DE2036136B - Verfahren zur Herstellung von kationi sehen Farbstoffen der Naphthoylenbenzimid azol Reihe - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von kationi sehen Farbstoffen der Naphthoylenbenzimid azol ReiheInfo
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Description
worin tier Kern H durch Chlor- oder Bromatome Metin 1-. O- Y -. Nitrit- oder Trilluormethv, I
gruppen substituiert sein kann und R eine gegebenenfalls substituierte Alkylgruppe oder Aralkylgruppe
ist. kondensiert.
Aus der französischen Patentschrift 1 440 053 sind lationische vom Naphiiioyienbenzimidazol abstammende
Farbstoffe bekannt, die durch die folgende allf
cmcine Formel dargestellt werden können:
(I)
NNR
Ii <■
der Naphlhalinkern A durch ein ocier mehrere ( hlor- oder Bromatome, eine oder zwei I Ivdroxyuilippen,
eine oder zwei O Y -Gruppen, wobei Y cine Alkyl-. Aralkyl- oder Arylgruppe, vorzugsweise
die Methyl· oder Äthylgruppc ist. substituiert sein kann.
de. Benzolkcrn B durch Chlor- oder Bromatome,
Methyl-, O· —Y, worin Y die gleichen Bedeutungen
wie oben hat, Nitril- oder Trifluormelhylgruppen substituiert sein kann,
wenigstens einer der Kerne A oder B substituiert ist.
R cine Alkyl- oder Aralkylgruppc und
X ein einwertiges Anton eder sein Äquivalent ist,
Die I1UrI)SIoITe der l'ormel (I) werden durch Ouai·
ternisierung der Naphthoylenhenzimidazol-Dci Uau
der l'ormel
Il
worin die Kerne A und B die gleichen rJedeuiunycn
wie in der Formel (I) haben, mit HiHc eine·· Alk\iierungsmittels,
gegebenenfalls in Gegenwart von οι ganischem
Lösungsmittel, erhalten.
Die Farbstoffe der Formel (H) werden seihst in-, ailgemeinen in an sich bekannter Weise dadurch hergestellt,
daß man Naphthalinsäiiieanhvdrid oder seine
- 25 substituierten Derivate mit o-l'henylendiamm oiic;
seinen substituierten Derivaten kondensiert, is ist in
gleicher Weise bekannt, daß im Falle von substituierten Derivaten diese Kondensation im allgemeinen
ein Gemisch von Isomeren liefen, Fs bilden sich zwei Isomere, wenn nur einer der Kerne A oder Ii
substituiert ist, und es sind theoretisch vier Isomeren möglich, wenn die beiden Kerne A und B substituier
sind, und der Fall einer paarweise symmetrischen Polysubstituierung der Kernes A oder B d.irch gleiche
Substitucnlen ergibt sich im Falle von rieht substituierten Derivaten.
Man hat versucht, die Anzahl der Is >meicn au!
i oder 2 durch eine selektive Synthese zurückzuführen. wozu man die Stellung des oder der Si:bstituenlen
des Kerns B fixiert. Dies kann man dadurch erreichen. dall man einen der Formel (II) entsprechenden Fainstoff
der Quartcrnisierting unterwirft, wobei dic-ei
dadurch hergestellt worden ist. daß man das Naphalinsäureanhydrid
oder sein substituierte 1 Derivate
4s mit einem substituierten o-Nitranilin kondensiert, du
Nitrogruppe reduziert und cyclisiert. wobei die beiden
letzteren Umsetzungen gleichzeitig bewi kl weiden können. Diese Herstellungsweise ist aus
<iei /iisat/-pa!cn!.%chrifi
90 779 zur französische!; !'ate!!!'.'-'!!· iü
so I .+4O 053 bekannt.
Obwohl diese Herstellung leicht in F.iboralorien
vorzunehmen ist. führt sie in industiiellcm I mlans;
immer zu Schwierigkeiten. Die Kondensation einesubstituierten
o-Nitranilins mit Naphthaliiisäurran-
5S hydrid wird ohne Lösungsmittel in dot SJimi Vs
Gemisches der Reaklionsparlnei duiehg-'fiihr te
Reaktion läuft nur bei ungefähr 240 C ,111 H
wendung größerer Mengen besteht die (ii-L Ii
wendung größerer Mengen besteht die (ii-L Ii
die Reaktion schließlich unter explosiver Zei ,ng
fo durchgeht. Andererseits wird die Quartcmisierune;
der Farbstoffe der Formel (II). die relativ leicht ist.
wenn es sich darum handelt, einen Methylrest am
Stickstoff einzuRihrcn. schwierig, um nicht zu sagen
unmöglich, wenn der Alkylrest zu groß oder substi-
■'5 tuiert ist.
Es wurde nunmehr ein neues Verfahren zur Her stellung der Farbstoffe der Forme! (I) gefunden, das
es möglich macht, diese Verbindungen individuell
2 036 !36
©line Isomere /ii er
<|cr Forme!
<|cr Forme!
iah.cn. wozu I)KiIi cm Anhydrid
Jwnin etwaige Suhslituenlen des Kerns Λ die gleiche
|ledciiiimg wie vorstehend angegeben haben, in (iegen-
|\ari von l.ssigsäure oder einem ihrer höheren Homologen
und um Fiscn mil einem o-Nilranilin der allgelncineii
Formel
NO,
HlI
NIIR
(IV
worin etwaige Siibsliluenten des Kerns B die gleiche
!Bedeutung wie vorstehend anuegeben haben und K
entweder ein Alkylrcst. der gegebenenfalls beispielsweise durch Hydroxy-. Alkoxy- oder Nitrilgruppcn
substituiert isl oder eine Aralky!gruppe ist. kondensiert.
Die verwendete Siiure isl vorzugsweise I.ssigsiiure.
Das neue Verfahren liefert selektiv in einem einzigen Arbeitsgang einen quai lei nären Farbstoff
ι er allgemeinen Forme!
Λ i .ν
N N R
Die I !einleitung del Aniliiiderivale dei I oimchlYi
ni bekannl und ermöglich! es. leicht .'ic Ait dr-.
i'Cstc1. R m sehr ausgeilehnteti
< ireiizen auszuwählen
Xiidereiscit- kondenser! die entstehende Λ mm"
■gruppe, die aus d.:r Reduktion der Nitrogriippi in dci
Masse hervorgeht, leicht mil ilei Xnhvdi idtü uppc
I )it'-,e Umsetzung läuft ebenso mit Naphthalu^äinC"
iiihvdi idcn der l'orniel
R, R.
(YIl
O u O
ab. worin der Rest K1 eine Alkvlgriippe ist. die gegebenenfalls
durch Alkoxy-, NiUiI- oder Trilluoimethylreslcn
substituiert isl und R2 eine Alkylgruppe.
die Bcccbcnenfalls durch Alkoxy-. Nitril- oder I rilluoimethyhesien
subsiiiuieri oder eine riienylgnippe
isl, die gegebenenfalls durch Halogenatomen oder Alkyl-, Alkoxy-, hilluormelhyl- oder Nilrilgiuppen
subsiiiuieri isl und die Reste R1 und R.> mit dem Stickstoffatom,
mil dem sie verbunden sind, einen llelerocycliis,
wie einen Piperidyl- oiler Moipholinylring
bilden können. So angewendet, ermöglich! das eilindur.gsgcmülk'
Verfahren, auf eimern anderen Weg die aus der französischen Ralenlschnfi 1 472 179 bekannten
larbslollc herzustellen.
Die als Umsetzungsmiltel \eiA\endele I ssigsäure
muß Wasser enthalieii. Ihr 1 ilei kann zwischen 4(1
und 9Sl" ,ι. vorzugsweise zwischen 9(1 und 95" i.. ausgevvälill
werden.
Das l-iseii. in ionn eines leinen IHiKeis. kann im
nberschuh \erwendei werden. Ls ist immer vorteilhaft,
die Menge zu verwenden, die am l.nde der
I iin.sci/ιιημ zu einem basischen l.i.scnaceiat führt, das
in dem wäßrigen iVliiicl wenig löslich ist.
Die Umsetzung läuft bei sein unterschiedlichen
Temperature:! ah. Man fiihri sie \ oi zugsw eise zw isehcn
90 C und der Siedetemperatur des Lösungsmittels durch.
I'm den Farbstoff zu isolieren, genügt es beispielsweise,
das I iiiisetZLingsgemisch mil siedendem Wasser
zu verdünnen, den basischen Fiscnacelal-Schlamni
abzulillriereii und veränderliche Mengen Natriumchlorid dem Nitrat zuzugeben, um den Farhstoll als
( hlorid aus/'.ifällen.
In den folgenden Beispielen verstellen Mch die Teile
und Prozente als (iew iehtsemheiten. es sei denn, daß
dies anders angegeben ist.
1 !einteilung lies 5'-Mellioxy-N-melh\ Inaphthov lenhenzimidazolium-cl'.lorids
30 leite 4 - N - Melhslainino - 3 - niiroaiiiMil und
3.ΐ Ί eile Naphlhalinsiiureai'l.ydiid weiden in 20Oi eile
''5"..ige I ssigsäuie eingetragen. Man eilulzt aiii 9(1 '.
und gibI im Verlauf \on ungelähi 1 Stunde 23 lcilc
I iscnpulvei zu. Die I iniselzung ist exotherm, und die
Kmperatui halt sich bei 100 ( . Man erhitzt weitete
^ Stunden aiii 100 bis 105 ( . \erdiinnt dann mit
~00 leiten Wassci. niliri weitere IU Minuten und lil-Ii
leil, um das unli'isüehe. basische 1 isenacelat alvuiicnnen.
Man spiill und gibt dem Nitrat 50'IeUe ' -atriümchlorid zu. rs krisUiü'^'C!' d:is >-Mcthow-N
- nietlu I -naphthov lenbeiiziniidazoliuni -chloi id aus.
Man hlliiert es und nimmt es eincul mit IU(M)'! eilen
M> ( warmem Wasser auf. Man gibt der erhaltenen
I öMing 2 I eile I ntlarbungskohle zu. nilii 1 IU Minuten
I.iir.:. liltiici! und gii'i dem 1 illral 50 Ί eile Naiiiiim-ι
him id zu. Man laßt unter Rühren aiii /immeilempei,hui
abkühlen, nitriert, wäscht mit einet 5"i>igen
N,ill mi iiu. ti 1< ·ΐ 'idlosiing. dann mit wenig Ii.wasser.
qiii-is; hl ab und trocknet bei hU bis 'M)
< '. Man erhalt aiii diese Weise 52 Teile sehr reinen I arbstofl mit
9()"<iigcr Ausbeute.
/ur Analyse kristallisiert man aus Wasser um. liir die Bruttoformcl
(,,,!1,,(IN2O2. Il,()
ei hält man die folgenden Hrgcbiiissc:
ei hält man die folgenden Hrgcbiiissc:
I-.rrcthnct:
(05.2. H 4.07. N7.60. ( I 9.d4. H2O4.4«%:
(05.2. H 4.07. N7.60. ( I 9.d4. H2O4.4«%:
gefunden:
(64.7. 114.42. N 7.44. (19.50. H2O 5.00";,.
Dieser Farhstol'f färbt Acrylnitril ill gulbgrüner, lebhafter, kräftiger Farbtönung mil
•ehr guten Echtheilscigensehaflen im besonderen
gegenüber licht.
Beispiel 2 >
I lerstellung des 4'-Melhoxy-N-melhylnaphlhoylenhcn/i
cn iduzoli u in-chlorids
Erse'/t man im Beispiel I das 4-N-Melhylamino-3-nitioanisoldurch
eine gleiche Menge seines Isomeren ig S-N-Methylamino^-nitroanisol, so erhält man unter
gleichen Bedingungen das 4'-Methoxy-lsomer des Bn Beispiel I beschriebenen Farbstoffs. Es färbt PoIyacrylfasern
in einer Farbtönung, die der des Farbstoffs von Beispiel I entspricht.
Herstellung des 5'-Methoxy-4- oder 5-brom-N-methylnaphthoylenbenzimidazolium-
chlorids ,0
Diese Verbindung wird dadurch erhallen, daß man
im Beispiel I die 33 Teile Naphthalinsäureanhydrid durch 56 Teile 4-Bromnaphthalinsäureanhydrid ersetzt.
Man ei hält das Umsetzungsgut als orangegelarhte
Nadeln. ο
Ergebnisse der Analyse nach Umkristallisieren in Wasser:
Bruttoformel: C20H14ClBrN2O2 + 7,50% H2O.
Errechnet:
C 54,4, H 3,05, N 6.10, Cl + Br (in Mol) 2.00%;
gefunden:
C 54,0. H 3.0S, N 6,30, Cl + Br (in Mol) 1,92%.
C 54,0. H 3.0S, N 6,30, Cl + Br (in Mol) 1,92%.
B e i s ρ i c 1 4
Herstellung des S'-Methoxy-N-benzylnaphthoylenbenzimidazolium-chlorids
Man arbeitet wie im Beispiel 1 mit den folgenden Mengen: 37Teile Naphthalinsäureanhydrid, 43Teile 4c
4-N - Benzylamino-3-nitroanisol. 300Teile 95%ige
Essigsäure und 23 Teile Eisenpulver. Der Rohfarbstoff wird in 1500 Teilen siedendem Wasser aufgenommen,
dem 3 Teile Entfärbungikohle zugegeben wurden.
Das Filtrat wird durch Zugabe von 200 Volumteilen konzentrierter Salzsäure ausgefällt. Der kristallisierte
Farbstoff wird filtriert, mit einer 5%igen Natriumchloridlösung,
dann mit sehr wenig Eiswasser gewaschen. Das erhaltene Gewicht nach Trocknen betragt
ungefähr 50Teile; Ausbeute ungefähr 70%.
Line in Wasser iinikristallisk-rle Probe lieierl du·
nachfolgenden AnalyseiK-rgehnisse:
Hrtittnformel C,„l I,,,CIN ,1),, 3 ILO.
Errechnet:
C 64,9, 115,20, N 5,82, Cl 7,28, ILOI2.fi",.;
C 64,9, 115,20, N 5,82, Cl 7,28, ILOI2.fi",.;
gefunden:
C 65,1, 114,59, N 5,75, Cl 7,46, 1LOI0.6',,.
Dieser Farbstoff färbt Acrylfaser!! in einer gelbgrünen,
sehr lebhaften, kräftigen Farbtönung mil sehr guten Echtheitseigenschaften, im besonderen gegenüber
Licht.
Beispie! 5
Herstellung des 5'-Methoxy-N-,.'-cyanoäthylna phi hoy len benzimidazolium-chlorids
Man erhält diesen Farbstoff, wenn man wie im Beispiel 1 mit 12 Teilen 4-N-/i'-Cyanoüthylamino-3-nitroanisol,
13 Teilen Nr,_ 'ithalinsäureanhydnd, 66 Volumteilen
95%iger Essigsäure und 7,6Teilen Eisen
arbeitet.
Der Farbstoff färbt Acrylfasern in gelbgrüner, bemerkenswert lebhafter Farbtönung mit guten Echtheitseigenschaften,
im besonderen gegenüber Licht.
Das verwendete 4-N-/i-Cyanoäthylamino-3-nitroanisol
kann in der folgenden Weise hergestellt werden: Man löst 16,8 Teile 2-Nitro-4-methoxyanilin in 50 Volumteilen
Dioxan. Man gibt 5 Volumteile einer 10%igen methanolischen Lösung von Ammoniumtetrabutylhydroxid
und dann, nach und nach, bei 40 C 30 Volumteile Acrylnitril zu.
Man rührt 3 Stunden bei 40 C. Nach 16 Stunden Ruhenlassen bei Raumtemperatur destilliert man unter
Vakuum ungefähr zwei Drittel des Lösungsmittels ab. Man kühlt auf IOC, filtriert, quetscht ab und wäscht
die kräftig rote, kristalline Aüsfälhng mit Alkohol.
Nach Trocknen erhält man 1 5.5 Teile.
Zur Analyse kristallisiert man das Produkt in Dichloräthan im Verhältnis von !Teil für 5 Teile Lösungsmittel
um. Das erhaltene Produkt hat einen Schmelzpunkt bei 105 C.
Analyse für die Bruttoformel C111HnN1O,:
Errechnet ... C 54.28, H 4,97, N 19.01%;
gefunden .... C 54.6, H 5,62. N 18.8%.
gefunden .... C 54.6, H 5,62. N 18.8%.
Die nachfolgenden Tabelle gibt weitere Beispiele von Farbstoffen, die wie im Beispiel 1 hergestellt wurden.
6
7
8
9
IO
Methyl
Methyl
Äthyl
Methyl
Methyl
Suhsliluent von Λ
5- oder 4-Methoxy Siibsliuienl von M
5-Chlor
5'-Methyl
5'-Methyl
5'-Brom
5'-Mcthoxy
Farbtönungen ιΐιιΓ ''(ilyiimlfii
Blaßgelb
Blaßgelb
Blaßgelb
aiaßgelb
Intensiv Gelbsrün
Blaßgelb
Blaßgelb
aiaßgelb
Intensiv Gelbsrün
Il
Herstellung des 5- oder 4-Morpholino-5'-methoxy-N-methylnaphthoylenbenzimidazoliurn-chlorids
Man erhitzt unter leichtem Rückfluß ein Gemisch aus 60 Teilen 4-MorpholinonaphthalinsUureanhydrid,
36 Teilen 4-N-Methylamino-3-nitroanisol und 700Teilen 95%iger Essigsäure. Man fiihrt in kleinen Zuschlägen
im Verlauf von ungefähr 1 Stunde 27 Teile Eisenpulver ein. Man erhitzt weitere 2 Stunden unter
Rückfluß, gibt 2500 Teile warmes Wasser zu und filtriert in der Siedehitze. Man gibt dem Filtrat 150 Teile
36
Natriumchlorid zu und Üißt abkühlen. Der ausgefällte
Farbstoff wird filtriert, mit einer 5%igen Katriumchloridlösung
gespült, abgequetscht und getrocknet. Man erhält auf diese Weise 85Teile Farbstoff, der
Polyacrylfasern in einer kräftigen, extrem leuchtenden,
zinnoberroten Farbtönung färbt.
Zur Analyse kristallisiert man in Salzsäurc-haltigem
Wasser, dann zweimal in Äthanol um.
Analyse für die Bruttoformcl C24H22CIN1O1, 2H2O:
Errechnet ... C 61,1, H 5,51, N 8,91. Cl 7,53%; gefunden.... C 61,1, H 6,26, N 8,87, Cl 8,26%.
4-Morpholinonaphthalinsäureanhydrid kann in der
folgenden Weise hergestellt werden: 83,1 Teile 4-Bromnaphthalinsäureanhydrid
und 103,2 Teile Morpholin werden 2 Stunden lang auf 1500C erhitzt. Nach Abkühlen
auf 900C gibt man 450 Teile Wasser zu, erhitzt wenige Augenblicke, filtriert in der Wärme, um dk
unlöslichen Spuren abzutrennen und säuert das I'iltral durch Zugabe von 75 Volumteilcn konzentriertet
Salzsäure an. Die Ausfällung wird filtriert, mit Wasser bis zur Fntfernung der Bromionen in dem Filtrat gewaschen,
abgequetscht und getrocknet. Man erhall 84.7 Teile Umsetzungsgut, das man aus Kssigsäurcanhydrid
umkristallisiert. Das so erhaltene Produkl schmilzt bei 228 bis 229"C (über dem Maquenne-Block).
Analyse für die Bruttoformel C16H1 ,NO4:
Errechnet ... C 67,85, H 4.59, N 4.94%;
gefunden .... C 67,8, H 4,22. N 4.79%.
Errechnet ... C 67,85, H 4.59, N 4.94%;
gefunden .... C 67,8, H 4,22. N 4.79%.
Die nachfolgende Tabelle erläutert weitere Beispiel« von Farbstoffen, die nach dem Verfahren von Bei
spiel 11 hergestellt wurden.
12
13
14
15
16
17
Methyl
Methyl
Methyl
Methyl
Methyl
Methyl
Methyl
Methyl
Methyl
Methyl
Siibstitucnt von Λ
Substilucnt von B
5- oder 4-Morpholino 5- oder 4-Morpholino 5- oder 4-Morpholino
(2,6-Dimethyl)-5- oder
4-morpholino 5- oder 4-Morpholino (2.6-Dimethyl)-5- oder
4-morpholino 5'-Brom
5'-Ch I or
5'-Methyl
5'-Methoxy
5'-Ch I or
5'-Methyl
5'-Methoxy
4'-Methoxy
4'-Mcthoxv
4'-Mcthoxv
Farbtönungen
auf Acrvlfiisern
auf Acrvlfiisern
lebhaft Scharlach
lebhaft Zinnober ■
lebhaft Koralle
lebhaft Zinnober
lebhaft Zinnober ■
lebhaft Koralle
lebhaft Zinnober
lebhaft Scharlach
lebhaft Scharlach
lebhaft Scharlach
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von kanonischen Farbstoffen der Naphlhoylenhenzimidazol-Rcihe, S d a lI u ι cli g e k e η η ζ e i c Ii η c ι, dal.', man ein N a phthalsäureanhydrid, das gegebenenfalls durch ein oder mehrere Chlor- oder Bromatome, durch eine oder zwei Hydroxygruppen, durch eine oder zwei O Y -Gruppen, wonei Y eine Alkyl-, Aralkyl- oder Arylgruppe ist, oder durch eine tertiäre Aminogruppe substituiert ist, in Gegenwart von F.ssigsäure oder von einem ihrer höheren Homologen und \on Fisen mit einem sekundären Amin der allgemeinen FormelNO1NHR
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