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DE203802C - - Google Patents

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Publication number
DE203802C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hook
carriage
chain
pulling
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT203802D
Other languages
English (en)
Publication of DE203802C publication Critical patent/DE203802C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C19/00Devices for straightening wire or like work combined with or specially adapted for use in connection with drawing or winding machines or apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 203802 KLASSE 7b. GRUPPE
FRIEDRICH OTTO in DÜSSELDORF.
Die allgemeine Anordnung der bekannten Ziehbänke mit einer kontinuierlichen GaIlschen Gelenkkette α als Bewegungsmittel ist in Fig. ι veranschaulicht. Die antreibende Kettennuß b sitzt auf einer Vorgelegewelle, deren Antrieb vermittels der Zahnräder c und d von der Transmissionswelle e aus erfolgt. Die zur Formgebung durch die Matrize f zu ziehenden Gegenstände m werden von dem
ίο Ziehwagen g mitgenommen, welcher seinerseits von der Galischen Kette α bewegt wird, indem der Haken h in einen Gelenkbolzen der Kette eingehakt wird.
Die Anordnung der gebräuchlichen Ziehwagen geht aus den Fig. 2 und 3 hervor, und zwar stellt Fig. 2 die Längsansicht und Fig. 3 den Grundriß eines solchen dar. Die zu ziehenden Gegenstände werden festgehalten von den Klauen i, welche vermittels einer Nürnberger Schere an dem Gelenkbolzen k mit dem Wagen g verbunden sind. Wirkt nun auf den Haken h eine Zugkraft in der Pfeilrichtung, so ziehen sich die Klauen i zu sammen und halten den zu ziehenden Gegenstand fest. Da der Haken h den Gelenk . bolzen I der antreibenden Kette untergreift (Fig. 2), so ist die Lösung der Verbindung zwischen dem Haken h und dem Bolzen I nur möglich in dem Momente, wo der gezogene Gegenstand m die Matrize f (Fig. 1) verläßt und der Zugwiderstand plötzlich aufhört. Der Wagen schnellt dann vermöge seiner Trägheit nach vorn, die Berührung zwischen h und I-ist aufgehoben, und der Haken h wird durch das auf seinen Ansatz 0 wirkende Gewicht fi, welches an einem um die Welle r drehbaren Hebel befestigt ist, um seinen Drehpunkt η in der Pfeilrichtung nach oben bewegt.
Aus der bisherigen Beschreibung geht also hervor, daß der zu ziehende Gegenstand erst vollständig durch die Matrize durchgezogen werden muß, ehe die von der Galischen Kette durch den Haken h und den Wagen g bzw. die Klauen i auf den zu ziehenden Gegenstand wirksame Zugkraft aufgehoben werden kann.
Es ist demnach unmöglich, mit der bisher beschriebenen gebräuchlichen Anordnung der Ziehwagen die Bewegung des durch die Matrize / zu ziehenden Gegenstandes m (Fig. 1) an irgendeiner beliebigen Stelle zu unterbrechen. Bekanntlich ist auch das Aussetzen der ganzen in Bewegung befindlichen Bank durch eine Kupplung, welche die antreibenden Zahnräder auskuppelt, wegen der zu hohen Kraftwirkungen unmöglich.
Bei vielen Fabrikaten ist es nun erforderlich, ihren Querschnitt nur auf einen Teil der Gesamtlänge zu verringern, indem der zu ziehende Gegenstand nur auf diese Länge durch eine enge Matrize gezogen, dann aber die Zieharbeit abgebrochen wird.
Diese Arbeit war bisher nur möglich durch den Einzelantrieb jeder Bank durch eine kleine Reversierdampfmaschine, welche sich annähernd an der gewünschten Stelle stillsetzen läßt.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet nun eine an dem Ziehwagen angebrachte Vorrichtung zum beliebigen Aussetzen der ziehen-
den Bewegung, dadurch gekennzeichnet, daß die zwangläufige Verbindung zwischen dem Teile des Wagens, mit welchem der Zughaken verbunden ist, und dem übrigen Teile des Wagens aufgehoben wird, wodurch dem ersteren Teile eine beschleunigte vorschnellende Bewegung erteilt wird, so daß die Verbindung zwischen dem Zughaken und dem Kettengliede, welches er zurzeit untergreift, aufgehoben wird und er dem Kettengliede vorauseilt, so daß der Haken durch Wirkung eines Gewichtes aus dem Bereiche der Kette ausgehoben und die Ziehbewegung damit unterbrochen werden kann.
Die Ausrückvorrichtung läßt sich an verschiedenen Stellen des Ziehwagens anbringen und auf verschiedene Weise ermöglichen. In den Fig. 4 und 5 ist eine Ausführungsform veranschaulicht, welche die Achse des Zughakens zu ihrer Wirkung benutzt.
Fig. 4 stellt wiederum einen Ziehwagen, teilweise geschnitten nach A-B dar, Fig. 5 den zugehörigen Grundriß, teilweise geschnitten nach C-D.
Die Achse η ist wie bei den bekannten Ziehwagen (Fig. 2 und 3) in den Seitenteilen t des Ziehwagens g gelagert. In der Mitte ist die Achse mit einem zylindrischen Wulst r versehen, gegen den sich beim Ziehen das Auge des Zughakens h legt und so die Zugkraft der Kette auf den Wagen g und somit auf die Klauen i überträgt.
Des weiteren ist auf der Achse η das Handrad q aufgekeilt. Dreht man nun mittels dieses Handrades die Achse η plötzlich um 180 °, so schnellt der Haken h um die Entfernung u zwischen dem Achsenkern und dem Hakenauge nach vorn und wird durch Einwirkung des Gewichtes φ aus dem Bereiche der Kettenglieder nach oben gedreht, so daß die ziehende Bewegung ausgelöst wird.
Anstatt die Achse mittels des Handrades q von Hand zu drehen, läßt sich dies auch selbsttätig ermöglichen, entweder durch Anbringung eines Motors auf dem Ziehwagen, welchen man zur Drehung der Achse anlassen kann, oder durch Einwirkung eines an der Ziehbank angebrachten einstellbaren Anschlages, durch welchen die Zieharbeit an jeder gewünschten Stelle des gezogenen Gegenstandes unterbrochen werden kann.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum beliebigen Abkuppeln des Ziehwagens von der Ziehkette, dadurch gekennzeichnet, daß die zwangläufige Verbindung zwischen dem Teile des Wagens, mit welchem der Zughaken verbunden ist, und dem übrigen Teile des Wagens augenblicklich gelöst wird, wodurch dem gelösten ersteren Teile eine beschleunigte vorschnellende Bewegung erteilt und die Fühlung zwischen dem Zughaken und dem Kettenglied aufgehoben wird, so daß der gelöste Teil dem Kettenglied vorauseilt und der Zughaken ausgehoben werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß infolge Drehung der mit einem einseitigen bogenförmigen Wulst fr) -versehenen, dem Zughaken als Angriff dienenden Achse (n) um i8o° der Zughaken um den Abstand (u) des Achsenkerns von der hinteren Wand des Zughakenauges nach vorn geschnellt, von der Ziehkette gelöst und in bekannter Weise durch ein Gewicht ausgehoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT203802D Active DE203802C (de)

Publications (1)

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DE203802C true DE203802C (de)

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DE (1) DE203802C (de)

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