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DE1510749A1 - Fadenwickelmaschine - Google Patents

Fadenwickelmaschine

Info

Publication number
DE1510749A1
DE1510749A1 DE19641510749 DE1510749A DE1510749A1 DE 1510749 A1 DE1510749 A1 DE 1510749A1 DE 19641510749 DE19641510749 DE 19641510749 DE 1510749 A DE1510749 A DE 1510749A DE 1510749 A1 DE1510749 A1 DE 1510749A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
take
curve
winding machine
winding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19641510749
Other languages
English (en)
Inventor
Mackie John Kay Pringle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
James Mackie and Sons Ltd
Original Assignee
James Mackie and Sons Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by James Mackie and Sons Ltd filed Critical James Mackie and Sons Ltd
Publication of DE1510749A1 publication Critical patent/DE1510749A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/10Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously for imparting multiple twist, e.g. two-for-one twisting
    • D01H1/101Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously for imparting multiple twist, e.g. two-for-one twisting in which multiple twist is imparted at the take-up stations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H59/00Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
    • B65H59/005Means compensating the yarn tension in relation with its moving due to traversing arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Fadenwickelmaschine.
  • Die Erfindung betrifft Maschinen zum Wickeln von Textilfäden.
  • Sie besieht sich insbesondere auf Maschinen der sogenannten "zwei statt einer" Art, wobei der Faden mittels eines Zwirn flügels zwischen Abgabe- und Aufnahmewickeln ballonartig um eine Traggabel gewickelt wird, welche den Aufnahmewickel trägt, wenn es rioh ul eine Maschine des "Einlauf"-Type hnndelt und entsprechend den oder die Abgabewickel, wenn es sich um eine Maschine des "Auslauf"-Type handelt. Der Träger ist drehbar auf dem Zwirnflügel angeordnet und bleibt innerhalb des Fadenballons trots der Drehung des Zwirnflügels unbeweglich angeordnet. Geeignete angetriebene Fadenzuführmittel, solche wie beispielsweise Laderollen oder Förderbänder, sind die vorgesehen, den Paden durch den Fadenballon von Abgabewickel oder den Wickeln abzuziehen und ihn sit konstanter Geschwindigkeit einer Traverseneinrichtung zuzuführen, welche den Faden gleichmässig auf einen Aufnahmewickel legt.
  • Wenn der Aufnahmepunkt der angetriebenen Fadenzuführungseinrichtung zwischen den Enden des Aufnahmewickels angeordnet ist, wird die Länge der direkten Verbindung zwischen eines Ende des Wickels und des Abnahmepunkt von der Länge der direkten Verbindung zwischen der Mitte des Wickels und des Abnahmepunkt verschieden sein. Als Folge davon wird die Fadenspannung auf dem Aufnahmewickel infolge der Traverse während eines vollständigen Querlaufs variieren, wodurch das Risiko eines Fadenbruchs und einer unerwünschten Änderung in der Qnalitat der Wickelung erhöht wird. (Diese Veränderung wird is nachfolgenden als "Bogenänderung" bezeichnet werden). Dies ist insbesondere bei einer Maschine des Einlauftyps der Pall, wobei der Aufnahmewickel und der Abnahmepunkt der Fadenführungseinrichtung nahe beieinander auf der Traggabel angeordnet sein müssen, damit die Grösse des Fadenballons verringert wird.
  • BI ist ausserdem festgestellt worden, dass, wenn der Aufnahmewickel aus einem tiber Kreus gewundenen konischen mit konstanter Geschwindigkeit angetriebenen Wickel besteht, eine weitere Fadenspannungsänderung während des Wickels durch die konische Pora des Wickels verursacht werden kann, wodurch die Umfangsgeschwindigkeit des Wickels (welche die Menge des aufzunehmenden Fadens steuert) as stärkeren Ende des Wickels grösser ist al an des Ende mit des geringeren Durchmesser. Wenn der Wickel mittels einer Rutschkupplung angetrieben wird, kann der Unterschied in der Aufnahmegeschwindigkeit mittels des Rutschens der Kupplung ausgeglichen werden, aber es besteht unvermedibarer Weise noch eine Lücke zwischen des Anstieg der Fadenspannung und des Geschwindigkeitsabfall des Wickels und umgekehrt und awur infolge des Auftretens eines mechanischen Momentes. Dies fahrt zur Schleifenbildung und zu einer Spannungsänderung. Das Problem wird besonders akut, wenn der Wickel infolge der hohen Traversengeschwindigkeit genau aufgewickelt ist und weiter beschleunigt wird, wenn es sich us eine Maschine der erwähnten Einlaufart handelt.
  • Bei einer "zwei statt einer"-Wickelmaschine zur Fadenabgabe auf einen kreuzförmig gewundenen konischen Wickel wird erfindungsgemäss die Länge des Fadenstückes zwischen dem Abgabepunkt der angetriebenen Fadenzuführeinrichtung und des Ablagepunkt auf des Wickel während eines Jeden Traversenu@@ufs des Wickels durch eine Kompensationseinrichtung verändert, welche sus einer Kurveneinrichtung besteht, die io gebaut ist, dass die eingeführte Weglängenänderung im wesentlichen einen Ausgleich für Jene Weglängemänderung sehafft, welche infolge der oben-erwähnten "Bogenänderung" verursacht wird und zumindest in gewissern Masse für jene Änderung der aufzunehmenden Fadenlänge, welche durch die konische Por. des Aufnahmewickels verursacht wird.
  • Auf diese erfindungsgemäßese Weise wird die Fadenspannungsänderung während er Fadenaufnahme wesentlich redusiert ind führt sn einem Faden mit weit regelmässigeren Wicklungen und au weniger PadenbriLehen während des Wickelns.
  • Die erfindungsgemäsee Kompensationseinrichtung besteht vorzugskweise aus einen Führungsarm, welcher den Faden zwischen dem Abnahmepunkt und des Haltepunkt leitet und der in Abhängigkeit der Kurvenform derart bewegt wird, dass der Fadenweg mehr oder weniger an Sie direkte Verbindung zwischen des Abnahmepunkt und dem Auflagepunkt jederzeit angelehat ist. Vorzugsweise wird der Fährungsarm in einer Ebene senkrecht zur Längeachse des Aufmachmewiekele geführt.
  • Die Enrvensteuereinrichtung kann entweder aus einer umlaufenden oder einer sich gradlinig fortbewegenden Kurvenführung bestehen.
  • Im letzteren Falle, der eine bevorzugte Ausführungsform darstellt, ist es angebracht, das Kurvenfolgeglied oder den hiervon getragenen Läufer in einer Ausnehmung einer Querschnecke su führen, welche ausserden die Hin- und Herbewegung der Traverse steuert, wobei Sie Kurvenfolgeglied in Sie Schnecke in einem Winkel von 90° ausserhalb der Bahn desTraversenfolgegliedes eingreift, so dass das Kurvenfolgeglied in einer horizontalen fauft Ebene, Sie durch das Traversenfolgeglied festgelegt ist, aber der Traversenarm läuft nach und legt dabei den Faden auf den aufnahmewickel in einem Abstand, der der Hälfte der Länge des Wickels entspricht. Die Kurve ist vorzugsweise zwecks Schwenkbewegung in einer vertikalen Ebene angeordnet, so dass sie in abhängigkeit von ihrer Pori hoch- und niedergeht, wobei sie ait dem hin- und hergehenden Folgeglied in Eingriff eteht, welches rioh in einer festen horizontalen Linie bewegt. Die Kurvenbewegung wird auf den Faden zwischen dem Abnahmepunkt der Fadenführungseinrichtung und dem auflagepunkt des Fadenaufnahmewickels durch den Führungsarm übertragen, welcher voa der Kurve getragen wird und derart wirkt, dass die Länge des Fadenweges vergrössert oder verkleinert wird.
  • Wenn es sich ua eine Maschine des Einlauftype handelt, d.h. der Aufnahmewickel und die Fadenführungseinrichtung werden von der stationären Haltegabel innerhalb des Fadenballens getragen, dann ist die Anordnung vorzugsweise derart getreffen, dass die Achse des Aufnahmewickels senkrecht sir Achse des Fadenflügels liegt und das Auge des Führungsarme in der Mitte zwischen den Enden des Aufnahmewickels Uegt. Dt. Fadenführungsrollen oder Förderbänder sind vorzugeweise derart angeordnet, dass der Faden ihnen gradlinig mit der Achse der Flügelspindel ausgerichtet augeführt wird, so dass der Fadenweg innerhalb des Fadenballons so kurs wie möglich gehalten wird, mit dem Ergebnis, dass die Fadenspannung so niedrig wie möglich gehalten wird.
  • Die Erfindung wird im nachfolgenden anh@@d einer Zeichnung näher erläutert werden.
  • Bo sind veranschaulicht ins Figur 1 eine schematische Ansicht einer Einrichtung zur Änderung der Länge des Fadenweges zwischen der Fadenführungseinrichtung einer Wickelmaschine und den Enden und der Mitte des Aufnahmewickels; Figur 2 eine graphische Darstellung der Änderung der Lunge des Fadenweges, welche mittels der Bogenänderung undder Konisität des Wickels erzeugt wird, welche während eines jeden Umlaufe in Erscheinung treten; Figur 3 eine schematische Darstellung sit einer Ausführungsforn einer rotierenden Kurve nur Kompensation der ~Längenänderung des Fadenweges, welche in Figur 2 veranschaulicht ist; Figur o (a, b, o, d und e) eine schematisch veranschaulichte Ausführungsform einer langgestreckten gradlinigen Kurve, welche der ümlaufenden Kurve in Figur 3 entspricht und wobei 4 Kurvenlagen, Kurvenfolgeglied und das längsbewegliche Auge während eine. kompletten gradlinigen Laufes geneigt sind Figur 5 eine schematische Ausführungsform einer "zwei für eine" Wickelmaschine des Einlauftyps gemäss der Erfindung; und Figur 6 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles bei VI in Figur 5, wobei gewisse Teile der Klarheit wegen weggelassen worden sind.
  • Figur 1 neigt einen konischen Präsisionsaufnahmewickel mit Kreuzlagen, welcher allgenein sit 2 bezeichnet ist und sit gewickelten Faden von einer angetriebenen Fadenzuführeinrichtung in Porn eines Paares von Förderbändern 4 beschickt wird, wobei der Faden von den Förderbändern durch ein Auge 6 nu einer r ASLht dargestellten Travessen-Einrichtung läuft, welche dazu bestimmt ist, den Faden auf die Oberfläche des konischen Aufnahmewickels au legen, der sit konstanter Geschwindigkeit angetrieben wird. Wie nan sogleich erkennen wird, ist der direkte Weg A u. B zwischen dem Auge 6 und einem Ende des Wickels länger als der direkte Fadeweg A@ zwischen dem Auge 6 und der Mitte oder dem Mittelpunkt des Wickels. Auf diese Weise wird die Länge des Fadenweges während eines jeden Umlaufe ständig verändert, wodurch Änderungen in der Garnspannung resultieren, wenn der Aufnahmewickel und die Förderbänder sit konstanter Geschwindigkeit angetrieben werden. In der Tat wird die gröeste Änderung in Fadenweg durch den Abstand CD gebildet, welcher den Unterschied zwischen des Bogen fl und den Bogen nit dem Radius AC bildet. Diese Änderung, welche ii nachfolgenden "Bogenänderung" genannt wird und su Änderungen in der Fadenspannung fUhrt, kann ein unregelmässiges Wickeln bewirken und eine steigende Zahl von Garnbrüchen.
  • Es wird ausserdem durch die Figur 1 erklärt, dass die Umfangsgeschwindigkeit de. stärkeren Endes 8 des konischen Aufnahmewickels 2 grösser ist als die Umfangsgeschwindigkeit des Endes lo sit einen kleineren Durchmesser bei konstanter Umlaufgeschwindigkeit des Wickels. Auf diese Weise wird die Fadenspannung. wenn der Faden auf den grösseren Durchmesser des Wickels aufgelegt wird, grösser sein, al wenn das Garn auf den geringeren Durchmesser des Wickels aufgelegt wird. Diese Spannungsänderung wird also durch die konische Porn des Wickels verursacht, welche Wirkung im nachfolgenden als "Konisitäteeffekt" bezeichnet wird.
  • Wenn das Garn auf den Mittelpunkt C de. konischen Wickels zu Beginn des Umlaufs liegt, soll angenommen werden, dass dio Weglänge in ihrer Null-Lage veranschaulicht ist, wie dies der schematischen Darstellung in Figur 2 entnommen werden kann.
  • Wenn das Traversenglied sich auf das Ende itt den kleineren Durchmesser des Wickels zubewegt, nimmt die für den Ausgleich erforderliche Bogenänderung zu, bei der negativen Bichtung, (das bedeutet der Kompensator soll eine Reduzierung der Weglänge relativ nu der Null-Position bewirken) wird, weil der W@g AB länger als der Wäg AC ist, ein Maximum an Kompensation an kleinen Durchmesserende erforderlich sein. Gleichzeitig wird ein konstantes Mass von Kompensation für den Konisitätseffekt vorzuschen sein, aber in diesem Falle wird die Geschwindigkeit des Aufnehmens progressiv herabgesetzt infolge des geringeren Durchmessers des schmäleren Endes als des Mittelpunktes, so dass die erforderliche Kompensation für die Konisität positiv ist, wenn sie itt des negativen Betrag verglichen wird, der zur Kompensation der Bogenänderung benötigt wir.
  • Wenn mit Besugnahme auf die Figuren 2 und 3 angenommen wird. dass die eigentliche Fudenaufwickelung vor dem Wickel beginnt, dass das schmale Ende einen Durchmesser von 2 1/8 @ aufweist, das starke Ende des Wickels einen Durchmesser von 3 1/2 @ eine Länge von Io @ und dass der Mittelpunkt des Wickels C itt eine Abstand von 6 1/2 @ von Abnahmepunkt der Fedenführungseinrichtung entfernt ist, wird die ftlr die Bogenänderung benötigte Kompensation 1 1/4 Einheiten (in diesem Falle ist eine Einheit gleich einem Zoll) betragen und die Konisitäts-Kompensation erfordert plus 3/4 Einheiten, so dass die Länge des Fedemweges um 1/2 Einheit zwischen dem Mittelpunkt und da schwächeren Ende des Wickels redusiert werden muss.
  • Wenn der Faden zwischen des schwächeren Ende und dc. Mittelpunkt gelegt ist, verringert sich die Bogenänderung vol einem Maximum am schw@chen Ende des Wickels auf 0 beim Mittelpunkt, woraufhin eine Kompensation für den Konisitätseffekt noch weiterhin e das gleiche Mass erfolgen sass wie während der Querbewegung zwischen den Mittelpunkt und dem Ende mit den geringeren Durchmesser. Daher beträgt die für die Bogenänderung erforderliche Kompensation plus 1 1/4 und die Kompensation für die Konizität wiederun etwa plus 3/4, was der Figur 1 entnommen werden kann. Seit saus der Kompensationsbetrag slr Verlängerung des Garnweges um den Betrag von zwei Einheiten während der Querbewegung von geringeren Durchmesserende von Mittelpunkt erhöht werden, wodurch er einen Betrag von etwa plus 1 1/2 Ion der Null-Position in Mittelpunkt aus t.
  • Während der Querbewegung von Mittelpunkt zum grossen Durchmesserende steigt die Bogenänderung wieder von Mull bi. zu einem Maximum von minus 1 1/4 Einheiten an. Wenn der Faden au über die grössere Hälfte des Wickels gelegt wird, kann die zum Ausgleich des Konisitätseffekts erforderliche Kompensation att Zinns 3/4 Einheiten ausgedrückt werden, so dass die während dieses Viertels erforderliche Gesamtkompensation itt sinus 2 ausgedrückt werden kann, was zu einer Bewegung des Kompensators zur Herbeiführung einer Änderung der Länge des Weges von Sinus 1/2 Einheiten bil zur Null-Lage am grossen Durchmesserende führt.
  • Während der letzten 1/4 Periode des Querweges so grossen Durchmesserende zum Mittelpunkt des Wickels verringert rLoh die Bogenänderung von sinne 1 1/4 Einheiten auf Null, so dass die erforderliche Kompensation Sit plus 1 1/4 angegeben werden kann, und wiederum, muss der Konizitätseffekt um einen Betrag von Sinus 3/4 inheitcn ausgeglichen werden, wodurch eine vollständige Kompensation oder Änderung in der Länge des Weges von plus 1/2 Binheiten von der Position ei Ende des ersteren Viertels der Periode bewirkt werden, so dass die Weglänge wieder ihre Null-Lage oder Länge erreicht.
  • Die For. der umlaufenden Kurve, welche erforderlich ist, um die Änderung der Weglänge für die "Bogenänderung" und den "Konizitätseffekt" während einer vollständigen Querbewegungsperiode zu bewirken, ist mit strichpunktierter Linie ki 12 in Figur 3 gezeigt. Während des Umlaufs der Steuerkurve bewegt sich der Fadenführungserm 14 uu ein Ende 16, während ein Führungsauge 18 am äusseren Ende in die Steuerkurve durch eine der Kurve folgende Rolle 20 eingreift, so dass das Führungsauge- 18 einen Anstieg und einen Abfall der Länge des Fadenweges bewirkt, wobei der Faden durch das Auge gezogen wird und sich dieser Vorgang bei jeder Umdrehung der Kurve wiederholt. Wenn nun der Faden voi Mittelpunkt zna kleineren Durchmesserende des Wickels gelegt wird, bewegt sich das Führungsauge 18 um einem einer halben Einheit entsprechenden Betrag. so dass die Länge des Fadenwages na einen Betrag verkürzt wird, welcher dem Anstieg der Fadenweglänge entspricht, die durch die Bogenänderung und den Konizitätseffekt hervorgerufen wird. Während der nächsten 1/4 Periode würde das Führungsauge 18 nach unten bewegt werden, na die Länge des Fadenweges zu vergrössern zwecks Kompensation der Verkürzung des Weges, welche durch die Bogenänderung und den Konisitätseffekt während der Querbewegung vom kleinen Durchmesserende nun Mittelpunkt hervorgerufen wird.
  • Während der nächsten 1/4 Periode würde die Fadenweglänge infolge der Bewegung des Auges 18 verringert werden und während des letzten Viertels wieder ansteigen.
  • Wie der Figur 3 entnommen werden kann, ist die umlaufende Führungskurve symmetrische um die Mittellinie angeordnet, die durch zwei Punkte geht. welche den Mittelpunkt des Wickels während einer Umlaufperiode darstellen. Andererseits würde die äquivalente Längskurve, welche nit 22 in figur 4 bezeichnet ist. mittels des Kurvenfolgegliedes betätigt werden, welches 90° oder ein Viertel des Umlaufs umfasst und ausser Phase Sit den Auflagepunkt des Fadens auf den Wickel liegt.
  • Angenommen, dass das Kurvenfolgeglied 24 in Einklang mit den traversbeweglichen Führungsauge 26 (Figur 4) hin- und herbewegt wird, wird dann, wenn das Kurvenfolgeglied sich in der Mitte der langgestreckten Kurve 22 befindet, die Traversenführung den Faden ei grossen Durchmesserende des Aufnahmewickels (Figur 4a) auflegen. Wenn die Traversenführung auf den Mittelpunkt des Niekels zubewegt wird, bewegt sich das Kurvenfolgeglied nach rechts an der Kurve entlang und verursacht eine Moh unten gerichtete Bewegung derselben oder das Folgeglied wird angehoben, wobei diese Bewegung der Kurve oder des Kurvenfolgegliedes auf einen Führungsarm der Kompensationseinrichtung derart übertragen wird, dass der Fadenweg relativ vergrössert wird, um eine Kompensation für eine Verkürzung des Weges nu ersielen, welche infolge einer Kombination der Bogenänderung und des Komisitätzeffektes verursacht wird, wie dies zuvor beschrieben wurde. Wenn die Traversenführung sich vor Mittelpunkt zum kleinen Durchmesser0-ende (Pigur 4@) bewegt, wird das Kurvenfolgeglied vom rechten Ende der Kurve zum Mittelpunkt bewegt, wodurch der Kurve ein Anstieg relativ zum Folgeglied oder umgekehrt gestattet ist, wodurch der Führungsarm der Kompensationseinrichtung seinerseits eine relative Verkleinerung des Fadenweges verursacht.
  • Auf eine Bewegung der Traversenführung von kleinen Durchmesserende zum Mittelpunkt hin bewegt sich das Kurvenfolgeglied von Mittelpunkt zum linken Ende der Kurve zu der in der (Figur 4d gezeigten Position, wodurch die maximale Bewegung der Kurve @ach unten verursacht wird, oder eine Aufwärtsbewegung des Folgegliedes, um die Länge des Fadenweges auf einen maximalen Betrag zu vergrössern. Auf eine Bewegung der Traversenführung ton des Mittelpunkt nach rechts zum grossen Durchmesserende des Wickels hin »wogt rioh das Kurvenfolgeglied zum linken Ende der Kurve zum Mittelpunkt hin, wodurch eine Aufwärtsbewegung der Kurve um einen maximalen Betrag oder eine Abwärtsbewegung des Kurvenfolgegliedes um einen maximalen Betrag zu einer tyo möglich ist, in welcher die Längenänderung des Fadenweges, welche infolge der Kompensationseinrichtung eingeführt worden ist, ihren geringsten Betrag erreicht.
  • Die in der Figur 4 verensehaulichte Kurve ist in den Figuren 5 und 6 als Teil einer "zwei für eine" Wickelmaschine bei eines Einlauftyp gezeigt. Bei dieser Maschine ist der Faden allgemein Sit 28 bezeichnet und führt von mehreren Wickeln wie beispielsweise nicht dargestellten Auflaufhaspeln durch eine ebenfalls nicht veranschaulichte Spanneinrichtung weiterhin durch ein ortsfestes Führungsauge 30, welches ei Maschinenrahmen ei Auge 32 eines umlaufenden Fadenflügels 34 angeordnet ist. Von des Fadenflügel läuft der Faden durch eine Einlassöse 36, um ein. Rolle 38 zu eines nach oben gerichteten Durchgang 40, welcher in Achsrichtung Sit den Fadenflügel angeordnet ist und direkt zu der ersten Ausnehmung 42 eines Paares von angetriebenen Förderbändern 44 führt, welche die Fadenführungseinrichtung bilden.
  • Der Faden wird auf einen konisch geformten Aufnahmewickel 46 aufgebracht, welcher auf einer Spindel 48 ii rechten Winkel zur Flügelachse angeordnet ist und zwar mittels einer übertragungseinrichtung, welche u.a. eine in Querrichtung angeordnete Schnecke 50 und einen Qierarm 52 umfasst. Der Querarm 52 ist bei 56 beweglich an einem Blook 58 gelagert, welcher gleitbar in eine Öffnung in einer Gabel 60 Angeordnet ist, welche die Querschnecke trägt und Sit einen Folgeglied 62 ausgerüstet ist, welche in die Ausnehmung der Schnecke derart eingreift, dass der Querarm infolge einer Drehung der Schnecke hin- und herbewegt wird.
  • Das Auge 54 des Querarms weist eine kurvenförmige Nase auf, welche in eine Seite des Aufnahmewickels 46 in Eingriff gedrückt wird und die dort selbst durch eine nicht veranschaulichte Einrichtung gehalten wird, wodurch der Arm 52 im Uhrzeigereinn vorgespannt wird, wie das in Figur 5 veranschaulicht ist. Wenn der Durchmesser des Wickels 46 dadurch vergrössert wird, dass der Faden Aufgelegt wird, kann sich das Auge 54 und demzufolge der Arm 52 automatisch entgegen der Spannung bewegen, welche Spannung indessen noch das Auge in Schliesskontakt mit der Oberfläche des Wickels hält, so dass der Faden sehr genau durch die Formung des Wickels gelegt werden kann.
  • Die Förderriemen 44, die Wickelspindel 48 und die für die traverse Bewegung vorgesehene Einrichtung sind alle auf der gemeinsamen Traggabel bo angeordnet, welche drehbar auf der Fadenflügelspindel angeordnet ist und die trotz des Unlaufes des Fadenflügels ortsfest gehalten wird, und zwar beispielsweise mittels einer magnetischen nicht dargestellten Haft. einrichtung oder, wenn die Flügelachse horizontal liegt, infolge der Einwirkung seines eigenen Gewichtes. über Der Umlauf des Fadenflügels verursacht/die Lunge des Fadens zwischen des Flügelauge 32 und des Auge 30 oder, genau genommen, der Durchflu.seinrichtung für den Faden, die Fadenballonbildung, und der Faden wird auf den Wickel 46 zwischen den inneren und den äusseren Fadenballonführungsringen 64 und 66 aufgewickelt. Der Fadenballon wird veranlasst, die in den Figuren geneigte Forn mittels eines Führungsringes 68 anzunehmen, welcher zwischen des inneren Führungsring 64 und dea Auge 30 angeordnet ist.
  • Für jede Umdrehung de. Fadenflügels sind zwei Wickel-Umdrehungen für den Faden vorgesehen, wobei eine Umdrehung zwischen des rltlgelauge 32 und der Spanneinrichtung (oder des Auge 30) und die andere zwischen des Auge 32 und den Förderbändern 44 erzeugt wird.
  • Die Förderbänder 44 werden von der Fadenflügelspindel durch eine Antriebskette getrieben, welche einen Rieien 70 auf der Flügelspindel innerhalb des Fadenballons und einen Riemen 72 auf einer Welle 74 umfasst, welche durch die Gabel gehalten wird, wobei die beiden Riemen mittels eines nicht gleitenden Riemens 76 verbunden sind. Die traverse angeordnete Schnecke wird von der Welle 74 durch eine nicht dargestellte Zahnkette angetrieben, welche auf der Gabel 6o ruht, auf der ein schräg verzahntes Zahnrad 78 angeordnet ist. Die Spindel 48 des Wickels 46 wird ausserdem von der Zahnradkette mittels beispielsweise einer nicht veranschaulichten Kette Uber eine Rutschkupplung angetrieben.
  • Die Maschine nisst eine Kompensationseinrichtung auf, welche eine Bogernänderung und den Konizitätseffakt zu kompensieren gestattet und die aus der in Figur 4 beschriebenen Kurve 22 besteht und einem Führungsarm 80, welcher an der Kurve angeordnet ist und an seines äusseren Ende Sit eines Auge 82 Ausgestattet ist, durch welches der Faden au seinai Weg zwischen dem Abnahmepunkt und den Förderbändern 44 und des Auge 54 geführt wird. Die Längskurve 22 ist bewegbar um einen horizontalen Zapfen 84 angeordnet, welcher parallel zur Wickelepindel 44 liegt und zwar sittels zweier Arse 86.
  • Die Rolle 24, welche das Kurvenfolgeglied bildet, ist drehbar auf einer Welle 88 angeordnet, welche durch einen gloitenden Block 9o getragen wird, der in eine Ausnehmung ia der Gabel 60 eingreift und sit einem Folgeglied oder Läufer 92 ausgestattet ist, der in die Rille der travers angeordneten Schnecke So eingreift und zwar um 90° phasenverschoben mit dc. Folgeglied 62.
  • Auf diese Weise wird auf eine Rotation der Schnecke hin nicht nur das Auge 54 in eine Längsbewegung am Wickel 46 entlang bewegt, sondern es wird auch das Kurvenfolgeglied 24 in einer horizontalen Ebene parallel zu des traversen Folgeglied hin- und herbewegt. Wenn das Folgeglied 24 hin-und herbewegt wird, wird die Steuerkurve 22 veranlasst, in einer vertikalen Ebene um ihre Achse 84 zu schwenken, wodurch eine entsprechende Schwenkbewegung des Führungsauges 82 der Kompensationseinrichtung folgt. Weil das Auge 82 nich in einer vertikelen Ebene bewegt, wird die Länge des direkten Weges zwischen den Förderriemen 44 und dem Auge 54 des traversen Armes 52 wie zuvor mit Benn-au auf die Figur 4 beschrieben verändert, um eine Kompensierung f(lr die Bogenänderung und den Konisitätseffekt während einer jeden Bewegungsperiode zu erzielen.
  • In der Praxis wird die Kurvenform derart ges@altet, dass ja wesentlichen die gesamte bogenänderung und der Konisitätseffekt, welcher durch einen typischen konischen Wickel erzeugt wird, kompensiert wird. (Geringe Abweichungen von der theoretischen Kurvenform können erforderlich sein, um eine möglichet glatte Bewegung des Folgegliedes zu erzielen.) Konische Wickel lit eine. etwas unterschiedlichen Neigungswinkel werden möglicherweise auf der Maschine verwendet werden können, welche in diese. Falle keine vollständige Kompensation für den Konisitätseffekt bewirkt. Indessen wird ine ompensation erzielt werden, die ausreicht, um dieFadenspannungsänderung auf ein erträgliches Nass zu redusieren.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. ei statt eine"- Fadenwickelmeschine, daduroh gekennzeichnet, daß der gewickelte Faden durch eine Einrichtung des angetriebenen Faden. gewickelt wird, wobei eine Fördereinrichtung an einem Leitmechanismus angeordnet ist, der den Faden in kreuzweisen Windungen auf einen konischen Wickel legt und bei der die Länge des Fadenweges zwischen dem Abnahmepunkt der angetriebenen Fadenzuführeinrichtung und dem Auflagepunkt auf des Wickel während jeder Bewegungsperiode mittels einer Kompensationseinrichtung variert werden kann, wobei diese Einrichtung aus einer Steuerkurve besteht, welche dazu eingerichtet ist, die Weglänge während einer jeden Arbeitsperiode im wesentlichen auf eine Länge zu kompensieren, welche in Folge der "Bogenänderung" (wir zuvor definiert) verursacht wird und um wenigstens in gewissem Ausmaß die znderung in der Fadenaufnahme zu kompensieren, welche durch die konische Porn des Aufnahmewickels erzeugt wird.
  2. 2. Fadenwickelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnest, daß die Kompensationseinrichtung aus einem FUhrungsarm zur Leitung des Fadens zwischen den Abnahme punkt und der Fördereinrichtung sowie dei Auflagepunkt auf dem Wickel besteht und wobei er in Abhängigkeit der Form der Steuerkurve bewegt wird, so daß in angemessener Weise der Fadenweg mehr oder weniger dem direkten Weg zwischen dem Abnahmepunkt und des Auflagepunkt angenähert wird.
  3. 3. Fadenwickelmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsarm sich in einer Ebene bewegt, die senkrecht zur Längsechse des Aufnahmewickels liegt.
  4. 4. Fadenwickelmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Maschine des Einlauftype ist, wobei die Achse des Aufnahmewickels senkrecht sur Fadenflügelachse und dem Auge dc. Führungsarms liegt, welches im wesentlichen in der Mitte zwiechen den Enden des Aufnahmewickels angeordnet ist.
  5. 5. Fadenwickelmaschine nach Anspruch 4, dadurch gokennzeichnet, daß die angetriebene Fadenzuführeinrichtung derart angeordnet ist, daß der Faden auf direktes Wege zu ihr führt und in einer Linie itt der Achse der Fadenflügelepindel liegt.
  6. 6. Fadenwickelmaschine nach einem oder mehre@en der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die 8teuerkurve so angeordnet ist, daß ihre Oberfläche sich in Längsrichtung erstreckt und parallel zur Achse des Aufnahmewickels liegt und wobei das Kurvenfolgeglied oder ein hierdurch getragener Läufer in eine Vertiefung einer drehbaren Querschnecke eingreift, welche außerdem die Hin-und Herbewegung der Schiebebühne bewirkt, wobei es derart wirkt, dass der Faden auf den Wickel gelegt wird, wobei das Kurvenfolgeglied in die Schnecke um 900 gegenüber dem Traversenfolgeglied versetzt eingreift, so daß dae Kurvenfolgeglied in einer horizontalen Ebene hin- und herbewegt wird, wie dies beim Traversenfolgeglied der Fall ist, aber der Traversenarm läuft nach, indem er den Faden auf den Wickel legt, wobei er in einem Abetand angeordnet ist, der im wesentlichen der halben Lange des Wickels entspricht.
  7. 7. Fadenwickelmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurve zum Zwecke einer Schwenkbewegung in einer Ebene senkrecht zur Längsachse des Aufnahmewickels angeordnet ist, so daß sie in Abhängigkeit von ihrer Fori auf und ab bewegt wird in Folge der Hin- und Herbewegung des Kurventolgegliedos, welche Bewegung in einer ortefesten Linie parallel zur Wickelachse erfolgt und wobei die Bewegung der Steuerkurve auf den Faden durch einen Führungserm Ubertragen wird, welcher durch die Führungskurve getragen wird.
  8. 8. Fadenwickelmaschine nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die angetriebene Fadenfördereinrichtung aus einem oder mehreren Parderbändern oder angetriebenen Förderrollen besteht, welche mit einer vorgespannten nichtangetriebenen Rolle zusammenwirken.
DE19641510749 1963-09-11 1964-09-09 Fadenwickelmaschine Pending DE1510749A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB35885/63A GB1099823A (en) 1963-09-11 1963-09-11 Improvements in and relating to textile machines

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1510749A1 true DE1510749A1 (de) 1969-11-13

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ID=10382615

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19641510749 Pending DE1510749A1 (de) 1963-09-11 1964-09-09 Fadenwickelmaschine

Country Status (3)

Country Link
US (1) US3359715A (de)
DE (1) DE1510749A1 (de)
GB (1) GB1099823A (de)

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