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DE2036547B2 - Brems- und sperreinrichtung fuer ein hydrostatisches triebwerk - Google Patents

Brems- und sperreinrichtung fuer ein hydrostatisches triebwerk

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DE2036547B2
DE2036547B2 DE19702036547 DE2036547A DE2036547B2 DE 2036547 B2 DE2036547 B2 DE 2036547B2 DE 19702036547 DE19702036547 DE 19702036547 DE 2036547 A DE2036547 A DE 2036547A DE 2036547 B2 DE2036547 B2 DE 2036547B2
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valve
piston
housing
fluid
pressure
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Application number
DE19702036547
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English (en)
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DE2036547C3 (de
DE2036547A1 (de
Inventor
Dietrich Dipl Ing 2940 Wilhelmshaven Neumann
Original Assignee
Fried Krupp GmbH, 4300 Essen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fried Krupp GmbH, 4300 Essen filed Critical Fried Krupp GmbH, 4300 Essen
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Publication of DE2036547A1 publication Critical patent/DE2036547A1/de
Publication of DE2036547B2 publication Critical patent/DE2036547B2/de
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Publication of DE2036547C3 publication Critical patent/DE2036547C3/de
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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/24Control systems with regulation, i.e. with retroactive action, for influencing travelling speed, acceleration, or deceleration
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B13/00Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
    • F15B13/01Locking-valves or other detent i.e. load-holding devices

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Description

Die Erfindung betrifft eine Brems- und Sperreinrichtung für ein einen offenen Kreislauf aufweisendes hydrostatisches Triebwerk, mit einem in einem Gehäuse geführten Kolbenschieber, der ein Rückschlagventil zum Durchgang der Druckflüssigkeit beim Arbeitshub des Triebwerkes sowie ein parallel zu dem Rückschlagventil wirkendes kombiniertes Drossel- und Absperrorgan für die beim Bremsen aus einer Arbeitskammer des Triebwerkes auftretende bzw. die im Sperrzustand die Last stützende Flüssigkeit aufweist, sowie mit einer zum Aufsteuern des kombinierten Drossel- und Absperrorgans dienenden Vorrichtung, welche beim gebremsten Absenken einer Last durch den Druck der in diesem Fall die andere Arbeitskammer des Triebwerkes beaufschlagenden Druckflüssigkeit betätigt wird, wobei der Kolbenschieber auf seinem Mantelumfang eine Ventilfläche trägt, die zwischen zwei im Gehäuse befindlichen Anschlußöffnungen für die Druckflüssigkeit angeordnet ist und die im Sperrzustand unier dem Einfluß der die Last stützenden Druckflüssigkeit auf einen Ventilsitz des Gehäuses gedrückt wird.
Eine Brems- und Sperreinrichtung dieser Art ist aus der deutschen Offenlegungsschrift 1 929 482 bekanntgeworden. Bei dieser Einrichtung sind ein Rückschlagventil und ein kombiniertes Drossel- und Absperrorgan konstruktiv miteinander verbunden. Ein gefahrloses Absenken einer Last unter Bremswirkung erscheint aber nicht unbedingt gewährleistet. Hierbei stützt sich nämlich die abzusenkende Last über einen Arbeitskolben auf eine Flüssigkeitsmenge ab, die sich in dem zugehörigen Hydrozylinder befindet, welcher durch eine Leitung mit einem Ringraum des Gehäuses des Rückschlagventils verbunden ist. Zum Absenken der Last wird durch den Kolben einer Aufsteuervorrichtung ein als Drosselorgan dienendes Steuerventil, das in einer Bohrung eines das Rückschlagventil bildenden Kolbeaschiebers verschiebbar geführt ist, gegen den Widerstand einer Feder und eines Flüssigkeitsdruckes in öffnungsstellungen geschoben, so daß es Flüssigkeit aus dem Ringraum des Gehäuses des Rückschlagventils austreten läßt. Das Ausmaß der Aufsteuerung des Steuerventils hängt hierbei ab von einem Wechselspiel einerseits zwischen dem Absinken des Flüssigkeitsdruckes oberhalb des sich nach unten bewegenden Arbeitskolbens, welcher Flüssigkeitsdruck maßgebend für die Aufsteuerungsbewegung ist, und andererseits von dem darauffolgenden Schließen des Rücksschlagventils, was mit einem Ansteigen des Druckes oberhalb des Arbeitskolbens verbunden ist. Dieses Wechselspiel wird dadurch beeinflußt, daß ein zylindrischer Ansatz des beim Ansteuern verschobenen Steuerventils mit Spiel in eine Bohrung des Gehäuses des Rückschlagventils eingreift, so daß im Hinblick auf Ungenauigkeiten des erwähnten Spieles auch infolge einer möglichen Verschmutzung die Bewegungsverhältnisse des Steuerventils nicht einwandfrei bi herrscht werden köniien. Hinzu kommt die Gefahr, daß beim Aufsteuern des Steuerventils das Rückschlagventil, weil es hierbei möglicherweise zu stark von der sonst auf es wirkenden Feder- und Flüssigkeilskraft entlastet wird, von seinem Sitz abgehoben wird und so dem Abströmen von Flüssigkeit aus dem Ringraum des Gehäuses des Rückschlagventils und damit aus dem Hydrozylinder unterhalb des Arbeitskolbens freien Lauf gewährt. Das kann unter Umständen ein naht zu ungebremstes Absenken der Last zur Folge haben.
Es liegt die Aufgabe vor, eine Brems- und Sperreinrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß ein gefahrloses Absenken der Last mit einer sicheren Handhabung des Bremsvorganges gewährleistet ist. wobei der Vorteil der Vermeidung von Leckverlusten erhalten bleibt.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das Rückschlagventil im Inneren des als stirnseitig überall verschlossener Hohlkolben ausgebildeten Kolbenschiebers untergebracht ist, daß das kombinierte Drossel- und Absperrorgan aus im Mantelumfang des Kolbenschiebers zwischen dem Sitz des Rückschlagventils und im Durchmesser relativ weiten Bohrungen im Mantelumfang des Kolbenschiebers angeordneten Diosselbohrungen sowie aus der auf der Außenseite des Kolbenschiebers befindlichen, mit dem Ventilsitz des Gehäuses zusammenwirkenden Ventilfläche besteht, wobei die weiten Bohrungen über einen den Kolbenschieber im Bereich dieser Bohrungen umgebenden Ringraum als Teil eines den Kolbenschieber entlang seiner ganzen Länge umgebenden Gesamtlingraumes im Gehäuse mit dem Ablauf zum Druckflüssigkeitsbehälter bzw. mit der Pumpendruckseite verbindbar sind, und daß der Gesamtringraum durch eine an seinem Umfang sitzende Ringdichtfläche derart unterteilt ist, daß die Ringdichtfläche im Sperrzustand des Triebwerkes die Strömungsverbindung von der Ablaul'seite des Triebwerks über die Drosselbohrungen zum Druckfiüssigkeitsbehälter unterbricht, wogegen die Ringdichtfläche diese Strömungsverbindung in dem Maße freigibt, wie die Aufsteuervorrichtung eine Verschiebung des Kolbenschieber zuläßt.
Die Erfindung bringt auch den Vorteil, daß das innerhalb des Kolbenschiebers angeordnete Rückschlagventil nicht nur im Sperrzustand des Trieb-
s 6
werkes, sondern auch beim gebremsten Absenken des Kolbenschiebers an den Ventilsitz im Sperrzuder Last geschlossen bleibt, so daß beim Absenken stand eine auf eine Stirnfläche des Kolbenschiebers der Last die Flüssigkeit nur durch die Drosselboh- wirkende Feder vorgesehen ist, die von einer diese rungen abfließen kann und. man somit den Absenk- Stirnfläche umschließenden, innen unter Flüssigvorgang zuverlässig in der Hand behält. 5 keitsdruck bringbaren Kapsel umgeben ist, und daß An sich ist es ausderUSA.-Patentschrift2 958 339 der von der Kapsel umschlossene Raum über eine bekannt, im Kolbenschieber einer Steuereinrichtung Drossel mit der Ringnut verbunden ist, daß die anfür einen hydrostatischen Motor zwei Rückschlag- dere Stirnfläche des Kolbenschiebers von einem mitventile so unterzubringen, daß sie eine Längsbohrung tels Steuerflüssigkeit betätigbaren Steuerkolben der des Kolbenschiebers an zwei einander gegenüber- io Aufsteuervorrichtung zum Aufheben der Sperrstelliegenden Enden mit Kugeln über Druckfedern ab- lung und Einleiten des Bremsvorgangs beaufschlagschließen. Die Feder des einen Rückschlagventils bar ist. Ferner ist es möglich, daß ein eine Kugel als ist so eingestellt, daß innerhalb der Bohrung ein Schließkörper umfassendes Vorsteuerveni.il unter Mindest-Flüssigkeitsdruck aufrechterhalten wird. dem Einfluß der beim Aufheben der Sperrslellung Unter diesem Druck öffnet sich das andere, mit einer ]5 und Einleiten des Bremsvorgangs wirksam werdenschwächeren Feder ausgerüstete Rückschlagventil den Steuerflüssigkeit den Kolbenschieber auf der im dann, wenn in dem hinter diesem Rückschlagventil Sperrzustand des Triebwerkes von Druckflüssigkeit befindlichen Raum der Flüssigkeitsdruck absinkt, beaufschlagten Stirnseite entlüftet, während die weil in einem mit diesem Raum verbundenen Arbeits- Steuerflüssigkeit für den Steuerkolben der Aufsteuer-Hydrozylinder infolge Kolben-Dndichtheit ein Druck- ao vorrichtung über eine Drossel den Steuerkolben beabfall eintritt. Dieser Druckabfall wird dadurch rück- aufschlagt, die parallel zu einem vom Zulaufdruck gängig gemacht, daß über das zuletzt genannte Rück- der Steuerflüssigkeit geschlossenen Rückschlagventil schlagventil Druckflüssigkeit nachströmt, was eine geschaltet ist. Hierbei kann das Vorsteuerventil ein Betätigung eines Steuerkolbens der Steuereinrichtung aufsteuerbares Rückschlagventil sein, das auf der dahingehend zur Folge hat, daß die durch die Kolben- 25 Abströmseite mit demjenigen Ringraum im Gehäuse Undichtheit verursachte Gleitbewegung des zu dem verbunden ist, aus dem beim Bremsen Druckflüssig-Hydrozylinder gehörenden Arbeitskolbens rück- keit abfließt. Hierbei ist das Vorsteuerventil zweckgängig gemacht wird. Diese Rückschlagventile haben mäßig als doppeltwirkendes Rückschlagventil derart somit eine andere Funktion als das gemäß der Er- ausgebildet, daß es beim Arbeitshub des Triebwerkes findung verwendete Rückschlagventil. 30 den Druck der Arbeitsflüssigkeit von der im Sperrin Ausgestaltung der Erfindung sind die Drossel- zustand belasteten Stirnseite des Kolbenschiebers bohrungen mit verschiedenen Querschnitten in Axial- fernhält.
richtung des Kolbenschiebers gegeneinander versetzt Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß das
so angeordnet, daß im Sperrzustand des Triebwerkes Aufsteuern des Kolbenschiebers zum Zwecke des
die Ringdichtfläche die Mündungen der Drosselboh- 35 Abscnkens einer Last unter Bremswirkung nicht
rungen mit dem kleinsten Querschnitt abdeckt. Hier- durch einen auf den Kolbenschieber wirkenden
durch ist es möglich, die Bremswirkung beim Ab- Flüssigkeitsdruck gehindert wird, senken der Last so zu steuern, daß die erforderliche Bei einer Einrichtung nach der Erfindung ist das
bzw. gewünschte Senkgeschwindigkeit erzielt wird. Gehäuse, das den Kolbenschieber sowie den Steuer-
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung liegt 40 kolben enthält, zweckmäßig als Steckpatrone ausge-
darin. daß sich der Ventilsitz für die auf der Außen- bildet, die auswechselbar in eine Gehäusebohrung
seite des Kolbenschiebcrs befindliche Ventilfiäche des abzusichernden Verbrauchers einsetzbar ist.
zwischen der Ringdichtfläche und einer Ringnut als Hierdurch wird ein leichtes Auswechseln der Einrich-
Anschlußöffnung des Gehäuses befindet, durch welche tung ermöglicht.
beim Bremsen Druckflüssigkeit abfließt und beim 45 Die erfindungsgemäße Einrichtung kann in vorteil-
Arbeitshub des Triebwerkes Druckflüssigkeit in das hafter Weise z. B. dann eingesetzt werden, wenn ein
Gehäuse hineinfließt, und daß die Ventilfläche am doppeltwirkender Hydrozylinder in entgegengesetz-
Kolbenschieber so angeordnet ist, daß sich zwischen ten Richtungen mit steuerbarer Bremswirkung be-
ihr und dem Sitz des Rückschlagventils die Drossel- tätigt werden soll. Zu diesem Zweck enthält das Gebohrungen sowie die weiten Bohrungen befinden. 50 häuse der Einrichtung zwei Kolbenschieber, zwei ir
Diese Ausführung zeichnet sich durch besondere ihnen befindliche Rückschlagventile zum Durchgang
Einfachheit aus. der Arbeitsflüssigkeit für die einander entgegen
Es ist aber auch möglich, daß sich der Ventilsitz gesetzten Arbeitshübe des Hydrozylinders, zwei Vor
für die auf der Außenseite des Kolbenschiebers be- steuerventile, einen Aufsteuerkolben und zwei Steuer findliche Ventilfläche zwischen einer Ringnut als 55 kolben, wobei die Steuerflüssigkeit für jeden der bei
Anschlußöffnung, durch welche die Druckflüssigkeit den Steuerkolben von derjenigen Arbeitsflüssigkei
beim Bremsen in das Gehäuse eintritt und beim abgezweigt wird, die gleichzeitig den dem andcrei
Arbeitshub des Triebwerkes aus dem Gehäuse aus- Steuerkolben zugeordneten Kolbenschieber beaui
tritt, und der Ringdichtfläche befindet und daß der schlagt.
zwischen dem Ventilsitz und der Ringdichtfläche 60 F i g. 1 der Zeichnung ist eine Schaltdarstellun
befindliche Ringraum durch eine weitere Ringnut als einer bisher gebräuchlichen Brems- und Speireii
Anschlußöffnung mit einem entsprechenden Ring- richtung für ein hydrostatisches Triebwerk, raum des Gehäuses einer parallelgeschalteten Brems- Ferner zeigen die Fig. 2 bis 7 der Zeichnuri
und Sperreinrichtung verbunden ist. Diese Ausfüh- Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegeusunde rung ermöglicht es, daß zwei Brems- und Sperrein- 65 und zwar
richtungen synchron zusammcngeschaltet werden. F i g. 2 eine Brems- und Sperreinrichtung na<
Ferner kann eine Ausgestaltung der Erfindung einem ersten Ausführungsbeispiel in einem Axia
darin bestehen, daß zum Andrücken der Ventilfläche schnitt.
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F i g. 3 ein Schaltbild für diese Einrichtung. mit der Ablaufleitung 21 angedeutet. Auch beim
Fig.4 ein Schaltbild für zwei parallelarbeitende Arbeitshub tritt Leckflüssigkeit auf, da die hierbei
Einrichtungen dieser Art, in den Leitungen 7 und 9 befindliche Druckflüssig-
F i g. 5 eine Brems- und Sperreinrichtung nach keit durch das Bremsventil 8 nicht völlig abgedichtet einem anderen Ausführungsbeispiel in einem Axial- 5 wird,
schnitt, Die Brems- und Sperreinrichtungen gemäß dem
F i g. 6 eine Brems- und Sperreinrichtung für Um- Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
kehrung der Kraftrichtung und nach F i g. 2 hat ein zylindrisches Gehäuse 22, das
F i g. 7 den Schnitt nach der Linie VII-VII in als Steckpatrone ausgebildet ist. Es kann in eine
F i g. 6. ίο zylindrische Bohrung eines größeren Gehäuses, das
Bei der bisher üblichen Einrichtung nach F i g. 1 zu einem hydrostatischen Triebwerk mit offenem wird die Last 1 über eine Kolbenstange 2 von dem Kreislauf gehört, passend eingeschoben werden. Da-Kolben 3 einer hydrostatischen Hubeinrichtung ge- bei besteht die Möglichkeit einer leichten Auswechsetragen, dessen Zylinder mit 4 bezeichnet ist. Die lung des Gehäuses 22, wenn die in ihm befindlichen Flüssigkeit ram Bewegen des Kolbens 3 wird von 15 Teile unbrauchbar geworden sind oder gereinigt wereiner Pumpe 5 über ein Umsteuerventil 6 geliefert. den müssen. Auch kann das Gehäuse aus gegebenem Das Umsteuerventil 6 ist durch eine Leitung 7 mit Anlaß gegen ein anderes Gehäuse mit andersartigen einem Bremsventil 8 verbunden, von dem eine Lei- Bauteilen ausgetauscht werden. Das Gehäuse kann tung 9 über ein aufsteuerbares Rückschlagventil 10 also ohne Rohrleitungen direkt an den abzusichemzu dem unteren Ende des Zylinders 4 geführt ist. An 20 den Verbraucher angeschlossen werden,
die Leitungen 7 und 9 ist eine das Bremsventil 8 um- In einer Ausdrehung des Gehäuses 22 ist ein gehende Leitung 13 mit dem oberen Ende des Zylin- Kolbenschieber 23 parallel zur Achse des Gehäuses ders 4 verbunden. Eine Feder 14 sucht den beweg- verschiebbar geführt. Hierzu dient einerseits ein in liehen Teil des Bremsventils 8 nach rechts zu schie- der Ausdrehung befindlicher Kragen mit einer zylinben, d. h. in die dargestellte Lage, in welcher die 25 drischen Ringdichtfläche 24, welche eine zylindrische Leitungen 7 und 9 getrennt sind. Im entgegengesetz- Umfangsfläche 25 des unteren Teiles des Kolbenten Sinn wirkt Druckflüssigkeit, die bei einer ent- Schiebers 23 dicht umschließt. Andererseits ist der sprecheniden Stellung des Umsteuerventils 6 von Kolbenschieber 23 mit seinem oberen, zylindrischen der Pumpe 5 in die Leitung 13 gedrückt wird. Diese Ende durch einen Dichtring 26 geführt, der in eine Leitung ist nämlich durch eine Leitung 15 über ein 30 weite Bohrung 27 des Gehäuses eingesetzt ist und Rückschlagventil 16 und eine parallel zu diesem auf einer Stufenfläche zwischen dieser Bohrung und liegende, einstellbare Drossel 17 mit dem rechten der anschließenden Ausdrehung aufliegt. Gegenüber Ende des Bremsventils 8 verbunden. dem Gehäuse 22 ist der Dichtring 26 durch eine
Wenn das Umsteuerventil 6 so eingestellt wird, Ringdichtung 28 abgedichtet. In dieser Lage wird der daß die Druckseite der Pumpe 5 mit der Leitung 7 35 Dichtring 26 durch eine zylindrische Kapsel 29 ge- und die Leitung 13 mit einer Ablaufleitung 18 ver- halten, die in die weite Bohrung 27 eingeschraubt bunden ist, wird bei der dargestellten Sperrlage des und gegenüber dem Gehäuse 22 durch eine Ring-Bremsventils 8 die von der Pumpe 5 gelieferte Druck- dichtung 30 abgedichtet ist. Innerhalb der Kapsel 29 flüssigkeit durch die Leitung 11 sowie die Rück- befindet sich eine Druckfeder 31, die sich einerseits schlagventile 12 und 10 in den unteren Teil des 40 gegen den Kolbenschieber 23 und andererseits gegen Zylinders 4 gedrückt. Demgemäß wird der Kolben 3 die obere Stirnwand der Kapsel 29 stützt,
mit der Last 1 angehoben, wobei aus dem oberen Die Ausdrehung des Gehämos 22 hat etwa in der Teil des Zylinders 4 Flüssigkeit durch die Leitungen Mitte zwischen der zylindrischen Ringdichtfläche 24 13 und 18 abläuft. und dem Dichtring 26 eine Ringleiste mit einem
Das Halten der Last in der angehobenen Stellung 45 Ventilsitz 32. Auf diesen kann eine kegelige Ventilwird nur durch das aufsteuerbare Rückschlagventil fläche 33 des Kolbenschiebers 23 durch die Feder 31 10 bewirkt. Dabei steht das Umsteuerventil 6 in der und einen innerhalb der Kapsel 29 herrschenden Mittelstellung, wobei die Aufsteuerleitung 19 druck- Flüssigkeitsdruck gedruckt werden,
los ist. Die erwähnte Ausdrehung des Gehäuses 22 bildet
Wenn die Last 1 gebremst abgesenkt werden soll, 50 unterhalb der zylindrischen Ringdichtfläche 24 einen wird das Umsteuerventil 6 so eingestellt, daß die Raum 34, der durch eine Radialbohrung 35 mit einer Pumpe 5 Druckflüssigkeit in den oberen Teil des Ringnut 36 in der Umfangsfläche des Gehäuses 22 Zylinders 4 liefert. Infolge des hierbei in der Leitung verbunden ist. Die Ringnut 36 steht, wenn das Ge-13 auftretenden Flüssigkeitsdruckes wird das Rück- häuse 22 in die Bohrung des größeren Gehäuses einschlagventil 10 über die Aufsteuerleitung 19 aufge- 55 gesteckt ist, mit einem Kanal dieses größeren Gesteuert. Außerdem wird das Bremsventil 8 durch den häuses in Verbindung, der der Leitung 7 in F i g. 1 in der Leitung 13 herrschenden Druck über die entspricht, also durch ein Umsteuerventil wahlweise Drossel 17 mit Verzögerung gegen den Widerstand mit der Druckleitung einer Pumpe oder mit einer der Feder 14 nach links geschoben. Demgemäß wird Ablaufleitung verbunden werden kann,
die Leitung 9 mit der Leitung 7 durch eine Drossel 60 Zwischen der zylindrischen Ringdichtflächc 24 und 20 verbunden. Daher strömt aus dem unteren Teil der kegeligen Ventilfläche 33 bildet die erwähnte des Zylinders 4 Flüssigkeit unter Drosselwirkung Ausdrehung des Gehäuses 22 einen Raum 3", der durch die Leitungen 9, 7 und 18 ab, das Absenken durch eine Radialbohrung 38 mit eine" Ringnut 39 der Last 1 erfolgt also mit einer Bremsung. Hierbei in der Umfangsfläche des Gehäuses 22 verbunden ist. muß in Kauf genommen werden, daß von der in der 65 Zwischen dem Ventilsitz 32 und dem Dichtring 26 Leitung 9 gestauten Flüssigkeit ein gewisser Teil bildet die Ausdrehung einen Raum 40, der durch durch die Fuge zwischen dem beweglichen Teil und eine Radialbohrung 41 mit einer Ringnut 42 in der dem Gehäuse des Bremsventils 8 abläuft. Das ist Umfangsfläche des Gehäuses 22 verbunden ist. Die
Ringnut 42 ist, wenn das Gehäuse 22 in die Bohrung des größeren Gehäuses eingeschoben ist, mit einem Kanal dieses Gehäuses verbunden, welcher der Leitung 9 in F i g. 1 entspricht, also die Verbindung mit dem unteren Ende des Zylinders 4 des hydrostatischen Hubwerkes herstellt.
Nahe dem unteren Ende des Gehäuses 22 befindet sich auf dessen Umfangsfläche eine Ringnut 43. Diese ist, wenn das Gehäuse 22 in die Bohrung des größeren Gehäuses eingeschoben ist, mit einem Kanal dieses Gehäuses verbunden, der von einem Kanal ausgeht, welcher der Leitung 13 in F i g. 1 entspricht, also an das obere Ende des Zylinders des hydrostatischen Hubwerkes angeschlossen ist.
Die Ringnuten 36, 39, 42 und 43 sind durch jeweils oberhalb und unterhalb von ihnen befindliche Ringdichtungen 44 gegenüber der Fuge zwischen dem Gehäuse 22 und dem größeren Gehäuse abgedichtet.
Der Kolbenschieber 23 hat eine Axialbohrung, die als Sackloch ausgebildet ist und oben einen eingeschraubten Stopfen 45 aufweist. Im Innern dieser Bohrung befindet sich ein Rückschlagventil, das durch eine Kugel 46 und einen Ventilsitz 47 gebildet wird. Eine Druckfeder 48, die sich gegen den Stopfen 45 stützt, sucht die Kugel 46 auf den Ventilsitz 47 zu drücken. Der oberhalb des Ventilsitzes 47 befindliche Raum 49 der Axialbohrung des Kolbenschiebers 23 ist durch Radialbohrung 50 mit dem Raum 40 verbunden.
Von dem unterhalb des Ventilsitzes 47 befindliehen Raum 51 der erwähnten Axialbohrung gehen als Drosselbohrungen wirkende Radialbohrungen 52, 53, 54, 55, 56 aus, die in der zylindrischen Umfangsfläche 25 des Kolbenschiebers münden. Bei der in F i g. 2 dargestellten Lage des Kolbenschiebers, in welcher die kegelige Ventilfläche 33 auf dem Ventilsitz 32 aufliegt, werden die Mündungen der obersten Radialbohrungen 52, welche einen relativ kleinen Durchmesser haben, durch die zylindrische Ringdichtfiäche 24 abgeschlossen. Das gilt teilweise auch für die etwas tiefer angeordneten Radialbohrungen 53, die einen etwas größeren Durchmesser als die obersten Radialbohrungen 52 haben. Die Radialbohrungen 54, 55 und 56. deren Durchmesser um so größer sind, je tiefer sie liegen, münden bei der dargestellten Lage in den Raum 34. Außerdem ist der Raum 51 im Kolbenschieber 23 an seinem unteren Ende durch weite Radialbohrungen 57 mit dem Raum 34 verbunden.
Die Drosselbohrungen 52 bis 56 bilden zusammen mit dem Rückschlagventil 46, 47 ein kombiniertes Drossel- und Absperrorgan.
Der Innenraum der Kapsel 29 ist mit der Ringnut 42 durch eine parallel zur Längsachse des Gehäuses 22 liegende Bohrung 58 verbunden, die nach außen abgeschlossen ist. Eine von der Bohrung 58 ausgehende Querbohrung 59 mündet in die weite Bohrung 27 des Gehäuses 22, die durch eine Bohrung 60 mit dem Inneren der Kapsel 29 in Verbindung steht. Zudem ist die Bohrung 58 mit der Ringnut 42 durch eine Drossel 62 aufweisende Querbohrung 61 verbunden.
Unterhalb des Raumes 34 ist in dem Gehäuse 22 ein einen Steuerkolben 63 bildender Stift gleichachsig zu der erwähnten Ausdrehung des Gehäuses verschiebbar geführt. Sein unteres Ende ragt in eine nach außen abgeschlossene Bohrung 64 des Gehäuses 22 hinein. Diese steht mit der Ringnut 43 durch eine Radialbohrung 65 in Verbindung. In dieser befindet sich ein Rückschlagventil 66, zu dem parallel eine einstellbare Drossel 67 geschaltet ist.
Die Radialbohrung 65 wird zwischen dem Rückschlagventil 66 und der Drossel 67 einerseits und der Ringnut 43 andererseits durch eine nach außen abgeschlossene Bohrung 68 unterbrochen. In diese ragt mit Spiel ein zylindrischer Bolzen 69 herein, der in eine zur Achse des Gehäuses 22 parallele Bohrung passend von unten her eingesetzt und durch ein Nippel 70 gehalten ist. Der Bolzen 69 hat eine Axialbohrung, die mit der Bohrung 68 durch öffnungen 71 im Bolzen 69 in Verbindung steht. In der Axialbohrung des Bolzens 69 ist ein ein Vorsteuerventil bildender Aufsteuerkolben 72 geführt, dessen Hub nach unten durch einen Stößel 73 begrenzt wird. Auf der Oberseite trägt der Kolben 72 einen Zapfen 74, der in eine relativ enge Bohrung hineinragt und zum Aufsteuern eines Rückschlagventils dient, das durch eine Kugel 75 und einen zugehörigen Ventilsitz am oberen Rand der engen Bohrung gebildet wird. Die Kugel 75 befindet sich in einer Bohrung 76, die mit der Bohrung 58 in Verbindung steht und eine auf die Kugel 75 wirkende Druckfeder 77 enthält. Die enge Bohrung, in welche der Zapfen 74 hineinragt, ist über eine Querbohrung und eine Ringnut 78 des Bolzens 69 sowie eine Querbohrung 79 in dem Gehäuse 22 mit dem Raum 34 verbunden.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung wird an Hand des Schaltbildes nach F i g. 3 erläutert, in welchem diejenigen Schaltungselemente, die auch bei der Schaltung nach F i g. 1 vorhanden sind, dieselben Bezugszahlen haben wie in Fig. 1, wobei zum Teil die für die betreffenden Schaltungselemente in F i g. 2 verwendeten Bezugszahlen mit eingetragen sind.
Wenn das Umsteuerventil 6 die in F i g. 3 dargestellte Mittellage einnimmt, kann die Flüssigkeit, die sich in dem Zylinder 4 der hydrostatischen Hubeinrichtung unterhalb des Kolbens 3 befindet, nicht entweichen. Denn einerseits ist das Rückschlagventil 46, 47, das dem Rückschlagventil 12 in F i g. 1 entspricht, unter dem Druck dieser Flüssigkeit geschlossen, da dieser Druck aus der Leitung 9 durch die Ringnut 42 und die Radialbohrung 41. 50 in dem Raum 49 auf die Kugel 46 wirkt; andererseits wird durch die Feder 31 und den Flüssigkeitsdruck innerhalb der Kapsel 29 der Kolbenschieber 23 mit seiner Ventilfläche 33 auf den Ventilsitz 32 gedruckt, so daß aus dem Raum 40. der durch die Radialbohrung 41 mit der Ringnut 42 in Verbindung steht, keine Flüssigkeit entweichen kann. Doch wird aus der Ringnut 42 der Flüssigkeitsdruck durch die Drossel 62 und die Bohrungen 61. 58, 60 in den mit Flüssigkeit gefüllten Raum der Kapsel 29 übertragen. Die Bohrung 58 ist durch das Rückschlagventil mit der Kugel 75 hermetisch abgesperrt.
Sonach wird die Last 1 über lange Zeit unverändert in ihrer angehobenen Lage gehalten. Dabei kann an keiner Stelle Leckflüssigkeit nach außen treten.
Wenn die Last angehoben werden soll, wird der bewegliche Teil des Umsteoerventils 6 nach rechts geschoben. Dann fördert die Pumpe 5 Druckflüssigkeit durch die Leitung 7 und die Ringnut 36 durch die Radialbohrung 35, den Raum 34 sowie die Radialbohrungen 57 und zum Teil die Radialbohrungen 53,54, 55, 56 in den Raum 51 innerhalb des Kolbenschieber 23. Durch den Druck dieser Flüssigkeit wird die Kugel 46 von ihrem Sitz 47 abgehoben, so
daß die Druckflüssigkeit durch die Radialbohrungen 50, den Raum 40, die Radialbohrung 41 und die Ringnut 42 sowie die Leitung 9 in den unteren Teil des Zylinders 4 tritt und somit den Kolben 3 mit der Last 1 nach oben schiebt. Dabei bleibt der Kolbenschieber 23 in seiner Schließstellung, in welcher seine Ventilfläche 33 auf dem Ventilsitz 32 sitzt. Auch hierbei kann keine Leckflüssigkeit nach außen treten.
Wenn die Last 1 unter Bremswirkung abgesenkt werden soll, wird der bewegliche Teil des Umsteuerventils 6 nach links geschoben. Dann tritt die von der Pumpe 5 gelieferte Druckflüssigkeit in die Leitung 13 und damit in den oberen Teil des Zylinders 4. In dem Maß, in dem sich in der Leitung 13 ein Druck aufbaut, dringt dieser durch die Ringnut 43, die Radialbohrung 65 und die Drossel 67 in die Bohrung 64, wobei das Rückschlagventil 66 geschlossen ist. Nach einiger Zeit hat sich der Druck in der Bohrung 64 so weit erhöht, daß der den Steuerkolben 63 bildende Stift mit derjenigen Kraft von unten her gegen den Kolbenschieber 23 gedrückt wird, die erforderlich ist, um den Kolbenschieber gegen den Widerstand der Feder 31 anzuheben. Dabei braucht aber kein nennenswerter Flüssigkeitsdruck im Innern der Kapsel 29 überwunden zu werden, denn durch den Flüssigkeitsdruck in der Radialbohrung 65, der durch die Öffnungen 71 auch in die Bohrung des Bolzens 69 eintritt, wird der Kolben 72 nach oben geschoben, so daß er mit seinem Zapfen 74 die Kugel 75 gegen den Widerstand der Feder 77 und den Druck in der Bohrung 58 anhebt. Hierdurch wird der Innenraum der Kapsel 29 über die Bohrungen 60 und 58 sowie durch die Querbohrung 79, den Raum 34 und die Radialbohrung 35 mit der Ringnut 36 verbunden. Diese steht mit der Leitung 7 in Verbindung, die über das Umsteuerventil 6 mit der Ablaufleitung 18 verbunden ist.
In dem Schaltbild nach F i g. 3 erhält man die dem Absenkvorgang mit Bremswirkung entsprechende Einstellung, wenn man sich die rechte Hälfte des den Kolbenschieber 23 darstellenden Rechtecks so weit nach links verschoben denkt, daß sie die in Fig. 3 gLvckhnete Lage der linken Hälfte des Rechteckes einnimmt. Danach ist die Ventilfläche 33 des Kolbenschiebers 23 von dem Ventilsitz 32 abgehoben, so daß nunmehr aus dem unteren Teil des Zylinders 4 Flüssigkeit durch die Leitung ·* in die Ringnut 42 und von dieser durch die Radialbohrung 41 und den Raum 40 in den Raum 37 fließt. Dieser Raum ist gewöhnlich nach außen abgeschlossen, da die Ringnut 39 nicht mit einem Kanal des größeren Gehäuses in Verbindung steht. Da jetzt der Kolbenschieber 23 vom Stift angehoben ist, sind die Radialbohrungen 52 über die zylindrische Ringdichtfläche 24 hinausgetreten, so daß die Flüssigkeit durch diese engen Bohrungen in den Raum 51 innerhalb des Kolbenschiebers 23 treten kann. Aus diesem Raum fließt die Flüssigkeit vor allem durch die Radialbohrungen 57. den Raum 34, die Radialbohrung 35 und die Ringnut 36 in die Leitung 7 und von dieser in die Ablaufleitung 18. Außerdem muß aus dem unteren Teil des Zylinders 4 austretende Flüssigkeit durch die relativ engen Radialbchrungen 52 hindurchtreten·, sie wird also gedrosselt. Hierdurch wird die gewünschte Bremswirkung beim Absenken der Last erzielt.
Man hat es in der Hand, die Bremswirkung zu verringern, indem der Kolbenschieber noch weiter nach oben geschoben wird, so daß nach und nach die Bohrungen 53, 54, 55, 56 in den Raum 37 treten und so einen zunehmend größeren Durchflußquerschnitt gewähren. Dies erfordert einen variablen Druck in der Bohrung 64, der sich automatisch einstellt, wenn die in die Leitung 13 eingespeiste Menge, z. B. über die Pumpendrehzahl, variiert wird. Die Geschwindigkeit des Kolbens 3 entspricht lastunabhängig der durch die Leitung 13 zugeführten Menge. Die Drossel 67
ίο verhindert ein Übersteuern oder Schwingen des Ventils. Bei konstanter Pumpenförderung wird mit der Drossel 67 die Beschleunigungszeit für die Last eingestellt.
Auch beim Absenken der Last tritt keine Leckflüssigkeit nach außen.
F i g. 4 ist ein Schaltbild für den Fall, daß zwei hydrostatische Hubeinrichtungen für eine Last 100 synchron betrieben werden sollen und zu diesem Zweck aus Sicherheitsgründen zwei Brems- und Sperreinrichtungen nach F i g. 2 verwendet werden müssen. In F i g. 4 sind für die eine hydrostatische Hubeinrichtung 2, 3, 4 und die zugehörige Brems- und Sperreinrichtung dieselben Bezugszahlen verwendet worden wie in Fig. 3, während für die andere Hubeinrichtung und die zugehörige andere Brems- und Sperreinrichtung dieselben Bezugszahlen mit dem Zusatz α verwendet sind. Der Gleichlauf beim Heben der Last durch die beiden Hubeinrichtungen 2, 3, 4 und 2 a, 3 a, Aa wird dadurch gewährleistet, daß die Leitungen 9 und 9 σ über die Rückschlagventile 46 bzw. 46 α unter Vermittlung der Leitung Ta mit derselben Druckleitung 7 der Pumpe 5 verbunden sind. Beim Absenken der Last wird der Gleichlauf auf beiden Seiten dadurch gewährleistet, daß vor den Drosselbohrungen 52 bis 56 bzw. 52a bis 56 σ stets derselbe Flüssigkeitsdruck herrscht, indem die Ringnuten 39 und 39 a durch eine Leitung 101 miteinander verbunden sind. Auch das Anheben der beiderseitigen Kolbenschieber 23, 23 a erfolgt gleichmäßig, da der Druck in den beiderseitigen Bohrungen 64 bzw. 64 a. der auf die Steuerkolben 63 und 63 a wirkt, völlig gleichgehalten wird, da die Bohrungen 64 und 64 a durch eine Leitung 102 miteinander verbunden sind.
Auch nach F i g. 5 ist das Gehäuse 122 der Brems- und Sperreinrichtung als Steckpatrone ausgebildet, doch in einfacherer Art als nach F i g. 2. Es fällt nämlich die Ringnut 39 mit dem Raum 37 weg. Im übrigen sind in F i g. 5 für diejenigen Bauteile und Hohlräume, die auch bei der Ausführung nach F i g. 2 vorhanden sind, dieselben Bezugszahlen gewählt wie in Fi g. 2.
Die Bauart nach F i g. 5 unterscheidet sich von der nach F i g. 2 weiterhin dadurch, daß sich die Ventilfläche 133 des Kolbenschiebers 123 an dessen unterem Ende befindet. Der zugehörige Ventilsitz in dem Gehäuse 122 ist mit 132 bezeichnet. Oberhalb von ihm befindet sich der Raum 34. in den die Radialbohrungen 56 und 57 münden und der oben durch die zylindrische Ringdichtfläche 24 abgeschlossen wird. Doch steht der Raum 34 nicht durch eine Radialbohrung mit der Ringnut 36 in Verbindung: diese Ringnut liegt vielmehr so tief. da".> sie unterhalb des Ventilsitzes 132 durch die Radiaibohrung 35 mit einem Raum 134 verbunden ist. in den der als Stift ausgebildete Steuerkolbcn 63 hineinragt.
Der Kolbenschieber 123 ist zum einen durch die zylindrische Ringdichtfläche 24. zum andern durch
eine zylindrische Dichtfläche einer am Gehäuse 122 sitzenden Ringleiste 126 geführt — und nicht durch einen Dichtring 26 wie vorher. Zwischen dieser Ringleiste 126 und der zylindrischen Dichtfläche 24 wird ein Raum 140 eingeschlossen, dsr durch die Radialbohrung 41 mit der Ringnut 42 verbunden ist
Ein weiterer Unterschied der Ausführung nach Fig. 5 gegenüber der nach Fig. 2 besteht darin, daß sich in der Bohrung 76 des Bolzens 69 zwei einander entgegenwirkende Rückschlagventile mit einer unteren Kugel 75 und einer oberen Kugel 175 befinden, die durch eine gemeinsame Feder 77 nach unten bzw. nach oben gegen Ventilsitze gepreßt werden.
Wenn bei der Ausführung nach Fig. 5 die LaKt angehoben werden soll, wird durch die Ringnut 36 Druckflüssigkeit unter den Kolbenschieber 123 gebracht, so daß dieser gegen den Widerstand der Feder 31 und den Druck der in der Kapsel 29 befindlichen Flüssigkeit angehoben wird. Daher strömt die Druckflüssigkeit aus dem Raum 134 in den Raum 34 und aus diesem vor allem durch die Radialbohrungen 57 in den Raum 151 unter der angehobenen Kugel 46 hinweg durch die Radialbohrungen 50 und 41 in die Ringnut 42. Dabei wird durch die obere Kugel 175 verhindert, daß der hohe Flüssigkeitsdruck aus dem Raum 134, welcher die untere Kugel 75 anhebt, in die Bohrung 58 und damit in das Innere der Kapsel 29 gelangt. Das Ansteigen des Druckes in der Ringnut 42 kann sich wegen der Drossel 62 nur langsam bis in das Innere der Kapsel 29 hin auswirken.
Wenn die Last unter Bremswirkung gesenkt werden soll, wird durch den Flüssigkeitsdruck in der Ringnut 43, der sich bis in die Axialbohrung des Bolzens 69 auswirkt, der Kolben 72 nach oben geschoben, so daß die untere Kugel 75 von ihrem Sitz abgehoben wird. Demzufolge kann sich die Flüssigkeit im Innern der Kapsel 29 entspannen, da ein Teil der Flüssigkeit durch die Bohrung 58 und über die obere Kugel 175 hir.weg in den Raum 134 strömt, der mit der Ringnut 36 und daher auch mit der Leitung 7 und der Ablaufleitung 18 verbunden ist. Unter dem Flüssigkeitsdruck in der Ringnut 43 wird — nach der durch die Drossel 67 bewirkten Verzögerung — der als Stift ausgebildete Steuerkolben 63 nach oben geschoben, so daß der Kolbenschieber 123 angehoben wird. Demzufolge strömt aus dem unteren Teil des Zylinders 4 durch die Leitung 9 und die Ringnut 42 sowie den Raum 140 Flüssigkeit durch die engen Bohrungen 52 in den Raum 151 des Kolbenschiebers und von da vor allem durch die Radialbohrungen 57 in den Raum 134, der, wie gesagt, mit der Ablaufleitung 18 verbunden ist. Durch die Drosselung der abströmenden Flüssigkeit in den engen Bohrungen 52 — sowie bei weiterem Anheben des Kolbenschiebers 123 in den Bohrungen 53, 54, 55, 56 — wird die Last beim Absenken gebremst.
Auch bei diesem Ausführungsbeispiel tritt in allen Fällen keine Leckflüssigkeit aus.
Die F i g. 6 und 7 zeigen, daß zwei Kolbenschieber 123 und 123a in der Ausführung nach Fig. 5 in einem gemeinsamen Gehäuse 122 a untergebracht sind. Demgemäß sind dieselben Bezugszahlen — für die rechte Hälfte mit dem Zusatz α — verwendet worden wie in F i g. 5.
Diese Einrichtung dient z. B. dazu, einen Hydrozylinder mit einem doppeltwirkenden Kolben 200 und einem Zylinder 201 mit wechselnder Kratcrichtung zu betätigen. Fig.7 zeigt, daß die Pumpe5 Druckflüssigkeit in den Raum 134 α unterhalb des in Fig. 6 und 7 rechts angeordneten Kolbenschiebers 123 α drückt. Hierbei sind die Ventile 203 und 206 geöffnet, während die Ventile 204 und 205 geschlossen sind. Demzufolge werden der Kolbenschieber 123 a und die Kugel 46 a angehoben, und es strömt Druckflüssigkeit aus dem Raum 140 a durch eine Leitung 208 in den Zylinder 201 an dessen rechtem Ende. Gleichzeitig tritt aus der Pumpe 5 durch eine Leitung 209 Druckflüssigkeit in eine Bohrung 210 des Gehäuses 122 a zwischen den Aufsteuerkolben 72 und 72 a. Der durch den Aufsteuerkolben 72 a abgetrennte Teil 210 a derselben Bohrung ist durch einen Kanal 214a mit dem Raum 134a verbunden und steht daher unter dem gleichen Flüssigkeitsdruck wie die Bohrung 210 zwischen den beiden Aufsteuerkolben 72 und 72a. Infolgedessen wild der Aufsteuerkolben 72 a nicht verschoben.
Ferner ist der Raum 134 unterhalb des in F i g. 6 und 7 links angeordneten Kolbenschiebers 123 durch eine Leitung 207 mit einer Ablaufleitung 211 verbunden. Der sonach druckentlastete Raum 134 ist durch eine Leitung 212 und die einstellbare Drossel 67 a, zu der das Rückschlagventil 66 α parallel liegt, mit der Bohrung 64a verbunden. Daher wird der Steuerkolben 63 a nicht ausgeschoben.
Andererseits aber ist der unter Druck stehende Raum 134a durch eine Leitung 213 und die einstellbare Drossel 67, zu der das Rückschlagventil 66 parallel liegt, mit der Bohrung 64 verbunden. Folglich wird der als Stift ausgebildete Steuerkolben 63 ausgefahren und demgemäß der links angeordnete Kolbenschieber so weit angehoben, daß zumindest die engen Radialbohrungen 52 in Verbindung mit dem Raum 140 treten. Dieser ist durch eine Leitung 215 an das linke Ende des Zylinders 201 angeschlossen. Demgemäß entweicht von dort Flüssigkeit in den Raum 140 sowie zumindest durch die der Drosselung dienenden Radialbohrungen 52 in den Raum 34 und, da die Ventilfläche 133 von dem Ventilsitz 132 abgehoben ist, in den druckentspannten Raum 134. Aus diesem läuft die Flüssigkeit durch die Leitungen 207 und 211 ab.
Der druckentspannte Raum 134 ist ferner durch einen Kanal 214 mit dem durch den Aufsteuerkolben 72 abgetrennten Teil 210 b der Bohrung 210 verbunden. Infolgedessen wird der Aufsteuerkolben 72 unter dem Druck in der Bohrung 210 nach links geschoben, so daß die Kugel 75 von ihrem Sitz abgehoben wird. Demzufolge entweicht Flüssigkeit aus dem die Feder 31 umschließenden Raum durch die Bohrungen 60 und 58, wobei die Kugel 175 von ihrem Sitz abgehoben wird, durch den Kanal 214, den Raum 134 und die Leitungen 207 und 211 ins Freie. Dementsprechend herrscht in dem die Feder 31 umschließenden Raum oberhalb des Kolbenschiebers 123 praktisch kein Flüssigkeitsdruck, so daß beim Aufsteuern des Kolbenschiebers 123 nur der Druck der Feder 31 überwunden werden muß.
Sonach wird der Kolben 200 von rechts nach links (F i g. 6) bewegt, wobei eine von links nach rechts wirkende Kraft überwunden bzw. eine von rechts nach links wirkende Kraft auf die Kolbengeschwindigkeit abgebremst werden kann, welche Geschwindigkeit der in den Leitungen 209, 208 zugeführten ölmenge entspricht. Wenn die Ventile 204 und 205 geöffnet und die Ventile 203 und 206 geschlosser
ad, wird die Flüssigkeit so geführt, daß der Kolben )0 von links nach rechts bewegt wird, wobei er eine )ii rechts nach links wirkende Kraft überwinden ew. eine von links nach rechts wirkende Kraft abrenisen kann.
Wenn alle Ventile 203, 204, 205, 206 geschlossen nd, ist der Kolben 200 hydraulisch blockiert.
no
tritt keine Leck-
Auch bei dieser Einrichtung
flüssigkeit aus.
In jedem Fall kann das Gehäuse der Brems- und Sperreinrichtung, statt als Patrone in ein? Bohrung eines größeren Gehäuses eingeschoben zu werden, an ein entsprechendes Gehäuse angeschraubt oder angeflanscht werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1. Brems- und Sperreinrichtung für ein einen offenen Kreislauf aufweisendes hydrostatisches Triebwerk, mit einem in einem Gehäuse geführten Kolbenschieber, der ein Rückschlagventil zum Durchgang der Druckflüssigkeit beim ArbeiUhub des Triebwerkes sowie ein parallel zu dem Rückschlagventil wirkendes kombiniertes Drossel- und xo Absperrorgan für die beim Bremsen aus einer Arbeitskammer des Triebwerkes auftretende bzw. die im Sperrzustand die Last stützende Flüssigkeit aufweist, sowie mit einer zum Aufsieuem des kombinierten Drossel- und Absperrorgans dienenden Vorrichtung, welche beim gebremsten Absenken einer Last durch den Druck der in liiesem Fall die andere Arbeitskammer des Trieb-Werkes beaufschlagenden Druckflüssigkeit betätigt Wird, wobei der .kolbenschieber auf seinem Mantelumfang eine Ventilfläche trägt, die zwi- $chen zwei im Gehäuse befindlichen Anschluß-Öffnungen für die Druckflüssigkeit angeordnet ist lind die im Sperrzustand unter dem Einfluß der die Last stützenden Druckflüssigkeit auf einen Ventilsitz des Gehäuses gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückschlagventil (46, 47) im Innern des als Stirnseite überall verschlossener Hohlkolben ausgebildeten Kolbenschiebers (23; 123) untergebracht ist, daß das kombinierte Drossel- und Absperrorgan aus im !Mantelumfang des Kolbenschiebers (23: 123) !zwischen dem Sitz (47) des Rückschlagventils (46, 47) und im Durchmesser relativ weiten Bohrungen (57) im Mantelumfang des Kolben-Schiebers (23; 123) angeordneten Drosselbohrungen (52 bis 56) sowie aus der auf der Außenseite des Kolbenschiebers (23; 123) befindlichen, mit dem Ventilsitz (32) des Gehäuses (22) zusammenwirkenden Ventilfläche (33: 133) besteht, wobei die weiten Bohrungen (57) über einen den Kolbenschieber (23; 123) im Bereich dieser Bohrungen (57) umgebenden Ringraum (34) als Teil eines den Kolbenschieber (23; 123) entlang seiner ganzen Länge umgebenden Gesamtringraumes (34, 37, 40; 34, 140) im Gehäuse (22) mit dem Ablauf zum Druckflüssigkeitsbehälter bzw. mit der Pumpendruckseite verbindbar sind, und daß der Gesamtringraum (34, 37, 40; 34, 140) durch eine an seinem Umfang sitzende Ringdichtfläche so (24) derart unterteilt ist, daß die Ringdichtfläche (24) im Sperrzustand des Triebwerkes die Strömungsverbindung von der Ablaufseite des Triebwerkes über die Drosselbohrungen (52 bis 56) zum Druckflüssigkeitsbehälter unterbricht, wogegen die Ringdichtfläche (24) diese Strömungsverbindung in dem Maße freigibt, wie die AuI-steuervorrichtung eine Verschiebung des Kolbenschiebers (23; 123) zuläßt.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselbohrungen (52 bis 56) mit verschiedenen Querschnitten in Axialrichtung des Kolbenschiebers (23; 123) gegeneinander versetzt so angeordnet sind, daß im Sperrzustand des Triebwerkes die Ringdichtfläche (24) die Mündungen der Drosselbohrungen (52) mit dem kleinsten Querschnitt abdeckt.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Ventilsitz (132) für die auf der Außenseite des Kolbenschiebers (123) befindliche Ventilfläche (133) zwischen der Ringdichtfläche (24) und einer Ringnut (36) als Anschlußöffnung des Gehäuses (122) befindet, durch welche beim Bremsen Druckflüssigkeit abfließt und beim Arbeitshub des Triebwerkes Druckflüssigkeit in das Gehäuse (122) hineinfließt, und daß die Ventilfläche (133) am Kolbenschieber (123) so angeordnet ist, daß sich zwischen ihr und dem Sitz (47) des Rückschlagventils (46, 47) die Drosselbohrungen (52 bis 56) sowie die weiten Bohrungen (57) befinden (Fig. 5).
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Ventilsitz (32) für die auf der Außenseite des Kolbenschiebers (23) befindliche Ventilfläche (33) zwischen einer Ringnut (42) als Anschlußöffnung, durch welche die Druckflüssigkeit beim Bremsen in das Gehäuse (22) eintritt und beim Arbeitshub des Triebwerkes aus dem Gehäuse (22) austritt, und der Ringdichtfläche (24) befindet und daß der zwischen dem Ventilsitz (32) und der Ringdichtfläche (24) befindliche Ringraum (37) durch eine weitere Ringnut (39) als Anschlußöffnung mit einem entsprechenden Ringraum des Gehäuses (22 a) einer parallelgeschalteten Brems- und Sperreinrichtung verbunden ist (F i g. 2 und 4).
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Andrücken der Ventilfläche (33; 133) des Kolbenschiebers (23; 123) an den Ventilsitz (32; 132) im Sperrzustand eine auf eine Stirnfläche des Kolbenschiebers (23; 123) wirkende Feder (31) vorgesehen ist, die von einer diese Stirnfläche umschließenden, innen unter Flüssigkeitsdruck bringbaren Kapsel (29) umgeben ist, und daß der von der Kapsel (29) umschlossene Raum über eine Drossel (62) mit der Ringnut (42) verbunden ist. daß die andere Stirnfläche des Kolbenschieber (23; 123) von einem mittels Steuerflüssigkeit betätigbaren Steuerkolben (63) der Aufsteuervorrichtung zum Aufheben der Sperrstellung und Einleiten des Bremsvorgangs beaufschlagbar ist.
    6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein eine Kugel (75) als Schließkörper umfassendes Vorsteuerventil unter dem Einfluß der beim Aufheben der Sperrstellung und Einleiten des Bremsvorgangs wirksam werdenden Steuerflüssigkeit den Kolbenschieber (23; 123) auf der im Sperrzustand des Triebwerks vom Flüssigkeitsdruck beaufschlagten Stirnseite entlüftet, während die Steuerflüssigkeit für den Steuerkolben (63) der Aufsteuervorrichtung über eine Drossel (67) den Steuerkolben (63) beaufschlagt, die parallel zu einem vom Zulaufdruck der Steuerflüssigkeit geschlossenen Rückschlagventil (66) geschaltet ist.
    7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorsteuerventil ein aufsteuerbares Rückschlagventil ist, das auf seiner Abströmseite mit demjenigen Ringraum (34; 134) im Gehäuse (22: 122) verbunden ist, aus dem beim Bremsen Druckflüssigkeit abfließt.
    8. Einrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorsteuerventil als doppeltwirkendes Rückschlagventil derart aus-
    gebildet ist, daß es beim Arbeitshub des Triebwerkes den Druck der Arbeitsflüssigkeit von der im Sperrzustand belasteten Stirnseite des Kolbenscbiebers (123) fernhält (Fig. 5).
    *. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (22; 122), das den Kolbenschieber (23; 123) sowie der Steuerkolben (63) enthält, als Steckpatrune ausgebildet ist, die auswechselbar in eine Gehäusebohrung des abzusichernden Verbrauchers einsetzbar ist.
    10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (122 a) zwei Kolbenschieber (123, 123 a), zwei in ihnen befindliche Rückschlagventile (46, 46 a) zum Durchgang der Arbeitsflüssigkeit für einander entgegengesetzte Arbeitshübe eines zwei Hydrozylinder umfassenden Triebwerkes, zwei Vorsteuerventile, einen Aufsteuerkolben (72,72a) und zwei Steuerkolben (63, 63 a) enthält und daß die Steuerflüssigkeit für jeden der beiden Steuerkolben von derjenigen Arbeitsflüssigkeit abgezweigt wird, die gleichzeitig den dem anderen Steuerkolben (63 a) zugeordneten Kolbenschieber (123 a) beaufschlagt (F i g. 4, 6, 7).
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