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DE3039028A1 - Verfahren und vorrichtung zum reinigen und entzundern der oberflaeche von heissem gut - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum reinigen und entzundern der oberflaeche von heissem gut

Info

Publication number
DE3039028A1
DE3039028A1 DE19803039028 DE3039028A DE3039028A1 DE 3039028 A1 DE3039028 A1 DE 3039028A1 DE 19803039028 DE19803039028 DE 19803039028 DE 3039028 A DE3039028 A DE 3039028A DE 3039028 A1 DE3039028 A1 DE 3039028A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water jet
strand
cleaning
descaling
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19803039028
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Dipl.-Ing. 4000 Düsseldorf Hofmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vodafone GmbH
Original Assignee
Mannesmann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mannesmann AG filed Critical Mannesmann AG
Priority to DE19803039028 priority Critical patent/DE3039028A1/de
Publication of DE3039028A1 publication Critical patent/DE3039028A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C1/00Methods for use of abrasive blasting for producing particular effects; Use of auxiliary equipment in connection with such methods
    • B24C1/08Methods for use of abrasive blasting for producing particular effects; Use of auxiliary equipment in connection with such methods for polishing surfaces, e.g. smoothing a surface by making use of liquid-borne abrasives
    • B24C1/086Descaling; Removing coating films
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C3/00Abrasive blasting machines or devices; Plants
    • B24C3/08Abrasive blasting machines or devices; Plants essentially adapted for abrasive blasting of travelling stock or travelling workpieces
    • B24C3/10Abrasive blasting machines or devices; Plants essentially adapted for abrasive blasting of travelling stock or travelling workpieces for treating external surfaces
    • B24C3/12Apparatus using nozzles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen und
  • Entzundern der Oberfläche von heißem, mit beim Strangpressen verwendeten glasigen Schmiermittel benetzten strangförmigem Gut im Durchlaufverfahren mit Preßwasser und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
  • Ublicherweise wird heißes strangförmiges Gut, z.B.
  • Walzgut, zur Entfernung von Zunder und anderen Verunreinigungen an der Oberfläche mit Preßwasser abgespritzt. . Es wir im allgemeinen ein Wasserdruck zwischen etwa 50 bis 200 bar angewendet. Strangförmiges -Gut, das unter Anwendung von galsfilmbindenden Schmiermittel durch Strangpressen erzeugt wird. ist mit einfachem Preßwasser auch bei Anwendung höchster Wasserdrücke nicht zuverlässig zu reinigen. Es war deswegen üblich, derartiges Gut auf chemische Art vom Glasfilm und deren Verunreinigungen zu säubern. Die chemische Behandlung ist technisch recht aufwendig, da praktisch nur mit Tauchbädern gearbeitet werden kann und Uberdies weder arbeits- noch umweltfreundlich. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die zuverlässige Oberflächenreinigung von heißem Stranggut in einfacher Weise vorzunehmen, wenn und nur soweit die Oberfläche des strangförmigen Gutes von glasiges Schmiermittel benetzt ist. Es wird deswegen vorgeschlagen, die Reinigung und Entzunderung nach den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs vorzunehmen.
  • Das Verfahren kann gemäß den Ansprüchen 2 und/oder 3 ausgeUbt werden.
  • Eine entsprechende Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens ist Gegenstand des Anspruches 4.
  • An sich ist es bekannt, die Oberflächenreinigung vergleichbaren Gutes durch ein körniges Strahlmittel vorzunehmen. Das Strahlmittel wird entweder von Schleuderrädern oder Luft als Treibmittel auf die Oberfläche des Gutes gebracht. FUr heißes Gut sind diese Methoden Jedoch nicht geeignet, da das Strahlmittel, z.B. Kies, dazu neigt, auf der Oberfläche aufzusintern.
  • Darüber hinaus ist es auch schon bekannt, die Oberfläche von kaltem Gut mit einem körnigen Scheuermittel zu reinigen, dabei wird das körnige Scheuermittel mit Wasser gespült. Dieser Spülvorgang dient jedoch nicht der Oberflächenreinigung, sondern der Scheuermittelstülung (DE-AS 21 05 511). Zu dem Zweck wird das Wasser weder unter hohem Druck noch in Richtung auf das zu reinigende Gut zugeführt.
  • Das Verfahren vermeidet die in vielerlei Hinsicht nachteilige chemische Behandlung und bewirkt eine einwandfreie Oberflächenreinigung des noch heißen strangförmigen Gutes unmittelbar nach Verlassen der Strangpresse.
  • Dadurch wird außerdem eine Verschmutzung der zum Fortleiten, Abkühlen und Unterteilen des strangförmigen Gutes vermieden.
  • Eine beispielhafte Ausführung zum Ausüben des Verfahrens zeigt die Figur. Darin ist das strangförmige Gut mit (1) bezeichnet. Es wird in seiner Längserstreckung entsprechend den Pfeilpaaren 6 durch die Reinigungsvorrichtung hindurch bewegt. Von der Wirkung her ist es gleichgültig, welche Bewegungsrichtung gewählt wird. Die Richtung des ausgezogenen Pfeiles 6 stellt aber eine bevorzugte Richtung dar, da hierbei der Abfluß über die noch nicht gereinigte Fläche erfolgt.
  • Im Beispiel erfolgt die Reinigung auf dem gesamten Umfang. Die Feinigungsvorrichtung besteht deswegen aus einer Reihe von auf dem Umfang des Gutes angeordneten Preßwasserdüsen 3, die unter einem Winkel OL-zur Längserstreckung des Gutes auf die Gutoberfläche gerichtet ist. Der Winkel ist im Gegensatz zur gewöhnlichen Entzunderung ein spitzer Winkel und hat insbesondere einen Wert zwischen 30 und 700 zur Längserstreckung des strangförmigen Gutes.
  • Bei einem Winkel in dem besonderen Bereich wird auch bei einer größeren Durchlaufgeschwindigkeit eine zuverlässige Reinigung bewirkt, da das glasige Schmiermittel nicht nur von der Oberfläche gelöst, sondern auch rasch aus dem Bereich der Preßwasserzufuhr abgeführt wird.
  • Die Preßwasserstrahlen bilden eine kegelmantelförmige Wasserwand 2, in die Strahlmittel 5 von den wie die Preßwasserdüsen angeordneten Strahlmitteldüsen 4 unter dem Winkel ß zur Längserstreckung des strangförmigen Gutes gegeben wird. Die Winkel oC und 4 stehen insoweit zueinander in Beziehung, als das Strahlmittel in die Wasserwand vor dem Auftreffen auf das Stranggut erfolgen soll. Der kegelförmige Strahlgutmantel versucht gewissermaßen den kegelförmigen Wassermantel zu durchdringen. Dies hat zur Voraussetzung, daß die Winkel zumindest nicht gleich sind.
  • Den erwähnten kegelförmigen Strahlgutmantel bildet das Strahlgutmittel durch das Treibmittel Luft.
  • Leerseite

Claims (4)

  1. Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen und Entzundern der Oberfläche von heißem Gut.
    PatentansprUche: t Verfahren zum Reinigen und Entzundern der Oberfläche von heißem, mit beim Strangpressen verwendeten glasigen Schmiermittel benetzten strangförmigem Gut im Durchlaufverfahren mit Preßwasser, dadurch gekennzeichnet, daß dem Wasserstrahl vor dem Auftreffen auf das strangförmige Gut ein Strahlmittel zugPfi5gt ist und daß das Wasser-Strahlmittel-Gemisch unter einem spitzen Winkel auf die Gutoberfläche trifft, insbesondere unter einem Winkel von 30 bis 700.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Strahlmittel mit Preßluft in den Wasserstrahl eingeblasen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Strahlmittel Kies verwendet wird.
  4. 4. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach einem der vorstehenden Ansprüche mit auf dem Umfang des strangförmigen Gutes angeordneten, auf die Gutoberfläche gerichtete mehrere Einzeldiisen oder einer dem Stranggutouerschnitt angepaßten Ringdüse, die mit Preßwasser beaufschlagt sind und Mittel zum Transportieren des Stranggutes durch die DUsenanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß im geringen Abstand von den Preßwasserdüsen (3) in Richtung der Erstreckung des strangförmigen Gutes (1) weitere Düsen (4) oder eine Ringdüse angeordnet sind, die mit einem luftgetriebenen Strahlmittel beaufschlagt und etwa auf die Fläche am Stranggut (1), auf die der Preßwasserstrahl trifft, oder wenig darüber hinaus in bezug auf den Preßwasserstrahl gerichtet sind.
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