DE2038003C - Frei'uft Schaltanlage - Google Patents
Frei'uft SchaltanlageInfo
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Description
kreuzung durch die Schaltanlage vorgenommen wird
Eingehende Untersuchungen hi-jfn gezeigt, daß ein
möglicherweise etwas größerer Platzbedarf der
Die Erfindung bezieht sich auf eine in eine durch- 40 Schaltbereiche der verschiedenen Spannungsebenen
laufende Freiluft-Trasse eingefügte Freiluft-Schak- und die zusätzlichen Kosten für Überbrückungsanlage
für Hochspannung verschiedener Spannunps- abschnitte bei ,veitem aufgewogen werden durch die
ebenen mit Feldeinführungsseilen, Sammelschienen Vorteile, die bei Verwirklichung einer erfindungs-
und ^chaltgeräten, wobei die Freiluft-Trasse auf gemäßen Freiluft-Schaltanlage gleichsam außerhalb
Gestängen angeordnete Leitungsseilsysteme und zu- 45 der Freiluft-Schaltanlage erreicht werden. Tatsächmindest
auf einem einzigen Gestänge Leitungsseil- Hch erfordert die Auskreuzung der ankommenden
systcne mehrerer Spannungsebenen aufweist. — Der Freileitungen nach den Erfordernissen der Schal:-
Ausdruck Freiluft-Trasse umfaßt im Rahmen der anlagenblöcke beim Bekannten erheblichen Platz-Erfindung
auch deren mehrere. bedarf in den Trassen, da zum Teil schon vieie Bei (aus der Praxis) bekannten, nach herrschender 5" Kilometer vor der Freiluft-Schaltanlage Verbreite-Baulehre
aufgebauten Anlagen der beschriebenen rungen der Trasse» in Kauf genommen werden
Gattung richten sich die ankommenden Freileitungen müssen. Bei diesem Platzbedarf in den Trassen hannach
der Lage der Schaltanlagenbiöcke, was viele delt es sich regelmäßig — im Gegensatz zum Platz
Kreuzungen im Verlauf der Trasse(n) mit erheb- bedarf für die eigentlichen Freiluft-Schaltanlagen —
lichem Plaztbedarf zur Folge hat. — Das gilt unab- 55 um fremden Boden, und da die Freileitungen häufig
hängig davon, wie im einzelnen die Freiluftschalt- zunächst mit einer niedrigeren Spannung betrieben
anlage aufgebaut ist (vgl. BBC-Nachrichten, 1959, und erst später auf die endgültige Spannung ausge-Seite
337 bis 354). baut werden, müssen bisher häufig nachträgliches Zwar kennt man (vgl. Sachsenwerk-Mitteilungen, Ordnen und Kreuzen entsprechend den dann zu-1930,
Heft 4, Seite 133 bis 138) bereits Freiiuft- 60 gehörigen Schaltanlagenblöcken vorgenommen werschaltanlagen
mit Sammelschienen von unterschied- den. Demgegenüber besteht bei der erfindungsgemälicher
Hochspannung quer zu den Freiluft-Trassen ßen Anlage die Möglichkeit, lediglich die Feldeinder
Freileitungen, die nach beiden Seiten abgehen. führungsseiie von einem Schaltbereich zum anderen
Dort laufen die Sammelschienen unterschiedlicher umzulegen. Endlich berücksichtigt der erfindungs-Spannung
jedoch in zwei gegenüberliegenden par- 65 gemäße Aufbau einer Freiluft-Schaltanlage die Forallelen
Reih:1.. Das hat die vorher erwähnten, mil derungen des Umweltschutzes, weil mit sehr kleinen
der Führung der Freileitungen zusammenhängenden Trassen gearbeitet werden kann. Aber auch eine zu
Probleme bisher jedoch nicht beeinflußt. Auch ist befürchtende schlechtere Flächenausnutzung in der
Schaltanlage auf Grund von Unterschierlen in der Tiefe der nebeneinanderliegenden Schaltbereiche bei
verschiedenen Spannungen besteht nicht zu Recht, weil Freiluft-Schaltanlagen mit niedrigerer Spannung
meist eine größere Anzahl von Sammelschienen aufweisen als die Anlagen höherer Spannung. Daraus
resultiert ein Ausgleich Ln der FJdtiefe. Auch können
die Transformatoren und Nebenaggregaie in den
in diesem Sinne gleichsam überschüssigen Räumen vor den Schaltfedern mit niedrigerer Spannung aufgestellt
werden, im Ergebnis zeichnet sich daher die erfindungsgemäße Freiluft-Schaltanlage auch durch
ihre kompakte Gestaltung aus.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 in schaltungsmäßiger Schematisie rang eine
Aufsicht auf eine Freiluft-Schaltanlage für Hochspannung, ausschnittsweise und
F i g. 2 in schaltungsmäßiger Sch ^malisierung die
Ansicht des Gegenstandes de- Fig. i.
Die in den Figuren dargestellte Freiluft-Schaltanlage
ist in eine durchlaufende Freiluft-Trasse eingefügt. Die Freiluft-Trasse kommt aus Richtung des
Pfeiles A und läuft in Richtung des Pfeiles B. Sie besteht grundsätzlich aus dem Gestänge 1 und den
Leitiingsseilen 2. Die Freiluftschaltanlage besteht
in ihrem grundsätzlichen Aufbau zunächst aus den elektrischen Funktionselementen Feldeinführungsseilen
3, Sammelschienen 4 und Schaltgeraten 5. Im übrigen sind die üblichen Tragkonstruktionen in
Form von Ansprungportalen 6, Abspannportalen 7 und gegebenenfalls von (nicht dargestellten) Hilfsgerüsten
und Hilfsseilen vorgesehen. Nur angedeutet sind die üblichen Isolatoren 10. Verbindungsschiaufen
sind ebenfalls nicht dargestellt worden. Die Trasses besitzen Leitungsseilsysteme verschiedener
Spannungsebenen, die (in Fig. 1) den entsprechenden
Leitungsseilen 2 zugeordnet, mit 110 kV, 22OkV
bzw. 38OkV eingetragen sind. Um diese möglichst gerade an die Freiluft-Schaltanlage heranzuführen
und letztere kompakt aufzubauen, sind die Feideinführungsseile 3 unmittelbar an die Leitungsseile 2
der Gestänge I angeschlossen, selbstverständlich unter Zwischenschaltung von Ansprungportalen 6.
Unterschiedlich dicke Strichführung bei dei Darstellung
der Feldeinführungsseile 3 deutet die unterschiedlichen Spannungsebenen an. So sind entsprechend
den anspringenden Leitungsseilsystemen nebeneinander in einer Reihe angeordnete Schaltbereiche
I. II. III ... verschiedener Spannungsebenen gebildet. Um nun alle Schaltfunktionen erfüllen /u
können, sind die Sammelschienen 4 in schaltbar^-, mit Schaltgeräten 5 (Trennschalter, Leistungsschalter)
ausgerüstete Sammelschieiienabschnittj Aa und
daran angeschlossene überbrückungsabschnitte 4 h
.'.ufgelöst. wobei die Sammelschienenabschnittc 4 /■>
zur Verbindung zweier räumlich getrennter Summe!- schienenabschnitte Λα u^rselhen SpanniingscK1·!:.
dienen: anders ausgedrückt. Die Sammelschiene abschnitte 4 α sind speziellen Teilanlagen zugeordru;
während die Cberbrückungsabschniiie 4 b beeinlliN-sungsfrei
voneinander und von den übrigen FeIdeinführungsseüen
3 — das heißt jeweils unter Wab rung entsprechender Abstände gegenüber anderen
spannungsführenden Anlagenteilen — geführt sind Das ist insbesondere in Fiu. 2 erkennbar. Den Sani
melschienenabschnitten 4 α sind Trennschalter un
LeistungsschalterS zugeordnet, die die entspreche1
den Schaltungen herzustellen erlauben. Man cn nimmt insbesondere aus der Fig. I, daß die $:;<■■
melschienenabschnitte 4 η der einzelnen Schaltberc
ehe I, II, III ... im Grundriß in einer durchlaufend^
geraden Sammelschienentrasse 11 angeordnet si;-,: Die überbrückungsabschnitte 4 b sind dazu tdlwcials
Hochstromrohrverbindungen 12 ausgeführt ur auf dem bzw. im Erdboden verlegt, andere ÜK ■■
brückungsabschnitte 4 b sind in Freiluftausfühiu;:
brückenartig über den Feldeinführungsseilen 3 ^1
führt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. In eine durchlaufende Freiluft-Trasse ein- sind.
gefügte Freiluft-Schaltanlage für Hochspannung 5 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
verschiedener Spannungsebenen mit Feideinfüh- Freiluftschaltanlage der eingangs genannten Art so
rungsseilen, Sammelschienen und Schaltgeräten, zu gestalten, daß die Freileitungen so ankommen
wobei die Trasse auf Gestängen angeordnete können, wie es nach den Erfordernissen der Freiluft-Leitungsseilsysteme
und zumindest auf einem Trasse am günstigsten ist.
einzigen Gestänge Leitungsseilsysteme verschie- io Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch
dener Spannungsebenen aufweist, dadurch gelöst, daß die Feldeinführungsseile unmittelbar an
gekennzeichnet, daß die Feideinfüh rungs- die Leitungsseile der Gestänge angeschlossen und
seile (3) unmittelbar an die Leitungsseile (2) der dadurch entsprechend den anspringenden Leitungs-Gestänge
(1) angeschlossen und dadurch ent- seilsystemen nebeneinander in einer Reihe angeordsprechend
den anspringenden Leitungsseil- 15 ^ete Schaltbereichc verschiedener Spannungsebenen
systemen nebeneinander in einer Reihe angeord- gebildet sind und daß die Sammelschienen in schaitnete
Schaltbereiche (I, II, III ...) verschiedener bare, mit Schaltgeräten ausgerüstete Sammelschie-Spannungsebenen
gebildet sind und daß die nenabschnitte und Überbrückungsabschnitte aufge-Sammelschienen
(4) in schaltbare, mit Schalt- löst sind, wobei die überbrückungsabschnitte zur
geräten (5) ausgerüstete Sammelschienenab- 20 Verbindung zweier räumlich getrennter Sammel
schnitte (4 α) und Cberbrückungsabschnittc (4 b) schienenabschnitte derselben Spannungsebene dkaufgelöst
sind, wobei die Überbrückunasab- nen, und daß die Sammelschienenabschnitte in den
schnitte (4 b) zur Verbindung zweier räumlich .Schaltbereichen und in einer durchlaufenden Sanigetrennter Sammelschienenabschnitte (4 a) der- melschienentrasse quer zur Freileitungstrasse angeselben
Spannungsebene dienen, und daß die Sam- 25 ordnet sind.
melsehienenabschnitte (4a) in den Schaltberei- Nach einer bevorzugten Ausführungsform der
chen (I. II, III ...) und in einer durchlaufenden Erfindung sind die Überbrückungsabschnitte als
Sammelschienentrasse (11) quer ::ur Freileitungs- HKhstrtnirohrverbindungen ausgeführt und auf dem
trasse angeordnet sind. oder im Erdboden verlegt. Dies ermöglicht eine
2. Hochspannungsschaltanlage nach An- ?o günstige, raumsparend; Leitungsführung der Übo,
spruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Über- brückungsabschnitte.
brückungsab>chnitte (4 b) ais Hochstromrohr- Die erreichten Vorteile sind darin zu sehen, daß
verbindung (12) aüsgefünrt und auf dem oder im bei einer erfindungsgemäßen Freiluft-Schaltanlage
Erdboden verlegt sind. die Freileitungen so ankommen können, wie es nach
35 den Erfordernissen der Freiluft-Trasse am günstigsten ist. während die erforderliche Ordnung und Aus
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702038003 DE2038003C (de) | 1970-07-30 | Frei'uft Schaltanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702038003 DE2038003C (de) | 1970-07-30 | Frei'uft Schaltanlage |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2038003A1 DE2038003A1 (de) | 1972-03-09 |
| DE2038003B2 DE2038003B2 (de) | 1972-11-23 |
| DE2038003C true DE2038003C (de) | 1973-06-20 |
Family
ID=
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