DE2038045A1 - Zyklon - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04C—APPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
- B04C5/00—Apparatus in which the axial direction of the vortex is reversed
- B04C5/08—Vortex chamber constructions
- B04C5/081—Shapes or dimensions
-
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- B04C—APPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
- B04C5/00—Apparatus in which the axial direction of the vortex is reversed
- B04C5/02—Construction of inlets by which the vortex flow is generated, e.g. tangential admission, the fluid flow being forced to follow a downward path by spirally wound bulkheads, or with slightly downwardly-directed tangential admission
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Description
Die Erfindung "betrifft einen Zyklon zur Abscheidung von spezifisch
schwereren Stoffen aus strömenden Medien mit einem zylindrischen Teil, einem an den zylindrischen Teil anschließenden konischen
Teil und einem in den zylindrischen Teil mündenden Einlaufrohr.
Zyklone, auch Fliehkraftabscheider genannt, werden häufig zur Trennung von spezifisch schwereren Stoffen aus strömenden Medien,
beispielsweise zur Abtrennung von Staub aus einem Staub-Gas-Gemisch oder von Peststoffen aus einem Feststoff-Flüssigkeits-Gemisch
eingesetzt. Bekannte Zyklone besitzen einen zylindrischen Teil, in den ein Einlaufrohr mündet, und einen an den zylindrischen
Teil anschließenden konischen Teil. Das strömende Medium, beispi eisweise Luft, wird durch das Einlauf rohr tangential mit
großer Geschwindigkeit in den Zyklon geleitet und durch die
zylindrische Wandung gezwungen, eine kreisende Bewegung auszuführen. Durch die auftretende Zentrifugalkraft werden die spezifisch
schwereren Stoffe, beispielsweise Staubteilchen, an die
Wandung geschleudert, wo sie ausgeschieden werden und zum größten Teil in den konischen Teil niedersinken. Das strömende Medium,
beispiülsweiee Luft, entweicht in spiralförmiger Bahn nahe der
Achse des Zyklons durch ein Austrittsrohr. Derartige Zyklone
sind beispielsweise in den Buch von Fritz .Mode, "Ventilaboranlagen"
, 3. Auflage, Berlin 1961, Seiten 213 bis 215, näher beschrieben. Wie dort im einzelnen erläutert ist, hat es sich als
zweckmäßig erwiesen, die Hauptabinessungen eines Zyklons mit
einem Entstaubungsgrad von 80 bis 90 fo auf den Durchmesser D des
zylindrischen Teiles zu beziehen. Dabei ist D = 1,3^ Vv» wobei
D in cm gemessen ist und Y das Volumen der Staubluft in m /Ii
bedeutet und eine Eintrittsgeschwindigkeit der Luft von ν ^ 15 m/'
Bee angenommen ist. Die Querochnittsflache des Einlaufrohres-
ρ beträgt bei einem derartigen Zyklon etwa 0,1 D . Wie in dem
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- 2
erwähnten Buch ferner ausgeführt ist, hatten die bisherigen Versuche ergeben, daß eine Eintrittsgeschwindigkeit von über
25 m/sec keine nennenswerte Verbesserung des Zyklons mit sich bringt. Die erwähnten hohen Entstaubungsgrade von 80 bis 90 #
werden bei den bekannten Zyklonen nur für verhältnismäßig große Teilchen erreicht. Pur Teilchengrößen unter 5 /um sinkt dagegen
der Entstaubungsgrad bei allen bekannten Zyklonen beträchtlich.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Zyklon so auszugestalten,
daß die Abscheidung weiter verbessert und insbesondere bei der Abscheidung spezifisch schwererer Stoffe mit einer Teilchengröße
von weniger als 5 /U der Abscheidegrad erhöht wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird der Zyklon erfindungsgemäß derart ausgestaltet, daß das in den zylindrischen Teil mündende Ende
des Einlaufrohres in Art einer Venturidüse mit einem sich stetig verengenden Teil, einem anschließenden Teil mit gleichmäßigem
Querschnitt und einem sich stetig erweiternden Teil ausgebildet ist, daß der Teil mit gleichmäßigem Querschnitt eine Querschnitts-
P
fläche von höchstens 0,05 D aufweist, wobei D der Durchmesser des zylindrischen Teiles ist, und daß wenigstens der Teil mit gleichmäßigem Querschnitt und der sich stetig erweiternde Teil in Art einer Spirale zur Achse des zylindrischen Teiles hin gekrümmt sind und in etwa tangentialer Richtung in den zylindrischen Teil münden.
fläche von höchstens 0,05 D aufweist, wobei D der Durchmesser des zylindrischen Teiles ist, und daß wenigstens der Teil mit gleichmäßigem Querschnitt und der sich stetig erweiternde Teil in Art einer Spirale zur Achse des zylindrischen Teiles hin gekrümmt sind und in etwa tangentialer Richtung in den zylindrischen Teil münden.
Durch die Ausbildung des in den zylindrischen Teil mündenden Endes des Einlaufrohres in Art einer Venturidüse wird erreicht,
daß die Strömungsgeschwindigkeit im Inneren des Einlaufrohres und damit die Eintrittsgeschwindigkeit in den zylindrischen Teil
stark erhöht wird. Da der Teil mit gleichmäßigem Querschnitt, der gleichzeitig der Teil mit dem engsten Querschnitt ist, nur
ρ eine Querschnittsfläche von höchstens 0,05 D aufweist, werden
bei im übrigen üblicher Bemessung des Zyklons Strömungsgeschwindigkeiten von30 m/sec und mehr erzielt. Der sich verengende Teil
bewirkt dabei die Beschleunigung des strömenden Mediums. Der Teil mit gleichmäßigem Querschnitt dient zur Ausbildung einer
gebündelten, weitgehend laminaren Strömung. Durch den anschließenden, sich stetig erweiternden Teil werden Abreißwirbel am Ende
109887/0787 Bm mmmt
dieses Teiles und damit Stoßverluste, welche die Wirksamkeit
des Zyklons einschränken könnten, weitestgehend vermieden.
Durch die spiralförmige Krümmung wenigstens des Teiles mit gleichmäßigem Querschnitt und des Teiles mit sich erweiterndem
Querschnitt wird bereits im Einlaufrohr eine Verdichtung der spezifisch schwereren Stoffe durch die auftretende Zentrifugalkraft
erreicht, die durch die hoho Strömungsgeschwindigkeit noch erhöht wird.
Mit dem erfindungsgemäß ausgebildeten Zyklon können für Teilohengrößen
von 5 /um und darunter wesentlich erhöhte Abscheidungsgrade
erzielt werden. In Verbindung mit der besonderen Ausgestaltung des Einlaufrohres des Zyklons führen somit überraschenderweise
Strömungsgeschwindigkeiten von 30 m/sec und mehr noch zu erheblichen Verbesserungen. Dies war keineswegs zu erwarten. d
Wie bereits erwähnt, war man bisher der Auffassung, daß Strömungsgeschwindigkeiten
über 25 m/sec nicht zu weiteren Verbesserungen führen würden.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des Zyklons
ist auch bereits der sich stetig verengende Teil des Einlaufrohres
gekrümmt. Dies hat den Vorteil, daß bereits in diesem
Teil des Einlaufrohres eine Vorverdichtung der spezifisch
schwereren Stoffe stattfindet.
Ferner ist «. vorteilhaft, wenn wenigstens der Teil mit gleichmäßigen Querb^i^ixtt und der sich stetig erweiternde Teil des
Endes des Einlaufrohres einen rechteckigen Querschnitt haben. d
Durch diese Ausbildung de3 Zyklons kann erreicht v/erden, daß sich die aus dem Einlaufrohr in den zylindrischen Teil übertretenden
spezifisch schwereren Stoffe über den ganzen Querschili fet der Austritts, öffnung des Einlaufrohres hin eng an die Wand des
zylineerförmigen Teiles anschmiegen. Der Teil des Einlaufrohres
mit sieh stetig verringerndem Querschnitt kann ebenfalls einen
rechteckigen Querschnitt haben, oder von einem anderen, beispielsweise einem kreisförmigen Querschnitt in einen rechteckigen
Querschnitt übergehen. Dadurch wird beispielsweise der Anschluß von Schlauchleitungen erleichtert.
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~ 4
Als besonders günstig hat es sich erwiesen, einen solchen Zyklon
derart auszubilden, daß die Außenwand des Endes des Einlaufrohres spiralförmig an die Wand des zylindrischen Teiles herangeführt
ist und tangential in diese übergeht und daß die Innenwand des Endes des Einlaufrohres im wesentlichen der Wand des
zylinderförmigen Teiles entspricht und in dem sich stetig erweiternden
Teil in den zylindrischen Teil hineingezogen ist. Bei dieser Bauart werden die Strömungsverhältnisse im zylindrischen
Teil nicht durch etwa störende Einbauten beeinträchtigt.
Ferner hat es sich gezeigt, daß der Abscheidungsgrad insbesondere für Teilchen sehr kleinen Durchmessers weiter verbessert werden
kann, wenn der in cm gemessene Durchmesser D des zylindrischen Teiles etwa D = YT7ISt, wobei Y die den Zyklon durchströmende
Menge des strömenden Mediums in m /h ist. Gegenüber bekannten Zyklonen wird bei einer solchen Bemessung des Durchmessers des .
zylindrischen Teiles die auf dem spezifisch schwereren Stoff wirkende Kraft noch weiter erhöht.
Anhand einiger Figuren und eines Ausführungsbeispieles soll die
Erfindung noch näher erläutert werden.
Fig. 1 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Zyklons verkleinert im Längsschnitt. Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch den zylinderförmigen Teil
des Zyklons nach Fig. 1 und durch das in diesen zylinderförmigen Teil mündende Einlaufrohr in Originalgröße.
Die in den Figuren 1 und. 2 dargestellte bevorzugte Ausführungsform des Zyklons besteht im wesentlichen aus einem zylindrischen
Teil 1, in den ein Einlaufrohr 2 mündet und an den mit Hilfe von
Flanschen 3 ein konischer Teil 4 angesetzt ist. Der konische Teil 4 ist unten mit einer Öffnung 5 versehen, an die beim Betrieb
des Zyklons ein in Fig. 1 nicht dargestellter Auffangbehälter für die abgeschiedenen Stoffe angeschlossen werden kann. In den
zylindrischen Teil 1 des Zyklons ist ferner ein Austrittsrohr 6
eingesetzt, durch das das strömende Medium, beispielsweise Luft,
aus dem Zyklon entweichen kann. Das Gemisch, aus dem die spezifisch
schwereren Stoffe abgeschieden· vvyrden sollen, wird durch
das Einlaufrohr 2 in den zylindrischen Teil 1 eingeleitet.
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g 2Q38045
Das in Fig. 2 besonders gut au erkennende Ende des Einlaufrohres
2 ist in Art einer Venturidüse ausgebildet. An einen sich, stetig
verengenden Teil 7 schließt sich ein Teil 8 mit gleichmäßigem
Querschnitt an. Auf diesen Teil 8 folgt ein sich, stetig erweiternder
!eil 9·.Alle Teile des Endes des Einlaufrohres 2 sind in
Art einer,Spirale zur Achse des zylindrischen Teiles hin gekrümmt und münden durch, die Öffnung 10 in der Wand des zylindrischen Teiles 1 etwa in tangentialcr !Richtung in diesen zylindrischen
Teil. Der sich verengende Teil 7 des Einlaufrohres 2 hat am
Einlaßende 11 einen kreisförmigen Querschnitt, der bis zum Anfang
des Teiles 8 in einen rechteckigen Querschnitt übergeht. Die Teile 8 und 9 haben jeweils rechteckigen Querschnitt. Die Außenwand
12 des Endes des Einlaufrohres 2 ist spiralförmig an die
Wand des zylindrischen Teiles 1 herangeführt und geht tangential
in diese über. Die Innenwand 13 des Endes des Einlaufrohres 2 ist ™
gleichzeitig die Wand des zylinderförmigen Teiles 1, die bei 14
zur einfacheren Erzielung des gewünschten Querschnitts des Ein- · laufrohreo lediglich etwas verstärkt ausgebildet ist. Am Ende
des sich stetig erweiternden Teiles 9 des Einlaufrohres ist die
innere Wand 13 an der Stelle 15 leicht in das Innere des zylinderförmigen
Teiles hineingezogen. ■
Der in den Figuren 1 und 2 dargestellte Zyklon 1st insbesondere
zur Abscheidung von feinen Stäuben aus Staub-Luft-Gemisohen
bestimmt. Der Durchmesser D des zylindrischen Teiles 1 in cm
ist vorteilhaft so gewählt, daß etwa D =T V, im speziellen Pail
D = 0,96 ΐίΨΙ ist, wobei Y den Durchsatz an Staub-Luft-Gemiseh M
durch den Zyklon in nr/h bedeutet, Die Länge des zylindrischen
Teile« 1 beträgt vorteilhaft etwa 1,5 D> die Länge des konischen
Teiles-etwa 2,5 D und der Durchmesser des Austrittsrohres 6 etwa
0,5 D. Die Öffnung 5 des konischen Teiles hat vorteilhaft einen Durchmesser von etwa 0,48 D. Der Querschnitt des Teiles 7 des
Einlaufrohres 2 verringert sich bei der dargestellten Ausführungs-
2 ■ - 2
form von etwa 0,1 D an der Eintrittsöffnung 11 auf etwa 0,034 D
an der Übergangsstelle ziim Teil 8. Der Teil 8 hat einen gleich-
mäßigen Querschnitt von 0,034 Dw. Der Querschnitt des Teiles 9
erweitert sich von 0,034 -D2 um etwa 10 % bis auf 0,0374 D2.
Dor Querschnitt des Einlaufrohrea kann gegenüber den angegebsnc;n
ϊ/erten xiafcurlivh auch variiert werden. Wesentlich isb jedoch,
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BAD OBIQiNAi.
: ■■■"■; ■ - 6 -■■-. . ':.
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daß der Querschnitt .des Teiles S nicht größer- als 0,05 D2 ist»
Ferner sollte in der Regel der Querschnitt des Teiles 8 auch -'
nicht kleiner als etwa 0*008 D sein, da bei Unterschreiten dieses
Wertes eine stärkere·Verwirbelung zu befürchten ist. Gegen-"-über
dem Querschnitt des Teiles; 8 sollte siehder Querschnl-fet
des Teiles 9 etwa um 5 bis 20 $ erweitern» damit die St&ßver-<; ;
luste so weit wie möglich vermieden werderi. Außerdem"sollte aus
diesem Grunde der Wandteil 15 nicht mehr als 6 von der an der
Übergangsstelle zwischen den Teilen 8 und-9 an die Innenwand dös
Teiles 8 angelegten Tangente abweichen,-
Pie Bogenlänge der Innenwand der Teile 8 und 9 beträgt bei der
in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsform des Zyklons
jeweils etwa 0,2 D. Die rechteckige lichte Quersohnittsfläche
des Teiles 8 hat vorteilhaft eine Höhe von etwa 0,24 D vtnd eine
Breite von etwa 0,1 D. Im Teil 9 erweitert sich'die Breite auf '
etwa 15,11 D, während die Höhe die gleiche bleibt wie beim Teil
Der kreisförmige lichte Querschnitt an der Einlaß ö ff nuiag 11 des
Teiles 7 hat einen Durchmesser von etwa 034 D. '
Bei einem"speziellen für einen Staub-Luft-Gemiseh-Durchsatz yon
108 nr/h = 30 l/see ausgestalteten Ausführungsbeispiel hat der
zylindrische Teil einen Durchmesser von etwa ΐθ/ cm, -Die übrigen v
Maße bestimmen sich nach den angegebenen Beziehungen. Das Staub-Luft-Gemisch
wurde mit Hilfe eines an das. Austrittsrohr 6 angeschlossenen Ventilators durch das Einlaßrohr 2 in den Zyklon
eingesaugt. Die Strömungsgeschwindigkeit an der kreisförmigen Einlaßöffnung 11 betrug etwa 33 m/sec. In dem sich verengenden
Teil 7 wurde das Gemisch auf eine Strömungsgeschwindigkeit von etwa 88 m/sec beschleunigt, durchströmte mit dieser Geschwindigkeit
den Teil 8 und trat am Ende des Teiles 9 mit einer Geschwindigkeit
von etwa 80 m/sec in tangentialer Richtung in den zylindrischen Raum ein. Der Abscheidungsgrad für in dem benutzten
Stciub-Luft-Gemisch enthaltene Staubteilchen mit einem Durohme ωser von etwa 4 /um und weniger lag erheblich über 90 ί°* Der
Druckverlust steigt infolge der speziellen Ausführungsform des Endes des Einlaufrohres gegenüber bekannten Zyklonen leicht an,
i£jt jedoch so gering, daß der kleine Mehraufwand an Yerdichtungsarbeit
in Anbetracht des hohen Abschbi-degrades insbesondere boi
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— 7 —
Zyklonen kleiner und mittlerer. Größe praktisch nicht ins Gewicht
Bei einem weiteren Versuch wurde mit dem beschriebenen Zyklon
(D-IO cm) auch Flüssigkeit aus einem Flüssigkeit-Luft-Gemischr.,
abgeschieden. Zu diesem Zweck wurde die Einlaßöffnung 11 des Einlaufrohres 2 über einen Schlauch mit einer normalen Staub;-saugerdüse
verbunden. Das Wasser wurde durch die Staubsaugerdüse
rasch, und vollständig aufgesaugt und im Zyklon praktisch voll-.,
ständig aus dem Wasser-Luft-Gemisch abgeschieden. -
Die hohe Geschwindigkeit der in den Zyklon eingesaugten flüssigen
bzw. festen Teilchen erlaubt sogar ein Arbeiten des Zyklons .
im Liegen.
Der erfindungsgemäße Zyklon kann gegenüber der in den .Figuren 1
und 2 dargestellten Ausführungsform in verschiedener Hinsicht
abgewandelt werden. Beispielsweise kann die Querschnittserweiterung
des Teiles 9 des Einlaufrohres auch, dadurch erreicht werden,
daß man die Höhe des lichten Querschnittes des Teiles 9 etwas vergrößert. Es ist dann nicht erforderlich, die Innenwand 13
des Teiles 9 an der Stelle 15 in den zylindrischen Teil 1 .hineinzuziehen.
Ferner kann beispielsweise bei einem Zyklon, bei dem wenigstens der Teil mit gleichmäßigem Querschnitt und der sich
stetig erweiternde Teil des Endes des Einlaufrohres einen rechteckigen
Querschnitt haben, auch die Außenwand des Endes des Einlaufrohres spiralförmig an die Y/and des zylindrischen Teiles
herangeführt sein und tangential in diese übergehen, während die Innenwand des Teiles mit gleichmäßigem Querschnitt und des Teiles
mit sich erweiterndem Querschnitt in den zylindrischen Teil hineingezogen
ist. Durch diese Bauart kann der Krümmungsradius des
Endes des Einlaufrohres weiter verringert und die.auf die festen
bzw. flüssigen Teilchen wirkende Zentrifugalkraft noch weiter erhöht werden.
Bei dem im einzelnen erläuterten Ausfülirungs bei spiel wurde das
Staub-Luft-Gemisch durch einen an das Austrittsrohr 6 angeschlossenen
Ventilator durch den Zyklon hindurchgesaugt. Statt
dessen kann der Ventilator auch vor das Einlaufrohr 2 geschaltet
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8 -
werden und das Staub-Luft-Gemisch durch den Zyklon hindurchdrücken.
Ferner kann es vorteilhaft sein, zwei oder mehrere der erfindungsgemäßen
Zyklone strömungsmäßig zu einer Zyklonbatterie parallel'
zu schalten. Die Einlauf- und Austrittsrohie der einzelnen Zyklone werden zu diesem Zweck vorteilhaft an ein gemeinsames Zuführungsrohr für das zu trennende Gemisch bzw. an ein gemeinsames Abführungsrohr
für den Teil des Gemisches, aus dem die spezifisch schwereren Stoffe abgetrennt sind, angeschlossen. Der Ventilator,
der das Gemisch durch die Zyklone saugt, kann dabei vorteilhaft in dem gemeinsamen Abführungsrohr angeordnet sein. Bei solchen
Zyklonbatterien' sind ganz besonders, hohe Abscheidungsgrade zu erwarten. ■ .
Der erfindungsgemäße Zyklon ist insbesondere als Aerozyklon zur Abtrennung von Feststoffen bzw. Flüssigkeiten aus Feststoff-Gasoder
Flüssigkeits-Gas-Gemischen geeignet. Auch bei Hydrozyklonen zur Abscheidung von Feststoffen aus Feststoff-Flüssigkeit-Gemischen
oder zur Abscheidung der spezifisch schwereren Flüssigkeit aus Flüssigkeitsgemischen sind von der erfindungsgemäßen
Ausgestaltung erhebliche Vorteile zu erwarten. Bevorzugte Anwendungsgebiete
für den Aerozyklon sind beispielsweise Haushaltsund Industriestaubsauger sowie industrielle Abscheider zur
Abscheidung von feinen Stäuben insbesondere aus kleinen Gasmeiigen.
Der erfindungsgemäße Zyklon eignet sich dabei besonders
für solche Fälle, in denen eine Feinstabscheidung ohne einen Elektrofilter durchgeführt werden muß.
5 Patentansprüche
2 Figuren
2 Figuren
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!SAP Of
- q
Claims (5)
- Patentansprüche1 .: Zyklon zur Abscheidung spezifisch schwererer Stoffe aus strömenden Medien mit einem zylindrischen Teil, einem sich an den zylindrischen Teil anschließenden konischen Teil und einem in den zylindrischen Teil mündenden Ei.nlaufrohr, dadurch gekennzeichnet, daß das in den zylindrischen Teil (1) mündende Ende des Einlaufrohres (2) in Art einer Venturidüse mit einem sich stetig verengenden Teil (7), einem anschließenden Teil (8) mit gleichmäßigem Querschnitt und einem sich stetig erweiternden-Teil (9) ausgebildet ist, daß der Teil (8) mit gleichmäßigem Querschnitt eine Querschnittsfläche vonhöchstens 0,05 D aufweist, wobei D der Durchmesser des zylindrischen Teiles (1) ist, und daß wenigstens der Teil (-8) mit gleichmäßigem Querschnitt und der sich stetig erweiternde Teil (9) in · Art einer Spirale zur Achse des zylindrischen Teiles (1) hin ge- " krümmt sind und in etwa tangeritialer Richtung in den zylindrischen Teil (1) münden. ·
- 2. Zyklon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch der sich stetig verengende Teil (7) des Einlaufrohres (2) gekrümmt ist.
- 3. Zyklon nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens der Teil (8) mit gleichmäßigem Querschnitt und der sich stetig erweiternde Teil (9) des Endes des Einlaufrohres (2) einen rechteckigen Querschnitt haben.
- 4. Zyklon nach Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwand (12) des Endes des Einlaufrohres (2) spiralförmig an die Wand m des zylindrischen Teiles (1) herangeführt ist und tangential in diese übergeht und daß die Innenwand (13) des Endes des Einlaufrohres (2) im wesentlichen der Wand des zylinderförmigen Teiles (1.) entspricht und in dem sich stetig erweiternden Teil (9) in den zylindrischen Teil (1) hineingezogen ist.
- 5. Zyklon nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser D des zylindrischen Teiles (1) in cm etwa D = 7T7 is"t> wobei V die den Zyklon durchströmende Menge des strömenden Mediums in m /h ist.10 9 8 8 7/0787 BAD ORIGINAL
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