DE2038181C - Bistabiles polarisiertes elektromag netisches Relais - Google Patents
Bistabiles polarisiertes elektromag netisches RelaisInfo
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- DE2038181C DE2038181C DE19702038181 DE2038181A DE2038181C DE 2038181 C DE2038181 C DE 2038181C DE 19702038181 DE19702038181 DE 19702038181 DE 2038181 A DE2038181 A DE 2038181A DE 2038181 C DE2038181 C DE 2038181C
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein bistabiles pola- 35 richtung durchflutet werden.
risiertes elektromagnetisches Relais mit zumindest Diese Maßnahmen sorgen dafür, daß erstens ge-
einem, seiner Vormagnetisierung und gleichzeitig der genüber bekannten Relais der einschlägigen Art die
stromlosen Haitung seiner beweglichen Eisenkreis- Kontakteinrichtung in bezug auf die Zahl ihrer Konteile
in der jeweiligen Endlage dienenden Permanent- taktglieder praktisch verdoppelt ist, weil die beiden
magneten, insbesondere Relais mit in Schutzgas- 40 Anker gleichzeitig zwei Kontakteinrichtungen beatmosphäre
gekapselten Kontakten für Fernmelde- tätigen, die gegebenenfalls elektrisch miteinander veranlagen,
bunden sein können. Mit dieser funktioneilen Ver-
Bekannte Relais der vorgenannten Art, wie sie be- größerung der Kontakteinrichtung weitet sich autovorzugt
in der Telegrafietechnik Verwendung finden, matisch auch das Anwendungsgebiet des Relais im
besitzen ausnahmslos einen meist gleichzeitig als 45 Rahmen von komplizierten Schaltaufgaben beispiels-Glied
der elektrischen Kontakteinrichtung des Relais weise innerhalb der Fernmeldetechnik bedeutsam
ausgebildeten magnetisierharen Anker und zwei orts- aus. Zweitens ist eine optimale Schaltgeschwindigkeit
feste magnetische Gegenpole und elektrische Gegen- bei gleichzeitig hoh;m Kontaktdruck erreicht, weil
kontakte, zwischen denen sich der Anker je nach die Anker in ihrer Längsrichtung nur noch von dem
der Polarisierungsrichtung des elektromagnetischen 50 relativ geringen Permanentmagnetfluß durchflutet
Steuerflusses bis zu seinen zwei stabilen Endlagen be- weiden und somit massemäßig entsprechend klein
wegt. Durch diesen Aufbau, bei dem abwechselnd dimer ionierbar sind, während der die Anker im
nur jeweils eine der be;dcn Schalteinrichtungen mit Bereich der Arbeitsluftspalt quer durchsetzende
dem Anker zusammenarbeiten kann, ist die Ausbil- Steuerfiuß im Sinne eines hohen Kontaktdruckes groß
dung der Kontakteinrichtung des Relais hinsichtlich 55 bemessen sein darf, ohne daß die Gefahr einer mader
Zahl der Kontaktglieder bzw. der Art der Schalt- gnetischen Sättigurg der Anker besteht. Durch die
folge naturgemäß begrenzt. Darüber hinaus besteht voneinander unabhängigen magnetischen Rückbei
diesen bekannten Relais der Nachteil, daß entweder schlußwege für den Permanentmagnetfluß und den
ihre Schaltgeschwindigkeit oder ihr Kontaktdruck Steuerfluß ist außerdem beim Errindun<>sgegenstand
benachteiligt ist, weil der Anker von dem gegenüber 60 der an sich bereits bekannte große Vorteil einer
dem Permanentmagnetfluß weitaus stärkeren Steuer- sauberen Trennung der beiden Flüsse gegeben, was
flu3 in seiner Längsrichtung durchflutet wird und einer wesentlich leichteren Dimensionierung und
deshalb in einer zur Führung dieses Steuerflusses einer einwandfreien magnetischen Arbeitsweise des
ausreichenden Größe, d. h. letztlich in seiner die Relais dienlich ist.
Schallgeschwindigkeit maßgeblich beeinflussenden 65 Werden gemäß einer Weiterbildung der Erfindung
Masse entsprechend groß bemessen sein muß. Bei die der magnetischen Ankopplung des Permanentanderen
bereits bekannten Relais der eingangs ge- magnetflusses an die Anker dienenden Flußführungsnannten
Art besteht ferner der Nachteil, daß sie einen teile in Nähe der Lagerstelle der Anker angeordnet.
5 J 6
so hat dies den großen Vorteil, daß der magnetische den mit ihnen zu koppelnden Bauteilen des Relais,
Übergangswiderstand zwischen dem Permancntma- beispielsweise auf einem die Anker und die Kongnetcn
und dem Anker unabhängig von dessen Lage takteinrichtungen enthaltenden Schutzgehäuse aufstcts
annähernd gleich groß ist, weil der Anker im liegen.
Bereich seiner Lagerstein im wesentlichen unbewegt 5 Ein anderes Ausführungsbcispiel der Erfindung
und somit auch der Luftspalt zur Ankopplung zwi- sieht vor, daß die der magnetischen Ankopplung des
sehen Permanentmagnet und Anker annähernd kon- Stciicrllusscs und des Permanentmagnetflusses an die
stant bleibt. Anker dienenden Flußführungsteile als zwei im wc-
Ein bevorzugtes Ausführungsbcispiel der Erfindung scntlichen U-förmigc Flußführungsbügel ausgebildet
wird erreicht, wenn gemäß einer Fortbildung der Er- io sind. Dies ermöglicht eine von den im vorhergehcn-
findung bei Verwendung eines aus zwei Teilen auf- den beschriebenen Ausführungsbcispiclen abwci-
gebautcn magnetischen Gegenpols ein magnetisicr- chcndc Anordnung der Erregerwicklung und kann
barer Kern vorgesehen ist, der an seinem einen End- außerdem je nach dem zur Verfugung stehenden Ein-
bcrcich die vorgenannten zwei Teile des magnetischen bauraum für das Relais von Nutzen sein.
Gcgcnpolcs unter Wahrung einer elektrischen Isola- 15 Dabei kann gemäß einer weiteren Ausgestaltung
tion magnetisch miteinander koppelt, in dem hieran des zuletzt genannten Ausführungsbcispicls der Er-
anschlicßcnden Teil von zumindest einer Erreger- findung der der magnetische Ankopplung des Stcuer-
wicklung umschlossen ist und an seinem anderen llusses an die Anker dienende U-förmigc Flußfüh-
Endc mit einem Flußführungsblech magnetisch ver- rungsbügcl aus zwei L-förmigcn Flußführungswinkcln
bundcn ist, das zwei den Ankern im Bereich der 20 zusammengesetzt sein, was fertigungstechnisch lcich-
Arbeitsluftspaltc gegenüberstehende Abwinklungen ter durchführbar ist als die Ausbildung des U-förmi-
zur magnetischen Ankopplung der Erregen» icklung gen Bügels aus einem einzigen Werkstück und was
und zwei weitere Abwinklungen zur magnetischen außerdem das Aufstecken einer separat gewickelten
Ankopplung von zwei Permanentmagneten an die Erregerwicklung möglich macht, wie dies nach einer
Anker besitzt. Diese Ausbildung des Relais bringt 25 Fortbildung der Erfindung vorgesehen ist, der zufolge
mehrere beachtliche Vorteile mit sich, deren einer der Basissteg des U-förmigcn Fiußführungsbügcls
darin besteht, daß die Erregerwicklungen) und der von zumindest einer Erregerwicklung umschlos-
odcr die Permanentmagneten räumlich weit voncin- sen ist.
ander getrennt sind, so daß eine Induktionsänderung Der andere U-förmige Flußführungsbügel hingegen
des oder der Permanentmagnete durch Temperatur- 30 kann gemäß einer Weiterbildung der Erfindung so
giiiig, wie sie durch eine thermische Belastung der ausgebildet sein, daß an den freien Enden der Schen-Errcgerwickllung
entstehen könnte, weitestgehend kel des der magnetischen Kopplung des Permanentvermieden
ist. Die magnetischen Verhältnisse des magnctflusscs dienenden U-förmigen Flußführungs-Rclais
und damit seine Betriebswerte bleiben also bügeis jeweils ein Dauermagnet befestigt ist.
vorteilhaft konstant. Darüber hinaus ist eine ratio- 35 Werden darüber hinaus gemäß einer Weiterbildung
nelle Herstellung der Flußführungsteile gewährleistet der Erfindung die Dauermagneten in Richtung der
und außerdem wird die Montage der Einzelteile des Längsachse der Anker beweglich befestigt, so ergibt
Relais bedeutsam vereinfacht, weil an Stelle meh- sich daraus in äußerst einfacher und andererseits
rercr einzelner Bauelemente deren nur eines vor- wirkungsvoller Weise eine Justierbarkeit für den auf
handen ist und montiert werden muß. 40 die Anker wirksamen Permanentmagnetfluß, weil
Wird bei dem zuletzt genannten Ausführungsbei- sich mit der Verschiebung der Dauermagneten erstens
spiel der Erfindung gemäß einer weiteren Ausgestal- der Luftspalt zwischen ihnen und den Ankern und
tung derselben der mit der Längsachse der Erreger- zweitens der wirksame Hebel in bezug auf den
wicklung parallel verlaufende Schenkel des Fluß- Schwenkpunkt der Anker verändert,
führungsblechcs mit einer Aussparung von solcher 45 Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung können
Größe versehen, daß zwei zur Führung des magneti- die der magnetischen Kopplung des Steuerflüsscs und
sehen Wirkflusses bis unterhalb der magnetischen des Permanentmagnetflusses dienenden Abwinklun-Sättigungsgrenzc
in ihrem Querschnitt ausreichend gen bzw. U-förmigen Flußführungsbügel, vorzugsbemessene
Stege erhalten sind, so sorgt diese Maß- weise durch einstückige Ausbildung aus eir. m genahme
für eine möglichst geringe gegenseitige Streu- 5° meinsamcn magnetisierbaren Blech, magnetisch mitbeeinflussung
eng benachbarter Relais der vorliegen- einander verbunden sein. Hierdurch ergibt sich beim
den Art, wie sie beispielsweise in Fernspreehanlagen Vorhandensein von zwei Permanentmagneten geverwendef
werden. Durch die Aussparung ist näm- wissermaßen eine magnetische Parallelschaltung der-Hch
der flußführende Querschnitt des Flußführungs- selben, d. h. jeder Permanentmagnet hat einen eigebleches
bedeutsam reduziert und eine unerwünschte 55 nen magnetischen Weg über den zugeordneten Anker
Kopplung mit benachbarten Relais entsprechend her- und einen Teil der Flußführungsteile. Eine derartige
abgesetzt magnetische Parallelschalturg der Permanentmagne-
Wird gemäß einer Fortbildung der Erfindung ten kann beispielsweise von Vorteil sein, wenn die
außerdem der mit der Längsachse der Erregerwick- beiden Anker aus noch zu erwähnenden Gründen inlung
parallel verlaufende Schenkel des Flußführungs- 60 dividuell unterschiedlich eingestellt werden sollen. Im
bleches mit einem, von dem den Abwinklungen züge- Gegensatz hierzu ergibt sich, wenn die beiden vorwendeten
Ende her beginnenden, bis zumindest über genannten Flußführungsteile nicht magnetisch nütdic
halbe Länge des Schenkels sich erstreckenden einander verbunden sind, eine magnetische Serienbzw,
in die Aussparung mündenden Schlitz versehen, schaltung zweier vorhandener Permanentmagneten,
so ergibt sich daraus eine gewisse federnde Ausbil- 65 die ihrerseits allerdings auch gewisse Vorteile haben
dung der Abwinklungen, so daß diese auch bei kann, beispielsweise eine Zwangsfolge in der Betätietwaigcn
Toleranzen der Bauteile stets unter mecha- gung der Anker bzw. der mit den Ankern mechanisch
nischcr Vorspannung und damit magnetisch satt auf gekoppelten Kontaktglieder.
(ο
a rr.hr.inns Werden gemäß einem bevorzugten Ausführung
beispeil der Erfindung die Anker und sowci einzwe-,eiliger
magnetischer Gegenpol verwende dessen Teile spiegelbildlich und aclisensymmctriscn en
er gegenüberliegend angeordnet, »fordert d
eine übersichtliche, platzsparende B™^""
RcN s und eine einfache, symmetrische Gestaltung
der FiußfUhningsteile. nnlIWeise des
Eine raum- und kostensparende Bauweise des
Rclais wird gefördert, wenn gemäß einem Ausu"
π ng beispiel'der Erfindung die Anker und/oder dej
magnetische Gegenpol als elektrische Later au,
^kontakteinrichtung des Relais^t b,
trilTt, so kann diese in mehreren Var.antcn realisiert
werden. , . . . . Prfit1tiu„p
So sieht ein Ausführungsbeispicl de^ ™"1g
vor daß die Anker und/oder ^r magnetische Gcfcen
pol gleichzeitig als Glieder der elejnschen Kmrtakt
vorrichtung des Relais ausgebildet und hierzu in
ihren kontaktgebend zusammenarbeitenden Beretchen
vorzuesweise mit Kontaktwerkstoff ausger strt sind
Hierdurch ergibt sich die ""^= Au* ^^2
Kontakteinrichtung, die erstens eine:
Bauweise und zweitens eine ^%n
Herstellung des Relais bringt, weil ™ S*
derer Kontaktglieder bere.ts vorhandene Bauteile
Relais ausgenutzt werden.
Wird d« Relais gemäß weiterer AWtaltung der
Erfindung hingegen mit einer ode/^"'"
._·..,,„ K^tatiohnren separaten elektrischen
Dolbleche eines zweiteiligen magnetischen Gegenpols P™c sich bekannter Bauweise an je einem eigenen
w^ an^ ^ e,^ hc Punk .
If befesti und dicse Fedcrbleche ihrerseUs
ise fa mitleis an ihnen ausgebildeter Klemmρ
ame.se m, ^ ^ ^ ^ ^
schen einem Anker und einem Gegenpolblcch bestimmenden DlstanzstUck,
vorzugsweise aus Keramik,
selbstklemmend verriegelt sind. Diese bei magnetisch
tätibaren SchaUeinrichtunpn an s.ch bereits be-.
£ d jn dcr Praxis bewährte Methode zur
kann .nd^ Vcnl , von Eise„kreisteilen
eine äußerst rationelle Herstellung der
sammenbau der EinzeUeile des Rela.s.
' Die Lebensdauer des Relais, insbesondere seiner Kontakteinrichtung, wird wesentlich gesteigert, wenn
wciterer Fortbi,dung der Erfindung
*hhe ^ Kontaktcinrichtung d R lais in e,r(em
jse mit inertem Gas gefüllten Schutzfc
.^ Hierdurch sind narnIlch die
g findli^Cn Teile des Relais erstens gegen eine
mechanische Beschädigung geschützt und zweitens gegen schädliche chemische Angriffe isoliert
B im folgenden wird die Erfindung an Hand von in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbe.sp.elen
^^ ^^ Dabd zeigt im einzeinen
ρ i „ l ein betriebsfähiges Relais in perspeküvi-F
· g hnittener Darstellung
F i g. 2 Einzelteile des in Fi g. 1 gezeigten Relais,
_ ^%]n.Mrti%r pe„pcktivisch auseinandergczoRcner
ESeSaSgS^b .
der große Vorteil, daß außer einem
der große Vorteil, daß außer einem
ode" Ruhekontakt auch ^Pj^*^^
aufgebaut werden können, so daß das Anwendungs
lakteintichliing «ird weilerhm verbessert, wenn ge
ΙΪ* Fcrtbildung der Ρ^™| *S^«
e zum Verständnis der magnetischen und
ktrfschen Arbei,sweise notwendigen Teile eines
Relais in RuhelaSe bei vereinfachter' teilweise ^
schnUtener Darsteilung, .
an<leres Ausführungsbeispiei eines
der Da„Bli™8sweräE der F i g. 3, wiederum
^ F,g.s in Arbeits,age.
! „
äs, ». -..die Ag
noch in der Weise variieren, daß F.maU *"~r "I t
Sildüng der Erfindung ar, Ste Ie>
«n« Perm nen
magneten ein mit dessen ^^"g" J^„Sd.
Bauteil aus weich-magnot.scnem Werkstoff angeom
net ist- Auf diese Weise kann naml.ch b gsw«
S Anker und die ihm zugehörige .KontaKt.inn^.
Jung polarisiert betrieben werden, .^tJ^LS,
dere Anker und dessen Kontakteinnchta«g bei jedem
sSerimputa gleich welcher Polantat betajgt werden.
Schließlich sieht ein Ausfühningsbergiel der Er
findung vor, daß das Reims mit ^dl£gJ
toAiker nur im Koinzidenzverfahrer^^^rkenden
Erregerwicklungen ^gerüstet ist ^Ajrta es
kann die Betätigung to.A^^S ^n zwei
takteinrichtung des Relais in Abhängigkeit vonzw
SeSeitig vorhandenen Steue nmpto^g
Größe bewerkstelligt werden, wie di«>
beisp e^eise
bei der Ansteuerung von einzelnen KoppeipanKten
in Fernsprechanlagen von Interesse ist.
Eine herstellungsmäßig raüpnelle ^d.
dere auch in der Montage billige Αι»^
wird dann gewährleistet, wenn tellter Weise aus mehreren über Schnappelemente
^nnader verriegelten Einzelteilen besteht und zur
Aufnahme sowie zur mechanischen Halterung und hzejti zum Schutz der Einzelteile des Rela.s
g β djesen Einzelteilen des Relais ist mit
°einc Kontaktpatrone, mit 3 deren aus dem Schutzgehäuse
1 herausragende AnschluBelemente, mit g ^. mmch&n S und 6 des Schute-
em einen nicht sichtbaren wickeldorn auf.
^ Erregerw5cklung, „üt 7 deren Anschluß-
|lemente und schließlich mit 8 ein Flnßführungsbügel
^.^^ magnetischen Fluß-
{„h tfeidizeiüg auch der mechanischen Ha Uerung
von zwei Dauermagneten dient, vor* denen aller-
β ^6 ^ 9 bezeichnete Dauermagnet
*^ ist. Alle vorgenannten Bauteile des Relais
rationeller Montage ohne Schraub-Klemm-
^^ ^ ^ se,bstklemmend im schutzgehäuse
verriegelt, und die gesamte Anordnung gibt eine mechanfech
stabile Baueinheit, wobei durch die deutlich erkennbare Herausfüllung sämtlicher Anschluß-
ίο
Relais auf einer Lochplatte mit gedruckten oder vcr- bekannter Art jeweils an Federblcchert 47, 48, 49
drahteten Leitungszügen durchführbar ist. und 50 vorzugsweise durch elektrische Punktschwei-
Aus der F i g. 2 sind die im vorhergehenden er- ßung befestigt, die ihrerseits mittels Klammern sclbstwähnten
Einzelteile deutlicher erkennbar, und zwar klemmend an Keramikrollen 51 und 52 verriegelt
ist mit 10 der Grundteil eines Schutzgehäuses be- 5 sind, wobei die Anker 41 und 42 mit ihren zugehörizeichnet,
welches im wesentlichen eine Kammer 11 gen Federblechen 47 und 49 selbstverständlich bemit
Führungste'len 12 und Aussparungen 13 zur Auf- weglich verbunden sind. Außerdem sind an den die
nähme und lagegerechten, selbstklemmenden mecha- Anker tragenden Federbleche gleichzeitig Kontaktnischen
Halterung einer Kontaktpatrone 14 sowie zungen 53 und 54 ausgebildet, welche in der in
zwei Flansche 15 und 16 besitzt, zwischen denen io Fig. 4 gezeichneten Stellung der Anker mit Gegeneine
mit 17 bezeichnete Wicklung angeordnet ist. Die kontakten 55 und 56 zusammenarbeiten, welche auf
Drahtenden dieser Wicklung 17 sind über Austritts- den Gegenpolblechen angeordnet und über diese mit
kanäle 18 an Anschlußelemente 19 geführt, welche den Federblechcn 49 und 50 elektrisch verbunden
in Kammern 20 des Flansches 16 einseitig versenk- sind. Die mechanische Halterung der vorgenannten
bar sind und auf der gegenüberliegenden Seite das 15 Bauteile in der Kontaktpatrone erfolgt mittels An-Schutzgehäuse
in ersichtlicher Weise überragen und Schlußelementen 40, welche im Inneren der Kontaktfür
den äußeren elektrischen Anschluß der Wicklung patrone mit nicht näher ersichtlichen Ansätzen tier
dienen. Die schon erwähnte Kontaktpatrone 14 ist Federbleche 47 bis 50 verlötet oder verschweißt sind
von an sich bekannter Bauart mit zwei in einem nicht und infolge ihrer mechanischen Steifigkeit die Baumagnetisierbaren
flachen Schutzrohr 21 mit einem ao teile in ihrer Lage halten, wobei außerdem ein eben-Sockcl
22 unter Schutzgasatmosph -e gekapselten falls nicht gezeichnetes Halteblech vorgesehen sein
Kontakten, deren elektrische Anschlüsse über Druck- kann, welches über die dem Sockel 39 gegenüberglaseinschmelzperien
23 aus dem Sockel 22 gasdicht liegenden Enden der Keramikrollen 51 und 52 geherausgeführt
sind. Der die Stirnseite des Schutz- stülpt wird und diese in definiertem Abstand zueinrohres
21 durchdringende Kern 24 besteht aus ma- 25 ander hält. Weiterhin ist im Inneren der Kontaktgnetisierbarem
Werkstoff und dient der magnetischen patrone der Teil eines magnetisierbaren Kernes 57
Verbindung zwischen der Kontaktpatrone 14 und der vorhanden, welcher in deutlich erkennbarer Weise die
Erregeiwicklung 17, wozu das nicht sichtbare Ende beiden Gegenpolbleche 43 und 44 magnetisch miteindieses
Kernes 24 im Inneren der Kontaktpatrone mit ander verbindet und das Schutzrohr 38 gegenüber
den ortsfesten magnetischen Gegenpolblechen ma- 3° dem Sockel 39 gasdicht durchdringt,
gnetisch gekoppelt und der äußere sichtbare Teil von Außerhalb der Kontaktpatrone ist der vorgenannte der Erregerwicklung 17 umschlossen ist. Am freien Kern 57 von einer nicht gezeichneten Erregcrwick-Ende besitzt der Kern 24 eine Abstufung 25 zur ma- lung umschlossen und schließlich an seinem dem gnetischen Verbindung einer entsprechenden Nase Sockel 39 gegenüberliegenden freien Ende mit einem 26 eines Flußführungsbügels 27. Dieser Fhißfüh- 35 Flußführungsbügel 58 magnetisch gekoppelt, der rungsbügel 27 ist in der gezeichneten Weise abge- nach der in Fig. 2 gezeigten Art ausgebildet ist. winkelt und durch einen Schlitz 19 gegabelt, was zur Dieser Flußführungsbügel 58 besitzt zwei Abwinklun-Entkopplung der magnetischen Flüsse der beiden gen 59 und 60, welche gegenüber den Arbeitsluft-Kontaktsysteme und einer federnden, an etwaige spalten 45 und 46 satt und unter mechanischer VorToleranzen der Bauteile anpassungsfähigen., magne- 40 spannung an dem Schutzrohr 38 anliijen und auf tisch satten Verbindung der beiden Enden dieses diese Weise den einen Pol der erwähnten Erreger-Flußführungsbügels mit dpr Kontaktpatrone 14 dient. wicklung an die Arbeitsluftspalte 45 und 46 heran-Die Aussparung 29 verhindert eine unerwünscht hohe führen. Weiterhin besitzt der Flußführungsbügel 58 magnetische Kopplung benachbarter Relais der ge- zwei Abwinklungen 61 und 62, an denen zwei Dauerzeigten Art innerhalb einer Mehrfachanordnung. Von 45 magneten 63 und 64 befestigt sind, welche die Vorden freien Enden des Flußführungsbügels 27 dienen magnetisierung und Polarisierung des Relais dienen. die Abwinklungen 30 und 31 der magnetischen Ver- Die Arbeitsweise des in den F i g. 3 und 4 gezeigbindung zwischen dem einen Pol der Erregerwicklung ten Ausführungsbeispieles der Erfindung ist fol-17 und den nicht sichtbaren beiden Ankern im In- gende:
gnetisch gekoppelt und der äußere sichtbare Teil von Außerhalb der Kontaktpatrone ist der vorgenannte der Erregerwicklung 17 umschlossen ist. Am freien Kern 57 von einer nicht gezeichneten Erregcrwick-Ende besitzt der Kern 24 eine Abstufung 25 zur ma- lung umschlossen und schließlich an seinem dem gnetischen Verbindung einer entsprechenden Nase Sockel 39 gegenüberliegenden freien Ende mit einem 26 eines Flußführungsbügels 27. Dieser Fhißfüh- 35 Flußführungsbügel 58 magnetisch gekoppelt, der rungsbügel 27 ist in der gezeichneten Weise abge- nach der in Fig. 2 gezeigten Art ausgebildet ist. winkelt und durch einen Schlitz 19 gegabelt, was zur Dieser Flußführungsbügel 58 besitzt zwei Abwinklun-Entkopplung der magnetischen Flüsse der beiden gen 59 und 60, welche gegenüber den Arbeitsluft-Kontaktsysteme und einer federnden, an etwaige spalten 45 und 46 satt und unter mechanischer VorToleranzen der Bauteile anpassungsfähigen., magne- 40 spannung an dem Schutzrohr 38 anliijen und auf tisch satten Verbindung der beiden Enden dieses diese Weise den einen Pol der erwähnten Erreger-Flußführungsbügels mit dpr Kontaktpatrone 14 dient. wicklung an die Arbeitsluftspalte 45 und 46 heran-Die Aussparung 29 verhindert eine unerwünscht hohe führen. Weiterhin besitzt der Flußführungsbügel 58 magnetische Kopplung benachbarter Relais der ge- zwei Abwinklungen 61 und 62, an denen zwei Dauerzeigten Art innerhalb einer Mehrfachanordnung. Von 45 magneten 63 und 64 befestigt sind, welche die Vorden freien Enden des Flußführungsbügels 27 dienen magnetisierung und Polarisierung des Relais dienen. die Abwinklungen 30 und 31 der magnetischen Ver- Die Arbeitsweise des in den F i g. 3 und 4 gezeigbindung zwischen dem einen Pol der Erregerwicklung ten Ausführungsbeispieles der Erfindung ist fol-17 und den nicht sichtbaren beiden Ankern im In- gende:
neren der Kontaktpatrone 14 in Nähe der Arbeitsluft- 5° Die Fig. 3 zeigt die eine der beiden stabilen
spalte, wozu diese Abwinklungen satt und unter Vor- Schaltlagen des Relais, in welcher die beiden Anker
spannung auf dem Schutzrohr 21 aufliegen. Die von 41 und 42 unter der Einwirkung der von den beiden
diesen Abwinklungen 30 und 31 ausgehenden Winkel Dauermagneten 63 und 64 ausgehenden Vormagneti-
32 und 33 hingegen sind in ersichtlicher Weise ge- sierungseinflüsse mit den Gegenpolblechen 43 und
kröpft und tragen jeweils einen Dauermagneten 34 55 44 jeweils einen Arbeitsluftspalt 45 bzw. 46 bilden.
bzw. 35, deren Lage mittels zweier Klemmbleche 36 In dieser Schaltlage verharren die Anker so lange, bis
und 37 in einem gewissen Bereich parallel zur Längs- die nicht gezeichnete, den Kern 57 umschließende
achse der Kontaktpatrone 14 verstellbar ist. Wicklung in der durch voll ausgezogene Pfeilstriche
In den Fig. 3 und 4 sind mit 38 das Schutzrohr, gekennzeichnete Polarisierungsrichtung erregt wird,
mit 39 der Sockel und mit 40 die Anschlußelemente 60 Der von den beiden Dauermagneten 63 und 64 auseiner
Kontaktpatrone bezeichnet, die mit inertem Gas gehende Vormagnetisierungsfluß schließt sich dabei,
gefüllt ist. Im Inneren dieser Kontaktpatrone sind je- wie durch strichliert gezeichnete Flußpfeile kenntlich
weils zwei aus magnetisierbarem Werkstoff ausgebil- gemacht ist, jeweils zum größeren Teil unmittelbar
dete Anker 41 und. 42 und magnetische Gegenpol- über einen Teil der Anker und die Abwinklangen 59/
bleche 43 und 44 angeordnet, welche in der in F i g. 3 65 61 bzw. 60/62 und zum restlichen Teil über die Argezeichneten
Schaltlage des Relais zwei magnetische beitsluftspalte 45 bzw. 46, den Kern 57, den Fluß-Arbeitsluftspaite
45 und 46 bilden. Sowohl der Anker führungsbügel 58 und die Abwinklungen 61 bzw. 62.
als auch die Gegenpolbleche sind in an sich bereits Hierbei ist der elektrische Kontakt zwischen den
beitsluftspalte45 bzw. 46 magnetisch >o au bezeichnet, die zusammen eine mit
flutet, daß der vorhandene VormaBnct««ungsHulJ Gas gefüllte Kontaktpatrone bilden. Die den
verstärkt und d.e Anker m die »" dtr J ijB-Jg überragenden Anschlußelemente des Rcla.s
zeichnete andere stabile Lage bewegt wcracn. wo bezeichnet und im Inneren der Kontaktsie
die elektrischen Kontakte zw.schen den Ie.l.n 53/ sinamit ^ ^ ^ dargestellter Weise zu elek-55
bzw 54/56 sch^ ff- - abgeschaltet, so Irischen Anschlußteilen geführt, wobei sie gleichzeitig
Wird nun die elektrische ^"Wt;",^ wiederum der mechanischen Halterung der in der
verharren die Anker trotzdem we terhuxm der zuietz ,5 £ ne eingebauten Bauteile dienen. Von
eingenommenen Lag« gemäß FΊ g 4 weil sich uer P^.^ sind mit ^ und ^ zwd g „.
überwiegende Teil der von dun Daucrmagnc en ^^ bezeichnet) we]che mjt ^^^he,,
und 64 ausgehenden p^° H^STiI den Gegenpolblechen 43 und 44 zwei Arbeitsluftspa te 45
nunmeb- über die G<=genpolbleche43 bzw. JJ und 46 bilden, wenn sie die in der Fig. 5 gezeichnete
Kern 57, den ^^f^^^^Sg Lage einnehmen. Die Anker und die Gegenkontaktlungen-61
bzw. M^^^^^^S bleche sind an Federblechcn 47 bis 50 befestigt,
erneut, ,edoch entgcgengesetζt zur ^"JJJ» , h ihrcrseits mittels Klemmelementen an Kcra-Polansierungsnchtung,
unter Strom gesetz ^ , 51 und 52 selbstkiernmend verriegelt sind,
dies durch die voll ausgczogenen F "J5P1"1^8. Mit 53 und 54 sind wiederum Kontaktzungen bezeigt
ist so werden ^^^"^f^^ 25 zeichnet, welche aus den Federblechen 47 bzw. 48
den beiden Arbcitsluftspalten kompensiert^ una u e sin und mjt dektrischcn Qegcnkontak-Ankcr
kehren unter den EmfluB des durch .a.e g und kontak, bend -,usammenarbeiten.
Wicklung erzeugten Stewrflusses in die in h. ^^ ^^ α^£γ ^ ^ der p. g ft gczcichnctc .indcre
gezeichnete Lagezuruck. Arbeitsweise 30 der beiden stabilen Schaltlagcn des Relais einnch-
An dieser vorstehend btsclirieDeneii^r^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ wiederum dn maglietislerbarer Kern
ändert sicn priiwipie..^ni...w,^..--·-_--- ^ - bezeichnet, der jedoch abweichend von der Anord-
zeichneten andere Ausfu5™n£?rSICgs V s°e" deshalb nung nach den Fig. 3 und 4 nur zur magnetischen
sehen Kontakten yorg"e fi h n e"in^^aCnd dliuf hin- Kopplung der beiden Gegenpolbleche 43 und 44 im
als im Rahmen der Erfind""8 heecnd^ w Jm_ PP ^ Kontakt lrone dient, auBcrha,b de,
gewiesen, daß an Stelle der be-sp-elsw^e g^J Kontaktpatrone jedoch keine Funktion hat. Das Te.
ten Arbeitskontakte auch RuhekontaMe, weu 1 e j wesentlichen U-förmiger oder aus zwo.
kontakte oder so gar komb.nie J, be ^^we.se so Tdlen usammengcsetzler Flußführungs-
genannte. Folgekontakte angeordnet we^ei Jonnen bü d ^elcher an seincm Basissteg von einer nicht
d daß im einfachstenFalte a" Jte'le separater, ν f ikl hl it I hn
genannte. Folgekontakte ang ^ J bü d ^elcher an seincm Basissteg von einer nicht
und daß im einfachsten-Falte a" Jte'le separater, ν sicfübaren Erregerwicklung umschlossen ist. In ahnden
Ankern betagter Kontaktgladcr auch ene u weise _b ejn zweitcr Flußführu bü , 66
Ktktbe zwischen den Ankern idd i
den Ankern betagter Kontaktglad weise _ ejn zweitcr Flußführu bü , 66
mittelbare Kontaktgabe zwischen den Ankern ausgebildet>
welchcr an seinen Scheidenden zwei
£. rSe, „
magnetic ""^'^:° n ■ n-amüch bei dem Aus- gen nicht nochmals geschildert wird, fcs sei aller. ..gs
der Dauermagneten. Wahrend namhch bei dem Aus_ g andersarti|en Verlauf des Vormagnetisie-
fUhrungsbeispiel gemaG^ F^J J0^Sj61 ^ ^ „„pflusees aufmerksam gemacht, welcher durch
fuhrungsbugel 58 vorhang und so 8 strichlierte Flußpfeile angedeutet ist. Es ist ohne we>-
daß seine Ab™U««g 5JxXJn bei dem in den teres erkennbar, daß bei meser Anordnung d.e beiden
einander verbunden sind ε^"~"° . · id zwei Dauermagneten 63 und 64 im Gegensatz zur Anord-Fiß·
'»"ι ^endliand ^ÄSL" nung nac'h den Fig. 3 und 4 magnetisch in Serie gemagneusch
.^^fÄ'lenvkklung und anderer- 55 schaltet sind, da den beiden Dauermagneten jewe.ls
bügel einerseits fur dienfI3^erwickJungJ™JJ nach ein eigener magnetischer Rückschluß fehlt. Daß
seits für dieDauermagn^-^^^3,^ außerd!m auch bei diesem Ausfühnmgsbeispiel der
den Fig. 3 und 4,^d^^bSklungen 59 und 62 Erfindung eine andere Kontaktanordnung und Betati-
^Ά^ζΆ^^Ό^ττη^. gung als die dargestellte möglich ist und im Rahmen
fen 63 uSΊί4 gewissermaßen magnetisch parallel, 6o der Erfindung hegt, Se1 nur am Rande vermerkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (20)
1. Bistabiles polarisiertes elektromagnetisches Relais mit zumindest einem, seiner Vormagnetisierung
und gleichzeitig der stromlosen Haftung seiner beweglichen Eisenkreisteile ic der jeweiligen
Endlage dienenden Permanentmagneten, insbesondere Relais mit in Schutzgasatmosphäre gekapselten
Kontakten für Fernmeldeanlagen, d adurch gekennzeichnet, daC das Relais
zwei beweglich gelagerte magnetisierbare Anker (41,42) besitzt, deren freie Enden in der einen
der zwei stabilen Endlagen der Anker jeweils einen magnetischen Arbeitsluftspalt (45,46) mit
einem ortsfest zwischen ihnen angeordneten, vorzugsweise aus zwei magnetisch miteinander gekoppelten
Teilen aufgebauten magretischen Gegenpol (43, 44) bilden, und daß der Permanentmagnet
(63,64) und die Erregerw icklung über »o Flußführungsteile (58 bis 61) auf der den Arbeitsluftspalten
(45, 46) gegenüberliegenden Außenseite mit den Ankern (41, 4'") magnetisch
derart gekoppelt sind, daß der Permanentmagnet-Muß und der von der Erregerwicklung erzeugte
Steuerfluß zwei in jeder Betriebslage des Relais voneinander unabhängige magnetische Rückschlußpfade
haben, wobei die Anker vom Permanentnagnetfluß :n ihrer Längsrichtung, vom
Steuerfluß hingegen im Bereich der Arbeitsluitspalte quer zu ihrer Längsrichtung durchflutet
werden (F i g. 3, 4).
2. Relais nach Anspruch 1, daurch gekennzeichnet, daß die der magnetischen Ankopplung
des Permanentmagnetflusses an die Anker dienenden Flußführungsteile (61/62, 66) in Nähe der
Lagerstelle der Anker (41,42) angeordnet sind (F i g. 3 bis 6).
3. Relais nach Ansprach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Verwendung eines aus zwei Teilen aufgebauten magnetischen Gegenpols ein magnetisierbarer Kern (24) vorgesehen ist, der an
seinem einen Endbereich die vorgenannten zwei Teile des magnetischen Gegenpols unter Wahrung
einer elektrischen Isolation magnetisch miteinander koppelt, in dem hieran anschließenden
Teil von zumindest einer Eiregerwicklung (17) umschlossen ist und an seinem anderen Ende (25)
mit einem Flußführungsblech (27) magnetisch verbunden ist, das zwei den Ankern im Bereich
der Arbeitsluftspalte gegenüberstehende Abwinklungen (30,31) zur magnetischen Ankopplung der
Erregerw icklung (17) und zwei weitere Abwinklungen (32, 33) zur magnetischen Ankopplung
von zwei Permanentmagneten (34, 35) an die Anker besitzt (F i g. 2).
4. Relais nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Längsachse der Erregerwicklung
(17) parallel verlaufende Schenkel des Flußführungsbleches (27) eine Aussparung (29) solcher Größe aufweist, daß zwei zur Führung
des magnetischen Wirkflusses bis unterhalb der magnetischen Sättigungsgrenze in ihrem
Querschnitt ausreichend bemessene Stege erhalten sind (Fig. 2).
5.- Relais nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der mit der Längsachse der Erregerwicklung (17) parallel verlaufende Schenkel
des Rußführungsbleches (27) einen von dem den Abwinklungen (30 bis 33) zugewendeten
Ende her beginnenden, bis zumindest über die halbe Länge des Schenkels sich erstreckenden
bzw. in die Aussparung (29) mündenden Schlitz (28) aufweist (F i g. 2).
6. Relais nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die der magnetischen Ankonplung
des Steuerflusses und des Permanentmagnetflusses an die Anker (41,42) dienenden Flußführungsteile
alb zwei im wesentlichen U-förmige Flußführungsbügel (65, 66) ausgebildet sind
(Fig. 5, 6).
7. Relais nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der der magnetischen Ankopplung
des Steuerflusses an die Anker (41,42) dienende U-förmige Flußführungsbügel (65) aus zwei L-förmigen
Flußführungs-winkeln zusammengesetzt
ist (Fig. 5, 6).
8. Relais nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Basissteg des U-förmigen
Flußführungsbügels (65) von zumindest einer Erregerwick.ung
umschlossen ist (Fig. 5, 6).
9. Relais nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den freien Jnden der Schenkel
des der magnetischen Ankopplung des Permanentmagnetflusses dienenden U-förmigen Flußführungsbügels
(66) jeweils ein Dauermagnet (63, 64) befestigt ist (F i g. 5, 6).
10. Relais ι ;κΙι Anspruch 3 oder 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dauermagneten (34, 35) in Richtung der Längsachse der Anker beweglich (36,37) befestigt sind (F i g. 1, 2).
11. Relais nach einem der Ansprüche 3 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die der magnetischen Ankopplung des Steuerflusses und des Permanentmagnetflusses
dienenden Abwinklungen bzw. U-förmigen Flußführungsbügwl, vorzugsweise
durch einstückige Ausbildung aus einem gemeinsamen magnetisierbaren Blech, magnetisch miteinander
verbunden sind.
12. Relais nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anker (41, 42) und soweit ein zweiteiliger magnetischer Gegenpol verwendet ist, dessen
Teile (43, 44) spiegelbildlich und achsensymmetrisch einander gegenüberliegend angeordnet sind
(Fig. 3 bis 6).
13. Relais nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anker und/oder der magnetische Gegenpol
als elektrische Leiter ausgenützt sind.
14. Relais nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Anker und/oder der magnetische
Gegenpol gleichzeitig als Glieder der elektrischen Kontakteinrichtung des Relais ausgebildet
und hierzu in ihren kontaktgebend zusammenarbeitenden Bereichen vorzugsweise mit
Kontaktwerkstoff ausgerüstet sind.
15. Relais nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bir 12, dadurch gekennzeichnet, daß
das Relais mit einer oder mehreren von den Ankern betätigbaren separaten elektrischen Kontaktanordnungen
ausgerüstet ist (F i g. 3 bis 6).
16. Relais nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais mit zwei jeweils von
einem Anker betätigbaren Kontakteinrichtungen unterschiedlicher Kontaktart ausgerüstet ist.
17. Relais nach einem oder mehreren der vor- schlechten magnetischen Wirkungsgrad haben, weil
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, der Permanentmagnetfluß und der Steuerfluß madaß
an Stelle eines Permanentmagneten ein mit gnetisch in Serie geschaltet sind und ein Permanentdessen
Abmessungen identisches Bauteil aus magnet für den elektromagnetisch erzeugten Steuerweich-magnetischem Werkstoff angeordnet ist. 5 fluß bekanntlich einen. sehr hohen magnetischen·
18. Relais nach einem oder mehreren der vor- Widerstand mit einem Leitwert in der Größenordhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, nung von Luft darstellt.
daß das Relais mit zwei, die Betätigung der An- Die vorgenannten Nachteile zu beheben und ein
ker nur im Koinzidenz-Verfahren bewirkenden Relais der eingangs genannten Art zu schaffen, dessen
Erregerwicklungen ausgerüstet ist. io Kontakteinrichting vielfältig variierbar ist, das wei-
19. Relais nach einem oder mehreren der vor- terhin einen guven magnetischen Wirkungsgrad mit
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, hohem Kontaktdruck und rascher Schaltgeschwindigdaß
jeweils als flache Bleche ausgebildete Anker keit besitzt und welches sich außerdem durch einen
(41,42) und Gegenpolbleche (43, 44) eines zwei- unkomplizierten Aufbau mit einer möglichst gerinteiligen
magnetischen Gegenpols in an sich be- 15 gen Zahl von einzelnen Bauelementen auszeichnet,
kannter Bauweise an je einem eigenen Feder- ist Zweck der vorliegenden Erfindung.
blech (47 bis 50) vorzugsweise durch elektrische Erreicht wird dies gemäß der Erfindung dadurch,
Punktschweißung befestigt und diese Federbleche daß das Re'ais zwei beweglich gelagerte magnetisierihrerseits
paarweise mittels an ihnen ausgebildeten bare Anker besitzt, deren freie En. on in der einen
Klemmelementen an jeweils einem den /rbeits- 20 der zwei stabilen Endlagen der Anker jeweils einen
luftspalt (45, 46) zwischen einem Anker (41,42) magnetischen Arbeitsluftspalt mit einem ortsfest zwi-
und einem Gegenpolblech (43, 44) bestimmenden sehen ihnen angeordneten, vorzugsweise aus zwei
Distanzstück (51, 52) vorzugsweise aus Keramik magnetisch miteinander gekoppelten Teilen aufgeselbstklemmend
verriegelt sind. (F i g. 3 bis 6). bauten magnetischen Gegenpol bilden, und daß der
20. Relais nach ein·..η oder mehreren der vor- 25 Permanentmagnet und die Erregerwicklung über
hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich- Flußführungsteile ai.f der den Arbeitsluftspalten genet,
daß zumindest die Kontakteinrichtungen (53 genüberliegenden Außenseiten mit den Ankern mabis
56) des Relais in einem vorzugsweise mit gnetisch derart gekoppelt sind, daß der Permanentinertem Gas gelullten Schutzgehäuse (14. 38/39) magnetfluß und der von der Erregerwicklung erzeugte
gekapselt ist (Fig. 1 bis6). 30 Steuerfluß zwei in jeder Betriebslage des Relais voneinander
unabhängige magnetische Rückschlußpfade
haben, wobei die Anker vom Permanentmagnetfluß
in ihrer Längsrichtung, vom Steuerfiuß hingegen im Bereich der Arbeitsluftspalte quer zu ihrer Läng«·-
Priority Applications (13)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702038181 DE2038181C (de) | 1970-07-31 | Bistabiles polarisiertes elektromag netisches Relais | |
| CH987371A CH538188A (de) | 1970-07-31 | 1971-07-06 | Bistabiles polarisiertes elektromagnetisches Relais |
| BG018120A BG26681A3 (bg) | 1970-07-31 | 1971-07-20 | Двустабилно поляризовано електромагнитно реле |
| ZA714856A ZA714856B (en) | 1970-07-31 | 1971-07-21 | Improvements in or relating to electromagnetic relays |
| AT644271A AT303177B (de) | 1970-07-31 | 1971-07-23 | Bistabiles polarisiertes elektromagnetisches Relais |
| FR7127422A FR2099707B1 (de) | 1970-07-31 | 1971-07-27 | |
| LU63632D LU63632A1 (de) | 1970-07-31 | 1971-07-29 | |
| BR4835/71A BR7104835D0 (pt) | 1970-07-31 | 1971-07-29 | Aperfeicoamentos em rele eletromagnetico biestavel e polarizado |
| GB3595271A GB1321559A (en) | 1970-07-31 | 1971-07-30 | Electromagnetic relays |
| NL7110587A NL7110587A (de) | 1970-07-31 | 1971-07-30 | |
| BE770753A BE770753A (fr) | 1970-07-31 | 1971-07-30 | Relais electromagnetique polarise bistable |
| SE7109891A SE371908B (de) | 1970-07-31 | 1971-08-02 | |
| JP1979140576U JPS5544600U (de) | 1970-07-31 | 1979-10-12 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702038181 DE2038181C (de) | 1970-07-31 | Bistabiles polarisiertes elektromag netisches Relais |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2038181A1 DE2038181A1 (de) | 1972-02-24 |
| DE2038181B2 DE2038181B2 (de) | 1972-07-06 |
| DE2038181C true DE2038181C (de) | 1973-02-22 |
Family
ID=
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