DE2037176A1 - Durch Berührung auslosende Leitungs anlage einer Bildröhre - Google Patents
Durch Berührung auslosende Leitungs anlage einer BildröhreInfo
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Description
PATENTANWÄLTE
β MÜNCHEN S3 WIOBNMAYERSTRASSEB
Unsere Zeichen: A 20370 /Do 27, Juli 1970
Firma SANDERS ASSOCIATES, INO., Daniel Webster Highway
South, Nashua, New Hampshire, TJ0S.A.
Durch Berührung auslösende leitungsanlage einer Bildröhre
Die Erfindung betrifft ein Wiedergabesystem mit vielen Auswahlmöglichkeiten
und, insbesondere, dafür einen Antwortdetektor.
In Vorrichtungen dieser Art. werden gespeicherte Daten auf einem Schirm dargestellt. Der Benutzer wählt gewisse Informationen
aua den wiedergegebenen Daten aua, um aus der Anlage eine gewisse Antwort zu erhalten. Im allgemeinen wählt
der Benutzer gewisse Daten auf dem Schirm aus, indem er auf die Daten deutet und dabei einen, über den ausgewählten Daten
gelagerten Sensor berührte Der Sensorausgang betätigt daraufhin einen Detektor, worauf die Anlage in irgendeiner
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Weise anspricht.
So könnte die Anlage in einer, für Lehrzwecke geeigneten Vorrichtung, auf dem Schirm eine Frage mit einer
Reihe von dabei möglichen Antworten wiedergeben. Beim Sehen der Frage, deutet der Lernende auf die, seiner
Meinung nach., richtige·ι Antwort und berührt den., mit dieser
Antwort gekoppelten Sensor. Ist die Antwort richtig, dann zeigt die Anlage an, daß die richtige Antwort gegeben
wurde, und stellt dann die nächste Frage mit dem dazugehörigen Antwortsatz. Wenn der Lernende die Frage jedoch
falsch beantwortet hat, dann meldet der mit der falschen Antwort in Verbindung stehende Detektorausgang eine
Falschanzeige. Dadurch wird der Lernende gezwungen, richtig zu antworten, bevor die nächste Frage und
der nächste Antwortsatz dargestellt wird. In einer weiteren Anwendung wird auf dem Schirm wiederum eine
Frage mit einer Anzahl cvon möglichen Antworten dargestellt. Der Benutzer wählt eine der Antworten durch daraufdeuten
aus, und betätigt den damit verbundenen Detektor. Der Detektorausgang bewirkt dann3 daß die Anlage eine
weitere Frage mit Antwortsatz auf dem Schirm darstellt, ■ die jedoch von der Beantwortung der früheren Frage abhängt.
Auf diese Weise läßt sich eine Antwortfolge für einen
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bestimmten Benutzer entwickeln.
Tatsächlich können diese Anlagen jederzeit verwendet werden um bestimmte Daten von einem größeren
Datensatz auszuwählen. Diese, auf dem Schirm wiedergegebenen Daten können eine Auswahl von Überschriften aus
einem Inhaltsverzeichnis oder eine Auswahl graphischer Darstellungen, die eine von mehreren Firmenabteilungen
betrifft, enthalten.
In vielen bekannten Anlagen dieser Art, bildet jeder Sensor Teil eines Kondensators in einem Detektoroszillator,
welcher normalerweise bei einer ausgewählten Frequenz schwingt. Falls der Benutzer seinen Finger in
die Nähe oder auf den Sensor legt, dann wird die Kapazität im Oszillator verändert, der dann die Frequenz
wechselt. Ein dazugehöriges Filternetzwerk bewirkt, ob diese neue Frequenz durchgelassen wird oder nicht,
je nach dem, ob die Anlage auf Vorhandensein oder NichtVorhandensein eines Signals reagiert oder nicht.
Der Ausgang des Filternetzwerks regä.t den weiteren Betriebsablauf der Anlage. Diese bekannten Anlagen
heben den Nachteil, daß die Auswahl durch eine Frequenzverschiebung einer der vielen, immer angeschalteten
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Oszillatoren ermittelt wird. Die Kopplung zwischen den Oszillatoren zu verhindern, ist sehr schwierig,
besonders dann, wenn die Anlage, z. B. bei vielen Oszillatoren, eine große Zahl von Antwortmöglichkeiten
aufweist. Diese Kopplung ergibt ein "Mitziehen" von Oszillatoren durch andere, wodurch die
Ermittlung eines ausgewählten Oszillators zu einem echten Problem wird. Durch die Anwendung von Oszillatoren
mit hohem Gütefaktor, die sich nicht so leicht "mitziehen" lassen, könnte das Problem evtl. gelöst
werden. Die Frequenzverschiebung des betreffenden Oszillators ist dann geringer und die Ermittlung
der Frequenzverschiebung erweist sich dann als
schwieriger und teurer, als gewünscht.
Eine weitere bekannte Anlage dieser Art ist in der US-Patentschrift 3 382 588 enthalten. In dieser
Vorrichtung bildet jeder Sensor in einem Abschnitt der Kapazitätsbrücke einen Kondensator. Wenn der
Benutzer seinen Finger in die Nähe eine» der Kondensatoren bringt, dann verändert sich die wirkende
Dieelektrizitäfeeffektive des Materials im Bereich der
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Ableitung. Dadurch verändert sich die Kapazität des Sensors und die Brücke wird aus dem Gleichgewicht
gebracht. Der Ausgang des Brückenschaltkreises betätigt dann ein damit zusammenhängendes Shyratron, welches das
weitere Verhalten der Anlage regelt.
Diese Vorrichtung ist jedoch nicht völlig befriedigend, da viele spezielle, transparente Kondensatoren,
am Wiedergabeschirm benötigt werden, welche verhältnismäßig schwierig und teuer herzustellen sind.
Zusätzlich benötigt diese Anlage eine beträchtliche Anzahl von Schaltanordnungen und spezielle Stufenschalter
um ihre Aufgabe zu erfüllen.
Es gibt noch andere, bekannte Anlagen dieser Art, doch weisen alle einen oder mehrere der oben
beschriebenen Nachteile auf.
Es ist das Ziel der Erfindung, eine derartige
verbesserte Miedergabeanlage mit vielfältigen Auswahlmöglichkeiten zu schaffen.
Außerdem soll ein Antwortdetektor mit vielen Auswahlmöglichkeiten für eine Wiedergabeanlage ge-
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schaffen werden, welche verhältnismäßig leicht und preiswert aus bekannten elektrischen Schaltelementen
herzustellen ist.
Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung/ einen
Antwortdetektor mit vielen Auswahlmöglichkeiten für eine Wiedergabeanlage zu schaffen, welche bei einer
verhältnismäßig niedrigen Spannung arbeitet.
Auch soll ein Antwortdetektor für eine Wiedergabean· lage geschaffen werden, die schnell und genau auf
die Antwortauswahl des Benutzers reagiert.
Es ist eine weitere erfindungsgemäße Aufgabe einen Antwortdetektor mit vielen Kanälen zu schaffen,
um Störungen zwischen den Antwortkanälen zu vermeiden.
Kurz zusammengefaßt, umfaßt die Anlage eine Datenverarbeitungsanlage, welche die darzustellenden
Daten speichert. Diese Anlage steuert eine Wiedergabevorrichtung, welche eine Kathodenstrahlenpöhre
treibt.
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Eine Anzahl von in Abständen angebrachten, parallelen Sensordrähten ist über einen Teil des Rb'hrenschirms
verteilt. Jeder dieser Drähte bildet einen Teil eines unabhängigen Detektors, dessen Ausgangsgröße die weiteren,
ausgegebenen Darstellungsdaten der Datenverarbeitungsanlage regelt. Je nach Anwendung könnten die Sensordrähte
eine Vielzahl von Konfigurationen aufnehmen.
Auf Befehl wird die erste Informationsgruppe der Datenverarbeitungsanlage auf einem Bildschirm dargestellt.
In der hier beschriebenen Anlage besteht diese Informationsgruppe aus einer mit möglichen Antworten
verbundenen Frage. Auf der Bildröhre ist jede Antwort räumlich so angebracht, daß sie mit einem, der darauf
angebrachten Drähte zusammentrifft. Durch Dajjufdeuten
wird eine der Artworten ausgewählt und der der
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Antwort zugeordnete Draht berührt. Erfolgt dies, dann sendet der mit dem Draht verbundene Detektor
ein Steuersignal zu der Datenverarbeitungsanlage aus, wodurch ein neuer Frage- und Antwortsatz dargestellt
wird, welcher von der Beantwortung der früheren Frage abhängt. So kann z. B. die erste
Frage lauten: "Rauchen Sie?" und hat folgende, mögliche Antworten: 1. "Nein", 2. "Selten", J>. "Mäßig",
und 4. "Stark". Wenn der Benutzer, den mit der Antwort 1 verbundenen Draht berührt, dann stellt der
Ausgangswert des entsprechenden Detektors der Datenverarbeitungsanlage eine zweite Frage mit dem dazugehörigen
Antwortsatz dar, die sich auf die negative Beantwortung der ersten Frage bezieht. Andererseits,
wenn der Benutzer die Antwort vier angibt und den damit verbundenen Draht berührt, dann sendet der
Detektor des betreffenden Drahtes ein Steuersignal zur Datenverarbeitungsanlage aus, woraufhin auf dem
Schirm eine andere Frage mit Antwortsatz dargestellt wird, welche von der bejahenden Antwort des Benutzers
der ursprünglichen Frage abhängt.
Jeder Detektor enthält einen programmierbaren
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Unijunction-Transistor-Oszillator, der später ausführlich
beschrieben wird, dessen zeitgesteuerter Kondensator die Körperkapazität des Benutzers mit
beinhaltet, die zwischen dem, mit dem Darstellungsschirm
verbundenen Draht und der Erde entwickelt wird.
Normalerweise ist der Transistor ausgeschaltet, so daß er nicht schwingt und kein Ausgangssignal
vom Detektor zur Datenverarbeitungsanlage sendet. Berührt der Benutzer den dazugehörigen Draht, dann
bewirkt die zwischen Draht und Erde sich ergebende Kapazität die Schwingung des Transistors,
wobei sein Ausgang als Steuersignal zur Datenverarbeitungsanlage zugeführt wird. Sobald der Benutzer seinen Finger
vom Röhrenschirm wegzieht, wird die Kapazität aus dem Oszillatorschaltkreis entfernt.und dieser schaltet
sich wieder aus, so daß kein Steuersignal mehr zur Datenverarbeitungsanlage übertragen wird.
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Somit sind alle Detektoren normalerweise ausgeschaltet,
so daß zwischen den verschiedenen Detektorenausgängen keine Beeinflußung' auftritt. Da die Anlage auf ein Vorhandensein
oder NichtVorhandensein eines Oszillatorsignals, und nicht
auf eine Frequenzverschiebung anspricht, reagiert sie ziemlich empfindlich auf die mit dem Pinger erfolgte Auswahl.
Aus dem gleichen Grund ist es nicht unbedingt erforderlich, Oszillatoren mit hohem Gütefaktor und aus hochwertigen Bau teilen
zu verwenden, wie es bisher in diesen Anlagen der Fall war. Die Gesamtkosten der Anlage können deshalb niedrig gehalten
werden. Außerdem kann jeder Oszillator bei sehr niedriger Spannung arbeiten, so daß der Benutzer bei Berührung
der Sensordrähte keinen Spannungsschlag bekommt.
Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
ist in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 teils in Blockdarstellung und teils in normaler Schaltung eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit vielen Auswahlmöglienkeiten,
und
Fig. 2 eine Anoden-Spannungskurve eines Unijunfcion-Transistors,
Fig. 1 zeigt eine Datenverarbeitungsvorrichtung 10,
welche ein Wiedergabegerät 12 steuert. Es ,enthält die bekannten Digital-Analogumwandler und Ablenkjoch zum Betrieb der
Kathodenstrahlenröhre 14.
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Eine Reihe von in Abständen, horizontal angebrachten Drähten 1 bis 4 sind über die untere Hälfte des Röhrenschirms
14a angebracht. Jeder Draht ist an der Außenseite der Röhre befestigt, wodurch er vom Finger 16 eines Benutzers berührt
werden kann. Diese Drähte führen zu unabhängigen, gleichartigen Detektroen 20a bis 2Od, wovon nur der letzte in Einzelheiten
dargestellt ist. Die Ausgänge der Detektoren 20a bis 20 d werden zur Datenverarbeitungsvorrichtun 10 als unabhängige
Steuersignale verwendet.
Die Datenverarbeitungsvorrichtung 10 speichert die von der Röhre 14 darzustellende Information. In der gezeigten
Anlage werden diese Informationen zu Datengruppen, wobei sämtliche Daten aus einer Frage mit einer Reihe von möglichen
Beantwortungen bestehen. Erhält die Vorrichtung 10 den Befehl "Start", dann wird die erste Informationsgruppe auf dem Röhrenschirm
14a dargestellt. Wie in Big. 1 dargestellt, erscheinen diese Angaben in der Weise, daß die Frage auf dem oberen Teil
und die Antworten auf dem unteren Teil des Röhrenschirms zu sehen ist bzw. sind. Auch ist jede Antwort räumlich so angebracht,
daß sich unter ihr einer der Drähte 1 bis 4 befindet. So ergibt sich aus dem dargestellten Beispiel, daß vier Beantwortungen
der Frage möglich sind, entsprechend den Drähten 1 bis 4.
Beim Lesen der Frage wählt der Benutzer eine der möglichen Antworten aus, indem er einfach auf die Antwort
deutet und _ IP
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dabei den entsprechenden Draht berührt. So, deutet der
Benutzer, wie in Figo 1 dargestellt, auf die unterste
Antwort und berührt dabei den Draht 4. Dadurch sendet der dazugehörige Detektor 20 d ein Ausgangssignal zur Datenverarheitungsvorrichtung
10, wodurch auf dem Schirm Ha eine weitere Frage mit Antwortsatz erscheint, die sich
aus der Beantwortung der vorausgegangenen Frage, deh„
Antwort Fr. 4» ergibt.
Hätte der Benutzer jedoch auf die oberste Antwort gedeutet und den Draht 1 berührt, dann würde der dazugehörige
Detektor 20a ein Ausgangssignal zur Datenverarbeitungsanlage
10 senden, wodurch eine andere Frage mit Antwortsatz dargestellt worden wäre, welche sich auf die gewählte
Antwort 1 beziehen würde. Hierdurch wird deutlich, daß diese Anlage jeden der vier Frage.:- und Antwortsätze
darstellen kann, je nach Beantwortung der ursprünglichen Frage des Benutzers.
Der gleiche Vorgang wird von einer nachfolgenden Frage
mit Antwortsatz wiederholt, so daß jede neue, auf dem Schirm 14a dargestellte Frage, von der Antwort des Benutzers
der vorausgegangenen Frage abhängt, wodurch für diesen Benutzer eine Antwortfolge entwickelt wirde
Jeder Detektor weist einen Oszillator auf, mit einem mit drei Anschlüssen versehenen, programmierbaren Unijunction-
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Tranaistor 24. Dies ist ein vierschichtiges, planar passiviertes
Bauelement, welches ausführlich in einer Verb'ffentli* chung der General Electric vom Nov. 1967 beschrieben wurde,
mit dem folgenden !Eitel:"Programmable Unijunction Transistor, (PUT)".
Der dazugehörige Sensordraht, z.B. 4, ist mittels eines
Kondensators 35 mit einer Anode 24a des Transistors 24, somit
wie eines Vorspannwiderstands 26 mit einer Stromquelle)positiver
Spannung, wie eine Batterie 28, verbunden. Die Transistorkathode 24c ist über einen Belastungswiderstand 32
mit Erde verbunden. Der Transistor 24 hat eine Basisklemme 24g» welche mit dem Abgriff eines Spannungsteilers verbunden
ist, und der die Widerstände 34, 36 zwischen Batterie 28 und Erde aufweist. Das Spannungsteilernetz regelt die Schwellwertspannung,
bei der die Diode (-Anode zur Basis) in die Vorwärtsrichtung vorgespannt wird, um den Transistor 24 auf
Durchlaß zu schalten·
Der Ausgang des Oszillators wird über den Belastungswiderstand
32 geführt· In der dargestellten Anlage, wird der Ausgang zur Datenverarbeitungsvorrichtung 10 geführt, mittels eines
einstufigen Transistorverstärkers 42, der aus Impedanzanpassunge^rund
-isolierungsgründen vorhanden ist«
-H-
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Fig. 2 stellt die Übertragung einer Anoden-Spannungskurve
eines Unijunction-Transistors dar· Wenn in der Anlage nach Fig. 1 kein zeitsteuernder Kondensator vorhanden ist, das
heißt, wenn der Benutzer nicht den Sensordräht bedann könnte der Transistor an jeden der durch Punkte gekennzeichneten
Bereiche A, B und C vorgespannt werden. Der Bereich hängt von dem, durch den Widerstand 26 zugeführten
Vorspannstrom ab.
Es wird nun angenommen, daß der vom Widerstand 26 zugeführte
Gleichstrom dergestalt ist, daß der Transistor 24 zu dem durch Punkt B dargestellten Bereich vorgespannt ist.
Wird jetzt der zeitsteuernde Kondensator hinzugefügt, dann ginnt dieser sich aufzuladen· Der in den Kondensator fließende
Strom füiflit zu einer Verminderung des durch den Transistor
fließenden Strom. Während sich der zeitsteuernde Kondensator auflädt, steigt die Spannung an ihm an. Dadurch erhöht
sich die Anodenspannung, und der Anodenstrom vermindert sich. Dieser Zustand hält an innerhalb des Bereichs
mit negativer Charakteristik des Transistors 24, und der Arbeltspunkt verlagert sich vom Punkt B auf das Gebiet A.
Wenn sich der zeltsteuernde Kondensator etwas oberhalb eines Minimalwertes befindet, dann vermindert sich der
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Strom durch den Transistor 24, bis er sich ausschaltet. Eine ausführliche Erläuterung der gesamten Betriebsabläufe,
und warum ein minimaler Kapazitätswert benötigt wird, 1st in einem Artikel der Elektrotechnik vom Feb. 1964 enthalten,
mit dem Titel: M The Unijunction Transistor in Relaxation
Circuits'1 .Wenn der zeitsteuernde Kondensator voll aufgeladen
ist, dann fließt in den Kondensator kein Strom mehr.Stattdessen fließt der Strom in den Transistor 24
und bringt ihn in den, durch Punkt B dargestellten Bereich mit negativer Charakteristik zurück, wobei sich die Spannung vermindert und der zeitsteuernde Kondensator sich
entlädt. Dieser Arbeitsablauf wiederholt sich, so daß der Transistor so lange als Kipposzillator arbeitet, bis der
Benutzer seinen Finger von dem ausgewählten Draht wegzieht.
Wenn der Transistor im Gebiet JV oder C vorgespannt wird,
dann ist dieses Gebiet stabil, und durch einen hinzugefügten Kondensator von der Anode zur Erde kann diese Stabilität
nicht verändert werden. Es sollte beachtet werden, daß das Gebiet B durch Vorspannung ebenfalls stabil wird,
doch instabil wir durch einen hinzugefügten, zeitsteuernden Kondensator.
Auch könnte, anstelle des bekannten, programmierbaren,
notwendigerweise vorgespannten Unijunction-Transistors
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auch ein gewöhnlicher Tansistor mit der erforderlichen
Vorspannung, oder praktisch jede andere Vorrichtung, innerhalb eines Bereichs mit negativer Charakteristik verwendet
werden.
Um einen zuverlässigen Betrieb zu gewährMsten, soll der Kondensator 35 in Reihe mit dem Sensordraht und der Anode
24a geschaltet sein. Wird der Kondensator 35 nicht verwendet, dann schwingt der Transistor 24 nicht, wenn der Benutzer
mit Erde in Verbindung steht und den Draht berührte Der Grund dafür liegt in einem, zum zeitsteuernden Kondensator
errichteten Gleichstromnebenschlußweg, so daß der Ladestrom des zeitsteuernden Kondensators direkt an die Erde geleitet
wird. Deshalb wird zum zuverlässigen Betriebsablauf ein Kondensator zusätzlich verwendet und mit den Sensordrähten
in Reihe geschaltet, um einen möglichen Gleichstromnebenschlußweg auszuschließen. Der Kondensator sollte groß genug
sein, so daß sein Einfluß auf die zeitsteuernde Kapazität
unbedeutend ist, d.h., der zeitsteuernde Kondensator ist jetzt der mit der Körperkapazität in Reihe geschaltete
Kondensator 35· Wenn der Kondensator 35 zu klein ist, dann
würde sich die Empfindlichkeit des Detektors vermindern.
In verschiedenen Anwendungen wird ein durch die gestrichelte Linie dargestellter Basiskondensator 44 im Nebenschluß
mit dem Widerstand 36 zusätzlich verwendet. Dabei erhöht
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sich die Amplitude des ursprünglichen Einschaltstoßes des
Ausgangsaigna]/ vom Detektor, was auf die Entladung der Kapazität
zwischen der Leitung 4 und Erde zurückzuführen ist,
Somit geht hervor, daß die Detektoren 20a bis 2Od alle ausgeschaltet
sind, und so lange nicht schwingen bis einer der Drähte 1 bis 4 berührt wird. Deshalb können zwischen
den Ausgängen der verschiedenen Detektoren keine Beeinflußungen auftreten, wie sie in den bisher bekannten, vergleichbaren
Anlagen auftreten. Ebenso die Tatsache, daß die Anlage eher auf Vorhandensein (oder Nichtvorhandensein) von Steuereingaben
vom Detektor 20a bis 2Od zur Vorrichtung 1O7 als auf
kleinere FrequenzverSchiebungen reagiert, führt zu eine·
genauen Ansprechen der Anlage, welches durch die Berührung des Benutzers ausgelöst wird·.
Da jeder Detektor eine einfache "Ein** oder "Aus"-Vorrichtung
hat, kann sie aus relativ preiswerten Teilen mittlerer Qualität hergestellt werden, im Vergleioh zu den Bauteilen
hoher Qualität bei einigen bekannten Detektoren Schließlich arbeiten die Detektoren 20a bis 2Od bei sehr niedriger
Spannung, ao daß der Benutzer bei der Berührung der Sensordrähte
keinem Schlag ausgesetzt wird.
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Claims (1)
- PATE NTANSPRÜCHEWiedergabeanlage mit vielen Auswahlmöglichkeijrtten gekennzeichnet durch einen Wiedergabeschirm (14a) zum Darstellen von Daten, die einem Benutzer zur Auswahl zu Verfügung stehen eine Reihe von Auswahldetektoren (20a-20d), sowie eine Reihe von Sensordrähten, welche am Schirm befestigt, mit verschiedenen Detektoren (20a-20d) verbunden und durch den Benutzer zu berühren sind, weiter eine Vorrichtung (10,12).um einen Datensatz auf dem Schirm darzustellen, so daß sich verschiedene Daten eines Datensatzes von verschiedenen Sensordrähten aufzeichnen lassen, und so angebrachte Detektoren, daß wenn der Benutzer auf die von ihm ausgewählten Daten zeigt und den entsprechenden Draht berührt, seine Körperkapazität bewirkt, daß der dazugehörige Detektor ein Signal aussendet, welches seine Datenwahl anzeigt, während die restlichen Detektoren in Ruhestellung bleiben.2. Wiedergabeanlage mit vielen Auswahlmöglichkeiten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß-19-009887/1867der Datensatz eine Frage und eine Auswahl von Antworten aufweist, und eine Wiedergabevorrichtung eine neue Frage mit Antwortsatz auf dem Schirm (14a) darstellt, die von der Beantwortung der ucsprünglich dargestellten Frage abhängt.5« Vorrichtung nach Anspruchl, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Detektor (20a - 2Od) einen normalerweise ausgeschalteten Oszillator aufweist, und jeder Draht mit dem Oszillator verbunden ist, so daß, wenn der Benutzer die Leitung berührt, seine Körperkapazitat den Oszillator anschaltet, welcher daraufhin das Ausgangsignal sendet, während die restlichen Oszillatoren der Anlage ausgeschaltet bleiben.4. Vorrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß der Oszillator einen Unijunction-Transistor (24) aufweist.5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Draht an die Anode des dazugehörigen Transistors (24) gekoppelt ist, und jeder Oszillator^ausgang aus der Kathode (24c) des Transistors kommt.- 20 009887/186 76. Vorrichtung nach Anspruch 5# dadurch gekennzeichnet, daß jeder Detektor einen Verstärker hat, um die Impedanz des dazugehörigen Oszillators an die der Wiedergabevorrichtung (12) anzupassen.7. · Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Leitung mit der Anode (24A) des dazugehörigen Transistors (24) mittels eines Kondensators (35) gekoppelt ist, um einen zuverlässigen Betrieb des Oszillators zu gewährleisten, ob dabei der Körper des Benutzers elektrisch: geerdet ist oder nicht.8. Detektor mit vielen Antwortmöglichkei~ten, dadurch gekennzeichnet, daß er einen Wiedergabeschirm (14A), eine Reihe von normalerweise in Ruhestellung befindlichen Oszillatorschaltkreisen, sowie eine Reihe von am Schirm befestigten Sensordrähten aufweist, welche mit verschiedenen Oszillatorschaltkreisen verbunden sind, so daß, wenn ein Benutzer einen der Sensordrähte berührt, seine Körperkapazität in den Oszillatorschaltkreis, der diesem Sensor beigeordnet ist, eingebracht wird, wodurch der Oszillatorschaltkreis ein Ausgangssignal aussendet, welches den berührten Sensor anzeigt, während die restlichen Oszillatoren in Ruhestellung bleiben.- 21 009887/186 79. Detektor nach Anspruch 8,dadurch gekennzeichnet, daß der Wiedergabeschirm (14A) eine Gesichtsfläche einer Kathodenstrahlenröhre (14) aufweist, und die Sensoren aus einem Drahtsatz bestehen die räumlich lind im Abstandlzueinander auf der Röhrenoberfläche angebracht sind.10. Detektor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Oszillator-Schaltkreis einen vierschichtigen, programmierbaren Unijunction-Transistor (24) mit drei Anschlüssen aufweist.11. Detektor nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Sensor im dazugehörigen Oszillatorschaltkreis an die Anode (24 A) des Transistors (24) gekoppelt ist, und der Ausgang des Oszillatorschaltkreises aus der Transistorkathode £: 24 c) kommt.12. Detektor nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß er außerdem einen, im Basiskreis jedes Transistors (24) dort eingefügten Kondensator (44) hat, um Einschaltstöße vom Transistors zu erhöhen, welche durch Berührung des dem Sensor zu-- 22 -009887/186 7- 22 geordneten Transistors (24) entstehen.13· Detektor nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß Hilfsmittel (42) zur Verstärkung jedes Oszillatorausgangs vorgesehen sind.14. Detektor nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Sensor und Transistor (24) ein Kondensator (35) angebracht ist.15· Wiedergabevorrichtung mit vielen Auswahlmöglichkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung eine Kathodenstrahlenröhre (14) aufweist, sowie eine Reihe von Drähten, weicht räumlich auf der Röhenfläche so angebracht sind, daß sie von einem Benutzer berührt werden können, weiter eine Datenverarbeitungsanlage (10) zur Speicherung von Datensätzen, außerdem ein Wiedergabegerät (12), welches auf den Ausgang der Datenverarbeitungsanlage reagiert, um einen Datensatz auf der Röhrenoberfläche darzustellen, so daß die ausgewählten Daten den an. der Röhrenoberfläche befindlichen Drähten zugeordnet sind, und eine Reihe von ausgewählten Detektoren (20 a - 20 d) , die mit den verschiedenen Drähten- 23 009887/1867verbunden sind, wobei jeder Detektor nur dann ein Ausgangssignal sendet, wenn eine Kapazität in den Detektorschaltkreis eingefügt wird. Wenn ein Benutzer auf die Daten deutet, und den diesem Detektor beigeordneten Draht berührt, woraufhin der Ausgang des Detektors zur Datenverarbeitungsanlage (lO)geht, so daß jeder Datensatzausgang der Anlage von der Datenauswahl des Benutzers des vorherigen Datensatzes abhängt.16. Vorrichtung nach Anspruch 15* dadurch gekennzeichnet, daß jeder Detektor (20 a - 2Od) einen programmierbaren, vierschichtigen Unijunction-Transistor (24) mit 5 Anschlüssen aufweist, der in einer Oszillatorschaltung eingefügt ist, und welche nur dann schwingt, wenn ein Benutzer den, dem Transistor zugeordneten Draht berührt.17. Detektorschaltkreis, welcher durch Berührung eines Tastdrahtts auf die Körperkapazität eines Benutzers reagiert, gekennzeichnt durch einen so angebrachten Draht, der von dem Benutzer berührt- 24 -009887/1867wird und einen Oszillator, der mit diesem Draht verbunden ist, und nur dann schwingt, wenn der Benutzer diesen Draht berührt.18. Detektorschaltkreis nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Oszillator einen Unijunction-Transistor (24) aufweist, während der Draht mit der Anode (24 A) des Transistors gekoppelt ist, und von der Kathode (24 ö) dieses Transistors ein Oszillatorausgang abgeleitet ist.19· Detektorschaltkreis nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Draht mittels eines Kon* densators an diese Anode (24 A) gekoppelt ist, um ein Versagen dieses Detektors zu verhindern, wenn der Benutzer geerdet ist.009887/1867
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