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DE2035686B - Stegeinsatz - Google Patents

Stegeinsatz

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Publication number
DE2035686B
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Authority
DE
Germany
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz 6908 Wiesloch; Winkler Klaus 6234 Hattersheim Sauer
Original Assignee
Wellpappe Wiesloch Gmbh & Co Kg, 6908 Wiesloch

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Description

7. Stegeinsatz nach den Ansprüchen 5 und 6. dadurch gekennzeichnet, daß einer der Einsteckausschnitte (13', 35) etwa ein Drittel und die Einstecköffnung (16'. 40) etwa zwei Drittel der Gefachhöhe ausmacht.
Die Erfindung betrifft einen Stegeinsstz. insbesondere für Kartons, der aus einem einzigen bandförmigen Zuschnitt hergestellt und in durch Umbugrillen getrennte, zum Teil Einsteckausschnitte aufweisende Abschnitte unterteilt ist, die in ihrer Anzahl und ihren Abmessungen an die Anzahl der in zusammengefalteten Zustand zu bildenden Fächer und die Ahmessungen des Kartons angepaßt sind, und bei dem besonders ausgebildete Abschnitte vorgesehen sind, die ein Verschwenken des in der Gebrauchslage des Einsatzes oberen Abschnittes gegen den unteren Abschnitt ermöglichen, wobei die Hinsteckausschniue
des oberen und des unteren Abschnittes einander entgegengesetzt gerichtet sind.
Bei bekannten Stegeinsätzen dieser Art (britische Patentschrift 1 185 807) sind Abschnitte, die ein Verschwenken des oberen Abschnitts gegen den unteren Abschnitt ermöglichen, mit zusätzlichen Einschnitten versehen, die selbst nicht ineinandergestcckt werden. Diese zusätzlichen Schnitte verringern die Stabilität des Einsatzes, was insbesondere bei Stegeinsätzen mit einer größeren Zahl von Fächern problematisch wird. Bei dem bekannten Zuschnitt sind mindestens einmal zwei Einschnitte durch eine Querknickkante verbunden, die verhältnismäßig leicht einreißen kann, da sie beim Schwenken und Einstecken eines Teiles der Abschnitte in den anderen Teil der Abschnitte recht stark beansprucht wird. Außerdem bedingt der Bewegungsablauf beim Einsteckvorgang, der aus einzelnen zueinander entsprechend den Umbugrillen rechtwinkligen Schritten besteht, daß die Ausschnitte eine bestimmte Länge nicht unterschreiten dürfen, so daß eine längere, nach oben stehende Zunge in Kauf genommen werden muß, die insbesondere bei automatischer Füllung der Kartons mit Flaschen. Dosen od. dgl. auf Grund ihrer geringeren Stabilität leicht abgeknickt werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Stegeinsatzes der eingangs genannten Art. bei dem das Ineinanderstecken der die Fächer bildenden Abschnitte erleichtert und die Stabilität des fertigen Sl^gcinsatzcs erhöhl wird, ohne daß die Verwendung
fij eines stärkeren Materials erforderlich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die das Verschwenken ermöglichenden Abschnitte als zusammenhängende kurze Zwischen-
wandteile ausgebildet sind, die mit zur Längsrichtung des Zuschnitts schrägen Umbugrillen zum schraubenförmigen Verschwenken des "einen Teils des Zuschnitts zum anderen Teil des Zuschnitts versehen sind, so daf£ die Einsteckausschnitte an der einen Seite in die tinsteckausschnitte an der anderen Seite gesteckt werden können. Die schrägen Umbugrillen ermöglichen eine verbesserte Montage, wobei auf besondere Einschnitte verzichtet werden kann, so daß die Stabilität des Step<?insatzes erhöht wird.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Stegeinsatzes ist dadurch gekennzeichnet, daß der Zuschnitt durch fünf Umbugrillen in zwei Breitenteile, ein Längenteil und drei kurze Zwischenteile derart unterteilt ist. daß die Breite der Breitenteile der Breite des Kartons, für den der Stegeinsaf; vorgesehen ist, die Breite des Längenteils der Länge des Kartons, fü' den der Stegeinsatz vorgesehen ist, und die Breite der kurzen Zwischenwandteile den Querschnittsabmessungen des zugehörigen Faches im wesentlichen entsprechen und daß das kurze Zwischenwandteil und der aus den kurzen Zwischenwandteilen bestehende Verschwenkteil des Zuschnittes schräge Umbugrillen aufweisen, die in Richtung eines Randes des Zuschnittes und der einen den Verschwenkteil begrenzenden Umbugrille konvergieren.
Für einen Stegeinsatz mit neun Fächern ist der Zuschnitt durch sieben Umbugrillen in vier Hauptteile und vier kurze Zwischenteile derart unterteilt, daß die Breite der Hauptteile der Seitenlänge des quadratischen Kartonbodens und die Breite der kurzen Zwischenteile einem Drittel der Seitenlänge des quadratischen Kartonbodens im wesentlichen entspreche·' und daß das kurze Zwischenteil und der aus den kurzen Zwischenteilen bestehende Verschwenkteil des Zuschnittes schräge Umbugrillen aufweisen, die in Richtung eines Randes des Zuschnittes und der einen den Vei schwenkteil begrenzenden Umbugrille konvergieren.
Eine Vereinfachung des Verschwenkens der ineinander zu steckenden Abschnitte und einen genauen Paßsitz der ineinandergesteckten Abschnitte wird dadurch erreicht, daß sich die schrägen Umbugrillen in dem Schnittpunkt der einen den Verschwenkteil begrenzenden Umbugrille mit einem Rand des Zuschnittes schneiden.
Bei einem derartigen Zuschnitt für Stegeinsiitze mit neun Fächern können bestimmte ineinander zu steckende Einsteckausschnitte unterschiedliche Länge aufweisen, um die Stabilität des Stegeinsatzes, insbesondere für automatisches Füllen, zu verbessern.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn der äußere Einsleckausschnitt eines abschließenden Teiles kür- 5s >:cr als der mit ihm zusammenwirkende Emsteekausschnitt ist. insbesondere wenn einer der F.insteckausschnilte etwa ein Drittel und die Einslecköffnunu etwa zwei Drittel der Gcfaclihöhc ausmacht.
Weitere Vorteile und Aiiwcndungsmöglichkeiien fio tier Erfindung e.^eben sich aus den Darstellungen von Aiisführiingsbeispielen sowie aus der folgenden Beschreibung. Es zeigt
Fig. I einen en .Mi en Zuschnitt für einen sechsfaeliigen Stegeinsalz. f>s
F i g. 2 einen Zuschnitt, ähnlieh dem von Fig. I mit zwei unterschiedlich langen Einsieckausschiiitlen. und
F i g. 3 einen ebenen Zuschnitt für einen neunfachigen Stegeinsatz.
In den Figuren sind spezielle Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Der neue für die Herstellung eines sechsfachigen Stegeinsatzes benutzte Zuschnitt 1 besteht aus einem bieg- oder knickbarem Material, insbesondere Pappe oder Wellpappe, und hat die Gestalt eines Bandes. Dieser Zuschnitt 1 ist gemäß F i g. 1 durch Umbugrillen 2 bis 6 in sechs Abschnitte? bis 12 unterteilt. Der Breitenteil7 bzw. 9 weist je einen Einsteckausschnitt 13 bzw. 14, vorzugsweise jeweils in der Mitte des Teiles auf. Der Längenteil 12 weist zwei Einsteckausschnitte 15 und 16 auf, die vorzugsweise bei ein und zwei Drittel der Breite dieses Teiles liegen. Die Breitenteile 7 und 9 haben im wesentlichen die Breite des Kartons, für den der so gebildete Stege, ;isat2 bestimmt ist. die Breite des Teiles 12 entspricht im wesentlichen der Länge dieses Kartons und die Breite der kurzen Zwischenwandteile 8, 10 und 11 ist vorzugsweise untereinander gleich und entspricht im wesentlichen einem Drittel der Länge des Kartons bzw. der Hälfte der Breite des Kartons. Der Zwischenwandteil 10 weist eine schräge Umbugrille 17 auf; ferner läuft eine schräge Umbugrille Ίβ übei den aus den Zwischenwandteilen 10 und Il gebildeten Teil des Zuschnittes 1. Die schrägen Umbugrillen 17 und 18 schneiden sich vorzugsweise in dem Schnittpunkt der Umbugrille 4 zwischen dem Breitenteil 9 und dem Zwischenwandteil 10 und dem Rand des Zuschnittes 1.
Bei dem Zusammenfalten des sechsfachigen Siegeinsatzes aus dem oben beschriebenen Zuschnitt 1 werden bei aufgerichtetem Zuschnitt der Breitenteil 7, der Zwischenwandteil 8 und der Breitenteil 9 jeweils rechtwinklig gegeneinander umgebogen, wobei die Breitenteile 7 und 9 auf die gleiche Seile des Teiles 8 weisen. Der aus den Zwischenwandteilen 10. Il und dem Längenteil 12 bestehende Teil des Zuschnittes 1 wird dann in einer schraubenförmigen Bahn um die schrägen Umbugrillen 17 und 18 so gedreht, daß die Ausschnitte 15 bzw. 16 in die Ausschnitte 14 und 13 gesteckt werden können und mit diesen zusammenwirken. Bei diesem Vorgang der schraubenförmigen Bewegung knickt der Zuschnitt an den Umbugrillen 4,5 und 6 derart um, daß die Teile 9, 10, 11 und 12 in dieser Folge ur.d in gleichem Sinne im zusammengesteckten Zustand jeweils rechtwinklig zueinander liegen und ein geschlossenes Fach bilden.
Auf Grund der schraubenförmigen Bewegungsbahn des aus den Teilen 10, Il und 12 bestehenden Teiles des Zuschnittes 1 beim Ineinanderstccken ist es möglich, wie in F i g. 2 dargestellt, den Einsteckatisschnitt 16' langer zu machen und den Ausschnitt 13' entsprechend kürzer. Beispielsweise kann der Ausschnitt 16' zwei Drittel und der Ausschnitt 13' ein Drittel der gesamten Gefachhöhe betragen. Auf diese Weisr ist die äußere Hälfte des Brcitcntcils 7. tue als einzige Zunge des Stegeinsat/es frei nach oben steht, relativ kurz und infolgedessen gegen seitliche Kralle, was insbesondere für das automatische Füllen von Bedeutung ist, sehr stabil.
Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel für einen neunl'acliigen Stegeinsatz. Der hierfür bestimmte Zuschnitt 19^ i;.t durch Umbugrillen 20 bis 26 in acht Teile 27 bis 34 unterteilt. Die Teile 27. 29. 32. 34 weisen je zwei F.insteekiiusschnilte 35. 36: 37. 38;
39, 40 und 41, 42 auf. Die jeweiligen Ausschnitte unterteilen die zugehörigen Teile jeweils vorzugsweise symmetrisch. Die Breite der Hauptteile 27, 29, 32 und 34 entspricht im wesentlichen der Seitenlänge ties quadratischen Bodens des Kartons. Tür den dieser Stcgeinsat/. bestimmt ist. Die Zwisclienwandteile 28, 30, 31 und 33 entsprechen in ihrer Breite im wesentlichen den Querschnittsabmessungen der zugehörigen Fächer, bei symmetrischer Aufteilung also etwa einem Drittel der Seitenlange des quadratischen Kartonbodens. Der Teil 30 weist eine schräge Umbugrilic 43, der aus den Teilen 30 und 31 bestehende Teil des Zuschnittes 19 eine schräge Umbugrillc 44 auf. Die Umbugrillen 43 und 44 laufen im wesentlichen in dem Schnittpunkt zwischen der Umbugrillc 22 zwischen dem Hauptteil 29 und dem Zwischenwandteil 30 und dem einen Rand des Zuschnittes 19 zusammen.
Bei dem Zusammenfalten des neunfachigen Stcgeinsalzes aus einem derartigen Zuschnitt 19 werden bei aufrechtem Zuschnitt die Teile 27. 28 und 29 rechtwinklig gegeneinander umgebogen, wobei die ."> Teile 27 und 29 auf die gleiche Sehe des Teils 28 weisen und parallel zueinander verlaufen. Der aus den Teilen 30 bis 34 bestehende Teil des Zuschnittes 19 wird in einer —wie oben erläutert— schraubenförmigen Bahn um die schrägen Umbugrillen 43 und
ίο 44 so gedreht, daß die Einstcckausschnittc 39 und ·ίθ mit den Einsteckausschnitten 38 und 35 und die Ausschnitte 41 und 42 in die Ausschnitte 36 und 37 gesteckt werden. Bei dem Vorgang der schraubenförmigen Bewegung werden die an die Umbugrillen 22, 23, 24, 25 und 26 jeweils aneinandergrcnzenden Teile zueinander senkrecht umgebogen, so daß auf einfache Weise sofort der gewünschte Zuschnitt fertiggestellt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Stegeinsatz, insbesondere für Kartons, der aus einem einzigen bandförmigen Zuschnitt hergestellt und in durch Umbugrillen getrennte, zum Teil Einsteckausschnitte aufweisende Abschnitte unterteilt ist, die in ihrer Anzahl und ihren Abmessungen an die Anzahl der in zusammengefalteten Zustand zu bildenden Fächer und die Abmessungen des Kartons angepaßt sind, und bei dem besonders ausgebildete Abschnitte vorgesehen sind, die ein Verschwenken des in der Gebrauchslage des Einsatzes oberen Abschnittes gegen den untpren Abschnitt ermöglichen, wobei die Einsteckausschnitte des oberen und des unteren Abschnittes einander entgegengesetzt gerichtet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die das Verschwenken ermöglichenden Abschnitte als zusammenhängende kurze Zwischenwandteile (10, 11 bzw. 30, 31) ausgebildet sind, die mit zur Längsrichtung des Zuscimitts (1, 19) schrägen Umbugrillen (17, 18 bzw. 43, 44) zum schraubenförmigen Verschwenken des einen Teils des Zuschnitts (12 bzw. 32 bis 34) zum anderen Teil des Zuschnitts (7 bis 9 bzw. 27 bis 29) versehen sind, so daß die F.insteckausschnitte (15, 16 bzw. 39 bis 42) an der einen Seite in die Einsteckausschnitte (13, Vi b?1". 35 bis 38) an der anderen Seite gesteckt werden können.
2. Stegeinsatz für sechs Fächer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuschnitt (1) durch fünf Umbugrillen (2 bis 6) in zwei Breitenteile (7, 9), ein Längenteil (12) und drei kurze Zwischenteile (8, 10, 11) derart unterteilt ist, daß die Breite der Breitenteile (7 und 9) der Breite des Kartons, für e'en der Stegeinsatz vorgesehen ist, die Breite des Längenteils (12) der Länge des Kartons, für den der Stegeinsatz vorgesehen ist, und die Breite der kurzen Zwischenwandteile (8, 10, 11) den Querschnittsabmessungen des zugehörigen Faches im wesentlichen entsprechen und daß das kurze Zwischenwandteil (10) und der aus den kurzen Zwischenwandteilen (10 und 11) bestehende Verschwenkteil des Zuschnittes (1) schräge Umbugrillen (17, 18) aufweisen, die in Richtung eines Randes des Zuschnittes und der einen den Verschwenkteil begrenzenden Umbugrille (4) konvergieren.
S. Stegeinsatz für neun Fächer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuschnitt (19) durch sieben Umbugrillen (20 bis 26) in vier Hauptteile (27, 29, 32, 34) und vier kurze Zwischenteile (28, 30, 31, 33) derart unterteilt ist. daß die Breite der Hauptteile (27, 29. 32 und 34) der Seitenlange des quadratischen Kartonbodens und die Breite der kurzen Zwischenteile (28. 30. 31, 33) einem Dri'tel der Seitenlänge des quadratischen Kartonbodens im wesentlichen entsprechen und daß das kurze Zwischenteil (30) und der aus den kurzen Zwischenteilen (30 und 31) bestehende Verschwenkteil des Zuschnittes (19) schräge Umbugrillen (43, 44) aufweisen, die in Richtung eines Randes des Zuschnittes und der einen den Vcrschwcnkleil begrenzenden Umbugrille (22) konvergieren.
4. Stegeinsatz nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die schrägen Umbugrillen (17, 18 bzw. 43, 44) in dem Schnittpunkt der einen den Verschwenkteil begrenzenden Umbugrille (22) mit einem Rand des Zuschnittes (1, 19) schneiden.
5. Stegeinsatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bestimmte ineinander zu steckende Einsteckausschnitte unterschiedliche Längen aufweisen.
6. Stegeinsatz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Einsteckausschnitt (13', 35) eines abschließenden Teiles (7, 27) kürzer als der mit ihm zusammenwirkende Einsteckausschnitt (16', 40)

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