DE2035866C2 - Einrichtung zum Schalten der zum Betrieb einer in einem Fahrzeug fest eingebauten Feuerlöschpumpe notwendigen Zusatzgeräte - Google Patents
Einrichtung zum Schalten der zum Betrieb einer in einem Fahrzeug fest eingebauten Feuerlöschpumpe notwendigen ZusatzgeräteInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Schalten der zum Betrieb einer in einem Fahrzeug fest
eingebauten Feuerlöschpumpe notwendigen Zusatzge- br>
rate gemäß Oberbegriff des Anspruches 1.
Aus der DE-PS 9 47 529 ist eine Einrichtung zum Schalten der Zusatzgeräte einer Feuerlöschpumpe, wie
z.B. Kupplung, Nebenantrieb und Abgasejektor bekannt, bei der den Zusatzgeräten druckluftbetätigte
Hilfskraftzylinder zugeordnet sir-.d, die über Druckmittelleitungen an ein gemeinsames Steuerventil angeschlossen sind, von dem aus über einen Handhebel die
einzelnen Steuerstellungen der Zusatzgeräte einsteilbar sind.
Bei der bekannten Einrichtung können zwar die
einzelnen Zusatzgeräte der Feuerlöschpumpe von einem gemeinsamen Handhebel einzeln betätigt werden,
jedoch ist von Nachteil, daß die zur Steuerung der Zusatzgeräte verwendeten Hilfskraftzylinder keine
weiteren Steuer- und Schaltelemente und eine entsprechende Zusammenschaltung dieser Schaltelemente
enthalten, daß die Inbetriebnahme der Pumpe selbsttätig erfolgt Es ist also weiterhin notwendig, daß das
Bedienungspersonal der Feuerlöschpumpe dauernd ihren jeweiligen Betriebszustand überwachen muß, um
jeweilige Störungen rechtzeitig beheben zu können. Dabei ist ein weiterer Nachteil dieser Schalfeinrichtung
darin zu sehen, daß bei evtl. auftretenden Störungen diese nicht durch einen Änderungs- bzw. Neuanlauf des
Schaltvorganges der Inbetriebnahme der Pumpe behoben wird.
Weiterhin ist aus der DE-AS 1167 186 eine
Steuereinrichtung für insbesondere eine Feuerlöschpumpe bekannt, über die automatisch die Entlüftung des
Pumpensaugraumes erfolgt. Die Steuereinrichtung besteht im wesentlichen aus einem Steuerventil, das
wirkungsmäßig zwischen der Pumpe und dem von der Brennkraftmaschine beaufschlagten Abgasejektor als
Entlüftergerät angeordnet ist. Das Steuerventil hat zwei durch einen Kolben getrennte Zylinderräume, von
denen ein Zylinderraum über Leitungen an die Druckseite der Pumpe und der andere Zylinderraum
ebenfalls über Leitungen an die Saugseite der Pumpe sowie an den Abgasejektor angeschlossen ist. Während
des Entlüftungsvorganges befindet sich das Steuerventil in einer Stellung, in der über die Kolbenstange der
Abgasejektor über die Auspuffleitung betätigt wird und so die Saugseite der Pumpe entlüftet. Nach Beendigung
des Ent'üftungsvorganges saugt die Pumpe Flüssigkeit an, von der auf der Druckseite der Pumpe ein
Steuerstrom abgezweigt und zu dem Steuerventil geführt wird, das dann den Abgasejektor von der
Brennkraftmaschine abschaltet.
Von Nachteil ist, daß bei dieser Steuereinrichtung lediglich der Entlüftungsvorgang der Pumpe automatisch
gesteuert wird. Die weiteren vielen Schaltvorgänge für die Inbetriebnahme der Pumpe müssen alle
einzeln von Hand eingeleitet und überwacht werden, was den Einsatz eines im Umgang mit Feuerlöschpumpen
versierten Bedienungspersonals erfordert. Außerdem muß das Bedienungspersonal seine ganze Aufmerksamkeit
auf die Inbetriebnahme der Pumpe richten und kann in der Zwischenzeit keine anderen Aufgaben
übernehmen.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Bedienung und die
Steuereinrichtung der für die Inbetriebnahme der Feuerlöschpumpe notwendigen Zusatzgeräte so zu
verbessern, daß nach dem ersten für die Inbetriebnahme notwendigen Schaltvorgang die weitere Inbetriebnahme
der Pumpe vollkommen selbständig und ohne Kontrolle durch das Bedienungspersonal ablaufen kann.
Wobei ebenfalls während der Inbetriebnahme auftretende Störungen selbsttätig korrigiert werden.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im
kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches angegebenen Merkmale gelöst.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht
darin, daß nach Vornahme des erster; für die Inbetriebnahme der Pumpe notwendigen Steuervorganges vom Bedienungspersonal alle weiteren Steuerungen
der Zusatzgeräte vollkommen automatisch so weit ablaufen, bis daß Druckflüssigkeit auf der Druckseite
der Pumpe vorhanden ist und damit der Löschbetrieb sofort aufgenommen werden kann. Ein weiterer Vorteil !0
besteht darin, daß während der Inbetriebnahme der Pumpe diese keiner weiteren Kontrolle bedarf, so daß
der Bedienungsmann sich anderen Aufgaben widmen kann.
Schließlich ist noch vorteilhaft, daß eine Feuerlösch- ^
pumpe mit der erfindungsgemäßen Schalteinrichtung selbst von einem Laien in Betrieb genommen werden
kann.
Eine schnelle Inbetriebnahme der Feuerlc'ichpumpe
ist dann möglich, wenn der Betrieb der einzelnen -'> Zusatzgeräte von einem Hauptschalter aus einschaltbar
ist, der zweckmäßig im Fahrerhaus an einer Instrumententafel angeordnet ist.
Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß das Steuerventil -'
und der Hauptschalter durch an sich bekannte elektrische, hydraulische oder pneumatische Steuerleitungen miteinander gekoppelt sind.
Nach einem anderen Gedanken der Erfindung ist es vorteilhaft, wenn der Arbeitszylinder des Nebentriebes «>
mit seiner Kolbenstange an einer Schaltvorrichtung angreift, die über ein Gestänge am Schalthebel des
Nebentriebes angelenkt ist.
Die Steuerung des Abgasejektors erfolgt zweckmäßig in der Weise, daß der Arbeitszylinder des Η
Abgasejektors mit seiner Kolbenstange an einem Ende eines zweiarmigen Hebels angelenkt ist, dessen anderes
Ende mit einem Gestänge verbunden ist, das an einem im Bereich der Feuerlöschpumpe beweglich gelagerten
Handhebel für den Abgasejektor angreift. Um wahlweise sowohl eine automatische als auch eine Handbetätigung des Abgasejektors zu erreichen, ist am zweiarmigen Hebel eine Strebe rechtwinklig zu diesem
angeordnet, die mit einem zum Abgasejektor führenden Schaltgestänge gekoppelt ist. 4>
Zur Regelung der Pumpendrehzahl bei automatischer Steuerung der Feuerlöschpumpe ist ferner vorgesehen,
daß an dem zweiarmigen Hebel weitere Gestängeteile angelenkt sind, die mittels eines einfachen Hebels mit
einer Schaltstange für die Kraftstoffregelung verbunden '" sind.
Zur Kontrolle des von der Feuerlöschpumpe geförderten Löschwassers ist es schließlich noch
vorteilhaft, wenn in der Druckleitung der Feuerlösch pumpe ein Druckwächter eingebaut und über Leitungen "
mit dem Steuerventil verbunden ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben. Es zeigt
A b b. 1 schematisch in der Draufsicht ein Feuerlösch- 6fl
fahrzeug üblicher Bauart mit den Schalt- und Steuergliedern sowie die für eine automatische Folgeschaltung
erforderlichen ßetätigungselementc und Koniaktgeber,
A b b. 2 den Schaltplan für die automatische Folgeschaltung
der Feuerlöschpumpe. h'
In A b b. 1 ist mit 1 ein Feucrlöschfahrzeug bezeichnet,
das aus einem Fahrerhaus 2 und einem Geiüicnium
3 zur Unterbringung der Feuerlöschgeräte bestellt I)1]S
Fahrerhaus 2 und der Geräteraum 3 sind auf einem Fahrgestellrahmen 4 befestigt der aus Längsträgern 5
und Querträgern 6 gebildet ist Der ganze Fahrzeugaufbau stützt sich auf Laufräder 7 bzw. 8 ab, die über nicht
dargestellte Achsen und Federn mit dem Fahrgestellrahmen 4 verbunden sind Im Heck des Feuerlöschfahrzeuges 1 ist zwischen den Längsträgern 5 eine
Feuerlöschpumpe 9 angeordnet, die über eine nicht dargestellte Antriebswelle and einem Nebentrieb
angetrieben wird. Im Bereich der Hecktür des Fahrzeuges ist in Fahrtrichtung gesehen vor der
Feuerlöschpumpe 9 in einem kastenartigen Gehäuse ein Hauptschalter 10 eingebaut und am Fahrzeugaufbau
befestigt. Der Hauptschalter 10 besteht dabei aus einzelnen, die verschiedenen Funktionen der Pumpe
überwachenden Kontrolleuchten 11 sowie den zur Einleitung der Schaltvorgänge dienenden Schaltknöp
fen 12 bzw. 12a. Druckseitig sind vor der Feuerlöschpumpe 9 Steuerventile 13 in einem Kasten angebracht
und am Fahrzeugaufbau befestigt Die Steuerventile 13 bestehen aus elektromagnetisch betätigten Ventilen 14
bis 17 und sind jeweils über eine Steuerleitung 18 mit den Kontrollleuchten 11 und den Schaltknöpfen 12 des
Hauptschalters 10 verbunden. Durch eine Hauptdruckluftleitung 19 gelangt Druckluft von einem Druckluftvorratsbehälttr 20 zu den elektromagnetisch betätigten
Ventilen 14 bis 17. Zur Kontrolle der im Druckluftvorratsbehälter 20 gespeicherten Druckluft ist in der
Hauptdruckluftleitung 19 ein Druckmanometer 21 vorgesehen. Im Fahrerhaus 2 ist zur Bedienung des nicht
dargestellten Nebentriebes je ein besonderes Kupplungspedal 22 und ein Schalthebel 23 zum Ein- und
Ausschalten des Nebentriebes angeordnet. Das Kupplungspedal 22 ist an einer Kolbenstange 24 eines
Arbeitszylinders 25 angelenkt, der über eine Druckluftleitung 26 mit dem elektromagnetisch betätigten Ventil
14 in Verbindung steht. Der Schalthebel 23 greift über ein Gestänge 27 an einem Hebel 28 an, der seinerseits
mit einer Kolbenstange 29 des Arbeitszylinders 30 und andererseits über ein nicht dargestelltes Gestänge mit
der Schalteinrichtung des Nebentriebes verbunden ist. Der Arbeitszylinder 30 ist über eine Leitung 31 mit dem
Ventil 15 gekoppelt. Die Bedienung des weiterhin nicht dargestellten Abgasejektors der Feuerlöschpumpe 9
erfolgt über einen im Bereich der Feuerlöschpumpe 9 gelagerten Handhebel 32, der von der Heckseite des
Fahrzeugs aus durch die Hecktür leicht erreichbar ist. Von dem Handhebel 32 führt ein Gestänge 33 zu einem
Ende eines zweiarmigen Hebels 34, dessen anderes Ende mit einer Kolbenstange 35 des Arbeitszylinders 36
verbunden ist. Der Arbeitszylinder 36 ist einmal über eine Leitung 37 mit dem Ventil 16 und über eine Leitung
38 mit dem Ventil 17 verbunden.
Rechtwinklig zum zweiarmigen Hebel 34 ist eine Strebe 39 angeordnet, die mit einem zum Abgasejektor
führenden Schaltgestänge 40 gekoppelt ist. Weiterhin sind mit dem zweiarmigen Hebe! 34 Gestängeteile 41
bzw. 42 verbunden, die über einen Hebel 43 an einer Schaltstange 44 für die Kraftstofiregelung angreifen.
Die Schaltstange 44 ist außen entlang einem Längsträger 5 geführt und im Heck des Fahrzeuges an einem
Handgashebel 45 angelenkt. Damit bei automatischer Schalung der Pumpe die für die Löschwasserförderung
erforderlichen Einrichtungen nacheinander in Betrieb gesetzt werden können, sind im Bereich der von den
Kolbenstangen bewegten Gestänge oder Hebel in der einen oder anderen Endlage Steuerschalter vorgesehen,
die jeweils andere Funktionen einleiten. So ist z. B. im
Bereich des Kupplungspedales 22 ein Steuerschalter 46
vorgesehen. Der vom Arbeitszylinder 30 bewegte Hebel 28 betätigt in seiner Endlage zwei Steuerschalter 47 und
48. Vom Hebel 34 wird weiterhin mit seinem am Gestänge 33 angelenkten Ende in der einen oder
anderen Endlage ein Steuerschalter 49 bzw. 50 betätigt. Sämtliche Steuerschalter 46 bis 50 sind über Leitungsstränge 51 mit den elektromagnetisch betätigten
Ventilen 14 bis 17 verbunden. Zur Kontrolle des von der Feuerlöschpumpe geförderten Löschwassers ist in der
Druckleitung ein Druckwächter 52 eingebaut, der über elektrische Leitungen mit den elektromagnetisch
betätigten Ventilen 16 und 17 gekoppelt ist.
Die Funktionsweise der automatischen Pumpenschaltung wird anhand des in A b b, 2 wiedergegebenen
Schaltbildes erläutert.
Nach Einlegen des Schaltknopfes 12 wird Strom von einer Batterie 53 für den Hauptschalter 10 freigegeben.
Gleichzeitig wird durch Aufleuchten der Kontrolleuchten Wdund 11a angezeigt, daß sowohl die Feuerlöschpumpe
als auch der Entlüfter ausgeschaltet sind. Wird vom Druckluftvorratsbehälter 20 für die Betätigung der
Schaltvorrichtungen genügend Druckluft bereitgestellt, so leuchtet eine weitere Kontrollampe 54 auf, die von
einem Schalter 55, der mit dem in der Hauptdruckluftleitung 19 angeordneten Druckmanometer 21 gekoppelt
ist. Die elektromagnetisch betätigten Ventile 14 bis 17 werden von Magnetschaltern 56 bis 59 bedient, die im
Leitungsstrang 51 angeordnet und mit den Steuerschaltern 46 bis 50 über besondere Stromleitungen 60 bis 63
in Wirkverbindung stehen. Die Inbetriebnahme der Feuerlöschpumpe 9 erfolgt nun durch Einlegen des
Schaltknopfes 12a. Vom Schaltknopf 12a wird ein Schalter 64 betätigt, so daß über die Leitung 51 eine
direkte Stromverbindung zwischen Batterie 53 und den Magnetschaltern 56 bis 59 hergestellt ist. Wie aus
A b b. 2 zu ersehen ist. befindet sich der Steuerschalter 47 in einer Stellung, in der der Stromkreislauf für den
Magnetschalter 56 zwischen Batterie 53 und Steuerschalter 47 geschlossen ist. Der Magnetschalter 57
schließt nun den Stromlauf zum Magnetventil 14, so daß Druckluft vom Druckluftvorratsbehälter 20 über die
Hauptdruckluftleitung 19. das Ventil 14 und die Druckluftleitung 26 zum Arbeitszylinder 25 strömt und
über das Kupplungspedal 22 die Kupplung ausrückt. Das Kupplungspedal 22 betätigt am Ende der
Ausrückbewegung den Steuerschalter 46, der den Stromkreislauf für den Magnetschalter 56 schließt und
somit das Magnetventil 15 für den Nebentrieb betätigt. Vom elektromagnetisch betätigten Ventil 15 wird nun
Druckluft für den Arbeitszylinder 30 freigegeben, so daß
der Nebentrieb für die Feuerlöschpumpe 9 mittels des Hebels 28 einrückt und bei dem nun folgenden
Schaltvorgängen eingeschaltet bleibt. Während des Einschaltens des Nebentriebes bleibt die Kupplung
solange ausgerückt, bis der Steuerschalter 47 am Nebentrieb den Hebel 28 betätigt und den Stromlauf des
elektromagnetisch betätigten Ventiles 14 unterbricht. Das Λ entil 14 schaltet in seine Ausgangsstellung zurück
und leitet dadurch die Luft aus dem Arbeitszylinder 25 ins Freie ab. Die Kupplung für den Nebentrieb der
Feuerlöschpumpe rückt ein. Gleichzeitig mit dem Betätigen des Steuerschalters 47 wird von dem Hebel 28
der Steuerschalter 48 in die in Abb. 2 gestrichelt dargestellte Stellung bewegt Die Kontrolleuchte Wd
erlischt und die Kontrolleuchte lic »Pumpe ein« leuchtet auf. In dieser Lage wird vom Steuerschalter 48
und 46 über den mit dem Druckwächter 52 gekoppelten Schalter 65 der Stromlauf für den Magnetschalter 59
geschlossen. Das Ventil 16 wird mit dem Leitungsstrang , 51 verbunden. Dadurch gelangt vom Druckluftvorratsbehälter
20 Druckluft zum Arbeitszylinder 36, der über einen zweiarmigen Hebel 34 den Abgasejektor
einschaltet. Durch die Schwenkbewegung des Hebels 34 werden die Steuerschalter 49 und 50 betätigt, so daß die
in Kontrolleuchte 11a erlischt und die Kontrolleuchte Wb »Abgasejektor ein« aufleuchtet.
Gleichzeitig mit dem Verschwenken des zweiarmigen Hebels 34 wird über die Gestängeteile 41 und 42 sowie
den Hebel 43 die Schaltstange für die Kraftstoffrege- ! -. hing bewegt und die Drehzahl des Motors erhöht, bis die
für die günstigste Saugwirkung des Abgasejektors erforderliche Abgasmenge erreicht ist. Ist die Luft aus
der Pumpe sowie deren Zuleitungen abgesaugt und hat die Feuerlöschpumpe Wasser gefaßt, baut sich auf der
>n Druckseite der Pumpe ein Wasserdruck auf. Bei einem bestimmten Druck des Löschwassers in der Feuerlöschpumpe
wird vom Druckwächter 52 der Schalter 65 in die in A b b. 2 gestrichelt dargestellte Stellung verschwenkt.
Der Stromlauf des Ventils 16 ist damit unterbrochen. _>■->
Das Ventil 16 schaltet in seine Ausgangsstellung zurück und gibt die bisher unter Druck gestandene Seite des
Arbeitszylinders 36 zur Entlüftung frei. Der nun über den Schalter 65 und den Steuerschalter 49 zum
Magnetschalter 58 fließende Strom schaltet das jo elektromagnetisch betätigte Ventil 17 ein, so daß
Druckluft vom Ventil 17 auf die Gegenseite des Arbeitszylinders 36 freigegeben wird und der Entlüfter
durch Zurückbewegen des zweiarmigen Hebels 34 in seine Ausgangsstellung abgeschaltet wird. Die Kontrollji
ieuchte Wb erlischt und 11a leuchtet wieder auf. Kurz
vor Erreichen der Ausgangsstellung des zweiarmigen Hebels 34 betätigt er den Steuerschalter 49, so daß der
Stromverlauf des Steuerschalters 47 unterbrochen und das Elektromagnetventil Yl abgeschaltet wird. Nach-4i
dem nun die Feuerlöschpumpe mit Löschwasser gefüllt ist, können die druckseitigen Abgänge der Pumpe
geöffnet und der gewünschte Löschwasserdruck durch entsprechende Kraftstoffzufuhr zum Motor mittels des
Handgashebels 45 eingestellt werden.
4i Gelangt durch irgendeinen Umstand Luft in Ansaugleitung und Pumpe und bewirkt damit ein Abfallen des Löschwasserdruckes in der Feuerlöschpumpe, so wird durch den Druckwächter 52 der Schalter 65 wieder in die in A b b. 2 gestrichelt dargestellte Stellung verschwenkt und der Entlüfter erneut zugeschaltet, d. h. es wiederholen sich die vorher beschriebenen Schaltvorgänge für das Zuschalten des Abgasejektors.
4i Gelangt durch irgendeinen Umstand Luft in Ansaugleitung und Pumpe und bewirkt damit ein Abfallen des Löschwasserdruckes in der Feuerlöschpumpe, so wird durch den Druckwächter 52 der Schalter 65 wieder in die in A b b. 2 gestrichelt dargestellte Stellung verschwenkt und der Entlüfter erneut zugeschaltet, d. h. es wiederholen sich die vorher beschriebenen Schaltvorgänge für das Zuschalten des Abgasejektors.
Das Stillsetzen der Feuerlöschpumpe erfolgt durch ein weiteres Betätigen des Schaltknopfes 12a. Hierdurch
werden sämtliche eingeleiteten und durchgeführten Schalt vorgänge unterbrochen. Sämtliche Steuerventile
und der Hauptschalter gehen in ihre Ausgangsstellung zurück.
Sollte es durch irgendeinen technischen Defekt in der elektrischen Anlage der Steuerventile und des Hauptschalters nicht möglich sein, die Feuerlöschpumpe
mittels der Automatikschaltung in Betrieb zu nehmen, so kann durch entsprechendes Betätigen von Kupplungspedal
22, Schalthebel 23, Handhebel 32 und Handgashebel 45 die Feuerlöschpumpe 9 mittels
Handschaltung in Betrieb genommen werden.
Claims (9)
1. Einrichtung zum Schalten der zum Betrieb einer
in einem Fahrzeug fest eingebauten Feuerlöschpumpe notwendigen Zusatzgeräte, wie Nebenantrieb,
Kupplung, Ejektor und Gashebel, die mittels Schaltelemente pneumatisch von einem gemeinsamen Steuerventil aus betätigbar sind, dadurch
gekennzeichnet, daß den Schaltelementen in
einer oder beiden Schaltstellungen Steuerschalter zugeordnet sind, wobei jeweils von demjenigen
Steuerschalter, an dem ein Schaltelement zur Anlage kommt, das Steuerventil (13) in eine vorgegebene
Steuerposition verstellbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- is
zeichnet, daß der Betrieb der einzelnen Zusatzgeräte von einem Hauptschalter (10) aus einschaltöar ist
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptschalter (10) in an
sich bekannter Weise im Fahrerhaus (2) an einer Instrumententafel angeordnet ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerventil (13)
und der Hauptschalter (10) durch an sich bekannte elektrische, hydraulische oder pneumatische Steuerleitungen
(18) miteinander gekoppelt sind.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4. bei der die Zusatzgeräte über pneumatische
Arbeitszylinder betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitszylinder (30) des Nebentriebes
mit seiner Kolbenstange (29) an einer Schaltvorrichtung angreift, die über ein Gestänge (27) am
Schalthebel (23) des Nebentriebes angelenkt ist.
6. Einrichtung nach einein der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitszylinder ->■">
(36) des Abgasejektors mit seiner Kolbenstange (35) an einem Ende eines zweiarmigen Hebels (34)
angelenkt ist, dessen anderes Ende mit einem Gestänge (33) verbunden ist, das an einem im
Bereich der Feuerlöschpumpe (9) beweglich gela- ■>«
gerten Handhebel (32) für den Abgasejektor angreift.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am zweiarmigen
Hebel (34) eine Strebe (39) rechtwinklig zu diesem 4S
angeordnet ist, die mit einem zum Abgasejektor fühlenden Schaltgestänge(40)gekoppelt ist.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem zweiarmigen
Hebel (34) weitere Gestängeteile (41, 42) angelenkt sind, die mittels eines einfachen Hebels (43) mit einer
Schaltstange (44) für die Kraftstoffregelung verbunden sind.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in der Druckleitung
der Feuerlöschpumpe (9) ein Druckwächter (52) eingebaut und über Leitungen mit dem Steuerventil
(13) verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702035866 DE2035866C2 (de) | 1970-07-20 | 1970-07-20 | Einrichtung zum Schalten der zum Betrieb einer in einem Fahrzeug fest eingebauten Feuerlöschpumpe notwendigen Zusatzgeräte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702035866 DE2035866C2 (de) | 1970-07-20 | 1970-07-20 | Einrichtung zum Schalten der zum Betrieb einer in einem Fahrzeug fest eingebauten Feuerlöschpumpe notwendigen Zusatzgeräte |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2035866A1 DE2035866A1 (de) | 1972-01-27 |
| DE2035866C2 true DE2035866C2 (de) | 1983-12-01 |
Family
ID=5777275
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702035866 Expired DE2035866C2 (de) | 1970-07-20 | 1970-07-20 | Einrichtung zum Schalten der zum Betrieb einer in einem Fahrzeug fest eingebauten Feuerlöschpumpe notwendigen Zusatzgeräte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2035866C2 (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE947529C (de) * | 1955-01-01 | 1956-08-16 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Einrichtung zum Schalten eines Nebenantriebes von Kraftfahrzeugen, insbesondere des Atriebes einer Feuerloeschpumpe, mittels Druckluft |
| DE1167186B (de) * | 1958-11-29 | 1964-04-02 | Franz Oberascher & Co Giessere | Steuereinrichtung, insbesondere fuer Feuerloeschgeraete u. dgl., in einem aus einer Brennkraftmaschine, einer Kreiselpumpe und einer Absaugvorrichtung bestehenden Aggregat |
-
1970
- 1970-07-20 DE DE19702035866 patent/DE2035866C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2035866A1 (de) | 1972-01-27 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: IVECO-MAGIRUS AG, 7900 ULM, DE |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |