DE2036327A1 - - Google Patents
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Classifications
-
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- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
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-
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Landscapes
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Description
zur Eingabe vom 22. Juli 197O Hiy// Name d. Anm. HYGROTHERM ENGINEERING LTD,
H Io2/1
Verfahren zur Herstellung von Hartharzen und Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens.
Die Erfindung bezieht sich auf Harze und betrifft insbesondere die Herstellung von Hartharzen, die zum überziehen von Oberflächen
Verwendung finden.
Bei der Herstellung von Hartharzen besteht das übliche Verfahren
der Abkühlung des Harzes, nachdem dasselbe die erforderliche Viskosität und Säurezahl erreicht hat, darin, das Harz in grosse
Tröge auszugiessen, welche auf der Unterseite entweder durch Luft oder Wasser gekühlt werden. Das Harz wird erhärten gelassen, worauf
das kalte, feste Harz durch manuelle Arbeit zerkleinert und eingesackt
wird. Die Vorrichtung nimmt viel Raum ein und erfordert auch ein grosses und wirksames Extraktionssystem, wenn Harzdämpfe nicht
in die Betriebsatmosphäre austreten sollen. Ausserdem macht das Zerkleinern des Harzes viel Arbeit unter staubigen und schmutzigen
Arbeitsbedingungen.
Es wurde bereits eine Anzahl von Versuchen unternommen, um dieses
Problem durch verschiedene Kühleinrichtungen zu lösen, wie zum Beispiel ein kontinuierliches Förderband aus nichtrostendem Stahl
mit Wasserkühlung auf der Unterseite und mit Luftkühlung auf der O terseite der Harzkügelchen, die auf dem Band aus nichtrostendem
Stahl abgelagert werden. Da jedoch die Harzcharge in einer verhältnismässig kurzen Zeit abgekühlt werden muss, um eine überpolttmerisierung
des Produktes zu verhindern, erreichen diese Bänder eine unwirtschaftliche Grosse und sind Infolgedessen nicht in
grösserem Ausmass für die Herstellung von Harzchargen verwendet
worden.
H Io2/i
009887/1852
Gemäss der Erfindung wird ein Hartharz erzeugt durch Auspressn
des entsprechenden flüssigen oder fliessenden Harzes auf einen» bewegten Förderer, auf welchen dasselbe durch Zerstäubung ge- . kühlt
und dann durch Luft getrocknet wird»
Dfe Erfindung betrifft sowohl ein Verfahren zur Herstellung des
Hartharzes als auch eine Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens
.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung wird nachstehend beschrieben unter Bezugnahme auf die sehematlsehe Zeichnung,
In welcher zeigt:
Pig. 1 eine Seitenansicht einer Vorrieht ungzuin
Erzeugen von Hartharzen und
Pig. 2 eine Endansicht der Vorrichtung gemäss Fig. 1.
Gemäss der Zeichnung ist ©in Verteiler-kopf 3 vorgesehen9 um eine
Reihe von Harsstäben 4 naeh unten auf ©inen Im wesentlichen waagerechten
Förderer auszupressen, der die Form von zwei endlosen Bändern 5S6 haben kann, welche zweckiaässig aus Drahtgeflecht bestehen.
Das Band 5 Ist so angeordnete, dass es die Stäbe unterhalb eines Wasseräzerstäube^s 7 trägt und das Band β ist hinter
dem Band 5 angeordnet, um die Stäbe unterhalb eines Luftgebläses
8 zu tragen. Zwischen den Bändern 5 und β Ist eine St&e 9 für
die Harzstäbe angeordnet»
Beim Gebraueli des?.In ö©p Zeichnung gezeigten Vorrichtung wird
Harfciiäpz unter niedrig©*! Druck (oao7 ° οΩ7 kp/em ) durch ein©
Reliis von Düsen Io Im VertellSFkopf 3 (ctei? auch die Form ©Ines
Rohres liafean kaan) ausgepresst;," so dass Sfcäb® aus geschsaolsenem
Hart i?ilt einsiä Dus^hsaesseTs5 ψοά ίΰ5& ■= ^9β8 him ©i^seagfe
Diese ίτ-ΐποί iisiöeii 5@ia b©uegf;©iä
H Io2/I
ö 9 3 P ) a 1 8 b
ö 9 3 P ) a 1 8 b
einer Reihe von Strahlen aus dem Zerstäuber 7 hindurchgeführt, welche das Harz rasch zu einem harten, brüchigen Stab abkühlen.
Die rasche Abkühlung wird durch den verhältnismässig kleinen Durchmesser
des Stabes und die direkte Berührung mit dem Kühlmedium erzielt, das gewöhnlich Wasser ist, aber auch aus gekühlter Luft bestehen
kann. Der Stab wird dann vom Kühlband 5 auf das bewegte Band 6 übergeführt und einem vorzugsweise heissen Luftstrahl oder
Luftstrom aus dem Gebläse 8 unterworfen, um Oberflächenfleuchtigkeit
zu entfernen. Der Stab wird dann gewünschtenfalls durch einen
(nicht dargestellten) Lufttrockenofen von niedriger Temperatur hindurchgeführt, um die restliche Feuchtigkeit auf der Oberfläche
zu trocknen. Die U untersuchten Harze absorbieren kein Wasser, weil die plötzliche Abkühlung die Oberfläche des Harzes verschliesst,
bevor das geschmolzene Innere abgekühlt ist, so dass kein Wasser in den Stab eindringt.
Ein typischer Versuchsvorgang ist folgender: ,
Schmelzpunkt des Harzes 75°C
Temperatur des Harzes in der Strangpresse 12o°C
Druck in der Strangpresse 658,4 mm Queck
silbersäule
erforderliche Zeit zum Abkühlen des Harzes
durch Zerstäubungskühlung 3 Sekunden
Wassergehalt des Harzes vor dem Auspressen 0,3*1 %
Wassergehalt des Harzes nach dem Abkühlen
mit Wasser 0,47?
Die getrockneten Harzstäbe können einer (nicht dargestellten) Zerkleinerungs- und Einsackvorrichtung zugeführt werden.
Die Verwendung der im Beispiel beschriebenen Vorrichtung ermöglicht,
dass die Harze rasch ohne Wasseraufnähme abgekühlt
werden. Das Harz kann direkt aus dem Reaktionsgefäss ausgepresst, rasch abgekühlt und getrocknet und dann unmittelbar
nachher eingesackt werden, ohne die lange Verzögerung beim Ab-H1O2/1
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kühlen, Zerkleinern und Einsacken, die derzeit bei dem oben
beschriebenen üblichen Verfahren notwendig ist.
PATENTANSPRÜCHE
H Io2/1
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE1. Verfahren zur Herstellung eines Hartharzes, dadurch gekennzeichnet, dass das entsprechende flüssige oder flie3sende Harz auf einen bewegten Förderer ausgepresst wird, dass das auf dem Förderer befindliche Harz durch Zerstäubung abgekühlt wird und dass dann das auf dem Förderer befindliche Harz durch Luft getrocknet wird.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Abkühlung durch Zerstäubung Wasser verwendet wirÖ.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass für das Trocknen durch Luft heisse Luftstrahlen verwendet werden.4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-3» dadurch gekennzeichnet, dass das getrocknete Harz zerkleinert wird.Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichneta) durch eine Einrichtung (3) zum Auspressen eines flüssigen oder fliessenden Harzes,b) durch einen Förderer, der so angeordnet ist, dass derselbe das ausgepresste Harz aufnimmt und fördert,c) durch eine Zerstäubungskühleinrichtung (7) für das auf dem Förderer angeordnete Harz undd) durch eine Luftrocknungseinrichtung (8) für das auf dem Förderer angeordnete Harz, welche hijßi&SL-äer Zerstäubung -009887/1852-6-kühleinrichtung (T) wirksam ist.6. Vorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, dass der Förderer waagerecht ist und dass die Auspresseinrichtung (3) so angeordnet ist, dass dieselbe das Harz nach unten auf den Förderer auspresst.7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerstäubungskühleinrichtung aus einem Wasserzerstäuber (7) besteht.8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5-7, dadurch gekennzeichnet, dass die Lufttrocknungseinrichtung aus einem Luftgebläse (8) besteht.9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5-8, dadurch gekennzeichnet, dass der Förderer aus zwei hintereinander liegenden endlosen Bändern (6,5) besteht, wobei das eine Band (5) unterhalb der Zerstäubungskühleinrichtung (7) und das andere Band (6) unterhalb der Lufttrocknungseinrichtung (8) angeordnet ist.Io. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderbänder (5,6) aus Drahtgeflecht bestehen.H lo2/i
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