DE2141201A1 - Doppelwandiger Pflanzenzuchtbehälter - Google Patents
Doppelwandiger PflanzenzuchtbehälterInfo
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Description
2U1201
8 MÖNCHEN 15
--, TEL. (08 11) 555719
München, den 16„ August 1971 Anwaltsaktenz.: 9I - Pat.
Josef Nöbauer, Argentinierstraße 6O, A 1040 Wien, Österreich
Doppelwandiger Pflanzenzuchtbehälter
— 1 —
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Die Erfindung bezieht sich auf einen doppelwandigen Pflanzenzuchtbehälter,
dessen zwischen den Wänden gelegener Raum zum Einfüllen von Wasser vorgesehen ist und dessen innere Wand den Pflanzenauf-·
nahmeraum umgibt und mit Öffnungen zur Wasseraufnahme aus dem zwischen den Wänden gelegenen Raum versehen ist.
Ein bekannter Pflanzenzuchtbehälter dieser Art besteht aus zwei " ineinandergesteckten kegelstumpfartigen Schalen, deren äußere
mit vollen Wänden ausgebildet ist, während die innere Schale Öffnungen in ihren Wänden aufweist; die innere Schale weist dabei
am oberen Rand einen nach außen stehenden Flansch auf, welcher auf Ansätzen an der Innenfläche der Außenschale aufliegt, wobei zwischen
dem Außenrand dieses Flansches und der Innenfläche der Außenschale ein Abstand vorliegt.
Weiter ist ein mehrwandiger Pflanzenzuchtbehälter einer anderen Bauart bekannt. Bei diesem bekannten Pflanzenzuchtbehälter sind
drei, konzentrisch ineinanderliegende vollwandige Schalen vorgesehen, wobei der Raum zwischen der innersten und der mittleren
Schale dazu vorgesehen ist, warmes Wasser zur Erwärmung des Pflanzenaufnahmeraumes aufzunehmen, und der zwischen der mittleren
und der äußeren Schale befindliche Raum zur Isolierung gegen eine unerwünschte Wärmeabgabe dient.
Die vorliegende Erfindung setzt sich nun zum Ziel, Wasser oder Nährlösungen,die in den zwischen den Wänden gelegenen Raum des
doppelwandigen Pflanzenzuchtbehälters eingefüllt werden, in mögk liehst optimaler Form bzw. auf möglichst optimale Weise der Pflanze
zuzuführen und gleichzeitig mit einem Minimum an Bedienungsaufwand das Auslangen zu finden.
Der erfindungsgemäße Pflanzenzuchtbehälter eingangs erwähnter Art,
ist dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den Wänden gelegene Raum nach oben und nach den Seiten hin abgeschlossen ist, sodaß
ein Was serdunst raum gebildet ist, von dem aus der Dunst des in den
unteren Teil des zwischen den Wänden gelegenen Raumes eingefüllten Wassers bzw. dessen Kondensat durch die Öffnungen in der inneren
Wand in den Pflanzenaufnahmeraum eindringen kann.
Dadurch, daß der zwischen den Wänden gelegene Raum nach oben und nach den Seiten hin abgeschlossen ist, ist der von der Flüssigkeit,
welche in den Raum zwischen den beiden Wänden eingefüllt ist, aufsteigende Dunst an einem Entweichen zur Umgebung hin gehindert
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und kann nur durch die öffnungen in der Innenwand des Behälters
in den Pflanzenaufnahmerauin gelangen, wo die solcher Art feinverteilte Feuchtigkeit von der Pflanze aufgenommen v/erden kann. Weiter
fördert das Vorhandensein eines solchen Dunstraumes in unmittelbarer Nähe der Pflanze im besonderen Maße die für das Gedeihen
der Pflanze wichtige Bildung von Haar- und Luftwurzeln. Diese wachsen gegebenenfalls auch durch die öffnungen in der Innenwand
hindurch in den Wasserdunstraum und nehmen dort dampfförmiges
\_der _im_Wasserdunsträum befindlichen Luft '
oder kondensierte's Wasser aufT~Dufch aen hohen FeuchtigkeitsgehaltN
ist dabei ein sogenanntes "Verbrennen" feiner Luft- und Haarwurzeln, die für ein gutes Gedeihen von Pflanzen von wesentlicher
Bedeutung sind, praktisch hintangehalten. Da ein unerwünschtes Entweichen von Wasserdampf, wie vorstehend dargelegt wurde, praktisch
vermieden ist, hält eine Viasserfüllung sehr lange vor, unter Umständen bis zu mehreren Monaten, und ist solcher Art der Bedienungsaufwand zur Pflege der Pflanze auf ein Minimum reduziert. __
Der über eine Verdunstung der in den erfindungsgemäßen Behälter
eingefüllten Flüssigkeit und gegebenenfalls danach erfolgende Kondensation des Dampfes im Wasserdunstraum erfolgenderFeuchtigkeitstransport zur Pflanze,wird durch Temperaturschwankungen in der Umgebung,
in der der erfindungsgemäße Behälter mit der Pflanze, aufgestellt
ist, gefördert. So kann ζ·.Β. bei Sonnenbestrahlung an der
bestrahlten Seite eirß starke Verdunstung stattfinden und auf der
der Bestrahlung abgekehrten Seite die Feuchtigkeit weitgehendst kondensieren und sogleich von der. Pflanze aufgenommen werden.
Bei einer bevorzugten Ausbildung des erfindungsgemäßen Pflanzenzuchtbehälters
ist vorgesehen, daß zwischen dem Boden der Außenwand und dem Boden der Innenwand ein Schwamm angeordnet ist und daß
der Boden der Innenwand mit Öffnungen versehen ist. Durch diese
Maßnahmen wird einerseits die Verdunstung der in den Raum zwischen den Wänden gefüllten Flüssigkeit gefördert und andererseits über
die im Boden der Innenwand vorgesehenen Öffnungen,Flüssigkeit unmittelbar
dem Pflanzenaufnahmeraum zugeführt, was insbesondere für
den Transport von Nähr- bzw. Düngesubstanzen von Bedeutung ist.
Durch Herstellung des Behälters und zwar mindestens der Außenwand desselben, aus einem weitgehend lichtundurchlässigen Material.kann
auch ein Lichteinfall auf die erwähnten Luft- und Haarwurzeln der deren Gedeihen gleichfalls stört und gleichfalls ein sogenanntes
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•Verbrennen" bewirk .· kann, hintangehalten werden. Die intensive
Feuchtigkeitsaufnih.v : der Pflanze aus dem Wasserdunstraum, die
zusätzlich zur Feuchtigkeitsaufnahme im Bodenbereich erfolgt, ermöglicht es auch, eine intesivefZufuhr von Pflanzennährsubstanzen
durch Pflanzennährlösungen vorzunehmen. Ein vorteilhafter mechanischer Aufbau des erfindungsgemäßen Pflan-.
zenzuchtbehälters ergibt sich, wenn man vorsieht, daß die Innenwand und der obere Teil der Außenwand des Behälters aus einem
Stück bestehen und der untere Teil der Außenv/and des Behälters durch eine abnehmbar angesetzte Schale gebildet ist. Vorteilhaft
sieht man hiebei zur Verbindung der Schale mit dem oberen Teil der Außenv/and des Behälters an dem einen Teil eine ringsumlaufende Nut
und am anderen Teil einen in diese Nut eingreifenden vorspringenden Rand vor. Solcher Art erhält man eine stabile und doch, bei
der üblichen Herstellung des Pflanzenzuchtbehälters aus elastischem w Material, leicht lösbare Verbindung zwischen dem oberen Teil des
Behälters und der Schale, sodaß im Bedarfsfall auch ohne Schwierigkeiten eine Reinigung des zwischen den beiden Wänden gelegenen
Raumes des erfindungsgemäßen Behälters vorgenommen werden kann. Um das Einfüllen von Wasser oder Nährlösungen möglichst einfach
vornehmen zu können, versieht man vorteilhaft die Schale des Behälters
mit einem Füllschnabel. Es hat sich dabei als sachdienlich erwiesen, die Eingießöffnung eines solchen Füllschnabels verschließbar
zu machen, damit kein Lichteinfall zu nassen bzw. feuchten Stellen des Füllschnabels stattfindet, da an solchen Stellen
die Tendenz zum Entstehen einer Algenbildung vorliegt. Solche
Algen können nämlich bei nachfolgenden Füllvorgängen mit dem Wasser bzw. der Nährlösung in das Innere des Behälters geschwemmt werden ·
und dort ein Verunreinigung herbeiführen. Eine einfache und zweckmäßige
Abdeckung der Außenöffnung des Füllschnabels kann man dadurch erhalten, daß man an dem oberen Teil der Außenwand des Behälters
einen Ansatz vorsieht, der über die Außenöffnung des Füllschnabels reicht. Liegt dabei eine Ausführungsform vorerwähnter Art,
bei der die Schale und der obere Teil der Außenwand des Behälters · über eine ringsumlaufende Nut und einen in diese Hut eingreifenden
Rand verbunden sind, vor, kann durch einfaches Verdrehen der Schale gegenüber dem oberen Teil der Außenwand des Behälters eine Freigabe
bzw. eine Abdeckung der Außenöffnung des Füllschnabels herbeigeführt werden.
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Zur Verbindung des Füllschnabels mit dem Inneren der Schale sieht man vorteilhaft einen vertikalen Schlitz vor. Mit einem solchen
Schlitz kann bei einer Nut-Randverbindung zwischen der Schale und dem oberen Teil der Außenwand des Behälters, zufolge der erzielbaren
Elastizität, ein sattes Anliegen der miteinander verbundenen Teile erzielt werden, sodaß diese leicht voneinander gelöst und
wieder zusammengesetzt werden können, und bei kreisförmigen Grundriß auch leicht gegeneinander verdreht v/erden können und dennoch
im Ruhezustand fest aneinander anliegen.
Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Pflanzenzuchtbehälters
ist vorgesehen, daß die Außenwand durch eine Schale oder Becken und die Innenwand gleichfalls durch eine Schale oder
ein Becken gebildet ist, wobei Beide Schalen bzw. Becken am oberen Rand dicht miteinander verbunden sind bzw. dicht aufeinander auf- .
sitzen. Diese Ausführungsform ist insbesondere bei größeren Abmessungen
und bei langgestreckten Formen des Pflanzenzuchtbehälters von Vorteil. Weiter kann bei geeigneter Ausbildung erreicht v/erden,
daß die den Pflanzenraum umgebende Innenwand besonders leicht von der die Außenwand des Behälters bildenden Schale abgenommen werden
kann.
Zum Nachfüllen von Wasser oder Nährstofflösung . in den Raum zwi- .
sehen den beiden Behälterwänden sieht man bei letzterer Ausführungsform
vorteilhaft an der die Innenwand bildenden Schale einen Füllstutzen vor, der bis zum Boden der die Außenv/and bildenden
Schale reicht. Durch einen solchen Füllstutzen kann praktisch kein Wasserdunst entweichen, da die im Inneren des Füllstutzens vorliegende
Verdunstungsfläche sehr gering ist. Um eine allfällige Algenbildung im Füllstutzen hintanzuhalten, ist es dabei vorteil-'
haft den Füllstutzen mit einer Abdeckung zu vesehen.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand in der Zeichnung dargestellter
Ausführungsbeispiele weiter erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Pflanzenzuchtbehälters
im Schnitt,
Fig. 2 diese Ausführungsform in einer Draufsicht, und
Fig. 3 einen Schnitt gemäß der Linie III-III in Fig. 2;
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
in Draufsicht,
Fig. 5 dieselbe im Querschnitt gemäß der Linie 5-5 in Fig. 4 und
Fig. 5 dieselbe im Querschnitt gemäß der Linie 5-5 in Fig. 4 und
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- 6 Fig. 6 dieselbe im Längsschnitt gemäß der Linie 6-6 in Fig. 4.
Der in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Pflan-zenzuchtbehälter weist eine
Innenwand 1 mit einem Boden 2 auf, die den Pflanzenaufnahmeraum 3 umgibt. Die Innenwand 1 mit dem Boden 2 ist dabei mit einer
Reihe von öffnungen 4 versehen, welche eine Verbindung zwischen dem Pflanzenaufnahmeraum 3 und dem zwischen der Innenwand 1, 2 und
der Außenwand 5 mit dem Boden 7 gelegenen Raum 6 des Behälters herstellen. Der Raum 6 wird bis zu dem durch die strichlierte Linie 8
versinnbildlichten Niveau mit Wasser oder Nährlösung gefüllt. Durch die eintretende Verdunstung füllt sich der Raum 6 mit Wasserdunst
und derselbe tritt, gegebenenfalls auch in kondensierter Form, durch die Öffnungen 4 in den Pflanzenraum 3. Weiters kann Feuchtigkeit
auch unmittelbar von Wurzeln der Pflanze, die durch die öffnungen 4 hindurchragen, aufgenommen werden. Ein Entweichen des
W Wasserdunstes nach außen ist praktisch hintangehalten. Zwischen den Boden 2 der Innenwand des Behälters und den Boden 7
der Außenwand des Behälters ist ein aus Kunststoff bestehender Schwamm 9 eingefügt, der einerseits die Wasserverdunstung fördert
und andererseits durch die im Boden 2 befindlichen Öffnungen 4 dem Pflanzenraum 3 auch unmittelbar Feuchtigkeit- bzw. Nährstoffe
zuführt.
Durch die nach oben zu erfolgende Verengung des Querschnittes des Raumes 6 wird gerade in den oberen Bereichen der Innenwand eine
vermehrte Kondensation des Dunstes und eine vermehrte Feuchtigkeitszufuhr zu den Wurzeln der Pflanze erzielt, die die Feuchtigkeitszufuhr
im Bodenbereich wirkungsvoll ergänzt. ^ Der'"obere Teil 5a der Außenwand" 5 und die Innenwand 1, 2 des Be- ^
hälters bestehen bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 3
aus einem Stück, und der untere Teil der Außenwand des Behälters ist durch eine abnehmbar angesetzte Schale 10 gebildet. Zur Verbindung
der Schale 10 mit dem oberen Teil 5a der Außenwand des Behälters ist dabei am unteren Rand des oberen Teiles der Außenwand
eine ringsumlaufende Nut 11 vorgesehen, in die ein am oberen
Rand der Schale 10 angeordneter vorspringender Rand 12 eingreift.
Zum einfachen Ein- bzw. Nachfüllen von Wasser- oder Nährflüssigkeit
in den Raum 6, ist die Schale 10 mit einem Füllschnabel 13 versehen.
Am oberen Teil 5a der Außenwand des Behälters ist ein Ansatz 14 vorgesehen, der die Außenöffnung 15 des Füllschnabels" 13
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abdeckt. Hiedurch ist einem Lichteinfall in das Innere ci^s Füllschnabels
13, der dort zur Entstehung von Algen führen könnte, entgegengewirkt.
Weiter ist durch den Ansatz 14 der Abschluß des Raumes 6 gegen die Umgebung vervollständigt.
Der. Füllschnabel 13 steht über einen vertikalen Schlitz 16 mit dem""""
Inneren der Schale in Verbindung. Durch diesen Schlitz kann das Wasser bzw. die Nährlösung aus dem Schnabel einfach in das Innere
der Schale 10 gelangen und gegebenenfalls auch Luft aus dem Inneren des Behälters austreten. Ein solcher Luftdurchtritt durch den
Schlitz 16 verhindert auch bei dichtem Aufeinandersitzen der Schale 10 und des oberen Teiles der Behälteraußenwand ein Entstehen
eines Überdruckes im Wasserdunstraum, der ein Aufheben des im
Pflanzenraum 3 befindlichen Erdballens verursachen könnte und .damit
auch den innigen Kontakt des unteren Bereiches des Erdballens der Pflanze mit dem Boden 2 bzw* den öffnungen in demselben, der
für die Nährstoffzufuhr zur Pflanze von Bedeutung ist, stören
könnte.Weiter kann durch die, durch den Schlitz 16 gebildete Unterbrechung der Wand der Schale 10 erzielt werden, daß die
Schale 10 elastisch an der Innenfläche desdaeren Teiles 5a der
Außenwand des Behälters anliegt. Damit ist in Verbindung mit dem Rand-Nuteingriff 12," 11 ein fester und doch leicht lösbarer Zusammenhang
von Schale und Oberteil gewährleistet. Desgleichen können beide Teils leicht gegeneinander verdreht werden, womit leicht ein
Freigeben oder Verschließen der Öffnung 15 durch den Ansatz 14 herbeigeführt
werden kanru - ■ __ „_
Flügelartige Ansätze 17, die an der Übergangsstelle 18 zwischen dem
Boden 2 und den Seitenanteil dieser Innenwand des Behälters vorgesehen und nach innen, also in den Pflanzenaufnahmeraum 3 gerichtet
sind, sichern den Wurzelballen der Pflanze gegen Verdrehung und ermöglichen ein leichtes Stapeln des aus den Wandteilen 1, 2 und 5a
des Behälters bestehendes Teiles. ,_.._ -..· - -.—■
"Weiter sind am Boden 7 der Behälteraußenwand Führungsansätze 19 zur
seitlichen Festlegung des zwischen dem Boden 7 und dem Boden 2
angeordneten Schwammes 9 vorgesehen»
Die Neigung des seitlichen Teiles der Innenwand 1 wird vorteilhaft
gleich der Wandneigung der am häufigsten verwendeten normalen Blumentopf
e gewählt, sodaß ein einfaches und bequemes Einsetzen aus üblichen Blumentöpfen genon^rüP^h^^^^di^erfindungsgemäßen
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Behälter möglich ist.
Bei der Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, die in den
Fig. 4 bis 6 dargestellt ist, ist die Außenwand des Behälters durch ein langgestrecktes Becken 20 gebildet, welches an seinem oberen
Rand einen Flansch 21 aufweist. Auf diesem Flansch sitzt über eine Dichtung 22 ein weiterer Flansch 23 eines die Innenwand des Behälters
bildenden Beckens 24 auf. Das die Innenwand des Behälters
bildende Becken 24 ist mit einer Anzahl von Öffnungen 25 an den seitlichen Wandteilen und am Boden versehen, wobei die Öffnungen
am Boden 26 des Beckens 24 eine in Längsrichtung desselben verlaufende Reihe bilden.
Die die Innenwand des Behälters bildende Schale 24 weist einen Füllstutzen
27 auf, der bis zum Boden 28 des die Außenwand bildenden Beckens 20 reicht. Dieser Füllstutzen 27 ist mit einer Abdeckung
28 versehen, die den Einfall von Licht in das Innere des Füllstutzens verhindert.
Zwischen dem Boden 29 des Beckens 20 und dem Boden 26 des Beckens 24 befindet sich ein langgestreckter Schwamm 30.
Bei dieser Ausführungsform gemäß den Fig. 4 bis 6, liegt ebenso
wie bei der Ausführungsform gemäß 1 bis 3 ein Wasserdunstraum 6
vor, von dem aus der Wasserdunst über die Öffnungen 25 in den Pflanzenaufnahmeraum 3 eindringen kann. Ein Entweichen von Wasserdunst
nach außen ist durch den dichten Abschluß zwischen dem Becken 24 und dem Becken 20 praktisch hintangehalten.
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Claims (14)
- \ ^ Ansprüche1,. Doppelwandiger Pflanzenzuchtbehälter, dessen zwischen 'den" ~ Wänden gelegner Raum zum Einfüllen von Wasser vorgesehen ist, und dessen innere Wand den Pflanzenaufnahmeraum umgibt und mit Öffnungen zur Wasseraufnahme aus dem zwischen den Wänden gelegenen Raum versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den Wänden gelegene Raum nach oben und nach den Seiten hin abgeschlossen ist, sodaß ein Wasserdunstraum gebildet ist, von dem aus der Dunst des in den unteren Teil des zwischen den Wänden gelegenen Raumes eingefüllten Wassers bzw. dessen Kondensat durch die Öffnungen in der inneren Wand in den Pflanzenaufnahmeraum eindringen kann. ___
- 2. Pflanzenzuchtbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich-~~net, daß zwischen dem Boden der Außenwand und dem Boden der Innenwand ein Schwamm angeordnet ist und daß der Boden der Innenwand mit Öffnungen versehen ist.
- 3. Pflanzenzuchtbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die Außenwand des Behälters aus weitgehend lichtundurchlässigem Material besteht.
- 4. Pflanzenzuchtbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des zwischen den Wänden des Behälters gelegenen Wasserdunstraumes sich nach oben zu ver
- ~5. "pflanzenzuchtbehalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand und der obere Teil der Außenwand des Behälters aus einem Stück bestehen und der untere Teil der Außenwand des Behälters durch eine abnehmbare angesetzte Schale gebildet ist.
- 6. pflanzenzuchtbehalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung der Schale mit dem oberen Teil der Außenwand des Behälters an dem einen Teil eine ringsumlaufende Nutund am anderen Teil ein in diese Nut eingreifender vorspringender Rand vorgesehen ist.
- 7. pflanzenzuchtbehalter nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schale mit einem Füilschnabel versehen ist.
- 8. Pflanzenzuchtbehälter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem oberen Teil der Außenwand des Behälters ein An-209841/008821ΑΊ201satz vorgesehen ist, der die Außenöffnung des Füllschnabels abdeckt.
- 9. Pflanzenzuchtbehälter nach Anspruch 7 oder 8, dadurch ge-. kennzeichnet, daß der Füllschnabel über einen vertikalen Schlitz mit dem Inneren der Schale in Verbindung steht.
- 10. Pflanzenzuchtbehälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Übergangsstelle zwischen dem Boden und dem Seitenteil der Innenwand nach innen gerichtete flügelartige Ansätze vorgesehen sind.
- 11. Pflanzenzuchtbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwand durch eine Schale oder Becken und die Innenwand gleichfalls durch eine Schale oder ein Becken gebildet ist, wobei beide Schalen bzw. Becken am oberen Rand dicht miteinander verbunden sind bzw. dicht aufeinander aufsitzen.
- 12. Pflanzenzuchtbehälter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die die Innenwand bildende Schale einen Füllstutzen aufweist, der bis zum Boden der die Außenwand bildenden Schale reicht.
- 13. Pflanzenzuchtbehälter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichr net, daß der Füllstutzen mit einer Abdeckung versehen ist.
- 14. Pflanzenzuchtbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Außenwand mit Führungsansätzen zur Festlegung des Schwammes versehen ist.209841 /0088
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| AT281271A AT304135B (de) | 1971-04-02 | 1971-04-02 | Doppelwandiger Pflanzenzuchtbehälter |
| AT625171A AT312347B (de) | 1971-07-19 | 1971-07-19 | Doppelwandiger Pflanzenzuchtbehälter |
Publications (1)
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| DE2141201A1 true DE2141201A1 (de) | 1972-10-05 |
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ID=25599109
Family Applications (1)
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| OHJ | Non-payment of the annual fee |