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DE2602951B2 - Strömungsmirtelsteuerventil - Google Patents

Strömungsmirtelsteuerventil

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Publication number
DE2602951B2
DE2602951B2 DE2602951A DE2602951A DE2602951B2 DE 2602951 B2 DE2602951 B2 DE 2602951B2 DE 2602951 A DE2602951 A DE 2602951A DE 2602951 A DE2602951 A DE 2602951A DE 2602951 B2 DE2602951 B2 DE 2602951B2
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DE
Germany
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housing
wall
fluid
outlets
outlet
Prior art date
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DE2602951A
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English (en)
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DE2602951A1 (de
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Momir Des Peres Babunovic
Mihai St. Louis Bulboaca
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Barry Wehmiller Co Inc
Original Assignee
Barry Wehmiller Co Inc
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Publication date
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Publication of DE2602951B2 publication Critical patent/DE2602951B2/de
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Publication of DE2602951C3 publication Critical patent/DE2602951C3/de
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    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/20Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
    • B08B9/28Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by splash, spray, or jet application, with or without soaking
    • B08B9/34Arrangements of conduits or nozzles
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T137/00Fluid handling
    • Y10T137/2931Diverse fluid containing pressure systems
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    • Y10T137/3118Surge suppression

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Description

Die Erfindung betrifft ein Strömungsmittelsteuerventii mit einem Gehäuse mit einem Strömungsmitteleinlaß und einer Anzahl von gesonderten Auslässen, mit einem drehbaren Ventilglied zum aufeinanderfolgenden Öffnen und Schließen der Auslässe derart, daß auf das Schließen eines Auslasses ein öffnen eines anderen Auslasses folgt.
Derartige Strömungsmittelsteuerventile, die in einer Hauptspeiseleitung verwendet werden können, dienen der Versorgung einer Anordnung von Düsen zum Ausspülen von Behältern, zum Beispiel Flaschen mit einem unter Druck stehenden Strömungsmittel. Die Technik des Ausspülens von Flaschen ist aus dem Grunde anspruchsvoll, weil die Flaschen im allgemeinen Genuß- oder Lebensmittel enthalten, so daß bei einem ordnungsgemäßen Ausspülen in die Flaschen periodisch kräftigte Strömungsmittelstrahl geleitet werden müssen. Flaschenspülmaschinen sind im allgemeinen für die Handhabung großer Flaschenmengen eingerichtet, während diese sich in Bewegung befinden. Die Strömungsmittelsträhle müssen so bewegt werden, daß sie auf aufeinanderfolgende Flaschengruppen ausgerichtet werden, so daß bei dem periodischen und raschen Schließen und öffnen der Strömungsmittelverteilungskanäle Lösungsmengen intermittierend und stoßweise abgegeben werden.
Ein typisches Beispiel für ein Anwendungsgebiet des erfindungsgemäßen Steuerventils ist in der US-Patentschrift 31 11 131 vom 19. November 1963 beschrieben. Nach dieser Patentschrift wird ein Rohrventil zum periodischen Versorgen von Nippeln mit einem Strömungsmittel benutzt, die durch biegsame Schläuche mit Verteilerköpfen verbunden sind, die mit Strahldüsen ausgestattet sind.
Die gattungsbildende Vorrichtung nach der deutschen Patentschrift 9 75 332 beschreibt einen drehbaren Ventilkörper in Gestalt eines zylindrischen Rohres, das im Inneren des Gehäuses so eingepaßt ist, daß es das Strömungsmittel nacheinander zu den Auslässen führt Dabei öffnet und schließt das drehbare Ventilglied die Auslässe derart, daß nach dem Schließen des einen Auslasses ein weiterer Auslaß geöffnet wird.
Das periodische öffnen und Schließen solcher Kanäle kann zu einer schädlichen Oberbeanspruchung der Bauteile des Ventils führen, und es tritt eine Belastung oder ein »Wasserhammer« auf, wenn ein Ventil plötzlich geschlossen wird, ohne die Strömung wesentlich zu vermindern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Wirkung des Wasserhammers in einem Strömungssteuerventil der genannten Art gering zu halten.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein langgestrecktes, ,us einer biegsamen Wandung bestehendes Element in dem Gehäuse neben allen Auslässen an einer solchen Stelle angeordnet ist, daß es die Energie der Strömungsmittelströmung bei einer Unterbrechung durch das Schließen eines Auslasses absorbieren und speichern und die absorbierte und gespeicherte Energie anschließend wieder abgeben kann, um die Strömung beim nächsten öffnen eines Auslasses zu verstärken.
Die Stange mit der biegsamen Wandung absorbiert den Stoß, der bei dem Übergang des unter Druck stehenden Strömungsmittels von einer starken Strömung zu einer Strömung »0« auftritt und leitet die Energie der nächsten Strömung zu einem weiteren Durchlaß, wenn das Ventilglied sich dreht Infolgedessen kann der Strömungsübergang zu verschiedenen Versorgungsleitungen zu einer wirksameren Strömung geglättet und ausgeglichen werden, wodurch hydraulische Verluste gering gehalten werden können. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Ansprüchen 2 und 3 zu entnehmen.
Die Erfindung wird nunmehr anhand der beiliegenden Zeichnungen, die eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeigen, erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine schaubildliche Darstellung eines Rotationsströmungsmittelsteuerventils, das an der Wandung einer Behälterspüleinrichtung angebracht ist,
F i g. 2 eine Darstellung des Ventilgehäuses, von dem in der F i g. 1 dargestellten Ende aus gesehen,
F i g. 3 eine der F i g. 2 ähnlichen Darstellung, jedoch vom anderen Ende des Gehäuses aus gesehen,
Fig.4 ein Querschnitt nach der Linie 4-4 in der Fig. 1,
F i g. 5 ein Längsschnitt nach der Linie 5-5 in der Fig.4, der die Aufteilung der Kammer und die verschiedenen Zuführungsöffnungen und Ausgangsleitungen zeigt,
Fig.6 ein Längsschnitt nach der Linie 6-6 in der F i g. 2 durch den drehbaren Ventilkörper in der Kammer, der ein unter Druck stehendes Strömungsmittel zugeführt wird,
F i g. 7 ein Längsschnitt nach der Linie 7-7 in der Fig. 6,
F i g. 8 ein Ausschnitt aus einer vergrößert gezeichne-
ten Darstellung des in der Kammer angeordneten und Druckstöße absorbierenden Mittels, von der Linie 8-8 in der F i g. 2 aus gesehen, und die
Fig.9 ein Ausschnitt aus einer Darstellung der Lagerung des Antriebsendes der Ventilkörperwelle, von der Linie 9-9 in der F i g. 7 aus gesehen.
Die F i g. 1,2 und 3 zeigen die allgemeine Anordnung des Rotationsströmungssteuerventils, dessen Gehäuse 10 an einer Wandung 11 des Spül tanks mit Hilfe einer Adapterplatte 12 und Abstandsstreifen 13 angebracht ist Wie aus der Fig.4 zu ersehen ist, besteht das Gehäuse 10 aus einer ersten, U-förmig abgebogenen Platte und weist eine Deckwandung 14, eine Seitenwandung 15 und eine Bodenwandung 16 auf, wobei die offene Seite von einer besonderen Wandungsplatte 17 abgeschlossen wird.
Das dargestellte Steuerventil ist in eine Strömungslage eingeschaltet, wobei das Strömungsmittel von einer geeigneten Pumpe oder einer anderen Druckquelle (nicht dargestellt) dem Einlaßrohr P zugeführt und in einer vorherbestimmten Reihenfolge auf eine Reihe von Auslässen verteilt wird und einer Anzahl von Strahldüsen zugeführt wird, die das Strömungsmittel in Behälter spritzen.
Die Seitenwandung 15 des Gehäuses (F i g. 4 und 7) ist mit einer Anzahl von Durchlässen versehen, die die das Strömungsmittel leitenden Nippel 18 aufnehmen, die in die Durchlässe an der Wandung eingeschweißt sind, sich durch die Adapterplatte 12 und durch die Wandung 11 in den Tank hineinerstrecken. Mittels eines Abdichtungsstreifens 19 und einer Wandung 20 von der Seitenwandung 15 entfernt gehalten ist im Gehäuse ein Stator in Form einer Abteilungswandung 21 (F i g. 4 und 5) angebracht, die als ein Kreissegment ausgestaltet ist und einen oberen Rand 21A und einen inneren Rand oder unteren Rand 21B aufweist Diese Abteilungswandung erstreckt sich in der Längserstreckung des Gehäuses und wird von senkrechten Rippen 22 abgestützt, die sich von der Deckwandung 14 aus bis zur Bodenwandung 16 erstrecken, deren Ränder sich an die Krümmung der Abteilungswandung 21 anpassen und diese Abteilungswandung in der gewünschten Ausrichtung halten. Der Abdichtungsstreifen 19 und die Wandung 20 bilden zusammen mit der Rückseite der gekrümmten Abteilungswandung 21 und mit der Seitenwandung 15 sowie mit den Rippen 22 gesonderte Taschen 23 (F i g. 4), die mit den betreffenden Nippeln 18 in Verbindung stehen und sich durch Auslässe 24 in der Abteilungswandung 21 zur Vorderseite öffnen. Die Abteilungswandung 21 (F i g. 4 und 5) wird im Gehäuse nach den Fig.4 und 5 noch weiterhin von einer Wandung 25 abgestützt, die auf der Bodenwandung 16 ruht
Die die gekrümmte Abteilungswandung 21 abstützenden Bauteile werden in das Gehäuse eingebaut, bevor die Wandungsplatte 17 angebracht wird. Bevor der Zusammenbau beendet wird, wird die Wandungsplatte 17 mit einer Abteilungswandung 26 versehen, die an der Innenseite der Wandungsplatte mit Hilfe einer einen sechseckigen Querschnitt aufweisenden Stange 27 befestigt ist, deren Seiten zum Schweißen benutzt werden können und die außerdem als Wandungsversteifungsmittel wirkt Der Außenrand der Abteilungswandung 26 wird an der Gebrauchsstelle von einer Strebe 28 festgehalten, die am unteren Ende der Wandungsplatte 17 befestigt ist. Nach dem Einbau der Wandungsplatte 17 wird unterhalb der Abteilungswandung 26 eine Tasche für die Aufnahme eines noch zu beschreibenden stoßabsorbierenden Mittels gebildet das nahe an dem Bezirk der Taschen 23 angeordnet ist
Die obenstehende Beschreibung betrifft die Bauteile, aus denen das Gehäuse besteht, und insbesondere die im Gehäuse befindlichen Bauteile, die die gekrümmte Abteilungswandung 21 ortsfest abstützen und deren Fläche in der Längserstreckung ordnungsgemäß ausgerichtet halten. Die entgegengesetzten Enden des Gehäuses 10 werden von Endwandungen abgeschlossen, von denen in den Fig. 1, 2, 5, 6 und 7 eine Endwandung bei 30 abgebildet ist Wie aus diesen Figuren zu ersehen ist ist die Endwandung 30 mit einer Öffnung 31 zur Aufnahme eines Lagers 32 versehen. Dieses Lager 32 wird an der Gebrauchsstelle von einer Zurückhalteplatte 33 festgehalten, die ihrerseits an der Gebrauchsstelle von einer Gruppe von Bolzen 34 festegehalten wird, die sich durch die Zurückhalteplatte 33 und durch eine geeignete Dichtung 35 hindurcherstrecken und Muttern 36 tragen. Das Lager 32 ist an der Öffnung 31 mit einem Dichtungsring 35A versehen. Das entgegengesetzte Ende des Gehäuses 10 wird durch eine Endwandung 37 abgeschlossen, wie aus den F i g. 3, 5,6 und 7 zu ersehen ist die eine erweiterte Öffnung 38 aufweist, deren Mitte auf die Mitte der Öffnung 31 und auf die Mittellinie der zylindrischen Innenseite der Abteilungswandung 21 ausgerichtet ist Wie in der Fig.3 dargestellt ist in der Öffnung 38 mittels Schrauben 40 ein Lageradapter 39 befestigt und ferner ist an dieser Stelle ein Abdichtungsring 38/4 vorgesehen. Der Lageradapter 39 trägt eine mechanische Abdichtung 41 (F i g. 9), die an der Gebrauchsstelle von dem Lager 42 sowie von Muttern 43 festgehalten wird, die auf die Enden geeigneter Bolzen (F i g. 3) aufgeschraubt sind. Der Lageradapter 39 ist mit einem Zuführungsfitting 44 (Fig.6) und mit einem Ablauffitting 45 ausgestattet. Die (nicht dargestellte) Versorgung mit einem Ausspülmittel wird benötigt um die mechanische Abdichtung 41 von dem, im Spülmittel enthaltenen abschleifenden Material frei zu halten, das durch das Gehäuse 10 aus dem Einlaßrohr P in Umlauf gesetzt wird, da das Strömungsmittel im Gehäuse aus einer ätzenden Lösung besteht die abschleifende Partikel (Glas, Papierfasern usw.) suspendiert enthält.
In den Lagern 32 und 42 ruht eine Welle 47, die sich von der Lagerung 47Λ am Lager 32 durch das Gehäuse bis zur entgegengesetzten Lagerung AiJB im inneren Laufelement 42Λ des Lagers 42 erstreckt. Die Welle 47 erstreckt sich durch das Lager 42 hindurch nach außen und trägt am Außenende ein Antriebskettenzahnrad 48 (Fig. 1, 6 und 7), das von einem nicht dargestellten Untersetzungsgetriebe über eine Kette 49 angetrieben wird.
Die Welle 47 trägt in Abständen mehrere, im vorliegenden Falle sieben Scheiben 51, von denen jeweils zwei Scheiben einen Mantel 52 abstützen, der im vorliegenden Falle aus einer Hülse besteht und sich im wesentlichen über 292° um die Scheiben 51 herum erstreckt so daß eine 68° umfassende Öffnung besteht. Die betreffenden Mäntel 52 sind in der Längserstrekkung der Welle so angeordnet, daß die Öffnungen in Abständen von 60° um die Welle herum vorliegen. Wie aus der F i g. 4 zu ersehen ist, werden die Öffnungen von scha'.cnförmigen Ausnehmungen 53 verschlossen, die in die Öffnungen eingesetzt sind, und die an der Welle mittels Schweißzapfen 54 und am Mantel 52 sowie an den Scheiben 51 durch Schweißnähte 55 (Fig.6) befestigt sind. Die Welle trägt daher sechs schalenförmige Ausnehmungen 53, die in Abständen von 60° um die
Welle herum angeordnet sind. Die Welle 47 kann zusammen mit den Mänteln 52 aus dem Gehäuse durch die öffnung 38 an der Endwandung 37 (F i g. 6) entfernt werden.
Wie aus den F i g. 4 und 6 zu ersehen ist, ist der von den Mänteln 52 gebildete Zylinder im wesentlichen der gleiche wie bei dem Abschnitt des Zylinders für die Abteilungswandung 21. An der Außenseite der Abteilungswandung 21 ist ein Spielraum vorgesehen, so daß Fremdstoffe, die von der in das Gehäuse 10 eingelassenen kaustischen Lösung mitgeführt werden können, die freie Drehung der Mäntel 52 an der Abteilungswandung vorbei nicht behindern. Diese Anordnung wirkt selbstreinigend, da die ortsfeste Abteilungswandung 21 sich nicht um den sich drehenden Ventilkörper herumerstreckt, so daß diese Fremdstoffe von den gegenüberstehenden Flächen durch den Rotor weggewischt werden. Wie aus der F i g. 4 zu ersehen ist, wird die kaustische Lösung im Gehäuse 10 von jeder schalenförmigen Ausnehmung 53 durch die zugehörigen Auslässe 24 geleitet, wenn die schalenförmigen Ausnehmungen an den Auslässen vorbeiwandern. Bei der periodischen Bewegung der schalenförmigen Ausnehmungen 53 an den zugehörigen Auslässen 24 vorbei wird im Gehäuse eine »Wasserhammer«-Reaktion erzeugt, und bei sechs solcher Ausnehmungen 53 wird eine fortlaufende Reihe von Hammerimpulsen als ein Stoß des Strömungsmittel durch jeden Auslaß 24 freigesetzt und dann von der rückwärtigen Kante der schalenförmigen Ausnehmung 53 und des Mantels 52 abgeschnitten. Wie sich gezeigt hat, kann die Welle 47 mit den schalenförmigen Ausnehmungen 53 mit einer Drehzahl von 250—350 U/min betrieben werden, und der Druck des am Einlaßrohr P eingelassenen Strömungsmittels kann von ungefähr 0,7 kg/cm2 bis zu 3,5 kg/cm2 betragen. Bei einer Drehzahl von 300 U/min und bei sechs Schalen 53 werden im Gehäuse 1800 Durckimpulse erzeugt.
Bei einem Betrieb mit einer wesentlich höheren Drehzahl wird ein erheblicher »Wasserhammer«Effekt erzeugt, der vermindert werden muß, zu welchem Zweck bei der erfindungsgemäßen Anordnung im Gehäuse 10 ein stoßabsorbierendes Mittel vorgesehen ist.
Dieses Mittel ist in den Fig.7 und 8 dargestellt, während dessen Anordnung in den Fig. 1, 2 und 4 dargestellt ist Das stoßabsorbierende Element besteht aus einem Rohr 57 mit einer biegsamen Wandung, das aus einem Material auf Neoprenbasis oder aus einem ähnlichen Material hergestellt ist Dieses Rohr 57 ist sehr nahe an der Reihe von Auslassen 24 angeordnet so daß bei der Übertragung der Wasserhammerimpulse aus dem Bezirk dieser Auslässe nur sehr geringe Verluste entstehen. Das Rohr selbst ist an einem Dorn 58 angebracht, der das Außenende 59 des Rohres trägt und mit einer Kompressionskappe 60 zusammenwirkt, die von einem in den Dorn 58 eingesetzten Bolzen 61 und einer Mutter 62 nach innen gedrückt wird. Das entgegengesetzte Ende 63 des Rohres 57 ist an einem hohlen Dorn 64 über diesem mittels eines Kompressionsringes 65 befestigt, der an einer entfernbaren Abdeckung 66 anliegt (Fig. 1, 2 und 8), die an die Endwandung 30 des Gehäuses 10 angeschraubt ist Wie aus der F i g. 8 zu ersehen ist, ist der Dom 64 mit einem Ansatz 64Λ versehen, der eine Kammer zur Aufnahme eines Ventils 67 bildet Der Ansatz 64Λ nimmt ferner eine Kiemmutter 68 auf, die den Dorn 64 gegen den, von der Abdeckung 66 festgehaltenen Ring 65 zieht Unter
der Abdeckung 66 ist eine flüssigkeitsdichte Abdichtung 69 angeordnet.
Die betreffenden Dorne 58 und 64 werden von einer genügend langen Stange 70 auf Abstand gehalten, so daß das Rohr 57 sich in der Längserstreckung des Gehäuses unter der Abteilungswandung 26 befindet (Fig. 4). Das aus einem herkömmlichen Autoreif en ventil bestehende Ventil 67 soll den Anfangsdruck im Innern des Rohres 57 so bestimmen, daß unterschiedliche Kompressionsreaktionen der Wandung des Rohres auf den »Wasserhammer« im Gehäuse 10 festgesetzt werden können. Bei einer bevorzugten Ausführungsform betrug der Innendurchmesser des Rohres 57 ungefähr 63,5 mm, wobei Drücke im Bereich von ungefähr 1,4—5,6 kg/cm2 angewendet wurden. Da die Rohrwandung für Druckimpulse im Gehäuse 10 nachgiebig sein soll, wird nach den bisherigen Erfahrungen eine gute Stoßabsorptionsreaktion erhalten bei einem Druck von 1,4—2,8 kg/cm2 im Innern des Rohres. Dieser Druck wird dadurch erreicht daß durch das Ventil 67 Luft eingelassen wird, wobei der Druck mittels eines Autoreifendruckmessers oder eines ähnlichen Instrumentes gemessen wird. Die Ausdehnung der Rohrwandung wird von der Abteilungswandung 26 und von der Strebe 28 begrenzt so daß keine Gefahr besteht daß das Rohr mit den sich drehenden Mänteln 52 in Berührung gelangt. Die Strebe 28 ist genügend breit, um als Schutzglied am Einlaßrohr P wirken zu können, so daß das einströmende Strömungsmittel seine abschleifenden Partikel nicht direkt auf das Rohr 57 leitet wobei das Rohr erodiert würde.
Der Druck im Rohr 57 wird so reguliert, daß bei dem im Gehäuse 10 bestehenden Druck das Rohr 57 zum Teil zusammengedrückt wird, bis die Drücke im Rohr und im Gehäuse gleich groß sind. Der Druck im Rohr ist anfangs niedriger als im Gehäuse, so daß der Druck im Gehäuse die Rohrwandung zusammendrücken kann, bis die Rohrwandung sich im Gleichgewicht befindet.
Werden nunmehr die Auslässe 24 geschlossen, so wird der Wasserhammereffekt sofort auf das Rohr 57 übertragen, wobei die Rohrwandung weiter zusammengedrückt und der Druck im Rohr erhöht wird. Bei diesem weiteren Zusammendrücken der Rohrwandung wird der Wasserhammerstoß sehr wirksam absorbiert und die Energie des Stoßes auf die Luftmenge im Rohr 57 übertragen. Nach dem Schließen eines Auslasses 24 in der oben beschriebenen Weise wird der nächste Auslaß 24 geöffnet und die vom Rohr absorbierte Energie, wobei der Druck im Rohr über den Gehäusedrück hinaus erhöht wurde, wird freigesetzt und unterstützt die Strömung des Strömungsmittels in den sich nun öffnenden nächsten Auslaß 24. Das Rohr 57 absorbiert daher die Energie an jeder sich schließenden öffnung, leitet diese Energie zurück und verstärkt die Strömung, wenn ein weiterer Auslaß geöffnet wird.
Aus der Beschreibung der in der erfindungsgemäßen Einrichtung ablaufenden Vorgänge ist zu ersehen, in welcher Weise es von Nutzen ist, die kinetische Energie umzuwandeln und zu speichern, die bei einem periodischen und abrupten Unterbrechen der Strömung eines nicht komprimierbaren Mediums erzeugt wird. Die gespeicherte Energie wird darauf in die intermittierende Strömung desselben Mediums zurückgeführt, wobei die Energie in der intermittierenden Strömung verstärkt und diese erhöht wird. Bei der offenbarten Ausführungsform der Erfindung wandelt das Rotationsventfl die stetige Strömung durch das Einlaßrohr P des nicht komprimierbaren Strömungsmittels in eine An-
zahl von pulsierenden Strömungen an den betreffenden Nippeln 18 um, die die Auslaßleitungen für das Strömungsmittel bilden. Diese Umwandlung erfolgt mit einem besseren Wirkungsgrad als bei älteren Einrichtungen bisher möglich war, aufgrund der Fähigkeit des Ventils, die kinetische Energie der einfließenden stetigen Strömung des Strömungsmittels in eine potentielle Energie am zusammendrückbaren Rohr 57 umzuwandeln und diese potentielle Energie aus dem Rohr 57 im geeigneten Zeitpunkt freizusetzen, wobei die Energie der Strömung an den verschiedenen Auslaßleitungen verstärkt wird.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung einer zur Zeit bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zu ersehen ist, ist nach dieser eine zylindrisch ausgestaltete ! Abteilungswandung 21 vorgesehen, die der rotierenden Anordnung von Mänteln 52 und schalenförmigen Ausnehmungen 53 verstopfungsfrei gegenübersteht, sowie eine gestaffelte Anordnung von strömungsleitenden schalenförmigen Ausnehmungen 53, die das unter Druck stehende kaustische Strömungsmittel aus dem Gehäuse 10 durch jeweils einen Auslaß 24 leiten, so daß das Strömungsmittel stoßweise durch die Nippel 18 strömt, und ferner ist ein Mittel in Form eines biegsamen Rohres 57 vorgesehen, der die im »Wasserhammer«-stoß enthaltene Energie absorbiert, wobei der Stoß von den, die Ausgangsströmung abschneidenden verschiedenen schalenförmigen Ausnehmungen 53 verursacht wird. Die Anordnung weist das Merkmal des Bestehens eines Druckes im Rohr 57 auf, der bei Resonanz als ein elastisches System wirkt und dem »Wasserhammer«-Effekt nachgibt, wobei nach einer Kontraktion der Rohrwandung diese in die ursprüngliche Gestalt zurückkehrt und dem ausströmenden Strömungsmittel eine verwertbare Kraft zuführt. Die Wiederaufnahme der Strömung durch jeden Auslaß 24 wird sehr rasch beschleunigt durch den Zuführungsdruck hinter der Wandung des Rohres 57. Die Resonanzfrequenz kann verändert werden durch Regulieren des Anfangsdruckes in Rohr 57 mit Hilfe des Ventils 67, so daß eine Anpassung an die Betriebsbedingungen durchgeführt werden kann. Die Einrichtung kann auf diese Weise so abgestimmt werden, daß eine elastische Ansprache aus dem Rohr 57 erhalten wird, die sich in Resonanz befindet mit den Pulsationen des rhythmischen öffnens und Schließens des von der Welle 47 getragenen Rotors.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Strömungsmittelsteuerventil mit einem Gehäuse mit einem Strömungsmitteleiniaß und einer Anzahl von gesonderten Auslassen, mit einem drehbaren Ventilglied zum aufeinanderfolgenden öffnen und Schließen der Auslässe derart, daß auf das Schließen eines Auslasses ein öffnen eines anderen Auslasses folgt, dadurch gekennzeichnet, daß ein langgestrecktes, aus einer biegsamen Wandung bestehendes Element (57) in dem Gehäuse (10) neben allen Auslassen (18,24) an einer solchen Stelle angeordnet ist, daß es die Energie der Strömungsmittelströmung bei einer Unterbrechung durch das Schließen eines Auslasses absorbieren und speichern und die absorbierte und gespeicherte Energie anschließend wieder abgeben kann, um die Strömung beim nächsten öffnen eines Auslasses zu verstärken.
2. Strömungsmittelsteuerventii nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abschnitt (64) des aus einer flexiblen Wandung bestehenden Elementes (57) außerhalb des Gehäuses (10) angeordnet ist, wobei ein Ventil (67) in dem genannten Abschnitt (64) angeordnet ist, um eine Druckbeaufschlagiing des Elementes (57) zu ermöglichen.
3. Strömungsmittelsteuerventii nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das aus einer flexiblen Wandung bestehende Element (57) einen Ausgangs-Innen-Druck aufweist, der geringer ist als der Druck im angelieferten Strömungsmittel, wodurch die Wandung (57) sich verbiegt und die gespeicherte Energie abgibt, um die Strömung in den Auslassen (18, 24) in Resonanz mit dem Rhythmus des öffnens und Schließens der öffnungen zu verstärken.
DE2602951A 1975-02-05 1976-01-23 Strömungsmittelsteuerventil Expired DE2602951C3 (de)

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