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DE1921882A1 - Kodiergeraet - Google Patents

Kodiergeraet

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Publication number
DE1921882A1
DE1921882A1 DE19691921882 DE1921882A DE1921882A1 DE 1921882 A1 DE1921882 A1 DE 1921882A1 DE 19691921882 DE19691921882 DE 19691921882 DE 1921882 A DE1921882 A DE 1921882A DE 1921882 A1 DE1921882 A1 DE 1921882A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic
core
keys
rails
cores
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691921882
Other languages
English (en)
Inventor
Shepard Francis Henry
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vogue Instrument Corp
Original Assignee
Vogue Instrument Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vogue Instrument Corp filed Critical Vogue Instrument Corp
Publication of DE1921882A1 publication Critical patent/DE1921882A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/94Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the way in which the control signals are generated
    • H03K17/965Switches controlled by moving an element forming part of the switch
    • H03K17/97Switches controlled by moving an element forming part of the switch using a magnetic movable element
    • H03K17/972Switches controlled by moving an element forming part of the switch using a magnetic movable element having a plurality of control members, e.g. keyboard

Landscapes

  • Printers Or Recording Devices Using Electromagnetic And Radiation Means (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
  • Input From Keyboards Or The Like (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

Vogue Instrument Corporation in Plainview, N0Y.
Kodierg
Die Erfindung bezieht sich auf sin ilodiergercLt und im besonderen auf ein solches zur Erzeugung kodierter digitaler elektrischer Signale, die durch eine Tastatur eingegebene alphanumerische Zeichen angeben.
Eine beispielsweise anwendung findet ein solches lvodiergeriit, 'auf das sich die Erfindung bezieht, für die Eingabe binär kodierter elektrischer Signale aufgrund der iietätigung von Tasten einer Tastatur. Die kodierten elektrischen Signale werden an ein Verarbeitungsgerat, wie zeJJe eine Datenverarbeitungsanlage, einen Papierstreif etilocher, ein magnetisches Auf zeichnungsgerät, eine binärkodegesteuerte Schreibmaschine oder ein sonstiges GerlLt abgegeben, das eine binärkodierte Eingangsinformation benötigt.
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Hauptziel der Erfindung ist es, ein Kodiergerät mit einer Tastatur zu schaffen, d£is einen verhältnismäßig einfachen, preiswerten Aufbau und verhältnismäßig wenige bewegliche Teile besitzt, wodurcu es billiger Herzustellen und zuverlässiger in seiner Arbeitsweise ist als herkömmliche Kodiergeräte,
Diese .Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Kodierge-'rat mit Tastatur gelöst, bei dem die BetiLtigung einer jeden Taste eine plötzliche Änderung des magnetischen
^ Flusses innerhalb eines einer Anordnung von Magnetkernen hervorruft,, Auf jedem Kern befinden sich Windungen in einem kodierten Muster, so daß die plötzliche Flußändex^ung in dem Kern zu einem elektrischen Ausgangssign^.l in 'Übereinstimmung l.ait der kodierten Anordnung der Windungen fährt. Durch Betätigung einer jeden Tciste wird ein .taker gegen den Magnetkern bewegt, der einen magnetischen Kreis unter Einschluß des Kernes schliej.it. Die ειuf den Anker seitens des Kernes ausgeübte metgnetischc Anziehungskraft beschleunigt noch die Bewegung des -Ankers und stellt so eine rasche Fluuäuderung in dem Kern sicher, wodurch wiederum ein Ausgangssignal von hinreichender Spannung in den Windungen hervorgerufen wird.
ψ Ein i"i£i.gnet findet dazu Verwendung, den Anker von dem Kern entfernt zu halten, bis die Taste betätigt wird. Der seitens des Magneten der Tastenbewegung entgegengesetzte Widerstand macht es erforderlich, auf die Taste eine größere Losbreciikraft aufzubringen. Auch hierdurch wieder erhöht si cn letzten Endes die Geschwindigkeit des Ankers und die Spannung des durch die Windungen hervorgerufenen Ausgangssignals. Der Ma.gnet bildet zusammen mit seinem Trager einen Nebenschluß, durch den der in dem Anker hervorgerufene magnetische Fluß den Kern umgehen kann, solange sich die Taste in ihrer Ruhestellung befindet8 so daß der den Kern durchsetzende Fluß bis zur Betätigung der Taste minimal gehalten wird. Eine Kückfdhrungsfeder oder dgl. sorgt dafür,
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den Anker nach Betätigung der betreffenden Taste wieder in seine Ausgangsstellung zurückzuführen»
Nachfolgend wird nun die Erfindung an Hand von in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen beschrieben.
Figur 1 ist eine perspektivische Ansicht eines solchen Geräts, dcis teilweise aufgebrochen erscheint; die
Figuren .: und 3 sind scliematische Darstellungen zur Verdeutlichung der Arbeitsweise des in Figur 1 dargestellten Geräts;
Figur k ist ein Querschnitt gemäß der Linie IV-IV in Figur 1 j
Figur 5 ist eine schematische perspektivische Ansicht eines Teiles des in Figur I gezeigten Ger its j
Figur 6 ist zum Teil ein .Querschnitt, zui.i Teil eine j>.n-'sieht aus einer anderen Ausf ührungsfori.i dcö er — f indungsgeniaßen Ger.ts und
Figur 7 ist eine teilweise perspektivi.iche und teilweise schema tische Darstellung noch einer weitereu mi;..— runningsform ucr Drfiuduug.
Das in Figux' 1 allgemein mit 20 bezeichnete Gcr.it besitzt ein Geh use 22 und eine t,euercll mit 2k bezeichnete Tastatur, üio T.istt.tur 2'l- weist eine .mor-dtiuuij von Γ. .-xoti, beispielsweise 3'I, jü, 3«^ und ^0, sowie Funktion:"tas ton 26, 28 und 30 auf, die sicli i.lle tiurch Löcher im' oberen Teil des üeh"usci 22 nach oben erstrecken. Diese Tasten Uüniicn in jeciem jjew-uirfchLeu Iluster mftreteii, doch ersCiiciiit
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es besonders zweckmäßig, sie in der von Schreibmaschinen, Fernschreibern und dgl« her gewöhnten Weise anzuordnen. " Durch Betätigung der Buchstaben- und der Funktionstasten der Tastatur kann die Bedienungsperson binärkodierte AusgangssiGnale erzeugen, die durch ein elektrisches Kabel 32 einer Datenverarbeitungsanlage oder einem sonstigen GerTit übermittelt werden können, welches binärkodierte Eingangssignale benötigt.
Wie aus Figur k und ebenso aus Figur 1 ersichtlich, weist ^ jede Buchstaben- und Funktionstciste oben einen Fingerauf— lageteil auf, der mit einem plattenförmigen Schaft verbunden i.st. Beispielsweise sitzen die Fingerauflageteile der Tuften jk, 36, 38 und ko jeweils auf den Schäften 35, 37» 39 und kO, Jeder dieser Schafte ist mit einer anderen von mehreren horizontcil angebrachten langgestreckten Schienen k2 verbunden. Beispielsweise ist, wie cius Figur 1 ersichtlich, der Schaft 35 an der Schiene 42 befestigt, der dchaft 37 aii (-ior Schiene kkt der Schaft 35 an der Scalene ku und der Sciiaft k] an der Schiene h'o.
Jede dieser Senienen, insgesamt mit 92 bezeichnet, besitzt au iiixeiii rucLcw^rtigeu Ende einen Schlitz, der lose W mit einer von einer -uiz'Uil Vertiefungen 52 innerhalb eines L-förmig profilierten Traggliedes 50 zusammenwirkt. Der lose Eingriff ermöglicht der betreffenden Stange eine freizügige .auf- und Ab— sowie seitliche Hin- und Herbewegung.
Wie. cius Figur k hervorgeht, greift in eine Vertiefung 56 innerhalb einer jeden der Schieneu (J2 das obere Ende einer ul^ttfeder ^k ein. Dadurch wird das vordere Ende einer jeden Schiene gegen einen .anschlag. 60 an einer Grundplatte 58 n-.ich oben gedrückt, L-förmige Y/iclrlurigstrüger 62 uua 6h sine, zusaunen mit dem Tr-.tgglied ~jO mittels eines Vinkels 59 ■ η der Grundplatte ^8 befestigt.
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Die Wicklungsträger 62 und 6k sind von einer Spule 66 umgeben, welche den rückwärtigen Teil sämtlicher Schienen 92 aufnimmt. Ist die Spule 66 stromdurchflossen, so ruft sie in einer jeden der Schienen 92 einen lüngs durch diese hindurchlaufenden magnetischen Fluß hervor. Die Schienen 92, das Tragglied 50» die Grundplatte 58» der Anschlag und die Tastenschäf te '35 t 37 etc« bestehen aus einem magnetisierbaren Material von verhältnismäßig hoher magnetischer Permeabilität, jedoch verhältnismäßig niedriger Remanenz, wie z„B. kohlenstoffarmem Stahl oder Weicheisen. Auf diese Veise werden von den Schienen 92 zusammen mit den Gliedern 50» 58 und 60 mehrere vollständige magnetische Pfade gebildet« Ein durch die Spule 66 in diesen Pfaden hervorgerufener Fluß ist bestrebt, die Schienen in Anlage ein dem .!Uischlagglied 60 zu halten, solange sie ihre oberste, d.li, Ausgangsstellung einnehmen. Auf einer Tragplatte 68 aus magnetisierbarem Material befindet sich eine .anzahl nach oben ragender Vor Sprünge 70» 72, Tk1 76 usw., die gleichfalls aus magnetisierbarem Material bestehen» Jeder dieser Vorsprünge spielt die Rolle eines . Magnetkerness der von einer oder mehreren Windungen 69 umgeben ist. Jeder dieser Kerne befindet sich unmittelbar unterhalb des unteren Schaftendes einer Taste. Beispielsweise ist der Kern 70 unter dem Schaft 35 der Taste 3^ angeordnet, der Kern 72 unter dem Schaft 37» der Kern 74 unter dem Schaft 39 und der Kern.76 unter dem Schaft k~\ „ So dienen die Kerne gleichermaßen als Einschläge für die Tasten. Tasten wie Kerne sind in vier Reihen angeordnet, wobei die Tasten jeweils einer Reihe gegenüber, denen der nächsten Reihe versetzt sind«, Gemäß dieser Anordnung befindet sich nur jeweils eine der.Schienen 92 unmittelbar über dem Zentrum eines Kernes.
Die Figuren 2 uud 3 geben schematisch die -Arbeitsweise des.Kodiergerätes 20 aus den Figuren 1 und k wieder.
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Sie zeigen die Schiene kk mit ihren zugehörigen Teilen in zwei verschiedenen Betriebsstellungen. Die magnetisierbaren Glieder 50» 58 und 60 sind hier der Einfachheit halber als einziges fortlaufendes nuignetisches Teil 78 angedeutet. Der Punkt 80 entspricht dem Schwenkpunkt der Schiene kk; die nach Figur 1 sämtliche Schienen umgebende Spule 66 ist in den Figuren 2 und 3 als getrennte Wicklung angegeben, welche die Schiene kk umgibt. Mit der Spule ist zu deren Erregung eine Gleichstromquelle 86 verbunden. Der Kern 72 trägt zwei Windungen 8^ und 84. Jeweils ein Ende einer jeden Windung ist an Masse gelegt, während von dem anderen Ende jeweils dann ein Ausgangssignal abgegeben wird, wenn sicii in dem Kern 72 ein Fluß aufbaut.
Die magnetischen. Kreise sind jeweils durch Schattierung der betreffenden Glieder angedeutet, während die Flußrichtung durch die Pfeile in den Figuren 2 und 3 bezeichnet ist. Befindet sich die Schiene 44 in ihrer oberen, d.h. Ausgangsstellung gemäß Figur 2, so besteht ein magnetischer Kreis, welcher die Schiene 44 und des Glied 78 einschlieijt. Zn diesem Zustand sind der Kern 72 und die Stange 44 um ein beträchtliches Stück voneinander entfernt, so daß der Pfad über den in der Figur rechts liegenden Teil der Schiene 44 und das Glied 78 bezüglich des Kernes einen Nebenschluß geringen Widerstandes darstellen, wodurch in dem Kern 72 selbst nur ein äußerst geringer Fluß auftritt. Die vereinigte Auswirkung der durch die Feder 54 nach oben ausgebauten Kraft und der magnetischen Anziehungskraft zwischen dem rechts liegenden oberen Ende der Feder 54 und der magnetischen -rinziehungskraft zwischen dem oberen, rechten Ende des Gliedes 78 und dem rechtsseitigen Ende der Schiene 44 fuhrt dazu, daß die Schiene in ihrer obersten Stellung festgehalten wird.
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Soll nun die Schiene, wie in Figur 3 dargestellt, herabgedrückt werden, so bewegt sich die Taste nicht, ehe nicht die von der Bedienungsperson hierauf ausgeübte Kraft einen genügenden Wert erreicht, um die magnetische Anziehungskraft zwischen Glied 78 und der Schiene zu über-,winden« Ist die Los"brechkraft hingegen überschritten, so löst sich die Schiene plötzlich von dem Glied J8, um sich mit großer Beschleunigung nach unten zu bewegen« Erreicht die Schiene einen gewissen Punkt zwischen dem Kern 72 und dem Glied 78» so beginnt der magnetische Fluß in immer stärkerem Maße durch den Kern 72 und in entsprechend schwächerem Maße durch das rechts dargestellte Ende des Gliedes 78 zu fließen, so daß die magnetische Anziehungskraft zwischen dem Kern f.2 und der Schiene kh sehr rasch anwächst. Infolgedessen gerät die Schiene hk in Kontakt . mit dem Kern 72, wobei ein neuer magnetischer Kreis über den links dargestellten Teil der Schiene kkt den Kern 72 und den links dargestellten .abschnitt des Gliedes 78 gebildet wird« Dci sich die Schiene kk rasch aus inrer oberen Stellung in ihre untere bewegt, nimmt auch der Fluß durch den Kern 72 rasch zu, Hierdurch viii-d in den beiden darauf befindlichen Windungen 82 und 8^ eine elektrische Spannung induziert. Beide Spiinnungon bilden ein Ausgangssignal, das durch das Kabel 32 als bin;ukodiei~toü Signal weitergeleitet wird, wie anschließend noch im einzelnen beschrieben ist.
Ein besonderer Vorteil der 'Erfindung besteht darin, uvAi die Abwärtsbewegung der Schienen 92 auf den Tasteadruck hin sehr rasch erfolgt, unabhängig davon, mit welcher Geschwindigkeit auf die Taste eingewirkt wird. Dies ±at auf die magnetische Anziehungskraft zwischen der betreffeudeu Schiene 92 und dem Glied 60 zurückzuführen, durch welche der Anker zunickst in seiner oberen Stellung festgehalten ist. So cilso muß die Bedienungsperson zunächst einen
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gewissen Mindestdruck auf eine Taste ausüben, bevor sich die betreffende Schiene in Bewegung setzt. Darauf schnappt 'die Schiene wegen des raschen Nachlassens der magnetischen Anziehungskraft zwischen ihr und dem Glied 60 bei Abwärtsbewegung der Schiene und -wegen der verhältnismäßig großen auf die Taste ausgeübten Druckkraft nach unten, um mit dem Kern 72 in Verbindung zu treten. Dieser Wirkungsablauf ist sehr erwünscht, da er zu einer höchstmöglichen Flußänderung in dem Kern 72 und damit zu der größtmöglichen induzierten Spannung in den Windungen 82 und 8k führt.
Weiterhin wird die Flußänderung in dem Kern dadurch erhöht, daß ein Streufluß oder verbleibender Fluß bei in der Ausgangsposition befindlicher Taste auf einen' Minimalwert herabgesetztjwird, so daß auch der Flußunterschied bis zu dem Niveau des durch die Wicklung 66 hervorgerufenen Flusses sehr groß wird. Dies erreicht man dadurch, daß man das Glied 60 sowie den vorderen Teil der Grundplatte j>8 als
Umgehungsweg für den Kern von niedrigem magnetischen Widerstand ausbildet, sofern sich die Taste in ihrer Ausgangsstellung befindet.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Tastenmechanismus ist der, daß sich die Schiene nach Aufbringen der erforderlichen Mindestkraft auf die Taste von dem Glied 60 sprunghaft löst und der betreffende Anker auf den Kern mit einem gewissen minimalen Geräusch auftrifft, das, ebenso wie der dabei erfolgende Stoß, von der .Bedienungsperson wahrgenommen werden kann. So erfährt also die letztere, ob die Taste ordnungsgemäß betätigt wurde.
Weitere Vorteile dieser Konstruktion bestehen darin, daß keine einer Verschmutzung unterliegenden elektrischen Kontakte, keine aufeinandergleitenden Teile, die eine
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Abnutzung erfahren könnten, md äußerst wenige bewegliche
auftreten
Teilet Daher ist sie in hohem Maße zuverlässig, einfach und preiswert herzustellen«
Die Feder $h ist dazu vorgesehen, um die Schiene kk in ihre obenliegende, d.h. Ruhestellung zurückzuführen, nachdem sie mit dem Kern 72 in Berührung geraten und von der Bedienungsperson freigegeben ist. Daraus erhellt daß die nach oben gerichtete, durch die Feder 5^ auf die Schiene 92 ausgeübte Rückführungskraft bei in der untersten Stellung befindlicher Schiene die magnetische Anziehungskraft zwischen dem Kern 72 und der Schiene bzw, dem daran befindlichen Anker überwiegen muß.
Vorzugsweise ist die Feder $h verhältnismäßig weich. Eine relativ harte Feder ist wohl deshalb nicht wünschenswert, da die von einer solchen hervorgerufene Rückführungskraft mit zunehmender Auslenkung rasch anwächst. Dies wäre unvorteilhaft, da die durch die Feder an den verschiedenen Punkten der Bewegungsbahn der Schiene ausgeübte Kraft die magnetischen Anziehungskräfte seitens des Kernes einerseits oder des Anschlaggliedes 60 andererseits bei weitem in den Hintergrund treten ließe, so daß'die rasch ablaufende Schnappbewegung der Tasten nicht zustande käme, Weiterhin könnte die Verwendung so steifer Federn zu große Druckkräfte für die Tastenbetätigung erfordern. Vorzugsweise besteht die Feder $k aus einem nichtmagnetischen Material, beispielsweise einer Beryllium-Kupfer-Legierung, so daß kein unerwünschter magnetischer Nebenschluß zwischen der Schiene 92 ; und der Platte 58 zustande kommt, und ist weiterhin verhältnismäßig dünn (beispielsweise 0,125 mm stark), um genügend weich zu sein.
Es dürfte auch erwünscht sein, der Feder' 5h eine solche ChartUctex-istik zu geben, daß ihre Kraft bei zunehmender
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Auslenkung nachlässt. Diese Charakteristik kann die Feder durch eine solche Formgebung erhalten, daß der wirksame Hebelarm, über den die Biegekraft eingreift, mit zunehmender Auslenkung zunimmt. -
Die Leertaste ko besteht aus einer im wesentlichen hohlprofilierten Leiste (Figur 4), die durch Schreiben 91 lose mit dom AnscjuüLagglied 60 verbunden ist* An einer Stelle ihrer Länge besitzt die Leiste 26 einen .Vorsprung ~ 93t eier unmittelbar über einer bestimmten Schiene 9*2 liegt, so daß ein Heruaterdrücken der Leiste 26 auch zu einem Herunterdrücken der Schiene 92 führt, womit die für einen Abstand bezeichnende Kodierung in den Windungen des zugehörigen Kernes zu erzielen ist*
Betrachtet man wieder Figur 1, so erkennt man, daß eine wohlbekannte Kugel-Rohr-Kombination dazu vorgesehen ist,-um sicherzustellen, daß jeweils nur eine einzige Taste zu einem bestimmten Zeitpunkt heruntergedrückt werden kann. Zu dieser Kugel-Rohr-Kombination gehört ein Rohr 88, das1 mittels Leitern 90 unterhalb den vorderen Enden der Schienen 92 angebracht und mit einer Anzahl Kugeln 9^ ge-r füllt ist. Eine Feder 96 und eine Einstellschraube 102 an den beiden Enden des Rohres dienen dazu, die Kugeln gegeneinander zu drücken und ihre Lage innerhalb des Rohres zu bestimmen* Diese Anordnung wirkt, wie wohl bekannt, in der Weise, daß jeweils nur eine Schiene 92 zwischen benachbarten Kugeln Platz findet und die übrigen Schienen somit nicht gleichzeitig betätigt werden können.
Die Kugel-Rohr^Kombination besteht vorzugsweise aus einem nichtmagnetisierberen Material, wie z.B. Messing, so daß hierdurch der Verlauf der die Schienen 92 und weiteren magnetisierbaren Teile pasaLerenden magnetischen Flüsse
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nicht beelnfluse.t wird.« obgleich, auch, eine Ausbildung aus magnetisierbarem Material keinen wesentlichen raagnetIschen Nebenschluß hervorrufen würde« Aus dem gleichen Gründe besteht In Übrigen die Leiste 26 vorzugsweise aus einem nlchteagnetlelerbaren Material« wie z.B. Messing eder Kunststoff·
für dl· Kodierung maßgebende Muster der Windungen auf din Magnetkernen kann sich nach den jeweiligen Erfordernissen bzw· dem besonderen Verwendungszweck des Kodier Cerätes richten· Vorteilhafterweise ist die die Magnetkern· tragende Grundplatte 68 leicht auswechselbar in das'. Gerät eingesetzt« womit sidhdas durch das Gerät hervorsubrlngende Kodfauster ändern lässt·
Figur 5 «eigt einen Teil der Grundplatte 68« dem acht Kerne angeordnet sind* Nur auf sechs dieser Kerne, die mit 1« 2« 3t **· 5 und 6 bezeichnet sind« um die Art und Velse« In welcher diese Kerne umwunden sind, besser besohrelben tu können« befinden sich Windungen. In diesem Beispiel sei angenommen« daß ein kodiertes juisgangssignal für die DeBimalzahlen 1, 2« 3, 4, 5 und 6 erzeugt werden soll« wobei ein Binärkod Verwendung findet· Nach den wohl bekannten Grundsätzen der Binärnathemutlk sind drei verschiedene Ausgangssignale erforderlich, um jede dieser Zahlfn de« Blnärk.od wiederzugeben· Ferner sei angenommen, daß jede Dezimalzahl durch eine Binärzuhl (,eiuixii folgender Tabelle wiedergegeben werden sollt
DezlmalBahl Binärzahl
1 001
2 010
3 011
h 100
5 101
6 110
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Bei dem erfindungsgemäßen Gerät bezeichnet die Anwesenheit eines elektrischen Signals die binäre Ziffer "1" ·.. " und die Abwesenheit eines elektrischen Signals die binäre Ziffer 11O", Da bei dem erfindungsgemäßen Gerät ein elektrisches Ausgangssignal durch eine Flußänderung in der betreffenden Windung hervorgerufen wird, führt die Anwesenheit einer Windung auf einem Kern zu einer binaren "1", während die Abwesenheit einer Windung auf einem Kern dort, wo an sich eine Windung vorgesehen sein könnte, eine binäre "0" hervorruft. Wie aus Figur 5 ersichtlich, findet ein erster Draht 106 zur Darstellung der in der
W Figur rechtsseitigen Spalte binärer Zahlen, ein zweiter Draht 108 zur Darstellung der mittleren Spalte und ein dritter Draht 110 zur Darstellung der linksseitigen Spalte binärer Zahlen Verwendung. Der Draht 106 ist je einmal um die mit 1,3 und 5 bezeichneten Kerne herumgeschlungen· Ebenso ist der Draht 108 je einmal um die Kerne 2, 3 und 6 sowie der Draht 110 einmal um die Kerne 4, 5 und 6 geschlungen. Je ein Ende der Drähte 106, 108 und 110 ist mit Masse verbunden, während das andere Ende zum Eingang eines Verstäi-kers 112 bzw. 113 bzw, 115 führt. Die Verstärker verstärken die in den Windungen induzierten SIg-* nale und senden diese durch Dioden 117i 119 und 121 zu
. einem Geiüt 1iht in welchem das kodierte Signal Verwenduay findet. Die Dioden 117» 119 und 121 verhüten die Übertragung- unerwünschter negativer Impulse zu dem Gerät 114« Diese unerwünschten Impulse treten dann. auf# wenn ctie Schienen 92 ^as ihrer untersten Stellung zurück in ihre itusganßsstellung schnappen, wobei in den Windungen 6$} wiederum Itapulse, jedoch von der umgekehrten Polarität
denen erzeugt werden, die durch die nach unten Schienen hervorgerufen werden»
Bus Geriit 11.4, welches in Figur 5 schematisch angedeutet ist, kiittii C-US einem Streifenlocher zur Lochüng der kodierten
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Signale in einen Papierstreifen, einem Magnetbandspeicher zur Aufzeichnung der Signale in magnetischer Form, einem Rechner, der die Signale zur Durchführung verschiedener Rechenfunktionen verwendet, einer Schreibmaschine, die aufgrund eines kodierten Eingangssignales arbeitet, oder irgend einer sonstigen Einrichtung bestehen, die ebenfalls ein kodiertes elektrisches Eingangssignal benötigt.
Es versteht sich, daß die Zahl der Kerne und der darauf befindlichen Windungen im Fall der Figur 5 lediglich beispielhaften Chrakter besitzt. Bei einem ausgeführten erfindungsgemäßen Kodiergerät treten beispielsweise 52 Schienen 92 und eine entsprechende Anzahl Kerne auf, mit der entsprechenden Zahl von Zeichentasten und verschiedenen Funktionstasten zur Betätigung der Schienen. Eine Schiebetaste kann dazu vorgesehen sein, dem Ausgangssignal ein kodiertes Signal hinzuzufügen, um anzuzeigen, ob das kodierte Zeichen der Hoch- oder Tiefstellung entspricht, d.h. bei alphabetischen Zeichen, ob es einen Groß- oder Kleinbuchstaben wiedergeben soll. Unter Verwendung eines Binärkodes würde die Schiebefunktion normalerweise als zusätzliches "bit" in dem Kode angegeben werden. Der in dem jeweiligen Kern durch die Aufwärts— bewegung einer Schiene hervorgerufene negative Impuls kann diizu Verwendung finden, ein Rückschiebesignal hervorzurufen, nachdem die Schiebetaste freigegeben wurde. Wahlweise können auch zwei vei"schiedene Schiebetasten vorgesehen sein, nrlmlich eine um die Hochstellung, und die andere um die TiefStellung herbeizuführen. Verschiedene andere Funktioiistasteu können hinzutreten, um andere Funktionssignale mit, zu kodieren, wie auf dem betrachteten Gebiet bekannt.
JJei einer ab gewandelt ei*, .uis f uhr ungs form der Erfindung entfällt die Wicklung 66, wobei die Schienen 92 als
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Permanentmagnete ausgebildet sind« Obgleich jeweils die gesamte Schiene permanentmagnetisch sein kann, verdient es den Vorzug, die Schienen 92 aus einem,hoehremanenten ferromagnetischen Material auszubilden und denjenigen Teil einer jeden Schiene wärmezubehandeln, der sich von der Berührungsstelle der Schiene mit dem jeweiligen Magnetkern bis zu ihrem vorderen Ende erstreckt, um diesem Teil eine verhältnismäßig niedrige Remanenz zu verleihen. Darauf wird die Schiene einem starken magnetischen Feld ausgesetzt, wodurch ihr rückwärtiger Teil permanentmagnetisiert wird.
Die in Figur 1 und 4 gezeigte Schiene 42 kann als ein in dieser Weise formierter Permanentmagnet betrachtet werden und weist außer einem rückwärtigen permanentmagnet tisierten Tgil, der bis zu dem Anbringungsort des Schaftes 35 der Taste 34 o.a der Schiene reicht, einen vorderen, nichtinagnetisierten Teil auf, der jedoch den Fluß zu. leiten vermag, wenn die Schiene 42 mit dem Anschlagglied 60 in Berührung tritt. Tritt die Schiene mit dem Kern 70 in Verbindung, so verläuft ein Fluß durch den Kern und umgeht damit im wesentlichen den vorderenTeil der Schiene. Eine solche Ausführungsform der Erfindung besitzt den Vorteil geringeren Ausmaßes und Gewichtes, da die Wicklung 66, wie gesagt, entfällt.
Figur 6 zeigt einen Teil der Tastatur noch einer weiteren Ausfuhrungsform der Erfindung. Diese entspricht derjenigen nach Figur 1 mit der ausnähme, daß verh_lltnisnia.ßig weiche Federn 124 zwischen den Tasten und den Ankern an den Schienen 92 vorgesehen sind. So befinden sich beispielsweise Federn 124 zwischen den Tasten 34 und 'J6 und den Schienen 42 bzw. 44 an Stelle der Tastenschäfte» .auch sind in dem Gehäuse 22 Führung-stibschnitte 126 ausgebildet,-
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um die Tasten und ihre Federn während der Abwärtsbewe-gung zu führen. Die Federn Mik vermögen zusätzlich sicherzustellen, daß die Anker der Schienen mit genü-■gender Geschwindigkeit nach unten schnappen, unabhängig davon» ob die Bedienungsperson beim Herabdrücken der Taste etwa ihren ganzen Arm, nur die Hand oder lediglich einen Finger bewegt. In der Feder speichert sich Energie, diA dann plötzlich, freigegeben wird, wenn die betreffende Schiene 92 von dem Anschlagglied 60 abreißt, so daß sich der Anker mit hoher Geschwindigkeit nach unten bewegt.
Figur 7 zeigt schematisch eine andere Anordnung zur Zuiffickfuhrung der Schienen 92 nach erfolgter Betätigung in ihre obenliegende Ausgangsstellung* Anstelle der Feder5^ ist hier ein zylindrischer Stab 116 vorgesehen, d0f auf einer Seite abgeflacht ist* Dieser Stab kann von einer Drehspule I18 her* in Drehung versetzt werden« Erhält die Drehspule 1\& ein Eingangssignal, so dreht sie den Stab Ho sehr rasch um ungefähr $0 bis hO° und bringt ihn daraufhin in seine Ausgangsstellung zurück, in dieser befindet sich die Abflachung des Stabes auf der Oberse&fce.» Wenn; sich die Schietien $2 nach unten bewegen, werden sie folglich durch, don Stub Il6 fxicitt behindert. Versetzt jedoch die Drehspule HS den Stab in .Drehung, so führt eine Kante am Rande der - .iibflachung die Schienen 92 in ihre Ausganges teilung zurück. Die Brelispule wird beispielsweise durcll ein über eine !«eitunti "122 zugefiilirtes Signal aus einem Öder-Gutter i 2Ö erregt* Juui» Oder-Gatter 120 besitzt ebensoviele Biiigilnge wie das iwoäiergercit Ausgänge aufweist, uwi diese Sitigänge sind ait den Jius« gSLögen der an den Äintlungeti liogetitien Vers tür ker "verbunden* JßdesBial wenn au einem der Ausgänge dei"· ¥erstu.rker ein ^Signal auftx*ittf gibt das Oder-Oatter 120 ein-. Signal ■ ab» νβΧοϊχ^ε UAoL· lz}XTzeT Ύ&^ζ^β&^^^Β die Dreiispttlo Itβ veraalasstj den Stab Ii"6 zu drehen uöiä damit; eine jede herabgedrückte Schiene $2 in ilire Ausgangsstellung, zurückzuführen.
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Claims (1)

  1. Patentanspruch e
    Kodiergerät ι gekennzeichnet furch eine Tastatur (2k) mit einer Anzahl Tasten .( 3-^-40'")· #.-deren jede eine Ruhestellung und eine wirksame Stellung aufweist, eine Anzahl von Magnetkernen (70-76)1 eine Tragvorrichtung zur Aufnahme der Magnetkerne und Tasten» eine Einrichtung zur Veränderung des durch einen jeden Magnetkern hindurchtretenden magnetischen Flusses in Abhängigkeit von der Bewegung einer der Tasten aus Ihrer Ruhestellung in ihre wirksame Stellung und auf den Magnet-' kernen befindliche Windungen (69)» dienacheinem bestimmten^ Kodlttuster gewickelt sind, so dai3 in diesen Windungen indu«· zierte elektrische Signale die den Tasten entsprechenden Zeichen in kodierter Form darstellen»
    L, Gerät nach Anspruch ! , g e ken η ze i α "Ii?*
    net durch eine .anzahl magnetischer Glieder (92) t die auf ihrer Tragvorrichtung (50) beweglich gelagert und von W jeweils einer der Tasten ('jk-kö) gegen einen der Magnetkerne (70-76) führbar sind, sowei/einen magnetischen Fluß hervorbringende .Einrichtung (66, 92), von der aus der magnetische Fluß durch die einzelnen magnetischen Glieder (92) und, sofern diese mit einem der Kerne zusamme ng erbracht sind, durch diesen Kern durchgeleitet wird»
    j* Gerät, nach Anspruch ü, dadurch, g e k3e η π - \
    ze i eh η et, ύ.αΰ die magnetischen Glieder (92) langgestreckt Urtii zvtfischen iiiren iötidea mit jeweils einer der Tasteti (3^^o) verbunden sincL, daß die Bewegutigsrichtung der Tsstea tuef zu der Längsachse der magnetischen Glieder
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    . verläuft, dtiß ein Trilger (50) zur schwenkbaren Lagerung der magnetischen Glieder an einem ihrer Jönden vorgesehen ist und daß jeder Magnetkern (7O-7O) innerhalb der Bahn einer, der Tasten liegt, um die Bewegung derselben au begrenzen a
    4. Gerät nach Anspruch Zt gekennzeic h-
    n e t durch ein magnetisiertes Anschlagglied (60), um die magnetischen Glieder (9^) durch magnetische Anziehung in ihrer Ruhestellung zu halten.
    5· · Gerät nach Anspruch 4, gekennzeic hn e t durch eine Anzahl Federn ( i24), deren jede zwischen einer der Tasten (34-40) und einem der magnetischen Glieder (92) angeordnet·dst und die durch eine auf die Tasten ausgebaute Betrttigungskraft verformbar sind, bevor das betreffende .magnetische Glied sich von dem Anschlagglied (60) trennt.
    .6, . iiodiergerät, g e k e η η ζ e i c h n et durch eine Tragvorrichtung, eine Anzahl darin beweglich gelagerter Tasten (34-4o), eine Anzahl Magnetkerne (70-76) mit darauf befindlichen Windungen (69")» die gemaiä einem Kod-emuster "angeordnet sind, einer Anzahl-in der Tragvorrichtung gelagerter" langgestreckter magnetischer Schienen (92), die in einem abstand von ihrer Lagerstelle jeweils mit einer der Tasten verbunden sind, so daß eine auf die betreffende" Taste ausgeübte Kraft, die Schiene um ihre Anlenkstelle zum Verschwenken bringt, wobei die Magnetkerne auf der Trcigvorx-ichtung jeweils innerhalb der Bahn einer der Schienen £tugeordnet sind, eine Einrichtung zur Bildung ■eines " magnetischen ivreises zwischen einem jeden der Magnetkerne und demjenigen abschnitt der1 zugehörigen ocliiene ,
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    welcher ihrer iin-lenksteile benachbart ist, eine Einrichtung (5^j T16-122) zur Entfernung der Schienen von den zugehörigen Magnetkernen, nachdem die Schienen, sich auf den betreffenden Hagnetkern zu^bewegt haben, und eine Einrichtung (66) zur Erzeugung eines magnetischen Flusses in einer jeden der Schienen,
    7. Gerat nach Anspruch 6r dzidurch g e k e η η —
    zeichnet, daß sich die xinlenks teile einer jeden Schiene (92.) an einem ihrer Enden befindet und die Einrichtung zur Itückbewegung der Schienen aus einer Feder (3^-) besteht, die sich einerseits an der betreffenden Schiene, andererseits ά.ti einer gegenüberliegenden festen Stelle abstützte
    8. Gerat nach Anspruch ö, dadurch. gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Erzeugung des magnetischen Flusses aus einem permaneritnuignetischen Abschnitt einer jeden Schiene (92) besteht.
    9· Kodfergerä-t mit einer Anzahl Tasten sowie
    elektrischen Generatoren zur Erzeugung kodierter elektrischer Signale bei Betätigung der Tasten, ,dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Generatoren jeweils einen .anker (92) aus magnetischem oder magnetisierfaarem Material, der durch Betätigung der zugehörigen Taste (3^—^-0) zur Erzeugung des betreffenden kodierten elektrischen Signals in eine erste Stellung beweglich ist, einen ersten magnetischen Kreis (66t 7Ο-76 etc.), um den .inker in diese erste Stellung zu führen, und einen zweiten magnetischen Kreis (66, 60 etc.) an einer von dein ersten Kreis
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    entfernten Stelle aufweist, um den Anker in eine weitere Stellung zu führen*
    tO, Gerät nach Anspruch 9» dadurch g e fc e η η ζ ei c h η. e t| daß .einer der magnetischen Kreise mindestens einen Magnetkern (70-76) in einer der genannten Stellungen mit darauf befindlichen Windungen (69) auf·- weist 1 tun das kodierte Signal hervorzubringen, und daß eine Einrichtung (66) zur Erzeugung eines magnetischen Flusses sowie eine solche zur Ausbildung eines magnetischen Kreises unter Einschluß des Kernes und seines Ankers in Seriödanordttüng mit der den Fluß erzeugenden Einrieh- tut$g "Vorgesehen sind| wenn sich der Anker in seiner dem Ker ά benachbarten Stellung befindet« .
    11« Gerät nach Anspruch iQt g e k e α η β ei 0 β π et, durch eine Vorrichtung {lZk)f die den - Anker (92) von der ersten in die zweite Stellung zu führen sucht«
    12» Kodiergerat g e k e η η is ei c ίι α e t
    durch eine Anzahl Tasten (3^-4o)f deren jede eine Ruhestellung und eine wirksame Stellung aufweistt eine -mzahlfcMagnetkerne ^(70-76) t eine Tragvorriclitunö zur ioxfnahme der Tiisten und der Kerne» auf die Kerne in. einem iCodemuster aufgebrachte elektrische Windungen (.69) § eine Erinrichtung (66) zur Brzeugung eines la&öne.tisohqri Flusses, eine ISinrichtung (92) zur iuagnetischeu Kopplung deff dßu Fluß erzeugenden Einrichtung mit eirt^Hi besstiiimiten der Kerne bei Betätigung einer bestimmten^ Taste ußö eine Einrichtung (5^i 114-122) zur Bnticop|>lting des^ betreffenden Kernes von der den FluÄ erzeugencien Binrieiitutigi "uind. zur
    909847/0890 BAD
    _ ο —
    magnetischen Kupplung eines magnetischen Nebenschlusses (60 etc. ) mit der den Fluß erzeugenden Einrichtung, um · *
    einen den Kern umgehenden magnetischen Pfad zu schaffen, wenn sich die betreffende Taste in ihrer Ruhestellung befindet.
    13» Gerät nach Anspruch 1kt dadurch g e =-
    Ic e η η ζ e ic h η e t, daß die Tasten (3^-*^0) in der Tragvorrichtung- derart .gelagert sind, daß edle sich zwischen einer wirksamen und einer Ruhestellung hin und her zu bewegen vermögen, und daß die Kupplungseinrichtung eine Anzahl magnetischer Glieder (92) aufweist, deren jedes mit einer der Tasten ('J^-ko) verbunden und, bei Betätigung der betreffenden Taste, in Richtung auf den betreffenden Kern (7O-7O) beweglich ist, während es von dem Kern zu dem magnetischen Nebenschluß (60 etc») zurückkehrt, sofern auch die Taste wieder ihre Ruhestellung einnimmt.
    ',k, Gerät nach Anspruch 13, dadurch g e —
    kennzeichnet, da/3 die Entkupplungseinrichtung eine Vorrichtung {5^i · 16-122) zur Rückführung- des magtie* tischen Gliedes (ί?θ) zu dem magnetischen Nebenschluß (60 etc.) und weg von dem betreffenden Magnetkern (7®-*76) aufweist, nachdem eine xCupplung zwischen diesem Kern und der den Fluw erzeugenden iüiuriclitung (66) stattgefunden hat. ,
    15· Gerät nach Einspruch lkt dttdurch g e —
    Ic e η ti ζ e i c h η e t, daß die Bewegungsvorrichtung eine Feder (5^) aufweist, die das magnetische Glied (90) mit einer Kraft jejen den magnetischen liebe ns chlüß- (6ö etc«)
    BAD ORIGINAL 9.0 9847/0890"
    zu führen sucht, welche die magnetische Anziehungskraft
    zwischen dem magnetischen Glied und dem Kern (70-76)
    selbst dann überwiegt, wenn das magnetische Glied dem
    Kern am nächsten ist.
    16. Gerät nach Anspruch 1^1 dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsvorrichtung einen Nocken (116) aufweist, der mit dem magnetischen Glied (92) in
    Eingriff gerät, sowie eine Einrichtung (118) zum .antrieb
    des Nockens, um das magnetische Glied nach Erzeugung eines elektrischen Signals in einer Windung (ö9) auf dem betreffenden Kern (7O-76) gegen den magnetischen Nebenschluß (60 etc, ) zu führen.
    ]7β Gerdt nach Anspruch 12, dadurch g e k e η n» zeichnet, daß die den magnetischen Fluß erzeugende
    Einrichtung- eine Wicklung (66) zusammen mit einer elektrischen Stromquelle für diese aufweist.
    18. Gerät nach Anspruch 12, dadurch g e k e η n-
    zeichnet, daß die den magnetischen Fluß erzeugende
    Einrichtung· mindestens einen Permanentmagneten aufweist.
    ϊ9· Gerät nach Anspruch Γ3, dadurch g\ e k e η η—
    zeichnet, daß jedes der magnetischen Glieder (92)
    pernuinentinag-netisiert ist und daß die magnetischen Glieder zusammen die den magnetischen Flu|) erzeugende Einrichtung,
    bildenβ
    • A
    BAD
    909847/089Q
    20. GeriLt nacli Anspruch 13, dadurcli g e k e η nzeichnet, cUiß die magnetischen Glieder in der Tragvorrichtung schwenkbar gelagert sind» um mit dem betreffenden Kern (70-76) unter gleichzeitiger Entfernung von dem magnetischen Webenschluß (60 etc.) in Kontakt und sodann ciußer Kontakt mit dem Kern und in Kontakt mit dem magnetischen Nebenschluß treten zu können.
    21. Kodiex'gerät, gekennzeichnet durch eine Tastatur (24) mit einer Anzahl von Tasten (3^-40), deren jede eine obere Ruhestellung- und eine untere wirksame Stellung aufweist, eine Anzahl Magnetkerne (70-76), eine Tragvorrichtung zur ^ufnalime der Magnetkerne und der Tasten, die gegenüber den Magnetkernen beweglich sind, eine Einrichtung zur Veränderung des einen jeden Magnetkern passierenden.magnetischen Flusses in Abhängigkeit von der Bewegung einer jeden der Tasten aus ihrer Ruhestellung in ihre wirksame Stellung, auf den Magnetkernen befindliche elektrische Windungen (69)» die um die Kerne in einem vorbestimmten binärkodierten Muster herumgelegt sind, so daß in diesen Windungen induzierte elektrische Signale die den Tasten entsprechenden Zeichen in binärkodierter Form dar—. stellen, wobei die Einrichtung zur Veränderung des magnetischen Flusses eine Anzahl langgestreckter Schienen (92) aus magnetischem oder magnetisierbaren Material aufweist, eine einen magnetischen Fluß erzeugende Einrichtung (66), einen magnetischen Nebenschluß (6q), wobei eine jede der Schienen zwischen ihren beiden Enden mit einer der Tasten verbunden ist und selbst an ihrem einen Ende schwenkbar zwischen einem oberen Anschlag in Gestalt des magnetischen riebe ns chlusses und einem unteren anschlag in Gestalt eines der Kerne gelagert ist, zwischen welchen beiden Stellungen sie in Abhängigkeit von der Auf— und .abbewegung der betreffender
    BAD ORIGINAL 90984 7/0890
    Taste beweglich ist-, ein magnetisches Lagerglied (50)» an welchem die Schinen angelenkt sind, wobei jeweils ein Ende der Magnetkerne und ein Ende des Nebenschlusses magnetisch mit dem Iiagerglied (50) verbunden ist, wobei die Schienen im wesentlichen parallel zueinander verlaufen und die Kerne im Abstand angeordnet sind und jeweils ein Kern unmittelbar unter· einer jeden der Schienen liegt, sowie eine Vorrichtung ($k i 1i6-122)zur Zurückführung der Schienen gegen ihren oberen Anschlag (60), nachdem sie durch Bewegung gegen den unteren Anschlag in den Windungen die betreffenden Ausgangssignale hervorgerufen haben.
    22« Gerät nach Anspruch 21, dadurch g e -
    k e η η ζ e i ohne t# daß die den magnetischen Fluß > erzeugende Vorrichtung eine Wicklung {66} aufweist, welche das angelenkte Ende der Schienen (92) umgibt, sowie eine elektrische Stromquelle für die Wicklung,
    23« Gerät nach Anspruch 21, dadurch g e -
    kennzeichne t,-daß die den magnetischen Pluü erzeugende Vorrichtung aus einem permanentmagnetisierten Abschnitt einer jeden der Schienen (92) zwischen deren ünlenkstelle und der Verbindungsstelle mit der betreffenden Taste {3k-kO) besteht*
    24. Gerüt nach Anspruch Zit dadurch "y e -
    k e ti η ζ e i c Ii η e t, daß die Äüekfülirutigsvorriclitung aus einer langgestreckten gebogenen Blattfeder (54) besteht» die sich einerseits in einer Vertiefung (56) auf der Unterseite einer jeden der Schienen in der Kühe derben der .anlenksteile abfjewandten Endes, andererseits an einer bodenseitigen Stützfläche untex^halb der Schienen abstützt.
    909847/0890 ßÄD
    - 2k -
    ;_5· Gerät nach. Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückfuhrungsvorrichtung einen Nocken (ii6), der drehbar unterhalb der Enden der Schienen 92 gelagert ist, eine Drehspule (1 18) in Antriebsverbindung mit dem Nocken und eine elektrische Schaltanordnung (112-i15» 12θ) aufweist, um die Drehspule jedesmal dann zu speisen, wenn in einer der Windungen {69) ein Signal induziert wurde.
    26, Gei'Mt nach .ansprucli 2i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Taste (3^-4o) mit der zugehörigen Schiene (92) über eine Feder (i2k) verbunden ist.
    27. Gerat n.;ch· Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetkerne (7Ο-76) mit ihren Windungen (69) auf einer Platte (68) angeordnet sind, die auswechselbar in dem Gex^ät gelagert ist·
    28. Ger-.t nach einem der vorhergehenden yi.nsprüche,
    dadurch g e k e η η ζ c i c h η et, daß die Tastatur (24) zumindest eine Schiebetaste aufweist, deren Bewegung aus ihrer Ruhestellung in ihre wirksame Stellung in einem der Magnetkerne ein bchiebesignal hervorruft, sowie eine Einrichtung zur ilückfiliirung der Schiebetaste nach ihrer Freigabe aus ihrer wirksamen Stellung in die Ruhestellung, wobei der beteffende Kern ein umgekehrtes Schiebesignal hervorruft.
    BAD ORIGINAL
    9098A7/0890
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GB1239158A (de) 1971-07-14
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