DE2033501B2 - Fahrzeuglafette fuer ein gabelgetragenes maschinengewehr o.dgl. - Google Patents
Fahrzeuglafette fuer ein gabelgetragenes maschinengewehr o.dgl.Info
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- F41A27/00—Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
- F41A27/30—Stabilisation or compensation systems, e.g. compensating for barrel weight or wind force on the barrel
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Description
gekennzeichnet durch einen aus einem Rohrprofil 30 unmöglich für besonders hohe Elevationen. Ringe und
gebildeten waagerechten ersten Schwenkarm (1), der an seinem einen Ende eine senkrechte Hülse (11)
hat und an seinem anderen Ende eine Buchse (16) für eine hierin drehbar gelagerte senkrechte Achse (19),
die oben ein Gabelstück (20) mit Bodenteil (21) und Gabelschenkeln (22) trägt, die mit senkrecht
übereinanderliegenden Löchern (23, 24) für waagerechte Scharnierachsen (25, 26) versehen sind, auf
denen die hinteren Enden einer oberen Parallelogrammstange (7), bestehend aus zwei gegenseitig
abgesteiften Flacheisen (27), und einer unteren Parallelogrammstange (8), bestehend aus einem
Vierkantrohr (31), das hinten in ein Gabelstück (32) übergeht und vorn mit einem Lagerteil (36)
verbunden ist, gelagert sind, wobei die Parallelogrammstangen (7, 8) an ihrem vorderen Ende mit
Scharnierachsen (29 bzw. 35) zur Verbindung mit Armen (40 bzw. 43) versehen sind, die von einem
senkrechten, oben als Schwenklager (10) für die Traggabel der Waffe ausgebildeten Rohr (37) seitlich
steif abstehen.
5. Lafette nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem mit der Waffe
verbundenen Ende des zweiten Schwenkarms (2) ein Gelenk (35) der Parallelogrammverbindung (6, 7, 8,
9) in beliebiger Stellung verriegelbar ist.
6. Lafette nach Anspruch 4 und 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Scharnierachse (35) des verriegelbaren Gelenkes an dem einen der gelenkig
verbundenen Teile (8, 9) befestigt und das andere Teil mittels eines Handhebels (60) relativ zum ersten
gegen die Kraft einer Feder (54) axial beweglich ist, welche zwei zusammenwirkende, zur Scharnierachsc
(35) koaxiale Stirnverzahnungen (56, 57) in Eingriff hält.
Laufkatzen sind schwer und kostspielig, und eine kräftige Konstruktion des Führerhauses ist erforderlieh.
Eine andere bekannte Weise der Montierung der gabelgetragenen Waffe auf einem Kraftfahrzeug mit
Pritsche besteht darin, daß man mitten auf der Pritsche eine Krinolinelafette mit Pivotlager für die Gabel
anbringt, so daß der Schütze, dadurch daß er sich um die Lafette herum bewegt, die Waffe in alle Richtungen
zeigen lassen kann. Diese Anbringungsweise nimmt jedoch praktisch das Fahrzeug voll und ganz in
Anspruch, so daß es nicht für seinen ursprünglichen Zweck als Lastkraftwagen oder andere Verwendung
benutzt werden kann.
Es ist weiterhin bekannt, die Lafette, bestehend aus einem Schwenkarm mit Gewichtsausgleichfeder, an
einer senkrechten drehbaren Achse zu lagern, die auch den Sitz des Schützen trägt, so daß sich beim
Verschwenken der Waffe der Sitz mitdreht (GB-PS 4 91 217, US-PS 18 92 914). Diese Konstruktionen sind
für auf dem Dach des Führerhauses eines Militärfahrzeuges zu montierende Lafetten grundsätzlich ungeeignet
und erlauben nicht die Bedienung der Waffen von einem anderen Platz aus, wenn der Schütze ausfüllt.
Bekannt ist auch, die Bordkanone eines Flugzeuges an
einem einarmigen Schwenkarm in Form eines Parallelo grammlenkers mit Gewichtsausgleichsfeder zu lagen
(US-PS 18 Ob 724). Es ist in diesem Fall dem Schützet nicht möglich, mit der neben seinem Sitz montiertet
Waffe in jede beliebige Richtung, insbesondere über dei Sitz hinweg, zu zielen.
Schließlich sind auch schon aus zwei über ein Gelen! miteinander verbundenen Schwenkarmen bestehend
Lafetten bekannt geworden (GB-PS 5 64 392). Zusät2 lieh ist dabei jedoch eine Zwangsführung des zweitei
die Waffe tragenden Schwenkarms in Abhängigkeit vo der Stellung des ersten Schwenkarms vorgesehen, s
daß sich der Lagerpunkt an der Waffe immer nur ai einer ganz bestimmten Umlaufbahn bewegen kam
Daran würde auch die Ausbildung des einen Schwenkarms als Parallelogrammlenker praktisch nichts ändern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fahrzeuglafette der eingangs bezeichneten Art zu
schaffen, welche eine größtmögliche Richtfreiheit und Treffsicherheit sowie Bedienung von mehreren Positionen aus gewährleistet
Vorstehende Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß -ötr zweite Schwenkarm als eine an sich
bekannte ausbalancierte Parallelogrammverbindung
ausgebildet ist, wobei das Pivotlager im Verhältnis zum Drehlager in einer die Achse dieser beiden Lager
enthaltenden Ebene höhenverstellbar ist
Bei dieser Konstruktion kann das Schwenklager der Lafette an jeder beliebigen zweckmäßigen Stelle auf
dem Fahrzeug montiert werden. Bei der Montage '.n
Verbindung mit einem Schützenloch in Dach des Führerhauses vermeide» wan die bei den bekannten
Konstruktionen benutzten schweren und kostspieligen beweglichen Teile. Außerdem kann das Schützenloch
wesentlich kleiner ausgeführt werden, indem die Gabel mit der Waffe wegen des Schwenkarms und der
Parallelogrammverbindung weit außerhalb der Kante des Loches angebracht weiden kann. Schließlich ist bei
Anbringung des Schwenklagers auf der rückwärtigen Seite des Schützenloches die Möglichkeit vorhanden,
daß ein zweiter Mann von einer hinter dem Führerhaus befindlichen Pritsche aus die Bedienung der Waffe
übernehmen kann, wenn der Schütze im Schützenloch kampfunfähig werden sollte.
Um die Präzision beim Schließe.· wesentlich /u
fördern, ist in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung an dem mit der Waffe verbundenen Ende des zweiten
Schwenkarms ein Gelenk der Parallelogrammverbindung in beliebigtr Stellung verriegelbar, wobei zweck·
mäßigerweise die Scharnierachse des verriegelbaren Gelenks an dem einen der gelenkig verbundenen Teile
befestigt und das andere Teil mittels eines Handhebels relativ zum ersten gegen die Kraft einer Feder axial
beweglich ist, welche zwei zusammenwirkende, zur Scharnierachse koaxiale Stirnverzahnungen in Eingriff
hält.
Bei der Blockierung dieses einen Scharniers ist die ganze Parallelogrammverbindung in ihrer jeweiligen
Winkelstellung verriegelt, und durch Anbringung der Verriegelung an dem der Waffe am nächsten liegenden
Ende der Parallelogrammverbindung fällt es dem Schützen leicht, den Mechanismus beim Anvisieren des
Zieles zu bedienen, wonach er sich dann auf das Funktionieren der Waffe während des Schießens
konzentrieren kann und beide Hände hierfür frei hat, da die Arretierung wirksam ist, sobald der Handgriff
losgelassen wird.
Die Erfindung wird näher erklärt werden in Verbindung mit der in der Zeichnung gezeigten
Ausführungsform einer Fahrzeuglafetle gemäß der Erfindung, wo
Fig. 1 eine perspektivische, schematische Prinzipskizze ist, die den Aufbau der Lafette zeigt,
Fig. 2 die auf einem Fahrzeug angebrachte Lafette
zeigt, von der Seite gesehen, teilweise im Schnitt und bruchstückartig,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie IH-III in Fi g. 2,im
Bruchstück die Lagerung des Schwenkarms auf dem Fahrzeug zeigend, von oben gesehen,
F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in F i g. 2,
F i g. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in F i g. 2,
F i 1?. 6 einen Schnitt nach der Linie Vl-Vl in F i g. 2, im Bruchstück den als Pivotlager für die Gabel der Waffe
dienenden Teil der Parallelogrammverbindung zeigend, von oben gesehen,
F i g. 7 einen Schnitt nach der Linie VlI-VIl in F i g. 2,
die Ausbildung des hinteren Endes einer der langen Parallelogrammstangen zeigend, und
Fig.8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VlII in
F i g. 2, den Arretierungs- oder Verriegelungsmechanismus für die Parallelogrammverbindung zeigend.
Wie aus F i g. 1 hervorgeht, besteht die Lafette aus
einem Schwenkarm 1 und einer an diesem drehbar gelagerten Parallelogrammverbindung 2. Der Schwenkarm hat an seinem einen Ende einen senkrecht nach
unien ragenden Zapfen oder eine Hülse 3 zur Anbringung in einem entsprechenden, festen Pivotlagei.
so daß sich der Arm in der mit A bezeichneten Bahn herumschwenken läßt. An seinem entgegengesetzten
Ende hat der Schwenkarm ein Lager 4 für eine senkrecht emporragende Achse 5, die in eine zur
Parallelogrammverbindung gehörende kurze Parallelogrammstange 6 übergeht, mit der das eine Ende von
zwei langen Parallelogrammstangen 7 und 8 scharnierverbunden ist, deren anderes Ende mit einer zu der
Stange 6 parallelen kurzen Parallelogrammslange 9 scharnierverbunden ist, die oben ein Pivotlager 10 für
die (nicht gezeigte) Gabel hat. in der die Waffe angebracht ist.
Die nähere konstruktive Ausbildung der Lafette geht aus Fig. 2, 4 und 5 hervor. Der Schwenkarm 1 ist ein
rohrförmiges Profil, an dessen einem Ende eine Hülse oder Buchse 11 mit abgedrehten Futtern 12 und 13
befestigt ist. die /u einem senkrechten Lagerzapfen 14 paßt, der mit einer I ußplatte 15 (s. F i g. 3) an dem nicht
gezeigten Fahrzeug befestigt ist. An seinem entgegengesetzten Ende hat der Schwenkarm 1 eine Buchse 16
mit abgedrehten Futtern 17 und 18, die fur eine hierin
drehbar angeordnete senkrechte Achse 19 Lager bildet, an welcher Achse oben ein aus Blech gebildetes
Gabelstück 20 mit Bodenteil 21 und im wesentlichen dreieckiger. Gabelschenkeln 22 befestigt ist, das die zu
der Parallelogrammverbindung gehörende kurze Parallelogrammstange 6 (F i g. 1) bildet. In einer Axialebene
der Achse 19 sind die Gabelschenkel mit zwei Satz Löchern 23 und 24 versehen, in denen quergehende
Scharnierachsen 25 und 26 für die obere bzw. die untere lange Parallelogrammstange 7 und 8 befestigt sind.
Die obere Parallelogrammstange 7, die an ihrenhinteren Ende um den Bolzen 25 drehbar befestigt ist
besteht aus zwei Stück Flacheisen 27. die gegenseitig abgesteift sind. An dem vorderen Ende der Stange sine
die Flacheisen mit einem Satz von Löchern 28 für eint hierin angebrachte Scharnierachse 29 versehen, die vor
einem zwischen den Schenkeln eingesetzten Abstands rohr 30 umschlossen ist. An dem hinteren Ende de;
Stange sind die Flacheisen mit einem Satz von Lochen für die Scharnierachse 25 vorsehen.
Die untere Parallelogrammstange 8 besteht in wesentlichen aus eir.em vierkantigen Rohr 31, an dessei
hinterem Ende ein Gabelstück 32 (siehe Fig. 7 befestigt ist. dessen Schenkel 33 mit Löchern 34 zu
drehbaren Anbringung auf der Scharnierachsc 2i
versehen sind. An dem vorderen Ende des Rohres 31 is ein mit einer Scharnierachse 35 versehener Lagerteil 3<
(s. F i g. 8) befestigt, dessen nähere Einrichtung späte erwähnt werden wird.
Die vordere, kurze Parallelogrammstange 9 bestell aus einem Rohr 37, das oben und unten verdickt
Partien 38 beziehungsweise 39 aufweist, die außei
sechskantig ausgebildet sind. An der Verdickung 38 sind zwei seitlich herausragende Arme (Fig.6) 40 mit
Löchern 41 zur drehbaren Befestigung auf der Scharnierachse 29 festgeschweißt, und an der Verdikkung
39 ist ein einzelner nach der Seite herausragender Arm 42 festgeschweißt mit Loch 43 für das Ende der
Scharnierachse 35, die mit dem Arm verschweißt ist. Die Mittelpunkte der Scharnierachsen 29 und 35 liegen
senkrecht übereinander, entsprechend den Scharnierachsen 25 und 26 an dem hinteren Ende der
Parallelogrammverbindung, so daß das Rohr 37, das das Pivotlager 10 für die Gabel der Waffe bildet, in jeder
beliebigen Deformationsstellung der Parallelogrammverbindung senkrecht bleiben wird.
Die Ausbalancierung der Waffe in diesen verschiedenen Deformationsstellungen isl auf folgende Weise
eingerichtet:
Der Bodenteil 21 des Gabelstückes 20 hat eine schräg nach oben gebogene Partie 44 mit einem Loch 45, das
den Durchgang für einen Augenbolzen 46 bildet, der mit seinem an dem entgegengesetzten Ende befindlichen
Auge mit einem in der Parallelogrammstange etwas vor und unter den Löchern für die Scharnierachse 25
befestigten Querbolzen 47 scharnierverbunden ist. indem der Kopf des Augenbolzens mit einem Tretschuh
48 ausgebildet ist. Auf dem Augenbolzen 46 ist zwischen der Partie 44 des Bodenteils und dem Tretschuh 48 ein
Tellerfederstapel 49 eingeschaltet, der. dadurch daß er gegen den Querbolzen 47 nach oben drückt, im
wesentlichen das Gleichgewicht mit der Waffe hält, die an dem anderen Ende der Parallelogrammstange 2
angebracht ist. die wegen ihres kräftigen Querschnitts diese Biegebeanspruchung vertragen kann und somit als
Tragarm wirkt. Die gegenseitige Lage der Scharnierachse 25 und des Querbolzens 47 in Verbindung mit der
Federcharakteristik bedingt das Gleichgewicht in den verschiedenen Stellungen, was dadurch unterstützt
werden kann, daß die Waffe dazu eingerichtet ist, die ausgeworfenen Patronenhülsen in einem an der Waffe
festsitzenden Behälter aufzufangen.
Zur Verriegelung der Parallelogrammverbindung in ihren verschiedenen Stellungen ist ein Arretierungsmechanismus
an der Scharnierverbindung zwischen der mit Pivotlager für die Gabel der Waffe ausgebildeten
Parallelogrammstange 9 und der unteren langen Parallelogrammstange 8 vorgesehen, welch letztere
Stange wesentlich leichter ist als die obere Parallelogrammstange 7, indem sie lediglich zur Führung der
ParaUelograiamverbindung «Sent, während das Gewicht
der Waffe von der als Tragarm dimensionierten Stange ? übertragen wad.
Die HHt dem Rohr 37 starr verbundene Scharnierachse 35 ist in dem Lagerteil 36 drehbar gelagert, n. a. in
einem Loch StI in demselben, and nabe an sem an dem Ann « befestigten Ende mit einem Kragen 51
versehen. Vor dem Loch 5» hat der LagerteS eine
et weiteile zylindrische ABsbohrang 52, in welcher ein
die Scharaierachse drasconeBender ringförmiger FSbrnngsicolben 53 verschiebbar ist and zagiekh mit dem
Loch 50 diese Achse führt. Zwischen dem Kolben 53 und dem Boden der Ausbohrung 52 ist eine die Achse 35
umschließende Druckfeder 54 eingeschaltet, die bestrebt ist, den Kolben in Richtung gegen das freie Ende
der Achse zu schieben, wodurch er gegen einen in eine Ringnut der Achse eingelegten abnehmbaren Federring
55 drückt, so daß die Achse 35 unter der Einwirkung der Feder 54 bestrebt ist, sich in obenerwähnter Richtung zu
verschieben. Diese Verschiebungsbewegung wird begrenzt durch einen seitlich an dem Arm 42 festsitzenden
Kupplungszahnkranz 56. zu einer Kupplung gehörend, deren anderer Kupplungszahnkranz 57 an der auswendigen
Seitenfläche des Lagerteils 36 ausgebildet ist, indem die beiden Kupplungszahnkränze bei der
genannten Verschiebung der Scharnierachse 35 in gegenseitigen Eingriff kommen und somit eine weitere
Verschiebung der Achse verhindern. Gegen die Endfläche des Lagerteiles 36 ist mittels einer Schraube
58 ein federnd nachgiebiger Streifen 59 festgespannt, zu dem Bedienungshandgriff 60 gehörend, der längs der
dem Arm 42 entgegengesetzt befindlichen Seite der Parallelogrammstange 8 schräg herausragt. Das freie
abgerundete Ende 61 der Scharnierachse 35 stützt sich gegen die Innenseite des Handgriffes 60, und wenn
dieser gegen die Parallelogrammstange 8 hineingdrückt wird, wird der Scharnierbolzen 35 bei gleichzeitigem
Zusammendrücken der Feder 54 verschoben, wodurch der Kragen nach außen gegen den Arm 42 drückt, so
daß dieser im Verhältnis zu dem Lagerteil 36 entsprechend verschoben wird, wodurch die Kupplungszahnkränze
56 und 57 außer Eingriff miteinander gebracht werden, und nun freie Drehbarkeit in der
Scharnierverbindung besteht, solange der Handgriff 60 eingedrückt gehalten wird.
Mit anderen Worten kann die Parallelogrammverbindung bei eingedrücktem Handgriff 60 auf eine
gewünschte Deformationsstel'ung eingestellt werden, in
der sie dadurch veriegelt wird, daß der Handgriff losgelassen wird. Diese Bedienung des Handgriffs fällt
dem Schützen beim Richten der Waffe ganz natürlich.
In der Zeichnung sind verschiedene konstruktive Einzelheiten angegeben, die nicht näher erwähnt sind
indem sie allgemein bekannt sind, und ihre Funktion unmittelbar einleuchtet.
Die verschiedenen Teile der Lafette gemäß der Erfindung können auf wesentlich andere Weise
ausgebildet sein als oben in Verbindung mit der gezeigten Ausführungsform beschrieben. So z. B. kanr
die entere !aage ParaUetognunrnstange als Tragarm ai
Stelle von der oberen sgu sein, und statt einei
Druckfeder znr Assbatantiening kann eine Zugfedei
verwendet werden.ebenso wieder Arreöerangsmecha
nisüius as jeder beliebigen der Scharnierverbindnnger
des ParaEetogramtns eingerichtet werden kann, one
dieser Mechanismus kann von einem anderen bekann ten Typ als dem beschriebenen sein. Der Schwenkarm
kann statt mit Buchse znr Anbringung anf einen Lagerzapfen mit Zapfen zar Anbringung in einen
Lagerloch aasgestattet sein.
Claims (4)
1. Fahrzeuglafette· für ein gabelgetragenes Maschinengewehr od. dgL, die mittels eines Schwenkla- *
gers auf einem Fahrzeug, z. B. am Rand eines im Dach des Führerhauses ausgeschnittenen Schützenloches zu montieren ist und aus einem um das
Schwenklager drehbaren ersten Schwenkarm und einem an dessen anderen Ende in einem Drehlager ίο
gelagerten zweiten Schwenkarm besteht, der an seinem freien Ende ein Pivotlager für die Waffe
trägt, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schwenkarm (2) als eir:e an sich bekannte
ausbalancierte ParaHelogrammverbindung (6,7,8,9)
ausgebildet ist wobei das Pivotlager (10) im Verhältnis zum Drehlager (4) in einer die Achse
dieser beiden Lager enthaltenden Ebene höhenverstellbar ist.
2. Lafette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die paraHelen Zapfen oder Hülsen der
beidseitigen Lager (4, 10) durch Verlängerungen zweier gegenüberliegender Stangen (6, 9) der
Parallelogrammverbindung (6,7,8,9) gebildet sind.
3. Lafette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schwenkarm (1) in an
sich bekannter Weise in der Länge veränderlich bzw. einstellbar ist.
4. Lafette nach einem der Ansprüche 1 bis 3.
Die Erfindung betrifft eine Fahrzeuglafette für ein gabelgetragenes Maschinengewehr od. dgL, die mittels
eines Schwenklagers auf einem Fahrzeug, z. B. am Rand
eines im Dach des Führerhauses ausgeschnittenen Schützenloches zu montieren ist und aus einem um das
Schwenklager drehbaren ersten Schwenkarm und einem an dessen anderen Ende in einem Drehlager
gelagerten zweiten Schwenkarm besteht, der an seinem freien Ende ein Pivotlager für die Waffe trägt.
Um mit einem auf einem Militärfahrzeug angebrachten Maschinengewehr in alle Richtungen schießen zu
können, ist es bekannt, im Dach des Fahrzeuges ein Schützenloch vorzusehen, welches von einem Ring
umgeben ist, der die Bahn bildet für einen hierauf
drehbar angebrachten Laufring oder eine längs des Bahnringes verschiebbare Laufkatze mit Pivotlager für
die die Waffe tragende Gabel, so daß man durch Drehen des Laufringes oder Verschieben der Laufkatze die
Waffe in jede Richtung des Kompasses zeigen lassen kann.
Hiorzu ist jedoch eine verhältnismäßig große Kraft von Seiten des Schützen erforderlich, und da die Waffe
normalerweise derart in der Gabel montiert ist. daß ihre senkrechte Schwerpunktlinie annähernd die waagerechte
Umdrehungsachse schneidet, ragt sie verhältnismäßig weit nach hinten im Verhältnis zu der Gabel,
weshalb das Schützenloch entsprechend groß sein muß. um für den Schützen Platz abzugeben, ebenso wie das
Schießen mit hoher Elevation unbequem ist oder
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK445469A DK133484B (da) | 1969-08-20 | 1969-08-20 | Affutage til et gaffelbåret maskingevær. |
| DK445469 | 1969-08-20 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2033501A1 DE2033501A1 (de) | 1971-03-04 |
| DE2033501B2 true DE2033501B2 (de) | 1976-11-25 |
| DE2033501C3 DE2033501C3 (de) | 1977-07-14 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8757044B2 (en) | 2012-10-25 | 2014-06-24 | H & H Tool Shop, Llc | Weapon mounting system for firearms |
| US8757043B2 (en) | 2012-10-25 | 2014-06-24 | H & H Tool Shop, Llc | Weapon mounting system for firearms |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8757044B2 (en) | 2012-10-25 | 2014-06-24 | H & H Tool Shop, Llc | Weapon mounting system for firearms |
| US8757043B2 (en) | 2012-10-25 | 2014-06-24 | H & H Tool Shop, Llc | Weapon mounting system for firearms |
| US9316457B2 (en) | 2012-10-25 | 2016-04-19 | H & H Tool Shop, Llc | Weapon mounting system for firearms |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DK133484C (de) | 1976-10-18 |
| DK133484B (da) | 1976-05-24 |
| DE2033501A1 (de) | 1971-03-04 |
| SE385241B (sv) | 1976-06-14 |
| NO128349B (de) | 1973-10-29 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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