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DE2038045B2 - Zyklon - Google Patents

Zyklon

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DE2038045B2
DE2038045B2 DE2038045A DE2038045A DE2038045B2 DE 2038045 B2 DE2038045 B2 DE 2038045B2 DE 2038045 A DE2038045 A DE 2038045A DE 2038045 A DE2038045 A DE 2038045A DE 2038045 B2 DE2038045 B2 DE 2038045B2
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DE
Germany
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section
cyclone
inlet pipe
cross
cylindrical part
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DE2038045A1 (de
Inventor
Christian Dipl.-Ing. 8520 Erlangen Koch
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Siemens AG
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Siemens AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04CAPPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
    • B04C5/00Apparatus in which the axial direction of the vortex is reversed
    • B04C5/08Vortex chamber constructions
    • B04C5/081Shapes or dimensions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04CAPPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
    • B04C5/00Apparatus in which the axial direction of the vortex is reversed
    • B04C5/02Construction of inlets by which the vortex flow is generated, e.g. tangential admission, the fluid flow being forced to follow a downward path by spirally wound bulkheads, or with slightly downwardly-directed tangential admission
    • B04C5/04Tangential inlets

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Cyclones (AREA)

Description

Zyklon Μ
Die Erfindung betrifft einen Zyklon zur Abscheidung spezifisch schwererer Stoffe äiiS strömenden Medien mit einem zylindrischen Teil, einem sich an den zylindrischen Teil anschließenden konischen Teil und einem in etwa tangentialer Richtung in den zylindrisehen Teil mündenden, in Art einer Spirale gekrümmten Einlaufrohr, dessen Endabschnitt in Art einer Venturidüse ausgebildet ist mit einem sich stetig verengenden Teil, einem anschließenden Teil mit gleichmäßigem Qiiersclinjft wnd einem sich zur Mflndung in den zylindrischen Teil hin stetig erweiternden Teil, wobei wenigstens der Teil mit gleichmäßigem Querschnitt und der sich stetig erweiternde Teil des Einlaufrohres zur Achse des zylindrischen Teiles des Zyklons hin gekrümmt sind,
Zyklone, auch Fliehkraftabscheider genannt, werden häufig zur Trennung von spezifisch schwereren Stoffen aus strömenden Medien, beispielsweise zur Abti^nnung von Staub aus einem Staub-Gas-Gemisch oder von Feststoffen aus einem Feststoff-Flüssigkeits-Gemisch eingesetzt Bekannte Zyklone besitzen einen zylindrischen Teil, in den ein Einlaufrohr mündet und einen an den zylindrischen Teil anschließenden konischen Teil. Pas strömende Medium, beispielsweise Luft wird durch das Einlaufrohr tangential mit großer Geschwindigkeit in den Zyklon geleitet und durch die zylindrische Wandung gezwungen, eine kreisende Bewegung auszuführen. Durch die auftretende Zentrifugalkraft werden die spezifisch schwereren Stoffe, beispielsweise Staubteilchen, an die Wandung geschleudert, wo sie ausgeschieden werden und zum größten Teil in den konischen Teil niedersinken. Das strömende Medium, beispielsweise Luft entweicht in spiralförmiger Bahn nahe der Achse des Zyklons durch ein Austrittsrohr.
Zyklone der genannten Art sind beispielsweise in dem Buch von Fritz Mods »Ventilatoranlagen«, 3. Auflage, Berlin 1961, Seiten 213 bis 215, näher beschrieben. Wie dort im einzelnen erläutert ist hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die Hauptabmessungen eines Zyklons mit einem Entstaubungsgrad von 80 bis 90% auf den Durchmesser D des zylindrischen Teiles zu beziehen. Dabei ist D = 1,36^K wobei D in cm gemessen ist und V das Volumen der Staubluft in mVh bedeutet und eine Eintrittsgeschwindigkeit der Luft von ν 2: 15 m/sec angenommen ist Die Querschnittsfläche des Einlaufrohres beträgt bei einem derartigen Zyklon etwa 0,1 ZX Wie in dem erwähnten Buch ferner ausgeführt ist hatten die bisherigen: Versuche ergeben, daß eine Eintrittsgeschwindigkeit von über 25 m/sec keine nennenswerte Verbesserung des Zyklons mit sich bringt Die erwähnten hohen Entstaubungsgrade von 80 bis 90% werden bei den bekannten Zyklonen nur für verhältnismäßig große Teilchen erreicht Für Teilchengrößen unter 5 μίτι sinkt dagegen der Entstaubungsgrad bei allen bekannten Zyklonen beträchtlich.
Aus der DE-PS 8 25 332 ist ein Fliehkraft-Staubabscheider bekannt welcher einen zylindrischen Abscheidebehälter, einen sich daran anschließenden konischen Teil und einen in den Abscheidebehälter tangential einmündenden, bogenförmigen Zuführungskanal aufweist; der Zuführungskanal, der als Spirale ausgebildet sein kann, ist in Strömungsrichtung des Mediums erweitert, vorzugsweise stufenlos, und mündet etwa im Bereich seines größten Querschnittes in den Abscheidebehälter ein. Hierdurch soll erreicht werden, daß auch die feinen Staubteilchen abgeschieden und nicht mit dem Luft- bzw. Gasstrom nach außen abgeführt werden.
Auch der aus der US-PS 13 44146 bekannte Staubabscheide weist neben einem zylindrischen Abscheidebehälfer und einem konischen Sammelbehälter einen gekrümmten Zuführungskanal auf. Dieser Zuführungskanal nimmt — in Richtung auf die Achse des Abscheidebehälters hin — in der Höhe und in der Breite
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Zyklon der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß die
Abscheidung weiter verbessert und insbesondere bei der Abscheidung spezifisch schwererer Stoffe mit einer Teilchengröße von weniger als 5 μη» der Abscheidegrad erhöht wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird der Zyklon erfindungsgemäß derart ausgestaltet, daß die Innenwand des Teiles mit gleichmäßigen? Querschnitt und des sich stetig erweiternden Teiles jeweils eine Länge von etwa 0,2 D aufweist, wobei D der Durchmesser des zylindrischen Teiles ist, daß der Teil mit gleichmäßigem Querschnitt eine Querschnittsfläche von höchstens 0,05 JD2 aufweist und die Querschnittsfläche des sich stetig ■erweiternden Teiles sich um etwa 5 bis 20%, vorzugsweise etwa 10%, erweitert, bezogen auf die Querschnittsfläche des Teiles mit gleichmäßigem Querschnitt, und daß der Erweiterungswinkel des sich stetig erweiternden Teiles bis zu 6° beträgt
Durch die Ausbildung des in den zylindrischen Teil mündenden Endes des Einlaufrohres in Art einer Venturidüse- wird beim erfindungsgemäßen Zyklon erreicht, daß die Strömungsgeschwindigkeit im Inneren des Einlaufrohres und damit die Eintrittsgeschwindigkeit in den zylindrischen Teil stark erhöht wir·;. Da der Teil mit gleichmäßigem Querschnitt, der gleichzeitig der Teil mit dem engsten Querschnitt ist, nur eine Querschnittsfläche von höchstens 0,05 EP aufweist, werden — bei im übrigen üblicher Bemessung des Zyklons — Strömungsgeschwindigkeiten 30 m/sec und mehr erzielt Der sich verengende Teil bewirkt dabei die Beschleunigung des strömenden Mediums. Der ^eil mit gleichmäßigem Querschnitt dient zur Ausbildung einer gebündelten, weitgehend laminaren Strömung. Durch den anschließenden, sich stetig erweiternden Teil werden Abreißwirbel am Ende dieses Teiles und damit Stoßverluste, welche die Wirksamkeit des Zyklons einschränken könnten, weitestgehend vermieden. Durch die spiralförmige Krümmung wenigstens des Teiles mit gleichmäßigem Querschnitt und des Teiles mit sich erweiterndem Querschnitt wird bereits im Einlaufrohr eine Verdichtung der spezifisch schwereren Stoffe durch die austretende Zentrifugalkraft erreicht, die durch die hohe Strömungsgeschwindigkeit noch erhöht wird.
Mit dem erfindungsgemäß ausgebildeten Zyklon können für Teilchengrößen von 5μιη und darunter wesentlich erhöhte Abscheidungsgrade erzielt werden. In Verbindung mit der besonderen Ausgestaltung des Einlaufrohres des Zyklons führen somit überraschenderweise Strömungsgeschwindigkeiten von 30 nVsec und mehr noch zu erheblichen Verbesserungen. Dies war keineswegs zu erwarten. Wie bereits erwähnt, war man bisher der Auffassung, daß Strömungsgeschwindigkeiten über 25 m/sec nicht zu weiteren Verbesserungen führen würden.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des Zyklons ist auch der sich stetig verengende Teil des Einlaufrohres gekrümmt Dies hat den Vorteil, daß bereits in diesem Teil des Einlaufrohres eine Vorverdichtung der spezifisch schwereren Stoffe stattfindet
Ferner ist es vorteilhaft, wenn wenigstens der Teil mit gleichmäßigem Querschnitt und der sich stetig erweiternde Teil des Endabschnittes des Einlaufrohres einen rechteckigen Querschnitt haben. Durch diese Ausbildung des Zyklons kann erreicht werden, daß sich die aus dem Einlaufrohr in den zylindrischen Teil übertretenden spezifisch schwereren Stoffe über den ganzen Querschnitt der Austrittsöffnung des Einlaufrohres hin eng an die Wand des zylinderfirmigen Teiles anschmiegen.
Der Teil des Einlaufrohres mit sich stetig verringerndem Querschnitt kann ebenfalls einen rechteckigen Querschnitt haben oder von einem anderen, beispielsweise einem kreisförmigen Querschnitt in einen rechteckigen Querschnitt übergehen. Dadurch wird beispielsweise der Anschluß von Schlauchleitungen erleichtert.
Als besonders günstig hat es sich erwiesen, einen solchen Zyklon derart auszubilden, daß die Außenwand des Endabschnittes des Einlaufrohres spiralförmig an die Wand des zylindrischen Teiles herangeführt ist und tangential in diese übergeht und daß die Innenwand des Endabschnittes des Einlaufrohres im wesentlichen der Wand des zylinderförmigen Teiles entspricht und in dem sich stetig erweiternden Teil in den zylindrischen Teil hineingezogen ist Bei dieser Bauart werden die Strömungsverhältnisse im zylindrischen Teil nicht durch etwa störende Einbauten beeinträchtigt
Ferner hat es sich gezeigt, daß der Abscbeidungsgrad insbesondere für Teilchen sehr kleinen Durchmessers weiter verbessert v/erden kann, wenn der in cm gemessene Durchmesser D des zy'-ndrischen Teiles etwa D = TJV ist, wobei V dls den Zyklon durchströmende Menge des strömenden Mediums in m3/h ist Gegenüber bekannten Zyklonen wird bei einer solchen Bemessung des Durchmessers des zylindrischen Teiles die auf den spezifisch schwereren Stoff v/irkende Kraft noch weiter erhöht
Anhand einiger Figuren und eines Ausführungsbeispieles soll die Erfindung noch näher erläutert werden.
F i g. 1 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Zyklons verkleinert im Längsschnitt; und
F i g. 2 zeigt einen Querschnitt durch den zylinderförmigen Teil des Zyklons nach F i g. 1 und durch das in diesen zylinderförmigen Teil mündende Einlaufrohr in Originalgröße.
Die in den F i g. 1 und 2 dargestellte bevorzugte Ausführungsform des Zyklons besteht im wesentlichen aus einem zylindrischen Teil 1, in den ein Einlaufrahr 2 mündet und an den mit Hilfe von Flanschen 3 ein konischer Teil 4 angesetzt ist. Der konische Teil 4 ist unte> mit einer Öffnung 5 versehen, an die beim Betrieb des Zyklons ein in F i g. 1 nicht dargestellter Auffangbehälter für die abgeschiedenen Stoffe angeschlossen werden kann. In den zylindrischen Teil 1 des Zyklons ist ferner ein Austrittsrohr 6 eingesetzt, durch das das strömende Medium, beispielsweise Luft, aus dem Zyklon entweichen kann. Das Gemisch, aus dem die spezifisch schwereren Stoffe abgeschieden werden sollen, wird durch das Einlaufrohr 2 in den zylindrischen Teil 1 eingeleitet.
Das in F i g. 2 besonders gut zu erkennende Ende des Einlaufrohres 2 ist in Art einer Venturidüse ausgebildet. An ein^n sich stetig verengenden Teil 7 schließt sich ein Teil 8 mit gleichmäßigem Querschnitt an. Auf diesen Teil 8 folgt ein sich sfstig erweiternder Teil 9. Alle Teile des Endes des Enlaufrohres 2 sind in Art einer Spirale zur Achse des zylindrischen Teiles hin gekrümmt und münden durch die Öffnung 10 in der Wand des zylindrischen Teiles 1 etwa in tangentialer Richtung in diesen zylindrischen Teil. Der sich verengende Teil 7 des Einlaufrohres 2 hat an der Einlaßöffnung 11 einen kreisförmigen Querschnitt, der bis zum Anfang des Teiles 8 in einen rechteckigen Querschnitt übergeht. Die Teile 8 und 9 haben jeweils rechteckigen Querschnitt. Die Außenwand 12 des Endes des Einlaufrohres 2 ist spiralförmig an die Wand des zylindrischen Teiles 1 herangeführt und geht tangential in diese über. Die
Innenwand 13 des Endes des Einlaufrohres 2 ist gleichzeitig die Wand des zylinderföi migen Teiles 1, die bei 14 zur einfacheren Erzielung des gewünschten Querschnitts des Einlaufrohres lediglich etwas verstärkt ausgebildet ist. Am Ende des sich stetig erweiternden Teiles 9 des Einlaufrohres ist die innere Wand 13 an der Stelle 15 leicht in das Innere des zylinderförmigen Teiles hineingezogen.
Der in den F i g. 1 und 2 dargestellte Zyklon ist insbesondere zur Abscheidung von feinen Stäuben aus Staub-Luft-Gemischen bestimmt. Der Durchmesser D des zylindrischen Teiles 1 in cm ist vorteilhaft so gewählt, daß etwa D = ^V, im speziellen Fall D = 0,96 ]/V, ist, wobei Vden Durchsatz an Staub-Luft-Gemisch durch den Zyklon in m'/h bedeutet. Die Länge des zylindrischen Teiles 1 beträgt vorteilhaft etwa 1,5 D, die Länge des konischen Teiles etwa 2,5 D und der Durchmesser des Austrittsrohres 6 etwa 0,5 D. Die öffnung 5 des konischen Teiles hat vorteilhaft einen Durchmesser von eiwa 0,46 D. Der Querschnitt des Teiles 7 des Einlaufrohres 2 verringert sich bei der dargestellten Ausführungsform von etwa 0,1 D2 an der Einlaßöffnung 11 auf etwa 0,034 D2 an der Übergangsstelle zum Teil 8. Der Teil 8 hat einen gleichmäßigen Querschnitt von 0.034 ZX Der Querschnitt des Teiles 9 erweitert sich von 0,034 D2 um etwa 10% bis auf 0,037 D2.
Der Querschnitt des Einlaufrohres kann gegenüber den angegebenen Werten natürlich auch variiert werden. Wesentlich ist jedoch, daß der Querschnitt des Teiles 8 nicht größer als 0,05 D2 ist. Ferner sollte in der Regel der Querschnitt des Teiles 8 auch nicht kleiner als etwa 0,008 D2 sein, da bei Unterschreiten dieses Wertes eine stärkere Verwirbelung zu befürchten ist Gegenüber dem Querschnitt des Teiles 8 sollte sich der Querschnitt des Teiles 9 etwa um 5 bis 20% erweitern, damit die Stoßverluste soweit wie möglich vermieden werden. Außerdem sollte aus diesem Grunde die Stelle 15 nicht mehr als 6° von der an der Übergangsstelle zwischen den Teilen 8 und 9 an die Innenwand des Teiles 8 angelegten Tangente abweichen.
Die Bogenlänge der Innenwand der Teile 8 und 9 betrag· bei der in den F i g. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform des Zyklons jeweils etwa 0,2 D. Die rechteckige lichte Querschnittsfläche des Teiles 8 hat vorteilhaft eine Höhe von etwa 034 D und eine Breite von etwa 0,1 D. Im Teil 9 erweitert sich die Breite auf etwa 0,11 D, während die Höhe die gleiche bleibt wie beim Teil 8. Der kreisförmige lichte Querschnitt an der Einlaßöffnung 11 des Teiles 7 hat einen Durchmesser von etwa 034 D.
Bei einem speziellen für einen Staub-Luft-Gemisch-Durchsatz von 108 mVh = 301/sec ausgestalteten Ausführungsbeispiel hat der zylindrische Teil einen Durchmesser von etwa 10 cm. Die übrigen Maße bestimmen sich nach den angegebenen Beziehungen. Das Staub-Luft-Gemisch wurde mit Hilfe eines an das Austrittsrohr 6 angeschlossenen Ventilators durch das Einlaßrohr 2 in den Zyklon eingesaugt Die Strömungsgeschwindigkeit an der kreisförmigen Einlaßöffnung 11 betrug etwa 33 m/sec. In dem sich verengenden Teil 7 wurde das Gemisch auf eine Strömungsgeschwindigkeit von etwa 88 m/sec beschleunigt, durchströmte mit dieser Geschwindigkeit den Teil 8 und trat am Ende des Teiles 9 mit einer Geschwindigkeit von etwa 80 m/sec in tangentialer Richtung in den zylindrischen Raum ein. Der Abscheidungsgrad für den in dem benutzten Staub-Luft-Gemisch enthaltene Staubteilchen mit einem Durchmesser von etwa 4 μιτι und weniger lag erheblich über 90%. Der Druckverlust steigt infolge der speziellen Ausführungsform des Endes des Einlaufrohres gegenüber bekannten Zyklonen leicht an, ist jedoch
s so gering,, daß der kleine Mehraufwand an Verdichtungsarbeit in Anbetracht des hohen Abscheidegrades insbesondere bei Zyklonen kleiner und mittlerer Größe praktisch nicht ins Gewicht fällt.
Bei einem weiteren Versuch wurde mit dem
ίο beschriebenen Zyklon (D — 10 cm) auch Flüssigkeit aus einem Flüssigkeit-Luft-Gemisch abgeschieden. Zu diesem Zweck wurde die Einlaßöffnung 11 des Einlaufrohres 2 über einen Schlauch mit einer normalen Staubsaugerdüse verbunden. Das Wasser wurde durch
is die Staubsaugerdüse rasch und vollständig aufgesaugt und im Zyklon praktisch vollständig aus dem Wasser-Luft-Gemisch abgeschieden.
Die hohe Geschwindigkeit der in den Zyklon eingesaugten flüssigen bzw. festen Teilchen erlaubt sogar ein Arbeiten des Zyklons im Liegen.
Der erfindunsgemäße Zyklon kann gegenüber der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform in verschiedener Hinsicht abgewandelt werden. Beispielsweise kann die Querschnittserweiterung des Teiles 9 des Einlaufrohres auch dadurch erreicht werden, daß man die Höhe des lichten Querschnittes des Teiles 9 etwas vergrößert. Es ist dann nicht erforderlich, die Innenwand 13 des Teiles 9 an der Stelle 15 in den zylindrischen Teil 1 hineinzuziehen. Ferner kann beispielsweise bei einem Zyklon, bei dem wenigstens der Teil mit gleichmäßigem Querschnitt und der sich stetig erweiternde Teil des Endes des Einlaufrohres einen rechteckigen Querschnitt haben, auch die Außenwand des Endes des Einlaufrohres spiralförmig an die Wand des zylindrischen Teiles herangeführt sein und tangential in diese übergehen, während die Innenwand des Teiles mit gleichmäßigem Querschnitt und des Teiles mit sich erweiterndem Querschnitt in den zylindrischen Teil hineingezogen ist Durch diese Bauart kann der Krümmungsradius des Endes des Einlaufrohres weiter verringert und die auf die festen bzw. flüssigen Teilchen wirkende Zentrifugalkraft noch weiter erhöht werden.
Bei dem im einzelnen erläuterten Ausführungsbeispiel wurde das Staub-Luft-Gemisch durch einen an das Austrittsrohr 6 angeschlossenen Ventilator durch den Zyklon hindurchgesaugt Statt dessen kann der Ventilator auch vor das Einlaufrohr 2 geschaltet werden und das Staub-Luft-Gemisch durch den Zyklon hindurchdrücken.
Ferner kann es vorteilhaft sein, zwei oder mehrere der erfmdungsgemäßen Zyklone strömungsmäßig zu einer Zyklonbatterie parallel zu schalten. Die Einlaufund Austrittsrohre der einzelnen Zyklone werden zu diesem Zweck vorteilhaft an ein gemeinsames Zuführungsrohr für das zu trennende Gemisch bzw. an ein gemeinsames Abführungsrohr für den Teil des Gemisches, aus dem die spezifisch schwereren Stoffe abgetrennt sind, angeschlossen. Der Ventilator, der das Gemisch durch die Zyklone saugt kann dabei vorteilhaft in dem gemeinsamen Abführungsrohr angeordnet sein. Bei solchen Zyklonbatterien sind ganz besonders hohe Abscheidungsgrade zu erwarten.
Der erfindungsgemäße Zyklon ist insbesondere als Aerozyklon zur Abtrennung von Feststoffen bzw. Flüssigkeiten aus Feststoff-Gas- oder Flüssigkeits-Gas-Gemischen geeignet Auch bei Hydrozyklonen zur Abscheidung von Feststoffen aus Feststoff-Flüssigkeit-
gemischen oder zur Abscheidung der spezifisch schwereren FlUssigkeif aus Flüssigkeitsgemischen sind von der erfindungsgemäßen Ausgestaltung erhebliche Vorteile zu erwarten. Bevorzugte Anwendungsgebiete für den Aerozyklon sJnd beispielsweise Haushalts- und Industriestaubsauger sowie industrielle Abscheider zur
Abscheidung von feinen Stäuben insbesondere aus kleinen Gasmengen. Der erfindungsgemäße Zyklon eignet sich dabei besonders für solche Fälle, in denen eine Feinstabscheidung ohne einen Elektroabscheider durchgeführt werden muß.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche;
1. Zyklon ζηγ AbjscbeiiJmjg speiifjscH schwerer Stoffe aus strömenden Medien mit einem sylindrlsehen Teil, einem sich an den zvündrischen Teil anschließenden konischen Teil und einem in etwa tangentialer Richtung in den zylindrischen Teil mündenden, in -.'Art einer Spirale gekrümmten Einlaufrohr, dessen Endabschnitt in Art einer ίο Venturidüse ausgebildet ist mit einem sich stetig verengenden Teil, einem anschließenden Teil mit gleichmäßigem Querschnitt und einem sich zur Mündung in den zylindrischen Teil hin stetig erweiternden Teil, wobei wenigstens der Teil mit gleichmäßigem Querschnitt und der sich stetig erweiternde Teil des Einlaufrohres zur Achse des zylindrischen Teiles des Zyklons hin gekrümmt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand des Teiles (8) mit gleichmäßigem Querschnitt und des sich stetig erweiternden Teiles (9) jeweils eine Länge von etwa 0.2 D aufweist wobei D der Durchmesser des zylindrischen Teiles (1) ist, daß der Teil (8) mit gleichmäßigem Querschnitt eine Querschnittsfläche von höchstens 0,05 D2 aufweist und die Querschnittsfläche des sich stetig erweiternden Teiles (9) sich um etwa 5 bis 20%, vorzugsweise etwa 10%, erweitert, bezogen'auf die Querschnittsfläche des Teiles (8) mit gleichäßigem Querschnitt, und daß der Erweiterungswinkel des sich stetig erweiternden Teiles (9) bis zu 6° beträgt
2. Zyklon n?ch Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch oer sich stetig verengende Teil (7) des Einlaufrohres (2) gekrümmt ist
3. Zyklon nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß wenigstem der Teil (8) mit gleichmäßigem Querschnitt und der sich stetig erweiternde Teil (9) des Endabschnittes des Einlaufrohres (2) einen rechteckigen Querschnitt haben.
4. Zyklon nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß die Außenwand (12) des Endabschnittes des Einlaufrohres (2) spiralförmig an die Wand des zylindrischen Teiles (1) herangeführt ist und tangential in diese übergeht und daß die Innenwand (13) des Endabschnittes des Einlaufrohres (2) im wesentlichen der Wand des zylindrischen Teiles (1) entspricht und in dem sich stetig erweiternden Teil (9) in den zylindrischen Teil (1) hineingezogen ist.
5. Zyklon nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser D des zylindrischen Teiles (1) in cm etwa D = ^V ist, wobei V die den Zyklon durchströmende Menge des strömenden Mediums in mVh ist.
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