DE2038045B2 - Zyklon - Google Patents
ZyklonInfo
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- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04C—APPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
- B04C5/00—Apparatus in which the axial direction of the vortex is reversed
- B04C5/08—Vortex chamber constructions
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Description
Zyklon Μ
Die Erfindung betrifft einen Zyklon zur Abscheidung spezifisch schwererer Stoffe äiiS strömenden Medien
mit einem zylindrischen Teil, einem sich an den zylindrischen Teil anschließenden konischen Teil und
einem in etwa tangentialer Richtung in den zylindrisehen Teil mündenden, in Art einer Spirale gekrümmten
Einlaufrohr, dessen Endabschnitt in Art einer Venturidüse ausgebildet ist mit einem sich stetig verengenden
Teil, einem anschließenden Teil mit gleichmäßigem
Qiiersclinjft wnd einem sich zur Mflndung in den
zylindrischen Teil hin stetig erweiternden Teil, wobei
wenigstens der Teil mit gleichmäßigem Querschnitt und
der sich stetig erweiternde Teil des Einlaufrohres zur Achse des zylindrischen Teiles des Zyklons hin
gekrümmt sind,
Zyklone, auch Fliehkraftabscheider genannt, werden
häufig zur Trennung von spezifisch schwereren Stoffen
aus strömenden Medien, beispielsweise zur Abti^nnung
von Staub aus einem Staub-Gas-Gemisch oder von Feststoffen aus einem Feststoff-Flüssigkeits-Gemisch
eingesetzt Bekannte Zyklone besitzen einen zylindrischen Teil, in den ein Einlaufrohr mündet und einen an
den zylindrischen Teil anschließenden konischen Teil. Pas strömende Medium, beispielsweise Luft wird durch
das Einlaufrohr tangential mit großer Geschwindigkeit in den Zyklon geleitet und durch die zylindrische
Wandung gezwungen, eine kreisende Bewegung auszuführen. Durch die auftretende Zentrifugalkraft werden
die spezifisch schwereren Stoffe, beispielsweise Staubteilchen, an die Wandung geschleudert, wo sie
ausgeschieden werden und zum größten Teil in den konischen Teil niedersinken. Das strömende Medium,
beispielsweise Luft entweicht in spiralförmiger Bahn nahe der Achse des Zyklons durch ein Austrittsrohr.
Zyklone der genannten Art sind beispielsweise in dem Buch von Fritz Mods »Ventilatoranlagen«, 3. Auflage,
Berlin 1961, Seiten 213 bis 215, näher beschrieben. Wie dort im einzelnen erläutert ist hat es sich als
zweckmäßig erwiesen, die Hauptabmessungen eines Zyklons mit einem Entstaubungsgrad von 80 bis 90%
auf den Durchmesser D des zylindrischen Teiles zu beziehen. Dabei ist D = 1,36^K wobei D in cm
gemessen ist und V das Volumen der Staubluft in mVh bedeutet und eine Eintrittsgeschwindigkeit der Luft von
ν 2: 15 m/sec angenommen ist Die Querschnittsfläche des Einlaufrohres beträgt bei einem derartigen Zyklon
etwa 0,1 ZX Wie in dem erwähnten Buch ferner ausgeführt ist hatten die bisherigen: Versuche ergeben,
daß eine Eintrittsgeschwindigkeit von über 25 m/sec keine nennenswerte Verbesserung des Zyklons mit sich
bringt Die erwähnten hohen Entstaubungsgrade von 80 bis 90% werden bei den bekannten Zyklonen nur für
verhältnismäßig große Teilchen erreicht Für Teilchengrößen unter 5 μίτι sinkt dagegen der Entstaubungsgrad
bei allen bekannten Zyklonen beträchtlich.
Aus der DE-PS 8 25 332 ist ein Fliehkraft-Staubabscheider bekannt welcher einen zylindrischen Abscheidebehälter, einen sich daran anschließenden konischen
Teil und einen in den Abscheidebehälter tangential einmündenden, bogenförmigen Zuführungskanal aufweist; der Zuführungskanal, der als Spirale ausgebildet
sein kann, ist in Strömungsrichtung des Mediums erweitert, vorzugsweise stufenlos, und mündet etwa im
Bereich seines größten Querschnittes in den Abscheidebehälter ein. Hierdurch soll erreicht werden, daß auch
die feinen Staubteilchen abgeschieden und nicht mit dem Luft- bzw. Gasstrom nach außen abgeführt werden.
Auch der aus der US-PS 13 44146 bekannte
Staubabscheide weist neben einem zylindrischen Abscheidebehälfer und einem konischen Sammelbehälter
einen gekrümmten Zuführungskanal auf. Dieser Zuführungskanal nimmt — in Richtung auf die Achse des
Abscheidebehälters hin — in der Höhe und in der Breite
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Zyklon der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß die
Abscheidung weiter verbessert und insbesondere bei der Abscheidung spezifisch schwererer Stoffe mit einer
Teilchengröße von weniger als 5 μη» der Abscheidegrad
erhöht wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird der Zyklon
erfindungsgemäß derart ausgestaltet, daß die Innenwand
des Teiles mit gleichmäßigen? Querschnitt und des sich stetig erweiternden Teiles jeweils eine Länge von
etwa 0,2 D aufweist, wobei D der Durchmesser des
zylindrischen Teiles ist, daß der Teil mit gleichmäßigem
Querschnitt eine Querschnittsfläche von höchstens 0,05 JD2 aufweist und die Querschnittsfläche des sich stetig
■erweiternden Teiles sich um etwa 5 bis 20%, vorzugsweise etwa 10%, erweitert, bezogen auf die
Querschnittsfläche des Teiles mit gleichmäßigem Querschnitt, und daß der Erweiterungswinkel des sich
stetig erweiternden Teiles bis zu 6° beträgt
Durch die Ausbildung des in den zylindrischen Teil mündenden Endes des Einlaufrohres in Art einer
Venturidüse- wird beim erfindungsgemäßen Zyklon erreicht, daß die Strömungsgeschwindigkeit im Inneren
des Einlaufrohres und damit die Eintrittsgeschwindigkeit in den zylindrischen Teil stark erhöht wir·;. Da der
Teil mit gleichmäßigem Querschnitt, der gleichzeitig der Teil mit dem engsten Querschnitt ist, nur eine
Querschnittsfläche von höchstens 0,05 EP aufweist,
werden — bei im übrigen üblicher Bemessung des Zyklons — Strömungsgeschwindigkeiten 30 m/sec und
mehr erzielt Der sich verengende Teil bewirkt dabei die Beschleunigung des strömenden Mediums. Der ^eil mit
gleichmäßigem Querschnitt dient zur Ausbildung einer gebündelten, weitgehend laminaren Strömung. Durch
den anschließenden, sich stetig erweiternden Teil werden Abreißwirbel am Ende dieses Teiles und damit
Stoßverluste, welche die Wirksamkeit des Zyklons einschränken könnten, weitestgehend vermieden. Durch
die spiralförmige Krümmung wenigstens des Teiles mit gleichmäßigem Querschnitt und des Teiles mit sich
erweiterndem Querschnitt wird bereits im Einlaufrohr eine Verdichtung der spezifisch schwereren Stoffe
durch die austretende Zentrifugalkraft erreicht, die
durch die hohe Strömungsgeschwindigkeit noch erhöht wird.
Mit dem erfindungsgemäß ausgebildeten Zyklon können für Teilchengrößen von 5μιη und darunter
wesentlich erhöhte Abscheidungsgrade erzielt werden. In Verbindung mit der besonderen Ausgestaltung des
Einlaufrohres des Zyklons führen somit überraschenderweise Strömungsgeschwindigkeiten von 30 nVsec
und mehr noch zu erheblichen Verbesserungen. Dies war keineswegs zu erwarten. Wie bereits erwähnt, war
man bisher der Auffassung, daß Strömungsgeschwindigkeiten über 25 m/sec nicht zu weiteren Verbesserungen
führen würden.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des Zyklons ist auch der sich stetig verengende Teil des
Einlaufrohres gekrümmt Dies hat den Vorteil, daß bereits in diesem Teil des Einlaufrohres eine Vorverdichtung
der spezifisch schwereren Stoffe stattfindet
Ferner ist es vorteilhaft, wenn wenigstens der Teil mit
gleichmäßigem Querschnitt und der sich stetig erweiternde Teil des Endabschnittes des Einlaufrohres einen
rechteckigen Querschnitt haben. Durch diese Ausbildung des Zyklons kann erreicht werden, daß sich die aus
dem Einlaufrohr in den zylindrischen Teil übertretenden spezifisch schwereren Stoffe über den ganzen Querschnitt
der Austrittsöffnung des Einlaufrohres hin eng an die Wand des zylinderfirmigen Teiles anschmiegen.
Der Teil des Einlaufrohres mit sich stetig verringerndem
Querschnitt kann ebenfalls einen rechteckigen Querschnitt haben oder von einem anderen, beispielsweise
einem kreisförmigen Querschnitt in einen rechteckigen Querschnitt übergehen. Dadurch wird beispielsweise
der Anschluß von Schlauchleitungen erleichtert.
Als besonders günstig hat es sich erwiesen, einen solchen Zyklon derart auszubilden, daß die Außenwand
des Endabschnittes des Einlaufrohres spiralförmig an die Wand des zylindrischen Teiles herangeführt ist und
tangential in diese übergeht und daß die Innenwand des Endabschnittes des Einlaufrohres im wesentlichen der
Wand des zylinderförmigen Teiles entspricht und in dem sich stetig erweiternden Teil in den zylindrischen
Teil hineingezogen ist Bei dieser Bauart werden die Strömungsverhältnisse im zylindrischen Teil nicht durch
etwa störende Einbauten beeinträchtigt
Ferner hat es sich gezeigt, daß der Abscbeidungsgrad
insbesondere für Teilchen sehr kleinen Durchmessers weiter verbessert v/erden kann, wenn der in cm
gemessene Durchmesser D des zy'-ndrischen Teiles
etwa D = TJV ist, wobei V dls den Zyklon
durchströmende Menge des strömenden Mediums in m3/h ist Gegenüber bekannten Zyklonen wird bei einer
solchen Bemessung des Durchmessers des zylindrischen Teiles die auf den spezifisch schwereren Stoff v/irkende
Kraft noch weiter erhöht
Anhand einiger Figuren und eines Ausführungsbeispieles soll die Erfindung noch näher erläutert werden.
F i g. 1 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Zyklons verkleinert im Längsschnitt;
und
F i g. 2 zeigt einen Querschnitt durch den zylinderförmigen Teil des Zyklons nach F i g. 1 und durch das in
diesen zylinderförmigen Teil mündende Einlaufrohr in Originalgröße.
Die in den F i g. 1 und 2 dargestellte bevorzugte Ausführungsform des Zyklons besteht im wesentlichen
aus einem zylindrischen Teil 1, in den ein Einlaufrahr 2
mündet und an den mit Hilfe von Flanschen 3 ein konischer Teil 4 angesetzt ist. Der konische Teil 4 ist
unte> mit einer Öffnung 5 versehen, an die beim Betrieb des Zyklons ein in F i g. 1 nicht dargestellter Auffangbehälter
für die abgeschiedenen Stoffe angeschlossen werden kann. In den zylindrischen Teil 1 des Zyklons ist
ferner ein Austrittsrohr 6 eingesetzt, durch das das strömende Medium, beispielsweise Luft, aus dem Zyklon
entweichen kann. Das Gemisch, aus dem die spezifisch schwereren Stoffe abgeschieden werden sollen, wird
durch das Einlaufrohr 2 in den zylindrischen Teil 1 eingeleitet.
Das in F i g. 2 besonders gut zu erkennende Ende des Einlaufrohres 2 ist in Art einer Venturidüse ausgebildet.
An ein^n sich stetig verengenden Teil 7 schließt sich ein
Teil 8 mit gleichmäßigem Querschnitt an. Auf diesen Teil 8 folgt ein sich sfstig erweiternder Teil 9. Alle Teile
des Endes des Enlaufrohres 2 sind in Art einer Spirale zur Achse des zylindrischen Teiles hin gekrümmt und
münden durch die Öffnung 10 in der Wand des zylindrischen Teiles 1 etwa in tangentialer Richtung in
diesen zylindrischen Teil. Der sich verengende Teil 7 des Einlaufrohres 2 hat an der Einlaßöffnung 11 einen
kreisförmigen Querschnitt, der bis zum Anfang des Teiles 8 in einen rechteckigen Querschnitt übergeht. Die
Teile 8 und 9 haben jeweils rechteckigen Querschnitt. Die Außenwand 12 des Endes des Einlaufrohres 2 ist
spiralförmig an die Wand des zylindrischen Teiles 1 herangeführt und geht tangential in diese über. Die
Innenwand 13 des Endes des Einlaufrohres 2 ist gleichzeitig die Wand des zylinderföi migen Teiles 1, die
bei 14 zur einfacheren Erzielung des gewünschten Querschnitts des Einlaufrohres lediglich etwas verstärkt
ausgebildet ist. Am Ende des sich stetig erweiternden Teiles 9 des Einlaufrohres ist die innere Wand 13 an der
Stelle 15 leicht in das Innere des zylinderförmigen Teiles
hineingezogen.
Der in den F i g. 1 und 2 dargestellte Zyklon ist
insbesondere zur Abscheidung von feinen Stäuben aus Staub-Luft-Gemischen bestimmt. Der Durchmesser D
des zylindrischen Teiles 1 in cm ist vorteilhaft so gewählt, daß etwa D = ^V, im speziellen Fall D = 0,96
]/V, ist, wobei Vden Durchsatz an Staub-Luft-Gemisch
durch den Zyklon in m'/h bedeutet. Die Länge des zylindrischen Teiles 1 beträgt vorteilhaft etwa 1,5 D, die
Länge des konischen Teiles etwa 2,5 D und der Durchmesser des Austrittsrohres 6 etwa 0,5 D. Die
öffnung 5 des konischen Teiles hat vorteilhaft einen Durchmesser von eiwa 0,46 D. Der Querschnitt des
Teiles 7 des Einlaufrohres 2 verringert sich bei der dargestellten Ausführungsform von etwa 0,1 D2 an der
Einlaßöffnung 11 auf etwa 0,034 D2 an der Übergangsstelle
zum Teil 8. Der Teil 8 hat einen gleichmäßigen Querschnitt von 0.034 ZX Der Querschnitt des Teiles 9
erweitert sich von 0,034 D2 um etwa 10% bis auf 0,037
D2.
Der Querschnitt des Einlaufrohres kann gegenüber den angegebenen Werten natürlich auch variiert
werden. Wesentlich ist jedoch, daß der Querschnitt des Teiles 8 nicht größer als 0,05 D2 ist. Ferner sollte in der
Regel der Querschnitt des Teiles 8 auch nicht kleiner als etwa 0,008 D2 sein, da bei Unterschreiten dieses Wertes
eine stärkere Verwirbelung zu befürchten ist Gegenüber dem Querschnitt des Teiles 8 sollte sich der
Querschnitt des Teiles 9 etwa um 5 bis 20% erweitern, damit die Stoßverluste soweit wie möglich vermieden
werden. Außerdem sollte aus diesem Grunde die Stelle 15 nicht mehr als 6° von der an der Übergangsstelle
zwischen den Teilen 8 und 9 an die Innenwand des Teiles 8 angelegten Tangente abweichen.
Die Bogenlänge der Innenwand der Teile 8 und 9 betrag· bei der in den F i g. 1 und 2 dargestellten
Ausführungsform des Zyklons jeweils etwa 0,2 D. Die
rechteckige lichte Querschnittsfläche des Teiles 8 hat vorteilhaft eine Höhe von etwa 034 D und eine Breite
von etwa 0,1 D. Im Teil 9 erweitert sich die Breite auf etwa 0,11 D, während die Höhe die gleiche bleibt wie
beim Teil 8. Der kreisförmige lichte Querschnitt an der Einlaßöffnung 11 des Teiles 7 hat einen Durchmesser
von etwa 034 D.
Bei einem speziellen für einen Staub-Luft-Gemisch-Durchsatz
von 108 mVh = 301/sec ausgestalteten Ausführungsbeispiel hat der zylindrische Teil einen
Durchmesser von etwa 10 cm. Die übrigen Maße bestimmen sich nach den angegebenen Beziehungen.
Das Staub-Luft-Gemisch wurde mit Hilfe eines an das Austrittsrohr 6 angeschlossenen Ventilators durch das
Einlaßrohr 2 in den Zyklon eingesaugt Die Strömungsgeschwindigkeit an der kreisförmigen Einlaßöffnung 11
betrug etwa 33 m/sec. In dem sich verengenden Teil 7
wurde das Gemisch auf eine Strömungsgeschwindigkeit von etwa 88 m/sec beschleunigt, durchströmte mit
dieser Geschwindigkeit den Teil 8 und trat am Ende des Teiles 9 mit einer Geschwindigkeit von etwa 80 m/sec in
tangentialer Richtung in den zylindrischen Raum ein. Der Abscheidungsgrad für den in dem benutzten
Staub-Luft-Gemisch enthaltene Staubteilchen mit einem Durchmesser von etwa 4 μιτι und weniger lag
erheblich über 90%. Der Druckverlust steigt infolge der speziellen Ausführungsform des Endes des Einlaufrohres
gegenüber bekannten Zyklonen leicht an, ist jedoch
s so gering,, daß der kleine Mehraufwand an Verdichtungsarbeit
in Anbetracht des hohen Abscheidegrades insbesondere bei Zyklonen kleiner und mittlerer Größe
praktisch nicht ins Gewicht fällt.
Bei einem weiteren Versuch wurde mit dem
Bei einem weiteren Versuch wurde mit dem
ίο beschriebenen Zyklon (D — 10 cm) auch Flüssigkeit aus
einem Flüssigkeit-Luft-Gemisch abgeschieden. Zu diesem Zweck wurde die Einlaßöffnung 11 des Einlaufrohres
2 über einen Schlauch mit einer normalen Staubsaugerdüse verbunden. Das Wasser wurde durch
is die Staubsaugerdüse rasch und vollständig aufgesaugt
und im Zyklon praktisch vollständig aus dem Wasser-Luft-Gemisch abgeschieden.
Die hohe Geschwindigkeit der in den Zyklon eingesaugten flüssigen bzw. festen Teilchen erlaubt
sogar ein Arbeiten des Zyklons im Liegen.
Der erfindunsgemäße Zyklon kann gegenüber der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform in
verschiedener Hinsicht abgewandelt werden. Beispielsweise kann die Querschnittserweiterung des Teiles 9 des
Einlaufrohres auch dadurch erreicht werden, daß man die Höhe des lichten Querschnittes des Teiles 9 etwas
vergrößert. Es ist dann nicht erforderlich, die Innenwand 13 des Teiles 9 an der Stelle 15 in den
zylindrischen Teil 1 hineinzuziehen. Ferner kann beispielsweise bei einem Zyklon, bei dem wenigstens
der Teil mit gleichmäßigem Querschnitt und der sich stetig erweiternde Teil des Endes des Einlaufrohres
einen rechteckigen Querschnitt haben, auch die Außenwand des Endes des Einlaufrohres spiralförmig
an die Wand des zylindrischen Teiles herangeführt sein und tangential in diese übergehen, während die
Innenwand des Teiles mit gleichmäßigem Querschnitt und des Teiles mit sich erweiterndem Querschnitt in den
zylindrischen Teil hineingezogen ist Durch diese Bauart kann der Krümmungsradius des Endes des Einlaufrohres
weiter verringert und die auf die festen bzw. flüssigen Teilchen wirkende Zentrifugalkraft noch
weiter erhöht werden.
Bei dem im einzelnen erläuterten Ausführungsbeispiel wurde das Staub-Luft-Gemisch durch einen an das
Austrittsrohr 6 angeschlossenen Ventilator durch den Zyklon hindurchgesaugt Statt dessen kann der Ventilator
auch vor das Einlaufrohr 2 geschaltet werden und das Staub-Luft-Gemisch durch den Zyklon hindurchdrücken.
Ferner kann es vorteilhaft sein, zwei oder mehrere der erfmdungsgemäßen Zyklone strömungsmäßig zu
einer Zyklonbatterie parallel zu schalten. Die Einlaufund Austrittsrohre der einzelnen Zyklone werden zu
diesem Zweck vorteilhaft an ein gemeinsames Zuführungsrohr für das zu trennende Gemisch bzw. an ein
gemeinsames Abführungsrohr für den Teil des Gemisches, aus dem die spezifisch schwereren Stoffe
abgetrennt sind, angeschlossen. Der Ventilator, der das Gemisch durch die Zyklone saugt kann dabei
vorteilhaft in dem gemeinsamen Abführungsrohr angeordnet sein. Bei solchen Zyklonbatterien sind ganz
besonders hohe Abscheidungsgrade zu erwarten.
Der erfindungsgemäße Zyklon ist insbesondere als Aerozyklon zur Abtrennung von Feststoffen bzw.
Flüssigkeiten aus Feststoff-Gas- oder Flüssigkeits-Gas-Gemischen geeignet Auch bei Hydrozyklonen zur
Abscheidung von Feststoffen aus Feststoff-Flüssigkeit-
gemischen oder zur Abscheidung der spezifisch schwereren FlUssigkeif aus Flüssigkeitsgemischen sind
von der erfindungsgemäßen Ausgestaltung erhebliche Vorteile zu erwarten. Bevorzugte Anwendungsgebiete
für den Aerozyklon sJnd beispielsweise Haushalts- und Industriestaubsauger sowie industrielle Abscheider zur
Abscheidung von feinen Stäuben insbesondere aus kleinen Gasmengen. Der erfindungsgemäße Zyklon
eignet sich dabei besonders für solche Fälle, in denen eine Feinstabscheidung ohne einen Elektroabscheider
durchgeführt werden muß.
Claims (5)
1. Zyklon ζηγ AbjscbeiiJmjg speiifjscH schwerer
Stoffe aus strömenden Medien mit einem sylindrlsehen Teil, einem sich an den zvündrischen Teil
anschließenden konischen Teil und einem in etwa
tangentialer Richtung in den zylindrischen Teil
mündenden, in -.'Art einer Spirale gekrümmten
Einlaufrohr, dessen Endabschnitt in Art einer ίο
Venturidüse ausgebildet ist mit einem sich stetig
verengenden Teil, einem anschließenden Teil mit
gleichmäßigem Querschnitt und einem sich zur Mündung in den zylindrischen Teil hin stetig
erweiternden Teil, wobei wenigstens der Teil mit gleichmäßigem Querschnitt und der sich stetig
erweiternde Teil des Einlaufrohres zur Achse des zylindrischen Teiles des Zyklons hin gekrümmt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand des Teiles (8) mit gleichmäßigem Querschnitt
und des sich stetig erweiternden Teiles (9) jeweils eine Länge von etwa 0.2 D aufweist wobei D der
Durchmesser des zylindrischen Teiles (1) ist, daß der Teil (8) mit gleichmäßigem Querschnitt eine
Querschnittsfläche von höchstens 0,05 D2 aufweist
und die Querschnittsfläche des sich stetig erweiternden Teiles (9) sich um etwa 5 bis 20%, vorzugsweise
etwa 10%, erweitert, bezogen'auf die Querschnittsfläche des Teiles (8) mit gleichäßigem Querschnitt,
und daß der Erweiterungswinkel des sich stetig erweiternden Teiles (9) bis zu 6° beträgt
2. Zyklon n?ch Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch oer sich stetig verengende Teil (7) des
Einlaufrohres (2) gekrümmt ist
3. Zyklon nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß wenigstem der Teil (8) mit
gleichmäßigem Querschnitt und der sich stetig erweiternde Teil (9) des Endabschnittes des Einlaufrohres (2) einen rechteckigen Querschnitt haben.
4. Zyklon nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß die Außenwand (12)
des Endabschnittes des Einlaufrohres (2) spiralförmig an die Wand des zylindrischen Teiles (1)
herangeführt ist und tangential in diese übergeht und daß die Innenwand (13) des Endabschnittes des
Einlaufrohres (2) im wesentlichen der Wand des zylindrischen Teiles (1) entspricht und in dem sich
stetig erweiternden Teil (9) in den zylindrischen Teil (1) hineingezogen ist.
5. Zyklon nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Durchmesser D des zylindrischen Teiles (1) in cm etwa D = ^V ist, wobei V die den Zyklon
durchströmende Menge des strömenden Mediums in mVh ist.
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