DE2036445A1 - Vulkanisierbare Mischpolymere - Google Patents
Vulkanisierbare MischpolymereInfo
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- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08F—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
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Description
| PATENTANWÄLTE | 2036445 |
| Dipi.-chem. Dr. D. Thomsen Dipi.-mg. H. Tiedtke Dipi.-chem. G. Bühiing |
MÜNCHEN 2
TAL 33 TEL. 0811/226894 29 50 51 CABLES: THOPATENT TELEX: FOLGT |
| Dipi.-mg. - W. Weinkauf f |
FRANKFURT (MAIN) 50
FUCHSHOHL 71 TEL. 0611/514666 |
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8000 München 2 22. Juli 197o T 3729 / case Q. 22o63
Imperial Chemical Industries Limited London (Großbritannien)
Vulkanisierbare Mischpolymere
Die Erfindung betrifft vulkanisierbare Copolymere.
Es ist bekannt, daß wertvolle polymere Materialien mit vulkanisierbaren unabgesättigten Valenzen dadurch
erhalten werden können, daß ausgewählte nicht
109810/2131
Konjugierte Diene nit Äthylen und einem «<«-Olefin,
im Allgemeinen Propylen, in Gegenwart von einem koordinierten anionischen Katalysatoreyatem copolymerisiert
werden·
Die Voraussetzungen für das nicht konjugierte Dien
bestehen darin, daß ea eine Doppelbindung enthält, die mit einem Olef ingemiseii. leicht copolymerisieiv
bar iat, und daß die Doppelbindung 9 durch die die
ungesättigten Gruppen, dee Polymers entstehen» eis.®
Stell· ist, an der das Fol^a» »aseh, vulkanisiert
werden kaxm, um voltaiiieieiete B^odiikte alt
Zugfeetigikeit «u #rtelt«a* TSta ist Ifcfig
daß d»a-sonst geeigpaetero, niA-fe teaj^agier
«ine oder segasr "beicte di®®©^ ¥©ιιιΐιαοσδδΐ02!§θΒ
1st das Bi®m eatweÄ^s?
mit dta OlefiiakoiipöiieiateB^ ssgi^t 5g3@A ©
das m» lÄBgeam Talkaaieie^liDCS? ißt 5 nie toi l±©y@lo-.pentaditB,,,
oder itbcp öas lioa ist wss tm^azm ©o-
ein 0®p>3^s«ä?t dme ectaoXi νικιΙΣί'^ΞΐΙοΙο^ο?? £ot9
im fall· tqbl gewisa·» gsrellaj'&feißoa l£on,o®0 aol
i· ¥iel@ »iekfe
dieser itefos?dm?iiagea
Bieaca s©ÄMoii0 (Silo
aa fj) ο .
undοί—Olefin leicht copolymerisierbar sind und die
in vielen Fällen beide dieser Voraussetzungen erfüllen·
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein amorphes«
hochmolekulares, vulkanisierbares Copolymer aus Äthylen, mindestens einem c^-Olefin mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen und mindestens einem polyeyclischen Sien
mit der Struktur
eine einwertige Hydrocarbylgruppe darstellt, oder
mindestens einem Derivat dieses polycyclischen Diens,
bei dem ein oder mehrere der Kohlenstoffatomfe, die
in den endomethylen-überbrückten Bingen vorh^n|Len sind
oder einen (Cell von diesen Ringen bilden aber Keinen "
bilden, eine einwertige Hydrocarbyl-Subatit^itone-·
grupp· tragen·
Toranigsweise sind die Kohlenstoff atome, He inJMrhalb
der endomethylen-überbrückten Bingen d^s polycy^lisdhen
Diens Torhanden sind oder Teile von diesen Biegen
bilden, nicht substituiert.
- 4 -109810/2131
Die Herstellung des polycyclischen Diene nach der Diels-Alder-Reaktion ist in der britischen Patentanmeldung
36 827/69 beschrieben.
Gemäß einem darin beschriebenen Verfahren können polycyclisch^ Diene mit„der Struktur I dadurch hergestellt werden, daß eine Diels-Alder-Reaktion zwischen
einem substituierten polycyclischen Monoen mit der Struktur
II
worin η eine ganze Zahl von mia&estens 1 ist« und
einem acyclischen konjugierten Dien mit der Struktur
III
unter Bildung eined Zwischenprodukts mit der Struktur
8I
durchgeführt wird, und..daß £Lachtr%lieli Sv maa
ZwlBchenpxodukt entfernt; wird» wobei Z und Xe\ Atome
oder Gruppen sind, dia aus d®m
fernt werden k5xin«it eo daß eine
den EJQblenetoffatonen, an- die X vM.
entsteht·
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ORIGINAL
Me Diels-Alder-Reaktion zwischen dem substituierten
polycyclischen Honoen und dem acyclischen konjugierten
Dien tinter Bildung dee Zwischenprodukts kenn bei erhöhter Temperatur und erhöht«* Druck vorzugsweise unter
Luft- und Zeuchtigkeitsauaschluß, beispielsweise in
Gegenwart von einem Inertgas, x.B. Stickstoff, durenge«·
führt werden. Inerte Verdünnungsmittel kSnnen auch τοΤ-handen sein· Xemperaturen im Bereich ran. 50 bis 300°0,
vorsugsweise -von 150 bis 250°C, und Drücke bis zu
100 Atmosphären, sweckräSig der autogene Druck der {
Beaktlonstellnehmer, frftrmen verwendet werden· Yorsugsweise wird die Beaktion in Gegenwart von einem
Überschuß an dem substituierten polycycl lachen Konoen,
*.B. bei einem Molarrerhältnie des substituierten pol^-
cycliechen Monoens sum acycliechen konjugierten Dien
im Bereich2 t 1 bis 5 t 1, durchgeführt, wenn die
Hebenbildung von allaugroßen Konzentrationen von Dimeren
des acyclischen konjugierten Diene auf ein MindeetmaS
herabgesetzt werden soll· λ
Z und X' sind so beschaffen, daß die Verbindung XX*
aus dem Zwischenprodukt entfernt werden kann, so daß
eine Doppelbindung zwischen den Kohlenstoffatomen,
an die X und X* gebunden waren, gebildet wird· So kann beispielsweise «ine Gruppe X oder X* ein Vasserstoffatom
und die andere ein Wasserstoff atom oder eine Estergruppe sein, die τοη einer niederem ilkaneftore mit s*B· bis
6 Kohlenstoffatomen stemmt·
8AO OBiGiNAL ~ 6 *
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203644S
Di· ELiiiinierung von XZ · aus dem Zwischenprodukt kann
auf verschiedene Weise erfolgen, z.B. pyrolytisch, katalytisch, elektrolytisch oder auf chemischem Wege,
wobei die gewählte Methode von der Art der Gruppen Z und Z1 abhängt« Ist z.B. die eine Gruppe X oder X*
ein Wasserstoffatom und die andere ein Halogenatom, s.B. ein Chlorate*« so kann XZ* durch Reaktion mit
einer Base eliminiert werden· Ils geeignete Basen -kommen »·Β· Alkalialkoxyde ,beispielsweise ein Kaliu
oder Batriumalkoxyd, s.B· Kalium-tert.-butoxyd oder
5atriuM-tert.-butoacyid,in Frage·
Die Btaktion swisehen dem Zwischenprodukt imd ter Base
wird vorsugsweioö bei
falls in Gegenwart τοα eiMu inertia
β·Β. bei. der Bliekfliisateig^iratep -due YwedQmniBgmitt·!·-,- - ■■
durchgefulirt· Die Beakfi«n kann mmh in einem fereehlosseiien
inerten Yerdiinmingsmittel Torsugsweise bei einer
peratur Sm Bereich von 150 bis 2300O durehgefüist
werden·
durch eine Diels«Alde3i>-BeaMi€ffli zwijseli/eii
und entweder einem Olefin der Struktur
ZDI" - OTT ¥
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_7_ 2036U5
oder einem substituierten Korbornen der Struktur
TI
unter im wesentlichen gleichen Bedingungen hergestellt «erden, wie sie bei der Beaktion zwischen
dem substituierten cyclischen Monoen und dem acyclischen konjugierten Sien verwendet werden. Ein geeignetes
Olefin hierfür ist Vinylchlorid, das ein substituiertes
polycyclisches Monoen ergibt, bei dem eine Gruppe Z oder Σ* ein Vasserstoffatbm und die andere ein Chlorate*
ist.
Der Wert von η in dem substituierten polycyclisehen
Monoen ist abhangig von den relativen Anteilen des Cyclopentadiene und des substituierten Norbomens bzw·
Olefins, das bei der Herstellung verwendet wurde« Um
einen hohen Anteil an substituiertem polycyclischem Ifonoen, bei dem η gleich 1 ist, herzustellen, ist er- |
f ahrungsgemäß ein MolarverhaXfenis des Cyclopentadiene
sum substituierten Horbornen im Bereich von 0,75 * 1
bis 1,25 * 1 oder ein Molarverhältnis des Cyclopentadiene sum Olefin im Bereich von 1,75 « 1 bis 2,25 « 1
geeignet.
Bei den Mele-Alder-Beaktionen kann naturlich Dicyclopentadien anstelle von Cyclopentadien verwendet werden,
- 8 -.... .109810/213 1
vorausgesetzt, daß die Reaktionstemperatur so hoch gehalten wird, daß die Dissoziation des Dicyclopentadiens
zu Cyclopentadien schneller erfolgt» als umge~
kehrt· Um ferner Derivate der polycyclischen Diene der Struktur I herzugestellen, bei denen ein oder
mehrere der Kohlenstoff atome, die innerhalb der endomethylen-überbrückten
Eingen vorhanden sind oder Teile dieser Ringe bilden aber keine Teile einer Kohlenstoff-Kohlenstoff
-Doppelbindung bilden, eine einwertige Hydrocarbylsubstitutionsgruppe tragen, muß man bei der
Herstellung des substituierten polycyclischen Konoens
fur das Verfahren ein entsprechendes hydrocarbylsubstituiertes Cyclopentadien verwenden·
Es ist ersichtlich, daß die polycyclischen Diene mit der Struktur I eine ungesättigte Doppelbindung in
einem endo-methylen-überbrückten Sechsring haben,
die mit Äthylen und einem^- -Olefin leicht copolymerisierbar
iste
Ist eine der Gruppen Ryj, R~, R, und R^ eine Bydrocarbylgruppe,
so kann sie eine Alkyl-, Cycloalkyl-, Aryl-, Alkaryl- oder Aralkylgruppe sein· Unter dem
Begriff Alk(yl) soll auch Cycloalk(yl) verstanden werden. Als Beispiele für geeignete B^drocarbylgruppen
kann man Alkylgruppen, z.B. Alkylgruppen mit 1 bis Kohlenstoffatomen, beispielsweise Methyl-, Äthyl-,
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20364A5
Eropyl- und Butylgruppen» erwähnen· Als weitere
Hydrocarbylgruppen kommen z.B. Phenyl-, Tolyl-,
Benzyl- und Cyclohexylgruppen in
Vorzugsweise ist η in der Struktur I eine ganze Zahl
von 1 bis 3, vorzugsweise 1, da solche polycyclisch« Diene verhältnismäßig leicht herzustellen und zu
reinigen sind· Gewünschtenfalls können die Copolymere
nach der Erfindung aus Dienmischungen mit verschiedenen
Werten von η erzeugt werden· %
Bei der Herstellung der Copolymere nach der Erfindung
geht man vorzugsweise von einem polycyclischen Dien aus, bei dem mindestens eine der Gruppen H« und £~
eine Alkylgruppe ist und die andere ein Wasserstoff atom darstellt, da solche Copolymere eine äußerst
wertvolle Copolymerisationsaktivität miteC-Olefinen
ohne vorzeitige Vernetzung haben und verhältnismäßig schnell vulkanisiert werden können« In diesem . |
Fall ist die Art der Gruppen B^ und E^ nicht
kritisch, und sie können beide Wasserstoffatome oder
eine öler baide können Hydrocarbylgruppen sein* Gegebenenfalls
können Rg und H, jeweils eine Alkylgruppe und
Ε* und IL jeweils ein Wasserstoff atom sein· ZweckmaBigerw«iee
kann die Alkylgruppe eine Hethylgrupp»
sein.
Weitere polycyclisch^ Diene, die für die Herstellung
- 10 109810/2131
BAD
der Copolymere nach der Erfindung verwendet werden können und die besonders wegen ihrer verhältnismäßig
leichten Herstellung und der Zugänglichkeit der Ausgangsstoffe für ihre Herstellung erwähnt
werden können, sind polycyclisch^ Diene der Struktur I, bei denen die Gruppen B>j, B2, H, und B^ Jeweils
ein Wasserstofffatöm^Lärstellea. aowjLe pojLycyclische
Diene, bei denen eine der Gruppen R* und B2, eine
Alkylgruppe, zweckmäßig eine Methylgruppe, ist und die andere ein Wasserstoff atom darstellt, und bei
denen B2 und B, jeweils Wasserstoff atome sein·
Als Beispiele für dieeC-Olefine, die sich für die
Copolymerisation mit Ithylen nach der Erfindung eignen, kann man Proyplen, Buten-i, Penten-1, 2-Methylpenten-i,
4-Methylpenteii~1, Hexen-1, Hepten-1, Oeet^n-1, und
3,5,5-!ürimethylpenten~1 erwähnen* Propylen wird
wegen seiner Zugänglichkeit und der Eigenschaften der erhaltenen Produkten bevorzugt·
Im allgemeinen ©nttaJLten dl©
findung vorangsweise Jeweils <
Ithylen «ΒΑ <»01ef iß und weal,
findung vorangsweise Jeweils <
Ithylen «ΒΑ <»01ef iß und weal,
cycliscäies Dion.
Jeweils ad
Jeweils ad
■ C= ΊΓ! <=>
108810/2131 '■ ''■■ .· ■ " -V
BAD 'ORIOiMAJ- >■ ,i'-iit
Die polyeyclischen DSaie für die Bildung der Copolymere
nach der Erfindung können durch die Diels-Alder-Beaktion
wie oben beschrieben hergestellt werden· Bei der Herstellung des substituierten polycyclischen Monoens
für dieses Verfahren durch Umsetzung von Cyclopentadien mit einem Olefin können beträchtliche Mengen an
substituiertem Norbornen auch gebildet werden« Auch können bei der alternativen Reaktion sswischen Cyclopentadien
und einem substituierten Norbornen beträchtliche Mengen des letzteren nicht umgesetzt bleiben» Gegebenen- ^
falls kann das substituierte polycyclisch« Monoen von
dem gebildeten (oder nicht umgesetzten) substituierten Norbornen vor den weiteren Stufen des Verfahrens
abgetrennt werden· Venn jedoch das Gemisch aus dem substituierten polycyclischen Monoen und dem substituierten
Norbornen in den weiteren Stufen des Verfahrens verwendet wird, so kann ein Gemisch aus polycyclischen
Bienen der Struktur I erhaltenjwerden, bei
denen η eine ganze Zahl von mindestens 1 darstellt und η auch Null darstellen kann· Dieses Gemisch aus
polycyclischen Dienen kann für die Herstellung von vulkanisierbaren Olefinpolymeren verwendet werden·
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist also ein hochmolekulares amorphes vulkanisierbares Copolymer
aus Ithylen, mindestens einem ^-Olefin mit 3 bis 8
Kohlenstoffatomen, und einem Gemisch aus polycyclischen Dienen bestehend aus
(1) 1 bis 99 Gew.-% mindestens einem polycyclischen
- 12 -
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- 12 Dien mit der Struktur
wobei η eine ganze Zahl von mindestens 1 und H ,
und E2, jeweils entweder ein WasBerstoffatom oder eine
einwertige Eördrocarbylgruppe darstellen, und (2) 99 "bis 1 Sew.-$ mindestens einem poXycyelisehen
Dien der Struktur I, bei dem η gleich lull ist, oder Derivaten der genannten polycyclischen Dienet h®± denen
ein oder mehrere der Kohlenstoff atome, die innerhalb der endomethylen-überbrüekten Hingen vorhanden sind
oder Seile von diesen Hingen bilden aber kein® feile
einer KoMenstoff~BWileiistoff-D©ppelbiiidiiing bilden, eine
einwertige Hyärocarbyl-Substitutionsgmppe tragen.
Torsugsweise sind die KoUenstoffatoae^ il© i& den
endometlQrlen-überbrickten Ungen irorlia^dea sind,
Seile von diesen Bingen bilden, nicht aubstituiert®
Zweekmlfiigerweise kann das Geisels, ans
Dienen aus 10 bis 90 Gewe«% voa (1) und 90 h±B 10
von (2) bestehen»
Die Copolymer© naeh der Epflndnng kSanen UAßsoA her»
gestellt werden» daB iedB.de@tan@ ein
Dien naeh der ErtfinduBg üdt Ittejrlsn wA
einem oUol©f in mit 5 Me 8
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«art von einem anionischen Koordinationskatalyeator
copolymerisiert wird. Zweckmäßig wird ein halogenhaltiger anionischer Koordinationskatalysator verwendet, der aus einer Verbindung eines Metalls der
GruppsTb des Periodensystems und eines Metalls der
Gruppen Ia, II oder III a des Periodensysteme oder einem Legierumgshydrid, Kompleihydrid oder einer
die zwei Komponenten derart gewählt werden, daß eine
Komponente Halogen, im allgemeinen Chlor oder Bros« enthalt* Zur Charakterisierung der Gruppen des Periodenr
systems wird das am Bade des Handbook cf
CJhemistry and Physics, 49· Auflage, Verlag Chemical
Bubber Company» beschriebene Periodensystem zugrunde
gelegt. "
Die bevorzugten Verbindungen der Gruppe Vb sind Verbindungen des Vanadiums, obwohl Verbindungen des
■· ■ ■ - >
Unter den Metallen der Gruppen la«II und Ha wird
iluminium am meisten bevorzugt, insbesondere in lOxm
von OrganoalumiiiiuBYerbindangen, obwohl auch ändert
Metalle, vie *.Β· Lithium und Beryllium, -rerwendet
werden können. So kann man beispielsweise Trialkyle»
Mallcylmonohalogenide» Monoalkyldihalogenid· oder
des Aluminium· verwenden· Geeignete
109810/2131 BAD
triisobutyl, Aluminiumtrihexyl, AlumiriüBdiäthyl-
Sie Verbindungen der Metalle der Gruppe Vb sind vorzugsweise im Polymerisationsmedium löslich und sind \
im allgemeinen Halogenide» oder Cöqyhalogenide, z.B.
Vanadiumtetrachlorid, VanadiumoxychloriLd und Vanadium·-. ^ ;;
tetrabromid, oder auc^jL Verbindungen« in denen mindestens. .;.-,
eine der Vanadiumvalenzen durch ein Sauerstoff — oder '■'.-U
gesättigt ist« das an eine organische
Gruppe gebunden ist« ζ·Β· das Triacetylacetonat des ,
Vanadiums· - . ' -:\>
sindt MuminiumdiSthylchlorid mit Vanadiuatriacetylaoetonat, VanadiiimtetracKLerid oder Vanaditr -
mit Vanadiumteta?a··
Chlorid« Ί
sind die Katalysatorkomponenten rücketandsloB gelöst, hochdiepergiert oder in amorpher
Vorm kolloidal dispergiert is Polymerisationamedium.
BAD ORiQlNAL
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Di© Aktivität des anionischen Koordinationskatalysatorsyatems richtet sieb nach dem Molarverhältnis der verwendeten Verbindungen, und das optimale Verhältnis
hängt τοη der Wahl der einseinen Katalyaatorkomponenten
ab· Im allgemeinen liegt das bevorzugte Verhältnis bei
oder -ojghalogeniden im Bex eich 1 s 1 bis 20 t 1,
meistens τοη 2 ι 1 bis 4 s 1· Die bevorzugten Ver
hältnisse sind anders, wenn Af^«ηΐτι-π^ϊΗ«·ηφΐ>»*
anstelle von !Erialkylen verwendet werden· Beispiels- *
weise werden bei Verwendung τοη Vanadiumtriacetjl acetonat die besten Ergebnisse bei eines Holarver- haltnis von 4 j 1 bis 10 t 1 erreicht· Das bevorzugte
Molarrerhältnis bei.VemwrÄna r- ^
chlorid mit Vai36di.iiiri: s*t'^ii^i^<xt ,^ z%■ f,' ^%m. 5 * Ί»
während es bei Verwendung von Aluminiumtidit . *
mit Vanadiumazychlorid etwa 2 ι 1 beträgt·
dOnnungsmittel durchgeföhrt werden, das ein Sohlen»
Wasserstoff oder Zbhlenwaeeerstoffgemiseh sein kann,
*.B. a-Bezan, n-Heptan, Toluol, Xylol und Mischungen
davon. Sie Polymerisation kann aber auch in Abwe*en->
heit τοη solchen Verdünnui^gsmittel durchgeführt werden« indem mindestens ein· der Komponente, β·Β· das :
•^-Olefin, in flüssiger ?ora verwendet wird» Me
Pol7»«rise.tion»t«mp*ratur ist abhängig τοη den
108810/2131 .
K&talysatorkomponenten und der Wahl der Monomere,
liegt jedoch im allgemeinen wischen -5O0O "bis +6O0C
Sollen hochmolekulare Polymere erhielt werden und wird ein Katalysatorsyetam aus Vanadium- und Aluminiumverbindungen
verwendet, so wird es bevorzugt« die Polymerisation
iind vorzugsweise auch die Herstellung des Katalysators bei einer Temperatur unter +100C durchzuführen·
Gewünschtenfalls kann das Polymerisationssystem unter
Brück gesetzt werden« 2,B, mit Ithylen oder einem Gemisch
aus Äthylen und d@me(.«-01efin, wenn das letztere
auch gasförmig 1st· Ein konstanter Brück kann aufrechterhalten werden, indem Itfagrlen bzw« des Gemisch aus
Ithylen und dem gasfSrmigenX-^OlefiB. dem System mit
einer solchen Geschwindigkeit zugefutet wird, die im
wesentlichen dieselbe ist« mit der diese bei der Polymerisation verbraucht werden·
Eine sauerstoffreie Atmosphäre ist erwünscht, um eine
Entaktivierung des Eatalysatorsystems zu vermeiden;
die Polymerisation kann in einer Atmosphäre aus den Gasen aus den zu polymerisierenden Monomeren oder ge»
wünschten?alls in einer Atmosphäre aus einem Inertgas»
z.B. Stickstoff, durchgeführt werden.
Damit das Copolymer nach dem '^Alkanifiiesmi besonders
wünschenswerte Eigenschaften, e«B· «ine hoho Zugfestlg-
- 17 -
109810/2131
BAD ORIGINAL
keit und einen hohen Modul, hat» wird es bevorzugt,
daß die Comonomer einheit en, insbesondere die Dieneinheitensm8glicust
regellos in den Polymerketten verteilt sind· Dies laßt eich dadurch erzielen, daß ein
kontinuierliches Polymersationsvcrf ahren verwendet
wird, worin ein Monomergemisch mit einer * konstanten
oder im wesentlichen konstanten Zusammensetzung kontinuierlich in das HeaktionsgeflLß bei hohen Saumgeschwindigkeiten eingeführt wird und gegebenenfalls *
dem Verfahren zurückgeführt wird· Ea ist aber auch möglich, ein Gemisch aus den Monomeren in das Reaktionsgefäß
in einer stündlichen Menge einzuführen, die ihrer Einarbeitung in das Polymer entspricht· In einem
kontinuierlichen Verfahren können die KatalysatorJco*-
ponenten auch kontinuierlich der Polymerisationazon·
zugeführt werden*
Bach, erfolgter Polymerisation kann der Katalysator ent- <|
aktiviert werden und die PolymerlSming entfernt und
zur Beseitigung von Xatalsatorresten behandelt werden· Das Polymer kann dann isoliert werden, jjaTOtm es
χ·Β· mit einem HfichtlÖaer gefällt wird, worauf es
gewaschen und getrocknet wird·
Di· amorphen polymeren Produkt· der Copolymerisation
der polycyclisch«! Di*n· naoh der Erfindung mit
. - 18 109810/2131
lthylen und d. -Olefinen sind gummiartig© ungesättigte
Materialien, die nach den üblichen Verfahren sum Vulkanisieren von ungesättigten Kautschuken vulkanisiert werden können. Sie können auch solchen Ver~
weik^aungszweeken dienen, bei denen synthetische
Kautschuke bisher angewandt wurden, ζ·Β« die Erzeugung von Formteilen. Vor dem Vulkanisieren können
sie mit Weichmachern, Füllstoffen und Pigmenten sowie Vulkanisierungskata|rsatoren und anderen Zusatzstoffen, die Überlieherweise mit solchen Materialien
verwendet werden, versetzt werden·
Die Erfindung wird im folgenden anhand von AusfOhrungsbeispielen naher erläutert, wobei alle Seile auf
das Gewicht bezogen sind.
Mn Autoklav sue rostfreiem Stahl wurde mit Stickstoff
gespült und mit 186 Teilen Dioyclopentadien und 525
Teilen Vinylchlorid gefüllt. Der Autoklav wurde dann verschlossen, auf eine Temperatur von 1900G erhitzt
und dann 3 Stunden auf dieser Temperatur gehalten, worauf man den Autoklaven auf Baumtemperatur abkühlen
ließ, ihn öffnet·, und das nicht umgeaeztte Vinylchlorid
abdampfen ließ.
- 18a -
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2036U5
Der Inhalt des Autoklaven wurde dann in einen Destillierapparat eingeführt und durch eine mit Glasspiralen
gefüllte, metallisierte, etwa 61 cm lange Säule mit Vakuummantel destilliert. Eine erste Fraktion destillierte
bei Temperaturen bis eu 50°0/15 (Dorr und wurde verworfen.
Zwei weitere Fraktionen wurden gesammelt, nämlich Horbornenylchlorid (70,5 Teile), Sdp. 52°C/15 Torr, und
(49 Teile), Sdp.WO bis 148°C/15 Torr. Im Destillierkolben verblieben 13,5 5*'-'-^ '^tillierrückstand.
Gegebenenfalls hätte man die Fraktionen mit chlorid und
kombinieren und das so erhaltene Gemisch in den weiteren Stufen der Synthese verwenden können. Die so erhaltene ■
Produktmischung hätte dann in der nachträglichen Copolymerisation verwendet werden können. In diesem
Beispiel wurde das Norbornenylchlorid jedoch verworfen.
- 19 -
10 9810/213 1 BAD ORIGINAL
2D3644S
durchgespült und mit 224 Teilen
Cl
und 40 feilen Isopren gefüllt. Der Autoklav wurde verschlossen, auf eine Temperatur von 1700C erhitzt und
3 Stunden auf dieser Temperatur gehalten. Dann Hess nan den Autoklaven auf Raumtemperatur abkühlen,
worauf dessen Inhalt in einen Destillierapparat eingeführt und alsdann durch eine mit ßlasspiralen
gefüllte, metallisierte, etwa 61 cm lange Säule mit Vakuummantel destilliert wurde«
13 Teile einer bei Temperaturen bis au 118°0/7 Torr
siedenden ersten Fraktion wurden verworfen, und drei
- 20 -
109810/2131
_5β- 203644S
«eitere Epalctionen Harden gesammelt, nämlich 117 Seile
nicht umgesetzter Verbindung der Formel
Sdp. 118 bis 1^5°O/7 »a (hauptsächlich 12$°0),
30 feile einer bei 155 Ms 162°C/7 Έοττ siedenden
Traktion und 46,5 feile einer Verbindung der formel
Me " ■ ■ ■ ' ■ i
worin eine der Gruppen X und X* Wasserstoff ist
und die andean Chlor bedeutet, Sdp. 162 bis 1950C/
7 Torr (hauptsächlich 192°C). 44- Teile der Verbindung
der formel
woirin eine der Gruppen X und X1 Vaeserstoff ist:
die andere ein Ghloratoa bedeutet, wurden in ein slt
Kondensator und BQhrer Tersehendes Gefäß eingebracht
und unter Eückfluß auf eine Temperatur τοη 200°0 er*
hitrfc. 16 Seile KiOiu»-tert.-Butaxyil wurden allmfihlich
während 30 Minuten dta GefiB »ugeföhrt· Hach
erfolgter Zugabe ließ aan den OefÄßinhalt abkühlen*
Die Hlaoftung w»d# dann la Vasaer eingegoaaen und 3»al
- 21 -
109810/2131 BAr>
BAD ORIGINAL
ait Ither extrahiert*
wurde durch Stehen über wasserfrei« l&tsiniBenlfat
wShrend 2 Stunden getrocknet· Bor Ither waxde dam.
abgedampft, und der BSäEeetanA wurde teeh ©in® etwa
61 en lange Vigreua-SfeX® destilliert. .:.
Somit erhielt man 13 feile des Biens der Voxnel
Sdp· 160 Ms 1900O/ S
durch kenimagiat@tlg@&®
identifiziert»
Die
halelgexi Hasche® die sit l@te©a ffe SiA Zo- «A JXbtvtosf
von Gasen., eifern
Ü3 mM-
alt eiK©r Sjpa^tse ©ixagöiÄsr^ i»Ä©a kosmtea,
war. Das Bote für ti® StsfAs» 4®x>
©us© r®lAt® !»in
Boden dee
Jco2iötaiito2i
Jco2iötaiito2i
Die
Heptan gefüllt, da» das» dem «β 15 Xüoutea fea ©ine»
Xtbarlen in-einem BolansÄS
irarde· Die 3Jö«®lieataitiige>
ists fes^säodkoo
2036AA5
6,5fach<m dee Gesamtvolumens des Losungsmittelß in
dor Flasche pro Minute. Der Gasstrom wurde aufrechterhalten, und 3,2 Seile des Diene mit der !formel
der in obiger Weise dargestellt wurde, wurden denn
In die .Apparatur eingeführt, gefolgt von 0,603 Seilen
Diäthyleltimiriumchlorid als eine LBsung in etwa 1,03
Seilen Heptan und 0,193 Seilen Vanadiumtetrachlorid
ale eine Xßsung in etwa 2,0 Seilen Heptan, worauf die
Polymerisation sofort begann, !fach einer Polymerisationsseit von 15 Minut-sB norden 7,93 Seile Hetbanol zur Entaktivierung des Xat&SyeatocHi mVt "«hen, und die Polymer-
lösung wurde mit verd^mtex: Jä&izsfiaiee *«. "^\t£ernung . -
de» Katalyßatorreste gewaschen« Bas Polymer wgna ßmm
geiSllt, in dem die lösung asu einem Überschuß an
auf einem Boden aus und ließ es in einem Vakuumofen |
grundmolare Viskosität des Polymers betrug 2,43 dl/g
(gemessen in einer Lösung des Polymers in Chloroform
bei 3O0O).
*■. f t" 4"
Senn wurden 100 Seile des Polymers auf einem Labor-Walewerk mit 1,5 Seilen Schwefel, 5 Seilen Zinkoxid,
1 Seil Stearinsäure, 1,5 Seilen Tetremethylthiuram-
- 23 -
109810/2131
203644S
mono-sulfid, 0,5 feilen nercaptobenzothiasol und
50 Seilen HAF-Rusechwarz vermischt, und ein kleiner
Seil des somit vermischten Polymers wurde in einem
Wallace-Shawbury-Ourometer -vulkanisiert· Man stellte
dabei fest, daß eine Zeit von 21,5 Minuten bei 160°0
notwendig war, um 95 % der maximalen Aushärtung zu
erreichen· Der Best des vermischten Polymere wurde 21,5 Mnuten in eine? hydraulischen Presse bei 1600C
ausgehärtet, um eine Platte mit einer Sicke von 3,175 am zu erzeugen·
Vormale hantelfSrmige Prüfstücke mit einem Hals 25,4 mm
lang und 4,23 am breit wurden aus der ausgehärteten Platte ausgeschnitten· Sie Zerreißfestigkeit« der
Modul und die Bruchdehnung jedes Prüfstücks wurde auf einer Zerreißmaschine Typ E bei einer Sehnungsgeschwindigkeit
von 50,8 + 5,08 cm/min, gemessen·
Zerreißfestigkeit 1 750 lb/sq.in. 300#-iger Modul 1 075 lb/sf in.
550 %*
Sas Polymerisationsverfahren gemäß Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Abweichung, daß man 2,12 Teile
des Sins gemäß Beispiel 1, 0,302 Teile Diäthylalminiumchlorid
als eine Lösung in etwa 0,52 Teilen Heptan
- 24 -
,109810/2131
2036US %S
und 0,097 Teile Vanadiumtetrachlorid als eine LSsung
in etwa 1,0 Teil Heptan verwendete·
Die Polymerisation wurde 15 Minuten fortgesetzt* Man
erhielt 32 Teile Polymer mit einer grundmolaren Viskosität von 3 »64 dl/g (gemessen in einer LSsung
des Polymers in Chloroform bei 300C),
Ss wurden 100 Teile des Polymers wie bei Beispiel 1 vermischt tnd vulkanisiert, wobei man feststellte, ä
daß eine Zeit von 12 Minuten bei 1600C notwendig war,
um 95 % der maximalen Aushärtung zu erzielen« Getrennte Proben des vermischen Polymers wurden unter
Druck in einer hydraulischen Presse bei 1600C für
10, 15 bzw· 20 Minuten ausgehärtet, wobei jeweils eine Platte mit einer Dicke von 3 »175 mm erzeugt
wurde.
Die Eigenschaften der ausgeharteten Platten sind der
nachfolgenden Tabelle xu entnehmen.
| (0O) | Modul | (%) | keit | |
| (ain) | 160 | (lb/sq.in.) | 882 | (lb/sq.in· |
| 10 | 160 | 698 | 840 | 2 600 |
| 15 | 160 | 785 | 747 | 2 770 |
| 20 | 845 | 2 630 | ||
- 25 -
109810/2131 original inspecteq
Das Polymerisationsverfahren gemäß Beispiel 2 wurde wiederholt, mit der Abweichung, daß man 5 Hinuten
nach der Zugabe der 2· Eatalysatorkomponenten, ,
d.h. nach der Zugabe der Lorning von Vanadiumtetrachlorid in Heptan, weitere 1,2? Teile des Diene
gemäß Beispiel 1 in das Polymerisationsmedium einführte.
Sie Polymerisat ions zeit betrug insgesamt 15 Minuten.
Man erhielt 2? Seile Polymer mit einer grundmolaren Viskosität von 3 »60 dl/g (gemessen in einer Lösung
des Polymers in Chloroform bei 300C)0
Es wurden 100 Seile des Polymers wie bei Beispiel 1 vermied*; und vulkanisiert, wobei aaa. feststellte,
daß eine Zeit von 10 Minuten bei 160°C notwendig war, um 95 % &@r maximalen Aushärtung zu erreichen·
Getrennte Proben des vermissen Polymers wurden unter
Druck in einer hydraulischen Presse bei 1600C für 10 bzw· 15 Minuten ausgeblutet, w@b®± jeweils eine
Platte mit einer Dicke you. 3»175 w& erzeugt wurde·
Di· Eigenschaften der auegeMrtettn Platten sind der
nachfolgenden Tabelle su entnehmen·
Modul
(min) (0O) f /
(min) (0O) f /
.10 160 751 377. 3
.' 15 160 827 - «K>: . 3 WQ
°
o» 26 «
109810/2131
Ein Autoklav aus rostfreiem Stahl wurde mit Stickstoff
gespült und mit 175 teilen von
und 37 Teilen Dime thy !butadien gefüllt. Der Autoklav
wurde verschlossen, auf eine Temperatur von 19O0O erhitst
und 3 Stunden auf dieser Temperatur gehalten· Man ließ den Autoklaven dann abkühlen und brachte
dessen Inhalt in eine Destilliersäule und destillierte "
das GeiBisch nach dem Verfahren gemäß Beispiel 1. Hach
der Entfernung der niedersiedenden Fraktionen wurden 52,4 Teile von
Sdp· 165 bis 170°C/1 Torr, gesammelt·
f Teile natrium und 118 Teile tert.-Butanol wurden ä
in einen schwingenden Autoklaven eingebracht, der dann mit Stickstoff ausgespült, verschlossen und auf eine
Temperatur von 15O0C 3 Stunden lang erhitzt wurd.
Wan ließ den Autoklaven abkühlen und öffnet© ihn,
worauf 25 Teile von
Cl
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eingebracht wurden» Der Autoklav wurde mit Stickstoff
ausgespült, verschlossen und 2 Stunden auf einer Temperatur von 2000C gehalten·
Man ließ den Autoklaven abkühlen und destillierte dessen Inhalt in einer etwa 61 cm langen Vigreux-Säule
und sammelte 10,1 Teile des Diens der Formel
Sdp. 120 bis 130°0/1 Torr, das analysiert und durch
kernmagnetische Besonanzspektroskopie identifiziert wurde*
Bas Polymerisationsverfahren gemäß Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Abweichung, daß 2,1 Teile des
Diene der Formel
anstelle des Diene gemäß Beispiel 1 verwendet wurden·
Die Polymerisation wurde 15 Hinuten fortgesetzt, und
man erhielt 33,4· Teile des Polymers*
100 Teile des Polymers wurden wie bei Beispiel 1 vermischt und vulkanisiert· Nan stellte fest» daß eine
Zeit von 16 Minuten bei 1500C nötig war« um 95 % der
maximalen Aushärtung zu erreichen·
- 28 109810/2131
Getrennte Proben des vermischten Polymers wurden unter Druck in einer hydraulischen Presse bei 160°C
während 8 bzw· 13 Minuten ausgehärtet, wobei (Jeweils eine Platte mit einer Dicke von 3· 175 nsa erzeugt
würde.
Me Eigenschaften der ausgehärteten Platten sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen»
Aushärtezeit Temperatur 300%-iger Bruchdehnung Zugfestig-
Modul keit
(min) (0C) (Ib/sg^in,) {%) (lb/gg.in»)
8 160 1 135 600 2 13 160 1 200 590 2
Zum Vergleich wurde das Polymerisationsverfahren, das
oben beschrieben wurde, in 2wei getrennten Versuchen wiederholt, mit der Abweichung, daß das oben verwendete
Dien durch 1,91 bzw· 3,5 Teile Dicyclöpentadien er« |
setzt wurde·
Jede Polymerisation wurde 15 Minuten fortgesetzt, und
aan erhielt 21,2 Teile bzw· 19,5 Teile des Polymers·
Von jedem Polymer worden Jeweils 100 Teile wi· bei Beispiel 1 vermischt und vulkanisiert· Man stellte fest,
daß Zeiten von 40 b*w. 38 Minuten bei 1500C notwendig
-29-109810/2131
^ 2Q3644S"
waren, um jeweils 95 % der maximalen Aushärtung au
erreichen·
Proben des im ersten dieser Versuche erhaltenen vermischten
Polymers wurden unter Druck wie oben ausgehärtet, und die Eigenschaften der ausgehärteten
Platten sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.
AushSrtezeit Temperatur 300%-iger Bruchdehnung Zugfestig-
Modul keit
(min) (0O) (lb/sq.in.) (%) (Ib/sq.in.)
20 160 750 700 1
Bas Verfahren gemäß Beispiel 4 zur Herstellung des Diens
wurde wiederholt, mit der Abweichung, daß 129,7 Teile
und 22,7 Teile Piperylen (anstelle des Dimethylbutadiens
gemäß Beispiel 4) in einem Autoklaven bei einer Temperatur
von 190°0 3 Stunden lang erhitst wurden,
vorauf der Inhalt des Autoklaven destilliert wurde,
wobei man 30 feile von
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worin eine der Gruppen X und Xf ein Wasserstoff atom
und die andere ein Chloratom ist, Sdp 145 bis 1 Torr, gesammelt wurden«
Eb wurden 3 »45 Teile Natrium und 118 Teile tert.-Butanol
wie in Seispiel 4 in einen Autoklaven eingebracht und erhitzt» worauf 25 Teile von
X1
in den Autoklaven eingebracht wurden. Der Inhalt des Autoklaven wurde erhitzt und destilliert gemäß dem
Verfahren nach Beispiel 4, wobei 9,5 Teile des Diene der Formel
I 3 fy^^a^c^ &/)
Sdp· 98 bis 1Ö3°C/1 Torr gesammelt und
analysiert und durch kernmagnetiscbe Resonanzspektroskopie
identifisiefc wurden·
Das Polynerisationererf ahren gemäß Beispiel 1 wurde
wiederholt, mit der Abweichung, daß 2,12 Teile des Diene der Formel
anstelle des Diene gemäß Beispiel 1 verwendet wurden»
- 31 -
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Die Polymerisation wurde 15 Minuten fortgesetzt, wobei man 23,6 Teile des Polymere erhielt.
100 Teile des Polymers wurden wie bei Beispiel 1 vermischt und vulkanisiert, wobei man feststellte, daß
eine ZeSb von 28 Minuten bei 1500C notwendig war, um
95 % der maximalen Aushärtung zu erreichen·
Getrennte Proben des vermischten Polymers wurden unter Druck in einer hydraulischen Presse bei 1600O
während 14 bzw. 19 Minuten ausgehärtet, wobei jeweils
eine Platte mit einer Dicke von 3»175 naa erhalten wurde,
Die Eigenschaften der ausgehärteten Platten sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen·
Aushärtezelt Temperatur 300%-iger Bruchdehnung Zugfestig
Modul kelt
(min) (°0) (lb/sq.in.)
14 160 1 330 500 2 19 160 1 420 470 2
- 32 -
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Claims (1)
- P at e η. tans ρ r Ü c h e.1· Amorphes, hochmolekulares^ vulkanisierbares Copolymer aus Äthylen, mindestens einemoC-Olefin, mit ? vis 8 Kohlenstoff atomen und mindestens einem nicht konjugierten Sien, dadurch gekennzeichnet, daß das nicht konjugierte Sien ein polycyclisches Sien mit der Struktur\ ηR2worin η eine ganze Zahl von mindestens 1 ist und H^, Ho» R* und R^ jeweils entweder ein Vasserstbffatoai oder eine einwertige Hydrocarbylgruppe darstellen, oder mindestens ein Derivat eines solchen polycyclischen Biens ist, worin eins oder mehrere der Kohlenstoff atome, die innerhalb der endomethylen-Überbrückten Ringen vorhanden sind, oder feile τοη diesen Ringen bilden aber keine Seile einer Kohlenstoff -Kohlenstoff -Doppelbindung bilden, eine einwertige Hydrocarbyl-Substitutionsgruppe tragen.2· Copolymer nach Anspruch 1, dadurch gekennseichnet, dafi di« Kohlenstoffatoaa, die innerhalb der endo-> methylen-Überbrtickten Ringe des polycyclischen Diene Torhanden sind oder Teile τοη diesen Hingen bilden, nicht «ubetit^iiert sind.ORIGINAL INSPECTED- 33 -109810/21313. Copolymer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gruppen B*, B2, B, und B* des polycyclischen Diene Wasserstoffatome oder Alkylgruppen sind»4· Copolymer nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß in der Formel des polycyclischen Diene η gleich 1 ist.5· Copolymer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Formel des polycyclischen Diene eine der Gruppen B2 und H, eine Alkylgruppe ist, während die andere ein Wasserstoff atom ist, wobei und Ri, jeweils ein Wasserstoffatom darstellen·6. Copolymer nach einem dw Ansprüche 1 bis 4·, dadurch gekennzeichnet, daß in der Formel des polycyclisch«! Diens B2 und H, jeweils eine Alkylgruppe und B4. und jeweils «in Vaaeeretoffati» darstellen.7. Copolymer nach einem der Ansprache 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Formel des polycycliachen Diene ein· der £ϋηρρ·η B4. und B^ eiae Alkylgruppe ist, wahrend die andere ein Wasserstoff atom ist, wobei und B* jeweils ein waseerstoff&ttim darstellen·109810/2131 ORIGINAL .FNSPECTED2036U5 CS8· Copolymer nach einen der Ansprüche 5 bis 7> dadurch gekennzeichnet, daß die Alkylgruppe des polycyclisehen Biene eine Hethylgruppe 1st.9· Copolymer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gruppen B^, IL, B* und H^ des poljcyclißchen Diene Uaaserstoffatoae sind·10· Copolymer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch jgekennzeichnet, daß es 1 bis 15 Gew.-% an polycyclisch«! Dien enthalt·11. Copolymer nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß als * -Olefin Propylen gewählt wird.12· Amorphes, vulkanisierbares, hochmolekulares Copolymer aus Äthylen, mindestens einem dU-01efin mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen und mindestens einem nicht konjugierten " Dien, dadurch gekennzeichnet, daß das nicht konjugierte Dien ein Qemisch aus polycyclischen Dienen ist, daß besteht aus(1)1 bis 99 Gew.-% mindestens einem polycyclischen Dien mit der Struktur- 35 -109810/213 1wobei η eine ganze Zahl von mindestens 1 und B^, R2» B, und B^ jeweils entweder ein Wasserstoffatom oder eine einwe:^tige Hydrcarbylgruppe darstellen, und(2) 99 "bis 1 Gew.-# mindestens einem pdycycliechen Dien der Struktur I, bei dem η gleich Null ist, oder Derivaten der genannten polycyulischen Diene, bei denen ein oder mehrere der Kohlenstoff atome, die innerhalb der endomethylen-überbrüclden Eingen vorhanden sind oder Teile von diesen Hingen bilden aber keine Teile einer Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppalbindung bilden, eine einwertige Hydrocarhyl-Substitutionsgruppe tragen·13· Copolymer nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß in den polycyelischen Dienen, die K&hlenstoffatome, die in den endomethylen-überbrückten Hingen vorhanden sind, oder Teile von diesen Hingen bilden, nicht substituiert sind·109810/2131
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