DE2034027B2 - Doppeltwirkendes klinkengesperre fuer ein klinkenradsystem, insbesondere fuer bohrwinden und gewindeschneidkoepfe - Google Patents
Doppeltwirkendes klinkengesperre fuer ein klinkenradsystem, insbesondere fuer bohrwinden und gewindeschneidkoepfeInfo
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Description
der Klinken6 über die Klaue 11 der ersten Klinke»
hin- und hergleitet, ohne daß dieselben gegenseitig überschnappen.
Das Freisetzen des Klinkenrades 2 zur Drehung in entgegengesetzter Richtung wird durch einen Fingerdruck
auf den Stützvorsatz 8 der zweiten Klinke 6 erreicht,
wodurch diese auf dem Zapfen 4 ausgeschwenkt 5AiTd und das freie Ende der Klinke 6
gleichzeitig aus dem Eingriff mit dem Klinkenrad 2 herausgeschoben wird. Bei diesem Ausschwenken
der Klinke 6 erfolgt zuerst ein Überschnappen der unteren Klaue 12 dieser Klinke 6 über die untere
Klaue 11 der zweiten Klinke 5 und nachher ein Überschnappen der oberen Klaue 13 der ersten
Künke6 über die obere Klaue 10 der zweiten
Klinke 5, wobei diese kurzzeitig zwrjnal teilweise ausgeschwenkt wird. Durch Freisetzung der ersten
Klinke 6 und infolge der Wirkung der Druckfeder 9 stützt sich die obere Klaue 13 der ersten Klinke 6 auf
die obere Klaue 10 der zweiten Klinke 5, wodurch die erste Klinke 6 in der ausgeschwenkten Lage
bleibt, während die zweite Klinke 5 mit dem Klinkenrad
2 in Eingriff gelangt. Das Klinkenrad 2 kann dann in umgekehrter Richtung gedreht werden, wobei
beim Drehen des Klinkenrades 2 wieder ein bloßes Übergleiten der betreffenden Klauen zustande
kommt, ohne daß ein gegenseitiges Überschnappen derselben erfolgt.
Soll das Drehen des Klinkenrades in beiden Richtungen verhindert werden, kann dies dadurch erreicht
werden, daß die mit dem Klinkenrad 2 soeben im Eingriff stehende Klinke 5 oder 6 nur teilweise
niedergedrückt wird, und zwar soweit, bis lediglich eines der entsprechenden Klauenpaare 11, 12 oder
10, 13 einander überschnappt. Nach dem Freisetzen dieser Klinke 5 oder 6 gelangen die freien Enden beider
Klinken 5 und 6 infolge der Wirkung der Druckfeder 9 in Eingriff mit dem Klinkenrad 2.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- 2 034 037J 2Dje erßndung§gfmäjg Ausführung des. Klinkenge-Patentanspruch: sperres ist an FJapd, dff Zeichnung näher erläutert.Es zeigtDoppeltwirkendes Klinkengesperre für ein F i g. 1 eine schematische Ansicht des Künkgnrad-Klinkenradsystem, insbesondere für Bohrwinden 5 systems im Grundriß,und Gewindeschneidköpfe, bestehend aus einem Fig.2 eine schematische Ansicht einer Klinke imKlinkenrad und einem Paar gegenseitig abgefe- Aufriß, undderter, im wesentlichen eine Doppelannhebeform Fig. 3 eine Ansicht derselben Klinke im Grundaufweisender, ausschwenkbarer Klinken, deren riß.freie Enden im einstweiligen Eingriff mit dem io Auf einem Rahmen 1 ist ein Klinkenrad 2 drehbar Klinkenrad sfphen, dadurch gekenq- gelagert, das mit ejner nicht dargestellten, z.B. zur zeichnet, dsß dje Kjiqkeq (5, 6) an jhreq ejn- 4pfjl§hp§ eines, nicht dargestellten Bohrers beander zugekehrten Seiten einzeln mit je einem stimmten Spindel fest verbunden ist Auf dem Rah-Paar von in zwei Ebenen übereinander 'angeardr men 1 sind ferner zwei Klinken 5 und 6 von Doppelraten Klauen (10, 11; J.2, 13) versehen sind, wo- 15 armhebelform auf Zapfen 3 und 4 schwenkbar gelabei die Klauen jedes der beiden Klauenpaare ge- gert Ein Arm jeder der beiden Klinken 5 und 6 ist geneinander versetzt sind und dje Klauen dps zum Eingriff mit dem Klinkenrad 2 vorgesehen, wäheinen in die Klauen des anderen Klauenpaares rend der andere Arm jeder der beiden Klinken 5 eingreifen. und 6 mit zwei Stützvorsätzen 7 und 8 versehen ist,so die aufgerauht sind, um eine bessere Griffigkeit zu erreichen. An der Stelle der Stützvorsätze 7 und 8 istzwischen den beiden Armen eine Druckfeder 9 angeordnet. Im mittleren Teil beider Klinken 5 und 6 sind Klauen 10, 11, 12, 13 in der Weise gebildet, daßDie Erfindung betrifft ein doppeltwirkendes KHn- 25 sich auf der Klinke 5 ein Klauenpaar 10, 11 und auf kengesperre für ein Klinkenradsystem, insbesondere der zweiten Klinke 6 ein weiteres Klauenpaar 12, 13 für Bohrwinden und Gewindeschneidköpfe, beste- befindet. Beide Klauenpaare 10, 11 und 12, 13 sind hend aus einem Klinkenrad und einem Paar gegen- gegeneinander gerichtet. Die einzelnen Klauen 10, seitig abgefederter, im wesentlichen eine Doppelarm- 11, 12 und 13 sind paarweise auf den Klinken 5 hebeform aufweisender, ausschwenkbarer Klinken, 30 und 6 in zwei Ebenen übereinander so angeordnet, deren freie Enden im einstweiligen Eingriff mit dem daß die obere Klaue 10 auf der Klinke 5 mit der Klinkenrad stehen. oben angeordneten Klaue 13 der zweiten Klinke 6 Die bekannten Klinkenratjsysteme, die ein BJok- und die untere Klaue H auf der erstgenannten kieren der Klinkenräderumdrehung in einer Rieh- Klinke 5 mit der unten angeordneten Klaue 12 der tung, in Gegenrichtung oder in beiden Drehrichtun- 35 zweiten Klinke 6 zusammenarbeitet. Die obere Klaue gen ermöglichen, bestehen üblicherweise aus dem 10 und die untere Klaue 11 der Klinke 5 sind gegeneigentlichen Klinkenrad, in das zwei federnd und einander seitenversetzt, ebenso auch die obere Klaue schwenkbar gelagerte Klinken eingreifen, die durch 13 gegenüber der Klaue 12 auf Klinke 6. Beide Klineine exzentrische Hülse oder einen exzentrisch gela- ken 5 und 6 sind fertigungsmäßig identisch; in dem gerten Zapfen in der Weise betätigt werden, daß 40 Klinkenradsystem sind sie jedoch spiegelbildlich andurch deren manuelles Drehen oder Verschieben ent- geordnet.weder die eine oder die andere, bzw. beide Klinken Das Klinkenradsystem arbeitet wie folgt:
gleichzeitig mit dem Klinkenrad in Eingriff kommen Falls beide Klinken 5 und 6 mit dem Klinkenrad 2 (USA-Patentschrift 2588 017). Dabei kommt es je- im Eingriff stehen, wie es in Fig. 1 dargestellt ist, doch nw 3Hf die spezielle Ausbildung der Verzah- 45 d-h. wenn ein Drehen des Klinkenrades 2 im Rahnung an, um mit einem einzigen Sperrad auszukom- men 1 in beiden Richtungen mittels der Klinken S men. undo blockiert ist, wird das Klinkenrad2 für eine Der Nachteil dieser bekannten Klinkengesperre einseitige Drehbewegung so freigesetzt, daß die besteht in ihrer verhältnismjißigep Kompliziertheit, Klinke 5 durch einen Fingerdruck auf den Stützvor die es notwendig macht, daß zur Änderung des Dreh- 50 satz 7 um den Zapfen 3 gegen den Druck der Drucksinnes nicht nur das Klinkenrad und die Klinken, feder 9 ausgeschwenkt wird. Dadurch kommt das sondern auch ein besonderes Betätigungsglied ver- freie Ende der Klinke 5 aus dem Eingriff mit dem wendet werden muß. Klinkenrad 2. Durch das Ausschwenken der Klinke S Der Erfindung liegt U,ie Aufgabe zugrunde, ein wird eine Umlagerung der unterep Klaue 11 über die doppelt wirkendes Klinkengesperre zu vereinfachen. 55 untere Klaue 12 der zweiten Klinke 6 erreicht, wobei Diese Aufgabe wird erfindungsmäßig dadurch ge- diese Klinke 6 um den Zapfen 4 vorübergehend auslöst, daß die Klinken an ihren einander zugekehrten geschwenkt wird. Durch Freisetzung der ersten Seiten einzeln mit je einem Paar von in zwei Ebenen Klinke 5 und infolge der Wirkung der Druckfeder 9 übereinander angeordneten Klauen versehen sind, stützt sich die untere Klaue 11 der ersten Klinke 5 wobei die Klauen jedes der beiden Klauenpaare ge- 60 auf die untere Klaue 12 der zweiten Klinke 6, wogeneinander versetzt sind und die Klauen des einen durch die erstgenannte Klinke 5 in der ausgein die Klauen des anderen Klauenpaares eingreifen. schwenkten Lage bleibt, während die zweite Klinke 6 Das erfindungsgemäße Klinkengesperre für ein im Eingriff mit dem Klinkenrad 2 ist. Das Klinken-Klinkenradsystem weist den Vorteil auf, eine wesent- rad 2 kann dann in einer Richtung gedreht werden, liehe Vereinfachung des gesamten Klinkenradsystems 65 wobei bei jedem Sprung der zweiten Klinke 6 über herbeizuführen. Dadurch ist es möglich, die Klinken die Klinkenradverzahnung nur ein teilweises Ausdirekt von Hand zu betätigen ohne ein weiteres Beta- schwenken dieser Klinke 6 erfolgt. Dieses Austigungsglied Zwischenschalten zu müssen. schwenken erfolgt in der Weise, daß die Klaue 1.2
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702034027 DE2034027C3 (de) | 1970-07-09 | 1970-07-09 | Doppeltwirkendes Klinkengesperre für ein Klinkenradsystem, insbesondere für Bohrwinden und Gewindeschneidköpfe |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19702034027 DE2034027C3 (de) | 1970-07-09 | 1970-07-09 | Doppeltwirkendes Klinkengesperre für ein Klinkenradsystem, insbesondere für Bohrwinden und Gewindeschneidköpfe |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE2034027A1 DE2034027A1 (de) | 1972-01-13 |
| DE2034027B2 true DE2034027B2 (de) | 1973-07-19 |
| DE2034027C3 DE2034027C3 (de) | 1974-02-14 |
Family
ID=5776235
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702034027 Expired DE2034027C3 (de) | 1970-07-09 | 1970-07-09 | Doppeltwirkendes Klinkengesperre für ein Klinkenradsystem, insbesondere für Bohrwinden und Gewindeschneidköpfe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2034027C3 (de) |
-
1970
- 1970-07-09 DE DE19702034027 patent/DE2034027C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2034027A1 (de) | 1972-01-13 |
| DE2034027C3 (de) | 1974-02-14 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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