DE10065601A1 - Vorrichtung zum automatischen Anschließen eines fahrbaren Behälters für fluide Medien an ein Saugrohr - Google Patents
Vorrichtung zum automatischen Anschließen eines fahrbaren Behälters für fluide Medien an ein SaugrohrInfo
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Abstract
Bei einer Vorrichtung zum automatischen Anschließen eines fahrbaren Behälters für fluide Medien, insbesondere eines Güllewagens an ein mit einer Güllegrube verbundenes Saugrohr, ist der anschlußseitige Saugstutzen beweglich aufgehängt und endet mit einer konischen Erweiterung; am Güllewagen ist ein mittels eines Schiebers betätigbarer, mit einem Belüftungsventil zusammenwirkender Füllstutzen vorgesehen; der Saugstutzen ist an seinem freien Ende mit einem Fangtrichter versehen; der Füllstutzen ist bezüglich des Umrisses des Güllewagens zur Fahrerseite hin versetzt, so daß der Fahrer beim Rückwärtsfahren das Andocken des Füllstutzens innerhalb des Fangtrichters beobachten und außerdem Schieber und Entlüftungsventil bei Beginn und Beendigung des Füllvorgangs mit einem hydraulischen Steuerventil betätigen kann, ohne daß er hierzu seine Fahrposition verlassen muß.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum automa
tischen Anschließen eines fahrbaren Behälters für
fluide Medien, insbesondere eines Güllewagens an ein
mit einer Güllegrube verbundenes Saugrohr, dessen
anschlußseitiger Saugstutzen beweglich aufgehängt ist
und mit einer konischen Erweiterung endet, und wobei am
Güllewagen ein mittels eines Schiebers betätigbarer,
mit einem Belüftungsventil zusammenwirkender
Füllstutzen vorgesehen ist.
Eine derartige Vorrichtung ist in DE 40 11 069 A1
beschrieben. Bei dieser bekannten Vorrichtung geht es
um das automatische Anschließen des Saugrohrendes,
nachdem das Fahrzeug eine bestimmte Position gegenüber
einem beweglich aufgehängten Saugrohr eingenommen hat.
Mittels einer Aufnahme- und Führungseinrichtung, die
wenigstens einen Schwenkarm und eine Schwenkachse
aufweist, wird dabei das Saugrohr an den fahrzeug
seitigen Füllstutzen herangeführt, ohne daß der Fahrer
eingreifen muß.
Demgegenüber liegt der vorliegenden Erfindung die
Aufgabe zugrunde, bei einer einfacheren Ausführungsform
einer eingangs genannten Vorrichtung ein automatisches
Befüllen ohne Dichtungsprobleme zu ermöglichen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe an einer Vorrichtung
der eingangs genannten Art dadurch gelöst,
- - daß der Saugstutzen an seinem freien Ende mit einem Fangtrichter versehen ist,
- - daß der Füllstutzen bezüglich des Umrisses des Güllewagens zur Fahrerseite hin versetzt ist, so daß der Fahrer beim Rückwärtsfahren das Andocken des Füllstutzens innerhalb des Fangtrichters beobachten kann und
- - daß Schieber und Entlüftungsventil bei Beginn und Beendigung des Füllvorgangs mit einem hydrau lischen Steuerventil betätigbar sind, ohne daß der Fahrer hierzu seine Fahrposition verlassen muß.
Der Güllewagen kann dabei als Anhänger zu einem
Zugfahrzeug ausgebildet sein oder selbst als Transport
fahrzeug ausgebildet sein. Letzteres kommt insbesondere
für andere pumpbare oder saugbare Medien wie Wasser in
Sprühfahrzeugen, Düngemittel in Düngefahrzeugen, Lauge
in Enteisungsfahrzeugen oder dgl. in Frage.
Güllewägen werden üblicherweise in der Landwirtschaft
eingesetzt, wobei die Stallgülle in entsprechend großen
Güllebehältern, welche im Boden eingesenkt sind,
gesammelt wird. Derartige Güllebehälter sind über einen
nach oben geführten Saugstutzen entleerbar. Dadurch,
daß nach dem erfindungsgemäßen Vorschlag der
Saugstutzen am Ende mit einem Fangtrichter versehen
ist, kann der Traktorfahrer den Güllewagen mit dem nach
rückwärts abragenden Füllstutzen zielgenau an den
Fangtrichter annähern, so daß durch letzteren eine
Zentrierung des beweglich aufgehängten Saugstutzens
bezüglich des wagenseitigen Füllstutzens erreicht wird.
Zweckmäßig ist dabei eine derart bewegliche Aufhängung
des Saugstutzens, daß dieser nicht nur in seiner
Querrichtung durch den Fangtrichter ablenkbar ist,
sondern auch beim Gegenfahren des Füllstutzens nach
rückwärts ausweichen kann, so daß der Füllstutzen
gegenüber dem Saugstutzen eine Dichtposition einnehmen
kann. Zu diesem Zweck ist der Saugstutzen an einem
ortsfesten Gestell derart in seiner Längs- und
Querrichtung beweglich aufgehängt, daß er sich stets in
der Verlängerung des Füllstutzens ausrichtet. Die
Dichtposition ist dabei gesichert. Der Füllstutzen ist
zweckmäßig leicht zum Boden hin ausgerichtet, so daß
der durch die Gülle beschwerte Saugstutzen im Betrieb
nach unten ausweicht und eine Position einnimmt, die
etwa der Verlängerung des Füllstutzens entspricht.
Damit das Andocken des Füllstutzens innerhalb des Fang
trichters problemlos erfolgen kann, ist erfindungsgemäß
ferner vorgesehen, daß der Füllstutzen bezüglich des
Umrisses des Güllewagens zur Fahrzeugseite hin versetzt
ist. Der Traktorfahrer dreht sich beim Andocken
entweder um oder beobachtet den Vorgang im Rückspiegel.
Bei Erreichen der Andockposition betätigt er vom
Fahrerhaus aus den Schieber des Füllstutzens und das
damit zusammenwirkende Belüftungsventil, zunächst zum
Einleiten des Füllvorgangs, später zur Beendigung
desselben.
Mittels eines hydraulischen Steuerventils schaltet der
Fahrer dabei, ohne seine Fahrposition zu verlassen,
einen hydraulischen Steuerkreislauf, an den sowohl
Schieber als auch Belüftungsventil angeschlossen sind,
entweder auf "Füllbeginn" oder "Füllende" bzw. in einer
besonders einfachen Ausführungsform entweder auf
"Druck" oder auf "drucklos", wobei mit dieser "Schwimm
stellung" das Beendigen des Füllvorgangs gesteuert
wird.
Um das Befüllen des Behälters des Güllewagens zu
beschleunigen, ist es zweckmäßig, daß der Fahrer
unmittelbar nach dem Entleeren des Behälters auf dem
Feld den an den Behälter angeschlossenen
Saug-/Druckkompressor umschaltet, so daß während der
Rückfahrt zur Güllegrube bereits ein Vakuum im leeren
Güllebehälter aufgebaut wird. Hier bietet sich an, das
Umschalten des Saug-/Druckkompressors vom Fahrerhaus
aus steuerbar zu machen, nämlich einen weiteren Steuer
kreislauf vorzusehen, der das Umschalten des
Saug-/Druckkompressors ermöglicht. Bei einer besonders
einfachen Ausführungsform genügt es, z. B. über einen
Bowdenzug oder mittels eines Seilzuges den
Saug-/Druckkompressor umzuschalten. Das Betätigungsende
des Bowden- oder Seilzuges befindet sich dabei, für den
Fahrer leicht erreichbar, im Fahrerhaus.
Die Aufhängung des zur Güllegrube führenden Saug
stutzens verdient im Rahmen der Erfindung besonderer
technischer Ausgestaltung bzw. Weiterbildung. Dabei ist
vorteilhaft, daß der Saugstutzen durch einen flexiblen
Schlauch gebildet ist, der wenigstens an zwei Punkten,
einmal am vorderen Ende und außerdem mit Entfernung
davon, federnd aufgehängt ist. Zweckmäßigerweise ist
der Saugstutzen dabei an drei Punkten seiner Oberseite
mit linearer Versetzung voneinander in Achsrichtung
jeweils federnd aufgehängt, wobei bevorzugt eine Drei
punktaufhängung gegenüber nur einem Festpunkt vorge
sehen sein kann. Diese ist derart geometrisch ausge
staltet, daß alle Punkte, nämlich die drei
Befestigungspunkte am Saugstutzen und der Festpunkt in
einer vertikalen Ebene liegen. Die federnde Aufhängung
wird dabei auf einfache Weise verwirklicht, indem
Zugfedern verwendet werden, die entweder direkt
zwischen den Aufhängepunkten und dem Festpunkt gespannt
sind oder indirekt durch Zwischenschaltung von Seilen.
Zwei oder alle drei Aufhängepunkte können zu einem
Zugmittel zusammengefaßt sein, welches mit dem
Festpunkt verbunden ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist ein
hydraulisches Steuerventil vorgesehen, welches zu
Beginn des Füllvorgangs das Belüftungsventil in die
Schließstellung schaltet und einen Hubzylinder zum
Öffnen des Schiebers betätigt und welches zur
Beendigung des Füllvorgangs das Belüftungsventil in die
Offenstellung und den Schieber in die Schließstellung
schaltet. Dabei wird durch das Steuerventil zweckmäßig
ein Steuerkreislauf betätigt. In einer besonders
einfachen Ausführungsform wird dieser Steuerkreislauf
entweder auf Druck oder drucklos geschaltet. Unter
Druck betätigt der Steuerkreislauf zu Beginn des
Füllvorgangs bevorzugt unmittelbar hintereinander das
Belüftungsventil und den Schieber, wobei die Schließ
stellung des Belüftungsventils bevorzugt durch Freigabe
einer Ventil-Druckfeder ermöglicht wird, während der
Schieber durch Betätigung seines Hubzylinders geöffnet
wird.
Zur Beendigung des Füllvorgangs wird das Steuerventil
einfach auf "Schwimmstellung" geschaltet, so daß bei
drucklosem Steuerkreislauf der Schieber in die Schließ
stellung fällt und das Belüftungsventil durch Freigabe
einer Gegen-Druckfeder öffnet, deren Federkraft jene
der Ventil-Druckfeder überwindet.
Auf diese Weise gelingt es durch einfaches Umschalten
des Steuerkreises von "Druck" auf "drucklos" sowohl den
Schieber als auch das Belüftungsventil in der
gewünschten Weise zu steuern, wobei bei beiden Schalt
stellungen bevorzugt das Belüftungsventil vor dem
Schieber betätigt wird. Die Bedeutung des Belüftungs
ventils liegt darin, daß beim Schließen des Schiebers
zur Beendigung des Befüllvorgangs der Sog abgebaut
wird, so daß die Gülle aus dem restlichen Füllstutzen
und dem Saugstutzen über das Saugrohr in die Güllegrube
zurückströmen kann. Hierbei können Leckagen infolge des
Auseinanderfahrens von Füllstutzen und Saugstutzen
vermieden werden.
Schließlich ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung
noch vorgesehen, daß über den hydraulischen Steuerkreis
des Steuerventils noch ein Hydraulikmotor für den
Antrieb einer Zusatzpumpe betätigbar ist, welche zur
Beschleunigung der Gülleförderung zwischen Faßbehälter
und Füllstutzen angebaut ist. Die Zusatzpumpe darf aus
sicherheitstechnischen Gründen nur angetrieben werden,
wenn Füllstutzen und Saugrohr angedockt sind. So ist in
weiterer Ausgestaltung der Erfindung durch geeignete
Maßnahmen dafür zu sorgen, daß die Zusatzpumpe nur
anläuft, wenn im Füllstutzen bzw. in der Belüftungs
leitung Vakuum entsteht. Zu diesem Zweck ist vorge
sehen, daß eine Meßdruckleitung die Belüftungsleitung
mit einem Druckwandler verbindet, welcher das Steuer
ventil schaltet, um den Hydraulikmotor über den
hydraulischen Steuerkreis anzutreiben. Der Unterdruck,
der erst nach dem Andocken und Schieberöffnung
entsteht, wird hierbei in der Belüftungsleitung
genutzt, um einen P/E- oder P/P-Wandler derart zu
betätigen, daß das Steuerventil den Öldruck zum
Hydraulikmotor freigibt oder stoppt. Eine derartige
Zusatzpumpe sitzt zweckmäßig zwischen Faßbehälter und
Schieber, so daß das Entweichen von Flüssigkeit aus dem
Gehäuse der Zusatzpumpe vermieden wird.
Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand der Zeichnung erläutert, welche, jeweils in
schematischer Weise, in Fig. 1 die erfindungsgemäße
Vorrichtung vor dem Andocken und in Fig. 2 den
zugehörigen Steuerkreis zeigt.
Ein Saugstutzen 1 ist nach rechts mit einer Güllegrube
verbunden. Er besitzt an seinem linken Ende einen
konischen Fangtrichter 2, in welchen ein am Güllewagen
vorgesehener Füllstutzen 3 eingefahren wird, so daß
letzterer sich bezüglich des Rohrendes 4 des Saug
stutzens 1 zentriert. In der zentrierten Position
bewirkt eine dem Rohrende 4 zugeordnete (nicht
gezeigte) Ringgummidichtung einen dichtenden Anschluß
zwischen Saugstutzen 1 und Füllstutzen 3.
Der Saugstutzen 1 besteht aus einem flexiblen Schlauch,
welcher an drei Punkten längs seiner Oberseite aufge
hängt ist, nämlich im Haltepunkt P1 im Bereich des
Mündungsabschnitts des Saugstutzens 1 sowie in den
davon entfernten Haltepunkten P2 und P3, welche jeweils
durch eine Öse 5 gebildet sind, die an der Oberseite
einer den Saugstutzen 1 umfassenden Manschette
befestigt ist. In den Haltepunkten P1, P2, P3 sind eine
Kette 7 bzw. Seile 8 angeschlossen, die über Zugfedern
9 mit einem Festpunkt 10 an einem ortsfesten Gestell 11
verbunden sind. Die Zugfeder 9 zum rechten Haltepunkt
P3 ist am benachbarten Ende der Zugfeder 9 zum
mittleren Haltepunkt P2 befestigt. Das gesamte System
aus Ketten, Seilen und Zufedern bewirkt entsprechend
der linearen Versetzung der Haltepunkte P1, P2, P3
längs des Saugrohres 1 dessen Ausrichtung in der
Verlängerung der Achse des Füllstutzens 3. Dabei kommt
es zu einer Anpassung an die Last der Gülle im Saug
stutzen 1 sowie an die mit der Füllmenge zunehmende
Absenkung des Güllewagens, mit dessen Einfederung sich
der Füllstutzen 3 nach unten bewegt.
Mit dem Füllstutzen 3 ist dessen Schieber 12
gezeichnet. Auf der Zuströmseite zum Schieber 12 ist
eine Belüftungsleitung 13 angeschlossen, deren anderes
Ende mit einem Gehäuse 14 eines Belüftungsventils 16
verbunden ist. Das Gehäuse 14 besitzt eine Ansaug
öffnung 15, welche mittels eines federbetätigten
Ventilkopfs 18 offen oder geschlossen ist. In der
gezeichneten Stellung ist das Belüftungsventil 16
offen, d. h. dessen Ventil-Druckfeder 17 wird von der
stärkeren Gegen-Druckfeder 25 überwunden, so daß der
Ventilkopf 18 nach oben vom zugehörigen Ventilsitz
abgehoben wird.
In der gezeichneten Position des Schiebers 12 und des
Belüftungsventils 16 ist der Behälter des Güllewagens
verschlossen, d. h. er ist entweder zur Verteilung der
Gülle auf dem Feld gefüllt, z. B. gerade nachdem sein
Füllstutzen 3 den Saugstutzen 1 verlassen hat oder er
ist bereits geleert, d. h. gerade bevor die Verbindung
zwischen dem Füllstutzen 3 und dem Saugstutzen 1
hergestellt werden soll. In dem letztgenannten Zustand
befindet sich in dem leeren Güllebehälter normalerweise
ein Unterdruck, welcher auf der Fahrt zwischen dem Feld
und der Befüllstation durch Betreiben einer an den
Güllebehälter angeschlossenen (nicht gezeigten) Saug
pumpe erzeugt wird.
In der dargestellten Position von Schieber 12 und
Belüftungsventil 16 ist der an eine Öldruckquelle 34
angeschlossene Steuerkreislauf 19 drucklos, d. h. der
Ölkreislauf ist an den Vorratsbehälter angeschlossen.
Ohne Druck im Zylinderraum 20 der Kolbenzylinder
anordnung 21 zur Betätigung des Schiebers 12 bewegt
sich letzterer unter seiner Schwerkraft bzw. seinem
Speicherdruck nach unten und schließt den Querschnitt
des Füllstutzens 3.
Ohne Druck im Zylinderraum 22 der Kolbenzylinder
anordnung 23 zur Betätigung des Belüftungsventils 16
schwimmt deren Kolben 24 unter der Wirkung der Gegen-
Druckfeder 25 nach oben und das oben herausragende Ende
26 der Kolbenstange 27 drückt gegen den Ventilkopf 18
und hebt diesen vom zugehörigen Ventilsitz gegen die
Wirkung der Ventilfeder 17 ab, so daß über die Ansaug
öffnung 15 Luft angesaugt werden kann.
Zum Befüllen des Güllebehälters wird der Steuerkreis
lauf 19 umgeschaltet, d. h. unter Druck gesetzt. Dabei
fährt der Kolben 28 der Kolbenzylinderanordnung 21 des
Schiebers 12 nach oben und hebt den Schieber 12
entsprechend an, bis er den Füllstutzen 3 freigibt. Der
Druck im Zylinderraum 22 der Kolbenzylinderanordnung 23
des Belüftungsventils 16 bewirkt eine Kontraktion der
Gegen-Druckfeder 25, so daß der Kolben 27 vom
Ventilkopf 18 nach unten abrückt und der Ventilkopf 18
unter der Wirkung der Ventilfeder 17 gegen seinen
Ventilsitz gedrückt wird, so daß während des Befüllens
keine Außenluft angesaugt wird. Die beiden Kolbenzylinderanordnungen
21, 23 sind also nur so lange unter
Druck als der Befüllvorgang andauert. Danach, nämlich
während des Ausfahrens der Gülle und des Zurückfahrens
zum erneuten Befüllen des Güllewagens sind die beiden
Kolbenzylinderanordnungen 21, 23 drucklos, was einer
ökonomischen Betriebsweise entspricht.
Eine Zusatzpumpe 35 dient zum Beschleunigen der Gülle
förderung während des Befüllvorgangs. Sie ist an den
Füllstutzen 3 angebaut und fördert über ihre Abfluß
leitung 36 in den Behälter des Güllewagens. Die Zusatz
pumpe 35 wird von einem Hydraulikmotor 29 angetrieben,
der ebenfalls über das Steuerventil 31 betätigt wird
und einen Rücklauf 30 in einen Vorratstank besitzt. Der
Betätigung des Steuerventils 31 dient eine an die
Belüftungsleitung 13 angeschlossene Meßdruckleitung 33,
welche über einen Druckwandler 32 das Steuerventil 31
schaltet, derart, daß die Zusatzpumpe 35 bei Unterdruck
ein-, bei Atmosphärendruck ausgeschaltet ist.
Claims (9)
1. Vorrichtung zum automatischen Anschließen eines
fahrbaren Behälters für fluide Medien, insbesondere
eines Güllewagens an ein mit einer Güllegrube
verbundenes Saugrohr, dessen anschlußseitiger
Saugstutzen (1) beweglich aufgehängt ist und mit
einer konischen Erweiterung endet, und wobei am
Güllewagen ein mittels eines Schiebers (12)
betätigbarer, mit einem Belüftungsventil (16)
zusammenwirkender Füllstutzen (3) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Saugstutzen (1) an seinem freien Ende (4) mit einem Fangtrichter (2) versehen ist,
daß der Füllstutzen (3) bezüglich des Umrisses des Güllewagens zur Fahrerseite hin versetzt ist, so daß der Fahrer beim Rückwärtsfahren das Andocken des Füllstutzens (3) innerhalb des Fangtrichters (2) beobachten kann und
daß Schieber (12) und Entlüftungsventil (16) bei Beginn und Beendigung des Füllvorgangs mit einem hydraulischen Steuerventil (31) betätigbar sind, ohne daß der Fahrer hierzu seine Fahrposition verlassen muß.
daß der Saugstutzen (1) an seinem freien Ende (4) mit einem Fangtrichter (2) versehen ist,
daß der Füllstutzen (3) bezüglich des Umrisses des Güllewagens zur Fahrerseite hin versetzt ist, so daß der Fahrer beim Rückwärtsfahren das Andocken des Füllstutzens (3) innerhalb des Fangtrichters (2) beobachten kann und
daß Schieber (12) und Entlüftungsventil (16) bei Beginn und Beendigung des Füllvorgangs mit einem hydraulischen Steuerventil (31) betätigbar sind, ohne daß der Fahrer hierzu seine Fahrposition verlassen muß.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Saugstutzen (1) an einem ortsfesten Gestell
(11) derart in seiner Längs- und Querrichtung
beweglich aufgehängt ist, daß er sich stets in der
Verlängerung des Füllstutzens (3) ausrichtet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Saugstutzen (1) durch einen flexiblen
Schlauch gebildet ist, der wenigstens an zwei
Punkten, einmal am vorderen Ende und außerdem mit
Entfernung davon, federnd aufgehängt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Saugstutzen (1) an drei Punkten (P1, P2,
P3) seiner Oberseite mit linearer Versetzung
voneinander in Achsrichtung jeweils federnd
aufgehängt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Dreipunktaufhängung gegenüber nur einem
Festpunkt (10) vorgesehen ist, wobei alle Punkte in
einer vertikalen Ebene liegen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das hydraulische Steuerventil (31) zu Beginn
des Füllvorgangs das Belüftungsventil (16) in die
Schließstellung schaltet und einen Hubzylinder (21)
zum Öffnen des Schiebers (12) betätigt und welches
zur Beendigung des Füllvorgangs das
Belüftungsventil (16) in die Offenstellung und den
Schieber (12) in die Schließstellung schaltet.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Beendigung des Füllvorgangs das Steuer
ventil (31) auf "Schwimmstellung" geschaltet wird,
so daß bei drucklosem Steuerkreislauf (19) der
Schieber (12) in die Schließstellung fällt und das
Belüftungsventil (16) durch Federkraft öffnet.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß über den hydraulischen Steuerkreislauf (19) des
Steuerventils (31) noch ein Hydraulikmotor (29) für
den Antrieb einer Zusatzpumpe (35) betätigbar ist,
welche zur Beschleunigung der Gülleförderung an den
Füllstutzen (3) angebaut ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Meßdruckleitung (33) die Belüftungsleitung
(13) mit einem Druckwandler (32) verbindet, welcher
das Steuerventil (31) schaltet, um den
Hydraulikmotor (29) über den hydraulischen
Steuerkreis anzutreiben.
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