DE2140935B2 - Felge für ein luftbereiftes Fahrzeug - Google Patents
Felge für ein luftbereiftes FahrzeugInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
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- B60B21/00—Rims
- B60B21/10—Rims characterised by the form of tyre-seat or flange, e.g. corrugated
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Felge für ein luftbereiftes
Fahrzeug, bei dem der Luftreifen zwei nebeneinanderliegende Wulstkerne aufweist und die Reifenwülste
axial an Felgenhörnern und radial an Felgenschultern anliegen.
Felgen dieser Art sind aus der belgischen Patentschrift
527 924 bekannt
Nachteilig ist bei dieser bekannten Ausbildung, daß die Reifenwülste bei vermindertem Luftdruck im Reifen
nicht sicher genug auf der Felge gehalten werden und daß die Gefahr des Abgleitens der Wülste von den
Felgenschultern besteht. Im Zusammenhang damit tritt dann auch, z. B. bei Zugmaschinen, die Möglichkeit des
Rutschens des Reifens gegenüber der Felge auf.
Der erwähnte Umstand ist einmal bei bchnellen Kraftwagen nachteilig, weil bei einem Abgleiten der
Reifenwülste die Sicherheit beeinträchtigt ist; zum andem auch bei Zugmaschinen, wo es vorkommen kann,
daß bei verringertem Reifendruck mit maximaler Zugkraft bzw. Drehmoment an den Rädern gefahren werden
muß.
Ähnliche Nachteile gelten für andere, z. B. durch das DT-Gbm 1 727 491 bekannte Felgen, bei denen die
Sitzflächen der Reifenwülste kegelig mit einer Neigung nach innen ausgeführt sind.
Bei diesen Konstruktionen der Radfelgen werden zur Verhinderung des Abgleitens der Reifenwülste von den
Sitzflächen der Felge und des Durchdrehens derselben in bezug auf die Felge Spreizringe verwendet, die im
Innern des Reifens zwischen den Wülsten angeordnet werden.
Ein Nachteil dieser Befestigung des Reifens auf der Radfelge besteht darin, daß sie eine zerlegbare Felgenkonstruktion
voraussetzt, in der geteilte Elemente durch eine Vielzahl von Schrauben miteinander verbunden
sind.
Die Herstellung und der Betrieb von solchen Radfeigen
ist aufwendig, sie sind nicht ausreichend betriebssicher und dazu für schlauchlose Reifen praktisch ungeeignet
Aus der österreichischen Patentschrift 279 386 ist schließlich noch eine Radfelge bekannt, bei der der Sitz
der Reifenwülste auf kegeligen Felgenschultern durch hierfür vorgesehene zylindrische Abschnitte oder gegengeneigte
Flächen in der Zone der Fußspitzen der Reifenwülste gewährleistet wird, was die Spannung in
dieser Zone vergrößert
Diese Befestigung der Reifenwulste auf der Radfelge erschwert darüber hinaus die Montagearbeiten, und bei
schlauchlosen Reifen kann sie zum Undichtwerden des Rades infolge der Zerstörung der Reifenwulstzehe füh-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Radfelge
für luftbereifte Fahrzeugräder so auszubilden, daß auch bei vermindertem Luftdruck in dem Reifen dieser
sicher auf der Felge gehalten wird; dabei soll die Übertragung
von großen Zugkräften möglich bleiben·, außerdem ist eine Erleichterung der Montagearbeiten
und damit eine Verringerung der Betriebskosten angestrebt
Ausgehend von einer Felge der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Felgenschultern ballig ausgebildet sind und sich die Kammlinien dieser balligen Ausbildungen unter
der mittleren Zone der Reifenwülste zwischen den beiden Wulstkernen befinden und daß ferner die balligen
Ausbildungen auf den den Felgenhönern zugewandten Seiten in die Kanten der Reifenwülste aufnehmende
Vertiefungen übergehen.
Zweckmäßigerweise haben die balligen bitzflächen
eine toroidale Form.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Radfelge verhindert mit Sicherheit ein Abgleiten der Reifenwülste von
den Sitzflächen bei vermindertem Reifendruck, auch bei Einwirkung von Seitenkräften und -momenten auf
das Rad.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
an Hand der Zeichnung näher erläutert
Die Zeichnung zeigt eine Radfelge für einen Lastkraftwagen mit montiertem schlauchlosem Luftreifen
im Schnitt
Eine Radfelge 1 enthält ein Felgenbett 2 mit an seinen
Stirnseiten angebrachten abnehmbaren Felgenhörnern 3 und 4, von denen das eine (3) sich gegen einen
Bund 5 des Bettes 2 der Felge 1 abstützt, während das zweite (4) an einem geschlitzten Schloßring 6 anliegt,
der sich seinerseits gegen den gegenüberliegenden Bund 7 des Bettes 2 der Feige 1 abstützt.
Auf das Bett 2 der Radfelge 1 ist ein Luftreifen aufgesetzt, dessen Wülste 8 an den Felgenhörnern 3 und 4
des Bettes 2 der Felge 1 anliegen sowie einen äußeren und einen inneren Wulstkern 9 und 10 besitzen, die in
der Nähe der Füße 11 der Reifenwülste 8 angeordnet sind.
An die Felgenhörner 3 und 4 der Felge 1 schließen sich die Felgenschultern 12 an, auf denen die Füße 11
der Wülste 8 des Luftreifens aufliegen. Die Felgenschultern 12 sind ballig ausgebildet, wobei die Kammlinien
13 (die von der Drehachse des Rades am weitesten entfernten Abschnitte) unter der mittleren Zone der
Füße 11 der Reifenwülste zwischen dem äußeren — 9 — und dem inneren Wulstkern 10 der Reifenwülste
8 liegen. Die zu den Felgenhörnern 3 und 4 gerichteten Abhänge 14 dieser Ballen gehen allmählich in
Vertiefungen 15 über, in die die Fersen 16 der Füße 11
der Reifenwülste 8 einfallen, die unter den äußeren Wulstkernen 9 liegen.
Die Zehen 17 der Füße der Reifenwülste 8 liegen an gegenüberliegenden Abhängen 18 der Ballen, die zum
zylindrischen Teil des Bettes 2 der Felge 1 flach abfallen.
Die Ballen der Sitzflächen 12 können eine beliebige konvexe Form haben, am zweckmäßigsten ist jedoch
eine toroidale Form.
Zur Erleichterung des Radzusammenbaues ist im Bett 2 der Radfelge ! eine vertiefte Montagerille 19
vorgesehen.
Die Montage eines Reifens auf der Fdge verläuft folgendermaßen:
Auf das Bett 2 der Felge 1 wird das innere Felgenhorn 3 aufgesteckt, und in die Montagerille 19 des Bettes
2 werden nacheinander die beiden Reifenwülste 8 eingeführt, wonach das zweite Felgenhorn 4 angebracht
und mit dem geschlitzten Schloßring 6 festgelegt wird.
Hiernach wird in den Reifen Luft eingepumpt. Mit dem fortschreitenden Füllen des Reifens spannen sich
feine Wülste und schmiegen sich mit ihren Füßen 11 an
die Felgenschultern 12 des Bettes 2 der Radfelge 1.
Vor dem Passieren der Kammlinien 13 der Felgen- «rhultern 12 steigt die Spannung der Fersen 16 der
Füße 11 der Reifenwülste 8 an. Danach fallen die Fersen 16 in die Vertiefungen 15 des Feigenbettes 2 ein
und werden dort durch die äußeren Wulstkerne 9 festgehalten. Diese verhindern nunmehr jedes Abgleiten
der Reifenwülste 8 von den Felgenschultern 12 Bei Verringerung des Luftdrucks in den Reifen erhöht sich
die Spannung der Füße 11 der Reifenwülste 8 unter den
äußeren Wulstkernen 9 noch mehr.
Die Hauptspannung wirkt in der mittleren Zone der Füße 11 der Reifenwülste 8 zwischen den Wulstkernen
9 und 10 des Reifens und am inneren Kern 10.
Dies ermöglicht eine sichere Befestigung des Reifens auf der Felge 1 und verhindert dessen Durchdrehen.
In der schlauchlosen Ausführungsvariante des Reifens gewährleistet die Spannung in der mittleren Zone
der Füße 11 der Reifenwülste 8 die Abdichtung des Reifens und erhöht somit die Lebensdauer desselben.
Die Ausbildung der Felgenschultern 12 der Felge 1 in Gestalt von Ballen toroidaler Form schließt ein Einbiegen
der Zehen 17 der Füße 11 der Reifenwülste aus, wie es bei kegeligen Sitzflächen vorkommen kann. Dies
erleichtert die Demontage des Rades beträchtlich.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Felge für ein luftbereiftes Fahrzeugrad, bei dem der Luftreifen zwei nebeneinanderliegende Wulstkerne
aufweist und die Reifenwülste axial an Felgenhörnern und radial an Felgenschultern anliegen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Felgenschultern (12) ballig ausgebildet sind und sich die
Kammlinien (13) dieser balligen Ausbildungen unter der mittleren Zone der Reifenwülste (8) zwischen
den beiden Wulstkernen (9 und 10) befinden und daß ferner die balligen Ausbildungen auf den den
Felgenhörnern (3 und 4) zugewandten Seiten in die Kanten der Reifenwülste aufnehmende Vertiefungen
(IS) übergehen.
2. Felge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die balligen Ausbildungen toroidal geformt
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712140935 DE2140935C3 (de) | 1971-08-16 | 1971-08-16 | Felge für ein luftbereiftes Fahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712140935 DE2140935C3 (de) | 1971-08-16 | 1971-08-16 | Felge für ein luftbereiftes Fahrzeug |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2140935A1 DE2140935A1 (de) | 1973-03-01 |
| DE2140935B2 true DE2140935B2 (de) | 1975-03-13 |
| DE2140935C3 DE2140935C3 (de) | 1975-11-13 |
Family
ID=5816838
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712140935 Expired DE2140935C3 (de) | 1971-08-16 | 1971-08-16 | Felge für ein luftbereiftes Fahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2140935C3 (de) |
-
1971
- 1971-08-16 DE DE19712140935 patent/DE2140935C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2140935A1 (de) | 1973-03-01 |
| DE2140935C3 (de) | 1975-11-13 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |