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DE2035866A1 - Feuerlöschfahrzeug mit fest eingebauter Feuerlöschpumpe - Google Patents

Feuerlöschfahrzeug mit fest eingebauter Feuerlöschpumpe

Info

Publication number
DE2035866A1
DE2035866A1 DE19702035866 DE2035866A DE2035866A1 DE 2035866 A1 DE2035866 A1 DE 2035866A1 DE 19702035866 DE19702035866 DE 19702035866 DE 2035866 A DE2035866 A DE 2035866A DE 2035866 A1 DE2035866 A1 DE 2035866A1
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DE
Germany
Prior art keywords
fire
switching
control
pump
vehicle according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702035866
Other languages
English (en)
Other versions
DE2035866C2 (de
Inventor
Erwin 7900 Ulm; Ganz Hermann 6900 Heidelberg Mack
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Iveco Magirus AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DE19702035866 priority Critical patent/DE2035866C2/de
Publication of DE2035866A1 publication Critical patent/DE2035866A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2035866C2 publication Critical patent/DE2035866C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C27/00Fire-fighting land vehicles

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

  • Feuerlöschfahrzeug mit fest eingebauter Fauerlöschpumpe Die Erfindung bezieht sich auf ein leuerldschfahrzeug mit fest eingebauter Feuerlöschpumpe, die vom Antriebsmotor des Fahrzeugs aus über einen Nebentrieb und eine schaltbare Kupplung angetrieben werden kann und das Entlüften der Feuerlöschpumpe durch einen vom Abgas des Antriebsmotors betriebenen Abgase -Jektor erfolgt, wobei für den Betrieb der Feuerlöschpumpe ochalt-und Steuerglieder vorgesehen sind.
  • ?r die Brandbekämpfung von größeren Objekten auf Plughäfen oder in Städten wurden Großraumlöschfahrzeuge entwickelt, die beispieleweise an ihren in Fahrzeuglängsrichtung liegenden Enden mit je einem Triebwerkskopf einschließlich einem Fahrerstand ausgerüstet sind0 Bei diesen Großraumlöschfahrzeugen als auch bei den bisher üblichen Peuerlöschfahrzeugen ist es Jedoch nachteilig, daß die der Brandbekämpfung dienenden Geräte, z. B. Wendestrahlrohr, Feuerlöschpumpe usw., Jeweils nur von einem Fahreratand aus bedient werden können.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe boteht darin, ein.
  • mal die Bedienung einer Feuerlöschpumpe so zu vereinfachen, daß sie von unsfahrenen, bzw. technisch nicht vorgebildeten Wehrmännern in Betrieb genommen werden kann, und daß zum anderen die Bedienung der Feuerlöschpumpe mittels der elektrischen chaltglieder von verschiedenen Orten des Fahrzeuges unabhängig von einem Fahrerstand aus erfolgen kann.
  • Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelost, daß die fiir eine automatische Folgeschaltung erforderlichen Schalt- und Steuerglieder zu besonderen Baueinheiten zusaniniengefaßt und im reuerlöschfahrzeug an voneinander getrennten Stellen angeadnet sind.
  • Hierdurch wird erreicht, daß für die Feuerlöschpumpe ein beweglicher Bedienungsstand geschaffen wird, der an jeden beliebigen Ort des Feuerlöschfahrzeuges angebracht werden kann. Weiterhin ergibt sich der Vorteil, daß durch die Zusammenfassung der Schalt- und Steuerglieder zu besonderen Baueinheiten,dieselben als Ganze für sich leicht kontrolliert und in einfacher Weise ausgewechselt werden können.
  • Jach einem weiteren Gedanken der Erfindung ist es jedoch vorteilhaft, wenn die Schalt- und Steuerglieder vorzugsweise im Heck des Feuerlöschfahrzeuges eingebaut sind. Eine besonders günstige Unterbringungsergibt sich hierbei, wenn diesiben im Heck des Feuerlöschfahrzeuges zwischen den Längsträgern des Fahrzeugrahmens angeordnet sind. Dabei können dann die Schalt-und Steuerglieder an den die Längsträger verbindenden Querträgern befestigt werden.
  • Eine übersichtliche Anordnung der Glieder im Innern des Fahrzeuges erhalt man dann, wenn in Längsrichtung des Feuerlösch~ fahrzeuges von der Heckeeite aus gesehen, die Schaltglieder vor der Feuerlöschpumpe und die Steuerglieder hinter derselben angeordnet aind.
  • Für das Bedienungspersonal ergibt sich eine gute Zugänglichkeit zu den Schaltgliedern dadurch, wenn diese im Bereich der Öffnung einer Geräteraumtür vorgesehen sind. Zweckmäßig ist es jedoch, die Si daitgiied' er ii Fahrerhaus des Feuerlöschfahrzeuges an, der Instrumententafel anzuordnen.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Schalt- und Steuerglieder durch elektrische, hydraulische oder pneumatische Steuerleitungen miteinander gekoppelt sind Im Rahmen der rtrindung ist es dabei möglich, die Steuerglieder ale elektromagnetisch betätigte Ventile auszubilden.
  • Als Steuer- und Schaltmittel flir die Glieder dient die in einem Vorratsbehälter gespeicherte Druckluft. Eine feste und weitgehend dauerhafte Verbindung zwischen Druckluftvorratsbehälter und den Gliedern erreicht man in vorteilhafter Weise dadurch, das die Steuerglieder über eine Leitung mit dem Druckluftvorratsbehälter verbunden sind. Zur Kontrolle der im Druckluft vorratsbehälter gespeicherten Druckluft ist in der Leitung zwischen Druckluftvorratsbehälter und Steuergliedern ein Druckluftmanometer eingebaut.
  • Ia Rahmen der Erfindung ist ferner sorgesehen, daß die für den Betrieb der Feuerlöschpumpe notwendigen Einrichtungen, z. B.
  • Nebentrieb, Kupplungsmittel sowie Abgas @@jektor mit Arbeitszylindern verbunden und über Leitungen an die Steuerglieder angeschlossen sind.
  • Das Ein- und Ausschalten des Nebentriebes für den Pumpenantrieb erfolgt dergestalt, daß der Arbeitszylinder des Nebentriebes mit seiner Kolbenstange an einer Schaltvorrichtung angreift, die über ein Gestänge am Schalthebel des Nebentriebes angelenkt ist. Die Schaltvorrichtung zur Bedienung des Abgasejektors ist in ähnlicher Weise ausgebildet und zwar ist der Arbeitszylinder des Abgasejektors mit seiner Kolbenstange an einem Ende einee zweiarmigen Hebels angelenkt, dessen anderes Ende mit einem Gestänge verbunden ist, das an einem im Bereich der Feuerlöschpumpe beweglich gelagerten Betätigungsglied für den Abgasejektor angreift.
  • Pür die wahlwelse mögliche Handbetätigung des Abgasejektors ist am zweiarmigen Hebel eine Strebe rechtwinklig zu diesem angeordnet, die mit einem zum Abgasejektor führenden Schaltgestänge gekoppelt ist.
  • Zur Regelung der Pumpendrehzahl bei automatischer Steuerung der Feuerlöschpumpe ist ferner vorgesehen, daß an dem zweiarmigen Hebel weitere Gestängeteile angelenkt sind, die über einen einfachen Hebel mit einer Schaltstange für die Kraftstoffregelung des Antriebomotors verbunden sind. In weiterer Fortbildung der Erfindung sind zur Übermittlung von Schalt impulsen bei automatischer Folge schaltung der Feuerlöschpumpe im Bereich der Arbeitszylinder von Nebentrieb, Kupplungsmittel sowie Abgasejektor Steuerschalter angeordnet, die über Leitungen mit den Steuergliedern verbunden sind.
  • Zur kontrolle des von der Peuerlöschpumpe geförderten Löschwassers ist in der Druckleitung der Feuerlöschpumpe ein Druckwächter eingebaut und über Leitungen mit den Steuergliedern verbunden.
  • Weitere Eigenschaften, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung können der nachfolgenden Beschreibung der Zeichnung, welche ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt, entnommen werden. Es zeigen; Abb. 1 schelatisch in der Draufsicht ein Feuerlöschfahr@@@ig Ubllcher Bauart mit den Schalt- und Steuergliedern sowie die für eine automatische Folgeschaltung erforderlichen Betätigungeelemente und Kontaktgeber, Abb. 2 den Schaltplan für die automatische Folgeschaltung der Feuerlöschpumpe.
  • In Abb0 1 ist mit 1 ein Feuerlöschfahrze@@g bezeichnet", das aus einem Fahrerhaus 2 und einem Geräteraum 3 zur Unterbringung der Peuerlöschgeräte besteht. Das Pahrerhaus 2 und der Geräteraum 3 sind auf einem Fahrgestellrahmen 4 befestigt, der aus Lkngsträgern 5 und Querträgern 6 gebildet ist. Der ganze Fahrzeugaufbau stützt sich auf Laufräder 7 bzw. 8 ab, die Uber nicht dargestellte Achsen und Federn mit dem Fahrgestellrahmen 4 verbunden sind. Im Heck des Feuerlöschfahrzeuges 1 ist zwischen den Längsträgern 5 eine Feuerlöschpumpe 9 angeordnet, die über eine nicht dargestellte Antriebswelle und einen Nebentrieb angetrieben wird. In Bereich der Hecktür des Fahrzeuges sind in Fahrtrichtung geschen vor der Feuerlöschpumpe 9 in einem kastenartigen Gehäuse Schaltglieder 10 eingebaut und am Fahrzeugaufbau befestigt. Die Schaltglieder 10 bestehen dabei aus einzelnen, die verschiedenen Funktionen der Pumpe überwachenden Kontrollleuchten 11 sowie den zur Binleitung der Schaltvorgänge dienenden Schaltknöpfen 12 bzw. 12a. Druckseitig sind vor der Feuerlöchpumpe 9 Stcucrglieder 13 in einem Kasten angebracht und am Fahrzeugaufbau befestigt. Die Steuerglieder'13 bestehen aus elektromagnetisch betätigten Ventilen 14 bis 17 und sind Jeweils über eine Steuerleitung 18 mit den Kontrollleuchten 11 und den Schaltknöpfen 12 der Schaltglieder 10 verbunden. Durch eine Hauptdruckleitung 19 gelangt Druckluft von einem Druckluftvorratsbehälter 20 zu den Steuergliedern 14 bis 17. Zur Kontrolle der im Druckluftvorratsbehälter 20 gespeicherten Druckluft ist in der Hauptdruckluftleitung 19 ein Druckmanometer vorgesehen. Im Fahrerhaus 2 ist zur bedienung des nicht dargestellten leben triebes je ein besonderes Kupplungspedal 22 und ein Schalthebel 23 zum Ein - und Ausschalten des Nebentriebes angeordnet. Das Kupplungspedal ist an einer Kolbenstange 24 eines Arbeitszylinders 25 angelenkt, der über eine Druckluftleitung 26 mit des elektroiagneti,sch betätigten Ventil 14 in Verbindung steht, Der Schalthebel 23 greift über ein Gestänge ?7 an einem Hebel 28, an, der seinerseits mit einer Kolbenstange 29 des Arbeitszylinders 30 und andererseits über ein nicht dargestelltes Gestänge mit der Schalteinrichtung des Nebentriebes verbunden ist. Der Arbeitszylinder 30 ist über eine Leitung 31 iit dem Ventil 15 gekoppelt. Die Bedienung des weiterhin nicht dargestellten Abgasejektors der Feuerlöschpumpe @ erfolgt über einen im Bereich der Feuerlöschpumpe 9 gelagerten Handhebel 32, der von der Heckseite des Fahrzeugs aus durch die Hecktür leicht erreichbar ist.
  • Vqn den Handhebel 32 führt ein Gestänge 33 zu einem Ende eines zweiarmigen Hebels 34,, dessen anderes Ende mit einer Kolbenstange 35 des Arbeitszylinders 36 verbunden ist. Der Arbeitszylinder 36 ist einmal übert eine Leitung 37 mit den Ventil 16 und über eine Leitung 38 mit dem Ventil 17 verbunden.
  • Rechtwlaklig zum zweiarmigen Hebel 34 ist eine Strebe 3,9 angeordnet, die mit einem zum Abgasejektor fürhrenden Schaltgezwänge 40 gekoppelt ist. Weiterhin sind mit dem zweiarmigen Hebel 34 Gestängeteile 41 bzw. 42 verbunden die über einen Hebel 43 an einer Schaltstange 44 für die Kraftstoffregelung angreifen. Die Schaltstange 44 ist außen entlang einem Längsträger 5 geführt und im Heck des Fahrzeuges an einem HandgaS-hebel 45 angelenkt. Damit bei automatischer Schaltung der Pumpe die für die Löschwasserförderung erforderlichen Einrichtungen nacheinander in Betrieb gesetzt werden können, sind im Bereich der von den Kolbenstangen bewegten Gestänge oder Hebel in der einen oder anderen Endlage Steuerschalter vorgesehen, die seils andere Funktionen einleiten. So ist z. B. im Bereich des Kupplungspedales 22 ein Steuerschalter 46 vorgesehen Der vom Arbeitszylinder 27 bewegte Hebel 28 betätigt in seiner Endlage zwei Steuerschalter 47 und 48. Vom Hebel 34 wird weiterhin mit seinem am Gestänge 33 angelenkten Ende in der einen oder anderen Endlage ein Steuerschalter49 bzw. 50 betätigt. Sämtliche Steuerschalter 46 bis 50 sind über Leitungsstränge 51 mit den Steuergliedern 14 bis 17 verbunden. Zur Kontrolle des von der Fenerlöschpumpe geförderten Löschwassers ist in der Druckleitung ein Druckwächter 52 eingebaut, der über elektrische Leitungen mit den elektromagnetisch betatig-ten Ventilen 16 und 17 gekoppelt ist0 Die Funktionsweise der automatischen Pumpenschaltung wird anhand des in Abb. 2 wiedergegebenen Schaltbildes erläutert.
  • Nach Einlegen des Schaltknopfes 12 wird Strom von einer Batterie 53 ftlr die Schalt- glieder 10 freigegeben. Gleichzeitig wird durch Aufleuchten der Kontroll-leuchten 11 bzw. 11a angezeigt, daß sowohl die Feuerlöschpwope als auch der Entlüfter ausgeschaltet sind. Wird vom Druckluftvorratsbehälter 20 für die Betätigung der Schaltvorrichtungen genügend Druckluft bereitgestellt, so leuchtet eine weitere Kontrellampe 54 auf, die von einem Schalter 55, der mit dem in der Hauptdruckluftleitung 19 angeordneten Druckmanbmeter 21 gekoppelt ist. Die Elektromagnetventile 14 bis 17 werden von Magnetschaltern 56 bis 59 bedient, die im Leitungsstrang 51 angeordnet und mit den Steuerschaltern 46 bis 50 über besondere Stromleitungen 60 bis 63 in Wirkverbindung stehen. Die Inbetriebnahme der Feuerlöschpumpe 9 erfolgt nun durch Einlegen des Schaltknopfes 12a. Vom Schaltknopf 12a wird ein Schalter 64 betätigt, eo daß über die Leitung 51 eine direkte Stromverbindung zwischen Batterie 53 und den Magnetschaltern 56 bis 59 hergestellt ist. Wie aus Abb. 2 zu ereehen ist, befindet sich der Steuerschalter 47 in einer Stellung, in der der Stromkreislauf für den Magnetschalter 56 zwischen Batterie 53 und Steuerschalter 47 geschlossen ist. Der Magnetschalter 57 schließt nun den Stromauf zum Magnetventil 14, so daß Druckluft vom Druckluftvorr@tsbehälter 20 Uber die Hauptdruckluttleitùng 19, das Magnetventil 14 und die Druckluftleitung 26 zum Arbeitszylinder 25 strömt und über das Kupplungspedal 22 die Kupplung ausrückt. Das Kupplungspedal 22 betätigt am Ende der Ausrückbewegung den Steuerschalter 46, der den Stromkreislauf für den Magnetschalter 56 schließt und somit das Magnetventil 15 für den ebentrieb betätigt. Vom Elektromagnetventil 15 wird nun Druckluft für den Arbeitszylinder 30 freigegeben, so daß der Nebentrieb für die Feuerlöschpumpe 9 mittels des Hebels 28 einrückt und bei des nun folgenden Schaltvorgängen eingeschaltet bleibt, Während des Einschaltens des Nebentrlebes bleibt die Kupplung solange ausgerückt, bis der Steuerschalter 47 am Nebentrieb den Hebel 28 betätigt und den Stromlauf des Elektromagnetventiles 14 unterbricht. Das Elektromagnetsentil 14 schaltet in seine Ausgangsstellung zurück und leitet dadurch die Luft aus dem Arbeitszylinder 25 ins Freie ab. Die Kupplung für den Nebentrieb der Feuerlöschpumpe rückt ein . Gleichzeitig mit dem Betätigen des Steuerschalters 47 wird von dem Hebel 28 der Steuerewhalter 48 in die in Abb. 2 gestrichelt dargestellte Stellung bewegt. Die Kontrolleuchte 11 erlischt und die Kontrollleuchte 11c pumpe ein" leuchtet auf. In dieser Lage wird vom Steuerschalter 48 und 46 über den mit dem Druckwächter 52 gekoppelten Schalter 65 der Stromlauf für den Magnetschalter 59 geschlossen. Das Elektromagnetventil 16 wird mit dem Leitungs strang 51 verbunden. Dadurch gelangt vom Druckluftvorratsbehälter 20 Druckluft zum Arbeitszylinder 36',der über einen zweiarmigen Hebel 34 den AuaseJektor einschaltet. Durch die Schwenkbewegung des Hebels 34 werden die Steuersehalter 49 und 50 betätigt, 80 daß die Kozfrolleuchte 11a erlischt und die Kontrollleuchte 11b "Abgasjektor ein" aufleichtet.
  • Gleichzeitig mit dem Verschwenken des zweiarmigen Hebels 34 wird über die Gestängeteile 41 und 42 sowie den Hebel 43 die Schaltstange für die Kraftstoffregelung bewegt und die Drehzahl des Motors erhöht, bis die fttr die günstigste Saugwirkung des Abgasejektors erforderliche Abgasmenge erreicht ist. Ist die Luft aus der Pumpe sowie deren Zuleitungen abgesaugt und hat die Feuerlöschpumpe Wasser gefaßt, baut sich auf der Druckseite der Pumpe ein Wasserdruck auf. Bei einem bestimmten Druck des Löschwassers in der Eeuerlöschpumpe wird vom Druckwächter 52 der Schalter 65 in die in Abb. 2 gestrichelt dargestellte Stellung Verschwenkt. Der Stromlauf des Elektromagnetventils 14 ist damit unterbrochen Das Elektromagnetventil 16 schaltet in seine Ausgangsstellung zurück und gibt die bisher unter Druck gestandene Seite des Arbeitszylinders 36 zur Entlüftung frei.
  • Der nun über den Schalter 65 und den Steuerschalter 49 zum M'agnet schalter 58 fließende Strom schaltet das Elektromagnetventil 17 ein, so daß Druckluft vom Magnetventil 17 auf die Gegenseite des Arbeitszylinders 36 freigegeben wird und der Entlüfter durch Zurückbewegen des zweiarmigen Hebels 34 in seine Ausgangsstellung abgeschaltet wird. Die Kontrolleuchte 11b erlischt und 11a leuchtet wieder auf. Kurz vor Erreichen der Ausgangsstellung des zweiarmigen Hebels 34 betätigt er den Steuerschalter 49, so daß der Stromverlauf des Magnetschalters 47 unterbrochen und das Elektromagnetventil 17 abgeschaltet wird. Nachdem nun die Feuerlöschpumpc mit Löschwasser gefüllt ist, können die druckseitigen Abgänge der Pumpe geöffnet und der gewünschte Löschwasserdruck durch entsprechende Kraftstoffzufuhr zum Motor mittels des Handgashebels 45 eingestellt werden.
  • Gelangt durch irgendeinen Umstand Luft in Ansaugleitung und Pumpe und bewirkt damit ein Abfallen des Löschwasserdruckes in dr Feuerlöschpumpe, so wird durch den Druckwächter 52 der Schalter 65 wieder in die in Abb. 2 gestrichelt dargestellte Stellung verschwenkt und der Entlüfter erneut zugeschaltet,d.h. es wiederholen sich die vorher beschriebenen Schaltvorgänge für das Zuschalten des Abgasejektors.
  • Das Stillsetzen der Feuerlöschpumpe erfolgt durch ein weiteres Betätigen des Schaltknopfes 1-2a, Hierdurch werden sämtliche eingeleiteten und durchgeführten Schaltvorgänge unterbrochen. Sämtliche Schalt- und Steuerglieder gehen in ihre Ausgangsstellung zurück.
  • Sellte es durch irgendeinen technischen Defekt in der elektrischen Anlage der Schalt- und Steuerglieder nicht möglich sein, die Feuerlösehpumpe mittels der Automatikschaltung in Betrieb zu nehmen, so kann durch entsprechenden Betätigen von Kupplungspedal 22, Schalthebel 23, Handhebel 32 und Handgashebel 45 die Feuerlöschpumpe 9 mittels Handschaltung in Betrieb genommen

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Feuerlöschfahrzeug mit fest eingebauter Feuerlöschpumpe, die vom Antriebsmotor des Fahrzeuges aus über einen Nebentrieb und eine schaltbare Kupplung angetrieben werden kann, und das Entlüften der Feuerlöschpumpe durch einen vom Abgas des Antriebmotors betriebenen Abgasejektor erfolgt, wobei für den Betrieb der euerlöschpumpe Schalt- und Steuerglieder vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die für eine automatische Folgeschaltung erforderlichen Schalt- (10) und Steuerglieder (13) in dem Feuerlöschfahrzeug fl) an voneinander getrennten Stellen angeordnet und zu besonderen Baueinheiten zusammengefaßt sind.
    2. Feuerlöschfahrzeug nach Ansprüch n, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalt- (10) und Steuerglieder (13) vorzugsweise im Heck des Feuerlöschfahrzeuges (1) eingebaut sind.
    3. Feuerlöschfahrseug nach einem Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalt- (10) und Steuerglieder (13) im Heck desFeuerlöschfahrzeuges (1) zwiechen den Längsträgern (5) des Fahrzeugrahmens (4) angeordnet sind.
    4. Feuerlößchfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalt- (10) und Steuerglieder (13) an den die Längsträger (5) verbindenden Querträgern (6) befestigt sind, 50 'euerlöschfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in Längsrichtung des Feuerlöschfahrzeuges (1) von der Heckseite aus gesehen, die Schaltglieder (10) vor der ieuerlöschpumpe t9) und die Steuerglieder (13) hinter derselben angeordnet sind.
    6. Feuerlöschfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltglieder (15) im Bereich der Öffnung einer Geräteraumtür vorgesehen sind.
    7. Feuerlöschfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltflieder (10) im Fahrerhaus (2) des Feuerlöschfahrzeuges (1) an einer Instrumententafel angeordnet sind0 8. Feuerlöschfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalt- (10) und Steuer£lieder (13) durch elektrische, hydraulische oder pneumatische Steuerleitungen (18) miteinander gekoppelt sind.
    9. Feuerlöschfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerglieder (13) als elektromagnetiech betätigte entile (14 bis 17) ausgebildet sind.
    10. Feuerlöschfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9 , dadurch gekennzeichnet, daß die oteuerglieder (13) iiber eine Leitung (19) mit einen lruckluftvorratsbehälter (20) verbunden sind.
    11. Feuerlöschfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in die Leitung (19) zwischen Druckluftvorratsbehälter (20) und Steuerglieder (13) ein Druckmano -meter (21) eingebaut ist.
    12. Feuerlöschfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die für den Betrieb der Feuerlöschpumpe (9) notwendigen Einrichtungen, z.B. Nebentrieb, Kupplungsmittel so@ wie Abgasejektor mit Arbeitszylindern (25, 3@,36) verbunden sind, die über Leitungen (26, 31, 37, 38) an die Steuerglieder (13) angeschlossen sind.
    13. Feuerlöschfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 1k, dadurch ,gekennzeichnet, daß der Arbeitszylinder, (30) des Nebentriebes mit seiner Kolbenstange (29) an einer Schaltvorrichtung angreift, die über ein Gestänge (27) am Schalthebel (23) des Nebentriebes angelenkt ist.
    14. Feuerlöschfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitszylinder (36) das Abgasejektors mit seiner Kolbenstange (33) @n einem Ende eines zweiarmigen Hebels (34) angelenkt ist, dessen anderes Ende mit einem Gestänge (33) verbunden @@, daß an einem im bereich der Feuerlöschpumpe 19) beweglich gelagerten Hanhebel (32) für den Abgasejektor angreift.
    15. Feuerlöschfahrzeug nach einem der ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß am zweiarmigen Hebel (34) eine S@rebe (39) rechtwinklig zu diesem angeordnet ist, die mit einem zum Abgasejektor führenden, Schaltgestänge (40) gekoppelt ist.
    16. F.uerlöschfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß an dem zweiarmigen Hebel (34) weitere Gestängeteile (41, 42) angelenkt sind, die mittels eines einfachen Hebels (45) mit einer Schaltstange (44) für die Kraftstoffregelung verbunden sind.
    17. Feuerlöschfahrzeug nqch einem der Ansprüche 1 bis 16, ge- (ujflt i reich
    der Arbeitszylinder (25, 30, 36) vofl Nebentrieb, Kupplungsmittel sowie Abgasejektor angeordnete Steuerschalter (46, 50), die über Leitungen (51) mit den Steuergliedern (13) verbunden sind.
    18. Feuerlöschfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß in der DruckleNtung der Xeuerlöschpumpe ein Druckwächter (52) eingebaut und Über Leitungen mit den Steuergliedern (13) verbunden ist.
    L e e r s e i t e
DE19702035866 1970-07-20 1970-07-20 Einrichtung zum Schalten der zum Betrieb einer in einem Fahrzeug fest eingebauten Feuerlöschpumpe notwendigen Zusatzgeräte Expired DE2035866C2 (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE947529C (de) * 1955-01-01 1956-08-16 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Einrichtung zum Schalten eines Nebenantriebes von Kraftfahrzeugen, insbesondere des Atriebes einer Feuerloeschpumpe, mittels Druckluft
DE1167186B (de) * 1958-11-29 1964-04-02 Franz Oberascher & Co Giessere Steuereinrichtung, insbesondere fuer Feuerloeschgeraete u. dgl., in einem aus einer Brennkraftmaschine, einer Kreiselpumpe und einer Absaugvorrichtung bestehenden Aggregat

Patent Citations (2)

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