DE2037950B2 - Verfahren zur herstellung von rohrverbindungen - Google Patents
Verfahren zur herstellung von rohrverbindungenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L13/00—Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints
- F16L13/10—Adhesive or cemented joints
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- Non-Disconnectible Joints And Screw-Threaded Joints (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Rohrverbindung, bei der auf die dicht aneinandergefügten
glatten Rohrenden eine Ringmuffe aufgeklebt wird.
Bei den bekannte-· Verfallen dieser Art werden
die Klebemuffen auf die zu verbindenden Rohre aufgeschoben. Dabei wird jedoch meistens der Klebstoff
weggeschoben, so daß keine dauerfalten und gasdichten
Klebeverbindungen zustande kommen. Außerdem trifft die Durchführung der bekannten
Verfahren bei den im Apparatebau häufig auftretenden beengten Raumverhältnissen auf Schwierigkeiten.
Es ist weiter ein Verfahren aus der deuischen Patentschrift 941 166 bekannt, bei dem die Klebemuffen
aus zwei gleichen Halbschalen bestehen, die mit Klebstoff bestrichen über den zu verbindenden
Rohrenden wieder zusammengesetzt werden. Auf diese muß dann solange ein Anpreßdruck ausgeübt
werden bis der Klebstoff erhärtet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu entwickeln, bei dem insbesondere die Montage
von gasdichten Rohrverbindungen bei beengten Raumverhältnissen besonders leicht durchführbar ist,
ohne bei jeder Montage einer solchen Rohrverbindung zeitraubende Anpressungen durchführen zu müssen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zunächst die Ringmuffe so aufgeschnitten
wird, daß einmal an beiden Schnittflächen Stufen, deren zum Rohrinnern liegender Abstand größer als
deren äußerer ist, und zum anderen zwei Ring-•egmente mit unterschiedlichem Öffnungswinkel gebildet
werden, danach die Ringsegmente in an sich bekannter Weise .nit Klebstoff beschichtet, auf die zu
verbindenden Rohrenden aufgedrückt und dann wieder zu einer ringförmigen Muffe, nunmehr selbst auf
den Klebstoff Druck ausübend, mit den Stufen ineinanderrastend zusammengefügt werden.
Die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens hat den Vorteil, daß der Klebstoff nicht von den
zu verbindenden Rohren weggeschober, wird. Es lassen sich gasdichte und somit auch flüssigkeitsdichte
Rohrverbindungen herstellen. Insbesondere lassen sich mit diesem erfindungsgemäßen Verfahren auch
RoIn e aus Metall, welche unter Überdruck stehen, gas- und/oder flüssigkeitsdicht verbinden. Die Muffensegmente
können bei dem erfindungsgemäßen Verfahren auf die inneren und/oder äußeren Mantelflächen
der Rohre aufgedrückt werden.
Es ist daher gimstig, daß die Schnittflächen der
Muffensegmente mit Stufen versehen werden, wobei die Stufen von jeweils zwei aneinandergrenzenden
Schnittflächen komplementär ineinandergreifend ausgebildet werden, denn die so ausgebildeten Muffensegmente
können, nachdem sie auf die zu verbindenden Rohre aufgedrückt worden sind, mechanisch fest
miteinander verzahnt werden. Auf Grund dieser mechanisch-starren Verbindung der Muffensegr-..-u
ergib; sich der für die Verklebung erforderliche \npreßdruck.
Eine besonders feste und dauerhafte Verbind ; ^
wird dad h hergestellt, daß die Muffensegnien . u
mehrere^' übereinanderliegenden ringförmigen Ku'vmufFen
zusammengefügt werden. Die Festigkeit ener
solchen Packung mc'irercr miteinander vcrklc'-..-η
Klebemuffen wird noch dadurch erhöht, daß die .·π-einanderstoßenden
Schnittflächen der Muffen; eminente
einer Klebemuffe gegen die Schnittflächen ' -Muffensegmente
benachbarter Klebemuffen ve, c,t sind.
Selbstverständlich ist die Anwendung des e;/"-dungsgemäßen
Verfahrens nicht auf die Herstei .g gasdichter Verbindungen von Rohren beschrank:. Is
lassen sich damit auch andere ähnliche Konstruktionselemente, zum Beispiel Gerüstbalken, miteinander
verbinden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand des in den F i g. 1 und 2 schematisch dargestellten
Ausführungsbeispieles beschrieben.
Es zeigt:
F i g. 1 eine erfindungsgemäß hergestellte Rohrverbindung mit einer Klebemuffe, die aus zwei Segmenten
mit ungleichem Öffnungswinkel bes'eht, im Längsschnitt,
Fig. 2 die erfindungsgemäß hergestellte Rohrverbindung
mit einer Klebemuffe im Querschnitt.
In Fig. 1 sind die beiden aneinanderstoßenden Enden von zu verbindenden Rohren 1 und 2 dargestellt.
Die beiden Rohre 1 und 2 sind mit den kreisförmigen Muffensegmenten 3 und 4 verklebt. Die aneinanderstoßenden
Außenkanten 10 und 11 der beiden Rohre 1 und 2 sind zur besseren Aufnahme von Klebstoff 9 abgeschrägt.
In Fig. 2 sind die beiden Muffensegmente 3 und 4 der Klebemuffe im Querschnitt dargestellt. Das Muffensegment
3 weist einen Öffnungswinkel von weniger als 180° auf, das Muffensegment 4 weist einen ent=
sprechend größeren öffnungswinkel auf, so daß sich beide öffnungswinkel zu 360° ergänzen. Die Schnittflächen
5, 6 des Muffensegmentes 3 und die Schnittflächen 7, 8 des Muffensegmentes 4 sind so mit Stufen
versehen, daß dac Muffensegment 4 von dem Muffensegment
3 nach dem Einklinken festgehalten ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung einer Rohrverbindung, bei der auf die dicht aneinandergefügten glatten Rohrenden eine Ringmuffe aufgeklebt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst die Ringmuffe so aufgeschnitten wird, daß einmal an beiden Schnittflächen Stufen, deren zum Rohrinnem liegender Abstand größer als deren äußerer ist, und zum anderen zwei Ringsegmente mit unterschiedlichem öffnungswinkel gebildet werden, danach die Ringsegmente in an sich bekannter Weise mit Klebstoff beschichtet, auf die zu verbindenden Rohrenden aufgedrückt und dann wieder zu einer ringförmigen Muffe, nunmehr selbst auf den Klebstoff Druck ausübend, mit den Stufen ineinanderrastend zusammengefügt weidon.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19702037950 DE2037950C3 (de) | 1970-07-30 | 1970-07-30 | Verfahren zur Herstellung von Rohrverbindungen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19702037950 DE2037950C3 (de) | 1970-07-30 | 1970-07-30 | Verfahren zur Herstellung von Rohrverbindungen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE2037950A1 DE2037950A1 (de) | 1972-02-03 |
| DE2037950B2 true DE2037950B2 (de) | 1973-02-22 |
| DE2037950C3 DE2037950C3 (de) | 1973-09-20 |
Family
ID=5778432
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702037950 Expired DE2037950C3 (de) | 1970-07-30 | 1970-07-30 | Verfahren zur Herstellung von Rohrverbindungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE2037950C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102013223455A1 (de) * | 2013-11-18 | 2015-05-21 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Verbindungskonzept für komplexe Profilgeometrien |
Families Citing this family (5)
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-
1970
- 1970-07-30 DE DE19702037950 patent/DE2037950C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102013223455A1 (de) * | 2013-11-18 | 2015-05-21 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Verbindungskonzept für komplexe Profilgeometrien |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2037950C3 (de) | 1973-09-20 |
| DE2037950A1 (de) | 1972-02-03 |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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