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DE2034911A1 - Reaktionsdruckbehälter - Google Patents

Reaktionsdruckbehälter

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Publication number
DE2034911A1
DE2034911A1 DE19702034911 DE2034911A DE2034911A1 DE 2034911 A1 DE2034911 A1 DE 2034911A1 DE 19702034911 DE19702034911 DE 19702034911 DE 2034911 A DE2034911 A DE 2034911A DE 2034911 A1 DE2034911 A1 DE 2034911A1
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DE
Germany
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container
plate
pressure vessel
seal
head frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702034911
Other languages
English (en)
Other versions
DE2034911C3 (de
DE2034911B2 (de
Inventor
Ewin Eugene Ann Arbor; Rice Warren Albert Dexter; Mich. Rice (V.St.A.). P
Original Assignee
Chemotronics International Inc., Ann Arbor, Mich. (V.St.A.)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to US3547589D priority Critical patent/US3547589A/en
Application filed by Chemotronics International Inc., Ann Arbor, Mich. (V.St.A.) filed Critical Chemotronics International Inc., Ann Arbor, Mich. (V.St.A.)
Priority to DE2034911A priority patent/DE2034911C3/de
Publication of DE2034911A1 publication Critical patent/DE2034911A1/de
Publication of DE2034911B2 publication Critical patent/DE2034911B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2034911C3 publication Critical patent/DE2034911C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J3/00Processes of utilising sub-atmospheric or super-atmospheric pressure to effect chemical or physical change of matter; Apparatus therefor
    • B01J3/04Pressure vessels, e.g. autoclaves
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T137/00Fluid handling
    • Y10T137/8593Systems
    • Y10T137/86292System with plural openings, one a gas vent or access opening
    • Y10T137/863Access and outlet

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)
  • Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)

Description

  • ReaRtionsdruckbehAlter Die Erfindung betrifft einen Drukbehlter bzw. Reaktionskammern mit Wechselbetrieb, durch welche das wiederholte Laden, Bearbeiten und Entladen von hohen Drücken auszusetzenden Materialien vereinfacht wird. Insbesondere wurde durch die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung geschaffen, um Druckbehälter einer Arbeitsstelle zuzuführen, woraufhin der im Behälter befindliche Inhalt innerhalb desselben abgedichtet wird. Der Reaktionsbehälter wird dabei durch Keilblöcke geschlossen, welche an einer Ventile aufweisenden Abdeckung zur Klemmwirkung kommen. Mit Hilfe innerhalb des Behälters befindlicher Bauteile wird der Behälterinhalt daraufhin einer Druckbehandlung unter bestimmter Steuerung unterworfen. Der Behälter wird daraufhin geöffnet und einem Entladebereich zugeführt, so daß gleichzeitig Beladung und/oder Entladung durchführbar ist, während die eigentliche Bearbeitung am Inhalt eines weiteren ReaktionsbehAlter8 vorgenommen werden kann Es ist aus dem Stande der Technik kein dem Anmeldungsgegenstand vergleichbates Gerät bekannt. Mit dem erfindungsgemäßen Gerät soll die bei hohem Druck durchgeführte Hochtemperaturbehandlung von Materialien errbichtert und automatisiert werden und zwar im Hinblick auf Geräte mit einem einzelnen Druckbehälter, bei welchem das Be- und/oder Entladen erst dann durchgeführt werden kann, wenn das im Druckbehälter befindliche Material bearbeitet ist.
  • Gleichzeitig soll mit der vorliegenden Erfindung eine Verschiebung der Behälter in eine Kopf- oder Arbeitsstelle durchführbar sein, wobei in dieser Position eine Abdichtung gegen Explosionsdrücke innerhalb des Behälters geschaffen werden soll. Dem Arbeitsbereich ist ein Ventilmechanismus zugeordnet, um den Fortgang und die Art der Behandlung beispielsweise von zellförmigem Material zu steuern.
  • An der Arbeitsstelle soll der Inhalt des Behälters insofern zugänglich sein, daß dieser mit einem Explosiv-- oder Brenngemisch graden werden kann Darüber hinaus soll es möglich sein, den Inhalt des Behälters bei Bedarf auszuspülen, die Ladung~im Behälter zu zünden und den gasförmigen Inhalt des Behälters abzulassen, nachdem Reaktionen innerhalb des Behälters ausgeschlossen worden sind.
  • Durch die vorliegende Erfindung wurde auoh ein Zündsystem für explosive, diffundierte Gase geschaffen, wobei die Zündung der Gase an einer im Abstand zum Behälter betindIichen Position vorgenommen werden kann, jedoch über Leitungen in den Behälter wiitergeleitet wird. Um eine Zerstdrung des zu behandelnden Materials zu verhindern kann Inertgas in den Behälter eingeführt werden.
  • Obwohl mit dem Gerät nach der vorliegenden Erfindung.insbesondere zeilförmiges Material aufgenommen, bearbeitet und wieder entladen werden soll, ist der mit Ventilen versehene Reaktionsbehälter in gleicher Weise verwendbar für andere chemische oder physikalische Verfahren, bei welchen ein beträchtlicher Druck am zu behandelnden Material angelegt werden soll und bei welchen gleichzeitig Entladung und/oder Beladung vorgenommen werden kann.
  • Die Erfindung wurde in einer Behälteranlage verwirklicht, um ohne Arbeitsverzögerung eine automatische Beladung, Bearbeitung und Entladung durchführen zu können. Zu diesem Zweck wird wenigstens ein Paar von DruckbehAltern zwischen mehreren Stationen hin- und herbewegt. Eine dieser Stationen dient zum Verschließen, zum Verklemmen und zum Bearbeiten des im Behälter befindlichen Materials. Die Erfindung ist mit einem Einstellmechanismus für die Behälter vorgesehen, wobei die Behälter unter Steuerung an einer einzelnen Arbeitsstelle einer Bearbeitung unterzogen werden. Das Schließen und Verriegeln geschieht mittels vom Behälter getrennter Vorrichtungen. Innerhalb des Behälters ist eine zur Aufnahme des-Materials dienende Vorrichtung vorgesehen. Die Vorrichtung weist ein Gerät zur Automatisierung des Verfahrens auf, um ein Explosivgemisch einzuspritzen, um eine reinigende Spülung des Behälters vorzunehmen und um das Explosivgemisch zu zünden und um Abgabe aus dem Behälter in seiner geschlossenen Lage im Arbeitsbereich wieder abzulassen.
  • Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung sind anhand der beigefügten Zeichnungen erläutert.
  • Fig. 1 ist eine Draufsicht auf eine hin- und herbewegbare, erfindungsgemäße Behältereinheit, Fig. 2 ist eine Seitenansicht der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung.
  • Fig. 3 ist eine Teil-Schnittansicht des Ventilmechanismus und des Abdeckungs-Hebesystems von Linie III-III in Fig. 1.
  • Fig. 4 ist eine vergrößerte Schnitt-Einzelansicht des in Fig. 3 dargestellten Hauptventils.
  • Fig, S ist eine vergrößerte Schnitt-Einzelansicht des in Fig. 3 dargestellten, kleineren Ventils.
  • Fig. 6 ist eine Teil-Schnittanwicht eines Keilverriegelungskörpers und seines Zylinders.
  • Fig. 7 ist eine Sohnittansicht von Linie Vil-Vil in Fig. 1 an der Basis unter Darstellung der für die Hin- und Herbewegung dienenden Gleitführung.
  • Fig. 8 ist eine Draufsicht auf einen der in geöffneter Position auf einer Gleitplatte befindlichen Druckkessel unter Darstellung der Gaseinlaßverbindungen in gestrichelten Linien.
  • Fig. 9 ist eine Seitenansicht des in Fig. 8 dargestellten Druckkessels unter Darstellung von Material, welches in Wicklungs- bzw. Spulenform in dem Behälter eingelegt ist.
  • Die Lage der im Dornkörper befindlichen Zündöffnung und der Spülöffnungen ist im einzelnen wiedergegeben.
  • Fig. lo ist ein Folgediagramm für die Arbeitsfolge der Behälter A und B zwischen den Stationen 1 und 3 und der Station 2 unterhalb des Kopfteils.
  • Die vorliegende Erfindung weist eine Einstell- bzw. Wechselvorrichtung auf, auf welcher Behälter in fixiertem Abstand zueinander befestigt sind. Die Einstellvorrichtung, welche die Form einer Platte besitzen kann, ist auf Führungselementen, so auf Schienen oder Bahnen an wenigstens zwei Stationen entlang der Bahn bewegbar. In jeder Position ist einerBer Behälter bzw. Zylinderrohre in Fluchtung mit einer Arbeitsstelle, welche sich unterhalb eines Kopfgerüstes befinden kann. Das Kopf gerüst weist eine bewegbare Deckplatte und eine getrennte Verschlußvorrichtung auf, so beispielsweise Keilblöcke, durch welche die Deckplatte mit dem unterhalb des Kopfgerüstes fluchtend ausgerichteten Behälter verbunden werden kann, wodurch Behälter bzw. Zylinder, hin- und herbewegbare Platte und Deckplatte eine geschlossene Kammer, d.h. einen abgedichteten Reaktionsbehalter bilden. In der Deckplatte befinden sich mit Ventilen versehene oeffnungen, während in der hin- und herbewegbaren Platte oder Basis weitere öffnungen vorgesehen sind, die sich in die geschlossene Kammer erstrecken., Das Ventilsystem an der Deckplatte ermöglicht eine Evakuierung der Kammer, das Laden mit verschiedenartigen Gasen, das Ablassen von Abgasen und/oder däs Verstellen der-Druckbedingungen innerhalb der Kammer. So kann beispielsweise der Druck ausgeglichen werden, um die Deckplatte entriegeln und abnehmen zu kdnnen. Der Druck innerhalb des Behalters kann durch das beschriebene System auf Arbeitsdruck behalten werden. Der Kopfteil bzw. das Kopfgerüst weist einen Motor oder Arbeitszylinder auf, durch welchen'die Deckplatte abnehmbar und auf dem Behälter aufsetzbar ist.
  • Die Öffnungen in der hin- und herbewegbaren Basisplatte sind mit der rammer in Verbindung, um beispielsweise Lade- oder Reinigungsgase einzuführen und um unerwünschte -Gase innerhalb des Behälterinnenraumes zu entfernen oder zu verdünnen.
  • Wenn eine radiale Dispersion der Gase bzw. eine radiale Lage der Reaktion im Material vorgenommen werden soll, wird ein hohler Dorn axial durch den Reaktionsbehälter hindurchgeführt. Zu diesem Zweck sind Zuführungsöffnungen an der Basis und radiale Öffnungen in den Wänden des Dorns vorgesehen, welche sich in die Kammer erstrecken. Wenn Blattmaterial oder gewickeltes Material behandelt werden soll, nimmt der Dorn eine Spule dieses Materials auf. Die Wicklung bzw. Spule kann senkrecht in die Kammer eingeführt bzw. in senkrechter aus dieser herausgehoben werden, wenn die Kammer außerhalb des Kopfgerüstes offen ist.
  • Die Zündung dient zur radialen Ausbreitung der Explosion. Ein reinigendes Gas kann zugefthrt werden, welches nach Wunsch entlang des Materials nach oben strömt bzwe spült.
  • Die Wephsel- oder Einstellvorrichtung ist angetrieben unter Verwendung pneumatischer oder hydraulischer Bauteile in Verbindung Mit passenden Begrensung8schalternO . Auf diese Weise kann die gesamte Vorrichtung auf einfache Weise unter Zuhilfenahme bekannter, mechanischer, hydraulischer, pneumatischer und/oder elektrischer Bauelemente je nach den gewünschten Arbeitserfordernissen bewegt werden. Das bedeutet, daß die Behälter innerhalb einer bestimmten Zeit unterhalb des Kopfgerüstes bzw. unterhalb der Arbeitsstelle gehalten werden können, wodurch gleichzeitig eine entsprechende Zeit für das Laden und/oder Entladen anderer Behälter zur Verfügung steht.
  • Die getrennten Keilvorrichtungen bzw. Keilblöcke sind angetrieben und sind an der Abdeckung mit Keilwirkung gegenüber dem Kessel befestigt. Diese Verriegelung- und Entriegelung kann schnell vorgenommen werden und spart gegenUber bekannten Vorrichtungen für Druckkessel beträchtliche Zeit ein. Abdichtungen am Kessel sind in Anlage mit der Deckplatte und der hin- und herbewegbaren Platte, um das Behältersystem gegenüber den hohen Explosivdrücken innerhalb des Behälters zu sichern.
  • Lüftungsventile für Abgase und Inert-Spülgase sind in der Zeichnung nicht dargestellt. Diese Gase werden in vom Gerbt abgewandter Lage abgelassen. Dem beschriebenen Ventilsystem geeigneter Bauart kann zu diesem Zweck ein Strahlgerät bzw. Strahlpumpenkörper zugeordnet werden0 um innerhalb der Leitungen einen Zugzu erzeugen. Die Brennung unterhaltende-Gasgemische werden unter geeignetem Druck und bei Beachtung geeigneterBrennstoffwer't'e in den Behälter eingeführt und werden abgebrannt bzw. gezündet, so daß sich die Verbrennung innerhalb des Behälters fortsetzt.
  • Wenn z.B. Polyurethanschaum vernetzt werden soll wird beispieluweise ein Behälter mit einer Spule bzw. Wicklung dieses Material gefüllt. Bei anfänglicher Beladung steht zunächst ein Behälter leer unterhalb des Kopfgerüstes bzw. der Arbeitsstation. Daraufhin wird die Wechselvorrichtung erregt, um den geladenen Behälter unterhalb des Kopfgerüstes auszurichten und in Fluchtung zu bringen. Die Abdichtung wird daraufhin geschlossen. Es folgt eine Gasbehandlung, welcher eine Teilevakuierung der Kammer nach folgt. Die Verbrennung unterhaltendes Gemisch wird eingespritzt.
  • Oberschüssiges, brennbares Gas wird durch eine lnertgasspülung abgeführt. Die Ventile werden daraufhin geschlossen und das Gas wird mit Hilfe einer Zündkerze gezündet. Die Verbrennung oder Explosion des Gases hebt den Druck innerhalb der geschlossenen Kammer plötzlich an, die Kammer ist gegenüber dem Kopfteil bzw.
  • Kopfgerüst abgedichtet, was bedeutet, daß das Material innerhalb der Kammer einer gesteuerten Reaktion ausgesetzt wird. Der verbleibende berdruck wird durch Lüftung mittels Ventilen an der Abdeckung reduziert. Die Abdeckung wird abgenommen, nachdem die Keilblöcke abgezogen sind. Daraufhin wird die Wechsel bzw. Einstellplatte verschoben, so daß der Behälter, welcher während der Reaktions beladen wurde, nunmehr unterhalb des Kopfgerüstes ausgerichtet wird, um einer Bearbeitung zugeführt zu werden.
  • Das Material, welches zuvor einer Reaktionsausgesetzt wurde, wird lus dem nunmehr offenen Behälter herausgenommen. Der offene Behälter kann daraufhin wieder neubeladen werden. Die Arbeitsfolge wiederholt sich in einem glatten und im wesentlichen kontinuierlichen Verlauf, was gegenüber Geräten mit einem einzigen Druckke.sel großen Vorteil besitzt.
  • In den Zeichnungen und insbesondere in ZFigs 1 derselben ist ein für Wechselbetrieb dienender Einstellmechanismus 9 1 nach der vorliegenden Erfindung dargestellt0 Dieser weist eine Basis 12 mit Führungen bzw. Schienen 13 auf, auf welchen die Wechselplatte 14 verschiebbar geführt ist. Auf der Pendel- bzw. Wechselplatte 14 sind zwei Reaktionszylinder 15 und 16 Seite an Seite und im Abstand zueinander angebracht. Wie sich aus Fig. i ergibt überbrücke ein Kopfteil 17 den Reaktionszylinder 16 und trägt eine Deckplatte 18; diese kann in Fluchtung über die entsprechenden Reaktionszylinder 15 und 16 gebracht werden, das davon abhAngt, welcher der Behälter unterhalb der Deckplatte 18 liegt. Die Deckplatte 18 erstreckt sich von einer oberen Platte 19 des Kopfteils nach unten und wird mit Hilfe eines Zylinders oder Motors in Richtung des Reaktionszylinders 15 oder 16 oder von diesem abgewandt bewegt, um den entsprechenden Behälter zu schließen oder zu öffnen. Das Verriegeln der Deckplatte 18 am entsprechenden Reaktionsbehälter geschieht mit Hilfe von Keilschlössern 21. Ein doppelt wirkender Zylinder oder Motor 22 ist vorgesehen, um die Wechselplatte 14 auf den Schienen bzw. Führungen 13 zu bewegen.
  • In entsprechender Weise ist der Kolben des Zylinders 22 an der Wechselplatte 14 befestigt. In einer Extremlage seiner Bewegung ist der Zylinder 22 in dargestellter Weise so ausgerichtet, daß der Reaktionszylinder 16 unterhalb des Kopfteiles 17 zu liegen kommt. In der vollkommen gestreckten Lage des Zylinders 22 ist der Druckkessel bzw. Reaktionszylinder IS unterhalb des Kopfteils 17 ausgerichtet, während der Reaktionszylinder 16 auf; den Fthrungen 13 in eine offene Lage nach rechts verschoben ist. In dieser Position kann der Reaktionszylinder 16 entladen und wieder beladen werden, während der Reaktionszylinder 15 unterhalb des Kopfteiles 17 ubrgesehen ist. Das heißt, in jeder Position ist einer der Reaktionszylinder bzw. Behälter 15 oder 16 in ge8ffneter Position, um den Inhalt zu entladen und um ihn wieder neu zu beladen.
  • Brennstoffgemischleitungen 31 und 32 (Fig. 2) sind über die Wechselplatte 14 an die Behälter 15 und 16 angeschlossen. Wie sich aus den Zeichnungen ergibt fördern die Brennstoffmischleitungen den Brennstoff an die Zündvorrichtung. Es ist eine Vor-.
  • richtung vorgesehen, um Reinigungsgase über Reinigungsgasleitungen 23 und 24 durch die Wechselplatte den Behältern 15 und 16 zuzuführen. Die Deckplatte 18 ist mit einem Ventil versehen. Zu diesem Zweck sind ein Ventil 25 großer Kapazität und ein Ventil 26 geringerer Kapazität vorgesehen. Sie erstrecken sich durch die Deckplatte 18 und werden nach Abfühlung durch Begrenzungsschalter 27 und 28 betätigt. Eine Steuerplatte 29 ist vorgesehen und dient auf einfache Weise zur Befestigung von elektrischen Antrieben und Folgesteuerungselementen. . Wenn pneumatische oder hydraulische Mittel verwendet werden, wrd ein Pumpteil bzw.
  • Kompressor 30 vorzugsweise nahe den Stellen eingesetzt, welche den größten Anteil von unter Druck befindlichem Medium erfordern.
  • Der Kompressor wird dabei in passender Weise an hydraulische und/ oder pneumatische Steuerungselemente und hydraulische Ventilbauteile (nicht dargestellt) angeschlossen. Die hydraulischen und mechanischen Steuerungen sind von herkömmlicher Bauart und dienen lediglich dazu, die erforderliche oder bestimmte Folge und zeitliche Abstimmung für das mit den Behältern 15 und i6 durchgeführte Verfahren zu ermöglichen. Die elektrischen und hydraulischen Steuerungen stellen für sich keinen Teil der vorliegenden Erfindung dar. Im einzelnen wird darauf im Verlaufe der Beschrei bung eingegangen.
  • Wie sich aus Fig. 2 der Zeichnungen ergibt sind die Reinigungsgasleitungen 23 und 24 an die Behälter 15 und 16 angeschlossen.
  • Ihre Verbindung über die Mehrfachleitung der Wechselplatte 14 wird im Verlaufe der Beschreibung näher erlä<itert. Der Kopfteil 17 weist nach oben stehende Stangen 33 auf, zwischen welchen sich die Behälter 15 und 16 bewegen können. Die Stangen 33 entsprechen in ihrer Ausführung Zug- bzw. Spannstangen, welche unterhalb des Kopfteils an der Basis 12 befestigt sind, während sie mittels Halterungen 34 und Muttern 35 an der oberen Platte 19 des Kopfteils angebracht sind. Mit Hilfe der beschriebenen Vorrichtung sind an der Basis 12 drei Positionen erzielbar, nämlich die in Fig. 2 mit*Station 1 (offen), Station 2 (Kopfteil), und Station 3 (offen3 bezeichneten Lagen. Die Behälter sind für die genauere Darstellung ihrer Folge mit A und B bezeichnet.
  • Wie sich aus Fig. 3 der Zeichnungen ergibt ist der Kopfteil 17 vorteilhafterweise so ausgebildet, daß die Deckplatte 18 unterhalb der oberen Platte 19 getragen wird. Die Deckplatte 18 wird mit Hilfe des Zylinders 20 lind seiner, nicht dargestellten, Kolbenstange in Richtung der oberen Platte 19 und von dieser abgewandt bewegt. Die Kolbenstange des Zylinders 20 ist mit der Querstange 35b verbunden, welche ihrerseits an zwei im Abstand zueinander befindlichen Führungsschäften 35a angebracht ist.
  • Diese verlaufen in Lagern 36. Die Führungsschäfte 3Sa sind mit Hilfe des Fußes 37 fest mit der Deckplatte 18 verbunden. Die obere Platte 19 wird mit Hilfe der Halteringe 34 und der Muttern 35 an den Stangen 33 gehalten. Die Ventile 25 und 26, die durch Zylinder 38 und 39 geöffnet und geschlossen werden, sind in der Deckplatte 18 angeordnet. Die Lage der Zylinder 38 und 39 wird durch die Begrenzungsschalter 27 und 28 abgefühlt bzw. gesteuert. oeffnungen 4o und 41, welche sich durch die obere Platte 19 sich erstrecken, ermöglichen, daß/die Ventile 25 und 26 mit der Deckplatte 18 und ohne Anlage an der oberen Platte 19 bewegen.
  • Im Ventilkörper 42 des größeren Ventils 25 befindet sich eine Ablaßöffnung 43; wenn das Ventil geöffnet ist kann das unter Druck befindliche Medium innerhalb des Kessels durch die Ablaßöffnung 43 abgeführt werden. In entsprechender Weise kann der Druck im Behälter reduziert werden. Bevor ein brennbares Gemisch aus Gasen eingeführt wird, kann mit Hilfe der Ablaßöffnung 43 an der Arbeitsstelle ein Vakuum innerhalb.des Reaktionsbehälters erzeugt werden. Die Abdichtung des Ventilsitzes ist unterbrochen, wenn der Ventilschaft 45 axial nach oben in den Ventilkörper 42 bewegt wird. Kopfschrauben 46 verbinden den Ventilkörper 42 mit der Deckplatte 18; die Zeichnung wurde durch Teildrehung des Trägers 47 etwas abgeändert, so daß die Sicherungsschrauben sichtbar sind. Das Längslager 48 im Träger 47 führt den Ventilschaft 45.
  • in Das Ventil 46 ist/seinem Aufbau und in seiner Betätigung mit dem Ventil 25 vergleichbar, ist jedoch betrbchtlich kleiner ausgeführt. Der Ventilkörper 49 ist mittels Kopfschrauben 50 direkt an der Deckplatte 18 befestigt. Die Kolbenstange 51 des Zylinders 39 stellt den Ventilschaft dar und schließt'bzw. öffnet das Ventil am Sitz 52. Eine oeffnung 53 ist oberhalb der Deckplatte 18 angeordnet. Der Zylinder 39 ist wie der Zylinder 38 des größeren Ventils 25 doppelt wirkend. Sein Ausschlag wird durch Begrenzungsschalter 28 bestimmt. E-in Vergleich der beiden Ventile 25 und 26 in Fig. 4und 5 der Zeichnungen ergibt den einander vergleichbaren Aufbau der Ventilsitze. Die Ausgestaltung der Sitze der Ventile 25 und 26 ist insofern von wesentlicher Bedeutung, als diese Sitze beträchtlichen Druckstößen widerstehen müssen, die sich innerhalb der Behälter 15 und 16 bilden können,.
  • Beim größeren Ventil 25 ist der rohrförmige Ventilkörper 42 an der Deckplatte 18 befestigt und ist am Umfang mit Hilfe eines 0-Ringes 53 gegenüber der Deckplatte abgedichtet. Ein nach innen abgeschrägter Flansch bildet eine Schulter 54, welche einstückig mit dem Ventilkörper 42 an dessen Innenseite angeordnet ist.
  • Gegen die Schulter 54 legt sich ein Dichtring 55 anS welcher aus einem selbstschmierenden Material besteht, und welcher am oberen Innenteil kurvenförmig ausgebildet ist, so daß er sich dem Umfang der schräg zulaufenden Schulter 54 anpaßt. Der Dichtring 55 wirkt mit einem O-Ring 60 zusammen, welcher an der Ventilspindel 56 eingesetzt ist. Die Ventilspindel 56 ist am Ende der Kolbenstange 45 angebracht.Vorzugsweise wird für den Dichtring 55 Polytetrafluoräthylen, ein unter der Bezeichnung "Teflon" bekanntes Material verwendet. Es kann auch ein äquivalentes Material mit Oberflächenschmierfähigkeit, geringer Frèßneigung, geringem Verschleiß und geeigneter elastischer Verformung verwendet werden, so daß es sich als Ventilsitz eignet. Harzmaterialien der genannten Art besitzen eine gute Verträglichkeit bei Hitze, ohne zu brechen bzw. zu reißen. Der ringförmige Dichtring 55 wird mit Hilfe des Druckringes 57 an die Schulter 54 angedrückt; der Dichtring 57 ist mit Hilfe von Kopfschrauben 58 am Ventilkörper 42 angebracht.
  • Die Ventilspindel 56 ist zylindrisch geformt und ist mit einer ringförmigen Dichtungsnut 59 versehen, welche zur Aufnahme eines O-Rings 60 geeigneter Größe dient. Die Unterkante 61 der Ventilspindel 56 ist etwas abgefast. Die die Nut 59 begrenzenden Teile der Ventilspindel 56 und der O-Ring 60 in der Nut 59 an der Ventilspindel 56 sind bei Schließen des Ventils in Druckkontakt am ringförmigen Dichtring 55. Auf diese Weise erzielt man -eine ausgezeichnete Ausgestaltung des Ventilsitzes, welcher sich für plötzliche Druckstöße eignet und welcher ein axiales Öffnen und Schließen der Ventilspindel 56 ermöglicht, ohne daß die Dichtung des Sitzes zerstört wird. Die Ventile 25 und 26 besitzen außerdem die Neigung, die Dichtringe 55 und 64 sauber zu wischen-bzw.
  • zu schleifen. Diese Schleifwirkung der Ventile2'5' und- 26 ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn Rückstände bzw. Reaktionsrest vorhanden sind.
  • In Fig. 5 der Zeichnungen ist das kleinere Ventil 26 dargestellt.
  • Der Aufbau dieses Ventils ist weitgehend'mitdemjenigen des Ventils 25 vergleichbar, weshalb sich eine ins-einzelne gehende Wiederholung der Beschreibung erübrigt. Es kann lediglich darauf-hin-' gewiesen werden, daß auf die schräg zulaufende, zur Verformung.
  • des Dichtrings dienende Schulter 54 verzichtet wurde. DiesAbdichtung am Ventilsitz 52 geschieht mit Hilfe der Ventilspindel 62 und deren O-Ring 63, der fest an den aus Polytetrafluoräthylen gefertigten Ring 64 angedrückt wird. Der Druckring 66-ist gemäß Fig.-5 der Zeichnungen mittels Schrauben am Ventilkörper-49 angebracht und umgibt die Öffnung des Ventilsitzes 52.
  • Die in Fig. 1 und 2 der Zeichnungen in allgemeiner Form dargestellten Keilblöcke 21 sind in ihrem Aufbau gemäß Fig. 6 der Zeichnungen ersichtlich. Die Keilblöcke 21 befinden sich zwischen der oberen Platte 19 des Kopfteils 17 und der Deckplatte 18.
  • Der Keilblockkörper 67 ist schräg abgesetzt bzw. keilförmig gestaltet und kann innerhalb einer,Blockführung 68 linear hin-und herbewegt werden. Zu diesem Zweck ist ein Zylinder 69 vorgesehen, dessen Kolbenstange 70 an das rückwärtige Ende des Keilblockkörpers 67 angeschlossen ist. Der Zylinder 69 ist mit Hilfe einer Basis- oder Befestigungsplatte 70a an der oberen Platte 19 angebracht. Die Befestigungsplatte 70a kreuzt die Blockführung 68 und den Zylinder 69 und ist mittels Schrauben oder auf andere Weise über Strebverbindungen an der oberen Platte 19 befestigt. Eine Schrägfläche 71, deren entcprechender Winkel in einer Größe zwischen' 50 und 120 liegt, ist an der Deckplatte 18 angeordnet, so daß der Keilblockkörper 67 auf die Schrägfläche aufschiebbar und von dieser abgewandt bewegbar ist. Der Schrägwinkel ist-so bestimmt, daß ein erforderlicher Schließ- und Dichtungsdruck an der vertikal bewegbaren Deckplatte 18 angelegt werden kann. Der Keilwinkel ist darUber hinaus so gewählt daß eine nach oben gerichtete Kraft an der Deckplatte 1B, ausgehend vom Behälter 15 oder 16, nicht eine Rückführungsbewegung der Keilblockkörper 67 herbeiführt. Bei Bedarf hingegen kann der Keilblockkdrper 67 in einfacher Weise zurückgezogen werden. Wie bereits erwähnt wurde sind mehrere Keilblöcke 21 zwischen der oberen Platte 19 und der Deckplatte 18 angeordnet, um einen gleichzeitig wirkenden 5chließdruck auf die Behälter 15 und/oder 16 unterhalb des Kopfteile 17 ausüben zu können. Obwohl der geeignete Schließdruck herbeigeführt wird, wenn die Deckplatte 18 nach unten bewegt wird, können die Keilblbcke 21 in geeigneter Weise zum Schließen verwendet werden wenn der jeweilige Kessel in Anlage an ein Verschlußelement bzw. eine Platte angehoben wird.
  • Eine derartige Ausgestaltung eines Druckverschlusses unterhalb des Kopfteils bzw. an einer Arbeitsstelle ist in den Umfang der Beschreibung mit eingeschlossen.
  • Wie aus Fig. 7 der Zeichnungen ersichtlich, ist die' Wechselplatte 14 zwischen den Stangen 33 vorgesehen und verläuft in einer Ebene im Abstand zueinander auf ihren Führungen 13. Führungsstangen 72 überspannen einige der Führungen 13 und sind an der Wechselplatte 14 befestigt, um die Platte aufeihrer Bahn zu halten. Die Stangen 33 erstrecken sich durch das Basiselement 73 und sind an diesem mittels Muttern 74 und Haltekeilen 75 befestigt. Die Behälter 15 und 16 sind gemäß Fig. 2 der Zeichnungen an der Wechselplatte 14 mittels Streben 76 angebracht.
  • In Fig. 8 und 9 ist die Lage der Behälter 15 und 16 ausführlich dargestellt; der Aufbau des Behälters 15,-mit demjenigen des BehAlters 16 identisch, ist gleic-hfalls aufgezeigt. Der Behälter 15 ist ein aus Stahl gefertigter Druckzylinder, welcher an seiner Basis am Umfang abgedichtet und an der Wechselplatte 14 befestigt ist. Der Behälter 15 ist mit einer stufenweise abgesetzten, inneren Schulter 77 versehen, gegen welche ein Dichtungsring 78 unter Druck angepaßt ist. Der Dichtungsring 78 ist durch einen ringförmigen Haltering 79 unter Druck in seiner Lage gehalten.
  • Der Haltering 79 weist L-fdrmigen Querschnitt auf und wird durch Spannschrauben 80 am Behälter gehalten. Ein O-Ring 81 ist in einen ringförmigen Kanal eingesetzt, welcher sich an der Unterseite des Halterings 79 befindet. Bei Befestigung des Beältere 15 an der Wechselplatte 14 wird der 0-Ring 81 unter Druck gegen die Wechselplatte 1,4 in sicherer Dichtungslage angepreßt.
  • Ein entsprechender, ringförmiger Dichtungskörper 82 ist am oberen, offenen Ende 83 des Behälter 15 vorgesehen, so daß ein in einem Xanalkörper gehaltenerF dem O-Ring 8# vergleichbarer O-Ring den Behälter 15 bei Anlage an der Deckplatte 18 und bei Ausflben eines Druckes durch die Keilblöcke 21 abdichtet, wenn die gennante Deckplatte 18 über das obere Ende des Behälters 15 gelegt ist.
  • Wenigstens zwei Öffnungen 84 und 85 erstrecken sich durch die Wechselplatte 14 in den Innenraum 86 des Behälters 15. Die Offnung 84 ist an der Mehrfach- bzw. Sammelleitung angeschlossen.
  • Die oeffnung 85 ist in dargestellter Weise an die Leitung angeschlossen. Die oeffnungen sind in geeigneter Weise über Mehrfachleitungen und/oder Leitungen 23 und 31 an Gaszuführungen angeschlossen, um Gase (inertgase) zum Einleiten des Verfahrens und zum Anlegen von Druck in das Innere 86 des Behälters einzuführen., Die Öffnung 85 steht über einezmittleren Nabenkörper 88 mit dem Inneren 86 in Verbindung. xZu diesem Zweck ist in der mittleren Nabe 88 ein in der Mitte befindlicher Kanal 89 vorgesehen, während sich radiale Kanäle 9o über Öffnungen 97 in das Innere des Behälters öffnen. Die Öffnungen 97 befinden sich in einem Rohrkörper 96 des Behälters 15. Die Nabe 88 trägt an einem Flansch 91 einen als Platte ausgebildeten Leitkörper 92. Der nach oben stehende Teil der Nabe 88 trägt koaxial angeordnete einen konisch spitz zulaufenden, rohrförmigen Dorn 93. Eine flache Gasdichtung 24 in Form eines Ringkörpers stellt einen elastischen, dAmpfenden Block dar, welcher die Nabe 88 an der Basis des Flansches 91 umgibt.
  • Die dargestellte Anordnung eignet sich insbesondere zur Aufnahme einer Spule 95 auf dem radial perforierten Rohrkörper 96. Die radialen Öffnungen 97 in der Wandung des Rohrkörpers 96 ermdglichen das Einführen von Gas und/oder von Material in die dadurch den Rohrkörper 96 getragene Spule 95 aus Material. Das untere Ende 98 der Spindel bzw. des Rohrkörpers 96 sitzt auf der Gasdichtung 94 auf, wobei der Zwischenraum zwischen Nabe 88 und Rohrkörper 96 das Hindurchleiten von Gas in gewünschter Weise gestattet. Die beschriebene Vorrichtung bzw. Anordnung ermöglicht ein in Spulenform befindliches Material zu behandeln, wobei es leicht in den Reaktionsdruckkessel eingeführt werden kann, indem es über den Dorn 23 gezogen wird. Die Spule bzw. Wicklung ist während ihrer Behandlung symmetrisch innerhalb des Behälters gehalten, so daß die Zündung oder Einleitung der Reaktion radial innerhalb der Spule vorgenommen werden kann. Das Entladen nach der Bearbeitung des Materials geschieht in vergleichbar einfacher Weise. Bei Beladung mit sperrigen Massen kann (ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen) auf die Vorrichtung aus Nabe und Dorn verzichtet werden.
  • In den Brennstoffgemischleitungen 31 und 32 ist ein Zündelement 99 beispielsweise auf der Wechselplatte 14 gemäß Fig. 8 der Zeichnungen angeordnet. Das Zündelement leitet die Zündung des Brennstoffgemisches ein; dieses -Explosivgemisch bewegt sich durch die Leitungen 31 und 32 in den abgedichteten Behälter. Daraufhin steigen im Behälter und in seinen Bauteilen plötzlich Temperatur und Druck an.
  • Es ist Fachleuten erkennbar, daß andere Einlässe am Behälter zum Einführen von Brennstoff, zum Einleiten der Verbrennung undloder zum Einführen von Gas verwendet werden könnten. Bei dem dargezellen System wird jedoch vorzugsweise ein Einlaß in der Wechselplatte 14 verwendet.
  • In Fig. 1o der Zeichnungen ist die Arbeitsweise der in Fig. 1 und 2 der Zeichnungen dargestellten Vorrichtung dargestellt. Die Behälter werden durch die Bezugsbuchstaben A und B bezeichnet, während die Arbeitsbereiche als Station 1 (offen), Station 2 (Verschluß durch Kopfteil) und Station 3 (offen) benannt sind.
  • Wenn sich die Wechselplatte 14 in der äußersten linken Position befindet wird der Behälter A in der Station 1 beladen, während sich der Behälter B unterhal-b des Kopfteils in der Station 2 befindet, um dort einer Bearbeitung unterzogen zu werden. Wen beide Behälter A und B zunächst leer sind, befindet sich der Behälter B in Leerljaufstellung. Nachdem der Behälter A beladen und die Wechselplatte nach rechts bewegt wurde, befindet sich der Behälter unterhalb des Kopfteils in der Station 2 und der Arbeitsablauf wird eingeleitet. Dieser endet im "Feuern" bzw. darin, daß der Inhalt des geschlossenen Behälters hoher Temperatur und hohem Druck ausgesetzt wird. Der Behälter B befindet sich in der Station 3, wo er von einer Abdeckung entladen und beladen werden kann. Dies geschieht, während der Behälter A unterhalb des Kopfteils evakuiert, aufgeladen, gesperrt, gezündet und gelüftet wird. Nach Vollendung des Zündvorganges wird die Abdeckung abgenommen, nachdem der Druck im Behälter mit Hilfe des in der Abdeckung befindlichen Ventils auf Atmosphärendruck reduziert wird.
  • Die Wechselplatte wird daraufhin nach links bewegt, um den Behälter A in der Station 1 in die Entlade-Ladeposition zu bewegen, während der zuvor beladene Behälter B nunmehr in der Station 2 unterhalb des Kopfteils ausgerichtet.wird. Dabei wird die Deckplatte auf dem BehAlter B abgesenkt, woraufhin die Keilblöcke den Behälter abdichten und das Arbeitsverfahren innerhalb des Behälters eingeleitet wird. Das bedeutet, daß der Druck im Behälter reduziert wird, daß Brennstoff eingeführt, 0349 unter Druck gesetzt, gereinigt und dann gefeuert wird,. Mittlerweile wurde der Behälter A beladen. Wenn die Deckplatte nach oben angehoben wurde kann die Wechselplatte nach recht verlagert werden, um den Behälter B in seine Entlade- und Ladeposition zu bringen. Der Behälter Ah befindet sich nunmehr wiederum unterhalb des Kopfteils in der Station 2, um den Inhalt des Behälters einer Bearbeitung zuzuführen. Nach dem Feuern bzw. ZUnden wiederholt die Wechselplatte ihre Bewegung nach links und die Bearbeitungsfolge wird kontinuierlich wiederholt, so daß während der Bearbeitungzeit unterhalb des Kopfteils in der Station 2 einer der beiden Behälter A oder B entladen und beladen werden kann.
  • Betrieb Bislang erforderten mit hohem Druck durchgeführte Arbeitsverfahren den Einsatz einesAutoklavenbehälters. Dieser wird beladen, wonach er in geschlossenem Zustand einer Arbeitsfolge ausgesetzt wird. Danach kann der Behälter wieder entladen werden. Die einzelnen Zeitintervalle summieren sich deshalb, wodurch die Produktion notwendigerweise sehr langsam vor sich geht. Die beschriebenen Vorrichtungen hingegen ermöglichen ein Beladen und Entladen, während gleichzeitig der Arbeitsprozess fortläuft.
  • Mit Hilfe der Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung ist ein schnelles Schließen und Lösen des Verschlusses gewAhrleistett ,-wobei steuerungen für das in einer Folge durchgeführte Arbeit 5-verfahren verbunden werden können, um das Öffnen, Schließen und Verlagern der Druckreaktionsbehälter mit größter Sicherheit innerhalb optimaler Zeitabschnitte herbeizuführen. Ein wesentlicher Vor1 ist auch darin zu sehen, daß lediglich ein Satz, von Ventilen und Ventilbetätigungsk8rpern zur Verwendung im Kopfteil vorgesehen ist.
  • Das innerhalb des Behälters ablaufende Arbeitsverfahren besteht im Einleiten einer gesteuerten Explosion bzw. Detonation, wobei durch Einführen eines Brennstoff-Sauerstoffgemisches (z.B. Wasserstoff-Sauerstoff) oder eines zersetzbaren Gemisches eine schnelle Oxydation bzw. Zersetzung eingeleitet wird. Das Gemisch wird daraufhin gezündet bzw. es wird der Zerfall eingeleitet. Der Brennstoff wird als geeignetes Gemisch durch das Ladeventil 26 zugeführt. Das Einführen des Brennstoffes in den Reaktionsbehälter unterhalb des Kopfteiles geschieht durch eine Reduzierung des Druckes im geschlossenen Behälter, wenn sich dieser unter halb des Kopfteils befindet. Diese Reduzierung des Druckes wird beispielsweise am einfachsten durch Verwendung einer Dampfstrahlpumpe (nicht dargestellt) durchgeführt. Diese steht nach Schliessen der Deckplatte am Behälter über das Ventil 25 mit diesem in Verbindung. Die Dampstrahlpumpe wird abgeschaltet und das Ventil 25 wird geschlossen, wenn sich innerhalb des Behälters ein bestimmtes Vakuum gebildet hat. Daraufhin wird das Ladeventil 26 geöffnet, um das Brennstoff-Sauerstoff-Gemisch in den unterhalb des Kopfteils befindlichen Behälter einführen zu können, und zwar in einem Verhältnis, welches an der Öffnung unter bestimmtem Druck gesteuert wird. Das Ventil 26 wird daraufhin geschlossen. Ea kann,: sich als zweckilSig erweisen, nunmehr einen Keitabschnitt der "Durchnässung" anschießen zu lassen, so daß der Brennstoff das im Reaktionsbehälter zu bearbeitende Material vollständig durchtränkt. Wenn eine Reinigung bzw. Leers des Behälters an überschüssigem Brennstoff erforderlich sein sollte, wird das Ventil 25 wieder geöffnet, so daß ein dazu verwendetes 6as, so Stickstoff eingeführt werden kann. Das Gas tritt an der Unterseite des Behälters über eine Leitung 23 bzw. Mehrfachleitung e7 ein. Das Gas spült überschüssigen Brennstoff aus den Leeratellen am Material, wonach dieses Inertgas und überschüssiger Brennstoff durch Ventil 25 über ein gegenbalanciertes Spülventil (nicht dargestellt) abgeführt wird. Dieses Ventil steht über ein äußeres, gleichfalls nicht dargestelltes Ventil mit der Offnung 43 in Verbindungs um einen passenden Gegendruck innerhalb des Behälters beizubehalten. Während einer Ausspülung von 10 bis 15 Sek. beträgt die Druckreduzierung gegenüber dem Ausgangsdruck etwa 5% oder weniger.
  • Die Strömung des Stickstoffes wird durch ein passendes Ventil in der Leitung 23 oder 24 unterbrochen, wonach der geladene Kessel gezündet wird. Nach dem Zünden wird die Strahlpumpe erregt und der Druck in der Kammer wird redzuiert, wenn das Ventil 25 gegenüber dem Strom der Strahlpumpe geöffnet wird; Dies zieht die unerwünschten, gasförmigen Bestandteile aus dem Behälter unter Vakuumbedingungen ab, woraufhin Inertgas, beispielsweise Stickgtoff, wieder in den Behälter eingeführt wird; woraufhin sich der Druck auf Atmosphärendrck erhöht, Die Keilblöcke werden nunmehr zurückgezogen, Daraufhin kann di; Deckplatte abgehoben werden, während der Behälter und das dar befindliche Material aus der Position unterhalb des Kopfteiles verlagert werden. Der Behälter kann daraufhin entladen werden. Nunmehr befindet sich ein neu beladener Behälter unterhalb des Kopfteiles bzw. der Arbeitsstelle und kann einer Bearbeitung zugeführt werden.
  • Die hydraulischen und elektrischen Steuerungen beschriebener Art stellen keinen Bestandteil der vorliegenden Erfindung dar; es kann sich bei diesen Steuerungselementen um herkömmliche, hydraulische undfoder pneumatisch wirkende Bauteile handeln, welche je nach den unterhalb des Kopfteils vorherrschenden Arbeitserfordernissen miteinander verbunden sind, um den Druck zu reduzieren, um den Brennstoff zuzuführen, um die Ausstülung, das Zünden, das Ablassen und den erneuten Beginn des Arbeitstaktes durchzuführen. In diesen Anwendungsfällen kann auf die Spülung verhindert werden.
  • Das beschriebene Gerät findet insbesondere Verwendung für die automatische Arbeitsweise beim Abbinden- oder bei der Netzbilim dung, wie sie /US-Patent 3.175.o25 beschrieben sind. Darüber hinaus kann das Verfahren, wie es im US-Patent 3.456.o47 beschrieben ist, unter Zuhilfenahme des vorliegend beschriebenen Gerätes durchgeführt werden. Das Gerät nach der vorliegenden Erfindung erweist sich auch als verwendbar zur Hochdruckbehandlung anderer Materialien.

Claims (6)

Patentansprüche
1. Reaktionsdruckbehälter zur Verwendung innerhalb eines Arbeitsbereiches, dadurch gekennzeichnet, daß entlang von Stationen (1, 2, 3) eine Führung tal3) vorgesehen und in Fluchtung mit dem Arbeitsbereich (17) verlaufend angeordnet ist, daß wenigstens ein Behälter (A, B) an wenigstens einem Ende der Führung offen und entlang der Führung in fluchtende Lage zum Arbeitsbereich (17) bewegbar ist, daß ein eine Dichtungsvorrichtung (82) aufweisender Verschluß (18) im Arbeitsbereich angeordnet ist-und gegenüber diesem wirkt, um sich unter Abdichtung am Behälter (A,B) zu schließen, so daß er einem bei Explosion innerhalb des Behälters auftretenden Hochdruck widersteht, daß eine mit Ventilen versehene Vorrichtung mit dem Inneren des Behälters (A, B) in Verbindung steht, wenn der Behälter auf seinen Arbeitsbereich ausgerichtet ist, um Brennstoff wahlweise dem Behälter zuzuführen, und daß eine für die Explosion innerhalb des Behälters dienende Zündvorrichtung (99) mit dem Inneren des Behälters in Verbindung steht und betätigbar ist, nachdem der Behälter (A, B) in Fluchtung mit dem Arbeitsbereich (17) befindlich geschlossen, abgedichtet und mit Brennstoff geladen ist.
2. Reaktionsdruckbehälter zum Umgrenzen von Explosivkräften in einem oder mehreren Behalten, dadurch gekennzeichnet, daß ein-mit Ventilen (25, 2.6) versehener Verschlußkörper (18) innerhalb eines Kopfgerüstes (17) angeordnet ist, wobei sich eine Führung (13) unterhalb des Kopfzerüstes erstreckt, daß wenigstens ein Behälter (A,B) an wenigstens einem Ende der Führung offen und in Fluchtung unterhalb das Kopfgerüst bewegbar ist, um bei Relativbewegung des Verschlußkörpers in Richtung des Behälters geschlossen zu werden, daß eine Dichtung (82) zwischen Verschlußkörper (18) und Behälter (A, B) angeordnet ist, daß sich eine Leitungsvorrichtung (23 24; 31, 32) durch den Behälter und in diesen erstreckt, um Brennstoff-und Ablaßöffnungen zu bilden, welche mit dem Inneren des Behälters während dessen Schließung in Verbindung stehen, und daß eine Explosionszündvorrichtung (99) mit dem Inneren des Behälters in Verbindung steht und betätigbar ist, nachdem sich der Behälter in Fluchtung mit dem Kopf gerüst befindet, geschlossen, abgedichtet und mit Brennstoff geladen ist.
3. Verriegelungs- und Steuervorrichtung für Reaktionsdruckbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckbehälter in Fluchtung mit einer Maschinenbasis befindlich bewegbar ist, daß eine Verschlußplatte in Richtung des Druckbehälters und von diesem abgewandt bewegbar ist, daß eine Dichtung zwischen Verschlußplatte und Behälter vorgesehen ist, daß ein Motor an der Naschinenbasis befestigt und an die Verschlußplatte angeschlossen ist, um die Verschlußplatte in Verschlußlage an den Druckbehälter und die Dichtung anzulegen bzw. von Behälter und Dichtung abzuheben, daß sich Leitungen durch den Behälter erstrecken und mit dessen Innerem in Verbindung stehen, daß motorbetätigbare Ventile die Leitungen öffnen und schließen, und daß linear wirkende und zurückziehbare Keilblöcke -zwischen der Maschinenbasis und der Verschlußplatte wirksam sind, um die Verschlußplatte wahlweise in Dichtungslage gegen den Behälter anzulegen.
4. Verschluß für einen Druckbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter auf einer Maschinenbasis wahlweise verstellbar und einstellbar ist, daß eine Verschlußplatte in Richtung des Druckbehälters bewegbar und von diesem abgewandt verlagerbar ist, daß eine Dichtung zwischen Verschlußplatte und Behälter angeordnet ist, daß eine mit Ventilen versehene Leitungsvorrichtung mit dem Inneren des Behälters in Verbindung steht, um den Behälter wahlweise mit Explosivmitteln zu laden und zu zünden, während er gegenüber Explosivdrücken unter Abdichtung gehalten ist und daraufhin gelüftet werden kann, daß ein zylindrischer Antrieb an die Maschinenbasis und an die Verschlußplatte angeschlossen ist, wodurch die Verschlußplatte in Anlage an den Druckbehälter und die Dichtung und von der Behälterdichtung abgewandt bewegbar ist, daß linear wirkende Keilblöcke zwischen der Verschlußplatte und der -Maschinenbasis wirkend die VerschluSplatte am Druckbehälter verriegeln und abdichten, und daß ein Zylinderantrieb mit den Keilblöcken verbunden und an der Maschinenbasis angebracht ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Kessel fluchtender Rahmen den zylindrischen Antrieb und die linear wirkenden Keilblöcke hält, und daß der zylindrische Antrieb und die Blöcke beim Schließen und Verriegeln des Behälters gegen den Rahmen wirken.
6. Halbautomatische Reaktionsvorrichtung zur in einer Folge durchgeführten Bearbeitung eines Paars von Reaktionsbehältern, wobei einer der Reaktionsbehälter ständig in offener Lage ist, um be- oder entladen zu werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorrichtung ein Xopfrahmen zugeordnet ist, daß unterhalb des Kopfrahmens und an diesem befestigt eine Führung ausgerichtet ist, welche drei Stationen aufweist, wobei die mittlere Station in Fluchtung unterhalb des Kopfrahmens ausgerichtet ist, daß eine hin- und herbewegbare Platte linear auf der Führung bewegbar ist, daß ein Paar einander im wesentlichen gleicher, vertikal liegender, rohrförmiger Behälter im Abstand zueinander auf der hin- und herbewegbaren Platte ausgerichtet ist, daß einer der Behälter in jeder Extremlage der Plattenbewegung axial unterhalb des Kopfrahmens in Fluchtung mit diesem bewegbar ist, daß beide Behälter an der Oberseite offen und an der Unterseite geschlossen sind, daß eine Verschlußplatte mit dem Kopfrahmen verbunden und vertikal in Richtung der Behälter und von diesen abgewandt bewegbar ist, daß Keilblöcke zwischen Kopfgerüst und Verschlußplatte angeordnet und horizontal unter Keilwirkung an die Verschlußplatte und von dieser abgewandt bewegbar ist, um die Verschlußplatte vertikal in Dichtungs- und Verriegelungslage an den Behälter anzulegen, daß Vakuumverbindungen am Kopf gerüst in Verbindung mit dem Behälter stehen, daß Einspritzverbindungen am Kopfgerüst mit dem Behälter in Verbindung stehen, um wahlweise den Behälter zu laden bzw. zu spülen, daß Ventile in der verschluß platte zur Steuerung des Druckes innerhalb des geschlossenen Behälters dienen, daß eine ZUndleitung zum Zünden der Ladung innerhalb der Behälter erregbar ist, nachdem der jeweilige Behälter geschlossen ist, daß ein in Axialrichtung teilhohler Richtdorn in jedem der Behälter vorgesehen ist, daß eine herausnehmbare Wicklung in jedem der Behälter teleskopartig durch den Richtdorn axial geführt ist und ffffnungen aufweist, welche mit dem Hohlteil des Dorns in Verbindung stehen, daß die Behälter wahlweise mit Hilfe eines Motors auf der hin- und herbewegbaren Platte in Fluchtung unterhalb des KopfgerGstes und aus dieser Fluchtung verlagerbar sind, daß ein Motor zwischen Kopfgerüst und Verschlußplatte angeordnet ist, um diese vertikal zu bewegen, daß wenigstens ein Motor betrieblich an die Keilblöcke angeschlossen ist, um diese in Verriegelutgs-Dichtposition und aus dieser abgewandt zu verlagern, und daß zeit- und positionsempfindliche, die Ventile betätigende und in ihrer Folge steuernde Vorrichtungen vorgesehen sind, um die Verbindung mit den Behältern und die Lage innerhalb dieser bei Verschluß derselben zu steuern.
Druckbehälter zur Behandlung von in Spulenform gewickeltem Material durch Einspritzen von Explosivgemisch, durch Ausspülen, ZUnden und AbfUhren, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckbehälter aus einem zylindrischen, verschließbEren Behälter gebildet ist, daß ein hohler Dorn axial von der Unterseite des Behälters nach oben steht und eine Leitung innerhalb des Behälters bildet, daß eine Wicklung.mit rohrfdrmiger Achse radial durch die Achse verlaufende Öffnungen aufweist und axial über den Dorn abnehmbar ist, daß mit Ventilen versehene Leitungen durch die Wände in die Behälter führend, wobei wenigstens eine der Leitungen an die innerhalb des Hohldornes gebildet Leitung angeschlossen ist, und daß ein Zündgeber wahlweise von außerhalb des Behälters betätigbar ist und in wenigstens einer der in das Behälter führenden Leitungen wirkt.
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