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DE2038458C - Vorrichtung zum Verschliessen von Einführungsöffnungen - Google Patents

Vorrichtung zum Verschliessen von Einführungsöffnungen

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DE2038458C
DE2038458C DE2038458C DE 2038458 C DE2038458 C DE 2038458C DE 2038458 C DE2038458 C DE 2038458C
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DE
Germany
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Application number
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English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
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Individual
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Individual
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ver-
schließen von Einführungsöffnungen für Aufhänger bei Innenläufer-Vorhangschienen, die aus einer Oberplatte mit senkrechten Kanalwänden und einer damit nach dem Spritzen verbundenen Unterplatte bestehen.
Es war seit jeher ein besonderes Problem, solche Einführungsöffnungen zu verschließen oder aber auch bei Bedarf zu öffnen. Die mit dem Auf- und Abhängen von Vorhängen befaßten Bevölkerungskreise haben meist nur mäßige Kraft in den Fingern, um die Vorrichtungen zu betätigen. Dazuhin sitzen die Einführungsöffnungen bislang an sehr ungünstigen Stellen, nämlich im Deckenbereich eines Zimmers und dort auch noch in den Ecken, meist hinter eine.n oder mehreren Vorhängen, wo es dunkel ist und wo man über Kopf arbeiten muß. Außerdem haben diese Bevölkerungskreise in ihrer Gesamtheit nicht das technische Verständnis, das für die Bedienung solcher Vorrichtungen notwendig ist. Hierbei muß berücksichtigt werden, daß, wenn bereits wesentlieh weniger als l°/oo der mit solchen Vorrichtungen befaßten Bevölkerungskreise mit den Vorrichtungen nicht umzugehen versteht, dies bereits das Todesurteil für solche Vorrichtungen ist, denn bei der großen
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Verbreitung dieser Vorrichtungen würde bei bereits verschließt. Wenn man nur verhindern will, daß Aufl°/oo Reklamationen dies zu einer so hohen absolu- hänger aus der Einführungsöffnung herausfallen, so ten Zahl von Reklamationen führen, daß die Händler genügt bereits eine kleine Drehung von etwa 45°, um unwirtschaftlich viel mit Reklamationen zu tun hat- den Lauf genügend sicher zu verschließen und ein ten. 5 stärkeres Drehen ist nicht schädlich. Will man rechts Ferner ist auf diesem Gebiet ein starker Konkur- und links von diesem Verschluß Aufhänger vorsehen, renzkampf festzustellen, der dafür sorgt, daß nicht so muß man zum Verschließen den Verschluß gegenmassenfertigungsfähige und nicht billige Vorrichtun- über der Einführungsstellung um den gleichen Betrag gen keinerlei Aussicht auf irgendwelche Verbreitung verstellen, um eine Sicherung zu erhalten. Obwohl haben. io Bedienungspfeile auf der Unterseite der Vorhang-Bekannte VerschluBvorrichtungen verwenden wal- schiene angebracht sind, ist dieser an sich einfache zenförmige Stopfen, die in kreisrunde Einführungs- Verschluß nicht genügend bedienungssicher. Auch öffnungen eingeführt und diesen entnommen werden ihn kann man nicht überfahren und man benötigt je können. Beim Herausziehen oder Herausdrehen die- Lauf einen Verschluß.
ser Stopfen können diese, da sie nicht verlierbar sind, 15 Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der
auf den Boden fallen, so daß man von der Leiter her- eingangs genannten Art anzugeben, bei der das Ein-
absteigen muß. Bis die Gardinen gewaschen sind, setzen der Aufhänger, das Verschließen und die Si-
muß man sie an einer bestimmten Stelle aufbewah- cherung gegenüber im Betri. · auftretenden Schlagen
ren. Daß sie sich dort beim Aufhängs.i der Gardine wesentlich vereinfacht ist, woLei gewünschtenfalls
befinden, ist in Haushalten mit Kindein manchmal ao auch das Überfahren möglich sein soll und man in
schwierig. Der Sitz zwischen Stopfen und Einfüh- gleicher Bedienungsweise auch diejenigen Aufhänger
rungsöffnung leiert im Lauf der Zeit aus, da man in den vorderen Ecken von Vorhangschienen einset-
moderne Synthetikgardinen wegen ihrer elektrostati- zen kann, die ortsfest sind und nicht in einem Innen-
schen Eigenschaften mehrmals im Jahr waschen lauf laufen.
muß. Obwohl die Vorhangschiene an sich eine her- 35 Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gevorragende Lebensdauer hat, verliert sie dann an löst, daß in der Unterplatie eine im wesentlichen Wert. Auch bekommen die Stopfen bei jedem Öffnen rechteckige Ausnehmung vorgesehen ist, daß ein des Vorhangs einige oder mehrere Schläge, die die breiter als die Ausnehmung gestalteter Schieber ober-Tendenz haben, den Sitz zu lockern. In der entgegen- halb der rechteckigen Ausnehmung auf der Untergesetzten Richtung bekommen die Einführungsöff- 30 platte linear geführt ist und mindestens in seiner nungen Schläge, wenn man den Vorhang schließt. Schließstellung verrastbar ist, daß die Oberseite des Verliert man den Stopfen, so kann nach vielen Jah- Schiebers im wesentlichen auf gleicher Höhe wie die ren die Wiederbeschaffung eines neuen Stopfens Laufflächen der Innenläufer ist, daß an der Unterseischwierig sein und viele helfen sich dann mit Fla- te des Schiebers ein Griffstäbchen angeformt ist, das schenkoken, die zurechtgcschnitzt werden. Für die 35 in einem Schlitz die Unterplatte durchquert und daß kreisrunde Einführungsöffnung muß vergleichsweise der Schlitz sich parallel zur Bewegungsrichtung des viel Material aus der Vorhangschiene herausgenom- Schiebers erstreckt.
men werden, das jedoch nicht der leichteren Einfüh- Weitere Vorteile der Erfindung gehen aus der
rung der Aufhänger zugute kommt, weil diese ja von nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausfüh-
oben betrachtet — vor allem wenn es rollende Auf- 40 rungsbeispiele hervor. In der Zeichnung zeigt
hänget sind — etwa rechteckige Form haben. F i g. 1 die Untersicht unter einen Teil einer Innen-
Schließlich gelingt es mit Stopfen grundsätzlich nur läufer-Vorhangschiene in deren Eckbereich,
den einen Teil eines Innenlaufs gegenüber dem ande- F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie 2-2 in F i g. 1,
ren Teil eines Innenlaufs im Hinblick auf die Auf- jedoch mit eingesetztem Aufhänger,
hänger unpassierbar zu machen. Man kann diese 45 Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 in Fig. 1,
Stopfen mit Rollen nicht überfahren, d. h. man hat nunmehr jedoch ohne Aufhänger,
keinen durchgehenden Innenlauf mehr, weshalb man F i g. 4 die Draufsicht auf einen Schieber,
solche Stopfen praktisch grundsätzlich nur an den F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 in
Enden von Vorhangschienen vorsehen kann, um den Fig. 1,
letzten Aufhänger eines Vorhangs festzuhalten. Sogar 50 F i g. 6 einen Schnitt längs der Linie 6-6 in F i g. 1
dies ist problematisch, weil ja der Stopfen ein erheb- mit einem einzusetzenden Aufhänger,
liches Stück unter der Vorhangschiene herausragt F i g. 7 den gleichen Schnitt, jedoch mit eingesetz-
und der obere Saum des Vorhangs im Wege ist. tem Aufhänger und geschlossenem Schieber,
Schließlich kann das dauernde Zerren am Verschluß- Fi g. 8 einen Schnitt längs der Linie 8-8 in F i g. 1
stopfen dazu führen, daß die Vorhangschiene nicht 55 vor dem Einsetzen eines Aufhängers,
mehr fest an der Decke befestigt ist und besonders F i g. 9 den gleichen Schnitt, jedoch mit eingesetz-
bei solchen Vorhangschienen, die an Wandeisen be- tem Aufhänger.
festigt sind, können sich diese verbiegen, so daß sich Eine Innenläufer-Vorhangschiene 11 ist aus die Vorhangschiene senkt. Kunststoff !m Spritzgußverfahren hergestellt und be-Es sind auch unverlierbare Drehverschlüsse be- 60 steht im wesentlichen aus einer Oberplatte 12 und kanntgeworden, eile sich zwischen der Oberplatte und aus einer Unterplatte 13. In F i g. 1 ist sie einstückig der Unterplatte einer Vorhangschiene befinden. Die- eingezeichnet. Sie kann auch separat aus einem gebose Drehverschlüsse umfassen den Kopf eines Aufhän- genen Seitenteil und einer geraden Schiene in begers auf drei Seiten. An der vierten Seite sind sie of- kannter Weise aufgebaut sein, fen. Durch Drehung bringt man die offene Seite zu 65 Einstückig mit der Oberplatte sind die senkrecht dem Lauf, in den Aufhänger eingeführt werden sol- angesetzten Laufkanalwändc oder sonstige Verstellen und dreht dann den Verschluß z. B. mit einer fungsrippen. Von der Außenwand 14 zweigt eine bo-Münzc so. daß eine der drei Wände den Innenlauf genfönnige Versteifungsrippe 16 ab. Die Laufkanal- .
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wände 17, 18 bilden die seitliche Begrenzung des In- stäbchen 62 runden Querschnitts angeordnet, das an nenlaufs 19, dessen obere Begrenzung die Oberplatte seinem, freien Ende einen Qucrkncbcl 63 trägt. Das 12 ist. Ein zweiter Innenlauf 20 wird seitlich von den Griffstäbchen 62 ist wenig länger als das Material in Kanalwänden 21, 22 begrenzt und schließlich wird der Einsenkung 51 dick ist, so daß die Oberkante 64 ein dritter Innenlauf 23 von zwei weiteren Laulka- 5 des Qucrknebels 63 knapp unterhalb der Unterseite nalwändcn 24 und 26 begrenzt. Außen wird die Vor- 66 der Unterplatte 13 liegt. Das GriffstUbchcn 62 hangschiene von einer Außenwand 27 abgeschlossen. durchquert die Unterplattc 13 in einem Schlitz 67, Wie man sieht, sind die freien Enden aller Wände in der sich parallel zur Bewegungsrichtung des Schicentsprechende Nuten in der Unterplatte 13 eingelas- bers 52 nahe der Außenwand 14 erstreckt, weil man sen und dort verleimt. 10 dort den Querknebcl 63 am leichtesten ergreifen Die Untcrplatte 13 bildet im Bereich des Innen- kann. Der Schlitz 67 hat an seinen beiden der laufs 19 die beiden Laufwangen 28 und 29, im Be- Schließ- und Öffnungsstellung entsprechenden Enden reich des Inncnlaufs 20 die Laufwangen 31, 32 und krcisscktorförmige Raststellen 68. 69, in die im Bereich des Inncnlaufs 23 die Laufwangen 33 und das Griffstäbchen 62 gerade paßt, jedoch erst, nach-34, die jeweils durch genügend breite Laufschlitze 15 dem es unter Rastwirkung die gezeichnete Verengung 36, 37 und 38 voneinander getrennt sind. federnd überwunden hat. Beide Lagen des Schiebers In geringem Abstand von der Außenwand 14 be- 52 sind damit gesichert, der Schieber ist unverlierbar findet sich in der linken oberen Ecke der Vorhang- und die lineare Ein-Aus-Bewegung ist besser zu beschienc eine im wesentlichen rechteckige Ausneh- herrschen und durch die Rast in ihrer Wirkung auch mung 39, die zwei längere und zwei kürzere Längs- ao besser zu fühlen und zu hören als eine Drehbewescitcn hat. Sie ist so groß, daß man den Kopf 41 gung. Der Einschnitt zwischen den beiden Zinken 58 eines Aufhängers 42 bequem einsetzen kann. ist so groß, daß im geschlossenen Zustand des Schiein den kürzeren Längsseiten sind zwei ebenfalls bers 52 der Aufhänger 42 höchstens an der Ausbuchrechteckige Ausbuchtungen 43, 44 vorgesehen, die so tung 44, dagegen nicht am Zinkengrund 71 anschlagcstaltet sind, daß sie die Außenbereiche an sich be- 95 gen kann. Da der Querkncbel 63 schmaler ist als der kanntcr Aufhängerhaken 46 formschlüssig aufnch- Schlitz 67 breit ist, kann man den Querknebel 63 mit men können. Von der Oberplatte 12, der Wand 47 dem Schlitz 67 fluchtend durch diesen hindurch- und der Außenwand 14 wird ein nach unten offener schieben und dann den Schieber 52 um 90° vernapfförmiger Raum 48 gebildet. Der Kopf 41 des schwenkend in seine richtige Lage bringen. Hierbei Aufhängehakens 46 hat zwar genügend Spielraum, 30 hilft auch die Elastizität des Schiebermatcrials.
jedoch kann er sich nicht verdrehen. Im Bereich der In F i g. 1 ist ein weiterer Schieber 72 im geschlos-Ausnehmung 39 ist die Unterplatte 13 nur halb so senen Zustand gezeigt. Man kann durch ihn den lindick wie daneben. Diese Einsenkung 51 ist mit einer ken, sehr kurzen Teil des Innenlaufs 23 vom rechten gestrichelten Linie 49 angegeben und links oben in Teil abschließen und so z. B. den linken letzten Auf-F i g. 1 zu sehen. Die Einsenkung 51 ist im wesentli- 35 hänger eines Vorhangs festhalten. Der Schieber 72 ist chen flachförmig und in ihrem rechten Teil dreieck- im wesentlichen ein rechteckiges Plättchen, das in förmig. In der Einsenkung 51 ist ein Schieber 52 ge- einer Einsenkung 73 der Unterplatte 13 geführt ist. führt, der etwa halb so dick ist wie die Unterplatte Es hat keine Aussparungen. Zusätzlich dienen zur 13 in ihren ungeschwächten Bereichen, und deshalb Führung zwei Rippen 74, die ähnlich wie die Wand in seiner Oberseite 53 mit der Oberseite 54 der Un- 40 47 am freien Ende eine stufenförmige Ausnehmung terplatte fluchtet. Durch die Einsenkung 51 trägt er 56 zur Vervollständigung der Führung haben. Ferner also nicht auf und wird zugleich in dieser teilweise ist auch ersichtlich, daß die Vorderkante 76 des geführt. Einen weiteren Teil der Führung besorgt der Schiebers 72 in einer entsprechend geformten Eingemäß F i g. 1 waagrecht verlaufende Teil der Wand Senkung der Laufnutenwange 34 aufliegt und so auch 47, weil sie eine stufenförmige Ausnehmung 56 auf- 45 dort abgestützt wird. Natürlich hat auch dieser Schieweist, die den kürzeren Rand 57 des Schiebers 52 ber 72 sein Griff stäbchen, seinen Querknebel urJ d?>ran hindert, sich wesentlich nach oben zu bewe- seinen entsprechenden Schlitz in der Unterplatte 13 gen. Der Schieber 52 hat zwei Zinken 58, von denen zur Führung und Verrastung. Die Ausnehmung 78 der eine eine Abrundung aufweist, so daß er dort ist rechteckig und im Bogen des Innenlaufs 23 auf sich an die Abbiegung der Außenwand 14 anpassen 50 seinen Radius zielend angeordnet. Die Ausnehmung kann, wenn er im Schließzustand ist Die beiden Zin- 78 ist randoffen und man erkennt, daß — wenn die ken sind mit einem dreieckigen Plättchen 59 vereint, Ausnehmung 78 vom Schieber 72 nicht abgedeckt dessen eine Seite mit der Außenseite des äußeren wird — zusätzlich als Einführungsraum die Breite Zinkens 58 fluchtet und dessen Hypotenuse 61 so ge- des Laufnutenschlitzes 38 hinzukommt. Trotzdem staltet ist, daß die Einsenkung 51 auf einer längeren 55 also die Ausnehmung 78 vergleichsweise klein ist, ist Strecke knapp bis an die bogenförmig verlaufende die insgesamt zur Verfugung stehende Ausnehmung Versteifungsrippe 16 reichen kann. Der Abstand zw ·- recht groß.
sehen den Zinken 58 ist gerade so groß, wie die Brei- Auch hier befindet sich selbstverständlich im ge-
te der Ausbuchtungen 43, 44 ist. Wie man aus öffneten Zustand die Vorderkante des Schiebers 72
Fig. 1 sieht, liegt der Schieber52 oberhalb der Aus- 60 hinter der Ausnehmung78.
nehmung 39 in deren oberen Randbereich auf und Ein dritter Schieber 79 ist im Grunde gleich gekann deshalb den durch den Aufhänger 42 nach un- führt, wie der soeben besprochene Schieber. Mit ihm ten ausgeübten Zug trotz seiner Dünne aufnehmen. kann man eine Ausnehmung 81 verschließen, die im geöffneten Zustand liegen die freien Enden der zum Innenlauf 19 führt. Der Schieber 79 hat auch Zinken 58 gemäß Fig. 1 rechts von der Ausneh- 65 hier ein rechteckig geführtes Plättchen. Zusätzlich ist mung 39 und geben diese ganz frei. / hier zu seiner Führung und Abstützung eine Rippe Auf der Unterseite des Schiebers 52 im Bereich 82 vorgesehen, die gegenüber der Laufkanalwand 13 des Plättchens 59 ist nach unten ragend ein Griff- etwas auswärts und parallel zu dieser versetzt ist und
so mit ihrer Stirnfläche 83 den Schieber 79 stützt. Der Schieber 79 hat einen im Bereich seiner Vorderkante 84 nach unten ragenden Rand 86, so daß mit ihm der Schieber 79 dort so dick ist, wie die Laufnutc > vange 29. In seiner Schließstellung kann man ihn so weit vorschieben, daß der Rand 86 glatt mit dem entsprechenden Rand 87 der Laufnutenwange 29 fluchtet. Dies ist seine Schlicßendlage. Er sperrt also den Innenlauf 19 nicht ab. Vielmehr kann er von einem Aufhänger 42 überrollt werden, ohne daß dieser etwas von der Ausnehmung 81 merkt. Obwohl viele Aufhänger über den Schieber 79 bzw. dessen vorderen oberen Bereich hinwegrollcn können, öffnet dieser jedoch wegen seiner bereits im Zusammenhang mit dem ersten Schieber 58 beschriebenen Vcrrastung nicht.
Die F i g. 6 und 7 zeigen, wie man einen Aufhänger einführen kann und wie dann die Stellung des Schiebers 79 im Betrieb der Inncnläufer-Vorhangschicnc 11 ist. Der Rand 86 versteift das Plättchen des Schiebers 79 dort, wo es am meisten belastet wird und dient auch der Führung an den seitlichen Stirnflächen der Ausnehmung 81, da es eine deren Abstand entsprechende Länge hat.
Nach dem oben gesagten ist ohne weiteres verständlich, daß man mit dem vierten Schieber 88, der in Fig. 1 in Öffnungsstellung gezeichnet ist, den Innenlauf 20 an seinem linken Ende absperren kann und daß man ferner den Schieber 88 so weit zum Lauf 19 schieben kann, daß sein Rand 86 wieder mit dem Rand 87 der Laufwange 29 fluchtet. Man hat somit die Möglichkeit, mit einem einzigen Schieber zwei Inncnläufe zu bedienen und eine überaus große rechteckige Ausnehmung 89 zu schaffen, die an sich für zwei Aufhänger breit genug wäre.
Durch die Anordnung von Schiebern, wie dem Schieber 79, kann man nun auch die Aufhänger in der Mitte einer Vorhangschiene einführen oder zumindest nicht ganz in der Ecke eines Zimmers.
Die Erfindung ist zahlreicher Variationen fähig. Die Verrastung braucht nicht unbedingt auch in öffnungsstcllung der Schieber vorgesehen zu sein. Dagegen ist auf jeden Fall eine Verrastung in Schließlage notwendig. Die Verrastung kann auch auf andere Weise als durch das Griffstäbchen 62 und die Raststellen 68, 69 erfolgen. Eine solche Verrastung kann man auch an irgendeiner anderen Stelle der Führung
der Schieber vorsehen.
Durch die Rechteckform der Ausnehmungen ist es nun auch leichter, die meist zweigliedrigen Führungswagen einzuführen, die praktisch aus zwei einstückigen Aufhängern bestehen, also doppelt so lang wie ein üblicher Aufhänger sind. Bei den seitherigen runden Vcrschlußslopfen muß ihr Durchmesser sich nach dem Platz richten, den die Führungswagen zum Einführen brauchen. In Längsrichtung der Innenläufe hat diese Ausdehnung des Einführungslochs seine
Berechtigung, in Querrichtung ist das Einführungsloch jedoch viel zu breit, weil die Abmessung in dieser Richtung in ganz unnötiger Weise nicht vom Führungswagen, sondern vom Einführungslochradius diktiert ist.
Wie aus den Ausführungsbcispiclen ersichtlich ist, werden die Schieber durch die über ihnen und/oder über ihren Randbereichen angeordneten Laufkanalwände niedergehalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
209 642/402

Claims (13)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Verschließen von Einführungsöffnungen für Aufhänger bei Innenläufer-Vorhangschienen, die aus einer Oberplatte mit senkrechten Kanalwänden und einer damit nach dem Spritzen verbundenen Unterplatte bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Unterplatte (13) eine im wesentlichen rechteckige Ausnehmung (39, 78, 81, 89) vorgesehen ist, daß ein breiter als die Ausnehmung (39, 78, 81, 89) gestalteter Schieber (52, 72, 79, 88) oberhalb der rechteckigen Ausnehmung (39, 78, 81, 89) auf der Unterplatte (13) linear geführt ist und mindestens in seiner Schließstellung verrastbar ist, daß die Oberseite (S3) des Schiebers (52, 72, 79, 88) im wesentlichen mit den Laufflächen (91) der Innenläufe (19, 20, 23) fluchtet, daß an der Unterseite des Schiebers (52, 72, 79, 88) ein Griffstäbchen (62) angeformt ist, das in einem Schlitz (67) die Unterplatte (13) durchquert und daß der Schlitz (67) sich parallel zur Bewegungsrichtung des Schiebers (52, 72,79, 88) erstreckt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite (53) des Schiebers (52, 72,79,88) die Lauffläche bildet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der im Eck einer Vorhangschiene angeordneten Ausnehmung (39) der Schieber (52) als zweizinkigr. Gabel ausgebildet ist, deren Zinkenabstand wenig größer als die Dicke des vom Aufhängerkopf (41) nach unten ragenden Aufhängerhakens (46) ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei zweibüglig und mit Puffern ausgebildetem Aufhär.gerhaken (46) die Ausnehmung (39) zwei den Aufhängerhaken (46) unpassende Ausbuchtungen (43,44) aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zinken (58) einstückig mit einem dreieckigen, ungleichseitigen, rechtwinkligen Plättchen (59) sind und die Hypotenuse (61) einem benachbarten gekrümmten Innenlauf (19) zugekehrt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (78) randoffen von einer einzigen der beiden Laufnutenwangen (33, 34) eines Innenlaufs (23) ausgeht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1,2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (72) mit seiner Vorderkante (76) in Schließstellung bis zur anderen Laufnutenwange (34) in einer den Laufnutenschlitz (38) sperrenden Weise schiebbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1,2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (79) in Schließstellung mit seiner Vorderkante (84) mit der Vorderkante (87) der Laufnutenwange (29) fluchtet.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1,2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei mindestens zweilüufigcn Vorhangschienen die Ausnehmung (89) von der einen Laufnutenwange (32) des ersten Inncnlaufs (20) aus sich bis zum zweiten Innenliiuf (19) erstreckt, der Schieber (88) in öffnungsden Zugang zu beiden Innenläufen (19,
20) freigibt und in Schließstellung mit seiner Vorderkante (84) mit der Vorderkante (87) der einen Laufnutenwange (29) fluchtet
10. Vorrichtung nach Ansprach 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (88) in Schließstellung mit seiner Vorderkante (84) bis zur anderen Laufnutenwange (87) in einer den ersten Innenlauf (20) sperrenden Weise schiebbar ist.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterplatte (13) unterhalb des Schiebers (52, 72, 79, 88) etwa halb so dünn ist wie im Bereich der Laufnutenwangen (28 bis 34) und die so geschaffene Einsenkung (51) der Längsführung des Schiebers (52, 72, 79, 88) dient.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Griffstäbchen (62) runden Querschnitt hat, an allen Stellen schmaler als der Schlitz (67) ist und daß zumindest in dem der Schließstellung des Schiebers (52, 72, 79, 88) entsprechenden Bereich des Schlitzes (67) dieser mehr als 180° kreissektorförmig als Rast (68, 69) für das Griffstäb-'hen (62) ausgebildet ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß am Griffstäbchen (62) ein Querknebel (63) angeformt ist, dessen Ober kante (64) knapp unter der Unterfläche (66) der Unterplatte (13) vorgesehen ist, schmaler als vier Schlitz (67) und wesentlich kürzer als dieser is* und senkrecht zum Schlitz (67) steht und daß der Schieber (52, 72, 79, 88) aus einem Kunststoff einer solchen Elastizität ist, und das Griffstäbchen (62) eine solche Länge hat, die die Montage des Schiebers (52, 72, 79, 88) vom querliegenden Zustand ausgehend an der Unterplatte erlaubt.

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