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DE2036993A1 - Lesegerat fur gelochte Informations trager - Google Patents

Lesegerat fur gelochte Informations trager

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Publication number
DE2036993A1
DE2036993A1 DE19702036993 DE2036993A DE2036993A1 DE 2036993 A1 DE2036993 A1 DE 2036993A1 DE 19702036993 DE19702036993 DE 19702036993 DE 2036993 A DE2036993 A DE 2036993A DE 2036993 A1 DE2036993 A1 DE 2036993A1
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DE
Germany
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scanning
reading device
magnetic
shaped
reader
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702036993
Other languages
English (en)
Inventor
Northbrook Bradbury Wilburn F, III (V St A)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCM Corp
Original Assignee
SCM Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCM Corp filed Critical SCM Corp
Publication of DE2036993A1 publication Critical patent/DE2036993A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K7/00Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns
    • G06K7/04Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by mechanical means, e.g. by pins operating electric contacts
    • G06K7/042Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by mechanical means, e.g. by pins operating electric contacts controlling electric circuits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Artificial Intelligence (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Magnetic Heads (AREA)
  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Description

ON..IN·. DIPL..INO. M.SC. CICL.-I·»- V*. DJ». 01PL.-PHVS.
HÖGER - STELLRECHT - GRIESSBACH - HAECKER
a 38 152 b PATENTANW*tTE IN Stuttgart 2036993
k - 71 .
19. Mai 1970
SCM Kleinschmidt 299 Park Avenue, New York, N.Y., U.S.A.
Lesegerät für gelochte Informationsträger
Die Erfindung betrifft ein lesegerät für gelochte Informationsträger mit mindestens einem Abtastorgan, dessen Eingreifen in eines der Stanzlöcher des Informationsträgers eine Veränderung des magnetischen Flusses in einem magnetischen Kreis hervorruft, welcher mindestens eine Ausgangswicklung trägt, in der die Veränderungen des magnetischen Flusses elektrische Signale erzeugen.
Ein derartiges Lesegerät ist aus der USA-Patentschrift 2 782 989 bekannt. Bei der dort beschriebenen Anordnung ist das Abtastorgan als ein von einem Träger gehaltertes Bündel von Stahldrähten ausgebildet, welches auf der Oberseite des Informationsträgers entlanggleitet und bei Vorliegen eines Stanzloches durch dieses hindurchtritt und dann den Luftspalt eines magnetischen Kreises schließt, dessen Flußänderung über eine Aüsgangswicklung ausgewertet wird.
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Die bekannte Vorrichtung wurde in der Absicht geschaffen, den bei normalen elektrischen Bürsten zu beobachtenden Abbrand zu vermeiden und eine sicherere Funktion des Lesegeräts bei größerer Dauerhaftigkeit desselben zu erreichen. Der bekannten Vorrichtung haftet jedoch der Nachteil an, daß die mit den Drahtbündel erreichbaren Flußänderungen relativ gering sind und daß ferner aufgrund der Tatsache, daß wenn auch in schneller Folge jeweils nur ein einzelner Draht in das Loch eintritt, bis schließlich das ganze Bündel innerhalb des Loches liegt, tk die Änderung des magnetischen Flusses nicht schlagartig eintritt, wodurch der nutzbare Pegelsprung verkleinert wird. Ferner muß es als Nachteil der bekannten Vorrichtung angesehen werden, daß sich auf beiden Seiten des Informationsträgers Teile der Lesevorrichtung befinden, wodurch beispielsweise bei bandförmigen Informationsträgern, d.h. bei Lochstreifen, die einfache Einlegbarkeit und Auswechselbarkeit beeinträchtigt wird.
Ausgehend von diesem Stande der Technik lag der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Lesegerät für gelochte Informationsträger der eingangs beschriebenen Art den Vorschlag zu bringen, das die geschilderten Nachteile vermeidet. P Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Abtastorgan als einheitliches starres, mit einer Abtastnase versehenes Element ausgebildet ist, welches zumindest teilweise aus magnetischem oder magnetisierbarem Material· besteht und derart beweglich angeordnet ist, daß es den während der restlichen Zeit geöffneten magnetischen Kreis bei Eingreifen der Abtastnase in ein Stanzloch des Informationsträgers schließt oder umgekehrt. Der entscheidende Vorteil dieser Vorrichtung liegt darin, daß mit dem einheitlichen starren Abtastorgan bei Einrasten seiner Abtastnase in ein Stanzloch des Informationsträgers schlagartig großflächige magnetische Kontakte geschlossen werden können und daß somit entsprechend kräftige
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und schnelle Flußänderungen erzeugt werden können. Des weiteren bietet das erfindungsgemäße Lesegerät den Vorteil, daß es einschließlich seiner Abtastorgane auf einer Seite des ' Informationsträgers angeordnet werden kann und daß somit einer einfachen Einleg- und Fördervorrichtung für die Informationsträger nichts im Wege steht. Darüber hinaus kann das Lesegerät gemäß der Erfindung auch vor dem Einbau justiert werden und im Falle des Auftretens von Fehlern leicht ausgetauscht werden.
Das erfindungsgemäße Lesegerät besitzt des weiteren nur eine kleine Anzahl von Teilen, ist einfach im Aufbau, leicht zu handhaben, wirtschaftlich herzustellen, kompakt und zuverlässig. Das erfindungsgemäße Lesegerät ist ferner geeignet, die üblichen gelochten Informationsträger zu tasten. Bei der praktischen Verwendung der Erfindung ist ein magnetischer Kreis für jede über die Breite des Informationsträgers vorgesehene Codstelle vorhanden. Dabei wird eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Lesegeräts bevorzugt, bei der die den einzelnen Abtastorganen zugeordneten magnetischen Kreise auf elektrischem Wege erregt werden, wobei das Öffnen und Schließen der Kreise durch Teile der Abtastorgane erfolgt. Die elektromagnetische Erregung der magnetischen Kreise hat den Vorteil, daß sie impulsförmig erfolgen kann, wobei entweder Gleichstrom- oder Wechselstromimpulse verwendet werden, und zwar jeweils dann, wenn sich die Stanzlöcher des Informationsträgers bezüglich der Abtastorgane in der Lessstellung befinden. Der Erregerstrom kann aber auch in Form von Gleichstrom oder von Y/echselstrcm der Erregerwicklung kontinuierlich zugeführt werden. Bei einer impulsförmigen Speisung der Erregerwicklung ergibt sich jedoch der Vorteil, daß zum Auftrennen des magnetischen Kreises durch Kippen des Abtastorgans nur eine geringe Kraft benötigt wird, weil die Erregerwicklung zu diesem Zeitpunkt nicht gespeist ist, so daß
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nur der Restmagnetismus zu überwinden ist.
Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform enthalten die den einzelnen Abtastorganen zugeordneten magnetischen Kreise einen Permanentmagneten. Diese Ausführungsform besitzt den Vorteil, daß dem eigentlichen Lesegerät kein Strom zugeführt werden muß.
Als günstig haben sich auch Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Lesegeräts erwiesen, bei denen der magnetische Kreis dadurch zustandekommt, daß die Abtastorgane aus Permanentmagneten bestehen oder solche enthalten.
Bei allen Ausführungsformen der Erfindung hat es sich als günstig erwiesen, wenn das Ausgangssignal mittels einer induktiv an den jeweiligen magnetischen Kreis angekuppelten Ausgabewicklung erzeugt wird. Die Ausgabewicklungen können mit einer geeigneten Auswerteeinrichtung verbunden werden.
Als besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Lesegeräts hat sich auch erwiesen, daß es nahezu vollständig aus Stanzteilen hergestellt werden kann. Insbesondere die Abtastorgane und die Bauteile, welche die magnetischen Kreise bilden, sowie ferner die Führungsstücke, die Abstandsstücke und die Halterungen für die Abtastorgane können aus handelsüblichen Blechen ausgestanzt werden. Darüber hinaus können gemäß der Erfindung Lesegeräte konstruiert werden, die jede beliebige Anzahl von Abtastorganen besitzen, und zwar in Abhängigkeit davon, wieviele .Codstellen auf dem abzutastenden Informationsträger vorgesehen sind.
Als besonders günstig hat sich bei dem erfindungsgeinäßen Lesegerät eine Ausführungsform der Abtastorgane erwiesen, bei denen die /btnstnapen wesentlich kleiner sind als die
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entsprechenden Stanzlöcher und an ihrem vorderen Ende Konturen besitzen, die der Kontur der rückwärtigen Kante der Stanzlöcher entsprechen,und bei der ferner die Oberseite einen spitzen Winkel mit dem vorderen Ende der Abtastnase einschließt , so daß deren Eindringen in die Stanzlöcher und deren Austreten aus den Stanzlöchern erleichtert wird.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Lesegeräts für gelochte Informationsträger, bei welchem sich das Abtastorgan in seiner einen Stellung befindet;
Fig. 2 eine Teilansicht des Lesegeräts gemäß Fig. 1, bei welchem sich jedoch das Abtastorgan in einer zweiten Stellung befindet;
Fig. 3 eine perspektivische Teilansicht eines erfindungsgemäßen Lesegeräts, wobei jedoch nur •ein Abtastorgan dargestellt ist;
Fig. 4- einen Schnitt längs der Linie 4-4 in Fig. 1; Fig. 5 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes
Lesegerät in Richtung des Pfeiles 5 in Fig. 1;
Fig. 6 eine Draufsicht auf einen Teil eines üblichen gelochten Informationsträgers sowie eines Abtastorgans;
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines L-fÖrmigen Bauelementes, wie es bei dem Lesegerät gemäß Fig. 1 bis 5 Verwendung findet;
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht eines U-förmigen Bauteils, wie es in dem Lesegerät gemäß Fig. bis 5 Verwendung findet;
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Fig. 9 eine Seitenansicht eines Teils eines Informationsträgers mit Schuppenlochung sowie eines Teils eines Abtastorgans; 1
Fig.10 eine Draufsicht auf einen Teil eines Informationsträgers mit Schuppenlochung sowie einen Teil eines Abtastorgans gemäß Fig. 9;
Fig.11 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Lesegeräts, bei welcher das Abtastorgan auf einer Schneide gelagert ist; ·
Fig.12 eine vergrößerte Darstellung eines Schnitts durch ein erfindungsgemäßes Lesegerät längs der Linie 12-12 in Fig. 11;
Pig.13 eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Lesegeräts, bei welchem der magnetische Kreis einen Permanentmagnet enthält;
Fig.14 eine Ansicht der linken Seite des in Fig. 13 dargestellten Lesegeräts;
Fig.15 eine perspektivische Darstellung eines der Abstandsstücke, die Fig.14 zeigt und
Fig.16 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Lesegeräts, bei welchem jedes Abtastorgan aus einem Permanentmagneten besteht.
In den Fig. 1 bis 10 der Zeichnung ist eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Lesegeräts dargestellt und insgesamt mit dem Bezugszeichen 20 versehen.* Dieses Lesegerät dient der Abtastung von Stanzlöchern 21, die in einem Informationsträger R vorgesehen sind. Der Informationsträger R ist als üblicher Lochstreifen dargestellt, bei dem in jeder Zeile Stanzlöcher in jeder von acht verschiedenen Positionen quer zu seiner Längsrichtung vorgesehen sein können, sowie ferner
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Transportlöcher 22, durch die der Lochstreifen weiterbewegt werden kann.
Eine Transportrolle 23, die an ihrem Umfang mit Zähnen oder Zapfen 24 versehen ist, ist auf einer Antriebswelle 25 gelagert. Die Antriebswelle 25 wird durch die abgehende Welle eines Elektromotors 26 gebildet. Der Elektromotor 26 kann ein Schrittschaltmotor sein oder ein ständig laufender Elektromotor, falls dies erwünscht ist. Das Lesegerät 20 und der Elektromotor 26 sind mit einem Rahmen 27 verbunden.
Das Lesegerät 20 ist mit Abtastorganen 28 versehen, von denen jeweils eines jeder Spur des Informationsträgers zugeordnet ist und die dort befindlichen Stanzlöcher abtastet. Die Abtastorgane 28 sind als flache einheitliche Teile dargestellt. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist ein Informationsträger für einen achtstelligen Cods vorgesehen, so daß acht Abtastorgane erforderlich sind. Des weiteren ist ein zusätzlicher Abtasthebel vorgesehen (Fig. 4), der unterhalb der Transportlöcher 22 liegt. Da dieser zusätzliche Abtasthebel 28' nicht in die Transportlöcher 22 eingreifen kann, wird er so lange in der Stellung gehalten, die für ein Abtastorgan in Fig. 2 dargestellt ist, wie sich ein Informationsträger in dem Lesegerät befindet. Der zusätzliche Abtasthebel 28' dient also lediglich dazu, das Vorhandensein eines Informationsträgers in dem Lesegerät festzustellen.
Da die Abtastorgane identisch sind, soll nachstehend nur eines von ihnen beschrieben werden. Das Abtastorgan 28 besitzt eine Abtastnase 29, die so bemessen ist, daß sie in ein Stanzloch 21 eingreifen kann. Die Abtastnase 29 besitzt an ihrem in Laufrichtung des Informationsträgers R vorderen Ende Konturen,.· die ungefähr der Kontur eines Stanzloohes 21 entsprechen. Gemäß ei υ or bevorzugten Ausführun- ::!>■· r ist der Radius des vor-
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deren Endee 30 vorzugswelee geringfügig kleiner els der Radius einet Sttnilochee 21, wie man am besten In flg. 6 erkennt. Die Breit« der Abtastnase 29, die mit den Bezugs«· seichen 31 beseichnet 1st, iat wesentlich geringer als der Durchmesser eines Stanaloches 21. Hinzu kommt, daß die Breite der Abtastnase, wie man in Pig. 6 erkennt, wesentlich kleiner ist als die Breite des übrigen Abtastorgans 28, die mit dem Bezugszeichen 32 bezeichnet ist. Die Abtastnase 29 weißt ferner eine in Laufrichtung des Trägers schräg nach unten abfallende Oberseite 33. auf, die einen spitzen Winkel mit dem vorderen Ende 30 bildet. Man erkennt dies am besten in Pig»9» Obwohl die Oberseite 33 bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel aus Gründen der Wirtschaftlichkeit flach ausgebildet ist, kann die Oberseite auch gekrümmt sein, und zwar derart, daß der Mittelpunkt der Oberflächenkrümmung etwa mit der Drehachse des Abtastorgane 28 zusammenfällt. Die vorstehend beschriebene Ausbildung der Abtastnase 29 ermöglicht das Abtasten von Lochstreifen bzw. -karten mit den üblichen Stanzlöchern 21, wie dies in Fig. 6 gezeigt ist. Die erfindungsgejnäßen Abtastorgane sind aber auch für das Abtasten von Informationsträgern mit sogenannter Schuppenlochung geeignet, wie dies anhand der Pig. 9 und 10 verdeutlicht wird* Ein typischer Aufzeichnungsträger mit Schuppenlochung und dessen Herstellung ist beispielsweise in der USA-Patentschrift 2 255 794 beschrieben,
Jedes Abtastorgan besitzt ein Teilstück 34, das einen eines magnetischen Kreises bildet. Außer den Abtastorganen bzw. 28· enthält das Lesegerät 20 in alternierender Beihenfolge jeweils unter sich gleiche, flache, L-fo'rmige platten 35 (vergl, Fig. 7) und U-fÖriDige Teile 36 Pig. 8). Jede der L-förmigen Trennplatte?! 35 besitzt zwei Schenkel 37 und 38 und ,jedes der U-förmigen Teils 36 zwei Schenkel 39 und 40, die durch einen Steg 41 witeiBaiwäer ver-
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bunden sind. Die Schenkel 38 der L-fÖrmigen Trennplatten 35 und die Stege 41 der U-förmigen Teile 36 sind jeweils mit Aussparungen 42 und 43 versehen. Durch diese Aussparungen·42 und 43 greifen Bolzen 44 und 45 hindurch, die mit dem Rahmen 27 verschraubt sind. Wenn die Bolzen 44 und 45 festgeschraubt sind, dann pressen sie die Bauteile 35 und 36 zusammen. Zwischen der äußersten Trennplatte 35 und dem Rahmen 27 ist ein Abstandsstück 46 vorgesehen. Der Schenkel 37 jeder der L-förmigen Trennplatten 35 ist länger als der Schenkel 39 jedes der U-förmigen Teile 36. Die oberen überstehenden Enden der L-förmigen Trennplatten 35 können somit als Führungen für die dazwischen schwenkbar angeordneten Abtastorgane 28 dienen. Der Schenkel 37 jeder.der L-fÖrmigen Trennplatten 35 besitzt an seinem oberen Ende ein Loch 47» durch welches eine Stange 48 hindurchgreift, jedes der Abtastorgane 28 ist mit einer quadratischen Aussparung 49 versehen, in welcher die Stange 48 liegt. Durch die Stange 48 wird eine Verschiebung der Abtastorgane 28 verhindert, wenn sie sich zwischen der in Fig.1 und der in Fig.2 gezeigten Stellung hin- und herbewegen.
Ei wird angenommen, daB siotliobe Abtastorgan· 28 achwemkbar gelagert sind. Ihre Schwenk- biw. Schaukelbewegung führen die Abtastorgane 28 bei dem dargestellten Ausführungebeispiel auf der Oberseite der U-förmigen Teile 36 aus. Sie sind su diesem Zweck mit einer abgerundeten Kante 28" versehen. Bei dieser Bewegung der Abtastorgane führt die Abtastnase 29 eine Bewegung längs einer Kurve durch, die annähernd ein Bogenstück darstellt. Die Abtastorgane 28 sind einzeln durch Blattfedern 27* belastet, die in geeigneter Weise an dem Informationsträgertisch 60 befestigt sind und so an den Abtattorganen 28 angreifen, daß sie diese bezüglich ihrer Drehachse im Uhrzeigersinn zu verdrehen suchen.
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Die Sohenkel 37 und 39 der L-förmigen Trennplatten bzw. der U-förmigen Teile 36 sind von einer Erregerwicklung 50 umgeben. Die U-förmigen Teile 36 und vorzugsweise auch die ' Trennplatten 35 bestehen aus magnetisierbarem Material. Ein geeignetes und billiges Material ist beispielsweise kaltgewalzter Stahl. Ein Generator 51 ist einerseits über eine Verzögerungsschaltung 51' mit der Erregerwicklung 50 verbunden und andererseits über eine Motorsteuerschaltung 51" «it dem Elektroootor 26. Bei einer bevorzugten Betriebsweise wird ein Lesesignal dem Generator 51 zugeführt. Der Generator 51 erregt daraufhin den Elektromotor 26 über die Motorsteuer-Bchaltung 51 ",und sobald nun der Aufzeichnungsträger in die Lesestellung gebracht, ist (Fig.1), liefert die Verzögerungsschaltung 51' einen Erregerimpuls an die Erregerwicklung Der an die Erregerwicklung 50 abgegebeneErregerinpuls kann entweder ein Gleichetromimpuls sein, der die Form einer Spitze hat, oder ein Wechseletronimpuls. Ein solcher Stromstoß oder -lnpuls kann auch durch Betätigung eines Schalters 50* erreicht werden, wenn eine Abtastung des Informationsträgers ftwüiuoht wird, obnt daβ diestr weittrgetcbobeo wird. Sin besonderer Vorteil 1st darin su sehen, da· isr sicklung nur dann Energie zugeführt wird, wenn sich dar Aufzeichnungsträger in der Abtaststellung (Fig. 1) befindet. Wtnn der Erregeriapule beendet ist, dann hören dia Mfnetischen Krals· auf zu existieren und es bleibt, falls überhaupt, nur noch ein Restmagnetismus in dem entsprechenden Kreis, welcher versucht, das Abtastorgan in der in Fig. 1 gezeigten Stellung zu halten» Es besteht somit keine Notwendigkeit, die.volle magnetische Feldstärke beim Drehen der Abtastorgane 28 in die in Fig. gezeigte Stellung zu überwinden, wie dies der Fall ist, wenn ein Permanentmagnet verwendet wird.
Jedes der U-förmigen Teile 36 bildet den Kern eines Elektromagneten. Die Erregerwicklung 50 ist für alle U-förmigen Teile
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36 gerne inaeea vorgesehen. Die einzige Erregerwicklung 50 umgibt die Schenkel 37 und 59 der miteinander verbundenen Bauteile 35 und 36« Durch Erregung der Erregerwicklung 50 werden gleichzeitig sämtliche magnetischen Kreise aufgebaut. Biese magnetischen Kreise sind nun entweder geschlossen, und zwar wenn sich das zugehörige Abtastorgane in der in Fig. 1 gezeigten Stellung befindet, in der dessen Teilsttick 34 einen Teil des geschlossenen magnetischen Kreises bildet. Befindet sich dagegen das entsprechende Abtastorgan in der in Pig. 2 gezeigten Stellung, dann ist der zugehörige magnetische Kreis geöffnet. Jedem der magnetischen Kreise ist eine eigene Ausgangswicklung 53 zugeordnet, die elektromagnetisch mit dem ü-förmigen Teil 36 gekoppelt ist. Polglich ist jedem Abtastorgan ein eigener magnetischer Kreis und eine eigene Ausgangswicklung 53 zugeordnet. Die Ausgangswicklungen 53 sind jeweils auf dem Schenkel 40 der TJ-förmigen Teile 36 angeordnet. Wird, nun die Erregerwicklung 50 erregt, dann entsteht bei denjenigen magnetischen Kreisen, bei denen sich das Abtastorgan in der in Pig. 1 gezeigten Stellung befindet, auf den Ausgangsleitungen 54, die mit den Ausgangswicklungen 53 verbunden sind, ein starkes Ausgangssignal, während bei denjenigen magnetischen Kreisen, bei denen sich das zugehörige Abtastorgan in der in Pig. 2 gezeigten Stellung befindet, nur ein vernaehlässigbares, schwaches Ausgangssignal auf den Ausgengeleitungen 54 auftritt, die mit den Ausgangewicklungen verbunden sind. Es wird somit deutlich, daß die Stärke des Ausgangssignals jedes magnetischen Kreises durch die Stellung des zugehörigen Abtastorgans 28 bestimmt wird. Das eine Ende ier Ausgangsleitungen 54 ist jeweils mit einer leitung 56 verbunden, die an eine Auswerteeinrichtung 57 geführt ist. Die anderen Enden 55 äer Ausgangsleitungen sind jeweils einzeln mit der Auswerteeinrichtung 57 verbunden. Die an äen Enden 55 der Ausgangsleitungen auftretenden Signale sind lamer dann hoch, wenn das zugehörige Abtastorgan 28 gerade ein
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Stanzloch in dem Informationsträger R abtastet. Andererseits
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ist der Spannungspegel auf denjenigen Leitungen, der/zugeordnetes Abtastorgan gerade kein Stanzloch in dem Informationsträger R abtastet, vernachlässigbar gering. Das Lesegerät 20 stellt folglich die Anwesenheit oder Abwesenheit von Stanzlöchern in den verschiedenen Spuren, die quer über den Aufzeichnungsträger R vorgesehen sind, fest und übersetzt die Anwesenheit eines Stanzloches in einen Typ eines Ausgangssignals (hohe Spannung) und die Abwesenheit eines Stanzloches in ein andersartiges Ausgangssignal (kleine Spannung). Wenn beispielsweise,das erste, das zweite und das neunte Abtastorgan 28 ein Stanzloch 22 ertasten, dann drehen sich diese Abtastorgane von der in Pig. 2 gezeigten Stellung in die in Fig· 1 gezeigte. Die übrigen Abtastorgane 28 ertasten kein Stanzloch und bleiben somit in der in Fig. 2 gezeigten Stellung. Der zusätzliche Abtasthebel 28' bleibt ebenfalls in der in Pig. 2 gezeigten Stellung, da die Transportlöcher 22 zu klein sind, als daß seine Abtastnase in diese eindringen könnte. Die Ausgangswicklungen 53, die dem ersten, zweiten und neunten Abtastorgan zugeordnet sind, liefern «in Ausgangssijnal des einen Typs, während die Wicklungen, die mit den übrigen Abtastorganen verbunden sind, ein Ausgangssignal entgegengesetzten Typs liefern. Auf diese Weise stellt das Lesegerät 20 fest, ob auf den entsprechenden Aufzeichnungsspuren Stanzlöcher vorhanden sind oder nicht und übersetzt den Cod auf dem Aufzeichnungsträger in entsprechende parallele Ausgangssignale. Die beiden Arten von Ausgangssignalen sind unterscheidbar und können von der Auswerteeinrichtung 57 ausgewertet werden.
Wie aus den Fig. 1 und 2 deutlich wird, wird der Informationsträger R über einen Aufzeichnungsträgertisch 60 geführt, der mit Aussparungen 61 versehen ist, durch welche die Abtastorgane 28 hindurchgreifen. Über Halteelenente 63 und Drehzapfen 64 ist ein Niederhalter 62 mit dem Rahmen 27 ver-
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bunden.. Der Niederhalter 62 wird in der in Pig. 1 und 2 gezeigten Stellung durch eine Verriegelung (nicht dargestellt) festgehalten, solange das Lesegerät arbeitet. Die Verriegelung kann jedoch gelöst werden, so daß der Niederhalter .62 in eine senkrechte Stellung gedreht werden kann. Der Niederhalter verhindert, daß die Abtastorgane 28 den Informationsträger anheben. Dr der Informationsträger R durch den Niederhalter 62 unten hält, kann der Aufzeichnungsträger R die Abtastorgane in der in Pig. 2 gezeigten Stellung halten. Wenn ein Stanzloch 21 in den Bereich eines Abtastorgans 28 gelangt, dann kann dieses Abtastorgan 28 sich von der in Pig. 2 gezeigten Stellung in die in den Pig. 1, 3f 6, 9 und 10 gezeigte Stellung drehen, wobei das Teilstück 34.sich gegen die Polfläche 65 des U-förmigen Teils 36 anlegt. In dieser Stellung steht das vordere Ende 30 der Abtastnase 29 in Eingriff mit der rückwärtigen Kante des jeweiligen Stanzloches 21, wie man am besten in den Pig. 6 und 9 erkennt. Wenn sich der Informationsträger R weiterbewegt, dann dreht die rückwärtige Kante des Stanzloches das Abtastorgan 28 von der in Pig. 1 gezeigten Stellung in die in Fig. 2 gzeigte. Das Abtastorgan 28 verbleibt in der in Pig. 2 gezeigten Stellung, bis das nächste Stanzloch 21 zu ihm gelangt. Daraufhin dreht sich das Abtastorgan erneut in die beispielsweise in Pig. 1 gezeigte Stellung.
Bei dem in Pig. 11 und 12 dargestellten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Lesegeräts werden für entsprechende Teile die gleichen Bezugszeichen verwendet wie bei dem Ausführungsbeispiel, das anhand der Pig. 1 bis 10 erläutert wurde, wobei ihnen jedoch jeweils der Buchstabe Ma" hinzugefügt ist. Dae Lesegerät 2OA besitzt Abtastorgane 28a, die drehbar auf im wesentlichen U-förmigen Teilen 36a gelagert sind, wobei die Lagerung nach Art eines Schneidenlagers ausgebildet ist. Die Teile 36 sind durch im wesentlichen L-förmige Trennplatten 35a voneinander getrennt. Die oberen Enden der Trennplatten 35a überragen die Enden der Teile 36a ausreichend, um
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als Führungen für die Jeweils- zugeordneten Abtaatorgane 28a dienen su könnend Darüber hinasas bilden die überstellenden Enden der Trennplatten 55a zusätzlich magnetische Nebenschlüsse zwischen den U-föriaigen Teilen 36a unä den zugeordneten Abtastorganen 28a« Dies ergibt sietis da die Trennplatten 35a sowohl die Abtsstorgaae 28a als auofe. die Seile 36a berühren und weil die Trennplatten 35a ebenso wie die Teile 36a und die Abtastorgane 28a aus nsagnetisierbarss Material bestehen« Jedes Abtastorgan 28a ist ait einer ¥<=förmigen Aussparung 70 versehen. Der eine Schenkel des U-förmigen Teils besitzt ein ebenfalls V-förmiges Ende 71« Der Winkel des V-förmigen-Endes 71 ist vorzugsweise gerade, um soviel kleiner als der Winkel der Aussparung 70, daB sich das Abtastorgan 28a zwischen den in Pig. 1 und 2 gezeigten Stellungen drehen kann» Die beschriebene Ausführungsform wird deshalb bevorzugt, weil diese Konstruktion einem guten magnetischen SehluS zwischen dem Schenkel 39a des ü-förmigen Teils 36a und den Teilstück 34a des Abtastorgans 28a förderlich ist. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Pig. 11 und 12 ist kein der Stange 48 entsprechendes Halteorgan vorgesehen, da die V-förmige Spitze 71 stets den Scheitel der V-förmigen Aussparung 70 sucht.
Bei dem in den Pig. 13, 14 und 15 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind entsprechende Teile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet wie in den Pig. 1 bis 10, wobei ihnen jedoch jeweils der Buchstabe "b" hinzugefügt ist. Das Lesegerät 2OB ist mit Abtastorganen 28b versehen, die drehbar auf dem einen und durch den einen Pol eines Permanentmagneten 80 gehaltert sind. Der Permanentmagnet 80 ist sämtlichen ma gnetischen Kreisen dieses Lesegerätes gemeinsam. Es sind quadratische Platten 81 vorgesehen, von denen jede ein Loch hat, durch welches die Stange 48b hindurchgreift. Die quadratischen Platten 81 stehen in Kontakt mit den benachbarten Abtastorganen 28b und mit dem einen Pol des Permanentmagneten 80; Die qua-
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dratischen Platten 81 sorgen für den richtigen Abstand zwischen den Abtastorganen 28b, führen die Abtastorgane 28b bei deren Drehbewegungen und sorgen, da sie aus magnetisierbarer^ Material bestehen, für einen magnetischen Kontakt zwischen dem Permanentmagneten 80 und den benachbarten Abtastorganen. Das Lesegerät 2OB enthält ferner in alternierender Reihenfolge I-förmige Platten oder magnetische Brücken 82 und rechteckige Platten 85. Die Brücken 82, die.sich gegen den anderen Pol des Permanentmagneten 80 abstützen, bestehen aus magnetisierbarem Material. Die Platten 83 können ebensogut aus nichtmagnetischem Material bestehen. Die L-förmigen Endplatten 84 und 85 besitzen im wesentlichen die gleiche Form wie das in Pig. dargestellte Bauteil. Nimmt man an, daß die Platten 81 und 83 die gleiche Dicke besitzen und daß die Abtastorgane 28b geringfügig dünner als die Platten 82 sind, dann können sich nach Pestziehen der Muttern 86 und 87 die Abtastorgane 28b drehen und dennoch ist der Permanentmagnet 80 mit den Platten 82 und 83 fest verbunden. Jede der Platten bzw. magnetischen Brücken 82 bildet einen Teil eines eigenen magnetischen Kreises, welcher geschlossen ist, wenn das zugehörige Abtastorgan 28b sich in der in Fig. 13 gezeigten Stellung befindet und welcher geöffnet ist, wenn sich das Abtastorgan 28b in der Stellung befindet, die das Abtastorgan 28 in Fig. 2 einnimmt. Der Permanentmagnet 80 ist jedem der magnetischen Kreise gemeinsam. Um einen Schenkel 84 jeder der magnetischen Brücken 82 ist eine Ausgangswicklung 53b gewickelt.
Bolzen 44b, 45b und 48b dienen als Verbindungsstangen und im Falle des Bolzens 48b zusätzlich als Halteelement für die Abtastorgane 28b. Der Bolzen bzw. die Stange 48b greift durch eine vergrößerte Öffnung 88 in dem Rahmen 27b hindurch und ist an diesem mittels einer Mutter 89 angeschraubt. Die Bolzen 44b und 45b greifen durch vergrößerte Bohrungen 90 hindurch und auf die beiden Bolzen 44b und 45b ist jeweils eine Mutter 91 aufgeschraubt. Auf diese Weise kann das Lesegerät
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2OB von dem Rahmen 27b als eine Einheit durch Lösen der Muttern 89 und 91 entfernt werden.
In Pig. 16 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Lesegeräts dargestellt, wobei entsprechende Teile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind9 die bei dem in Fig. Ί bis 10 dargestellten Ausführungsbeispiel benutzt wurden; den Bezugszeichen ist jedoch jeweils ein "c" hinzugefügt.Das Lesegerät 20C ist mit dem Lesegerät 20 identisch mit der Ausnahme, daß die Abtastorgane 28c Permanentmagneten sind und daß die Erregerwicklung 50 weggelassen ist. Es versteht sich, daß es nicht nötig ist, daß jeweils das ganze Abtastorgan 28c aus einem Permanentmagneten besteht, sondern daß nur ein solcher Teil des Abtastorgans 28c ein Permanentmagnet sein muß, wie dies erforderlich ist, um die Erzeugung eines Datenausgangssignals zu bewirken. Jedes Äbtastorgan 28c und dessen zugeordnete magnetische Brücke 36c bilden zusammen . , einen geschlossenen magnetischen Kreis, wenn das Abtastorgan 28c die in Fig. 16 gezeigte Stellung einnimmt. Wenn das Abtastorgan 28c entgegen dem Uhrzeigersinn in die gleiche Stellung gedreht wird /die das Abtastorgan 28 in Fig. 2 einnimmt, dann ist der zugehörige magnetische Kreis unterbrochen, wobei eine erkennbare Spannung in der Ausgangswicklung 53c induziert wird, wenn sich das Abtastorgan 28c entgegen dem Uhrzeigersinn dreht.
Das erfindungsgemäße Lesegerät besteht in seinen verschiedenen Ausführungsformen im wesentlichen aus Abtastorganen und plattenförmigen Bauteilen, die aus üblichem Blech, beispielsweise aus kaltgewalztem Stahlblech, ausgestanzt werden können. Ohne daß die Anwendung der Erfindung auf diese Abmessungen beschränkt wäre, haben sich folgende Abmessungen als günstig erwiesen* Die Bauteile 36, 36a, 82, 36c, 35, 35a, 83 und 85 besitzen eine Dicke von etwa 1,270 mm und die Abtastorgane 28, 28a,
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28b und 28c besitzen eine Dicke von ungefähr 1,219 mm.
Bas Lesegerät 20 kann einen Elektromotor besitzen, der den, Informationsträger R kontinuierlich bewegt. In diesem Fall kann der Generator an die Erregerwicklung 50 kontinuierlich entweder Gleichstrom oder Wechselstrom liefern. Wenn sich dann die Abtastorgane 28 in Abhängigkeit von dem Vorliegen von Stanzlöchern bewegen, werden Signalimpulse auf die Ausgangsleitungen 54 geliefert.
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Claims (17)

  1. A 38 152 b - 1§ -
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    Patentanspruches
    lesegerät für gelochte Informationsträger isit mindestens einem Abtastorgan, dessen Eingreifen in eines der Stanzlöcher des Informationsträgers ein© Veränderung des raag-■ netischen Flusses in einem magnetischen Kreis hervorruft, welcher mindestens eine Ausgangswicklung trägt, in der die Veränderungen des magnetischen Flusses elektrische Signale erzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtastorgan (28) als einheitliches, starres, mit einer Abtastnase (29) versehenes Element ausgebildet ist, zumindest teilweise aus magnetischem oder magnetisierbarera Material besteht und derart beweglich angeordnet ist, daß es den während der restlichen Zeit geöffneten magnetische» Kreis bei Eingreifen der Abtastnase (29) in ein Stanslocb (21) des Infor-• mationsträgers (R) schließt oder umgekehrt«
  2. 2. Lesegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, daß das Abtastorgan (28) als um eine Achse schwenkbarer Kipphebel ausgebildet ist. .
  3. 3. Lesegerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das als Kipphebel ausgebildete Abtastorgan (28) eine Aussparung aufweist, in der eine Stange (48) liegt, um die das Abtastorgan (28) schwenkbar ist.
  4. 4. Lesegerät nach Anspruefe 2V dadurch gekennzeichnet, daß das' als Kipphebel ausgebildete Abtastorgan (28a) eine V-förmige Aussparung (70) aufweist;, in die eiiae Selraeid© (71) ein?= greift j -um die das iübtastorgan (28a) schwenkbar ist0
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  5. 5. Lesegerät nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtastorgan ein gestanztes Blechteil ist. ι
  6. 6. Lesegerät nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Konturen des in Laufrichtung des Informationsträgers vorderen Endes (30) der Abtastnase (29) im wesentlichen den Konturen der abzutastenden Stanzlöcher (21) entsprechen.
  7. 7. Lesegerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastnase (29) auf ihrer Oberseite (33) derart abgeschrägt ist, daß sich zwischen dem vorderen Ende (30) und der Oberseite (33) ein spitzer Winkel ergibt.
  8. 8. Lesegerät nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Kreis ein von einer Erregerwicklung (50) umgebenes Teil (36) aus magnetisierbarem Material enthält.
  9. 9. Lesegerät nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Kreis einen Permanentmagneten (80) entnält.
  10. 10. Lesegerät nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Abtastorgane (28) zur Abtastung paralleler Spuren des Informationsträger (R) vorgesehen sind und daß jedem der Abtastorgane jeweils ein magnetischer Kreis zugeordnet ist.
  11. 11. Lesegerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der magnetischen Kreise ein ü-förmiges Teil (36) aus magnetisierbaren Material enthält, daß jeweils ein Schenkel (39) der U-förmigen Teile (36) von einer allen
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    magnetischen Kreisen gemeinsamen Erregerwicklung (50) umgeben ist und daß jeweils ein Schenkel (40) jedes der U-förmigen Teile (36) mit mindestens einer Ausgangswicklung (53) versehen ist.
  12. 12. Lesegerät nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den U-förmigen Teilen (36) L-förmige Trennplätten (35) vorgesehen sind, daß die L-förmigen Trennplatten (35) mit ihrem einen Schenkel (37) parallel zu einem der beiden Schenkel (39) der U-förmigen Teile (36) angeordnet sind und diese überragen und daß die als Kipphebel ausgebildeten Abtastorgane (28) oberhalb der U-förmigen Teile (36) so angeordnet sind, daß ihr die Schwenkachse enthaltender Teil zwischen den überstehenden Enden der I-förmigen Trennplatten (35) geführt ist, wobei die überstehenden Enden gleichzeitig einer verbesserten magnetischen Kopplung zwischen den U-förmigen Teilen (36) und den Abtastorganen (28) dienen.
  13. 13. Lesegerät nach Anspruch 3 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Aussparung (49) des Abtastorgans (28) liegende Stange (48) durch die überstehenden Enden der L-förmigen Trennplatten (35) hindurchgreift.
  14. 14. Lesegerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der magnetischen Kreise eine L-förmige Brücke (82) enthält, deren einer Schenkel an dem einen Pol eines allen magnetischen Kreisen gemeinsamen Permanentmagneten (80) anliegt und deren zweiter Schenkel jeweils eine Ausgangswicklung (53) trägt und daß die Abtastorgane (28b) bei Eingreifen ihrer Abtastnase (29) in ein Stanzloch des Informationsträgers den anderen Pol des Permanentmagneten (80) und den die Ausgangswicklung (53b) tragenden Schenkel der Brücke (82) miteinander verbinden.
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  15. 15. Lesegerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastorgane (28b) und die Brücken (82) voneinander jeweils durch Abstandsstücke (81 bzw. 83) getrennt sind*
  16. 16. Lesegerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsstücke (81) als seitliche Führungen für die Abtastorgane (28b) dienen.
  17. 17. Lesegerät nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerwicklung (50) über eine Steuerschaltung mit einer Stromquelle in Verbindung steht und daß die Steuerschaltung der Erregerwicklung jeweils nur dann einen Impuls zuführt, wenn sich der Informationsträger in einer Stellung befindet, in der vorgegebene der Abtastorgane mit ihren Abtastnasen in Stanzlöcher eingreifen können.
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