Flansch 23 eines die Innenwand des Behälters bildenden Beckens 24 auf. Das die Innenwand des Behälters bildende Becken 24 ist mit einer Anzahl von Öffnungen 25 an den seitlichen Wandteilen und am Boden versehen, wobei die Öffnungen am Boden 26 des Beckens 24 eine in Längsrichtung desselben verlaufende Reihe bilden.
Die die Innenwand des Behälters bildende Schale 24 weist einen Füllstutzen 27 auf, der bis zum Boden 28 des die Außenwand bildenden Beckens 20 reicht. Dieser Füllstutzen 27 ist mit einer Abdeckung 28 versehen, die den Einfall von Licht in das Innere des Füllstutzens verhindert.
Zwischen dem Boden 29 des Beckens 20 und dem Boden 26 des Beckens 24 befindet sich ein langgestreckter Schwamm 30.
Bei dieser Ausführungsform gemäß den Fig. 4 bis 6, liegt ebenso wie bei der Ausführungsform gemäß 1 bis 3 ein Wasserdunstraum 6 vor, von dem aus der Wasserdunst über die Öffnungen 25 in den Pflanzenaufnahmeraum 3 eindringen kann. Ein Entweichen von Wasserdunst nach außen ist durch den dichten Abschluß zwischen dem Becken 24 und dem Becken 20 praktisch hintangehalten.
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Claims (14)

  1. \ ^ Ansprüche
    1,. Doppelwandiger Pflanzenzuchtbehälter, dessen zwischen 'den" ~ Wänden gelegner Raum zum Einfüllen von Wasser vorgesehen ist, und dessen innere Wand den Pflanzenaufnahmeraum umgibt und mit Öffnungen zur Wasseraufnahme aus dem zwischen den Wänden gelegenen Raum versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den Wänden gelegene Raum nach oben und nach den Seiten hin abgeschlossen ist, sodaß ein Wasserdunstraum gebildet ist, von dem aus der Dunst des in den unteren Teil des zwischen den Wänden gelegenen Raumes eingefüllten Wassers bzw. dessen Kondensat durch die Öffnungen in der inneren Wand in den Pflanzenaufnahmeraum eindringen kann. ___
  2. 2. Pflanzenzuchtbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich-~~
    net, daß zwischen dem Boden der Außenwand und dem Boden der Innenwand ein Schwamm angeordnet ist und daß der Boden der Innenwand mit Öffnungen versehen ist.
  3. 3. Pflanzenzuchtbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die Außenwand des Behälters aus weitgehend lichtundurchlässigem Material besteht.
  4. 4. Pflanzenzuchtbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des zwischen den Wänden des Behälters gelegenen Wasserdunstraumes sich nach oben zu ver
  5. ~5. "pflanzenzuchtbehalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand und der obere Teil der Außenwand des Behälters aus einem Stück bestehen und der untere Teil der Außenwand des Behälters durch eine abnehmbare angesetzte Schale gebildet ist.
  6. 6. pflanzenzuchtbehalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung der Schale mit dem oberen Teil der Außenwand des Behälters an dem einen Teil eine ringsumlaufende Nut
    und am anderen Teil ein in diese Nut eingreifender vorspringender Rand vorgesehen ist.
  7. 7. pflanzenzuchtbehalter nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schale mit einem Füilschnabel versehen ist.
  8. 8. Pflanzenzuchtbehälter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem oberen Teil der Außenwand des Behälters ein An-
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    satz vorgesehen ist, der die Außenöffnung des Füllschnabels abdeckt.
  9. 9. Pflanzenzuchtbehälter nach Anspruch 7 oder 8, dadurch ge-. kennzeichnet, daß der Füllschnabel über einen vertikalen Schlitz mit dem Inneren der Schale in Verbindung steht.
  10. 10. Pflanzenzuchtbehälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Übergangsstelle zwischen dem Boden und dem Seitenteil der Innenwand nach innen gerichtete flügelartige Ansätze vorgesehen sind.
  11. 11. Pflanzenzuchtbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwand durch eine Schale oder Becken und die Innenwand gleichfalls durch eine Schale oder ein Becken gebildet ist, wobei beide Schalen bzw. Becken am oberen Rand dicht miteinander verbunden sind bzw. dicht aufeinander aufsitzen.
  12. 12. Pflanzenzuchtbehälter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die die Innenwand bildende Schale einen Füllstutzen aufweist, der bis zum Boden der die Außenwand bildenden Schale reicht.
  13. 13. Pflanzenzuchtbehälter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichr net, daß der Füllstutzen mit einer Abdeckung versehen ist.
  14. 14. Pflanzenzuchtbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Außenwand mit Führungsansätzen zur Festlegung des Schwammes versehen ist.
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DE19712141201 1971-04-02 1971-08-17 Doppelwandiger Pflanzenzuchtbehälter Pending DE2141201A1 (de)

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