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DE2318865A1 - Zugfeste rohrverbindung - Google Patents

Zugfeste rohrverbindung

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Publication number
DE2318865A1
DE2318865A1 DE19732318865 DE2318865A DE2318865A1 DE 2318865 A1 DE2318865 A1 DE 2318865A1 DE 19732318865 DE19732318865 DE 19732318865 DE 2318865 A DE2318865 A DE 2318865A DE 2318865 A1 DE2318865 A1 DE 2318865A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe connection
angles
connection according
pipe
clamps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19732318865
Other languages
English (en)
Other versions
DE2318865B2 (de
DE2318865C3 (de
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eternit AG
Original Assignee
Eternit AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eternit AG filed Critical Eternit AG
Priority to DE19732318865 priority Critical patent/DE2318865C3/de
Publication of DE2318865A1 publication Critical patent/DE2318865A1/de
Publication of DE2318865B2 publication Critical patent/DE2318865B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2318865C3 publication Critical patent/DE2318865C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L21/00Joints with sleeve or socket
    • F16L21/08Joints with sleeve or socket with additional locking means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints That Cut Off Fluids, And Hose Joints (AREA)
  • Joints Allowing Movement (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

  • Zugfest Rohrverbindung Die Erfindung betrifft eine zugfeste Rohrverbindung zwisehen einem Muffenende und einem glatten Rohrende.
  • Bei Abflußleitungen in Gebäuden, insbesondere bei Abflußleitungen für Regenwasser, ist mit Staudrücken#zu rechnen, die, vergleichbar mit Druckleitungen, axiale Zugkräfte in den Abflußleitungen erzeugen. Man war aus diesem Grunde bisher gezwungen, derartige Abflußleitungen mit Widerlagerkonstruktionen zu versehen. Letztere sind bei freier Leitungsführung in den Gebäuden wesentlich komplizierter und aufwendiger als bei erdverlegten Druckleitungen, abgesehen davon, daß sich räumliche Schwierigkeiten bei der Verlegung ergeben.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine zugfeste Rohrverbindung zu schaffen, die eine Verwendung von Widerlagerkonstruktionen überflüssig macht.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist die zugfeste Rohrverbindung nach der Erfindung gekennzeichnet durch eine auf das Muffenende aufsetzbare Spannschelle mit daran befestigten Winkeln, deren freie Schenkel radial nach innen ragen und durch eine auf das glatte Rohrende aufsetzbare Spannschelle mit daran befestigten Winkeln, deren freie Schenkel radial nach außen ragen.
  • Die Spannschellen werden derart montiert, daß die nach innen ragenden, freien Schenkel derjenigen Winkel, die an der Spannschelle für das Muffenende befestigt sind, über die nach außen ragenden freien Schenkel derjenigen. Winkel greifen; die an der Spannschelle für das glatte Rohrende sitzen. Nach dem Festziehen der Spannschellen ergibt sich auf diese Weise eine sehr sichere axiale Verriegelung zwischen dem Muffenende und dem glatten Rohrende. Dabei ist die gesamte Konstruktion äußerst einfach und wirtschaftlich in der Herstellung und läßt sich darüber hinaus mühelos montieren, Durch das Übereinandergreifen der freien Schenkel der Winkel kann ein bestimmtes Maß an Beweglichkit der Rohrveroindung hergestellt werden Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Rohrverbindung liegt darin, daß der in die Muffe eingelegte Dichtring von den vor der Stirnfläche der Muffe sitzenden freien Schenkel der Winkel gegen ein Herausrutschen oder -drücken gesichert wird. Der Dichtring wird also auch dann festgehalten, wenn Wasserschläge von erheblicher Kraft auftreten.
  • Es hat sich herausgestellt, daß die erfindungsgemäße zugfeste Rohrzerbindung ohne weiteres stoßartigen Innendrückalin der Größenordnung von 6o m Wassersäule standzuhalten vermag.
  • Die Festigkeit der Rohrverbindung hängt u.a. von der Anzahl der Winkel ab. Die Anzahl kann je nach den Anforderungen frei gewählt werden, jedoch sollten möglichst mindestens zwei Winkel Verwendung finden.
  • Weiterhin hängt die Zugfestigkeit von der Güte des Reibschlusses zwischen den Spannschellen und den Rohraußenflächen ab. Um diesen Reibschluß möglichst günstig zu gestalten, sind die Winkel vorzugsweise auf den Außenflächen der Spannschellen befestigt. Damit stehen die gesamten Innenflächenbereiche der Spannschellen für den Reibschluß zur Verfügung. Zur weiteren Verbesserung der Haftung schlägt die Erfindung vor, daß an den Innenflächen der Spannschellen ein perforierter Federbandstahlstreifen mit Raspelung befestigt ist.
  • Die Spannschellen können aus einem Stück bestehen.
  • Vorteilhafterweise sind sie jedoch zwei- oder mehrteilig ausgebildet. Letzteres bietet die Möglichkeit, bereits bestehende Rohrverbindungen zugfest zu machen. Dies ist von großer Bedeutung, da die gebräuchlichen Widerlagerkonstruktionen versagen können und es dann erforderlich wird, nachträglich eine Möglichkeit zur Übertragung von axialen Zugkräften zu schaffen.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daB mindestens einer der Winkel an den Seiten seines freien Schenkels abstehende Vorsprünge trägt. Diese Vorsprünge legen sich im montierten Zustand an die Seiten des zugeilörigen, an der anderen Spannschelle befestigten Winkels an und schaffen auf diese Weise eine Verdrehsicherung.
  • Das glatte Rohr wird also torsionsfest mit dem Muffenrohr verbunden, und es besteht keine Möglichkeit, daß sich die Rohrverbindung durch eine Relativdrehung entkuppelt.
  • Gleiches erreicht man, wenn, wie es nach der Erfindung vorgeschlagen wird, mindestens zwei Winkel an zwei unterschiedlichen Seiten ihrer freien Schenkel jeweils einen abstehenden Vorsprung tragen.
  • Vorzugsweise sind die Winkel an ihren Krümmungsstellen mit einer Sicke versehen. Dieses Merkmal verleiht den Winkeln einen höheren Widerstand gegen Aufbiegen und trägt somit zur Verfestigung der Rohrverbindung bei.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels im Zusammenhang mit der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in: Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Rohrverbindung; Fig. 2 einen Schnitt durch eine Spannschelle; Fig. 5 eine abgebrochene perspektivische Ansicht von zwei übereinandergreifenden Winkeln; Fig. 4 eine abgebrochene Seitenansicht eines Winkels.
  • Nach Fig. 1 besteht die Rohrverbindung aus einem Muffenende 1 und einem glatten Rohrende 2, die ineinandergesteckt sind.
  • Das Muffenende 1 trägt eine Spannschelle ), und das glatte Rohrende 2 eine Spannschelle 4. Auf der Außenfläche der Spannschelle 9 sitzen Winkel 5, von denen lediglich einer dargestellt ist. Ein freier Schenkel bades Winkels 5 ragt vor der Stirnfläche des Muffenendes radial nach innen und übergreift einen radial nach außen rageriden freien Schenkel 7 eines Winkels 8, welcher auf der Außenfläche der Spannschelle 4 befestigt ist. Der gegenseitige Eingriff der Winkel schafft eine zugfeste Verbindung zwischen dem Muffenende 1 und dem glatten Rohrende 2, Außerdem sorgen die Winkel dafür, daß eine in das Muffenende eingeschobene Dichtung am Herausquetschen oder -rutschen gehindert wird.
  • Um die Haftung zwischen den Spannschellen und den Rohraußenflächen zu erhöhen, tragen die Spannschellen auf ihren Innenflächen einen Federbandstahlstreifen 9 mit Raspelung.
  • Dies ergibt sich aus#der Schnittdarstellung gemäß Fig. 2 im Zusammenhang mit der Spannschelle ).
  • Fig. v zeigt eine Möglichkeit zur Herstellung einer drehfesten Rohrverbindung. Der Winkel 8 trägt an den Seiten seines freien Schenkels 7 abstehende Vorsprünge lo, von denen e freie Schenkel des Winkels 5 U-förmug umgriffen wird.
  • Damit läßt sich eine selbsttätige Entkuppelung der Rohrveroindung vermeiden.
  • #bweichend von dieser Anordnung besteht die Möglichkeit, den dinkel 8 beispielsweise nur an der rechten Seite mit einem Vorsprung zu versehen und einen weiteren Vorsprung an der linken Seite eines anderen Winkels 8 anzuordnen.
  • Auch kann man die Konstruktion dahingehend umdrehen, daß der Winkel 5 mit Vorsprüngen versehen wird, die dann den freien Schenkel des Winkels 8 U-förmig umgreifen.
  • Zur Erhöhung der Biegesteifigkeit sind die Winkel an ihren Krümmungsstellen mit einer Sicke 11 versehen. Dies ergibt sich sowohl aus Fig. ), als auch aus Fig. 4.
  • Die Spannsehellen ~ und 4 sind zweiteilig ausgebildet, um die Möglichkeit zu schaffen, eine bereits bestehende Rohrverbindung nachträglich zugfest zu machen.

Claims (7)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e
    1; Zugfeste Rohrverbindung zwischen einem Muffenende und einem glatten Rohrende, g e k e n n z e i c h n e t durch eine auf das Muffenende (1) aufsetzbare Spannschelle (3) mit daran befestigten Winkeln (5), deren freie Schenkel (6) radial nach innen ragen, und durch eine auf das glatte Rohrende (2) aufsetzbare Spannschelle (4) mit daran befestigten Winkeln (8), deren freie Schenkel -(7) radial nach außen ragen.
  2. 2. Rohrverbindung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, daß die Winkel (5, 8) auf den Außenflächen der Spannschellen (7, 4) befestigt sind.
  3. 3. Rohrverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n-e t, daß an den Innenflächen der Spannschellen (3, 4) ein perforierter Federbandstahlstreifen (9) mit Raspelung befestigt ist.
  4. 4. Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c--h.n e t, daß die Spannschellen (#, 4) zwei- oder mehrteilig ausgebildet sind.
  5. 5. Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß mindestens einer der Winkel (8) an den Seiten seines freien Schenkels (7) abstehende Vorsprünge (lo) trägt.
  6. o. Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4> dadurch g e k e n n z e ic h n e t, daß mindestens zwei Winkel (5, 8) an unterschiedlichen Seiten ihrer freien Schenkel jeweils einen abstehenden Vorsprung tragen.
  7. 7. Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Winkel an ihren Krümmungsstellen mit einer Sicke (11) versehen sind.
    Leerseite
DE19732318865 1973-04-13 1973-04-13 Zugfeste Muffenrohrverbindung Expired DE2318865C3 (de)

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DE2318865A1 true DE2318865A1 (de) 1974-10-31
DE2318865B2 DE2318865B2 (de) 1977-10-13
DE2318865C3 DE2318865C3 (de) 1978-06-01

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