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DE2035008A1 - Neue Ergolmdenvate und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Neue Ergolmdenvate und Verfahren zu deren Herstellung

Info

Publication number
DE2035008A1
DE2035008A1 DE19702035008 DE2035008A DE2035008A1 DE 2035008 A1 DE2035008 A1 DE 2035008A1 DE 19702035008 DE19702035008 DE 19702035008 DE 2035008 A DE2035008 A DE 2035008A DE 2035008 A1 DE2035008 A1 DE 2035008A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
methyl
ergoline
thioureido
hydrogen
thioureidomethyl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702035008
Other languages
English (en)
Inventor
Giuhana Dr Fregnan Gian Carlo Ulivi Pietro Temperilli Aldemio Mailand Arcan (Italien)
Original Assignee
Societa Farmaceutici Italia, Mai land (Italien)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Societa Farmaceutici Italia, Mai land (Italien) filed Critical Societa Farmaceutici Italia, Mai land (Italien)
Publication of DE2035008A1 publication Critical patent/DE2035008A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D457/00Heterocyclic compounds containing indolo [4, 3-f, g] quinoline ring systems, e.g. derivatives of ergoline, of the formula:, e.g. lysergic acid
    • C07D457/02Heterocyclic compounds containing indolo [4, 3-f, g] quinoline ring systems, e.g. derivatives of ergoline, of the formula:, e.g. lysergic acid with hydrocarbon or substituted hydrocarbon radicals, attached in position 8

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE
dr. W.Schalk· dipl.-ing.P.Wirth · dipl-ing.G. Dannenberg DR. V. SCHMIED-KOWARZIK · DR. P. WEI N HOLD · DR. D.GUDEL
6 FRANKFURT AM MAIN
CR. ESCHENHEIMER STRASSE 39
Case G Wd/Be
SOGIEiDA PABMACEUTICI ITALIA 1/2 Largo Guido Donegani, 20121 Mailand / Italien
Neue Ergolinderivate und 7erfahren zu deren Herstellung«
OO β C 1
3Ϊ52
_ 9 —
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine neue Klasse von Ergolinderivaten mit Antistresswirksamkeits auf ein Verfahren zu deren Herstellung sowie auf pharmazeutische Zusammensetzungen, die" diese enthalten.
Insbesondere wurde gefunden, daß die Verbindungen der allgemeinen Formel
worin R Wasserstoff oder Methyl bedeutet; R1 und R„ jeweils Wassersitoff, eine gesättigte oder ungesättigte niedere Alkyl-? Cyclo- . alkyl-, Aryl- oder* Aralkylgpuppe darstellen oder zusammen mit dem Stickstoff atom einen heterocyclischen Riftg bilden ■ können 5 X-ifessesrstoff oder Methoxy ist» wobei "die Bindung des» Substituenten Ln den Stellungen 8 una 10 80,10 β bsw» Sg9IOs ist9 mit der Ausnahmes. daß irt den 8ß»10<s«substittti@spteR ^&hindmig®®, -E^- und Ε« Methyl, Butyl oder* Allyl dars-telleB» @Ir© Wirksamkeit und insbesondere- eine Aktivität gegen sitzen,- so daß sie in ά&ν Tfee.?api©
Ein weiterer Segenstsr»d- a&t* Vör*I£sgemö@si W&S&naung ist fahre::;.- zur
GH0NH0
H2-NH-CS-N
Rl
• N-CH,
II
III
worin X, R, R1 und R« die obige Bedeutung haben.
Das beim erfindungsgemäßen Verfahren als Ausgangsprodukt verwendete 3-Aminomethyl-derivat der Formel I wird dadurch hergestellt, daß das entsprechende 8-Amidderivat mit Lithium·· und Aluminiumhydrid nach bekannten Verfahren (USA-Patentschrift Nr. 3 238 211,
belgische Patentschrift Nr. 739 809 der Anmelderin) reduziert wird.
Erfindungsgemäß wird das Ausgangsprodukt 1 mit Thiophosgen in
einem geeigneten organischen Lösungsmittel, wie Dichloräthan oder Chloroform, umgesetzt* Die Reaktion wird anfänglich in der Kälte, zwischen 0 und 100C, durchgeführt und dann in der Wärme bei einer Temperatur von 10 bis UO0C beendet. '.-'■·
Nach Beendigung der Reaktion wird das entsprechende 8-Thiocyanmethylderivat der Formel II erhalten, das direkt zur nachfolgenden Kondensation mit einem Amin der Formel NHR1R2, worin R1 und R2
die oben angegebene Bedeutung haben, verwendet wird.
Dieser Verfahrensschritt wird in einem geeigneten organischen
Lösungsmittel, wie einem Alkohol oder Äther, bei Siedetemperatur des Lösungsmittels durchgeführt.
109852/1832
Wenn die Reaktion vorbei ist, wird die so erhaltene Verbindung der Formel III nach bekannten Verfahren durch Extraktion und Kristallisation isoliert und gereinigt.
Die erfindungsgemäß erhältlichen Verbindungen besitzen eine hohe AntiStresswirksamkeit. Diese Eigenschaft ist in der Therapie von Nutzen, um Beschwerden oder organische Schaden, die durch übliche, jeden Tag auftretende, stressauslösende Faktoren hervorgerufen werden, zu verhindern oder zu behandeln.
Insbesondere werden die krankhaften, Ursachen von Schäden oder Beschwerden des Verdauungssystems weitgehend beseitigt.
Die erfihdungsgemäß erhältlichen Verbindungen zeigen eine sehr niedrige systemische Toxizität und fast keine pharmakologischen Wirkungen auf andere biologische Systeme. Beispielsweise üben sie keine Wirkung auf den systemischen Druck ays und zeigen keine anticholinergische Aktivität. Die Aktivität der erfindungsgemäß erhältlichen Produkte wurde an ausgewachsenen männlichen Ratten bestimmt, die, nachdem sie gleichzeitig zwei stressauslösenden Faktoren unterworfen worden waren, schnell und nach vier Stunden langer vollständiger Immobilisierung eine beträchtliche Anzahl von Krebs- oder anderen Geschwüren des Drüsenteiles der Magenschleimhaut entwickelten (Bonfils et al«, Therapie IJa9 1960s Seite 1096). Derartige Schaden sind ähnlich jenen9 die bei Menschen .nach akuten physischen und psychischen Traumas auftreten. Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle I angegeben und zeigen, daß die geprüften Verbindungen eine beträchtliche Aktivität gegenüber Geschwüren besitzen und daß sie schon in einer Dosis von 1 mg/kg die Anzahl der Geschwür© im Vergleich mit Kontrollen unter den gleichen experimentellen Bedingungen herabsetzen.
109852/1832
a b e 1 1 e
Aktivität gegen Geschwüre bei Ratten
Die Verbindungen wurden in einer Dosis von 1 mg/kg subkutan verabreicht.
Nr. - Verbindung % Hemmung der
Anzahl von Ge
schwüren in Be
zug auf Kontroll-
tiere
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11 -
12
13
8 ß-Thioureidomethyl-6-methyl-lOa-ergolin
8 3-£( 3-Äthyl-2-thioureido)-methyl]-6-methyl-
•lOa-ergolin
8 3-[(3-Isopropyl-2-thioureido)-methyl]-6-
methyl-lOa-ergolin ■
8 3- [C3-Phenyl-2-thioureido)-methyl]-6-
methyl-lOa-ergolin
8 3- [(3-Benzyl-2-thioureido) -methylj.-6- ·
methyl-lOa-ergolin
Sß-Thioureidomethyl-lje-dimethyl-lOa- ·
ergolin
8 a-Thioureidomethyl-6-inethyl-10 3-ergolin
8a- LC 3-Methyl-2-thioureido)-methyl] -6-methyl-
100-ergolin
8a-£(3-Äthyl-2-thioureido)-methyl] -6-methyl-
lOß-ergolin
8a-tC3-Isopropyl-2-thioureido)-methyl]-6-
methyl-103-ergolin
8a- L(3-Allyl-2-thioureido)-methyl] -6-methyl-
103-ergolin
8a-[C3-Phenyl-2-thioureido)-methyl] -6-methyl-
10ß-ergolin .
8a- [(3-Benzyl-2-thioureido)-methylj-6-methyl-
lOß-ergolin
8.6
■■'■■: 59
36
67
53
15 ■
20
61 ■
57
71
H7
7H-
17
Weiterhin wurde die Fähigkeit der Hemmung der Magensekretion bei Ratten und Hamstern (Goldhamstern) bestimmt. Die Magensekretipn von Tieren, die 2H Stunden lang fasteten, wurde vier Stunden nach der Ligatur des Pylorus gesammelt und den üblichen chemisch physikalischen Analysen der Magensekretion unterworfen (Shay Η«, Gastroenterology _5, 1945, Seite 43). Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle II angegeben, welche zeigt, daß die geprüften
1098 52/1832
203500
Verbindungen sowohl die Menge der in vier Stunden erzeugten Magensekretion als auch die Menge an in der Sekretion vorhandenen freien Salzsäure herabsetzen.
Tabelle
II
Aktivität auf die Magensekretion
Die Verbindungen wurden in einer Dosis von 10 mg/kg subkutan verabreicht.
Ver
bin
dung
Ratten % Hemmung
der freien
HCl
Goldhamster % Hem
mung
der
freien
HCl
1 % Hemmung der Menge
der Magensekretion
in Bezug auf Kon
trolltiere
34 % Hemmung der Menge
der Magensekretion
in Bezug auf Kon
trolltiere
17
2 52 - 24 60
3 11 36 59 38
H 52 _ 45 44
5 HO 17 7 -
"8 30 33 - -
9 414 21 39 46
10 40 11 44 26
11 15 13 30 23
12 15 30 40
13 38 21 21
41 »
Die Hemmung der Magensekretion wurde auch bei Ratten mit einer chronischen Magenfistel geprüft (Α., Lane et al«, 9 Am.J.Physiol. 190, 1957, Seite 221). Die Tiere wurden vier Stunden lang getestet und die Hemmung der Menge des Sekrets, der freien Salzsäure und der gesamten in der Sekretion vorhandenen Salzsäure mit bezug auf Vergleichsversuche, die vorher mit den gleichen Tieren durchgeführt worden waren, ermittelt.
In der nachstehenden Tabelle III sind die Ergebnisse angeführt»" die mit verschiedenen Dosen der Verbindungen bei subkutaner Verabreichung erhalten wurden.
109852/1832
Ta belle
III
Ver
bin
dung
Dosis
mg/kg
% Hemmung Volumen
des
Sekrets
freie
HCl
gesamte
Säure
80 . 50 ' 33 3. Stunde 43 52 56 Volumen
des
Sekrets
33 4. 25 freie
HCl
gesamte
Säure
9 10 1.Stunde U 8 14 20 87 . 53 58 2. 69 89 Stunde
9 50 43 10 14 53 - ■ 43 38 •22 37 33
IQ 10 57 10 18 84 68 62 79 83 20 24
10 50 12 16
23 30 '
9 10 Stunde
9 50 46 ♦ 43
ΊΟ 10 . 85 70
10 50 21 27
51 im
Die folgenden Beispiele sollen die vorliegende Erfindung näher erläutern, ohne daß diese jedoch hierauf beschränkt sein soll»
Beispiel 1:■ 8a"Thioureidomethyl-6-methyl-10ß-ergolin 1 g Dihydroisolysergamid II wurde in 100 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran gelöst und mit 1 g Lithium und Aluminiumhydrid versetzt. Die Mischung wurde 1 Stunde lang am Rückfluß gehalten» dann abgekühlt und das überschüssige Reagens mit 2 ml· Wasser entfernt. Nach Konzentrieren auf ein kleines Volumen wurde der Rückstand laehrere Male mit warmem Chloroform aufgenommen und dann mit Wasser gewaschen. ■
Das Chloroform wurde im Vakuum abgedampft.- Es wurde ein.amorpher Rückstand erhalten, der aus Dihydroisolysergamin II (8a~Aminoföethyl-6-methyl-lOß-ergolin) bestand; JV]^ = +20° Cc = O9-S. in Pyridin).
0,52 g Thiophosgen und 1 g 8a-Aminomethyl-6-methyl»10B-ergolin wurden unter Schütteln bei 00C einer Suspension von 0,6 g Kalzium-
109852/1832
carbonat, 5 ml DiGhloräthan und 7 ml Wasser zugesetzt. Die Mischung wurde mit 30 ml Chloroform versetzt, über Nacht stehen gelassen, 30 Minuten lang auf 35°C erhitzt und filtriert; die Chloroformschicht wurde zur Trockene eingedampft. Es wurde ein fester Rück-, stand vqn Sa-Thiocyanomethyl-e-methyl-lOß-ergolin erhalten, der in 40 ml Methanol gelöst und mit 5 ml'27 %igem Ammoniumhydroxyd versetzt wurde. '
Das erhaltene Produkt wurde 10 Minuten lang am Rückfluß gehalten, über Nacht stehen gelassen und dann im Vakuum eingedampft. Bei Kristallisieren aus Methanol-Äther wurde So-Thioureidomethyl-B-methyl-lOß-ergolin erhalten, Fp. 173 - 175°C.
Beispiel 2: Sß-Thioureidomethyl-S-methyl-lOct-ergolin Es wurde wie in Beispiel 1 verfahren, jedoch wurde als Ausgangsmaterial 8&-Amino-methyl-6-methyl-10a-ergolin (Gazz.Chim.lt. 94, 1964, 936) verwendet. Es wurde 8ß-Thioureidomethyl-6-methyl-10aergolin erhalten, Fp. 224 - 226°C.
Beispiel 3: 8ß-Thioureidomethyl-l,6-dimethyl-lOa-ergolin Es wurde wie in Beispiel 1 verfahren, jedoch wurde als Ausgangsmaterial 8ß-Aminomethyl-i,6-dimethyl-10a-ergolin verwendet. Es wurde 8ß-Thioureidomethyl-l,6-dimethyl-10a-ergolin erhalten, Fp.. 139 - 141°C.
Bei s.ρ i e 1 4ί 8ct-Thioureidomethyl-l,6-dimethyl-10β-ergolin Es wurde wie in Beispiel 1 verfahren, jedoch wurde als Ausgangsmaterial So-Aminomethyl-ljB-dimethyl-lOß-ergolin verwendet. Es wurde 8a-Thioureidomethyl-l,6-dimethyl-10ß-ergolin erhalten.
Beispiel 5:
Es wurde wie in den vorhergehenden Beispielen verfahren, jedoch wurde Ammoniumhydroxyd durch ein.geeignetes Amin ersetzt* wobei die folgenden Verbindungen erhalten wurden: 8ß-[(3-Äthyl-2-thioureido)~methyl]-6-methyl-10a-ergolin, Fp.
165 - 167°C,
8ß- [(3-Isopropyl-2-thioureido)-methyl]-6-methyl-lOo-ergolin, Fp·
170 - 172°C, ' " ' ·
8ß-[(3-Phenyl-2-thioureido)-methyi] -6-methyl-lOa-ergolin, Fp-.
109852/1832
229 - 2300C,
8β-[(3~Benzyl-2-thioureido)-methyl] -6-methyl-lQa-ergolin, Fp.
201'-■2O3°C,
8a- [(3-Methyl-2-thioureido)-methyl]-6-methyl-lOß-ergolin, Fp.
148 - 1500C,
8a- [CS-Äthyl-a-thioureido)-methyl] -6-methyl-lOß-ergolin, Fp.
136 - 138°C,
8a- [C3-Isopropyl-2-thioureido)-methyl]-6-methyl-lOß-ergolinj Fp.
153 - 155°C,
8a-[(3-Allyl-2-thioureida)-methyl]-e-methyl-lOß-ergolin, Fp.
126 - 128°C,
8a-[(3-Phenyl-2-thioureido)-methyl3-6-methyl-10ß-ex»golin, Fp.
143 - 145°C, 8a-[(3-Benzyl-2-thioureido)-methyl]-6-methyl-10ß-ergolini Fp.
138 - 140°C»
8a- [C3-Cyclohexyl-2-thiourexdo)-methyl]-6-methyl-10ß-ergolin, Fp* 160 - 163°e,
8a- [(3,3 '-Diathy 1-2-thioureido)-methyl]-&-methyl-10ß'-ergolin, Fp.
145 - 148°C,
8a- [(3,3'-Cyclopentamethylen-2-thioureido)-methyl]-6-methyl-10geigolin, Fp. 140 - 144°C,
5-[(3-Äthyl-2-thioureido)-methyl] -B-methyl-lOa-methoxyergolin»
Fp, 170 - 175°C, . ;
8ß-[C3-Phenyl-2-thioureido)-methyl]-6-methyl-10a-methoxyergolin«
Fp. 160 - 165°C.

Claims (10)

Patentansprüche :
1.1 Verfahren zur Herstellung einer neuen Klasse von Ergolinrivaten der allgemeinen Formel
CH2-NH-CS-N"^ 1
N-CH.
worin R Wasserstoff oder Methyl bedeutet; R1 und R„ jeweils Wasserstoff, eine gesättigte oder ungesättigte niedere Alkyl-, Cycloalkyl-, Aryl- oder Aralkylgruppe darstellen oder zusammen mit dem 'Stickstoffatom einen heterocyclischen Ring bilden können; X Wasserstoff oder Methoxy ists wobei die Bindung der Substituenten in den Stellungen 8 und 10 8α, 10β bzw. 8β, 10α ist, mit der Ausnahme, daß in den 8ß,10a-substituierten Verbindungen R- Wasserstoff und Rß Methyl, Butyl oder Allyl darstellen,. dadurch gekennzeichnet:, daß eine Verbindung der allgemeinen Formel
CH2-NH2
N-CH,
03852/1832
worin X und R die obige Bedeutung haben,, in einem geeigneten organischen Lösungsmittel bei einer Temperatur von 0 bis HO0C mit Thiophosgen umgesetzt und das so erhaltene entsprechende 8-Thiocyanomethy!derivat mit einer Verbindung der Formel NHR-R2, worin R1 und R2 die oben angegebene Bedeutung haben, in einem geeigneten organischen Lösungsmittel bei Siedetemperatur des Lösungsmittels kondensiert wird, worauf das erhaltene Produkt durch Extraktion und Kristallisation isoliert und gereinigt wird.
2. Eine Verbindung der Formel
CH0-NH-CS-N
R2
N-CH0
worin R Wasserstoff oder Methyl bedeutet; R1 und R2 jeweils Wasserstoff, eine gesättigte oder ungesättigte niedere Alkyl-, Cycloalkyl-, Aryl- oder Aralkylgruppe bedeuten oder zusammen mit dem Stickstoffatom einen heterocyclischen Ring bilden können; X Wasser- " stoff oder Methoxy darstellt, wobei die Bindung der Substituenten in den Stellungen 8 und 10 8a,lÖß bzw. 8ß,lOot ist, mit der Ausnahme, daß in den 8ß,10a-substituierten Verbindungen R1 Wasserstoff und R2 Methyl, Butyl oder Allyl darstellen.
3. ea-Thioureidomethyl-B-methyl-lOß-ergolin.
4. eß-Thioureidomethyl-B-methyl-lOa-ergolin.
5. Sß-Thioureidomethyl-lje-dimethyl-lOa-ergolin.
6. Sa-Thioureidomethyl-ljB-dimethyl-lOg-ergolin.
7. 8e-[C3-Äthyl-2-thioureido)-methyl]-6-methyl-i0a-ergolin.
109852/183?
8. 8ß- [(3-Isopropyl~2-thioureido)-methyl]-6-methyl-lOaergolin. - . -
9. 8ß- [(3-Phenyl-2-thioureido)-methyl]-6-methyl-10a-ergolin.
10. 8ß- [(3-Benzyl-2-thioureido)-methyl·; -6-methyl-lOa-ergolin.
11. 8a- [(3-.Methyl-2-thioureido) -methyl] -6-methyl-lOß-ergolin.
12. 8a- [(3-Äthyl-2-thioureido)-methyl]-6-methyl-lOB-ergolin.
13. 8a- [( 3-Isopropyl-2-thioureido)-methyl!-6-methyl-lOa-
ergolir.. '
. IU. 8a- K3-Allyl-2-thioureido)-methyl] -6-methyl-lOß-ergolin. 15. 8a- \{ 3-Phenyl-2-thioureido)-methyl]-6-methyl-10ß-ergolin. 15. 8a- I( 3-Benzyl-2-thioureido) -methyl] -6-methyl-10ß-e:rgolin.
17. 8a- U3-Cyclohexyl-2-thioureido)-methyl]-e-methyl-lOßergolin.
18. 8a- [(3,3'-Diäthyl-2-thioureido)-methyl]-6-methyl-10ßergolin.
19. 8a- [(3,3'-Cyclopentamethylen-2-thioureido)-methyl]-6-methyl-10ß-ergolin.
20. 8ß-T(3-Äthyl-2-thioureido)-methyl] -6-methyl-lOa-methoxy-
ergolin.
21. 8ß-i(3-Phenyl-2-thioureidd)-methyl]-6-methyl-lOa- Jk methoxy ergolin.
10 98 52/183"?
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IL (1) IL34924A0 (de)
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