DE2035015C3 - Photographischer Film mit einem Schichtträger, einer lichtempfindlichen Halogensilber-Gelatine-Emulsionsschicht auf der Vorderseite des Trägers und Schutzschichten auf der Rückseite des Trägers - Google Patents
Photographischer Film mit einem Schichtträger, einer lichtempfindlichen Halogensilber-Gelatine-Emulsionsschicht auf der Vorderseite des Trägers und Schutzschichten auf der Rückseite des TrägersInfo
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- DE2035015C3 DE2035015C3 DE19702035015 DE2035015A DE2035015C3 DE 2035015 C3 DE2035015 C3 DE 2035015C3 DE 19702035015 DE19702035015 DE 19702035015 DE 2035015 A DE2035015 A DE 2035015A DE 2035015 C3 DE2035015 C3 DE 2035015C3
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Description
Die Erfindung betrifft einen photographischen Film mit einem Schichtträger, einer lichtempfindlichen :o
Halogensilber-Gelatine-Emulsionsschicht auf der Vorderseite des Trägers und Schutzschichten auf der
Rückseite des Trägers, der eine verbesserte Beständigkeit gegen die Entstehung von Kratzern und gegen
elektrostatische Aufladung aufweist. 2s
Es ist bekannt, daß Cellulosetriacetat-, Polyäthylenterephthalat-
und ähnliche Kunststoffilme, die als Schichtträger für photographische Filme verwendet
werden, die Neigung haben, beim Reiben an den verschiedensten Vorrichtungen Kratzer zu erhalten. Sie
haben auch den Nachteil, daß während der Herstellung oder der Verwendung der daraus hergestellte photographischen
Filme als Folge der Reibung an den Herstellungsvorrichtungen, in photographischen Kameras,
Entwicklungsvorrichtungen oder Kopiervorrichtun- ^ gen Kratzer entstehen. Wenn solche photographische
Filme kopien oder vergrößert werden, treten auf den Kopien oder Vergrößerungen unerwünschte Abbildungen
dieser Kratzer auf, wodurch die Bildqualität beeinträchtigt wird.
Solche Kunststoffilme haben ferner den Nachteil, daß sie sich beim Abrollen elektrisch aufladen, so daß bei
photographischen Filmen, in denen solche Kunststoffilme als Träger verwendet werden, die Gefahr besteht,
daß auch diese durch Reibung oder beim Abrollen stark elektrostatisch aufgeladen werden, was zur Folge hat,
daß Staub an den Filmoberflächen absorbiert wird, wodurch wiederum Kratzer hervorgerufen werden oder
die photographischen Eigenschaften beeinträchtigt werden. Wenn solche photographische Filme genügend so
stark aufgeladen worden sind, entstehen in ihren lichtempfindlichen Schichten durch elektrische Entladungen
hervorgerufene unerwünschte elektrostatische Markierungen, die zu einer Fleckenbildung führen.
Wenn solche photographische Filme kopiert werden, ss
weisen die dabei erhaltenen Kopien Spuren von Staub und elektrostatische Markierungen auf, wodurch die
Bildqualität stark beeinträchtigt wird.
Man hai bereits auf die verschiedenste Art und Weise
versucht, diese Nachteile zu vermeiden. So ist es do
beispielsweise bekannt, auf die Oberfläche eines Kunststoffilmes eine Schicht aus einem Vinylacetat/Vinylchlorid-Mischpolymerisat,
die ein antistatisches Mittel enthält, aufzubringen. Es können auch zwei Schichten auf den Kunststoffilm aufgebracht werden,
<>s von denen die eine aus dem Vinylacetat/Vinylchlorid-Mischpolymerisat
besteht und die andere ein Antistatikmittel enthält. Es ist auch bereits bekannt, anstelle des
Vinylacetat/Vinylchlorid-Mischpolymerisats ein Polyamid zu verwenden.
Diese bekannten Verfahren haben jedoch den Nachteil, daß das dabei verwendete antistatische Mittel
eine schlechte Verträglichkeit mit dem polymeren Harz aufweist, daß die aufgebrachten Schichten keine
ausreichende Haftung besitzen und daß durch das Aufbringen dieser Schichten die photographischen
Eigenschaften in der Weise beeinträchtigt werden, daß eine Desensibilisierung, eine Erhöhung der Schleierbildung
und eine Veränderung des Gamma-Wertes eintreten.
Es ist auch bereits besannt, Polyvinylacetat zur Herstellung antistatischer Schichten auf photographischen
Trägern zu verwenden (vgl. die deutschen Auslegeschriften 10 80 397 und 12 84 295) oder Phosphorsäureester
als antistatische Mittel in photographischen Filmen einzusetzen (vgl. die US-Patentschrift
24 20 610). Mit diesen bekannten Verfahren ist es jedoch nicht möglich, photographischen Filmen gleichzeitig
ausreichend gute Antistatikeigenschaften und eine ausreichend hohe Kratzbeständigkeit zu vermitteln.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, bei photographischen Filmen mit einem Schichtträger, einer lichtempfindlichen
Emulsionsschicht auf der Vorderseite des Trägers und Schutzschichten auf der Rückseite des
Trägers die Entstehung von Kratzern auf der Rückseite des Trägers zu verhindern und den antistatischen Effekt
zu verbessern.
Es wurde nun gefunden, daß diese Aufgabe bei einem photographischen Film der eingangs genannten Art
dadurch gelöst werden kann, daß er übereinander auf der Rückseite des Trägers eine erste Schicht aus einem
Polyvinylacetal mit 19 bis weniger als 50 Mol-% freien oder acetylierten OH-Gruppen, die ein beliebiges
übliches bekanntes Mattierungsmittel enthält, und eine zweite Schicht aus einem Polyvinylacetal mit 19 bis
weniger als 50 Mol-% freien oder acetylierten OH-Gruppen aufweist, die einen Phosphorsäureester
eines höheren aliphatischen Alkohols mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen oder ein Aminsal;: davon sowie
gegebenenfalls ein Mattierungsmittel enthält, wobei die Menge des in der ersten Schicht verwendeten
Polyvinylacetat 1 bis 10 g/m2 beträgt und die Menge des in der zweiten Schicht verwendeten Polyvinylacetat
10 bis 100 mg/m2 beträgt.
Der erfindungsgemäße photographische Film, der zwei Schutzschichten auf der Rückseite enthält, hat, wie
aus dem weiter unten folgenden Beispiel 5 hervorgeht, gegenüber den bekannten photographischen Filmen mit
nur einer Schutzschicht auf der Rückseile nicht nur den Vorteil, daß die Beständigkeit der Rückschicht gegen
Kratzerbildung besser ist, was zu qualitativ besseren Bildern führt (denn es ist dem Fachmanne bekannt, daß
Kratzer auf der Rückseite eines photographischen Filmes bei der Projektion des Filmes oder bei der
Herstellung von Bildabzügen die Bildqualität beeinträchtigen), sondern er hat auch eine bessere Haftung
zwischen den Schutzschichten und dem Schichtträger sowie ausgezeichnete antistatische Eigenschaften, trotz
seines höheren spezifischen Oberflächenwiderstandes, was ebenfalls zur Verbesserung der Bildqualität
beiträgt, weil dadurch die Entstehung von elektrostatischen Markierungen oder daraus resultierenden Flekken
in den Bildkopien vermieden werden. Wenn der Oberflächenglanz oder der Griff des erfindungsgemäßen
photographischen Films unbefriedigend ist oder beim Aufrollen bei hoher Temperatur ein unerwünschter
»Offsei-Effekt« auftritt, ist es zweckmäßig, in die
äußerste Rückschicht (zweite Schicht) auf dem Träger ein Mattierungsmittel einzuarbeiten.
Bei dem zur Herstellung der Schutzschichten des erfindungsgemäßen photographischen Films verwendeten
Polyvinylacetat handelt es sich um ein Harz, das 19 bis <50 Mol-% freie oder acetylierte OH-Gruppen
enthält. Ein solches Polyvinylacetal wird in der Regel dadurch hergestellt, daß man einen Polyvinylalkohol mit
einem oder mehreren Aldehyden, wie Formaldehyd, Acetaldehyd, Butyraldehyd, Benzaldehyd, Methylbenzaldehyd
und Methoxybenzaldehyd, umsetzt. In diesem Falle hat die Vinylalkoholkomponente die Neigung, in
dem dabei erhaltenen Polyvinylacetal zu verbleiben. In dem erfindungsgemäß verwendeten Polyvinylacetal
kann diese Alkoholkomponente so wie sie ist belassen werden oder sie kann durch Veresterung oder auf
ähnliche Weise modifiziert werden.
Das für die Herstellung der ersten Schutzschicht verwendete Polyvinylacetal kann identisch oder verschieden
sein von demjenigen, das für die Herstellung der zweiten Schutzschicht verwendet wird, so lange die
erste Schicht eine größere Dicke aufweist als die zweite Schicht.
Bei dem erfindungsgemäß verwendeten Mattierungsmittel handelt es sich vorzugsweise um ein organisches
Mattierungsmittel, das hauptsächlich aus einem Perlpolymerisationsprodukt von Styrol oder Methylmethacrylaten
besteht. Es können aber auch Siliciumdioxid, Titandioxid, Bariumsulfat oder ähnliche anorganische
Mattierungsmittel verwendet werden. Der Teilchendurchmesser dieser Mattierungsmittel liegt vorzugsweise
innerhalb des Bereiches von 1 bis 10 μ. Wenn der Teilchendurchmesser gering ist, muß das Mattierungsmittel
in großen Mengen verwendet werden, während dann, wenn er groß ist, dieses in geringen Mengen
eingesetzt werden kann. Zweckmäßig wird das Mattierungsmittel in einer Menge von 0,5 bis 50, vorzugsweise
von 2 bis 20 mg/m2 verwendet. Gewünschtenfalls oder erforderlichenfalls (siehe oben) kann das Mattierungsmittel,
wie z. B. Siliciumdioxid oder ein ähnliches Mattierungsmittel, auch in der zweiten Schutzschicht
dispergiert sein. In diesem Falle liegt der Teilchendurchmesser des Mattierungsmittels zweckmäßig unter 1 μ.
Bei den erfindungsgemäß verwendeten Phosphorsäureestern handelt es sich un Phosphorsäurester eines
höheren aliphatischen Alkohols mit 8 bis 22, vorzugsweise 12 bis 18 Kohlenstoffatomen. Sie werden
entweder als solche oder in Form eines Aminsalzes eingesetzt. Beispiele für erfindungsgemäß verwendbare
Phosphorsäureester sind Monolauryl-, Dilauryl-, Trilauryl-,
Monohexadecyl-, Dihexadecyl-, Trihexadecyl-, Monooctadecyl-, Dioctadecyl-, Trioctadecyl-, Monobutylphenyl-,
Dibutylphenyl-, Monononylphenyl- und Dinonylphenylphosphat. Diese werden entweder als
solche oder in Form eines Triethanolamin-, Diäthanolamin-, Monoäthanolamin-, Triäthylamin-, Diäthylainin-,
Monoäthylamin-Salzes oder in Form eines ähnlichen Aminsalzes eingesetzt. Die Phosphorsäureester oder
ίο deren Aminsalze werden zweckmäßig in einer Menge
von 5 bis 30 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der zweiten Polyvinylacetalschicht, eingesetzt.
Die den Phosphorsäureester eines höheren Alkohols und/oder das Mattierungsmittel enthaltenden Polyvinyli
acetalschichten können in der Weise auf den Kunststoffträger aufgebracht werden, daß das Polyvinylacetal in
einem geeigneten Lösungsmittel gelöst und die dabei erhaltene Lösung unter Anwendung üblicher Verfahren,
z. B. durch Beschichten, Aufsprühen oder Eintauchen, auf die rückwärtige Oberfläche des Kunststoffträgers
aufgebracht und dann getrocknet wird.
Der dabei erhaltene Kunststoffträger wird auf der Seite, die keine Polyvinylacetal-Schicht aufweist, unter
Anwendung bekannter Verfahren mit einer üblichen photographischen lichtempfindlichen Schicht versehen
unter Bildung des photographischen Films der Erfindung. Dieser photographische Film hat gegenüber den
bekannten photographischen Filmen nicht nur den Vorteil, daß er eine wesentlich höhere Beständigkeit
gegen Kratzerbildung durch Reiben an verschiedenen Voriichtungen aufweist, sondern es wird auch die
Bildung einer elektrostatischen Aufladung durch Reibung oder Abrollen verhindert, ohne daß dadurch die
sonstigen photographsichen Eigenschaften des Films
is beeinträchtigt werden, d. h. ohne daß die Empfindlichkeit
herabgesetzt, die Schleierbildung erhöht und der Gamma-Wert verändert werden.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele erläutert.
Ein Polyvinylalkohol mit einem Acetylierungsgrad
4S von 12 Mol-% wurde in an sich bekannter Weise mit
Acetaldehyd umgesetzt, wobei ein Polyvinylacetal (I) mit einem Acetalisierungsgrad von 58 Mol-%, d. h. mit
einem Gehalt an freien oder acetylierten OH-Gruppen von 42 Mol-% und einem Acetylierungsgrad von 12
so Mol-% erhalten wurde. 10 g dieses Harzes wurden in einem Lösungsmittelgemisch aus 70 ml Methanol und
30 ml Aceton gelöst, wobei die Lösung (A) erhalten wurde. In der so hergestellten Lösung wurden 5 mg
eines Mattierungsmittels dispergiert, das durch Perlpo-
ss lymerisaton von Styrol erhalten worden war. Die dabei erhaltene Dispersion (B) wurde auf eine Seite eines
Cellulosetriacetat-Trägers in einer Menge von 50 ml/m2 aufgetragen und getrocknet, wobei ein Cellulosetriacetat-Träger
(1) erhalten wurde, der eine erste Schicht aufwies.
Daneben wurde ein weiterer Polyvinylalkohol in an sich bekannter Weise mit Benzaldehyd umgesetzt,
wobei ein Polyvinylacetal (2) mit einem Benzalisierungsgrad von 75 Mol-% erhalten wurde. 400 mg des Harzes
fts (11) und 30 mg Triäthanolamindilaurylphosphat wurden
in einem Lösungsmittelgemisch, bestehend aus 50 ml Benzol, 10 ml Äthylenchlorid und 40 ml Tetrachlorkohlenstoff,
gelöst, wobei eine Lösung fperhalten wurde.
Die Lösung (C) wurde auf die erste Schicht, die auf dem Träger (1) aufgebracht worden war, in einer Menge
von 20 ml/m2 aufgetragen und dann getrocknet unter Bildung einer zweiten Schicht. Auf iiese Weise wurde
ein Cellulosetriacetatträger (2) mit der ersten und der zweiten Schicht erhalten. Der T rager (2) wurde auf der
nicht beschichteten Seite substriert. Auf die Substrierschicht (Haftschicht) wurde eine lichtempfindliche
Emulsion aufgetragen und getrocknet, wobei ein photographischer Film (a) gemäß der Erfindung
erhalten wurde. Der photographische Film (a) wurde unter einer Reihe von Bedingungen getestet, wobei
unter Verwendung einer Kamera photographische Aufnahmen gemacht wurden. Dann wurde er entwickelt
und kopien. Das Ergebnis war derart, daß das erhaltene kopierte Bild im wesentlichen frei von Spuren, von
Kratzern, statischen Flecken und Staub war. Die zur Durchführung des Tests angewendeten Bedingungen
sind in dem weiter unten folgenden Beispiel 5 angegeben.
Zum Vergleich wurden außerdem hergestellt: ein photographischer Film (b) unter Verwendung des
Trägers (1); ein photographischer Film (c) unter Verwendung eines Trägers, der nur die zweite Schicht
aufweist; ein photographischer Film (d) unter Verwendung eines Ti agers, bei dem auf die erste Schicht des
Trägers (1) eine Lösung aufgetragen wurde, die in gleicher Weise wie im Falle der Lösung (C) hergestellt
worden war, jedoch mit der Abänderung, daß das Triäthanolamindilaurylphosphat nicht verwendet wurde;
ein photographischer Film (e) unter Verwendung eines Trägers, bei dem die obenerwähnte Lösung (C) auf
eine Schicht aufgetragen und getrocknet wurde, die derart erzeugt worden war, daß die obengenannte
Lösung (A) auf einen Cellulosetriacetat-Träger aufgetragen und getrocknet wurde; ein photographischer
Film (f) unter Verwendung eines Trägers, bei dem die obengenannte Lösung (A) auf einen Cellulosetriacetat-Träger
aufgetragen wurde; und photographischer Film (g) unter Verwendung eines Trägers, bei dem auf einen
Cellulosetriacetat-Träger in gleicher Weise wie im Falle der obengenannten Lösung (Qeine Lösung aufgebracht
wurde, wobei jedoch das Triäthanolamindilaurylphosphat nicht verwendet wurde, und die Lösung dann
getrocknet wurde.
Die so erhaltenen photographischen Filme wurden dann in gleicher Weise wie im Falle des oben
beschriebenen photographischen Films (a) gemäß der Erfindung behandelt, wobei beträchtliche Spuren von
Kratzern, statischen Markierungen und Staub beobachtet wurden, wenn unter Verwendung dieser photographischen
Filme (b) bis (g) Kopierbilder hergestellt wurden.
4 g eines Polyvinylacetat mit einer.i Formalinierungsgrad
von 81 Mol-%, d. h. mit einem Gehalt an freien oder acetylierten OH-Gruppen von 19 Mol-%, (III)
wurde in einem Lösungsmittelgemisch, enthaltend 40 ml Chloroform, 40 ml Aceton, 5 ml Methanol und 15 ml
Tetrachlorkohlenstoff, gelöst unter Bildung einer Lösung (D). In dieser Lösung wurden 30 mg SiCh-Teilchen
mit einem durchschnittlichen Teilchendurchmesser von 3 μ dispergiei t. Die dabei erhaltene Dispersion (E)
wurde auf eine Seite eines Cellulosetriacetat-Trägers in einer Menge von 50 ml/m2 aufgetragen und dann
getrocknet, wobei ein Cellulosetriacetat-Träger (3) erhalten wurde, der eine erste Schicht aufwies.
Anschließend wurden 100 mg Polyvinylacetal (I), das gemäß Beispiel 1 erhalten wurde, und 20 mg eines 2 : 3
(Mol-Verhältnis-JGemisches von Triäthylamindihexadecylphosphat
und Träthylaminmonohexadecylphosphat in einem Lösungsmittelgemisch, enthaltend 70 ml
Äthanol und 30 ml Aceton, gelöst unter Bildung einer Lösung (F). Diese Lösung (F) wurde auf die erste Schicht
des Trägers (3) in einer Menge von 20 ml/m2 aufgetragen und dann getrocknet, wobei eine zweite
Schicht gebildet wurde und ein Cellulosetriacetat-Träger (4) erhalten wurde, der eine erste und eine zweite
Schicht enthielt. Der Träger (4) wurde auf der nicht beschichteten Seite substriert. Auf die Substrierschicht
wurde eine lichtempfindliche Emulsion aufgetragen und dann getrocknet, wobei ein photographischer Film (h)
gemäß der Erfindung erhalten wurde.
Der photographische Film (h) wurde in gleicher Weise wie im Beispie) 1 beschrieben behandelt, zur
Herstellung einer Bildkopie. Die so erhaltene Bildkopie war im wesentlichen frei von Spuren von Kratzern,
statischen Markierungen "nd Staub und wies keine Verschlechterung der photographischen Eigenschaften
auf.
Zum Vergleich wurden ferner hergestellt: ein photographischer Film (i) unter Verwendung des
Trägers (3); ein photographischer Film (j) unter
Verwendung eines Trägers, der nur die zweite Schicht aufwies; ein photographischer Film (k) unter Verwendung
eines Trägers, bei dem auf die erste Schicht des Trägers (3) eine Lösung aufgetragen wurde, die in
gleicher Weise wie im Falle der obengenannten Lösung (F) hergestellt worden war, wobei jedoch das Triäthylamindihexadecylphosphat
und das Triäthylaminmonohexadecylphosphat nicht verwendet wurden: ein photographischer
Film (I) unter Verwendung eines Trägers, bei dem die vorstehend genannte Lösung (F) auf eine
Schicht aufgetragen und getrocknet wurde, die dadurch erzeugt worden war, daß die obengenannte Lösung (D)
auf einen Cellulosetriacetatträger aufgetragen und getrocknet wurde; ein photographischer Film (mounter
Verwendung eines Trägers, bei dem die obengenannte Lösung (D) auf einen Cellulosetriacetatträger aufgetragen
und getrocknet wurde; sowie ein photographischer Film (η) unter Verwendung eines Trägers, bei dem auf
einen Cellulosetriacetatträger eine Lösung aufgetragen und getrocknet wurde, die in gleicher Weise wie im Falle
der obengenannten Lösung (F) hergestellt wurde, wobei jedoch Triäthylamindihexadecylphosphat und Triäthylaminmonohexadecylphosphat
nicht verwendet wurden.
Diese photographischen Filme wurden in gleicher Weise wie im Falle des vorstehend genannten
photographischen Films (h) gemäß der Erfindung behandelt, wobei beträchtliche Spuren von Kratzern,
statischen Markierungen und Staub auf den kopierten Bildern gefunden wurden, die mit den photographischen
Filmen (i)b\s ^hergestellt worden waren.
15 g des in Beispiel 2 erwähnten Polyvinylacetat wurden in einem Lösungsmittelgemisch, enthaltend
f,5 95 ml Äthylendichlorid und 5 ml Phenol, unter Bildung
einer Lösung (C) gelöst. In diese Lösung wurden 20 mg Bariumsulfat-Teilchen mit einem durchschnittlichen
Teilchendurchmesser von 1,5 u dispereiert. Die dabei
erhaltene Dispersion (H) wurde auf eine Seite eines Polyäthylenterephthalat-Trägers in einer Menge von
50 ml/m2 aufgetragen und dann getrocknet, wobei ein Polyäthylenterephthalat-Träger (5) erhalten wurde, der
eine erste Schicht aufwies.
Anschießend wurden 200 mg eines Polyvinylacetat mit einem Butyrierungsgrad von 60 ml%, d. h. mit einem
Gehalt an freien oder acetylierten OH-Gruppen von 40 Mol-%, 20 mg Triäthylenaminmonooctadecylphosphat
und 10 mg Triäthylaminmonobutylphenylphosphat in einem Lösungsmittelgemisch aus 50 ml Methanol und
50 ml Aceton gelöst, unter Bildung einer Lösung (I). Diese Lösung wurde auf die erste Schicht des Trägers
(5) in einer Menge von 20 ml/m2 aufgetragen, um eine zweite Schicht zu erzeugen, wobei ein Polyäthylenterephthalat-Träger
(6) erhalten wurde, der die erste und die zweite Schicht aufwies. Der Träger (6) wurde auf der
nicht beschichteten Seite substriert. Auf die Substrierschicht wurde eine lichtempfindliche Emulsion aufgebracht
und getrocknet, wobei ein photographischer Film (o)gemäß der Erfindung erhalten wurde.
Der photographische Film (o) wurde in gleicher Weise wie im Beispiel 1 beschrieben behandelt zur
Herstellung von Bildkopien. Die so erhaltenen Bildkopien waren im wesentlichen frei von Spuren von
Kratzern, statischen Markierungen und Staub, und sie zeigten keine Verschlechterung in bezug auf die
photographischen Eigenschaften.
Zum Vergleich wurden außerdem hergestellt: ein photographischer Film (p) unter Verwendung des
Trägers (5); ein photographischer Film (q) unter Verwendung eines Trägers, der nur die zweite Schicht
aufweist; ein photographischer Film (r) unter Verwendung eines Trägers, bei dem auf die erste Schicht des
Trägers (5) eine Lösung aufgetragen wurde, die in gleicher Weise wie im Falle der obengenannten Lösung
I) hergestellt worden war, wobei jedoch das Triäthylaminmonooctadecylphosphat
und Triäthylaminmonobutylphenylphosphat nicht verwendet wurden; ein photographischer Film (s) unter Verwendung eines
Trägers, bei dem die obengenannte Lösung (I) auf eine Schicht aufgetragen und getrocknet wurde, die dadurch
erhalten worden war. daß die obengenannte Lösung (C) auf einen Polyäthylenterephthalat-Träger aufgetragen
und getrocknet wurde; ein photographischer Film (t) unter Verwendung eines Trägers, bei dem die
obengenannte Lösung (G) auf einen Polyäthylenterephthalat-Träger
aufgetragen und getrocknet wurde; ein photographischer Film (u) unter Verwendung eines
Trägers, bei dem auf einen Polyäthylenterephthalat-Träger eine Lösung aufgebracht und getrocknet wurde,
die in gleicher Weise wie im Falle der obengenannten Lösung (I) erzeugt worden war, wobei jedoch das
Triäthylaminooctadecylphosphal und Triäthylaminmonobutylphenylphosphat nicht verwendet wurden.
Diese photographischen Filme wurden in gleicher Weise wie der photographische Film (o) gemäß der
Erfindung behandelt, wobei beträchtliche Kratzer, statische Markierungen und Staub auf den Kopien
erhalten wurden, die mit den photographischen Filmen (p)b\s ^hergestellt worden waren.
Der in Beispiel 1 verwendete Polyvinylalkohol mit einem Acetylierungsgrad von 12 Mol-% wurde auf an
sich bekannte Weise mit Acetaldehyd umgesetzt unter
Bildung eines Polyvinylacetat mit einem Acetalisicrungsgrad
von 50,5 Mol-% (d. h. mit einem Gehalt an freien oder acetylierten OH-Gruppen von 49,5 Mol-%)
und einem Acetylierungsgrad von 12 Mol-%. 10 g des dabei erhaltenen Harzes wurden in einem Lösungsmittelgemisch,
bestehend aus 70 ml Methanol und 30 ml Aceton, gelöst unter Bildung einer Lösung. In der dabei
erhaltenen Lösung wurden 5 mg eines Mattierungsmittel dispergiert, das durch Perlpolymerisation von Styrol
hergestellt worden war. Die dabei erhaltene Dispersion (I) wurde in Form einer Schicht auf eine Seite eines
Cellulosetriacetatträgers in einer Menge von 50 ml/m2 aufgebracht und dann getrocknet unter Bildung eines
Cellulosetriacetatfilmträgers (7), der eine erste Schicht aufwies. Die in Beispiel 1 hergestellte Lösung (C) wurde
auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 auf die erste Schicht auf dem Träger (7) aufgebracht und dann
getrocknet unter Bildung einer zweiten Schicht, wobei ein Cellulosetriacetatträger (8) erhalten wurde, der eine
erste und eine zweite Schicht aufwies.
Der so erhaltene beschichtete Träger (8) wurde auf seiner unbeschichteten Seite substriert (mit einer
Haftschicht versehen) und darauf wurde eine lichtempfindliche photographische Emulsionsschicht aufgebracht
und getrocknet unter Bildung eines erfindungsgemäßen lichtempfindlichen photographischen Films
Der so hergestellte photographische Film (3) wurde verschiedenen Testbedingungen unterworfen, wobei
durch Verwendung einer photographischen Kamera, durch Entwickeln und durch Abziehen Bildkopien
hergestellt wurden. Dabei wurde gefunden, daß die unter Verwendung dieses photographischen Films
hergestellte Bildkopie praktisch frei von Spuren von Kratzern, elektrostatischen Markierungen und Staub
war und daß keine Beeinträchtigung der photographischen Eigenschaften auftrat.
Zum Vergleich wurde außerdem ein photographischer Film hergestellt, wobei der Träger (7) auf die
gleiche Weise wie bei der Herstellung des erfindungsgemäßen photographischen Films (3) behandelt wurde. Bei
der Herstellung einer Bildkopie unter Verwendung des dabei erhaltenen photographischen Filmes traten
jedoch verschiedene Störungen auf wie im Falle der photographischen Filme (b)b\s (g)m Beispiel 1.
Um die Überlegenheit der erfindungsgemäßen photographischen Filme zu zeigen, wurden die erfindungsgemäßen
Filme mit bekannten Filmen verglichen. Als Vergleichsmaterial wurden die aus der DT-AS
12 84 295 und aus der US-PS 24 20 610 bekannten Filme verwendet
Bei der Durchführung der Vergleichsversuche wurde die eine Seite des Cellulosetriacetat-Trägers erfindungsgemäß
bzw. gemäß Stand der Technik behandelt und auf die andere Seite des Trägers wurde eine
lichtempfindliche photographische Schicht aufgebracht Dabei wurde diese Trägerseite auf bekannte Weise
vorbehandelt (substriert) und dann mit einer hochempfindlichen Emulsion beschichtet Die Schicht wurde
getrocknet Die auf diese Weise hergestellten photographischen Filme wurden einzeln getestet wobei man die
in der folgenden Tabelle aufgeführten Versuche durchführte und die ebenfalls in der folgenden Tabelle
aufgeführten Ergebnisse erhielt
ίο
Behandlung der
Rückseite des
Trägers
Rückseite des
Trägers
Spezifischer Oberfläehenwiderstand') (Ω)
unmil- nach telbar dem nach RoI]-der
Her- verstellung such
nach der Entwick lung4)
Kratzer, (lic sich auf dem l'ilm bildeten,
wenn er in einer üblichen Kamera verwendet wurde
uninit- nach
telbiir dem
nach RcII-
der Her- versuch stellung Ascheversuch1)
Kratzer-Substitutionsvcrsuch"')
DT-AS 12 84 295, 3 · 108 5 - 108
>10'° keine keine Beispiel 4')
US-PS 24 20610, 5 · 10" 5 · 1012 >10'" keine gering-Beispiel
21) fügig
Erfindungsgemäßes 3 · 10" 3 · 10" 2 · 10" keine keine Beispiel 1
Erfindungsgemäßes 3 · 10" 4 · 10" 3 ■ 10" keine keine Beispiel 2
Unbehandell >10M >1014
>1014 stark stark
nach
dem
Rollversuch
dem
Rollversuch
geringfügig
geringfügig
geringfügig
geringfügig
geringfügig
stark
geringfügig
stark
nach
der
Km
wick-
lung
stark
stark
geringfügig
geringfügig
stark
geringfügig
stark
vor
der
Ent
wicklung
der
Ent
wicklung
3
4
7
7
2
nai h
der
Lm-
wick-
lung
Eine Probe des Films wurde mit einer Lösung in einer Menge von 20 ml/m2 beschichtet.
25°C, 55% relative Luftfeuchtigkeit.
25°C, 55% relative Luftfeuchtigkeit.
Die Rückseite der Filmprobe wurde bei 25°C und 20% relativer Luftfeuchtigkeit mil einer Meiallrolle gerieben, die mit einem
Baumwolltuch umwickelt war, und dann konnte Zigarettenasche an der geriebenen Oberfläche der Filmprobe haften.
Eine Filmprobe wurde in ein Gerät gegeben, das drei Metallrollen enthielt, die jeweils mit einem Baumwolltuch umwickelt waren. Dann konnte der Film um die Einrichtung während 5 Minuten mit einer Geschwindigkeit von 30 m/min laufen, danach wurde der Zustand der Rückseite der so behandelten Filmprobe bewertet.
Eine Filmprobe wurde in ein Gerät gegeben, das drei Metallrollen enthielt, die jeweils mit einem Baumwolltuch umwickelt waren. Dann konnte der Film um die Einrichtung während 5 Minuten mit einer Geschwindigkeit von 30 m/min laufen, danach wurde der Zustand der Rückseite der so behandelten Filmprobe bewertet.
Die Rückseite der photographischen Filmprobe wurde mit einer Nadel mit einer Spitze mit einem Durchmesser von 12,7 μ
zerkratzt, wobei man unterschiedliche Belastungen anwendete. Der so behandelte Film wurde unter Verwendung eines Vergrößerungsapparates
auf ein Kopierpapier kopien. Die Antikratz-Eigenschaft des Films ist durch die Belastung ausgedrückt,
bei der zuerst Kratzer auftraten.
Vergleicht man die erhaltenen Ergebnisse, die in der
obigen Tabelle aufgeführt sind, so sieht man, daß die .is
Filmprobe der DT-AS 12 84 295 ihre antistatischen Eigenschaft verlor, wenn der Film entwickelt wird, da
das zum Beschichten verwendete Material sich von dem Film ablöste. Die Probe der DT-AS 12 84 295 zeigte vor
dem Entwickeln eine ausgezeichnete antistatische Wirkung. Der Film hatte jedoch keine Kratzbeständigkeit,
da die erhaltenen Werte 3 und 2 vor und nach dem Entwickeln sehr niedrig sind.
Die Filmprobe, die der US-PS 24 20 610 entspricht, verlor ihre antistatischen Eigenschaften schnell und
wies keine Kratzbeständigkeit auf. Diese Filmprobe hatte ferner die Neigung, daß sie leicht beschädigt
wurde. Die Probe zeigte nach dem Rollenversuch statische Markierungen und außerdem wurde das um
die Rolle gewickelte Baumwolltuch schmutzig und schlüpfrig. Die untersuchte Probe war im Labor
hergestellt worden und unterlag keinen stärkeren negativen Einflüssen. Man kann jedoch sicher sein, daß
diese Probe, wenn sie im Betriebsmaßstab hergestellt wird, wo eine große Anzahl von Rollen und Walzen und
komplizierte Verfahrensstufen durchgeführt werden, leicht beschädigt wird.
Im Gegensatz zu den beiden Filmproben gemäß dem Stand der Technik wiesen die erfindungsgemäßen
Filmproben ausgezeichnete antistatische Eigenschaften auf trotz ihres hohen spezifischen Oberflächenwiderstandes.
Die Kratzbeständigkeit der erfindungsgemäßen Filme war überraschend hoch und änderte sich auch
nach dem Entwickeln nicht.
Daß der erfindungsgemäße photographische Film eine bessere Haftung zwischen den Schutzschichten auf
der Rückseite des Schichtträgers und dein Schichtträger aufweist als die aus der deutschen Auslegeschrift
12 84 295 und aus der US-Patentschrift 24 20 610 bekannten photographischen Filme geht aus den in der
nachfolgenden Tabelle zusammengefaßten Ergebnissen hervor, die bei Adhäsions-Vergleichs-Tests erhalten
wurden.
Behandlung der
Rückseite des
Schichtträgers
Erste Schutzschicht
Zweite Schutzschicht
Erfindungsgemäße Probe 1
Erfindungsgemäße Probe 2
Kontrollprobe 1
Kontrollprobe 2
Kontrollprobe 2
erste Schicht gemäß Beispiel 1 erste Schicht gemäß Beispiel 3 erste Schicht gemäß Beispiel 1
erste Schicht gemäß Beispiel 3
zweite Schicht gemäß
Beispiel 1
Beispiel 1
zweite Schicht gemäß
Beispiel 3
Beispiel 3
Schicht gemäß Beispiel 4
der DT-AS 12 84 295
der DT-AS 12 84 295
Schicht gemäß Beispiel 2
der US-PS 24 20 610
der US-PS 24 20 610
keine Ablösung
keine Ablösung
keine Ablösung
Ablösung von sehr
vielen Abschnitten
vielen Abschnitten
Ablösung von sehr
vielen Abschnitten
vielen Abschnitten
12
orisci/uim
lli'haiulliiii}! ilci I IsI1- Si liiu/sjiu In
KlKksi'lR- tics
St hiihlii iijjci s
Kontrollprobe 3 Schicht, hergestellt unter Verwendung eines Polyamids*)
Kontrollprobe 4 Schicht, hergestellt unter Verwendung eines Vinylchlorid/Vinylacetat-Mischpolymerisats**)
/ W 1.M tV Sl lull /SL till 111
Schicht gemäß Beispiel 4 der DT-AS 12 84 295
Schicht gemäß Beispiel 2 der US-PS 24 20 610
fast vollständige Ablösung
fast vollständige Ablösung
*, 1J g eines in Methanol löslichen Polyaniidharzes wurden in einer Mischung aus 70 ml Methanol und 30 ml Aceton gelöst. Die
Lösung wurde auf eine Seite eines Cellulosetriacelatfilmschichtträgers in einer Menge von 50 ml/m-1 aufgebracht und dann
getrocknet unter Bildung einer ersten Schicht.
") 5 g eines Vinylchlüiid/VinylaceialfSy/UJ-iVlischpolymerisats wurden in einer Mischung aus 95 ml Athylcnehlorid und 5 rnl Phenol gelöst. Die Lösung wurde auf eine Seite eines Polyäthylenthercphthalatfilmsehichtträgers in einer Menge von
") 5 g eines Vinylchlüiid/VinylaceialfSy/UJ-iVlischpolymerisats wurden in einer Mischung aus 95 ml Athylcnehlorid und 5 rnl Phenol gelöst. Die Lösung wurde auf eine Seite eines Polyäthylenthercphthalatfilmsehichtträgers in einer Menge von
50 ml/m2 aufgebracht und dann getrocknet unier Bildung einer ersten Schicht.
***) Die Haftfestigkeit wurde bestimmt durch visuelle Beobachtung der Ablösung der Filmoberfläche, wenn der Film mit Wasser
***) Die Haftfestigkeit wurde bestimmt durch visuelle Beobachtung der Ablösung der Filmoberfläche, wenn der Film mit Wasser
stark gerieben wurde.
Die vorstehenden Ergebnisse zeigen, daß die erfindungsgemäßen photographischen Filme eine ausgezeichnete
Haftung zwischen den Schulzschichten und
dem Schichtträger aufweisen und diesbezüglich den bekannten photographischen Filmen überlegen sind.
Claims (1)
- Patentanspruch:Photographischer Film mit einem Schichtträger, einer lichtempfindlichen Halogensilber-Gelatine-Emulsionsschicht auf der Vorderseite des Schichtträgers und Schutzschichten auf der Rückseite des Schichtträgers, dadurch gekennzeichnet, daß er übereinander auf der Rückseite des Schichtträgers eine erste Schicht aus einem Polyvi- ι ο nylacetal mit 19 bis weniger a!s 50 Mol-% freien oder acetylierten OH-Gruppen, die ein beliebiges übliches bekanntes Mattierungsmittel enthält, und eine zweite Schicht aus einem Polyvinylacetat mit 19 bis weniger als 50 Mol-% freien oder acetylierten OH-Gruppen aufweist, die einen Phosphorsäureester eines höheren aliphatischen Alkohols mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen oder ein Aminsalz davon sowie gegebenenfalls ein Mattierungsmittel enthält, wobei die Menge des in der ersten Schicht verwendeten Polyvinylacetat 1 bis !10 g/m2 beträgt und die Menge des in der zweiten Schicht verwendeten Polyvinylacetat 10 bis 100mg/mbeträgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP44055732A JPS4946258B1 (de) | 1969-07-16 | 1969-07-16 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2035015A1 DE2035015A1 (de) | 1971-04-22 |
| DE2035015B2 DE2035015B2 (de) | 1977-07-21 |
| DE2035015C3 true DE2035015C3 (de) | 1978-03-23 |
Family
ID=13007013
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702035015 Expired DE2035015C3 (de) | 1969-07-16 | 1970-07-15 | Photographischer Film mit einem Schichtträger, einer lichtempfindlichen Halogensilber-Gelatine-Emulsionsschicht auf der Vorderseite des Trägers und Schutzschichten auf der Rückseite des Trägers |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS4946258B1 (de) |
| DE (1) | DE2035015C3 (de) |
| GB (1) | GB1260772A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5484720A (en) * | 1977-11-19 | 1979-07-05 | Konishiroku Photo Ind Co Ltd | Photographic film |
-
1969
- 1969-07-16 JP JP44055732A patent/JPS4946258B1/ja active Pending
-
1970
- 1970-07-15 DE DE19702035015 patent/DE2035015C3/de not_active Expired
- 1970-07-16 GB GB3461470A patent/GB1260772A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2035015B2 (de) | 1977-07-21 |
| DE2035015A1 (de) | 1971-04-22 |
| JPS4946258B1 (de) | 1974-12-09 |
| GB1260772A (en) | 1972-01-19 |
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|---|---|---|---|
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