DE2039957C2 - Düse zum luftlosen Zerstäuben einer Flüssigkeit und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Düse zum luftlosen Zerstäuben einer Flüssigkeit und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Dü?e zum luftlosen Zerstäuben einer Flüssigkeit — insbesondere der die
Innenbeschichtung von Rohren und Behältern — bestehend aus einem Düsenkörper mit in seiner
Längsachse liegendem, rundem Vorlaufkanal, der an seinem stromabwärts gelegenen Ende eine Austritts- so
blende aufweist und an seinem stromaufwärts gelegenen Ende verschlossen ist, wobei die Düse einen
einzigen, in nicht unwesentlichem Abstand von der Austrittsblende und quer in den Vorlaufkanal mündenden
Kanal aufweist, dessen Strömungsquerschniti erheblich geringer als der Strömungsquerschnitt vor
diesem Kanal ist und in der Größenordnung des Querschnitts der Austrittsblende liegt und dessen
Längsachse die Achse des Vorlaufkanals schneidet. Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Herstellen
des Düsenkörpers aus einem Rohrling mit in diesem befindlichen Vorlaufkanal.
Es sind eine Vielzahl von Sprühvorrichtungen mit Düsen bekannt, mit deren Hilfe flüssige Medien in
zerstäubter Form oder in Strahlform abgegeben &">
werden. So zeigt die US-PS 28 19 115 eine für die Gartenbewässerung bestimmte Sprinklerdüse, bei der
das Wasser zwischen Düsenein- und Auslaß um 90° umgelenkt wird. Diese Umlenkung ermöglicht eine vom
Gewicht des versorgenden Wasserschlauches unabhängige Verstellung der Neigung des Wasserfächers.
Weiterhin zeigt die DE-PS 9 67 400 einen Zerstäuber, wie er insbesondere für Aerosoldosen benutzt wird. Der
Doseninhalt wird hier an einem Ventilstößel vorbei in einen Druckraum gefördert und gelangt von dort durch
abgetreppte Kanäle zum Sprüh-Ausgang. Eine im Grundsatz ähnliche Anordnung ist aus der US-PS
29 50 846 bekannt, die ebenfalls ein Sprühdosen-Ventil mit Zerstäuberdüse offenbart Wie bei praktisch allen
derartigen Aerosol-Zerstäubern, ist auch in den genannten beiden Fällen vorgesehen, daß das etwa in
Längsachse der Sprühdose nach oben austretende Medium im Ventilbetätigungs-Knopf in eine radiale
Richtung umgelenkt und durch eine seitlich am Knopf befindliche Düse abgesprüht wird. Besondere Maßnahmen
zur Beeinflussung des Sprühbildes sind in diesen Druckschriften nicht offenbart
Die US-PS 26 28 864 zeigt zwar Wenfalls ein Ventil für eine Sprühdose mit radial gerichteter Düse und
vorangehender Umlenkung des axial in das Ventil einströmenden Mediums. Diese Druckschrift beschreibt
aber weiterhin eine Einrichtung zur Erzielung eines gleichf'*rmigen Sprühstrahles. Zu diesem Zweck wird in
den radial gerichteten Kanal über dessen gesamte Länge bis unmittelbar vor die eigentliche Düsenöffnung
ein gewendeltes Element eingesetzt, das dem austretenden
Medium einen kräftigen Drall aufzwingt Auf diese Weise soll die auf das Medium einwirkende Fliehkraft
dazu benutzt werden, das Medium im Sprühstrahl möglichst fein zu verteilen. Diese Lösung mag für den
Hobby-Gebrauch ausreichen, das auf diese Weise erzeugbare Spritzbild genügt den Qualitätsanforderungen
der Industrie jedoch bei weitem nicht. Zudem erfordert die bekannte Anordnung zur Erzeugung
ausreichender Fliehkräfte eine beachtliche Durchflußrate.
Ein weiteres Sprühdosenventil mit Sprühdüse ist der US-PS 27 34 774 zu entnehmen. Mit dem Ziel einer
Tuibulenz-Beseitigung im abgegebenen Sprühstrahl wird dort die Verwendung eines Expansionsraumes aus
zwei Kammern mit zueinander geneigt stehenden Achsen vorgeschlagen. Auch in diesem Fall erreicht
aber das erzeugbare Spritzbild nicht den im industriellen Bereich geforderten Standard. Es ist ohnehin offensichtlich,
daß das Lackieren mit Sprühdosen weder dazu bestimmt noch dazu geeignet ist, in größerem Umfang
außerhalb des privaten Bereiches eingesetzt zu werden.
Demgegenüber ist im älteren Patent 19 23 234 ein Verfahren und eine Spritzdüse zum Erzeugen eines
Fächerstrahls mit sehr guter Eignung für den industriellen E:;is.*tz beschrieben. Maßgebend für ihre Entwicklung
waren eine feine Zerstäubung, eine gleichmäßige Verteilung der Flüssigkeit über einen breiten Fächerstrahl, die Vermeidung scharfer Kanten des Fächerstrahls,
eine geringe Geschwindigkeit der Flüssigkeitsteilchen im Nebel und andere Eigenschaften. In
apparativer Hinsicht ist zur Erzielung dieser Eigenschaften in der älteren Druckschrift eine Düse
vorgeschlagen worden, bestehend aus einem Düienkörper mit in seiner Längsachse liegendem, im Querschnitt
runden Vorlaufkanal, der an seinem stromabwärts gelegenen Ende ein^ Austrittsblende aufweist und an
seinem stromaufwärts gelegenen Ende verschlossen ist, wobei die Düse einen einzigen, in nicht unwesentlichem
Abstand von der Austrittsblende und quer in den Vorlaufkanal mündenden Kanal aufweist, dessen Strfi-
mungsquerschniii erheblich geringer als der Strömungsquerschnitt vor diesem Kanal ist und in der Größenordnung des Querschnitts der Austrittsblende liegt und
dessen Längsachse die Achse des Vorlaufkanals schneidet.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine derartige Düse zum luftlosen Zerstäuben
von Flüssigkeiten so weiterzubilden, daß sie besondere Eignung für die Innenbeschichtung von Rohren erhält,
bei unveränderten Wartungseigenschaften sehr kleine Abmessungen haben kann und bei sehr geringen
Durchflußraten ein einwandfreies Spritzbild erzeugt.
Bei einer Düse nach dem Oberbegriff des Anspruchs I wird diese Aufgabe durch Hinzufügen der Merkmale
des kennzeichnenden Teils dieses Anspruchs gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen und Ergänzungen dieser
Lösung sind in den Unteransprüchen zusammengefaßt.
Aufgabe der Erfindung ist weiterhin die Schaffung eines Verfahrens zum Herstellen derartiger Düsenkörper aus einem Rohling mit in diesem befindlichen
Vorlaufkanal oder der einen einseitig offenen zentralen Vorlaufkanal umschließt. Gelöst wird diese ergänzende
Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche 24 oder 25.
Weiterbildung dieser Lösung sind in den Unteransprüchen 26 bis 28 dargelegt.
Die Vorteile der erfindungsgemäßen Vorschläge ergeben sich aus der erfolgreichen Lösung der
gestellten Aufgabe. Mit dem geringen Vordruck von etwa 35 bar hat die Düse einen Wasserdurchsatz von
ungefähr 9 bis 90 l/h. Bei Düsenkörpern geringer Größe liegt der Wasserdurchsatz zwischen etwa 9 und 15 l/h.
Gleichwohl erlauben diese Düsen das Versprühen eines sehr gleichmäßig verteilten Flüssigkeitsnebels in einem
kurzen Fächer, in dem hinter dem Düsenaustritt nur ein sehr kurzer Flüssigkeitsfilm besteht. Hierdurch erhält
die Düse ihre besondere Eignung für die Innenbeschichtung von Rohren und Behältern, die z. B. einen
Innendurchmesser von nur ungefähr 10 mm aufweisen. Trotz der geringen Abmessungen, in denen die Düse
hergestellt werden kann — und für eine Innenbeschichtung \jCi~ C TVr am It Vt I r\l i IICI gCMCIIl WC! UCII 11IUU —,MIIU
die Wartungseigenschaften als günstig zu bezeichnen.
Die Erfindung ist anschließend anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher
erläutert. Es zeigen:
F i g. 1 einen Längsschnitt einer Ausführungsform einer kleinen Düse, die zum Spritzen und Beschichten
der Innenwand eines Rohres kleinen Durchmessers in dem Rohr angeordnet ist,
F i g. 2 eine T eilweise geschnittene Seitenansicht
einer Einspannvorrichtung und einer Schneidscheibe zum Schneiden und Kalibrieren einer seitlichen
Eintrittsöffnung in den Düsenkörper gemäß F i g. 1,
F i g. 3 eine Vorderansicht der Einspannvorrichtung und der Schneidscheibe gemäß F i g. 2.
F i g. 4 einen Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform der Düse mil aus zwei Teilen bestehendem
Düsenkörper,
F i g. 5 eine Seitenansicht einer Einspannvorrichtung und einer Schneidscheibe zum Schneiden und Kalibrieren eines seitlichen Eintrittskanals in den einen Teil des
zweiteiligen Düsenkörpers gemäß F i g. 4.
F i g. 6 eine Vorderansicht der Einspannvorrichtung und der Schneidscheibe gemäß F j g. 5.
F i g. 7 einen Längsschnitt einer weiteren modifizierten Ausführungsform einer an dem vorderen Ende einer
Spritzpistole befestigten Düse.
Fig. 8 einen Teil-Längsschnitt durch eine Abwandlung der Ausführungsform der Düse gemäß F i g. 7,
F i g. 9 eine vom stromaufwärts gelegenen Ende her gesehene isometrische Darstellung des Düsenkörpers
gemäß F i g. 8, die den seitlichen F.intrittskanal zeigt.
Fig. 10 einen Längsschnitt ähnlich Fig.7 einer modifizierten Ausführungsform der Düse.
Fig. Il eine Draufsicht entsprechend der Linie 11-11
auf den hinteren Teil des Düsenkörpers gemäß Fig. 10.
ίο In den Fig. I, 4, 7, 8, 9 und 10 sind verschiedene
Düsenkörper innerhalb unterschiedlicher Düsengruppen /Vl bis A/5 gezeigt; sie weisen eine konventionelle
Austrittsblende O für einen ebenen Sprühfächer, eine zu der Austritisblendc O führenden Vorlaufkanal P, einen
neuartigen seitlichen Eintrittskanal /1 bis /3 und eine Turbulenzkammer Ti bis T5 auf. Der zweiteilige
Düsenkörper in Fig. 4 besteht aus einem bekannten vorderen Teil 2" und einem separaten neuartigen
hinteren Teil 2'. die gemeinsam den Vorlaufkanal P, die
Turbulenzkammer T2 und einen Endverschluß bilden. Die Bezeichnung Turbulenzkammer wird hier gemäß
dem Patent 19 23 234 verwendet, um denjenigen Teil des Vorlaufkanals zu bezeichnen, der in Längsrichtung
des Düsenkörpers zwischen dessen verschlossenem
Ende und dem Eintrittskanal /1 bis /3 liegt. In den
Turbuienzkammern Π bis T5 entsteht eine heftige
Durchvirbelung und eine gerichtete Makroturbulenz der zu verspritzenden und in den Vorlaufkanal P
eingespeisten Flüssigkeit.
Die in der Turbulenzkammer durch die heftige winklige Einspeisung der Flüssigkeit, durch den
plötzlichen Wechsel der Strömungsrichtung aus einer Richtung weitgehend senkrecht zur Achse des Vorlaufkanals in eine Richtung weitgehend parallel zu dieser
Achse und durch das Kreuzen und Aufeinanderstoßen der in die Turbulenzkammer eintretenden und der die
Turbulenzkammer verlassenden Ströme erzeugte Turbulenz ist eine gerichtete Makroturbulenz, die sich
wahrscheinlich entlang unterschiedlicher Wege und
nach unterschiedlichen Mustern ausbreitet. Unter den
Begriffen Makro- bzw. Mikroturbulenz wird hier eine Turbulenz verstanden, in der die Turöuienzbewegung
der Teilchen des Mediums stark bzw. schwach sind. Die Makroturbulenz würde, wenn sie in der Austrittsöffnung
«5 O herrscht, die Fehlerfreiheit des von der Austrittsöffnung O aus abgestrahlten Fächers und Spritzbildes
beeinträchtigen. Aufgabe des vorderen Teils des Vorlaufkanals ist es. die in der Turbulenzkammer
erzeugte gerichtete Makroturbulenz mit einer strom
aufwärts gerichteten Turbulenz so zu beeinfluss·"», daß
in der Nähe und in der Austrittsöffnung O ein gleichmäßiges Strömungsbild mit Mikroturbulenz statistischer Verteilung und mit einer über den gesamten
Strömungsquerschnitt gleichmäßigen Geschwindigkeit
in Vorwärtsrichtung entsteht
Die Lösung dieser Aufgabe hängt von dem günstigen oder ungünstigen Einfluß des seitlichen Eintrittskanals
ab. Bei den bekannten Spritzdüsen erzeugen seitliche Eintrittskanäle beabsichtigt oder irrtümlich schrauben-
oder spiralförmig gerichtete Wirbel in dem Flüssigkeitsstrom in der Austrittsblende, wenn die Achse des
Eintrittsstromes nicht mit einem Radius des Düsenkörpers zusammenfällt Die Eintrittskanäle /1 bis /3 der
bevorzugten Ausführungsform des Düsenkörpers sind
6S konstruktiv so geformt und angeordnet, daß sie die
Flüssigkeit derart günstig in die Turbulenzkammer einspeisen, daß sie die Erzeugung einer günstigen
Mikroturbulenz statistischer Verteilune im verbleiben-
den Teil des Vorlatifkanals und an. in und hinter der
Aiistritisblcnde beschleunigen und verstarken.
Die F.inlrittskdnäle /2 in Hg. 4. 7. IO und Il haben
eine bevorzugte Ausführungsform. Gemäß F i g. 8 und 9
ist der Eintrittskanal /3 am hinteren finde des ϊ
Diisenkörpers 4 gebildet; er ist am anschaulichsten in der :>imelrischen Darstellung in F i g. 9 dargestellt. Der
Eintri'.iskanal /3 läßt sich jedoch auf weitgehend die
gleiche Art herstellen, in der der Eintrittskanal /2 gemäß Fig. 5 und 6 in den Teil 2' des /weistückigen
Diisenkörpers 2 der Diisengruppe N 2 gemäß Fig. 4
geschnitten worden ist. Bei dem /wcistückigcn Düsen
körper 2 enthält der hintere Teil 2' nur den seillichen
Eintrittskanal /2 und der vordere I eil 2 nur die Austrittsblcnde O. Das Kalibrieren der Strömungsquer·
schnitte der Eintrittskanäle und der Ausirittsblenden relativ zueinander wird durch die /weislikkigc <\usführiing>.frirm
vereinfacht, wie aus der folgenden Rt'schreibung
der Kalibrierung des im gleichen Düsen teil enthaltenen Eintrittskanals und Austrittsblende /2 bzw.
O ersichtlich wird. Gemäß F i g. 5 und b besitzt ein
Rohling (feinen internen vorgeformten Vorlaufkanal P
ohne Austrittsöffnung durch den Dom D oder an einer anderen Stelle. Der Rohling ζ) ist horizontal mit seinem
linken blinden Ende fest in einen Sockel *> einer y-,
Einspannvorrichtung F eingespannt Das offene F.nde des blinden Kanals und ungefähr die Hälfte der Länge
des Rohlings Q ragt aus der Einspannvorrichtung F heraus, so daß es einer Diamantschneidscheibe IV für
einr Schneidoperation zugänglich ist. Der Durchmesser jn der Diamantschneidscheibr IVbeträgt ein Mehrfaches,
vorzugsweise ungefähr das Dreißigfache des Durchmessers des Rohlings Q.
Die Scheibe W besitzt doppelkonische Umfangskanten 10 und II. die sich unter einem Winkel von 20" von a
einer schmalen zylindrischen Peripherie 12 aus radial nach innen neigen. Die Scheibe Wrotiert um eine Achse
a-a, die in der Ebene der Längsachse L-L des Rohlings Q
und in diesem Fall parallel zur Längsachse L-L angeordnet ist. Die Breite der Peripherie 12 entspricht
dem axialen Maß der eingeschnittenen ebenen Sehnennacne
15 gemau Mg.y und 11. und ungelahr dem
axialen Maß der Eintrittsöffnungen O' und O" gemäß
F i g. 9 und 11. In F i g. 9 gibt die gestrichelte Linie an der
Eintrittsöffnung O' die durch die Verschlußplatte 17 gemäß Fig.8 der Düsengruppe NA bewirkte Begrenzung
an. Die seitlichen Abmessungen der Eintrittsöffnungen O' und O" hängen von der Tiefe des von der
Scheibe Win dem Rohling Q erzeugten Schnittes ab;
d. h. sie hängen davon ab. wie nahe die Peripherie 12 an die Mittellinie L-L des internen Kanals herankommt. Es
hat sich gezeigt, daß die Eintrittsöffnungen O' und O"
zur Erzielung guter Resultate, wie in Fig.9 und 11 dargestellt, ungefähr quadratisch sein sollten.
Gemäß F i g. 9 und 11 schneiden die ebenen
Sehnenflächen 15 die benachbarten Innenwände des Vorlaufkanals des Düsenkörpers in einem spitzen
Winkel. Es hat sich gezeigt daß die so angeordneten Sehnenflächen 15 den durch den Eintrittskanal in den
Vorlaufkanal eintretenden Flüssigkeitsstrom in Querrrichtung auf einen Wert einschnüren, der kleiner ist als
die Breite der Eintrittsöffnung und des Vorlaufkanals. Dadurch wird ausreichend Platz gelassen, daß die
turbulente Flüssigkeit aus der Turbulenzkammer schnell und heftig des Voriaufkanals strömen kann. Femer wird
der Eintrittsstrom durch die Einschnürung beschleunigt so daß er heftiger auf die dem Eintrittskanal
gegenüberliegende Wand des Vorlaufkanals aufprallt und dadurch eine größere und stärkere günstige
Turbulenz erzeugt. Vorzugsweise ist. wie bei allen Ausführungsformen mit Ausnahme in Fig. 8 und 9
dargestellt, der Eintrittskanai weitgehend mittig zwischen den Enden des Vorlaufkanals angeordnet, so daß
das Volumen der Turbulenzkammer weitgehend gleich dem Volumen des vorderen Teils des Vorlaufkanals ist.
Ferner ist, wie in allen Ausführungsformen dargestellt, der Eintrittskanal quer in die Seitenwand des Diisenkörpers
geschnitten.
Die Finirittskanäle bilden jeweils den einzigen Einlaß
in den Düsenkörper; sie besitzen vorzugsweise weder kleinere minimale Abmessungen noch eine beschränktere
Konfiguration als die zugeordnete Austrittsblende O. so daß sie nicht verstopfen und dadurch die
Austrittsblende O trocken legen können. Der gesamte Strömungsquerschniti jedes Eintrittskanals entspricht
ungefähr dem .Strömungsquerschnitt der zugehörigen Austrittsblende mit einer Abweichung von ungefähr
±25%. Die Abweichung hängt von den im Patent 19 23 234 beschriebenen Faktoren ab.
Gemäß F i g. 5 und 6 ist die Scheibe W derart oberhalb der Einspannvorrichtung F angeordnet, daß
sie einen Schlitz 13 in die Oberseite des Rohlings Q schneidet, wenn ihre Achse a-a in Richtung auf den
Rohling Q abgesenkt wird. Solange die Achse a-a in bevorzugter Weise parallel zur Achse L-L gehalten und
exakt vertikal abgesenkt wird, wird der Schlitz 13 gemäß F i g. 9 symmetrisch in die Wand 14 des Rohlings
Q geschnitten, so daß gemäß F i g. 5. b und 9 die
Sehnenflächen 15 gleich groß sind und in diesem Fall relativ zum Vorlaufkanal symmetrisch in weitgehend
der gleichen Ebene relativ zur Achse Z.-Ldes Rohlings
Q liegen. Aus dem gleichen Grund sind die Stirnflächen 16 des Eintrittskanals /2 gemäß Fig. 11 gleich groß und
symmetrisch zur Achse L-L und schneiden sich in einer Geraden, die in einer Normalebene zur Achse L-L liegt.
Gemäß Fig. 1.8 und 9 sind die Stirnflächen der Schlitze nicht gleich groß, sie liegen jedoch alle in Ebenen, die
sich in einer Geraden schneiden, die in eine. Normalebene zur Achse des Vorlaufkanals der Düse
liegt.
Es hat sich gezeigt, daß die Winkelrelation der Eintrittskanäle /1 und /3 und der Austrittsblenden O
um die Achse L-L nur geringen Einfluß auf die Fehlerfreiheit des durch die Blenden gespritzten
Fächers hat. insbesondere solange die aufgezeigte Beziehung zwischen den Eintrittskanälen, dem Vorlaufkanal
und seiner Turbulenzkammer eingehalten wird. Die Erfahrungen haben jedoch gezeigt, daß von zwei
c ffensichtlich optimalen Winkelrelationen zwischen dem Eintrittskanal und der Austrittsblende die eine oder
die andere zu bevorzugen ist. So ist z. B. in F i g. 1 die Einschnittebene des Eintrittskanals /1 senkrecht zur
Einschnittebene der Austrittsblende O angeordnet. Dadurch breitet sich der Sprühfächer in der Längsrichtung
eines zu spritzenden Rohres 34 aus. Andererseits funktionieren die in Fig.4, 7. 8 und 10 dargestellten
parallel zueinander angeordneten Eintrittskanäle und Austrittsblenden sehr zufriedenstellend.
Da der Durchmesser der bevorzugten Ausführungsform der Schneidscheibe W wesentlich größer ist als der
Durchmesser der Düsenspitze, sind der im Schlitz 13 befindliche Bogen der Scheibe und somit die Flächen 15
nahezu eben. Aksrnativ kann die Achse s-s der
Schneidscheibe W bei jedem Abwärtsschritt derart horizontal in F i g. 3 und 6 nach rechts und links bewegt
werden, daß die Flächen 15 sowohl tatsächlich eben
entlang von Sehnen als auch symmetrisch zum Vorlaufkanal des Düsenkörpers verlaufen. Während der
beim Schneidvorgang von der Schneidscheibe Wrelativ /um Düsenkörper ausgeübten Hin- und Herbewegung
sollte die Bewegung der Achse der Schneidscheibe W und des Düsenkörpers aufeinander zu gemäß F i g. 3 und
6 auf eine vertikale Bewegungsvene begrenzt werden. Dadurch ergeben sich ein exakter Querschnitt und
saubere Kanten an allen Seiten der Eintrittsöffnung. Gemäß Fig. 2 liegen die Achsen der Schneidscheibe
und des Düsenkörpers nicht parallel zueinander sondern nur in einer gemeinsamen Ebene, w.'iin der Eintrittskanal
gemäß F i g. I uns 2 relativ zur Achse des Vorlaufkanals geneigt ist.
Um die Fertiglingsgröße des Eintritiskiinals /2
gemäß Fig. 4 im Teil 2' zu bestimmen, wird gemäß F i g. 5 an das freiliegende offene Ende 20 des
Vorlaufkanals P ein Druckluftschlauch oder eine |/^„„[..p.. '«j»^· c!;ir"c,!c!l!^ bekanrüer Ar! iuyevjhlossen,
während der Rohling ζ) in der Einspannvorrichtung A-" befestigt ist. Dann wird in Intervallen zwischen den
.Schneidoperationen der Schneidscheibe W Luft in den
Vorlaufkanal P und aus dem jeweils für den F.intrittskii nal geschnittenen Schlitz geblasen, wobei bei einem
vorgegebenen Druck mit Hilfe eines Durchflußmessers (nicht dargestellt) der Mengenstrom gemessen wird
Das Schneiden des Schlitzes wird solange fortgesetzt, bis der Luftstrom die gewünschte Durchflußmenge
erreicht. Der Einlrittskanal besitzt dann einen speziellen, vorgegebenen Strömungsquerschnitt. Da die Austrittsblende
O in den anderen Teil 24 des Düsenkörpers 2 geschnitten wird oder geschnitten worden ist. läßt sich
deren Strömungsquerschnitt auf die gleiche Art messen und relativ zum Strömungsquerschnitt des Eintrittskanals
wunschgemäß exakt bestimmen.
Gemäß Fig. 1. 2 und 3 muß für das Schnöden des
Eintrittskanals 11 in den Düsenkörper 1 der Rohling Q
zunächst in die Einspannvorrichtung F' eingespannt werden, in der er von der Schneidscheibe IV auf die
gleiche in Verbindung mit F i g. 5 und 6 beschriebene Art, zum gleichen Zweck mit der gleichen Wirkung
bearbeitet wird, wobei jedoch die spezifische Ausführungsform des Eintrittskanals /1 im Düsenkörper 1
berücksichtigt wird. Gemäß F i g. 1 ist der Eintrittskanal /1 relativ zur Austrittsblende O nach »hinten« geneigt,
um die winklige Anordnung des Düsenkörpers 1 in einem Trägerteil 30 eines Anschlußstückes 31 zu
ermöglichen; dabei liegt die vordere Stirnfläche 21 des Eintrittskanals /1 weitgehend normal zur Achse des
Düsenkörpers 1 und des Vorlaufkanals P. während die hintere Stirnfläche 22 um 40° gegen die Normale zur
Achse nach hinten geneigt ist. Diese Neigung des Eintrittskanals Al entspricht der Neigung des Düsenkörpers
1 in der Düsengruppe NX und dient zur Umlenkung des Flüssigkeitsstromes wie dargestellt von
links nach rechts weitgehend rechtwinklig zur Achse des Düsenkörpers 1 und des Vorlaufkanals P aus dem
Anschlußstück 31 in den Vorlaufkanal P um eine gewünschte Starke Turbulenz in der Turbulenzkammer
TX und im anderen Teil des Vorlaufkanals P zu erzeugen.
Die Einspannvorrichtung F' ermöglicht das Schneiden des Schlitzes in den Rohling Q'zur Herstellung des
geneigten Eintrittskanals /1. Die Einspannvorrichtung F'besteht aus einer Basis und einem Oberbau mit einer
Kerbe 23. die die Oberseite des Rohlings Q' der Schneidscheibe W darbietet und zur Aufnahme der
Schneidscheibe W mit ausreichendem Spiel dient. Die Einspannvorrichtung F' besitzt ferner eine geneigte
Bohrung 24 mit einem glatten zylindrischen unteren Teil mit einer konischen Gegenbohrung 28, in der der
Rohling Q' mit seinem kegligen vorderen Ende 25 mittels einer in die geneigte obere Öffnung 27 der
Bohrung 24 eingeschraubten hohlen Schraube 26 befestigt ist.
Wenn der Rohling Q' in der Einspannvorrichtung F' befestigt ist. ist sein vorgefertigter Vorlaufkanal an
ίο seinem oberen Ende. d.h. in Fig. 2 an seinem linken
F.nde offen. In das domartig verschlossene Ende des Vorlaufkanals ist vorzugsweise bereits die Austrittsblende
O geschnitten worden, die während der Fertigung des Eintrittskanals / 1 provisorisch verstopft
ii wird. Die hohle Schraube 26 liegt an dem offenen Ende
des Rohlings Q' an. um den Rohling Q' in de Einspannvorrichtung F-'' zu halten, und um eine
luftdichte Verbindung zu dem Vorlaufkanal P im
Ahnlw'h wie* Kprpitc
_ · _·.·
.'η Zusammenhang mit F i g. 5 und 6 beschrieben, wird an
dem freien Ende 20' der hohlen Schraube 26 eine Druckluftleitung (nicht dargestellt) angeschlossen. Der
Fortschritt der .Schneidoperation zur Herstellung des Eintrittskanals /1 wird durch die Messung der
2> Durchflußmenge des Luftstromes bei einem vorgegebenen
Druck so gesteuert, daß die Durchfliißmenge der bereits vorher gemessenen Durchflußmenge durch die
Ausirittsblende O entspricht oder in einem bestimmten
Verhältnis zu dieser steht, d. h.. daß der Strömungsquer-
m schnittsfläche des Eintrittskanals /1; in einem bestimmten
Verhältnis zum Strömungsquerschnitt der Austrittsblende O steht.
Alternativ kann die bereits geschnittene und mit Hilfe des durchströmenden Luftstromes vermessene
}■' Austrittsblende O offen gelassen werden, während der
Eintrittskanal /1 geschnitten wird. In diesem Fall wird der gewünschte Strömungsquerschnitt des Eintrittskanals
/ 1 durch die Messung des Luftstromes, der bei dem vorgegebenen Druck in die hohle Schraube 26 und das
4" ursprünglich offene Ende des Rohlings Q und des
Vorlaufkanals P ein und dann paralle1 aus der Austrittsblende O und dem zunächst teilweise und dann
vollständig gebildeten Eintrittskanal /1 ausströmt, kalibriert. Da der Mengenfluß des L.uftstromes durch die
•»5 Austrittsblende O bei dem vorgegebenen Druck
bekannt ist. läßt sich mit Hilfe des zusätzlichen Mengenflusses der gewünschte Strömungsquerschnitt
des Eintrittskanals /1 während der Fertigung kalibrieren. Dieses Fertigungsverfahren, bei dem die Austrittsblende
O geschnitten und kalibriert wird, bevor der Eintrittskanal /1 parallel mit der Austrittsblende O
kalibriert wird, ist wegen mechanischer Vorteile zu bevorzugen: es ist leichter den Rohling Q' in der
Einspannvorrichtung F' zu halten, wenn die Austrittsblende frei in die Atmosphäre abbläst, als wenn der
Eintrittskanr.l Al frei in die Atmosphäre abbläst.
Vorsichtshalber sollte die Relation zwischen den pneumatisch parallel zueinander kalibrierten Strömungsquerschnitten
des Eintrittskanals und der Austrittsblende für Ein- und Auslaß jeder unterschiedlichen
Düsengröße und -art allein überprüft werden. Die Summe der an jeder öffnung der verschiedenen
Ausführungsformen der Düsen einzeln gemessenen Mengenströme ist nicht notwendigerweise gleich dem
an beiden öffnungen parallel gemessenen Mengenstrom.
Gemäß F i g. I weist die Düsengruppe ΛΑ1 den
Düsenkörper 1 und ein Anschlußstück 31 n:it einem
Innengewinde an seinem freien Ende auf, mit dem es sich auf eine Spritzpistole oder eine Spritzpistolenverlängerung
(vicht dargestellt) aufschrauben läßt.
Wenn das Anschlußstück 31 als Spritzpistolenverlängerung dient, beträgt seine Länge ein Mehrfachem der in
der Zeichnung dargestellten Länge. Ferner kann es eine Ventilspindel entsprechender Länge und einen Venlilverschlußkörper
(nicht dargestellt) enthalten, der sich auf die Eintrittsöffnung einer Bohrung 33 aufsetzt und
sich mittels des Auslösers der Spritzpistole zwischen der offenen und der geschlossenen Position hin- und
herbewegen läßt. Die Düsengruppe /V 1 besitzt ferner einen Trägerabschnitt 30, in dessen geneigten Sockel 32
der Düsenkörper 1 fest und flüssigkeitsdicht eingeklebt oder eingelötet ist. Der Boden des Sockels 32
verschließt die Turbulenzkammer T am »hinteren« Ende des Vorlaufkanals P. Der hohle Körper des
Anschlußstückes 31 verengt sich zu der koaxialen Itiirypn Rnhriing 11 klrinen Durchmessers, die den
Sockel 32 schneidet und Flüssigkeit zum Eintrittskanal /1 führt und gegebenenfalls, wie bereits ei wähnt, als
Sitz für ein Ventil dient, ähnlich dem Ventil Vin F i g. 7 und 10.
Die Düsengruppe N 1 ist speziell zur Herstellung in kleinen Größen für das Spritzen der Innenwände von
Rohren und Behältern kleinen Durchmessers. /.. B. eines Rohres 34 (Fig. I) geeignet. Das Rohr 34 kann z. B.
einen inneren Durchmesser von ungefähr 10 bis 25 mm und die Düse einen äußeren Durchmesser von nur
ungefähr 6 mm besitzen. Eine geneigte Oberfläche 35 des Trägerabschnitts 30 gestattet es, den Düsenkörper 1
so anzuordnen, daß er aus dem Sockel 32 herausragt, ohne über die zylindrische Projektion des Anschlußstükkes
31 hinauszuragen. In dieser Anordnung kommen die in gestrichelten Linien dargestellten Kanten 36 des
Sprühfächers vollständig von dem Trägerabschnitt 30 frei und der Flüssigkeitsfilm an der Wurzel des Fächers
wird so schnell zerstäubt, daß sich der Film, wie in rig. I, durch die gestrichelte Linie 37 dargestellt, nicht
weiter als ungefähr 3 mm von der Austrittsblende O' weg erstreckt. Dadurch wird der Sprühfächer gut
verteilt und vollständig zerstäubt, bevor er die Innenwand des Rohres 34 erreicht, so daß diese eine
Farbe oder Beschichtung guter Qualtität erhält.
Zur Beschichtung der Innenwände eines solchen Rohres wird die Düse mit einer bestimmten Geschwindigkeit
in das Rohr eingeführt und anschließend aus dem Rohr herausgezogen, während das Rohr mit hoher
Drehzahl rotiert. Gespritzt wird vorzugsweise während der Vorschubbewegung. Gegenwärtig noch nicht
beendete Versuche zum Aufbringen von einer internen Lackierung auf die Innenwände von Tuben, z. B. für
Zahnpasta, mit einem inneren Durchmesser von 25 mm und einer Länge vo*n ungefähr 180 mm, die am
entlegenen Ende eingeschnürt, verschlossen und mit einer Schraubkappe versehen sind, haben gezeigt daß
die Düse gemäß F i g. 1 wahrscheinlich die erste aller mit Luft oder luftlos arbeitenden Düsen ist mit der sich eine
vollständig zufriedenstellende und erfolgreiche Innenbeschichtung solcher Tuben erreichen läßt Bei diesen
Versuchen wurde Lack (mit einer Viskosität von 23.5 Sekunden gemessen nach Ford in einem 4 mm
Meßbecher bei Umgebungstemperatur) mit einer Temperatur von 60°C und einem Druck von 35 bar
gespritzt Die Tuben waren vor dem Spritzen für 1 min. auf 130° C vorgewärmt worden und nach dem Spritzen
4 min. lang bei 300° C gebacken worden. Diese Düse erzielte bei der o. g. Temperatur und bei dem o. g. Druck
eine gute Zerstäubung ohne eine wesentliche Schwächung
des Lackes. An allen Innenwänden der Tube einschließlich des geneigten Gebietes und des Halses
wurde eine ausgezeichnete Deckfähigkeit erzielt, wenn der Düsenkörper gemäß F i g. 1 um 60° geneigt war: die
Düse wurde dabei zweimal über die volle Lange in die Tube eingeführt. Die vorgeschriebene Filmdicke (10 bis
15 um) wurde selbst an den schwierigsten Stellen exakt
erreicht und bei mehreren nacheinander beschichteten
ίο Tuben eingehalten, an keine Stelle traten zum Ausschuß
führende dicke Ablagerungen auf und auch während des Backens traten keine zum Ausschuß führenden Blasen
bildungen auf. Eine wirtschaftliche Verarbeitung des Materials wurde erzielt. Das Übersprit.zen wurde
ι . reduziert, wenn nicht ganz eliminiert. Kein Verstopfen
der Düse störte den Versuchsbetrieb.
In Fig. I ist der Düsenkörper relativ zur Mittellinie
der Düse und des Rohres um 60" geneigt. Bei dieser Ausführungsform kann die Mittellinie des Düsenkörpers
2n und des Sockels relativ zur Mittellinie der Düse um einen Winkel, der zwischen 90° und einem spitzen
Winkel liegt, geneigt sein. In diesem Bereich ist der Eintrittskanal relativ zur Mittellinie des Düsenkörpers
zwischen einem rechten Winkel, wie z. B. der Eintritts-
:i kanal /I in F i g. 4, 7 und 10, und einem praktikablen
Grenzwinkel, der z.B. spitzer ist als der in Fig. 1 dargestellte, geneigt. Im Bereich spitzer Winkel des
Düsenkörpers relativ zur Mittellinie des Anschlußstükkes sollte der Eintrittskanal relativ zur Bohrung 33
in derart angeordnet sein, daß er die Flüssigkeit weitgehend
rechtwinklig zur Achse des Vorlaufkanals P in diesen einspeist. Bei dem in Fi g. 1 dargestellten Winkel
läßt sich eine feine Reinigungssonde durch die Bohrung i3, den Eintrittskanal /1 und die Austrittsblende O
ii führen. Der öffnungswinkel des Sprühfächers zwischen
den gestrichelten Linien 36 läßt sich auf bekannte Weise durch die Wahl der Form und der Tiefe des Einschnitts
durch den Dom des Düsenkörpers verändern Gemäß Fig. 1 ist Düsenkörper 1 metallisch (/.B.
durch Löten) oder durch Klebstoff zwischen dem Schaft des Düsenkörpers und dem Sockel des Trägers
befestigt, im Gegensatz zu der bekannten Befestigung mit einem vergrößerten ringförmigen Flansch des
Düsenkörpers in der Gegenbohrung des Träge,:, z. B.
4ί gemäß Fig. 4 und 7. Die vorgesehene Befestigung des
Düsenkörpers in dem Sockel bringt zwei Vorteile mit sich: eine große Verbindungsfläche und einen Verschluß
der Turbulenzkammer.
Gemäß Fig. 4 besitzt die Düsengruppe N2 einen
ίο bekannten Düsenträger 40 mit Trägerteil 41. In den
Trägerteil 41 ist der Flansch des Teiles 2" des zweistückigen Düsenkörpers 2 eingelötet und in einer
Senkbohrung 42 befestigt. Der Teil 2' des Diisenkörpers ist in einer zentralen Bohrung 43 eines mit einem
Außengewinde und mit Axiallöchern 44 ausgerüsteten Schraubelementes 45 befestigt. Das Schraubelement 45
ist in ein Innengewinde 46 des Düsenträgers 40 eingeschraubt und dadurch zwangsläufig axial bewegbar,
wobei die Acnse der Bohrung 43 mit der Achse des Trägerteiles 41 fluchtet, so daß die Achsen der beiden
Teile 2', 2" des Düsenkörpers und der zugeordneten Teile des Vorlaufkanals P miteinander fluchten. Eine
Vorwärtsbewegung des Schraubenelements 45 bringt den hinteren Teil 2' des Dßsenkörpers in eine
flüssigkeitsdichte Berührung mit dem vorderen Teil 2", vervollständigt den Vorlaufkana! Pund stellt sicher, daß
der Eintrittskanai /1 der einzige Einlaß in die Turbulenzkammer T bzw. den Vorlaufkana! P ist. Die
Düsengnippe Λ/2 ist mit Hilfe einer Überwurfmutter 47
lösbar am vorderen Ende einer Spritzpistole für Flüssigkeiten oder Farben befestigt, vgl. auch F i g. 7 und
10. Zu spritzende Flüssigkeit oder Farbe fließt langsam aus der Spritzpistole durch die Axiallöcher 44 in dem
Schraubelement 45 zum Eintrittskanal /2, in der sie bis auf oder nahezu bis auf die Austrittsgeschwindigkeit aus
der Austrittsblende O beschleunigt wird. Diese Ausführungsform
der Düse läßt sich sehr gut reinigen. Durch Entfernen des Schraubelements 45 und des hinteren
Teiles 2' des Düsenkörpers aus dem Düsenträger werden der Eintrittskanal /2, die beiden Teile des
Vorlaufkanals P und die Austrittsblende O freigelegt, so
daß sie sich leicht mit Hilfe von Sonden und Lösungsmitteln reinigen lassen. Wie aus der folgenden is
Beschreibung hervorgeht, sind bei den in F i g. 7 bis 11
dargestellten Düsen neuartige Möglichkeiten zur Reinigung der Düsenkörper vorgesehen.
Gemäß Fig.7 besitzt die Düsengruppe Λ/3 einen
Düsenkörper 3, der in einer Senkbohrung 52 eines Trägers 51 befestigt ist. Der Träger 51 besitzt einen
Flansch 50 und einen elastischen, gummiartigen Ring 55. Dieser Ring 55 wird von dem Flansch 50 und der
Stirnfläche des vorderen Endes einer Spritzpistole G derart zusammengedrückt, daß er die Kammer zwisehen
der Spritzpistole G und dem Düsenkörper gegen Leckagen zur Atmosphäre abdichtet Eine auf das
vordere Ende der Spritzpistole G aufgeschraubte und an dem Flansch 50 anliegende Überwurfmutter 57
drückt den Träger 51 derart nach hinten, daß er den Ring 55 zusammendrückt und dadurch die Kammer
abdichtet. Gleichzeitig drückt die Überwurfmutter 51 das hintere offene Ende des Düsenkörpers 3 in eine
flüssigkeitsdichte Berührung mit einer vorderen Stirnfläche der Verschlußplatie 17, die an einen zentralen,
federnden, perforierten Steg 53 des Ringes 55 angeklebt oder in dem Steg 53 befestigt ist. Löcher 54 im Steg 53
führen unter Druck stehende Flüssigkeit von einem Ventil Vder Spritzpistole G zum Eintrittskanal /2 des
Düsenkörpers 3. Der in der Kammer zwischen dem Ventil V und dem Eintrittskanal /2 herrschende
Flüssigkeitsdruck verstärkt die Dichtungswirkung sowohl zwischen der Verschlußplatte 17 und dem
Düsenkörper 3 als auch zwischen der Spritzpistole G und dem Träger 51.
Der Träger und der Düsenkörper lassen sich leicht zur Säuberung ausbauen und freilegen. Der Vorlaufkanal
P ist an seinem großen hinteien Ende weit geöffnet,
und die Austrittsblende O liegt innen und außen zum Waschen, zum Durchstoßen und zum Durchblasen mit so
Druckluft frei. Ebenfalls neuartig ist die bündige Anordnung der Innenseite des Flansches 50 relativ zum
Eintrittskanal /2, so daß sich eine Sonde frei, ohne Störung durch den Flansch 50 in den Eintrittskanal 12
einführen läßt.
Die modifizierte Ausführungsform der Düsengruppe Λ/4 gemäß Fig.8 und 9 kann in Verbindung mit allen
anderen Einzelteilen der Fig.7 den Düsenkörper 4
enthalten. Diese Düsengruppe besitzt dann weitstehend die gleichen Betriebseigenschaften und Vorteile wie die
Düsen der Gruppe /V3 mit Ausnahme der kleineren Turbulenzkammer T. Der Düsenkörper 4 und die
Verschlußplatte 17 lassen sich auch durch eine Kombination ähnlich dem zweistückigen Düsenkörper 2
gemäß F i g. 4 ersetzen, wobei der Düsenkörper 4 den vorderen Teil 2" repräsentiert und die Verschlußplatte
17 derart von der Stirnfläche des Schraubelementes 45 getragen wird, daß sie das stromaufwärts gelegene Ende
des Düsenkörpers 4 verschließt Durch diese Substitution entfällt die Notwendigkeit, die beiden Hälften des
Vorlaufkanals Prelativ zueinander auszurichten. Ferner
bildet die Reinigung des Düsenkörpers 4 kein größeres Problem als die Reinigung des Düsenkörpers 2;
zusätzlich hat sie ihren eigenen Eintrittskanal.
Die modifizierte Ausführungsform der Düsengruppe Λ/5 gemäß Fig. 10 und Il entspricht weitgehend der
Ausführungsform gemäß Fig.7, insbesondere hinsichtlich
der Spritzpistole, der Überwurfmutter und des Trägers, der die gleichen Anschlußmaße besitzt Der
Düsenkörper 5 entspricht dem Düsenkörper 3 gemäß F i g. 7, jedoch mit der Ausnahme, daß er länger ist um
an seinem hinteren Ende einen modifizierten Verschluß in Form einer Kappe 60 aufzunehmen. In der Gruppe
Λ/5 besitzt der Dichtungs- und Abstandsring 65 keinen zentralen Steg. Von dieser Ausnahme abgesehen
entspricht er jedoch hinsichtlich der elastischen, gummiartigen Eigenschaften dem Ring 55, so daß er die
Kammer zwischen der Spritzpistole und dem Träger abdichtet und den hinteren Teil des Düsenkörpers 5
relativ zu der vorderen Stirnfläche der Spritzpistole auf Abstand hält.
Sowohl der Ring 56 als auch der Ring 65 und die Kappe 60 bestehen aus einem Material, daß dem
jeweiligen Verwendungszweck und der jeweiligen Flüssigkeitsart angepaßt ist. Die Kappe 60 sitzt
vorzugsweise in einem unter Spannung stehenden elastischen Paßsitz auf dem hinteren Teil des Düsenkörpers
5; sie besitzt eine ausreichende Scherfestigkeit, um nicht in die Turbulenzkammer Tgesaugt zu werden. Der
Ring 55 gemäß F i g. 7 verformt sich elastisch unter Druck und besitzt eine innere Scherfestigkeit, wie sie
z. B. O-Ringe besitzen, um nicht auf zerstörende Weise in die Spalten gedrückt zu werden, aus denen die unter
Druck stehende Flüssigkeit herausgehalten werden soll, und um gleichzeitig die Verschlußplatte 17 dichtend mit
der hinteren Stirnfläche des Düsenkörpers 5 in Berührung zu bringen. Der Ring 65 hat keine doppelte
Dichtungsfunktion, so daß er, wenn er mit dem Flansch 50 des Trägers 51 und dem vorderen Stirnende der
Spritzpistole G zum Eingriff kommende Dichtflächen besitzt, aus unelastischem Messing oder Stahl bestehen
kann.
Die Reinigung des Düsenkörpers 5 ist, selbst wenn er an seinem Träger 50 befestigt ist, so leicht wie die
Reinigung des Düsenkörpers 3 gemäß F i g. 7, nachdem die Kappe 60 von dem hinteren Ende des Düsenkörpers
5 entfernt worden ist.
Claims (28)
- Patentansprüche;1, Dose zum luftlosen Zerstäuben einer Flüssigkeit — insbesondere für die Innenbeschichtung von Rohren und Behältern — bestehend aus einem Düsenkörper mit in seiner Längsachse liegendem, rundem Vorlaufkanal, der an seinem stromabwärts gelegenen Ende eine Austrittsblende aufweist und an seinen stromaufwärts gelegenen Ende verschlossen ist, wobei die Düse einen einzigen, in nicht unwesentlichen Abstand von der Austrittsblende und quer in den Vorlaufkanal mündenden Kanal aufweist, dessen Strömungsquerschnitt erheblich geringer als der Strömungsquerschnitt vor diesem is Kanal ist und in der Größenordnung des Querschnitts der Austrittsblende liegt und dessen Längsachse die Achse des Vorlaufkanals schneidet, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (If, /2) als ω« Wand des Düsenkörpers durchsetzender Einschnitt ausgebildet ist, dessen quer zur Längsachse (L-L) des Vorlaufkanals (P) verlaufende Begrenzungswände (21, 22; 16) — in Hauptströmungsrichtung im Kanal (I1-. I2) gesehen — auf eine Linie konvergieren, die in einer Normalebene zur Längsachse (L-L) des Vorlaufkanals (P) liegt, und daß der Einschnitt an seinem dem Vorlaufkanal (P) zugekehrten Ende im wesentlichen in Richtung der Längsachse (L-L) des Voriaufkanals (P) und im wesentlichen senkrecht zur Hauptströmungsrichtung im Kr.nal (If, I2) verlaufende Flächen (15) aufweist.
- 2. Düse nach Anspruch l.daaurch gekennzeichnet, daß die Mündung des Kanals (If, I2) in den Vorlaufkanal (P) in einem Abstand von der Austrittsblende (O) liegt, der dem Vier- bis Siebenfachen des mittleren Durchmessers des Voriaufkanals entspricht.
- 3. Düse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung des Kanals (If, I2) in den Vorlaufkanai (P) an dessen geschlossenem Ende liegt.
- 4. Düse nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen des Einschnitts für den Kanal (If, I2) eben ausgebildet sind.
- 5. Düse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen des Kanals (/1; I2) symmetrisch zu einer Normalebene zur Längsachse des Voriaufkanals (/^verlaufen.
- 6. Düse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (I1; I2) gegenüber dem Vorlaufkanal geneigt angeordnet ist.
- 7. Düse nach einem der Ansprüche I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (If, I2) unter einem Winkel von 90° in den Vorlaufkanal mündet.
- 8. Düse nach einem der Ansprüche I bis 7 mit zumindest im Bereich des Einschnitts kreiszylindrischem Düsenkörper, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Flächen (15) des Einschnitts von Sehnenflächen (15) gebildet sind, die im wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene liegen.
- 9. Düse nach einem der Ansprüche I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorlaufkanal (P) einen in Strömungsrichtung leicht konisch abnehmenden Durchmesser hat.
- 10. Düse nach einem der Ansprüche I bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Volumen des Vorlaufkanals (P) beiderseits des Einschnitts etwa3035 gleich groß ist,
- 11. Düse nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Mündungsquerschnitt des Kanals (/(; I2) in den Vorlaufkanal (P) etwa quadratisch ist,
- 12. Düse nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das die Austrittsblende (O) aufweisende Ende des Vorlaufkanalr (P) in Strömungsrichtung nach außen gewölbt ist,
- 13. Düse nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkörper (2) zweiteilig ausgebildet und der Vorlaufkanal (P) von beiden Teilen gemeinsam umschlossen ist
- 14. Düse nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkörper (1) in einem Trägerteil (30) mit Sockel (32) angeordnet ist und der Sockel den Verschluß für den Vorlaufkanal (7^biIdet(Fig. 1).
- 15. Düse nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß des Vorlaufkanals (P) von einer Kappe (60) gebildet ist (Fig. 10).
- 16. Düse nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß des Voriaufkanals (P) von einer Platte (17) gebildet und mit einem Steg (53) versehenen Ring (55) gehalten ist.
- 17. Düse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß des Vorlaufkanals (P) abnehmbar angeordnet ist.
- 18. Düse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß für den Vorlaufkanal (P) elastisch an den Düsenkörper angepreßt ist.
- 19. Düse nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der den Kanal (A; I2) bildende Einschnitt in dem einen und die Austrittsblende (O) in dem anderen Teil des Düsenkörpers (Ϊ}angeordnet ist.
- 20. Düse, die durch eine Halterung in einem Abstand vom Ende einer Spritzpistole fixiert ist, nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (55) an der Halterung (57) abgestützt ist (F ig. 7).
- 21. Düse nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (17) durch eine mit dieser verbundene elastische Haut gehalten ist.
- 22. Düse, deren Düsenkörper in einem Dosenträger angeordnet ist, nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der in Strömungsrichtung hintere Teil (2') des Düsenkörpers (2) in eine Halterung (45) eingelassen ist, die ihrerseits in den Düsenträger (40) eingesetzt und dort gehalten ist, wobei der Düsenträger einen zum Einlaß des Kanals (If, I2) führenden Strömungskanal aufweist.
- 23. Düse nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Halterung (45) gegenüber der Achse des Düsenkörpers (2) geneigt ist (F i g. 1).
- 24. Verfahren zum Herstellen eines Düsenkörpers nach einem der vorhergehenden Ansprüche aus einem Rohling mit in diesem befindlichen Vorlaufkanal, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des Rohlings mittels eines Schneidrades (W) mit einem Durchmesser, der wesentlich größer als der Düsenkörper-Durchmesser ist, zur Bildung des Einlasses quer zum Vorlaufkanal eingeschnitten wird, daß der !Einschnitt unter Vorschub der Schneidradachse ineiner durch diese Achse und die Längsachse des Vorlaufkanals definierten Ebene vertieft wird und daß die Wandung des Rohlings unabhängig hiervon zur Bildung der Austrittsblende (O) durchschnitten wird.
- 25. Verfahren zum Herstellen eines Düsenkörpers nach einem der Ansprüche 1 bis 12 aus einem Rohling, der einen einseitig offenen zentralen Vorlaufkanal umschließt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung einer Öffnung, die entweder den Kanal oder die Austrittsblende bildet, die Wand des Rohlings ein- und dabei der Vorlaufkanal angeschnitten wird, daß hierbei der Strömungsquerschnitt der Öffnung durch Durchleiten eines Druckmittels durch die Öffnung und Bestimmung der Durchflußrate gemessen wird, daß dann die Wand des Rohlings zur Bildung der zweiten öffnung in entsprechender Weise eingeschnitten und hierbei der Strömungsquerschnitt der zweiten öffnung durch Bestimmung der Durchflußrote des Druckmittels gemessen und die Strömungsquerschniue beider öffnungen durch Vergleich ihrer Durchflußraten so aufeinander abgestimmt werden, daß a&r Mündungsquerschnitt des Kanals in der Größenordnung des Strömungsquerschnitts der Austrittsblende liegt.
- 26. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet daß das Druckmittel durch das offene Ende des Vorlaufkanals zugeführt und daß die zuerst hergestellte öffnung während der Messung der zweiten öffnung zeitweilig verschlossen wird.
- 27. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der den Kanal (/ι; /2) bildende Einschnitt mittels eines Schneidrades (W) erzeugt wird, dessen Durchmesser wesentlich größer als der Durchmesser des Düsenkörpers ist.
- 28. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Strömungsquerschnitt der zweiten Öffnung gemessen wird, während das Druckmittel parallel durch beide Öffnungen geführt wird.
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