DE2035366A1 - Glied fur ein Armband, Uhrarmband oder dergleichen - Google Patents
Glied fur ein Armband, Uhrarmband oder dergleichenInfo
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8 MÜNCHEN 22 Wl DEN MAYERSTRASSE 6 TEL, (OB11) 22 25 3O-29 51 92
A 16170 16. Juli I970
A I627O/MI /
Firma TEXTRON INC.,Providence, Rhode Island / USA
Glied für ein Armband, Uhrarmband oder dergleichen
Es ist seit Jahren bekannt, Glieder für Armbänder,
Uhrarmbänder oder dergleichen zu fertigen, die aus einem in Längsrichtung kurvenförmig gebogenen
äußeren rechtwiekligen Rahmenteil bestehen, der ein
Paar voneinander im Abstand befindlicher Seitenglieder und ein Eaar ebenfalls im Abstand befindlicher
Endglieder aufweist. Wenn diese Glieder dehnbar sein sollen, so weisen sie außerdem (1) Flansche
auf, die sich von den Rahmenseitengliedern als Führungselemente einwärts erstrecken, (2) ein inneres
Glied, das zwischen die Seitenrahmenelemente eingelagert ist und mit Abstand zueinander ein oberes
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und ein unteres Teil aufweist und ein Endteil, das
in dem Raum zwischen den Rahmenendg3ißdern liegt, wobei die Flansche der Seitenrahmenglieder in öffnungen
in den gegenüberliegenden Seiten des inneren Teils zwischen das obere und das untere Teil eingreifen,
und (5) Schiebemittel, die zwischen das Endteil des inneren Gliedes und eines der Rahmenendglieder eingespannt
sind und das Rahmenendglied von den Endteil des inneren Gliedes abdrücken·
Die Fertigung derartiger Arrabandglieder ist.
jedoch sehr teuer und zeitaufwendig und das ästhetische Aussehen nur begrenzt als gut anzusprechen. Die hohen
Kosten und der große Zeitbedarf bei der Herstellung haben ihre Ursache darin, daß das äußere rechteckige
W Rahmenelement durch Ausfräsen der Deck- und Bodenteile
aus einem rechteckigen Stück Metall hergestellt wird, um die Deck- und Bodenflächen des Rahmenendteils
zu erzeugen und im Falle eines dehnbaren Gliedes ebenfalls die einwärts sich erstreckenden Flansche
zu bilden,Es wird dann die Mittelöffnung durchstoßen
zur Bildung der Innenseiten der Rahraenglieder und um bei einem dehnbaren Glied die Innenseiten und Enden
der Flansche zu bilden«, Danach wird das Rahmen·=·
- ; -5-.. ■■■.■"
10 0-831/0269 -
element in seiner Längsrichtung gebogen. Das Ausfräsen
eines derartigen Rahmenelementes ist ein sehr teurer Arbeitsgang.
Soll außerdem das Glied einen Überzug aus Gelboder Weißgold erhalten, dann müssen wenigstens die
Rahmenseitenglieder elektroplatiert werden, weil sie beim Tragen sichtbar sind.Es ist sehr teuer, beide
Rahmenseitenglieder zu elektroplatieren , was sowohl
mit dem Zeitaufwand als auch mit den Materialkosten zusammenhängt, die für eine fertige Goldauflage
benötigt werden. Es ist zwar möglich, die Rahmenglieder auch aus reinem Gold zu machen, was jedoch
noch teurer und schwierig herzustellen ist.
Es liegt deshalb ein großer Bedarf vor, sowohl nicht dehnbare als auch dehnbare Glieder dieser
Art herzustellen, die billig herzustellen sind, eine möglichst vielfältige äußere Gestaltung erlauben und
die dauerhaft und völlig zufriedenstellend im Gebrauch sind.
Ziel der Erfindung ist es also, ein nicht
dehnbares und ein dehnbares Glied vorstehend genann-
109831/0269 - 4 -
ter Art zu schaffen, das in seiner Herstellung billig
ist. Weiterhin soll es möglich sein* daß ein solches Glied.mit möglichst geringen Kosten in verschiedenen
ästhetischen Formen hergestellt werden kann . Ein solches Glied muß außerdem haltbar und im Gebrauch
völlig zufriedenstellend sein.
Mit der Erfindung wird ein erstes, im wesentlichen
rechteckiges Rahmenelement mit einem Paar in Längsrichtung verlaufender gekrümmter Seitenteile und einem Paar Endteile geschaffen, die die
Enden der Seitenteile miteinander verbinden, sowie ein zweites im wesentlichen rechteckiges Rahmenelement
mit einem Paar in Längsrichtung verlaufender P gekrümmter Seitenteile'und einem Paar die Enden
der Seitenteile verbindender Endteile. Bei einem
dehnbaren Glied ist wenigstens ein Paar der gegen«
überliegenden Rahmenseitenteile mit in Längsrichtung
verlaufenden gekrümmten Flanschen ausgestattet, die sich von diesen Seitenteilen einwärts erstrecken
und Führungsmittel darstellen. Für den !Zusammenbau dieser Rahmenelemente werden sie aufeinander gelegt
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wobei die Flächen der gekrümmten, in Längsrichtung verlaufenden Seitenteile aufeinander zu liegen kommen,
und ein Paar ebenfalls in Längsrichtung gekrümmter Verbindungselemente wird über die Seitenteile
geschoben. Jedes Verbindungselement weist eine Seitenwand auf, die an die Außenflächen des
Paars der aufeinander liegenden Seitenrahmenteile zu liegen kommt, und obere und untere, Flansche, die
sich von den oberen und unteren Kanten der Seitenwand nach einwärts erstrecken und an diesen Teilen
anliegen.
Die Rahmenelemente körnen aus rostfreiem Stahl oder sonst einem nicht teueren Material dadurch hergestellt
werden, daß sie zunächst ausgestanzt und
in dann durchbrochen und schließlich in die/Längsrichtung gebogene Form gebracht werden, was sich von der
viel teueren früheren Herstellungsart des Fräsens, Durchbrechens und Formens der einfachen dicken Rahmenteile
unterscheidet.
Wenn das fertige Glied ein goldenes Aussehen haben soll, dann können die Verbindungselemente
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schnell und wirtschaftlich durch Stanzen und Formen aus einem Goldband hergestellt werden.
Bevor die Serbindungselemente ausgestanzt und geformt werden, wird auf der Unterseite des Bandes
eine Silberlotschicht aufgewalzt. Es hat sich
herausgestellt, daß eine Silberlotschicht von 0,008 - 0,01 mm ausreichend dick ist.
Nachdem die Verbindungsglieder hergestellt sind, werden sie über die aufeinanderliegenden
Rahmenseitenteile geschoben und die Gesamtanordnung danach durch einen Ofen mit Schutzgas»
atmosphäre auf einem Förderer hindurchgeführt, um die Verbindungselemente mit den Rahmenseitenteilen
zu verbinden. Die Atmosphäre im Ofen kann Wasserstoff oder dissoziertes Ammoniak sein, damit
die Metallteile ihre Farbe nicht wechseln. Die Temperatur im Ofen liegt bei etwa 8OQ Grad C»
Soll ein Glied mit dem Aussehen von rostfreiem Stahl erzeugt werden, dann werden die
Verbindungselemente aus einen rostfreien Stahl-
- 7 -t 0 Ö-Ö 3 1 / 0 2 6 9 ■
■'■:■ -T-
band hergestellt, und eine Lötpaste von Silberlot wird auf die Innenfläche der Verbindungselemente
aufgebracht oder auch auf die Rahmenseitenteile, bevor die Verbindungselemente über
die Rahmenseitenteile geschoben werden. Die zusammengesetzten Teile werden dann ebenfalls durch
einen Ofen mit Schutzgasatmosphäre hindurchgeleitet·
Statt des Lötvorganges kann die Verbindung auch durch Schweißen oder mechanische Mittel vorgenommen werden.
Um ein Rahmenteil in ein dehnbares Glied
einzubauen , wird ein inneres Glied zwischen die Rahmenseitenteile eingesetzt. Dieses innere Glied
weist mit Zwischenraum ein oberes und ein unteres Element und ein Endteil auf,das im Raum zwischen
den Rahmenendteilen angeordnet ist, wobei die
Flansche oder Führungselemente der Rahmenseitenteile in Öffnungen in den gegenüberliegenden Seiten
des inneren Gliedes hineinragen. Zwischen des Endteil
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des inneren Gliedes und eines der Rahmenendteile wird ein federndes Element, ζ. Β· eine Z-Peder eingespannt,
die dann das Rahmenendteil von dem Endelement des inneren Gliedes abdrückt.
Um das gesamte Armbandglied nun fertig zu stellen, wird eine Ornamentplatte aus Gold, rostfreiem Stahl,
Silber oder einen sonstigen Material, das zu der Oberflächengestaltung der Verbindungsteile paßt,
über das innere Glied hinübergeschnappt·
Das so entstandene Glied kann als Teil eines
dehnbaren Bandes oder dehnbaren Uhrarmbandes dann durch Zug gedehnt werden, dejr an einem Ende des
Rahmenteil, das sich nicht innerhalb des inneren Gliedes befindet, angreift, wodurch die Feder dann
P zusammengedrückt wird, und wenn der Zug nachläßt, stellt die Feder das Rahmenteil automatisch wieder
so zurück, daß das gesamte Glied zusammengezogen ist, so daß das Armband elastisch das Handgelenk
des Trägers umspannt.
Die Anwendung eines derartigen dehnbaren Gliedes ist nicht auf eine einzelne Schnalle beschränkt, son-
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:■ -.9 -
dern es können mehrere derartige dehnbare Glieder,
nach der Erfindung aneinander gehängt werden, um ein dehnbares Uhrarmband, ein Erkennungsarmband
oder ein sonstiges dehnbares Armband zu bilden· Es ist für den Fachmann erkennbar, daß mit der Erfindung ein Glied geschaffen worden ist, das billig
herzustellen ist, das in seiner äußeren Gestaltung überaus vielfältig ist, das dauerhaft und außerdem
im Gebrauch zufrMensteilend ist·
In der nun folgenden Beschreibung wird an Hand.
der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
näher erläutert· Es zeigen:
Pig· 1 eine Draufsicht auf eine dehnbare
Schnalle, die aus zwei dehnbaren Gliedern gemäß der Erfindung zusammengesetzt ist und von der die mit omamentaler
Gestaltung versehene Deckkappe entfernt ist;
Fig· 2 im vergrößerten Maßstab einen Schnitt nach der Linie Il/H in Fig. 1;
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linielll/Iliiin
Fig. 1;
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Schnalle aus der
Fig. 1 in ausgedehntem Zustand;
Fig. 5 in perspektivischer Ansicht zwei in Längsrichtung
gebogene Rahmenteile, die aufeinander liegen und über deren eine Seite ein
ornamental gestaltetes Verbindungsglied zum Teil übergeschoben ist;
'■'■■: -'■ :■■■ '.■■.· - ίο- ;-■.' :
Pig· 6 eine perspektivische Ansicht der Schnalle nach den Fig. 1 - 4 in verkleinertem Maßstab,
über die eine ornamental gestaltete Deckkappe zur Abdeckung der inneren Glieder gehalten ist;
Fig. 7 in perspektivischer Ansicht ein anderes
Ausführungsbeispiel einer Schnalle, die sowohl ein dehnbares als auch ein nicht
. dehnbares Glied aufweist, wobei die Verschlußspange, die als ornamentale Abschlußkappe
dient, zum Teil geöffnet ist;und
Fig. 8 die Schnalle nach Pig. 7 , bei der die Verschlußspange
zugeschnapt ist und das dehnbare Glied ausgezogen ist;einige Teile sind
zur Darstellung von Einzelheiten dabei aufgebrochen.
In den Fig. 1-6 der Zeichnung ist eine dehnbare Schnalle für ein Uhrarmband gezeigt, bei der der dehnbare
Teil 10 aus zwei Abschnitten 11 und 12 besteht, die durch ein inneres Glied IJ mit ihren Enden aneinanderstehend
gehalten sind.
Wie aus den Fig. 2 und 5 erkennbar, weist der dehnbare
Abschnitt 11 einen ersten, im wesentlichen rechteckigen Rahmen 20 auf, der auf einen zweiten im wesentlichen
rechteckigen Rahmen 50 aufgelegt ist, und diese
beiden Rahmenteile werden durch ein Paar Verbindungselemente 40 (von denen in Fig. 5 nur eines gezeigt ist)
zusammengehalten. .
- 11 ί O ä 8 3 1 / O 2 6 9
- ■;■ - 11 -
Der erste Rahmenteil 20 besteht aus einem Paar in Längsrichtung gebogener Seitenglieder 20 A und 20 B,
einem Paar mit Abstand zueinander angeordneter Endglieder
20 C und 20 D und längsverlaufender Seitenflansche
20 E und 20 F·
Der zweite Rahmenteil 30 besteht aus einem Paar
voneinander in Abstand befindlicher, in Längsrichtung
gebogener Seitenteile 30 A und 30 B, einem Paar in Abstand befindlicher Endteile 30 C und 30 D und in Längsrichtung verlaufender Seitenflansehe 30 E und 30 P.
Diese Rahmenteile können aus rostfreiem Stahl oder sonst einem relativ billigen Material durch Ausstanzen der Rohlinge , Blurch-Stoßen und Formen gebildet
werden.
Die Rahmenteile werden durch ein Paar in Längsrichtung gekrümmter Verbindungsglieder kO zusammengehalten·
Jedes Verbindungsglied besteht aus einer Seitenwand 40 A, oberen und unteren Planschen 40 B und
40 C, die von den oberen und unteren Kanten der Seiten-
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wand 4O A einwärts verlaufen,und einem Paar innerer
Flansche 40 D und 40 E» Der Flansch 40 D erstreckt
sich vom oberen Flansch 40 B nach abwärts, und der Flansch 40 E erstreckt sich vom unteren Flansch 40 C
nach oben, wie dies aus Fig. 2 zu erkennen ist* ψ Diese Verbindungsglieder sind im großen und ganzen
C-förmig im Querschnitt, wie man aus Fig» 2 und Fig. 6 erkennen kann.
Wenn die Schnalle das Aussehen von Gold haben soll, dann werden die Verbindungsglieder aus einem
Goldband hergestellt» Bevor diese Verbindungsglieder ausgestanzt und geformt werden, wird auf die
Unterseite des Bandes eine Silberlotschicht aufge- * bracht, was z· B» durch Aufwalzen erfolgen kann.
Es hat sich herausgestellt, daß die Dicke dieser Silberlotschicht nur etwa 0,008 - 0,01 mm zu sein
braucht·
Nachdem die Verbindungsglieder geformt sind, werden sie über die ctufeinanderllegenden Rahmenseitenteile
20 A, JO A und 20 B, JO B geschoben.
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wie dies aus Fig. 5 zu erkennen ist.
Die gesamte Anordnung wird dann durch einen
mit Schutzgasatmosphäre versehenen Ofen auf einem
Förderer hindurchgefördert· Die Atmosphäre kann Wasserstoff oder dissoziertes Ammoniak sein, damit
die Metallteile keine unerwünschte Färbung annehmen.
Die Temperatur im Ofen beträgt etwa 800 GrSd C.
Durch diesen Lötvorgang werden die Verbindungsglieder fest mit den Rahmenelementen
verbunden, und folglich sind die Rahmenelemente
dann in der übereinanderliegenden Anordnung fest
miteinander verhaftet.
Soll ein derartiges Glied das Aussehen von rostfreiem Stahl haben, so werden die Verbindungsglieder
aus einem rostfreien Stahlband hergestellt^ und auf die Innenflächen der Verbindungsglieder oder
auf die Rahmenseitenteile wird vor dem Überschieben der Verbindungsglieder über die Rahmenseitenteile eine
Silberlotpaste aufgestrichen. Die zusammengesetzten Teile
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■2.0 3S
werden dann durch einen in ähnlicher Weise mit Schutzgasatmosphäre
versehenen Ofen hindurchgeleitet, um sie miteinander zu verlöten.
Die Teile können auch miteinander verschweißt oder .»
t durch mechanische Mittel miteinander verbunden werden
anstelle des Verlötens»
Der andere dehnbare Abschnitt 12 ist identisch zum dehnbaren Abschnitt 11. Er ist in der zusammengebauten Schnalle nur in der entgegengesetzten Rieh- \
tung angeordnet, so daß die Rahmenendteile 20 C und 50 C den Rahmenendteilen 20 C und 50 C des dehnbaren
Abschnitts 11 gegenüberstehen, wie diesFiguren 1,3 und 4 zeigen·
Das innere Glied IJ ist so gestaltet, daß es
die übereinanderliegenden Flansche 20 E* 50 E und
20 F, 30 F der Rahmenteile der Abschnitte 11 und
12 gleitbar aufnimmt und Z-Federn 14 A und 14D in
sich birgt, so daß beim Ziehen an den Rahmenendteilen 20 D und 30 D die Rahmenteile 11 und 12 aus
der zusammengezogenen Stellung, wie sie in den Fig»
die übereinanderliegenden Flansche 20 E* 50 E und
20 F, 30 F der Rahmenteile der Abschnitte 11 und
12 gleitbar aufnimmt und Z-Federn 14 A und 14D in
sich birgt, so daß beim Ziehen an den Rahmenendteilen 20 D und 30 D die Rahmenteile 11 und 12 aus
der zusammengezogenen Stellung, wie sie in den Fig»
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1,J und 6 gezeigt ist, in die ausgedehnte Stellung
der Schnalle gerückt werden können, die in Fig. 4 wiedergegeben ist. Wenn die Zugkraft nachläßt, kehren
die Rahmenteile unter der Einwirkung der Federn wieder
in die zusammengezogene Lage zurück.
Das innere Glied IJ weist obere Teile IJ A und
IJ B, die Endteile IJ C und IJ D, das untere Teil
IJ E und sich abwärts erstreckende Anschlagelemente oder Flansche IJ F auf, Die dargestellten Löcher
IJ G und IJ H können auch fortgelassen werden.
Die übereinanderliegenden Flansche 20 E, JO E und 20 F, JO F treten an den offenen Seiten des inneren
Gliedes IJ in dieses ein und dienen zur Führung der
Rahmenteile der Abschnitte 11 und 12 bei der Relativbewegung
aus dem zusammengezogenen in den ausgedehnten
Zuäand und umgekehrt.
Die Z-Feder 14 A ist zwischen das Endteil IJ C
des inneren Gliedes und die Rahmenendteile 20 C und JO C
des Rahmenabschnitts 11 eingespannt und drückt den
■" 4
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Rahmenteil vom Endteil des inneren Gliedes ab,
wie dies in den Fig. 1 und 5 zu sehen ist. Beim
Ausdehnen des Gliedes wird die Z-Feder zusammengedrückt (wie Fig.5 zeigt), und wenn die Zugkraft
nachläßt, stellt die Feder das Rahmenteil wieder in die zusammengezogene Lage des
Gliedes zurück.
Die Z-Feder 14 B ist zwischen das Endteil des inneren Gliedes 15.D und die übereinanderliegenden
Rahmenendteile 20 C und 50 C des
Rahmenabschnitts 12 eingespannt, was aus den Fig.
1 und 5 zuerkennen ist, und sie wirkt in derselben
Weise wie die Feder im Abschnitt 11.
ι ■ _
Die Abschlagelemente 15 F dienen dazu, daß
die Rahmenendteile der beiden Abschnitte 11 und nicht miteinander in Berührung kommen, wenn die Gesamtanordnung zusammengezogen ist.
Das innere Glied kann aus rostfreiem Stahl oder
einem sonstigen geeigneten Material hergestellt sein,
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Um der Schnalle ihr endgültiges Aussehen zu geben,
wird eine ornamentale Kappe 15 (Fig. 6) auf die Deckwand des inneren Gliedes aufgesprengt. Diese '
Kappe besteht aus einem Material, dasfür das Material der Verbindungselemente 40 paßt. Sind diese
z. B. aus Gold hergestellt, so wird auch die Kappe aus Gold gemacht.
Die Enden eines Uhrarmbands können mit den Rahmenendteilen 20 D und30 D auf jede beliebige geeignete
Weise verbunden sein, wodurch ein Uhrarmband dann mit einem dehnbaren Schnallenglied ausgerüstet
ist.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Schnalle,
die sowohl ein nicht dehnbares als auch ein dehnbares
Glied gemäß der Erfindung aufweist,ist in den Fig.
7 und 8 gezeigt· Der dehnbare Abschnitt 50 dieses
Ausführungsbeispiels entspricht genau dem Abschnitt 12 des zuerst beschriebenen Ausführungsbeispiels.
Die Deckwand und die Endwand 60 B bzw· 60 D des inneren
Gliedteils 60 dieses Ausführungsbeispiels sind der
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Deckwand und der Endwand 13 B und 13 D des erst beschriebenen
Ausführungsbeispiels gleich, während die untere Wand eine kurze Verlängerung 60 K aufweist,
an die die ornamentale Kappe 70 mit einem
Schaniergelenk Jl drehbar angelenkt ist«
Das nächst dehnbare Glied weist ein Paar übereinander angeordneter, in Längsrichtung gebogener
Rahmenteile 80 und 90 auf, die den Rahmenteilen 20 und 30 des ersten Ausführungsbeispiels
gleich sind mit der Ausnahme, daß sie keine sich einwärts erstreckende Flansche 20 E und 20 F bzw»
30 E und 30 F haben. Zu den Rhmenendteilen 80 C,
90 C und 80 D, 90 D gesellt sich noch ein Rahmenquerteil
80 J, 90 J, der sich inzwischen den Rahrnenseitenteilen
80 A, 80 D und 90 A und 90 D erstreckt.» Dieser Rehmenquerteil nimmt die ornamentale Kappe
70 auf, um das nicht dehnbare Glied im gewünschten Abstand von dem angrenzten Ende des dehnbaren Abschnitts 50 zu halten.
Die Rahmenseitenteile 80 A, 90 A und 80 B, 90 B
sind, mit ihren Frontseiten aufeinanderliegend, durch
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in Längsrichtung gekrümmte Verbindungselemente 70 in
derselben Weise wie beim ersten Ausführungsbeispiel zusammengehalten.
Die gelenkig angebrachte Abdeckkappe ist lösbar mit dem nicht dehnbaren Glied 80 verbunden, indem
ihr Ende durch einen Schlitz 81 hindurchgeschoben wird, der sich zwischen dem Rahmenendteil 80 D,
90 D und dem Rahmenquerteil 80 J, 90 J auftut, woraufhin
die Kappe dann in eine Lage geschlossen wird, die in Fig. 8 gezeigt ist, in welcher das Kappenende 71 A über die Endwand 60 D des inneren Gliedes
60 hinüberschnappt.
Zum öffnen der Schnalle zum Zwecke, die Uhr vom Arm abzunehmen, hakt man mit dem Fingernagel
unter den Endvorsprung 72 und löst damit den Endflansch 71 A vom Ende 60 D des inneren Gliedes, so
daß die Kappe dann in ihrer Offenstellung geschwungen und aus dem Schlitz 81 herausgezogen werden kann,
auf welche Weise sie dann vom nicht dehnbaren Glied getrennt wird.
- 20 -
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Das einzelne öehnbare Glied 50 dieses Ausführungs·
beispiels hat dieselbe Funktion wie die dehnbaren Glieder 11 und 12 beim ersten Ausführungsbeispiel, so daß
das Uhrarmband von Trägern mit unterschiedlichem Handgelenkumfang getragen werden kann»
Die Erfindung umfaßt sowohl nicht dehnbare als
auch dehnbare Glieder, die in sehr wirtschaftlicher
Weise hergestellt werden können s die mit niedrigen
Herstellungskosten verschiedenes Aussehen haben können und die dauerhaft und im Gebrauch völlig zufriedenstellend
sindβ ·
Die drei beschriebenen Beispiels stehen nur erläuternd für weitere mögliche Ausführungsbeispiele,
die ohne weiteres im Rahmen der Erfindung gegenüber den beschriebenen und dargestellten Beispielen Ab«=
Wandlungen erfahren können©
- 21 -
1098 3 1 /0.26 9
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH EI
1/ Glied für eine Schnalle, ein Armband oder/ ■■■.." " ■ : ■ : ■■ ■ ■- ■'. ' -^■'dergleichen, gekennzeichnet durch ein erstes, im wesentlichen rechteckiges Rahmenelement (20) mit einem Paar voneinander im Abstand befindlicher, in Längsrichtung gebogener Seitenteile (20 A, 20 B) und einem Paar im Abstand befindlicher Endteile (20 C, 20 D), die die Enden der Seitenteile miteinander verbinden, und. ein zweites, im wesentlichen rechteckiges Rahmenelement (50) mit einem Paar voneinander im Abstand befindlicher, in Längsrichtung gebogener Seltenteile (JO A, JO B) und einem Paar im Abstand befindlicher Endteile (30 C, 30 D), die die Enden der Seitenteile miteinander verbinden, welche ersten und zweiten Rahmenelemente (20, 30) aufeinander gelegt sind mit den aneinander grenzenden Flächen der in Längsrichtung gebogenen Seitenteile, Mittel, die das erste und das zweite Rahmenelement (20,30) in der aufeinanderliegenden Stellung halten und ein Paar in Längsrichtung gebogener Verbindungsglieder (kO)aufweisen, von denen jedes■■'■'.-.'■■■'" --..■ '': ■■ - 22 -109831/0269035366eine Seitenwand (4o A) benachbart den Außenflächen eines Paares der in Längsrichtunggpbogenen Rahmenteile (20 A, 30 A; 20 B, 30 B) und obere und untere Planschen (2K) B, 40 C) aufweisen, die sich von den ^ oberen und unteren Kanten der Seitenwand (40 A) benachbart den oberen und unteren Flächen der Rahmenseitenteile einwärts erstrecken, und Mittel zur Verbindung der Verbindungsglieder (40) mit den ersten und den zweiten Rahmenseitenteileno2. Glied nach Anspruch Ij, dadurch gekenn= zeichnet, daß jedes Verbindungsglied (4o) ein Paar innere Plansche aufweist, von denen sich einer abwärts h vom oberen Flansch (40 B) und der andere aufwärts vom unteren Plansch (40 C) erstreckt^und daß die inneren Plansche benachbart den inneren Flächen der ersten und zweiten Rahmenseitenteile angeordnet sind®3„ Glied nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Verbinden einen Lot» mittelfilm aufweisen»V 23 -.109 83 1/02694. Glied nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet, daß-die Mittel zum Verbinden ein Schweißmittel aufweisen.5· Glied nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Verbinden mechanischer Art sind,6. Glied nach Anspruch 1. oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsglieder einen im wesentlichen Gtförmigen Querschnitt haben.7. Glied nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsglieder aus ornamental gestalterischem Material bestehen.8. Dehnbares Glied für eine Schnalle, Spange oder ein Armband oder dergleichen ,gekennzeichnet durch ein erstes, im wesentlichen rechteckiges Rahmenelement (20) mit einem Paar voneinander im Abstand befindlicher, in Längsrichtung gebogener Seitenteile (20 A, 20 B) und einem Paar im Abstand be-109831/0269findlicher Endteile (20 C, 20 D), die die Enden der Seitenteile verbinden, einen zweiten im wesentlichen rechteckigen Rahmen (50) mit einem Paar voneinander im Abstand befindlicher, in Längsrichtung gebogener Seitenteile (50 A, 30 B) und" einem Paar im Abstand befindlicher Endteile (50 C, 50 D), die die Enden der Seitenteile verbinden, wobei wenigstens ein Paar gegenüberliegender Seitenteile Führungsmittel (20 E, 20 F, 30 E, 50 F ) aufweisen, die sich von den Seitenteilen einwärts erstrecken, der erste und zweite Rahmen (20, 50) mit benachbarten Seiten der in Längsrichtung gebogenen Seitenteile aufeinander gelegt sind, Mittel zum Halten des ersten und zweiten Rahmens (20, 50) in der Übereinandergelegten Stellung, t die ein Paar in Längsrichtung gebogener Verbindungsglieder (40) aufweisen, von denen jedes eine Seitenwand (40 A), benachbart den Außenflächen der Rahmenseitenteile, und obere und untere Flansche aufweist, die sich einwärts vom oberen und unteren Rand der Seitenwand erstrecken und der unteren Fläche bzw, der oberen Fläche der Rahmenseitenteile benachbart liegen,-85-109831/0269Mittel zum Befestigen der Verbindungsglieder am ersten und zweiten Rahmenseitenteil, ein inneres Glied (13) zwischen den Rahmenseitenteilen mit oberen und unteren Teilen (I5 A, I5 F) und einem Endteil (Ij5 D) die im Raum zwischen den Rahmenendteilen liegen, während die FüMungsmittel sich in Öffnungen ^in den Seiten der inneren Glieder zwischen die oberen und unteren Teile hineinerstrecken, und federnde Mittel(l4 A, 14 B), die zwischen das Endteile (I3 D) des inneren Gliedes und die Rahmenendteile eingespannt sLucfc und diese auseinander drücken.9. Dehnbares Glied nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Verbindungselement (4o) ein Paar innerer Flansche aufweist, von denen sich einer abwärts vom oberen Flansch (40 D) und der andere aufwärts vom unteren Flansch (40 C) erstreckt und beide innere Flansche der Innenfläche der ersten und zweiten Rahmen-seltenteile benachbart sind.10. Dehnbares Glied nach Anspruch 8, dadurch- 26 109831/02 69gekennzeichnet, daß die Mittel zum Befestigen der VErbindungsglieder ein Lotmittelfilm sind.11. Dehnbares Glied nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel zum Befestigen der Verbindungsglieder ein Schweißmittel sind.12, Dehnbares Glied nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Befestigen mechanischer Art sind.15. Dehnbares Glied nach Anspruch -8, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsglied im wesentlichen C-förmigen Querschnitt hat.14. Dehnbares Glied nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsglied aus ornamental gestaltetem Material besteht.15. Dehnbares Glied nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, das die federnden Mittel eine Z-Feder sind.- 27 -10 9 8 3 1/026916. Dehnbares Glied nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine ornamental gestaltete Kappe (1-5) zwischen die Rahmenseitenteile und auf das obere Teil des inneren Gliedes aufgesetzt ist.17· Dehnbares Glied nach Ansprcjuh 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter äußerer, im wesentlichen rechteckiger Rahmen mit seinem Ende gegen das Ende des ersten Rahmens gesetzt ist, während das innere Glied eine Verlängerung aufweist, mit welcher es zwischen die Rahmenseitenteile des zweiten Rahmens hineinragt und ein Endteil aufweist, da£ im Raum zwischen den Endteilen des zweiten Rahmens liegt, sowie zweite federnde Mittel vorgesehen sind, die zwischen das Endteil der Verlängerung des inneren Gliedes und eines der Endteile des zweiten äußeren Rahmens eingespannt sindt, um das eine Rahmenendteil vom Endteil der Verlängerung des inneren Gliedes abzudrücken,- 28 -109831/026920353b.18. Dehnbares Glied nach Anspruch 17* gekennzeichnet durch Anschlagmittel auf dem inneren Glied zur Begrenzung der Bewegung des einen Endteils des Außenrahmens vom Endteil des inneren Gliedes und von der Verlängerung des inneren Gliedes,109831/0269Leerseite
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