DE2037425C - Schaumerzeuger - Google Patents
SchaumerzeugerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schaumerzeuger, be- gang des Turbinengehäuses erfolgt, wo also das Wasstehend
aus einem rohrförmigen Gehäuse, dessen so ser nur unter geringem Druck steht, benötigt die
Austrittsöffnung mit einem mit zahlreichen Durch- Druckpumpe für die Schaumlösung nur eine sehr gebrechungen
versehenen Deckteil abgeschlossen und ringe Leistung. Ein weiterer Vorteil ist der, daß der
in dem koaxial eine Welle in ortsfesten Lagern gela- erfindungsgemäße Schaumerzeuger auch mit nur gegert
ist, auf der stromaufwärts von den Lagern ein nngem Wasserdruck arbeiten kann, da er die zur
Ventilator befestigt und die mittels einer stromab- 55 Verfügung stehende Druckleistung mit hohem Wirwärts
von den Lagern vorgesehenen, mit der zu ver- kungsgrad ausnutzt. Als weitere Vorteile ergeben
schäumenden Flüssigkeit beaufschlagten Wassertur- sich, daß der Ventilator selbst niemals mit der flüssibine
angetrieben ist. gen Mischung, der Schaumlösung oder dem Schaum
Ein derartiger Schaumerzeuger ist aus der USA.- in Berührung kommt, sondern nur den notwendigen
Patentschrift 3 420 310 bekannt. Bei diesem bekann- 60 Luftstrom für die Verschäumung zur Verfügung
ten Schaumerzeuger erfolgt der Antrieb des Ventila- stellt, sich also stets frei drehen kann,
tors durch eine Art Peltonrad, gegen welches freie In der nachfolgenden Beschreibung werden an
tors durch eine Art Peltonrad, gegen welches freie In der nachfolgenden Beschreibung werden an
Wasserstföiiie aus mehreren Düsen gerichtet sind. Hand der Figuren Aufbau und Wirkungsweise eines
Dabei dreht sich dann das Peltonrad und nimmt den AusfUhrungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Ventilator mit. IX-n das Peltonrad antreibenden Du- 65 .Schaumerzeugers im einzelnen nähet eiliiiilert. Dabei
sen sind uiimiltclbar weitere Düsen zugeordnet, die zeigt
ebenfalls das unter Druck stehende AiUricbsmcdium Fig. I einen Längsschnitt durch den «irfiiiduiigsgi:-
in den flul.iaufwiirts von Ventilator und Peltonrad ge- mäßen Schaumerzeuger und
._ . ί ii ί-in und stammt aus einer Leitung 14,
Fig. 2 eine Seitenansicht vom hinteren Endteil Röhren te a Ji ei ι u ^ ^ Auslaßöffnung einer
Das rohrförmige Gehäuse 1 des Schaumerzeugers Druckpumpe 15 ver. un^"he 'sich au{ einem zweiten
weist vorzugsweise einen zylindrischen Querschnitt zwinge 16 g^8en '.' n jc\\ des Gehäuses beiin-
über den größten Teil seiner Länge aus, endet jedoch 5 Lagergestell "1J? 1J Druckpumpe ist mit einer
in seinem vorderen Teil in einem sich nach außen er- det. Die E'nlab°n , "f , he zu ejnem nicht dargr-
weiternden Teilstück. Beide Endteile des Gehäuses Leitung 18 vertun den w haum,ösung enthult
sind offen, das vordere Teilstück, welches sich nach stellten lank unn, "^ mal def Etfjndung ist darin
außen erweitert, ist jedoch von einem mit Löchern, Ein wesentlicne , direkt ebenfalls von
Schlitzen oder öffnungen versehenen Element 2 ab- io zu sehen, daU die l-γικ. γ v^nti|atorwelle angetrie-
gedeckt, welches die Form eines Netzes, eines der Wasserturbine und der erstreckt sich die Welle
Schirms oder eines Metallblattes aufweisen kann, ben .st. Zu diesem f;we d reicht bis zu dcr
welches mit einer erheblichen Anzahl von öffnungen über den Ventilator/ η Auf Grund V():.
bzw. Perforationen versehen ist. Dieser Lochschirm 2 Pumpe 15, um diese aiu einef· enauen Ausrich-
ist auf irgendeine geeignete Art mit dem vorderen 15 Schwifngp ^n"'°chse mit der Turbinenwelle auftrc-
Endteil des Gehäuses verbunden und erstreckt sich tung der Pumpenachse m ι au ^ ^^ ^.
vorzugsweise über das Gehäuse hinaus. Bei dem in ten, kann das hintere leu "C1
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel sehen Kupplung 20 vcrsentn be . ^ .,
wird ein metallener Lochschirm verwendet, der steif OcIa^S1 L WaSS?5„""Jfi;Kt .£ Turbine den Ventil ·
die dargestellte kegeFörmige Form 2 20 in di ""
im Inneren des Gehäuses und fest mit diesem ver- diese
Tdl acn vorn zu UIIU lnt,,
bunden befindet sich ein Lagergestell 3, auf welchem hause von dem hinteren le.i η
eine Tragkonsole 4 angebracht ist. Der hintere Teil gleichzeitig die Schaumlösung, aie u
der Tragkonsole bildet ein Lager 5, in welches eine »5 14 in das h.ntere Endteil der Düse 12 gdangt.I
längere Welle 6 drehbar gelagert ist. Die Welle er- Schaum.'ösung vermischt sich mit dem die l urm.
streckt sich in Längsrichtung durch das Gehäuse und verlassenden Wasser und die von de ^ aus£
ist üblicherweise zu diesem koaxial angeordnet. Mit sprühte Mischung wird von dem L*te^°™ d^ch ^1
der Welle 6 ist ein großer Ventilator 7 fest vertun- Lochschirm geblasen, wo sie '"F0JJJ0"^"
den, um Luft aus dem hinteren Ende des Gehäuses 30 bl«cn aufbr.cht und auf diese Weise den Schaum bi.
anzusaugen und nach vorn durch den Lochschirm det. „„„»„,«.Γ mnipht
wieder auszublasen. Der Ventilator? wird von der Der erfindungsgemaße Schaumerzeuger entzieh
Welle mit hoher Geschwindigkeit in Drehung ver- dem Wasser die maximal mögliche Leistung indem e
setzt, wobei die Welle selbst von einer Wassertur- sowohl die Pumpe als auch..R ri t en na^n r™ib7s^
bine 8, die in ihrem vorderen Endteil angebracht ist, 35 durch die Turbine antreiben Jaßt· Dadurchι ergibt s..n
angetrieben wird. Die Wasserturbine 8 ist von einem ein einer größeren Expansion^ bzw tohcr^Au
vofde. ;n Teil der Tragkonsole 4 getragen. Mit dem schwemmung fähiger Schaum bei genngerem Wasser
Einlaß er Wasserturbine ist eine Leitung 9 vertun- druck. Da die Schaumpumpe nu: eine seh geringe
den, d. ich nach oben aus dem Gehäuse herauser- Leistung benötigt, da sich die Schaum osung m den
streckt und mit einem Wasserreservoir hohen Drucks 40 Wasserstrom zwischen dem Auslaß der Turbine und
verbunden sein kann, wobei der Wasserdruck bei- der Düse eindruckt, wird nanez u «icgc -« ,u«u«
spielsweise zwischen 5,6 bis 7 kg/cm» beträgt. Die leistung des Wassers zum Antrieb ^s Vent.latorflu
Auslaßöffnung 10 der Turbine It koaxial zu der gels und zur Erzielung einer entsprechend!hoher UmWelle
6 angeordnet. Auf die AuslaGöffnung 10 ist drehungszahl verwendet. Wie schon erwähnt, ist nur
eine kurze R«hre 11 aufgesetzt, deren vorderes Ende 45 eine sehr geringe Leistung notwendig, um aie
mit einer nach vorn gerichteten Düse 12 versehen ist. Schaumlösung in das Wasser zu pumpen, fc.n von
Das zum Antrieb der Wasserturbine dienende Wasser Wasserkraft angetriebener Schaumgenerator entspreverläßt
di-.se schließlich durch den vorderen Düsen- chend der Erfindung konnte einen Schaum noner cxteil
12 und strömt durch den Lochschirm 2. pansionsleistung (500 : 1) in dem Bodenteil ein.r
Um den gewünschten Schaum zu erzeugen, wird .0 Hohlanordnung einleiten und die: Anordr,ungJm ί zu
eine Schauralösung mit dem Wasser vermischt. Diese einer Höhe von über 15 m über dem Schaumgenera-Schaumlösung
tritt vor der Düse 12 in das aufgesetzte tor auffüllen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Schaumerzeuger, bestehend aus einem rohr- fort die Schaumlösung, so daß diese an einer beförmigen
Gehäuse, dessen Austrittsöffnung mit 5 stimmten Stelle unter Druck zugegeben sein muli,
einem mit zahlreichen Druchbrechungen versehe- Aussagen über die Art der Zugabe und den Antrieb
nen Deckteil abgeschlossen und in dem koaxial der Druckpumpe sind nicht gemacht.
eine Welle in ortsfesten Lagern gelagert ist, auf Die bekannte Vorrichtung weist cMier den Nacii-
dci stromaufwärts von den Lagern ein Ventilator teil auf, daß es nicht möglich ist, diese sofort bc, entbefestigt
und die mittels einer stromabwärts von io sp. -.chendem Bedarf an eine unter Druck stehende
den Lagern vorgesehenen, mit der zu verschäu- Wasserleitung anzuschließen, sondern es müssen
menden Flüssigkeit beaufschlagten Wasserturbine noch weitere, komplizierte Maßnahmen getroffen
angetrieben ist, dadurchgekennzeichne* werden, um die bekannte Vorrichtung betriebsbereit
daß als Antrieb ein von außen nach innen durch- zu machen.
strömtes Laufrad vorgesehen ist, das von einem 15 Eine ähnliche Anordnung kann auch noch der
ortsfesten Turbinengehäuse umgeben ist, dessen USA.-Patentschrift 3 428 131 entnommen werden,
zentraler Auslaß (10) im rohrförmigen Gehäuse bei welcher ebenfalls zwei verschiedene Sorten vor.
(1) in .7ließrichtung des Luftstromes ausmündet Sprühköpfen vorgesehen sind, wobei einip«· dt ·
und mit einer Düse (12) versehen ist, und daß Sprühköpfe auf die Antriebsflächen eines propelloi
-/wischen Turbinengehäuse und Düse ein Lei- 20 artigen Rades gelichtet sind, des jedoch keinen Ven
tungsrohr (14) für eine Schaumlösung einmündet, tilator antreibt, sondern selbst den Ventilator dar
das andernends mit einer Druckpumpe (15) ver- stellt.
bunden ist, welche mit iiir-r von der Welle (6) an- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ausgc
getriebenen Antriebswelle flußaufwärts /um Tür- hend von den bekannten Anordnungen zu' Vermei
binengehäuse (1) angeordnet ist. 25 dung deren Nachteile, einen Schaumerzeuger zu
2. Schaumerzeuger nach Anspruch 1, dadurch schaffer·, welcher an jede beliebige Druckwasser
gekcnnzeicl.net, daß die Druckpumpe (15) mit ih- quelle angeschlossen werden kann und dann sofor;
rer Antriebswelle koaxial zur Welle (6) flußauf- eine ausreichende Menge Schaum erzeugt.
wärts zum Ventilator (7) im Gehäuse (1) befestigt Diese Aufgabe wird, ausgehend von der eingangs
ist und ihre Antriebswe^e mit der Welle (6) durch 30 bezeichneten bekannten Gattung von Schaumerzeueine
Kupplung (20) verbunden ist. gern erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß als An-
3. Schaumerzeuger m..h Anspruch 1 oder 2, trieb ein von außen nach innen durchströmtes Laufdadurch
gekennzeichnet, daß eine Tragkonsole rad vorgesehen ist, das vcn einem ortsfesten Turbi
(4) im Inneren des Gehäuses (1) vorgesehen ist, nengehäuse umgeben ist, dessen zentialer Auslaß im
die das Lager (5) für die Welle (6) aufweist und 35 rohrförmigen Gehäuse in Fließrichtung des Luftstrodaß
das Turbinengehäuse von dem Lager für die mes ausmündet und mit einer Düse versehen ist, und
Welle getrennt ist, jedoch gleichfalls fest von der daß zwischen Turbinengehause und Düse ein Lei-Tragkonsole
(4) gehalten ist. tungsrohr für eine Schaumlösung einmündet, das an-
4. Schaumerzeuger nach einem de' An- dernends mit einer Druckpumpe versehen ist, welche
Sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die 40 mit ihrer von der Welle angetriebenen Antriebswelle
Welle (6) mittels einer elastischen Kupplung (20) flußaufwärts zum Turbinengehäuse angeordnet ist.
mit der Druckpumpe (15) verbunden ist. Es ergibt sich dabei der Vorteil, daß die Pumpe für
die Schaumlösung und der Ventilator selbst von der gleichen Druckwasserquelle angetrieben werden, die,
45 nachdem der Wasserdruck zum Antrieb ausgenutzt
worden ist, auch das Wasser zur Verfügung stellt, das zusammen mit der Schamlösung den Schaum
bildet. Da die Zuführung aer Schaumlösung am Aus-
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US84821569A | 1969-08-07 | 1969-08-07 | |
| US84821569 | 1969-08-07 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2037425A1 DE2037425A1 (de) | 1971-10-07 |
| DE2037425B2 DE2037425B2 (de) | 1972-08-17 |
| DE2037425C true DE2037425C (de) | 1973-03-15 |
Family
ID=
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