DE2033501C3 - Fahrzeuglafette für ein gabelgetragenes Maschinengewehr o.dgl - Google Patents
Fahrzeuglafette für ein gabelgetragenes Maschinengewehr o.dglInfo
- Publication number
- DE2033501C3 DE2033501C3 DE19702033501 DE2033501A DE2033501C3 DE 2033501 C3 DE2033501 C3 DE 2033501C3 DE 19702033501 DE19702033501 DE 19702033501 DE 2033501 A DE2033501 A DE 2033501A DE 2033501 C3 DE2033501 C3 DE 2033501C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- weapon
- fork
- pivot bearing
- vehicle
- arm
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Description
Parun würde auch die Ausbildung des einen Schwenkarms
als Parallelogrammlenker praktisch nichts ändern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fuhrzcuglafette der eingangs bezeichneten Art zu
schaffen, welche eine größtmögliche Richlfreiiieit und
Treffsicherheit sowie Bedienung von mehn >en Positionen
aus gewährleistet.
Vorstehende Aufgabe wird errindungsgemäß dadurch gelöst, daß der zweite Schwenkarm als eine an sich
bekannte ausbalancierte Parallelogrammvcrbindung ausgebildet ist. wobei das Pivotlager im Verhältnis zum
Drehlager in einer die Achse dieser beiden Lager enthaltenden Ebene höhenverstellbar ist.
Bei dieser Konstruktion kann das Schwenklager der Lafette an jeder beliebigen zweckmäßigen Stelle auf
dem Fahrzeug montiert werden. Bei der Montage in Verbindung mit einem Schützenloch im Dach des
Führerhauses vermeidet man die bei den bekannten Konstruktionen benutzten schweren und kostspieligen
beweglichen Teile. Außerdem kann das Sch fit /cn loch
wesentlich kleiner ausgeführt werden, indem die Gabel mit der Waffe wegen des Schwenkarms und der
Parallelogrammverbindung weil außerhalb der Kante
des Loches angebracht weiden kann. Schließlich isi bei
Anbringung des Schwenklagers auf der rückwärtigen Seite des Schützenloches die Möglichkeit vorhanden,
daß ein /weiter Mann von einer hinter dem Führerhaus befindlichen Pritsche aus die Bedienung der Waffe
übernehmen kann, wenn der Schütze im Schützenloch
kampfunfähig werden sollte.
Um die Präzision beim Schließen wesentlich zu fördern, ist in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung
an dem mit der Waffe verbundenen finde des zweiten Schwenkarms ein Gelenk der Parallelogrammverbindung
in beliebiger Stellung verriegelbar, wobei /weckmäßigerweise die Scharnierachse des verriegelbaren
Gelenks an dem einen der gelenkig verbundenen Teile befestigt und das andere Teil mittels eines Handhebels
relativ zum ersten gegen die Kraft einer Feder axial beweglich ist. welche zwei zusammenwirkende, zur
Scharnicrachse koaxiale Slirnverzahnungen in Eingriff hält.
Bei der Blockierung dieses einen Scharniers ist die ganze Parallelogrammverbindung in ihrer jeweiligen
Winkelstellung verriegelt, und durch Anbringung der Verriegelung an dem der Waffe am nächsten liegenden
Ende der Parallelogrammverbindung fällt es dem Schützen leicht, den Mechanismus beim Anvisieren des
Zieles zu bedienen, wonach er sich dann auf das Funktionieren der Waffe während des Schießens
konzentrieren kann und beide Hände hierfür frei hat, da
die Arretierung wirksam ist, sobald der Handgriff losgelassen wird.
Die Erfindung wird näher erklärt werden in Verbindung mit der in der Zeichnung gezeigten
Ausführungsform einer Fahrzeuglafetle gemäß der Erfindung, wo
Fig. 1 eine perspektivische, schematische Prinzipskizze
ist, die den Aufbau der Lafette zeigt,
Fig. 2 die auf einem Fahrzeug angebrachte Lafette
zeigt, von der Seite gesehen, teilweise im Schnitt und bruchstückartig,
F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie lll-lll in F i g. 2. im
Bruchstück die Lagerung des Schwenkarms auf dein Fahrzeug zeigend, von oben gesehen, f>s
F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in F i g. 2.
F i g. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in F i g. 2.
F i c fi pinen Schnitt nach der Linie Vl-Vl in F i g. 2, im
Bruchstück den als Pivotlagar für die Gabel der Waffe dienenden Teil der Parallelogrammverbindung zeigend,
von oben gesehen,
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII in Fig. 2, die Ausbildung des hinteren Endes einer der langen
Parallelogrammstangen zeigend, und
Fig.8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII in
F i g. 2, den Arrelierungs- oder Verriegelungsmechanismus für die Parallelogrammverbindung zeigend.
Wie aus I 1 g. I hervorgeht, besteht die Lafette aus
einem Schwenkarm 1 und einer an diesem drehbar gelagerten Parallelogrammverbindung 2. Der Schwenk
arm hat an seinem einen Ende einen senkrecht nach unten ragenden Zapfen oder eine Hülse 3 zur
Anbringung in einem entsprechenden, festen Pivotlager,
so daß sich der Arm in der mit A bezeichneten Bahn herumschwenken läßt An seinem entgegengesetzten
Ende hat der Schwenkarm ein Lager 4 für eine senkrecht emporragende Achse 5, die in eine zur
Parallelogrammvcrbindung gehörende kurze Parallelogrammstange
6 übergeht, mit der das eine Ende von zwei langen Parallclogrammstangen 7 und 8 scharnierverbunden
ist, deren anderes Ende mit einer zu der Stange 6 parallelen kurzen Parallelogrammslange 9
scharnierverbunden ist, die oben ein Pivotlager 10 für
die (nicht gezeigte) Gabel hat, in der die Waffe angebracht ist.
Die nähere konstruktive Ausbildung der Lafette geht aus F i g. 2, 4 und r>
hervor. Der Schwenkarm 1 ist ein rohrförmiges Profil, an dessen einem Ende eine Hülse
oder Buchse Il mit abgedrehten Fuiterii 12 und 13
befestigt ist, die zu einem senkrechten Lagerzapfen 14
paßt, der mit einer Fußplatte 15 (s. F i g. J) an dem nicht
gezeigten fahrzeug befestigt ist. An seinem entgegen
gesetzten Ende ha! der Schwenkarm 1 eine Buchse 16 mit abgedrehten Futtern 17 und 18, die für eine hierin
drehbar angeordnete senkrechte Achse 19 Lager bildet, an welcher Achse oben ein aus Blech gebildetes
Gabelstück 20 mit Bodenieil 21 und im wesentlichen
dreieckigen Gabelschenkeln 22 befestigt ist, das die zu der Parallelogrammverbindung gehörende kurze Parallelogrammstange
6 (Fig. 1) bildet. In einer Axialebene
der Achse 19 sind die Gabelschcnkel mit zwei Sat/
Löchern 23 und 24 versehen, in denen quergchende Scharnierachsen 25 und 26 für die obere bzw. die untere
lange Parallelogrammstange 7 und 8befestigt sind.
Die obere Parallelogrammstange 7, die an ihrem hinteren Ende um den Bolzen 25 drehbar befestigt ist.
besteht aus zwei Stück Flacheisen 27, die gegenseitig abgesteift sind. An dem vorderen Ende der Stange sind
die Flacheisen mit einem Satz von Löchern 28 für eine hierin angebrachte Scharnierachse 29 versehen, die von
einem zwischen den Schenkeln eingesetzten Abstandsrohr 30 umschlossen ist. An dem hinteren Ende der
Stange sind die Flacheisen mit einem Satz, von Löchern für die Scharnierachse 25 versehen.
Die untere Parallelogrammstange 8 besteht im wesentlichen aus einem vierkantigen Rohr 31, an dessen
hinterem Ende ein Ciabeistück 32 (siehe Fig. 7) befes:igt ist, dessen Schenkel 33 mit Löchern 34 zur
drehbaren Anbringung auf der Scharnicrachse 2fi versehen sind. An dem vorderen Ende des Rohres 31 ist
ein mit einer Scharnierachse 35 versehener Lagerteil 36 (s. F i g. 8) befestigt, dessen nähere Einrichtung sputet
erwähnt werden wird.
Die vordere, kurze Parallelogrammstangc 9 besteh1
aus einem Rohr 37, das oben und unten verdickte Partien 38 beziehungsweise 39 aufweist, die außer
sechskantig ausgebildet sind. An der Verdickung 38 sind
zwei seitlich herausragende Arme (Pig.6) 40 mit Löchern 41 zur drehbaren Befestigung auf der
Scharnierachse 29 fcslgcschweißt, und an der Vcrdikkung 39 ist ein einzelner nach der Seite herausragender
Arm 42 festgeschweißt mit Loch 43 für das Ende der Scharnicrachse35, die mit dem Arm verschweißt ist. Die
Mittelpunkte der Scharnicrachsen 29 und 35 liegen senkrecht übereinander, entsprechend den Scharnierachsen
25 und 26 an dem hinteren Ende der Parallelogrammverbindung, so daß das Rohr 37, das das
Pivotlager 10 für die Gabel der Waffe bildet, in jeder beliebigen Dcformationsstcllung der Parallelogrammverbindung
senkrecht bleiben wird.
Die Ausbalancierung der Waffe in diesen verschiedenen Deformationsstcllungcn ist auf folgende Weise
eingerichtet:
Der Bodenteil 21 des Gabelstückes 20 hai eine schräg
nach oben gebogene Partie 44 mit einem Loch 45. das den Durchgang für einen Augcnbolzcn 46 bildet, der mit
seinem an dem entgegengesetzten Ende befindlichen Auge mit einem in der Parallclogrammstangc etwas vor
und unter den Löchern für die Scharnierachsc 25 befestigten Qucrbolz.cn 47 scharniervcrbunden ist,
indem der Kopf des Augcnbol/cns mit einem Tretschuh
48 ausgebildet ist. Auf dem Augcnbol/cn 46 ist zwischen der Partie 44 des Bodenteils und dem Tretschuh 48 ein
Tellcrfederstapcl 49 eingeschaltet, der, dadurch daß er
gegen den Querbolzen 47 nach oben drückt, im wesentlichen das Gleichgewicht mit der Waffe hält, die
an dem anderen Ende der Parallclogrammstangc 2 angebracht ist, die wegen ihres kräftigen Querschnitts
diese Bicgcbcanspruchung vertragen kann und somit als Tragarm wirkt. Die gegenseitige Lage der Scharnierachsc
25 und des Querbolzens 47 in Verbindung mit der Fedcrcharaklcristik bedingt das Gleichgewicht in den
verschiedenen Stellungen, was dadurch untcrsiützt werden kann, daß die Waffe dazu eingerichtet ist, die
ausgeworfenen Patronenhülsen in einem an der Waffe festsitzenden Behälter aufzufangen.
Zur Verriegelung der Parallclogrammvcrbindun;: in ihren verschiedenen Stellungen ist ein Arretierungsmechanismus
an der Scharnierverbindung zwischen der mit Pivoilagcr für die Gabel der Waffe ausgebildeten
Parallclogrammslange 9 und der linieren hingen Parallclogrammstangc 8 vorgesehen, welch letztere
Stange wesentlich leichter ist als clic obere Parallclogrammslange 7, indem sie lediglich zur Führung der
Parullclogrammvcrbindung dient, wahrend das Gewicht der Waffe von der als Tragarm dimensionierten Stange
7 übertragen wird.
Die mit dem Rohr 37 starr verbundene Scharnierachsc 35 ist in dem Lagerteil 36 drehbar gelagert, u. a. in
einem Loch SO in demselben, und nahe an seinem an dem Arm 42 befestigten linde mit einem Kragen 51
versehen. Vor dem Loch 50 hat der Lagcricil eine
erwcilcrte zylindrische Ausbohrung 32, in welcher ein
die Scharnierachsc umschließender ringförmiger Füllrungskolbcn 53 verschiebbar ist und zugleich mit dem
Loch 50 diese Achse führt. Zwischen dem Kolben 53 und dem Boden der Ausbohrung 52 ist eine die Achse 35
umschließende Druckfeder 54 eingeschaltet, die bestrebt ist, den Kolben in Richtung gegen das freie Ende
der Achse zu schieben, wodurch er gegen einen in eine Ringnut der Achse eingelegten abnehmbaren Federring
55 drückt, so daß die Achse 35 unter der Einwirkung der Feder 54 bestrebt ist, sich in obenerwähnter Richtung zu
verschieben. Diese Verschiebungsbewegung wird begrenzt durch einen seitlich an dem Arm 42 festsitzenden
Kupplungszahnkranz 56, zu einer Kupplung gehörend, deren anderer Kupplungszahnkranz 57 an der auswendigen
Seitenfläche des Lagerteils 36 ausgebildet ist, indem die beiden Kupplungszahnkränze bei der
genannten Verschiebung der Scharnicrachse 35 in gegenseitigen Eingriff kommen und somit eine weitere
Verschiebung der Achse verhindern. Gegen die Endfläche des Lagcrtcilcs 36 ist mitteis einer Schraube
58 ein federnd nachgiebiger Streifen 59 festgespannt, zu dem Bedienungshandgriff 60 gehörend, der längs der
dem Arm 42 entgegengesetzt befindlichen Seite der Parallelogrammstangc 8 schräg hcrausragt. Das freie
abgerundete Ende 61 der Scharnierach.se 35 stützt sich gegen die Innenseite des Handgriffes 60, und wenn
dieser gegen die Parallelogrammstangc 8 hineingdrückt wird, wird der Scharnicrbolz.cn 35 bei gleichzeitigem
Zusammendrücken der Feder 54 verschoben, wodurch der Kragen nach außen gegen den Arm 42 drückt, so
daß dieser im Verhältnis zu dem Lagerteil 36 entsprechend verschoben wird, wodurch die Kupplungszahnkrän/.c
56 und 57 außer Eingriff miteinander gebracht werden, und nun freie Drehbarkeil in der
Scharnierverbindung besteht, solange der Handgriff 60
eingedrückt gehalten wird.
Mit anderen Worten kann die Parallclogrammverbin dung bei eingedrücktem Handgriff 60 auf eine
gewünschte Dcformationsstcllung eingestellt werden, 111
der sie dadurch veriegell wird, daß der Handgrifl losgelassen wird. Diese Bedienung des Handgriffs fälll
dem Schulzen beim Richten der Waffe ganz natürlich.
In der Zeichnung sind verschiedene konstruktive Einzelheiten angegeben, die nicht näher erwähnt sind
indem sie allgemein bekannt sind, und ihre Funktior unmittelbar einleuchtet.
Die verschiedenen Teile der Lafette gemäß dei
Erfindung können auf wesentlich andere Weise ausgebildet sein als oben in Verbindung mil dei
gezeigten Ausluhrungsform beschrieben. So z. B. kiiiu
die untere lange Parallclogrammslange als Tragarm ar Stelle von der oberen ausgeführt sein, und stall cinci
Druckfeder /ur Ausbalancicrung kann eine Zugfcdci
verwendet werden, ebenso wie der Arrelicrungsmceha
nismus an juder beliebigen der Scharnicrverbindunger des Parallelogramms eingerichtet werden kann, um
dieser Mechanismus kunn von einem anderen bekann ten Typ als dem beschriebenen sein. Der Schwcnkam
kann statt mit Buchse zur Anbringung auf einen Lagerzapfen mit Zapfen zur Anbringung in einen
Lagerloch ausgestattet sein.
Hier.mi 7 Hlnll /cii-liminpcn
Claims (6)
1. Fahrzeuglafette für ein gabelgetragenes Maschinengewehr
od. dgl., die mittels eines Schwenktegers auf einem Fahrzeug, z. B. am Rand eines im
Dach des Führerhauses ausgeschnittenen Schützenloches zu montieren ist und aus einem um das
Schwenklager drehbaren ersten Schwenkarm und einem an dessen anderen Ende in einem Drehlager
gelagerten zweiten Schwenkarm besteht, der an seinem freien Ende ein Pivotlager für die Waffe
trügt, dadurch gekennzeichnet, daß der
zweite Schwenkarm (2) als eine an sich bekannte ausbalancierte Parallelogrammverbindui.g (6,7,8,9)
ausgebildet ist. wobei das Pivollager (10) im Verhältnis zum Drehlager (4) in einer die Achse
dieser beiden Lager enthaltenden Ebene höhenverstellbar ist.
2. Lafette nach Anspruch I, dadurch gekenn/cichnci.
daß die parallelen Zapfen oder Hülsen der beidseitigen Lager (4, 10) durch Verlängerungen
zweier gegenüberliegender Stangen (6, 9) der Parallelogrammverbindung (6,7,8,9) gebildet sind.
3. Lafette nach Anspruch I oder 2. daduivh gekennzeichnet, daß der erste Schwenkarm (1) in an
sich bekannter Weise in der Lange veränderlich bzw. einstellbar ist.
4. Lafette nach einem der Ansprüche I bis 3, gekennzeichnet durch einen aus einem Rohrprefil
gebildeten waagerechten ersten Schwenkarm (1), der an seinem einen Ende eine senkrechte Hülse (11)
hat und an seinem anderen Ende eine Buchse (16) lür eine hierin drehbar gelagerte senkrechte Achse (19).
die oben ein Gabelstück (20) mit Bodenteil (21) und Gabelschenkeln (22) tragt, die mit senkrecht
übereinanderliegenden Löchern (23, 24) für waagerechte Scharnierachsen (25, 26) versehen sind, auf
denen die hinteren Enden einer oberen Parallelogrammstange (7). bestehend aus zwei gegenseitig
abgesteiften Flacheisen (27). und einer unteren Parallelogranmstange (8), bestehend aus einem
Vierkantrohr (31), das hinten in ein Gabelstück (32) übergeht und vorn mit einem Lagerteil (36)
verbunden ist. gelagert sind, wobei die Paralleiogrammstangen (7, 8) an ihrem vorderen Ende inil
Scharnierachsen (29 bzw. 35) zur Verbindung unit Armen (40 bzw. 43) versehen sind, die von einem
senkrechten, oben als Schwcnklager (10) für die Traggabel der Waffe ausgebildeten Rohr (37) seitlich
steif abstehen.
5. Lafette nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem mit der Waffe
verbundenen Ende des zweiten Schwenkarms (2) ein Gelenk (35) der Parallelogrammverbindung (6, 7, 8,
9) in beliebiger Stellung verriegelbar ist.
6. Lafette nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Scharnierachse (35) des
verriegelbaren Gelenkes an dem einen der gelenkig verbundenen Teile (8, 9) befestigt und das andere
Teil mittels eines Handhebels (60) relativ zum ersten gegen die Kraft einer Feder (54) axial beweglich ist.
welche zwei zusammenwirkende, /ur Scharnierachse (35) koaxiale Stirnvcrzahnungcn (56, 57) in
Eingriff hält.
Die Erfindung betrifft eine Fahrzeuglafette für ein gabelgetragenes Maschinengewehr od. dgl., die mittels
eines Schwenklagers auf einem Fahrzeug, z. B. am Rand eines im Dach des Fuhrcrhaui.es ausgeschnittenen
Schützenloches zu montieren ist und aus einem um das Schwenklager drehbaren ersten Schwenkarm und
einem an dessen anderen Ende in einem Drehlager gelagerten zweiten Schwenkarm besteht, der an seinem
freien Ende ein Pivotlager für die Waffe trägt.
Um mit einem auf einem Mtlitarfahrzeug angebrachten Maschinengewehr in alle Richtungen schießen zu
können, ist es bekannt, im Dach des Fahrzeuges ein Schützenloch vorzusehen, welches von einem Ring
umgeben ist, der die Bahn bildet für einen hierauf drehbar angebrachten Laufring oder eine längs des
Bahnringes verschiebbare Laufkatze mit Pivollager für die die Waffe tragende Gabel, so daß man durch Drehen
des Laufringes oder Verschieben der Laufkatze die Waffe in jede Richtung des Kompasses zeigen lassen
kann.
Hierzu ist jedoch eine verhältnismäßig große Kraft von Seiten des Schützen erforderlich, und da die Waffe
normalerweise derart in der Gabel montiert ist, daß ihre senkrechte Schwerpunktlinie annähernd die waagerechte
Umdrehungsachse schneidet, ragt sie verhältnismäßig weit nach hinten im Verhältnis /u der Gabel,
weshalb das Schützenloch entsprechend groß sein muß. um für den Schützen Platz abzugeben, ebenso wie das
Schießen mit hoher Elevation unbequem ist oder unmöglich für besonders hohe Elevationen. Ringe und
Laufkatzen sind schwer und kostspielig, und eine kräftige Konstruktion des Führerhauses ist erforderlich.
Eine andere bekannte Weise do Montierung der
gabelgetragenen Waffe auf einem Kraftfahrzeug mit Pritsche besieht darin, daß man mitten auf der Pritsche
eine Krinolinelafette mit Pivotlager für die Gabel anbring:, so daß der Schütze, dadurch daß er sich um dio
Lafette herun bewegt, die Waffe in alle Richtungen zeigen lassen kann. Diese Anbringungsweisc nimmt
jedoch praktisch das Fahrzeug voll und ganz in Anspruch, so daß es nicht für seinen ursprünglichen
Zweck als Lastkraftwagen oder andere Verwendung benutzt werden kann.
Es ist weiterhin bekannt, die Lafette, bestehend aus
einem Schwenkarm mit Gewichlsausgleichfedcr, an einer senkrechten drehbaren Achse zu lagern, die auch
den Sitz des Schützen trägt, so daß sich beim Verschwenken der Waffe der Sitz mitdreht (CjB-PS
4 91 217, US-PS 18 92 914). Diese Konstruktionen sind für auf dem Dach des Führerhauses eines Militärfahrzeuges
zu montierende Lafetten grundsätzlich ungeeignet und erlauben nicht die Bedienung der Waffen von
einem anderen Platz aus, wenn der Schütze ausfüllt.
Bekannt ist auch, die Bordkanone eines Flugzeuges an einem einarmigen Schwenkarm in Form eines Parallelogrammlenkers
mit Gewichtsausgleichsfeder zu lagerr (US-PS 18 06 724). Es ist in diesem Fall dem Schützer
nicht möglich, mit der neben seinem Sitz montierter Waffe in jede beliebige Richtung, insbesondere über der
Sitz hinweg, zu zielen.
Schließlich sind auch schon aus zwei über ein Gelenl·
miteinander verbundener. Schwenkarmen bestehend! Lafetten bekannt geworden (GB-PS 5 64 392). Zusatz
lieh ist dabei jedoch eine Zwangsführung des zweiter die Waffe tragenden Schwenkarms in Abhängigkeit voi
der Stellung des ersten Schwenkarms vorgesehen, s< daß sich der Lagerpunkt an der Waffe immer nur au
einer ganz bestimmten Umlaufbahn bewegen kann
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK445469A DK133484B (da) | 1969-08-20 | 1969-08-20 | Affutage til et gaffelbåret maskingevær. |
| DK445469 | 1969-08-20 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2033501A1 DE2033501A1 (de) | 1971-03-04 |
| DE2033501B2 DE2033501B2 (de) | 1976-11-25 |
| DE2033501C3 true DE2033501C3 (de) | 1977-07-14 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009022358B3 (de) * | 2009-05-22 | 2010-06-17 | Krauss-Maffei Wegmann Gmbh & Co. Kg | Lafette für eine an einem militärischen Fahrzeug angeordnete leichte Waffe sowie mit einer derartigen Lafette ausgerüstetes militärisches Fahrzeug |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009022358B3 (de) * | 2009-05-22 | 2010-06-17 | Krauss-Maffei Wegmann Gmbh & Co. Kg | Lafette für eine an einem militärischen Fahrzeug angeordnete leichte Waffe sowie mit einer derartigen Lafette ausgerüstetes militärisches Fahrzeug |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2313262C2 (de) | Mehrspuriger Schlitten | |
| EP0230257A2 (de) | Steuersäule zur Aufnahme eines Lenkrades und mindestens eines Bedienungshebels | |
| EP0899533B1 (de) | Schwenklafette | |
| DE673442C (de) | Gelenk mit einem unter Vorspannung zwischen den beiden Sitzlagerteilen von federnd neigbaren Sitz- und Liegemoebeln eingepressten Gummikoerper | |
| DE3130444C2 (de) | Fahrzeugsitz | |
| DE2033501C3 (de) | Fahrzeuglafette für ein gabelgetragenes Maschinengewehr o.dgl | |
| WO1995000013A1 (de) | Kescher, insbesondere für den fischfang | |
| DE8116931U1 (de) | Lafette fuer maschinengewehre oder aehnliche waffen | |
| EP1123859B1 (de) | Sattelträger | |
| DE3020173C2 (de) | ||
| DE929345C (de) | Radlafette | |
| DE1188477B (de) | Granatwerfer | |
| DE2033501B2 (de) | Fahrzeuglafette fuer ein gabelgetragenes maschinengewehr o.dgl. | |
| DE709442C (de) | Gefechtsstand in Luftfahrzeugen fuer liegende, in Brustlage zielende Schuetzen | |
| DE1556811B2 (de) | Schleudersitzanordnung, insbesondere für Luftfahrzeuge | |
| DE1951549C2 (de) | Lagerung für eine Handfeuerwaffe | |
| DE3644907A1 (de) | Geschuetzsysteme | |
| DE3132568C2 (de) | Aufhängung eines Abschußbehälters am Waffenträger eines Flugzeuges | |
| DE2839416C2 (de) | ||
| DE9207528U1 (de) | Klappbarer Kescher, insbesondere für den Fischfang | |
| DE144229C (de) | ||
| DE2232231C3 (de) | Skischlitten | |
| DE2064133C3 (de) | Lafette zur Installation von leichten Maschinenwaffen | |
| DE1580747C3 (de) | Längs- und Neigungsverstellvorrichtung für Fahrzeugsitze | |
| DE729269C (de) | Schusswaffenlagerung fuer Flugzeuge |