[go: up one dir, main page]

DE2140935B2 - Felge für ein luftbereiftes Fahrzeug - Google Patents

Felge für ein luftbereiftes Fahrzeug

Info

Publication number
DE2140935B2
DE2140935B2 DE2140935A DE2140935A DE2140935B2 DE 2140935 B2 DE2140935 B2 DE 2140935B2 DE 2140935 A DE2140935 A DE 2140935A DE 2140935 A DE2140935 A DE 2140935A DE 2140935 B2 DE2140935 B2 DE 2140935B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rim
tire
tyre
beads
ridge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2140935A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2140935A1 (de
DE2140935C3 (de
Inventor
Gennadij Wasilewitsch Tscheljabinsk Sawelew (Sowjetunion)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZENTRALNOJE KONSTRUKTORSKO-TECHNOLOGITSCHESKOJE BJURO KOLESNOWO PROISWODSTWA TSCHELJABINSK (SOWJETUNION)
Original Assignee
ZENTRALNOJE KONSTRUKTORSKO-TECHNOLOGITSCHESKOJE BJURO KOLESNOWO PROISWODSTWA TSCHELJABINSK (SOWJETUNION)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ZENTRALNOJE KONSTRUKTORSKO-TECHNOLOGITSCHESKOJE BJURO KOLESNOWO PROISWODSTWA TSCHELJABINSK (SOWJETUNION) filed Critical ZENTRALNOJE KONSTRUKTORSKO-TECHNOLOGITSCHESKOJE BJURO KOLESNOWO PROISWODSTWA TSCHELJABINSK (SOWJETUNION)
Priority to DE19712140935 priority Critical patent/DE2140935C3/de
Publication of DE2140935A1 publication Critical patent/DE2140935A1/de
Publication of DE2140935B2 publication Critical patent/DE2140935B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2140935C3 publication Critical patent/DE2140935C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B21/00Rims
    • B60B21/10Rims characterised by the form of tyre-seat or flange, e.g. corrugated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Felge für ein luftbereiftes Fahrzeug, bei dem der Luftreifen zwei nebeneinanderliegende Wulstkerne aufweist und die Reifenwülste axial an Felgenhörnern und radial an Felgenschultern anliegen.
Felgen dieser Art sind aus der belgischen Patentschrift 527 924 bekannt
Nachteilig ist bei dieser bekannten Ausbildung, daß die Reifenwülste bei vermindertem Luftdruck im Reifen nicht sicher genug auf der Felge gehalten werden und daß die Gefahr des Abgleitens der Wülste von den Felgenschultern besteht. Im Zusammenhang damit tritt dann auch, z. B. bei Zugmaschinen, die Möglichkeit des Rutschens des Reifens gegenüber der Felge auf.
Der erwähnte Umstand ist einmal bei bchnellen Kraftwagen nachteilig, weil bei einem Abgleiten der Reifenwülste die Sicherheit beeinträchtigt ist; zum andem auch bei Zugmaschinen, wo es vorkommen kann, daß bei verringertem Reifendruck mit maximaler Zugkraft bzw. Drehmoment an den Rädern gefahren werden muß.
Ähnliche Nachteile gelten für andere, z. B. durch das DT-Gbm 1 727 491 bekannte Felgen, bei denen die Sitzflächen der Reifenwülste kegelig mit einer Neigung nach innen ausgeführt sind.
Bei diesen Konstruktionen der Radfelgen werden zur Verhinderung des Abgleitens der Reifenwülste von den Sitzflächen der Felge und des Durchdrehens derselben in bezug auf die Felge Spreizringe verwendet, die im Innern des Reifens zwischen den Wülsten angeordnet werden.
Ein Nachteil dieser Befestigung des Reifens auf der Radfelge besteht darin, daß sie eine zerlegbare Felgenkonstruktion voraussetzt, in der geteilte Elemente durch eine Vielzahl von Schrauben miteinander verbunden sind.
Die Herstellung und der Betrieb von solchen Radfeigen ist aufwendig, sie sind nicht ausreichend betriebssicher und dazu für schlauchlose Reifen praktisch ungeeignet
Aus der österreichischen Patentschrift 279 386 ist schließlich noch eine Radfelge bekannt, bei der der Sitz der Reifenwülste auf kegeligen Felgenschultern durch hierfür vorgesehene zylindrische Abschnitte oder gegengeneigte Flächen in der Zone der Fußspitzen der Reifenwülste gewährleistet wird, was die Spannung in dieser Zone vergrößert
Diese Befestigung der Reifenwulste auf der Radfelge erschwert darüber hinaus die Montagearbeiten, und bei schlauchlosen Reifen kann sie zum Undichtwerden des Rades infolge der Zerstörung der Reifenwulstzehe füh-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Radfelge für luftbereifte Fahrzeugräder so auszubilden, daß auch bei vermindertem Luftdruck in dem Reifen dieser sicher auf der Felge gehalten wird; dabei soll die Übertragung von großen Zugkräften möglich bleiben·, außerdem ist eine Erleichterung der Montagearbeiten und damit eine Verringerung der Betriebskosten angestrebt
Ausgehend von einer Felge der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Felgenschultern ballig ausgebildet sind und sich die Kammlinien dieser balligen Ausbildungen unter der mittleren Zone der Reifenwülste zwischen den beiden Wulstkernen befinden und daß ferner die balligen Ausbildungen auf den den Felgenhönern zugewandten Seiten in die Kanten der Reifenwülste aufnehmende Vertiefungen übergehen.
Zweckmäßigerweise haben die balligen bitzflächen eine toroidale Form.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Radfelge verhindert mit Sicherheit ein Abgleiten der Reifenwülste von den Sitzflächen bei vermindertem Reifendruck, auch bei Einwirkung von Seitenkräften und -momenten auf das Rad.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung näher erläutert
Die Zeichnung zeigt eine Radfelge für einen Lastkraftwagen mit montiertem schlauchlosem Luftreifen im Schnitt
Eine Radfelge 1 enthält ein Felgenbett 2 mit an seinen Stirnseiten angebrachten abnehmbaren Felgenhörnern 3 und 4, von denen das eine (3) sich gegen einen Bund 5 des Bettes 2 der Felge 1 abstützt, während das zweite (4) an einem geschlitzten Schloßring 6 anliegt, der sich seinerseits gegen den gegenüberliegenden Bund 7 des Bettes 2 der Feige 1 abstützt.
Auf das Bett 2 der Radfelge 1 ist ein Luftreifen aufgesetzt, dessen Wülste 8 an den Felgenhörnern 3 und 4 des Bettes 2 der Felge 1 anliegen sowie einen äußeren und einen inneren Wulstkern 9 und 10 besitzen, die in der Nähe der Füße 11 der Reifenwülste 8 angeordnet sind.
An die Felgenhörner 3 und 4 der Felge 1 schließen sich die Felgenschultern 12 an, auf denen die Füße 11 der Wülste 8 des Luftreifens aufliegen. Die Felgenschultern 12 sind ballig ausgebildet, wobei die Kammlinien 13 (die von der Drehachse des Rades am weitesten entfernten Abschnitte) unter der mittleren Zone der Füße 11 der Reifenwülste zwischen dem äußeren — 9 — und dem inneren Wulstkern 10 der Reifenwülste 8 liegen. Die zu den Felgenhörnern 3 und 4 gerichteten Abhänge 14 dieser Ballen gehen allmählich in Vertiefungen 15 über, in die die Fersen 16 der Füße 11 der Reifenwülste 8 einfallen, die unter den äußeren Wulstkernen 9 liegen.
Die Zehen 17 der Füße der Reifenwülste 8 liegen an gegenüberliegenden Abhängen 18 der Ballen, die zum zylindrischen Teil des Bettes 2 der Felge 1 flach abfallen.
Die Ballen der Sitzflächen 12 können eine beliebige konvexe Form haben, am zweckmäßigsten ist jedoch
eine toroidale Form.
Zur Erleichterung des Radzusammenbaues ist im Bett 2 der Radfelge ! eine vertiefte Montagerille 19 vorgesehen.
Die Montage eines Reifens auf der Fdge verläuft folgendermaßen:
Auf das Bett 2 der Felge 1 wird das innere Felgenhorn 3 aufgesteckt, und in die Montagerille 19 des Bettes 2 werden nacheinander die beiden Reifenwülste 8 eingeführt, wonach das zweite Felgenhorn 4 angebracht und mit dem geschlitzten Schloßring 6 festgelegt wird.
Hiernach wird in den Reifen Luft eingepumpt. Mit dem fortschreitenden Füllen des Reifens spannen sich feine Wülste und schmiegen sich mit ihren Füßen 11 an die Felgenschultern 12 des Bettes 2 der Radfelge 1.
Vor dem Passieren der Kammlinien 13 der Felgen- «rhultern 12 steigt die Spannung der Fersen 16 der Füße 11 der Reifenwülste 8 an. Danach fallen die Fersen 16 in die Vertiefungen 15 des Feigenbettes 2 ein und werden dort durch die äußeren Wulstkerne 9 festgehalten. Diese verhindern nunmehr jedes Abgleiten der Reifenwülste 8 von den Felgenschultern 12 Bei Verringerung des Luftdrucks in den Reifen erhöht sich die Spannung der Füße 11 der Reifenwülste 8 unter den äußeren Wulstkernen 9 noch mehr.
Die Hauptspannung wirkt in der mittleren Zone der Füße 11 der Reifenwülste 8 zwischen den Wulstkernen 9 und 10 des Reifens und am inneren Kern 10.
Dies ermöglicht eine sichere Befestigung des Reifens auf der Felge 1 und verhindert dessen Durchdrehen.
In der schlauchlosen Ausführungsvariante des Reifens gewährleistet die Spannung in der mittleren Zone der Füße 11 der Reifenwülste 8 die Abdichtung des Reifens und erhöht somit die Lebensdauer desselben.
Die Ausbildung der Felgenschultern 12 der Felge 1 in Gestalt von Ballen toroidaler Form schließt ein Einbiegen der Zehen 17 der Füße 11 der Reifenwülste aus, wie es bei kegeligen Sitzflächen vorkommen kann. Dies erleichtert die Demontage des Rades beträchtlich.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Felge für ein luftbereiftes Fahrzeugrad, bei dem der Luftreifen zwei nebeneinanderliegende Wulstkerne aufweist und die Reifenwülste axial an Felgenhörnern und radial an Felgenschultern anliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Felgenschultern (12) ballig ausgebildet sind und sich die Kammlinien (13) dieser balligen Ausbildungen unter der mittleren Zone der Reifenwülste (8) zwischen den beiden Wulstkernen (9 und 10) befinden und daß ferner die balligen Ausbildungen auf den den Felgenhörnern (3 und 4) zugewandten Seiten in die Kanten der Reifenwülste aufnehmende Vertiefungen (IS) übergehen.
2. Felge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die balligen Ausbildungen toroidal geformt sind.
DE19712140935 1971-08-16 1971-08-16 Felge für ein luftbereiftes Fahrzeug Expired DE2140935C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712140935 DE2140935C3 (de) 1971-08-16 1971-08-16 Felge für ein luftbereiftes Fahrzeug

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712140935 DE2140935C3 (de) 1971-08-16 1971-08-16 Felge für ein luftbereiftes Fahrzeug

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2140935A1 DE2140935A1 (de) 1973-03-01
DE2140935B2 true DE2140935B2 (de) 1975-03-13
DE2140935C3 DE2140935C3 (de) 1975-11-13

Family

ID=5816838

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712140935 Expired DE2140935C3 (de) 1971-08-16 1971-08-16 Felge für ein luftbereiftes Fahrzeug

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2140935C3 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE2140935A1 (de) 1973-03-01
DE2140935C3 (de) 1975-11-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3050922C2 (de)
DE3711696A1 (de) Wulstkern fuer einen fahrzeugluftreifen
DE2114400A1 (de) Sicherheitsvorrichtung fur Luft reifen
DE2649814A1 (de) Reifen-felgen-anordnung und verfahren zu ihrer herstellung
DE2722885A1 (de) Fahrzeugrad
DE2930834A1 (de) Reifen-radfelgen-anordnung
DE3102614A1 (de) Radialreifen-karkasse und verfahren zu ihrer herstellung
DE2950718A1 (de) Luftreifen-radfelgenanordnung
DE1227795B (de) Fahrzeugluftreifen mit einem durch eine elastische ringfoermige Trennwand geteilten Luftraum
DE2326021B2 (de) Fahrzeugrad
EP0125640B1 (de) Vollreifen für Fahrzeugräder od. dgl.
DE2855686A1 (de) Verbesserung von reifen
DE2359636A1 (de) Luftrad fuer fahrzeuge
DE2937269A1 (de) Luftreifen-radfelgenanordnung
DE2140935C3 (de) Felge für ein luftbereiftes Fahrzeug
EP0328873B1 (de) Luftbereiftes Fahrzeugrad
DE2937271C2 (de)
DE2321345A1 (de) Radfelge
DE2554042C3 (de) Fahrzeugrad mit Tiefbettfelge für schlauchlose Luftreifen
DE3148976A1 (de) "verfahren zur herstellung von luftreifen in einer form"
DE1261766B (de) Fahrzeugrad mit einem vorzugsweise schlauchlosen Luftreifen
DE2937272A1 (de) Luftreifen-radfelgenanordnung
DE2817394A1 (de) Stuetzteil fuer die laufdecke eines fahrzeugreifens
DE2356097A1 (de) Vorrichtung zum verspannen eines luftreifens auf seiner felge
AT411827B (de) Fahrzeugreifen

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8339 Ceased/non-payment of the annual fee