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DE2035866C2 - Einrichtung zum Schalten der zum Betrieb einer in einem Fahrzeug fest eingebauten Feuerlöschpumpe notwendigen Zusatzgeräte - Google Patents

Einrichtung zum Schalten der zum Betrieb einer in einem Fahrzeug fest eingebauten Feuerlöschpumpe notwendigen Zusatzgeräte

Info

Publication number
DE2035866C2
DE2035866C2 DE19702035866 DE2035866A DE2035866C2 DE 2035866 C2 DE2035866 C2 DE 2035866C2 DE 19702035866 DE19702035866 DE 19702035866 DE 2035866 A DE2035866 A DE 2035866A DE 2035866 C2 DE2035866 C2 DE 2035866C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
control
pump
control valve
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702035866
Other languages
English (en)
Other versions
DE2035866A1 (de
Inventor
Hermann 6900 Heidelberg Ganz
Erwin 7900 Ulm Mack
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Iveco Magirus AG
Original Assignee
Iveco Magirus AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Iveco Magirus AG filed Critical Iveco Magirus AG
Priority to DE19702035866 priority Critical patent/DE2035866C2/de
Publication of DE2035866A1 publication Critical patent/DE2035866A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2035866C2 publication Critical patent/DE2035866C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C27/00Fire-fighting land vehicles

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Schalten der zum Betrieb einer in einem Fahrzeug fest eingebauten Feuerlöschpumpe notwendigen Zusatzge- br> rate gemäß Oberbegriff des Anspruches 1.
Aus der DE-PS 9 47 529 ist eine Einrichtung zum Schalten der Zusatzgeräte einer Feuerlöschpumpe, wie z.B. Kupplung, Nebenantrieb und Abgasejektor bekannt, bei der den Zusatzgeräten druckluftbetätigte Hilfskraftzylinder zugeordnet sir-.d, die über Druckmittelleitungen an ein gemeinsames Steuerventil angeschlossen sind, von dem aus über einen Handhebel die einzelnen Steuerstellungen der Zusatzgeräte einsteilbar sind.
Bei der bekannten Einrichtung können zwar die einzelnen Zusatzgeräte der Feuerlöschpumpe von einem gemeinsamen Handhebel einzeln betätigt werden, jedoch ist von Nachteil, daß die zur Steuerung der Zusatzgeräte verwendeten Hilfskraftzylinder keine weiteren Steuer- und Schaltelemente und eine entsprechende Zusammenschaltung dieser Schaltelemente enthalten, daß die Inbetriebnahme der Pumpe selbsttätig erfolgt Es ist also weiterhin notwendig, daß das Bedienungspersonal der Feuerlöschpumpe dauernd ihren jeweiligen Betriebszustand überwachen muß, um jeweilige Störungen rechtzeitig beheben zu können. Dabei ist ein weiterer Nachteil dieser Schalfeinrichtung darin zu sehen, daß bei evtl. auftretenden Störungen diese nicht durch einen Änderungs- bzw. Neuanlauf des Schaltvorganges der Inbetriebnahme der Pumpe behoben wird.
Weiterhin ist aus der DE-AS 1167 186 eine Steuereinrichtung für insbesondere eine Feuerlöschpumpe bekannt, über die automatisch die Entlüftung des Pumpensaugraumes erfolgt. Die Steuereinrichtung besteht im wesentlichen aus einem Steuerventil, das wirkungsmäßig zwischen der Pumpe und dem von der Brennkraftmaschine beaufschlagten Abgasejektor als Entlüftergerät angeordnet ist. Das Steuerventil hat zwei durch einen Kolben getrennte Zylinderräume, von denen ein Zylinderraum über Leitungen an die Druckseite der Pumpe und der andere Zylinderraum ebenfalls über Leitungen an die Saugseite der Pumpe sowie an den Abgasejektor angeschlossen ist. Während des Entlüftungsvorganges befindet sich das Steuerventil in einer Stellung, in der über die Kolbenstange der Abgasejektor über die Auspuffleitung betätigt wird und so die Saugseite der Pumpe entlüftet. Nach Beendigung des Ent'üftungsvorganges saugt die Pumpe Flüssigkeit an, von der auf der Druckseite der Pumpe ein Steuerstrom abgezweigt und zu dem Steuerventil geführt wird, das dann den Abgasejektor von der Brennkraftmaschine abschaltet.
Von Nachteil ist, daß bei dieser Steuereinrichtung lediglich der Entlüftungsvorgang der Pumpe automatisch gesteuert wird. Die weiteren vielen Schaltvorgänge für die Inbetriebnahme der Pumpe müssen alle einzeln von Hand eingeleitet und überwacht werden, was den Einsatz eines im Umgang mit Feuerlöschpumpen versierten Bedienungspersonals erfordert. Außerdem muß das Bedienungspersonal seine ganze Aufmerksamkeit auf die Inbetriebnahme der Pumpe richten und kann in der Zwischenzeit keine anderen Aufgaben übernehmen.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Bedienung und die Steuereinrichtung der für die Inbetriebnahme der Feuerlöschpumpe notwendigen Zusatzgeräte so zu verbessern, daß nach dem ersten für die Inbetriebnahme notwendigen Schaltvorgang die weitere Inbetriebnahme der Pumpe vollkommen selbständig und ohne Kontrolle durch das Bedienungspersonal ablaufen kann. Wobei ebenfalls während der Inbetriebnahme auftretende Störungen selbsttätig korrigiert werden.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im
kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches angegebenen Merkmale gelöst.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht darin, daß nach Vornahme des erster; für die Inbetriebnahme der Pumpe notwendigen Steuervorganges vom Bedienungspersonal alle weiteren Steuerungen der Zusatzgeräte vollkommen automatisch so weit ablaufen, bis daß Druckflüssigkeit auf der Druckseite der Pumpe vorhanden ist und damit der Löschbetrieb sofort aufgenommen werden kann. Ein weiterer Vorteil !0 besteht darin, daß während der Inbetriebnahme der Pumpe diese keiner weiteren Kontrolle bedarf, so daß der Bedienungsmann sich anderen Aufgaben widmen kann.
Schließlich ist noch vorteilhaft, daß eine Feuerlösch- ^ pumpe mit der erfindungsgemäßen Schalteinrichtung selbst von einem Laien in Betrieb genommen werden kann.
Eine schnelle Inbetriebnahme der Feuerlc'ichpumpe ist dann möglich, wenn der Betrieb der einzelnen -'> Zusatzgeräte von einem Hauptschalter aus einschaltbar ist, der zweckmäßig im Fahrerhaus an einer Instrumententafel angeordnet ist.
Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß das Steuerventil -' und der Hauptschalter durch an sich bekannte elektrische, hydraulische oder pneumatische Steuerleitungen miteinander gekoppelt sind.
Nach einem anderen Gedanken der Erfindung ist es vorteilhaft, wenn der Arbeitszylinder des Nebentriebes «> mit seiner Kolbenstange an einer Schaltvorrichtung angreift, die über ein Gestänge am Schalthebel des Nebentriebes angelenkt ist.
Die Steuerung des Abgasejektors erfolgt zweckmäßig in der Weise, daß der Arbeitszylinder des Η Abgasejektors mit seiner Kolbenstange an einem Ende eines zweiarmigen Hebels angelenkt ist, dessen anderes Ende mit einem Gestänge verbunden ist, das an einem im Bereich der Feuerlöschpumpe beweglich gelagerten Handhebel für den Abgasejektor angreift. Um wahlweise sowohl eine automatische als auch eine Handbetätigung des Abgasejektors zu erreichen, ist am zweiarmigen Hebel eine Strebe rechtwinklig zu diesem angeordnet, die mit einem zum Abgasejektor führenden Schaltgestänge gekoppelt ist. 4>
Zur Regelung der Pumpendrehzahl bei automatischer Steuerung der Feuerlöschpumpe ist ferner vorgesehen, daß an dem zweiarmigen Hebel weitere Gestängeteile angelenkt sind, die mittels eines einfachen Hebels mit einer Schaltstange für die Kraftstoffregelung verbunden '" sind.
Zur Kontrolle des von der Feuerlöschpumpe geförderten Löschwassers ist es schließlich noch vorteilhaft, wenn in der Druckleitung der Feuerlösch pumpe ein Druckwächter eingebaut und über Leitungen " mit dem Steuerventil verbunden ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
A b b. 1 schematisch in der Draufsicht ein Feuerlösch- 6fl fahrzeug üblicher Bauart mit den Schalt- und Steuergliedern sowie die für eine automatische Folgeschaltung erforderlichen ßetätigungselementc und Koniaktgeber,
A b b. 2 den Schaltplan für die automatische Folgeschaltung der Feuerlöschpumpe. h'
In A b b. 1 ist mit 1 ein Feucrlöschfahrzeug bezeichnet, das aus einem Fahrerhaus 2 und einem Geiüicnium 3 zur Unterbringung der Feuerlöschgeräte bestellt I)1]S Fahrerhaus 2 und der Geräteraum 3 sind auf einem Fahrgestellrahmen 4 befestigt der aus Längsträgern 5 und Querträgern 6 gebildet ist Der ganze Fahrzeugaufbau stützt sich auf Laufräder 7 bzw. 8 ab, die über nicht dargestellte Achsen und Federn mit dem Fahrgestellrahmen 4 verbunden sind Im Heck des Feuerlöschfahrzeuges 1 ist zwischen den Längsträgern 5 eine Feuerlöschpumpe 9 angeordnet, die über eine nicht dargestellte Antriebswelle and einem Nebentrieb angetrieben wird. Im Bereich der Hecktür des Fahrzeuges ist in Fahrtrichtung gesehen vor der Feuerlöschpumpe 9 in einem kastenartigen Gehäuse ein Hauptschalter 10 eingebaut und am Fahrzeugaufbau befestigt. Der Hauptschalter 10 besteht dabei aus einzelnen, die verschiedenen Funktionen der Pumpe überwachenden Kontrolleuchten 11 sowie den zur Einleitung der Schaltvorgänge dienenden Schaltknöp fen 12 bzw. 12a. Druckseitig sind vor der Feuerlöschpumpe 9 Steuerventile 13 in einem Kasten angebracht und am Fahrzeugaufbau befestigt Die Steuerventile 13 bestehen aus elektromagnetisch betätigten Ventilen 14 bis 17 und sind jeweils über eine Steuerleitung 18 mit den Kontrollleuchten 11 und den Schaltknöpfen 12 des Hauptschalters 10 verbunden. Durch eine Hauptdruckluftleitung 19 gelangt Druckluft von einem Druckluftvorratsbehälttr 20 zu den elektromagnetisch betätigten Ventilen 14 bis 17. Zur Kontrolle der im Druckluftvorratsbehälter 20 gespeicherten Druckluft ist in der Hauptdruckluftleitung 19 ein Druckmanometer 21 vorgesehen. Im Fahrerhaus 2 ist zur Bedienung des nicht dargestellten Nebentriebes je ein besonderes Kupplungspedal 22 und ein Schalthebel 23 zum Ein- und Ausschalten des Nebentriebes angeordnet. Das Kupplungspedal 22 ist an einer Kolbenstange 24 eines Arbeitszylinders 25 angelenkt, der über eine Druckluftleitung 26 mit dem elektromagnetisch betätigten Ventil 14 in Verbindung steht. Der Schalthebel 23 greift über ein Gestänge 27 an einem Hebel 28 an, der seinerseits mit einer Kolbenstange 29 des Arbeitszylinders 30 und andererseits über ein nicht dargestelltes Gestänge mit der Schalteinrichtung des Nebentriebes verbunden ist. Der Arbeitszylinder 30 ist über eine Leitung 31 mit dem Ventil 15 gekoppelt. Die Bedienung des weiterhin nicht dargestellten Abgasejektors der Feuerlöschpumpe 9 erfolgt über einen im Bereich der Feuerlöschpumpe 9 gelagerten Handhebel 32, der von der Heckseite des Fahrzeugs aus durch die Hecktür leicht erreichbar ist. Von dem Handhebel 32 führt ein Gestänge 33 zu einem Ende eines zweiarmigen Hebels 34, dessen anderes Ende mit einer Kolbenstange 35 des Arbeitszylinders 36 verbunden ist. Der Arbeitszylinder 36 ist einmal über eine Leitung 37 mit dem Ventil 16 und über eine Leitung 38 mit dem Ventil 17 verbunden.
Rechtwinklig zum zweiarmigen Hebel 34 ist eine Strebe 39 angeordnet, die mit einem zum Abgasejektor führenden Schaltgestänge 40 gekoppelt ist. Weiterhin sind mit dem zweiarmigen Hebe! 34 Gestängeteile 41 bzw. 42 verbunden, die über einen Hebel 43 an einer Schaltstange 44 für die Kraftstofiregelung angreifen. Die Schaltstange 44 ist außen entlang einem Längsträger 5 geführt und im Heck des Fahrzeuges an einem Handgashebel 45 angelenkt. Damit bei automatischer Schalung der Pumpe die für die Löschwasserförderung erforderlichen Einrichtungen nacheinander in Betrieb gesetzt werden können, sind im Bereich der von den Kolbenstangen bewegten Gestänge oder Hebel in der einen oder anderen Endlage Steuerschalter vorgesehen, die jeweils andere Funktionen einleiten. So ist z. B. im
Bereich des Kupplungspedales 22 ein Steuerschalter 46 vorgesehen. Der vom Arbeitszylinder 30 bewegte Hebel 28 betätigt in seiner Endlage zwei Steuerschalter 47 und 48. Vom Hebel 34 wird weiterhin mit seinem am Gestänge 33 angelenkten Ende in der einen oder anderen Endlage ein Steuerschalter 49 bzw. 50 betätigt. Sämtliche Steuerschalter 46 bis 50 sind über Leitungsstränge 51 mit den elektromagnetisch betätigten Ventilen 14 bis 17 verbunden. Zur Kontrolle des von der Feuerlöschpumpe geförderten Löschwassers ist in der Druckleitung ein Druckwächter 52 eingebaut, der über elektrische Leitungen mit den elektromagnetisch betätigten Ventilen 16 und 17 gekoppelt ist.
Die Funktionsweise der automatischen Pumpenschaltung wird anhand des in A b b, 2 wiedergegebenen Schaltbildes erläutert.
Nach Einlegen des Schaltknopfes 12 wird Strom von einer Batterie 53 für den Hauptschalter 10 freigegeben. Gleichzeitig wird durch Aufleuchten der Kontrolleuchten Wdund 11a angezeigt, daß sowohl die Feuerlöschpumpe als auch der Entlüfter ausgeschaltet sind. Wird vom Druckluftvorratsbehälter 20 für die Betätigung der Schaltvorrichtungen genügend Druckluft bereitgestellt, so leuchtet eine weitere Kontrollampe 54 auf, die von einem Schalter 55, der mit dem in der Hauptdruckluftleitung 19 angeordneten Druckmanometer 21 gekoppelt ist. Die elektromagnetisch betätigten Ventile 14 bis 17 werden von Magnetschaltern 56 bis 59 bedient, die im Leitungsstrang 51 angeordnet und mit den Steuerschaltern 46 bis 50 über besondere Stromleitungen 60 bis 63 in Wirkverbindung stehen. Die Inbetriebnahme der Feuerlöschpumpe 9 erfolgt nun durch Einlegen des Schaltknopfes 12a. Vom Schaltknopf 12a wird ein Schalter 64 betätigt, so daß über die Leitung 51 eine direkte Stromverbindung zwischen Batterie 53 und den Magnetschaltern 56 bis 59 hergestellt ist. Wie aus A b b. 2 zu ersehen ist. befindet sich der Steuerschalter 47 in einer Stellung, in der der Stromkreislauf für den Magnetschalter 56 zwischen Batterie 53 und Steuerschalter 47 geschlossen ist. Der Magnetschalter 57 schließt nun den Stromlauf zum Magnetventil 14, so daß Druckluft vom Druckluftvorratsbehälter 20 über die Hauptdruckluftleitung 19. das Ventil 14 und die Druckluftleitung 26 zum Arbeitszylinder 25 strömt und über das Kupplungspedal 22 die Kupplung ausrückt. Das Kupplungspedal 22 betätigt am Ende der Ausrückbewegung den Steuerschalter 46, der den Stromkreislauf für den Magnetschalter 56 schließt und somit das Magnetventil 15 für den Nebentrieb betätigt. Vom elektromagnetisch betätigten Ventil 15 wird nun Druckluft für den Arbeitszylinder 30 freigegeben, so daß der Nebentrieb für die Feuerlöschpumpe 9 mittels des Hebels 28 einrückt und bei dem nun folgenden Schaltvorgängen eingeschaltet bleibt. Während des Einschaltens des Nebentriebes bleibt die Kupplung solange ausgerückt, bis der Steuerschalter 47 am Nebentrieb den Hebel 28 betätigt und den Stromlauf des elektromagnetisch betätigten Ventiles 14 unterbricht. Das Λ entil 14 schaltet in seine Ausgangsstellung zurück und leitet dadurch die Luft aus dem Arbeitszylinder 25 ins Freie ab. Die Kupplung für den Nebentrieb der Feuerlöschpumpe rückt ein. Gleichzeitig mit dem Betätigen des Steuerschalters 47 wird von dem Hebel 28 der Steuerschalter 48 in die in Abb. 2 gestrichelt dargestellte Stellung bewegt Die Kontrolleuchte Wd erlischt und die Kontrolleuchte lic »Pumpe ein« leuchtet auf. In dieser Lage wird vom Steuerschalter 48 und 46 über den mit dem Druckwächter 52 gekoppelten Schalter 65 der Stromlauf für den Magnetschalter 59 geschlossen. Das Ventil 16 wird mit dem Leitungsstrang , 51 verbunden. Dadurch gelangt vom Druckluftvorratsbehälter 20 Druckluft zum Arbeitszylinder 36, der über einen zweiarmigen Hebel 34 den Abgasejektor einschaltet. Durch die Schwenkbewegung des Hebels 34 werden die Steuerschalter 49 und 50 betätigt, so daß die in Kontrolleuchte 11a erlischt und die Kontrolleuchte Wb »Abgasejektor ein« aufleuchtet.
Gleichzeitig mit dem Verschwenken des zweiarmigen Hebels 34 wird über die Gestängeteile 41 und 42 sowie den Hebel 43 die Schaltstange für die Kraftstoffrege- ! -. hing bewegt und die Drehzahl des Motors erhöht, bis die für die günstigste Saugwirkung des Abgasejektors erforderliche Abgasmenge erreicht ist. Ist die Luft aus der Pumpe sowie deren Zuleitungen abgesaugt und hat die Feuerlöschpumpe Wasser gefaßt, baut sich auf der >n Druckseite der Pumpe ein Wasserdruck auf. Bei einem bestimmten Druck des Löschwassers in der Feuerlöschpumpe wird vom Druckwächter 52 der Schalter 65 in die in A b b. 2 gestrichelt dargestellte Stellung verschwenkt. Der Stromlauf des Ventils 16 ist damit unterbrochen. _>■-> Das Ventil 16 schaltet in seine Ausgangsstellung zurück und gibt die bisher unter Druck gestandene Seite des Arbeitszylinders 36 zur Entlüftung frei. Der nun über den Schalter 65 und den Steuerschalter 49 zum Magnetschalter 58 fließende Strom schaltet das jo elektromagnetisch betätigte Ventil 17 ein, so daß Druckluft vom Ventil 17 auf die Gegenseite des Arbeitszylinders 36 freigegeben wird und der Entlüfter durch Zurückbewegen des zweiarmigen Hebels 34 in seine Ausgangsstellung abgeschaltet wird. Die Kontrollji ieuchte Wb erlischt und 11a leuchtet wieder auf. Kurz vor Erreichen der Ausgangsstellung des zweiarmigen Hebels 34 betätigt er den Steuerschalter 49, so daß der Stromverlauf des Steuerschalters 47 unterbrochen und das Elektromagnetventil Yl abgeschaltet wird. Nach-4i dem nun die Feuerlöschpumpe mit Löschwasser gefüllt ist, können die druckseitigen Abgänge der Pumpe geöffnet und der gewünschte Löschwasserdruck durch entsprechende Kraftstoffzufuhr zum Motor mittels des Handgashebels 45 eingestellt werden.
4i Gelangt durch irgendeinen Umstand Luft in Ansaugleitung und Pumpe und bewirkt damit ein Abfallen des Löschwasserdruckes in der Feuerlöschpumpe, so wird durch den Druckwächter 52 der Schalter 65 wieder in die in A b b. 2 gestrichelt dargestellte Stellung verschwenkt und der Entlüfter erneut zugeschaltet, d. h. es wiederholen sich die vorher beschriebenen Schaltvorgänge für das Zuschalten des Abgasejektors.
Das Stillsetzen der Feuerlöschpumpe erfolgt durch ein weiteres Betätigen des Schaltknopfes 12a. Hierdurch werden sämtliche eingeleiteten und durchgeführten Schalt vorgänge unterbrochen. Sämtliche Steuerventile und der Hauptschalter gehen in ihre Ausgangsstellung zurück.
Sollte es durch irgendeinen technischen Defekt in der elektrischen Anlage der Steuerventile und des Hauptschalters nicht möglich sein, die Feuerlöschpumpe mittels der Automatikschaltung in Betrieb zu nehmen, so kann durch entsprechendes Betätigen von Kupplungspedal 22, Schalthebel 23, Handhebel 32 und Handgashebel 45 die Feuerlöschpumpe 9 mittels Handschaltung in Betrieb genommen werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Schalten der zum Betrieb einer in einem Fahrzeug fest eingebauten Feuerlöschpumpe notwendigen Zusatzgeräte, wie Nebenantrieb, Kupplung, Ejektor und Gashebel, die mittels Schaltelemente pneumatisch von einem gemeinsamen Steuerventil aus betätigbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß den Schaltelementen in einer oder beiden Schaltstellungen Steuerschalter zugeordnet sind, wobei jeweils von demjenigen Steuerschalter, an dem ein Schaltelement zur Anlage kommt, das Steuerventil (13) in eine vorgegebene Steuerposition verstellbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- is zeichnet, daß der Betrieb der einzelnen Zusatzgeräte von einem Hauptschalter (10) aus einschaltöar ist
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptschalter (10) in an sich bekannter Weise im Fahrerhaus (2) an einer Instrumententafel angeordnet ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerventil (13) und der Hauptschalter (10) durch an sich bekannte elektrische, hydraulische oder pneumatische Steuerleitungen (18) miteinander gekoppelt sind.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4. bei der die Zusatzgeräte über pneumatische Arbeitszylinder betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitszylinder (30) des Nebentriebes mit seiner Kolbenstange (29) an einer Schaltvorrichtung angreift, die über ein Gestänge (27) am Schalthebel (23) des Nebentriebes angelenkt ist.
6. Einrichtung nach einein der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitszylinder ->■"> (36) des Abgasejektors mit seiner Kolbenstange (35) an einem Ende eines zweiarmigen Hebels (34) angelenkt ist, dessen anderes Ende mit einem Gestänge (33) verbunden ist, das an einem im Bereich der Feuerlöschpumpe (9) beweglich gela- ■>« gerten Handhebel (32) für den Abgasejektor angreift.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am zweiarmigen Hebel (34) eine Strebe (39) rechtwinklig zu diesem 4S angeordnet ist, die mit einem zum Abgasejektor fühlenden Schaltgestänge(40)gekoppelt ist.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem zweiarmigen Hebel (34) weitere Gestängeteile (41, 42) angelenkt sind, die mittels eines einfachen Hebels (43) mit einer Schaltstange (44) für die Kraftstoffregelung verbunden sind.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in der Druckleitung der Feuerlöschpumpe (9) ein Druckwächter (52) eingebaut und über Leitungen mit dem Steuerventil (13) verbunden ist.
DE19702035866 1970-07-20 1970-07-20 Einrichtung zum Schalten der zum Betrieb einer in einem Fahrzeug fest eingebauten Feuerlöschpumpe notwendigen Zusatzgeräte Expired DE2035866C2 (de)

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DE947529C (de) * 1955-01-01 1956-08-16 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Einrichtung zum Schalten eines Nebenantriebes von Kraftfahrzeugen, insbesondere des Atriebes einer Feuerloeschpumpe, mittels Druckluft
DE1167186B (de) * 1958-11-29 1964-04-02 Franz Oberascher & Co Giessere Steuereinrichtung, insbesondere fuer Feuerloeschgeraete u. dgl., in einem aus einer Brennkraftmaschine, einer Kreiselpumpe und einer Absaugvorrichtung bestehenden Aggregat

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