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DE2037926B2 - Elektrischer Porzellanisolator und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Elektrischer Porzellanisolator und Verfahren zu seiner Herstellung

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Publication number
DE2037926B2
DE2037926B2 DE19702037926 DE2037926A DE2037926B2 DE 2037926 B2 DE2037926 B2 DE 2037926B2 DE 19702037926 DE19702037926 DE 19702037926 DE 2037926 A DE2037926 A DE 2037926A DE 2037926 B2 DE2037926 B2 DE 2037926B2
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DE
Germany
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porcelain
weight
percent
quartz
feldspar
Prior art date
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Granted
Application number
DE19702037926
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English (en)
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DE2037926A1 (de
DE2037926C3 (de
Inventor
Noboru Higuchi
Yutaka Ogawa
Soji Takeuchi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NGK Insulators Ltd
Original Assignee
NGK Insulators Ltd
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Publication date
Application filed by NGK Insulators Ltd filed Critical NGK Insulators Ltd
Publication of DE2037926A1 publication Critical patent/DE2037926A1/de
Publication of DE2037926B2 publication Critical patent/DE2037926B2/de
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Publication of DE2037926C3 publication Critical patent/DE2037926C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B33/00Clay-wares
    • C04B33/24Manufacture of porcelain or white ware
    • C04B33/26Manufacture of porcelain or white ware of porcelain for electrical insulation
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B35/00Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products
    • C04B35/01Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics
    • C04B35/14Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics based on silica

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Description

jedoch den Nachteil, daß seine mechanische Festigkeit steht.
nicht sehr hcch ist, so daß es nicht für elektrische Bei einem solchen Porzellangegenstand wird die
Porzellanisolatoren verwendet werden kann, die eine 65 mechanische Festigkeit durch den Zusatz des Mullits
hohe mechanische Beanspruchung aushalten müssen. verbessert, die beim Brennen wegen des Mullitzusatzes
2. Das aluminiumoxidhaltige Porzellan wurde ent- auftretende Verformung durch den Zusatz von AIuwickelt, um die mechanische Festigkeit des Feldspat- miniurnoxid verhindert, und die wegen des Zusatzes
3 * 4
von Mullit und Aluminiumoxid auftretende Abnahme von 1:9 bis 1:1 liegt und wobei das obenerwähnte der thermischen Ausdehnung durch den Zusatz von Quarzmaterial eine solche Korngrößenverteilung auf-Kristobalit kompensiert. So kann also die mechanische weist, daß nicht mehr als 20 Gewichtsprozent der Teil-Festigkeit des obenerwähnten Porzellangegenstandes chen einen effektiven Durchmesser von mehr als 10 μΐη auf einen Wert erhöht werden, der über der obersten 5 aufweisen. Die Masse A wird mit Hilfe eines Pulveri-Grenze der mechanischen Festigkeit des üblichen sators, z. B. einer Mahltrommel, feingemahlen.
Porzellans liegt. Jedoch wird die mechanische Festig- Die Masse B besteht aus Aluminiumoxidmaterial, keit dieses Porzellans verringert, wenn die Oberfläche d. h. aus pulverisiertem, kalziniertem Aluminiumoxid, äußerlich beschädigt wird. das durch das Bayer-Verfahren hergestellt worden ist, Aufgabe der Erfindung ist es, einen elektrischen io oder aus pulverisiertem, kalziniertem Bauxit, wobei PorzellanisoluU'i- mit einer verbesserten mechanischen dieser Bauxit dadurch hergestellt wird, daß man Roh-Festigkeit und ein Verfahren zur Herstellung desselben bauxit, der einen Glühverlust von 11,0 bis 33,0 Gezu schaffen. wichtsprozent aufweist und aus 0,5 bis 8,0 Gewichts-Gegenstand der Erfindung ist ein elektrischer hoch- prozent SiO2, 53,0 bis 80,0 Gewichtsprozent Al2O3, festei Porzellanisolator, insbesondere Vollkernisolator, 15 0,7 bis 4,0 Gewichtsprozent Fe2O3, 0,5 bis 10,0 Gemit einer hohen Biegefestigkeit nach äußerer Beschädi- wichtsprozent TiO2, nicht mehr als 1 Gewichtsprozent gung, der Mullit, Kristobalit, Quarz und Korund ent- CaO, nicht mehr als 0,5 Gewichtsprozent MgO, nicht hält, der dadurch gekennzeichnet ist, daß er aus einer mehr als 1,0 Gewichtsprozent K2O und nicht mehr geformten Mischung aus 65 bis 90 Gewichtsprozent als 1,0 Gewichtsprozent Na2O besteht, zerkleinert, einer Masse A und 10 bis 35 Gewichtsprozent einer 20 hierauf das auf eine Teilchengröße in der Größenord-Masse B so gebrannt ist, daß der Porzellankörper nung von weniger als 30 mm zerkleinerte Produkt 25 bis 40 Gewichtsprozent Kristobalit enthält, worin in einem Ofen, z. B. in einem Drehofen, bei einer Temdie im wesentlichen aus Feldspat-, Quarz- und Ton- peratur von 1350 bis 16000C kalziniert. Der kalzinierte material bestehende Masse A in mineralogischer Hin- Bauxitklinker wird wieder zerkleinert, und zwar beisicht aus 10 bis 20 Gewichtsprozent Feldspat, 30 bis 25 spielsweise durch eine Kantenläufermühle, und schließ-60 Gewichtsprozent Quarz und 20 bis 50 Gewichts- lieh durch einen. Pulverisator, z. B. eine Mahltrommel, prozent Tonsubstanz sowie in chemischer Hinsicht aus feingemahlen.
65 bis 83 Gewichtsprozent SiO2, 15 bis 28 Gewichts- 65 bis 90 Gewichtsprozent der Masse A und 10 bis
prozent Al2O3, 2,0 bis 4,5 Gewichtsprozent Na2O 35 Gewichtsprozent der Masse B werden in einem Mi-
+ K2O und unvermeidlichen Verunreinigungen zu- 30 scher, z. B. in einer Trommel, gemischt. Die auf diese
sammengesetzt ist, wobei das Verhältnis von K2O zu Weise hergestellte Mischung wird entwässert und zu
Na2O zwischen 1: 9 und 1:1 liegt, und das Quarzma- einen Körper verformt. Der Körper wird dann ge-
terial eine Korngrößenverteilung aufweist, daß nicht trocknet, und der getrocknete Körper wird bei einer
mehr als 20 Gewichtsprozent der Teilchen mit einem Temperatur von 1200 bis 135O°C gebrannt, um einen
effektiven Durchmesser von mehr als 10 μηι vorliegen, 35 Porzellankörpei herzustellen, dessen kristalline Phase
und worin die Masse B aus einem Aluminiumoxid- aus Korund, Kristobalit, Mullit und Quarz besieht und
matrial besteht. der 25 bis AQ Gewichtsprozent Kristobalit ent-
D ie Erfindung wird in der folgenden Beschreibung hält.
näh;r erläutert, in welcher auch auf due Zeichnungen Es wurde festgestellt, daß, wenn der gebrannte Porzel-Bezjg genommen wird. 40 lankörper 25 bis 4Q Gewichtsprozent Kristobalit entin den Zeichnungen zeigt hält, die mechanische Festigkeit eines äußerlich be-P i g. 1 Kurven, welche die Wirkung der Kristobalit- schädigten Porzellans beträchtlich verbessert ist, und menge auf db Biegefestigkeit von Porzellantestprobcn zwar aus den folgenden Gründen:
erläutern, und F i g. 1 zeigt charakteristische Kurven von Porzellan-F i g. 2 graphische Darstellungen, welche einen Ver- 45 testkörpern, welche bei 12800C aus Mischungen gegleich der Biegefestigkeit von erfindungsgemäßen elek- brannt wurden, die aus 100 Gewichtsprozent einer Irischen Porzellanisolatoren mit denjenigen von her- Masse undO Gewichtsprozent Aluminiumoxidmaterial, kömmlichen elektrischen Porzellanisolatoren zeigen. aus 90 Gewichtsprozent einer Masse und 10 Gewichts-Zunächst wird jedoch eine bevorzugte Arbeitsweise prozent Aluminiumoxidmaterial bzw. aus 75 Gezui Herstellung der erfindungsgemäßen Porzellaniso- 50 wichtsprozent einer Masse und 25 Gewichtsprozent latoren angegeben. Aluminiumoxidmaterial bestanden, wobei die Masse Zunächst werden die Massen A und B hergestellt. aus verschiedenen Arten Quarzmaterial, welches auf Die Masse A besteht im wesentlichen aus Feldspat- verschiedene Korngrößenverteilungen zerkleinert war, material, das mehr als 40 Gewichtsprozent Feldspat und aus verschiedenen Arten Feldspatmaterial und und Quarz und gegebenenfalls eine kleinere Menge 55 Tonmaterial hergestellt worden war. In F i g. 1 zeigt Serizit enthält, aus Quarzmaterial, das mehr als 50 Ge- die Abszisse die Menge des gebrannten Kristobalits, wichtsprozent Quarz, Kaolinit und Serizit und gege- während die Ordinate die Biegefestigkeit angibt,
benenfalls eine kleinere Menge Feldspat enthält, und Die Biegefestigkeit von unbeschädigten stangenföraus Tonmaterial, das mehr als 80 Gewichtsprozent migen Porzellantestkörpern, von denen jeder einen Kaolinit und eine kleinere Menge Quarz und gegebc- 60 Durchmesser von 80 mm und eine Länge von 800 mm nenfalls eine kleinere Menge Feldspat enthält, wobei aufwies, wurde mit Hilfe eines Verfahrens gemessen, die Masse mineralogisch gesehen 10 bis 20 Gewichts- bei dem der Mittelpunkt belastet wird. Die Biegefestigprozent Feldspat, 30 bis 60 Gewichtsprozent Quarz kcit von äußerlich beschädigten Porzcllantestkörpern und 20 bis 50 Gewichtsprozent Ton enthält und ehe- wurde gemessen, nachdem derjenige Teil des Porzellanmisch gesehen 65 bis 83 Gewichtsprozent SiO2, 15 bis 65 tcstkörpers, auf den die maximale Zugfestigkeit bei 28 Gewichtsprozent Al2O3, 2,0 bis 4,5 Gewichtspro- diesem Verfahren auftrat, mit Hilfe eines Meißels bis zent K2O + Na2O und unvermeidbare Verunreini- zu einer Tiefe von ungefähr 2 mm eingeschnitten worgungen enthält, wobei das Verhältnis von K2O zu Ka2O den war.
5 6
Die Menge des Kristobalits wurde durch quantita- effektiven Durchmesser von mehr als 10 μτη aufweisen,
tive Röntgenstrahlenbeugungsanalyse ermittelt. ist der folgende. Die nach dem Brennen vorhandene
Aus F i g. 1 ist ersichtlich, daß die Biegefestigkeit Kristobalitmenge hängt von der Menge des SiO2, der von äußerlich beschädigten Porzellantestkörpern un- Menge des K2O + Na2O und dem Verhältnis von gefahr 50% der Biegefestigkeit von unbeschädigten 5 K2O zu Na2O ab, die in der gebildeten Glasphase vor-Porzellantestkörpern beträgt, wenn die Menge des liegen, wenn der Porzellankörper bei der höchsten kristobalits mehr als 25% beträgt, daß sie aber auf Temperatur gebrannt wird. Mehr als 83 Gewichtsproweniger als 40% der unbeschädigten Porzellantestkör- zent SiO8 und weniger als 2 Gewichtsprozent K2O per verringert ist, wenn die Kristobalitmenge nicht ) Na2O führen zu einem Anstieg der Verglasungstemmehr als 25 Gewichtsprozent beträgt. Es ist also offen- io peratur, wodurch es in der Praxis unmöglich wird, eine sichtlich, daß die Widerstandsfähigkeit von elektri- vollständige Sinterung zu bewirken, um einen elektrischen Porzellanisolatoren, die äußerlich beschädigt sehen Porzellanisolator mit einem großen Durchmesser sind, größer wird, wenn der Porzellankörper mehr als und mit einem massiven Kern herzustellen. 25 Gewichtsprozent Kristobalit enthält. F i g. 1 zeigt Der Grund, warum die Menge des Al2O3 in der auch, daß die Biegefestigkeit mit der Zunahme der 15 Masse A auf 15 bis 28 Gewichtsprozent beschränkt ist, Menge des Aluminiumoxidmaterials steigt und daß die ist der folgende. Wenn das SiO2 65 bis 83 Gewichtspro-Biegefestigkeit eines äußerlich beschädigten Isolators, zent beträgt, das K2O -|- Na2O 2,0 bis 4,5 Gewichtsdessen Aluminiumoxidmaterialgehalt O Gewichtspro- prozent ausmacht und das Verhältnis von K2O zu Na2O zent beträgt, in der gleichen Größenordnung liegt wie 1: 9 bis 1: 1 beträgt, dann fällt die Menge des Al2O3 diejenige von Porzellankörpern, die 10 Gewichtspro- 20 natürlich in einen Bereich von 15 bis 28 Gewichtsprozent und 25 Gewichtsprozent Aluminiumoxidmaterial zent.
enthalten, wenn die Menge des Kristobalits kleiner als Der Grund, warum die Korngrößenverteilung des
25 Gewichtsprozent ist, was zur Folge hat, daß die Quarzmaterials auf nicht mehr als 20 Gewichtsprozent
Biegefestigkeit von äußerlich beschädigten Isolatoren Teilchen mit einem effektiven Durchmesser von mehr
einen geringen absoluten Wert aufweist. 25 als 10 |j.m beschränkt ist, ist der folgende. Diese Be-
Es ist also ersichtlich, daß die Menge des Alumini- schränkung stellt eine Zunahme der SiO2-Komponente umoxidmaterials mehr als 10 Gewichtsprozent betra- sicher, die sich während des Brennens in der Glasgen sollte und daß die Menge des Kristobalits nach phase auflöst, so daß mehr als 25 Gewichtsprozent dem Brennen nicht kleiner als 25 Gewichtsprozent sein Kristobalit kristallisieren, sollte. 30 Der Grund, warum das Aluminiumoxidmaterial der
Wie bereits erwähnt, ist es erwünscht, daß der Por- Masse B auf 10 bis 35 Gewichtsprozent beschränkt ist,
zellankörper eine große Menge Kristobalit enthält. ist der folgende. Je mehr Aluminiumoxidmateria! im
Die maximale Menge des Kristobalits in Porzellan- Gemisch anwesend ist, aus dem der Porzellankörper
körpern, die bei 1200 bis 1350"C aus Mischungen ge- gebrannt wird, desto höher wird die mechanische
brannt sind, welche aus den Massen A und B bestehen, 35 Festigkeit des Isolators. Andererseits machen mehr
sollte jedoch 40 Gewichtsprozent nicht überschreiten. als 35 Gewichtsprozent Aluminiumoxidmaterial eine
Wenn der Prozellankörper mehr als 40 Gewichtspro- höhere Brenntemperatur zum Sintern des Porzellan-
zent Kristobalit enthält, dann nimmt der Feldspat ab körper; nötig, während weniger als 10 Gewichtspro-
und der Quarz zu, was zur Folge hat, daß die Vergla- zent Aluminiumoxidmaterial eine Abnahme der
sungstemperatur beträchtlich steigt. 40 mechanischen Festigkeit des Isolators zur Folge haben,
Der Grund, warum die Masse A im wesentlichen so daß die Ziele der vorliegenden Erfindung nicht er-
aus Feldspatmaterial, Quarzmaterial und Tonmaterial reicht werden.
besteht, ist der folgende. Als erstes wird das Quarzmate- Der Grund, warum die Brenntemperatur auf 12O0 rial im Feldspatglas aufgelöst, wodurch Kristobalit aus- bis 1350 C beschränkt ist, ist der folgende. Wenn dei kristallisiert wird. Weiter ist das Feldspatmaterial er- 45 Porzellankörper bei einer Temperatur unter 1200' C geforderlich, um Feldspatglas zu erzeugen. Schließlich brannt wird, dann wird die Verglasung des Porzellanergibt das Tonmaterial, welches plastische Eigenschaf- körpers unvollständig, während, wenn der Porzellan ten aufweist, eine gute Verarbeitbarkeit des Porzellan- körper bei Temperaturen von mehr als 135O"C ge körpers. brannt wird, der Porzellankörper eine ungünstige Nei
Der Grund, warum die Mineralzusammensetzung der 50 gung zur Abnahme der mechanischen Festigkeit zeigt
Masse A auf 10 bis 20 Gewichtsprozent Feldspat, 30 Kalziniertes Aluminiumoxid oder kalzinier Bau
bis 60 Gewichtsprozent Quarz und 20 bis 50 Gewichts- xit. wie sie auf dem Markt zur Verfugung stehen, kön
prozent Ton beschränkt ist, ist der folgende. Die obige nen als Aluminiumoxidmaterial verwendet werden
Beschränkung ermöglicht es, das erfindungsgemäße Die Verwendung von kalziniertem Bauxit ergibt ein
Verfahren zur Herstellung von elektrischen Porzellan- 55 niedrigere Verglasungstemperatur des Porzellankör
isolatoren praktisch zu realisieren, um elektrische pers als die Verwendung von auf dem Markt erhält
Porzellanisolatoren mit stabilen Eigenschaften und lichem kalziniertem Aluminiumoxid, und außerdem
mit gleichbleibender Qualität herzustellen. Das Ergeb- wird hierbei der Vorteil erhalten, daß ein elektrische
ms ist. daß der gebrannte Porzellankörper 25 bis 40 Ge- Porzellankörper mit massivem Kern, der einen große
wichtsprozent Kristobalit enthält. 60 Durchmesser aufweist, vergleichsweise leicht herg«
Der Grund, warum die Masse A chemisch gesehen stellt werden kann.
aus 65 bis 83 Gewichtsprozent SiO1,15 bis 28 Gewichts- Die Erfindung wird nun an Hand der folgenden Be
prozent Al2O3, 2.0 bis 4,5 Gewichtsprozent K2O spiele näher erläutert. In einem jeden der folgende
-- Na2O und unvermeidbaren Verunreinigungen be- Beispiele wurden Materialien verwendet, deren ch<
steht, warum das Verhältnis von K2O zu Na2O zwischen 55 mische Zusammensetzung und deren mineralogisch
1 : 9 und 1 : 1 liegt und warum das Quarzmaterial eine Zusammensetzung, welche durch Röntgenstrahlei
solche Teilchengrößen verteilung aufweist, daß nicht beugi-ng gemessen wurde, in der folgenden Tabelle
mehr als 20 (icwichtsprozent der Teilchen einen angegeben sind.
Tabelle 1
Glühverlust Auf dem Kalzinierter
Bauxit aus
Demerata
«Fukushima-
Quarzit«
»Kumamoto-
Töpferstein«
•Nagasaki-
Feldspat·
»Niigata-
Feldspal«
»Gifu-
Gaerome-
Ton«
SiO2 Markt
erhältliches
Aluminium
Al2O3 oxid 0,30 0,20 2,96 0,67 0,39 12,64
Chemische Fe2O3 0,18 4,20 99,58 78,42 80,02 66,83 50,34
Zusam TiO2 Spur 91,23 0,02 14,35 12,56 17,72 33,87
men CaO 99,74 1,07 0,04 0,75 0,08 0,10 1,32
setzung MgO 0,02 2,90 Spur 0,15 0,04 Spur 0,63
Gewichts K2O Spur 0,14 0,10 0,57 0,18 0,06
prozent Na2O 0,05 0,05 0,07 0,02 Spur 0,34
Total Spur 0,04 3,08 0,43 10,99 0,78
Quarz 0,02 0,04 0,21 5,66 3,60 0,13
Kaolinit 0,24 99,97 99,84 100,09 100,05 99,81 100,11
Serizit 100,25 100,0 60,?. 38,1 9,8 8,3
Minera Feldspat __ 7,6 87,1
logische 30,5 —·
Zusam _ 0,5 46,0 89,7
menset
zung Ge
wichts
prozent
Beispiel 1
Es wurde ein Porzellan mit der in der folgenden Tabelle 2 angegebenen Zusammensetzung verwendet.
Tabelle 2
Zusammensetzung (G ewichtsprozent) Testkörpern wurden mit dem gleichen Verfahren gemessen, das oben beschrieben wurde.
Erfindungs
gemäßes
Porzellan
Herkömmliches
aluminium-
o\idhaltiges
Porzellan
Aluminiumoxid ....
Fukushima-Quarzit
Nagasaki-Feldspat
Niigata-Feldspat . .
Gifu-Gaerome-Ton
20
20
25
35
20
25
17
38
Insgesamt 100 100
Der Fukushima-Quarzit wurde vorher derart gemahlen, daß 15 Gewichtsprozent der Teilchen einen effektiven Durchmesser von mehr als 10 μ aufwiesen.
Das fertige hergestellte Gemisch wurde derart gemahlen, daß 18 Gewichtsprozent der Teilchen einen effektiven Durchmesser von mehr als 10 μ aufweisen.
Das Gemisch mit der in Tabelle 2 gezeigten Zusammensetzung wurde zu einem stabförmigen massiven Testkörper verarbeitet, der einen Durchmesser von 120 mm aufwies. Der Testkörper wurde bei 1300 C gebrannt, wobei ein Porzellan erhalten wurde, das die in der folgenden Tabelle 3 angegebenen Eigenschaften besaß. Die Menge des im gebrannten Testkörper vorhandenen Kristobalits wurde mittels Röntgenstrahlenbeugung quantitativ ermittelt. Die durchschnittlichen Fesligkeitswerte von unbeschädigten und beschädigten
Tabelle 3
Erfindungs
gemäßes
Porzellan
Herkömmliches
Porzellan
Menge des Kristo
balits Gewichts-
nrozent 29,4 0
Biegefestigkeit von
unbeschädigtem
Porzellan δ 1 1340 kg/cm2 1150 kg/cm2
Biegefestigkeit von
äußerlich beschä
digtem Porzellan
(2 mm tief);« ... 700 kg/cm2 340 kg/cm2
02/Λ1 -\00(7o) .... 52,2 29,6
Beispiel 2
25 Gewichtsprozent kalzinierter Bauxit, der als Aluminiumoxidmaterial verwendet wurde und der derart pulverisiert war, daß 30"„ der Teilchen einen effektiven Durchmesser von mehr als 10 μ aufwiesen, 22 Gewichtsprozent Kumamoto-Töpferstein, der derart gemahlen war, daß 18 Gewichtsprozent der Teilchen einen effektiven Durchmesser von mehr als 10 μ aufwiesen, 23 Gewichtsprozent Nagasaki-Feldspat und 30 Gewichtsprozent Gifu-Gaerome-Ton wurden zusammengemischt. Die auf diese Weise erhaltene Mischung wurde weiter gemahlen, und zwar derart, daß 20 Gewichtsprozent der Teilchen einen effektiven Durchmesser von mehr als 10 μ aufwiesen. Es wurde ein Freileitungstsolator mit einem massiven Kern hergestellt, dessen Dimensionen nach dem Brand wie
509 517/194
folgt waren: Zylinderdurchmesser 125mm, Schirmdurchmesser 220 mm und Gesamtlänge 1150 mm. Dieser Testisolator wurde bei 128OCC gebrannt. Die Menge des im gebrannten Testisolator vorhandenen Kristobalits betrug 34,8 Gewichtsprozent (bestimmt durch quantitative Röntgenstrahlenbeugungsanalyse). Der Durchschnittswert der Biegefestigkeit öl des unbeschädigten Freileitungsisolators betrug 1280 kg/cm2. Der Durchschnittswert der Biegefestigkeit <52 des Tcstisolators, bei dem die drei Schirme in der Nähe desjenigen Teils, der der maximalen Zugspannung ausgesetzt ist, mit einem Hammer abgeschlagen worden waren, betrug 660 kg/cm2. Der Wert ό2/<51 ■ 100 betrug somit 51,5%. Dagegen zeigte ein herkömmlicher elektrischer Kristobalitporzcllanisolator, der kein Alu-
10
minuimoxidmaterial enthielt, folgende Werte: öl =860 kg/cm2, 02 =410 kg/cm2 und 02/(51 -100% 47,6%.
Ein herkömmlicher elektrischer aluminiumoxidhaltiger Porzellanisolator, dessen Aluminiumoxidmaterialgehalt 25 Gewichtsprozent betrug, zeigte folgende Werte:
«Π = 1200 kg/cm2, Λ2 = 420 kg/cm2 und <52/<51·1ΟΟ ■=35%. Die obenerwähnten Resultate sind in F i g. 2 gezeigt.
Die erfindungsgemäßen elektrischen Porzellanisolatoren, welche eine vorzügliche mechanische Festigkeit und eine vorzügliche Biegefestigkeit nach einer äußerlichen Beschädigung aufweisen, stellen eine beträchtliche Verbesserung der bisherigen hochfesten elektrischen Porzellanisolatoren für Hochspannungs- und Ultrahochspannungsleitungen dar.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

ι 2 Porzellans zu verbesssrn. Das aluminiumoxidhaltige Patemanspruche: Porzellan wird dadurch erhalten, daß man eine Mi-
1. Elektrischer hochfester Porzellanisolator, ins- schung brennt, in welchem das Quarzmaterial teilweise besondere Vollkernisolator, mit einer hohen Biege- oder vollständig sowie ein Teil des heldspatmatenals festigkeit nach äußerer Beschädigung, der Mullit, 5 und ein Teil des Tonmaterial durch 20 bis 40 Ge-Kristobalit, Quarz und Korund enthält, dadurch wichtsprozent Aluminiumoxid ersetzt ist. Die knstalg e k e η η ζ e i c h η e t, daß er aus einer geformten line Phase dieses gebrannten Porzellans enthalt 20 bis Mischung aus 65 bis 90 Gewichtsprozent einer 40 Gewichtsprozent Aluminiumoxid. Je mehr Alumini-Masse A und 10 bis 35 Gewichtsprozent einer umoxid das Porzellan enthält, desto großer ist seine Masse B so gebrannt ist, daß der Porzellankörper io mechanische Festigkeit.
25 bis 40 Gewichtsprozent Kristobalitenthält,worin Versuche haben gezeigt, daß die Biegefestigkeit einer die im wesentlichen aus Feldspat-, Quarz- und glasierten Testprobe, die aus alumimumoxidhaltigem Tonmaterial bestehende Masse A i.i mineralogi- Porzellan hergestellt worden ist, in der Größenordnung scher Hinsicht aus 10 bis 20 Gewichtsprozent Feld- von 1200 bis 1700 lg/cm2 liegt. Das alumimumoxidspat, 30 bis 60 Gewichtsprozent Quarz und 20 bis 15 haltige Porzellan wird in der letzten Zeit häufig für 50 Gewichtsprozent Tonsubstanz sowie in chemi- elektrische Porzellanisolatoren verwendet, die eine scher Hinsicht aus 65 bis 83 Gewichtsprozent SiO», vorzügliche mechanische Festigkeit besitzen. Das alu-15 bis 28 Gewichtsprozent Al2O3, 2,0 bis 4,5 Ge- miniumoxidhaltige Porzellan besitzt jedoch den Nachwichtsprozent Na,0 + K2O und unvermeidlichen teil, daß man beim Entwurf eines elektrischen Porzel-Verunreinigungen'zusammengesetzt ist, wobei das 20 lanisobtors trotz der vorzüglichen mechanischen Festig· Verhältnis von K2O : Na„O zwischen 1: 9 und 1: 1 keit der Testprobe einen großen Sicherheitsfaktor in liegt, und das Quarzmaterial eine Korngrößenver- Rechnung stellen muß, und zwar aus folgenden Grünteilung aufweist, daß nicht mehr als 20 Gewichts- den: (a) Wenn der Durchmesser des Porzellankörpers prozent der Teilchen mit einem effektiven Durch- zunimmt, dann wird die Verteilung von Rissen und messer von mehr als 10 μηι vorliegen, und worin die 25 Fehlern größer, was zur Folge hat, daß die Homogeni-Masse B aus einem Aluminiumoxidmaterial be- tat des Materials verlorengeht; in anderen Worten steht. heißt das, die mechanische Festigkeit nimmt auf Grund
2. Elektrischer Porzellanisolator nach Anspruch 1, des Größeneffekts ab. (b) Die mechanische Festigkeit dadurch gekennzeichnet, daß das Aluminiumoxid- nimmt ab, wenn auf der Oberfläche des elektrischen material aus calciniertem Aluminiumoxid besteht. 30 Porzellanisolators auf Grund einer groben Behandlung
3. Verfahren zur Herstellung eines Porzellaniso- während des Transports und während der Herstellung lators nach einem der vorstehenden Ansprüche, da- Kratzer entstehen oder wenn auf der Oberfläche des durch gekennzeichnet, daß man die Mischung der elektrischen Porzellanisolators Beschädigungen durch Masse A und der Masse B unter Zusatz von Wasser Böswilligkeit, wie z. B. mit einem Gewehrschuß usw. in einer Trommel herstellt, die Mischung entwässert 35 hervorgerufen werden.
und zu einem Körper verformt, den Körper trock- Das Kristobalitporzellan wird dadurch erhalten,
net und den getrockneten Körper bei einer Tempe- daß man eine Mischung brennt, deren chemische Zu-
ratur von 12LX) bis 135O0C brennt. sammelheizung im wesentlichen die gleiche wie diejenige des Feldspatporzellans ist. Die kristalline Phase
40 des gebrannten Kristobalitporzellans enthält nicht nur
Mullit und Quarz, sondern auch Kristobalitkristalle,
Die Erfindung betrifft einen elektrischen hochfesten die bei einer thermischen Behandlung stark zum
Porzellanisolator, insbesondere Vollkernisolator, mit Wachsen neigen. Die Anwesenheit dieser Kristobalit-
einem Gehaltan Mullit, Kristobalit,QuarzundKorund kristalle macht die mechanische Festigkeit von unbe-
mit einer hohen Biegefestigkeit nach äußerer Beschädi- 45 schädigtem Kristobalitporzellan höher als diejenige von
gung. Feldspatporzellan. Die mechanische Festigkeit von
Bei elektrischen Porzellanisolatoren werden gegen- unbeschädigtem Kristobalitporzellan ist zwar niedriger
wärtig drei verschiedene Porzellane verwendet, näm- alsdiejenigevonaIuminiumoxidhaltigemPorzellan,aber
lieh 1. Feldspatporzellan, 2. aluminiumoxidhaltiges die Geschwindigkeit der Abnahme der mechanischen
Porzellan und 3. Kristobalitporzellan. 50 Festigkeit von unbeschädigtem Kristobalitporzellan
1. Das Feldspatporzellan wird dadurch erhalten, daß auf Grund des Größeneffekts ist kleiner als diejenige man eine Mischung brennt, welche im wesentlichen aus des aluminiumoxidhalligen Porzellans. Außerdem ist bis 30 Gewichtsprozent Quarzmaterial, 20 bis 40 die Biegefestigkeit von äußerlich beschädigtem Kristo-Gewichtsprozent Feldspatmaterial und 40 bis 60 Ge- balitporzellan nicht ausreichend hoch, als daß es den wichtsprozent Tonmaterial besteht. Die kristalline 55 besonders hoher. Biegebeanspruchungen standhalten Phase dieses gebrannten Porzellans besteht aus 10 bis würde, die bei elektrischen Porzellanisolatoren auf-Gewichtsprozent Quarz und 10 bis 20 Gewichts- treten.
prozent Mullit, und der Rest besteht aus niclithomo- In der DT-AS 12 81 917 ist ein Porzellangegenstand
genem Glas. Das Rohmaterial für dieses Feldspatpor- beschrieben, der im wesentlichen aus 100 Gewichtstei-
zellan ist verhältnismäßig billig und besitzt eine vor- 60 len üblichem Porzellan und zusätzlich aus 3 bis 15 Ge-
zügliche Verarbeitbarkeit, so daß es für elektrische wichtsteilcn Mullit, 3 bis 36,5 Gewichtsteilen Kristo-
Porzellanisülatoren verwendet worden ist. Es besitzt baut und 3 bis 10 Gewichtsteilen Aluminiumoxid be-
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