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Fadenwickelmaschine.
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Die Erfindung betrifft Maschinen zum Wickeln von Textilfäden.
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Sie besieht sich insbesondere auf Maschinen der sogenannten "zwei
statt einer" Art, wobei der Faden mittels eines Zwirn flügels zwischen Abgabe- und
Aufnahmewickeln ballonartig um eine Traggabel gewickelt wird, welche den Aufnahmewickel
trägt, wenn es rioh ul eine Maschine des "Einlauf"-Type hnndelt und entsprechend
den oder die Abgabewickel, wenn es sich um eine Maschine des "Auslauf"-Type handelt.
Der Träger ist drehbar auf dem Zwirnflügel angeordnet und bleibt innerhalb des Fadenballons
trots der Drehung des Zwirnflügels unbeweglich angeordnet. Geeignete angetriebene
Fadenzuführmittel, solche wie beispielsweise Laderollen oder Förderbänder, sind
die vorgesehen, den Paden durch den Fadenballon von Abgabewickel oder den Wickeln
abzuziehen und ihn sit konstanter Geschwindigkeit einer Traverseneinrichtung zuzuführen,
welche den Faden gleichmässig auf einen Aufnahmewickel legt.
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Wenn der Aufnahmepunkt der angetriebenen Fadenzuführungseinrichtung
zwischen den Enden des Aufnahmewickels angeordnet ist, wird die Länge der direkten
Verbindung zwischen eines Ende des Wickels und des Abnahmepunkt von der Länge der
direkten Verbindung zwischen der Mitte des Wickels und des Abnahmepunkt verschieden
sein. Als Folge davon wird die Fadenspannung auf dem Aufnahmewickel infolge der
Traverse während eines vollständigen Querlaufs variieren, wodurch das Risiko eines
Fadenbruchs und einer unerwünschten Änderung in der Qnalitat der Wickelung
erhöht
wird. (Diese Veränderung wird is nachfolgenden als "Bogenänderung" bezeichnet werden).
Dies ist insbesondere bei einer Maschine des Einlauftyps der Pall, wobei der Aufnahmewickel
und der Abnahmepunkt der Fadenführungseinrichtung nahe beieinander auf der Traggabel
angeordnet sein müssen, damit die Grösse des Fadenballons verringert wird.
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BI ist ausserdem festgestellt worden, dass, wenn der Aufnahmewickel
aus einem tiber Kreus gewundenen konischen mit konstanter Geschwindigkeit angetriebenen
Wickel besteht, eine weitere Fadenspannungsänderung während des Wickels durch die
konische Pora des Wickels verursacht werden kann, wodurch die Umfangsgeschwindigkeit
des Wickels (welche die Menge des aufzunehmenden Fadens steuert) as stärkeren Ende
des Wickels grösser ist al an des Ende mit des geringeren Durchmesser. Wenn der
Wickel mittels einer Rutschkupplung angetrieben wird, kann der Unterschied in der
Aufnahmegeschwindigkeit mittels des Rutschens der Kupplung ausgeglichen werden,
aber es besteht unvermedibarer Weise noch eine Lücke zwischen des Anstieg der Fadenspannung
und des Geschwindigkeitsabfall des Wickels und umgekehrt und awur infolge des Auftretens
eines mechanischen Momentes. Dies fahrt zur Schleifenbildung und zu einer Spannungsänderung.
Das Problem wird besonders akut, wenn der Wickel infolge der hohen Traversengeschwindigkeit
genau aufgewickelt ist und weiter beschleunigt wird, wenn es sich us eine Maschine
der erwähnten Einlaufart handelt.
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Bei einer "zwei statt einer"-Wickelmaschine zur Fadenabgabe auf einen
kreuzförmig gewundenen konischen Wickel wird erfindungsgemäss die Länge des Fadenstückes
zwischen dem Abgabepunkt der angetriebenen Fadenzuführeinrichtung und des Ablagepunkt
auf des Wickel während eines Jeden Traversenu@@ufs des Wickels durch eine Kompensationseinrichtung
verändert, welche sus einer Kurveneinrichtung besteht, die io gebaut ist, dass die
eingeführte
Weglängenänderung im wesentlichen einen Ausgleich für
Jene Weglängemänderung sehafft, welche infolge der oben-erwähnten "Bogenänderung"
verursacht wird und zumindest in gewissern Masse für jene Änderung der aufzunehmenden
Fadenlänge, welche durch die konische Por. des Aufnahmewickels verursacht wird.
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Auf diese erfindungsgemäßese Weise wird die Fadenspannungsänderung
während er Fadenaufnahme wesentlich redusiert ind führt sn einem Faden mit weit
regelmässigeren Wicklungen und au weniger PadenbriLehen während des Wickelns.
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Die erfindungsgemäsee Kompensationseinrichtung besteht vorzugskweise
aus einen Führungsarm, welcher den Faden zwischen dem Abnahmepunkt und des Haltepunkt
leitet und der in Abhängigkeit der Kurvenform derart bewegt wird, dass der Fadenweg
mehr oder weniger an Sie direkte Verbindung zwischen des Abnahmepunkt und dem Auflagepunkt
jederzeit angelehat ist. Vorzugsweise wird der Fährungsarm in einer Ebene senkrecht
zur Längeachse des Aufmachmewiekele geführt.
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Die Enrvensteuereinrichtung kann entweder aus einer umlaufenden oder
einer sich gradlinig fortbewegenden Kurvenführung bestehen.
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Im letzteren Falle, der eine bevorzugte Ausführungsform darstellt,
ist es angebracht, das Kurvenfolgeglied oder den hiervon getragenen Läufer in einer
Ausnehmung einer Querschnecke su führen, welche ausserden die Hin- und Herbewegung
der Traverse steuert, wobei Sie Kurvenfolgeglied in Sie Schnecke in einem Winkel
von 90° ausserhalb der Bahn desTraversenfolgegliedes eingreift, so dass das Kurvenfolgeglied
in einer horizontalen fauft Ebene, Sie durch das Traversenfolgeglied festgelegt
ist, aber der Traversenarm läuft nach und legt dabei den Faden auf den aufnahmewickel
in einem Abstand, der der Hälfte der Länge des Wickels entspricht. Die Kurve ist
vorzugsweise zwecks Schwenkbewegung in einer vertikalen Ebene angeordnet, so dass
sie in abhängigkeit von ihrer Pori hoch- und niedergeht, wobei sie
ait
dem hin- und hergehenden Folgeglied in Eingriff eteht, welches rioh in einer festen
horizontalen Linie bewegt. Die Kurvenbewegung wird auf den Faden zwischen dem Abnahmepunkt
der Fadenführungseinrichtung und dem auflagepunkt des Fadenaufnahmewickels durch
den Führungsarm übertragen, welcher voa der Kurve getragen wird und derart wirkt,
dass die Länge des Fadenweges vergrössert oder verkleinert wird.
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Wenn es sich ua eine Maschine des Einlauftype handelt, d.h. der Aufnahmewickel
und die Fadenführungseinrichtung werden von der stationären Haltegabel innerhalb
des Fadenballens getragen, dann ist die Anordnung vorzugsweise derart getreffen,
dass die Achse des Aufnahmewickels senkrecht sir Achse des Fadenflügels liegt und
das Auge des Führungsarme in der Mitte zwischen den Enden des Aufnahmewickels Uegt.
Dt. Fadenführungsrollen oder Förderbänder sind vorzugeweise derart angeordnet, dass
der Faden ihnen gradlinig mit der Achse der Flügelspindel ausgerichtet augeführt
wird, so dass der Fadenweg innerhalb des Fadenballons so kurs wie möglich gehalten
wird, mit dem Ergebnis, dass die Fadenspannung so niedrig wie möglich gehalten wird.
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Die Erfindung wird im nachfolgenden anh@@d einer Zeichnung näher erläutert
werden.
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Bo sind veranschaulicht ins Figur 1 eine schematische Ansicht einer
Einrichtung zur Änderung der Länge des Fadenweges zwischen der Fadenführungseinrichtung
einer Wickelmaschine und den Enden und der Mitte des Aufnahmewickels; Figur 2 eine
graphische Darstellung der Änderung der Lunge des Fadenweges, welche mittels der
Bogenänderung undder Konisität des Wickels erzeugt wird, welche während eines jeden
Umlaufe in Erscheinung treten;
Figur 3 eine schematische Darstellung
sit einer Ausführungsforn einer rotierenden Kurve nur Kompensation der ~Längenänderung
des Fadenweges, welche in Figur 2 veranschaulicht ist; Figur o (a, b, o, d und e)
eine schematisch veranschaulichte Ausführungsform einer langgestreckten gradlinigen
Kurve, welche der ümlaufenden Kurve in Figur 3 entspricht und wobei 4 Kurvenlagen,
Kurvenfolgeglied und das längsbewegliche Auge während eine. kompletten gradlinigen
Laufes geneigt sind Figur 5 eine schematische Ausführungsform einer "zwei für eine"
Wickelmaschine des Einlauftyps gemäss der Erfindung; und Figur 6 eine Ansicht in
Richtung des Pfeiles bei VI in Figur 5, wobei gewisse Teile der Klarheit wegen weggelassen
worden sind.
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Figur 1 neigt einen konischen Präsisionsaufnahmewickel mit Kreuzlagen,
welcher allgenein sit 2 bezeichnet ist und sit gewickelten Faden von einer angetriebenen
Fadenzuführeinrichtung in Porn eines Paares von Förderbändern 4 beschickt wird,
wobei der Faden von den Förderbändern durch ein Auge 6 nu einer r ASLht dargestellten
Travessen-Einrichtung läuft, welche dazu bestimmt ist, den Faden auf die Oberfläche
des konischen Aufnahmewickels au legen, der sit konstanter Geschwindigkeit angetrieben
wird. Wie nan sogleich erkennen wird, ist der direkte Weg A u. B zwischen dem Auge
6 und einem Ende des Wickels länger als der direkte Fadeweg A@ zwischen dem Auge
6 und der Mitte oder dem Mittelpunkt des Wickels. Auf diese Weise wird die Länge
des Fadenweges während eines jeden Umlaufe ständig verändert, wodurch Änderungen
in der Garnspannung resultieren, wenn der Aufnahmewickel und die Förderbänder sit
konstanter Geschwindigkeit angetrieben werden. In der Tat wird die gröeste Änderung
in Fadenweg durch den Abstand CD gebildet, welcher den Unterschied zwischen des
Bogen fl und den Bogen nit dem
Radius AC bildet. Diese Änderung,
welche ii nachfolgenden "Bogenänderung" genannt wird und su Änderungen in der Fadenspannung
fUhrt, kann ein unregelmässiges Wickeln bewirken und eine steigende Zahl von Garnbrüchen.
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Es wird ausserdem durch die Figur 1 erklärt, dass die Umfangsgeschwindigkeit
de. stärkeren Endes 8 des konischen Aufnahmewickels 2 grösser ist als die Umfangsgeschwindigkeit
des Endes lo sit einen kleineren Durchmesser bei konstanter Umlaufgeschwindigkeit
des Wickels. Auf diese Weise wird die Fadenspannung. wenn der Faden auf den grösseren
Durchmesser des Wickels aufgelegt wird, grösser sein, al wenn das Garn auf den geringeren
Durchmesser des Wickels aufgelegt wird. Diese Spannungsänderung wird also durch
die konische Porn des Wickels verursacht, welche Wirkung im nachfolgenden als "Konisitäteeffekt"
bezeichnet wird.
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Wenn das Garn auf den Mittelpunkt C de. konischen Wickels zu Beginn
des Umlaufs liegt, soll angenommen werden, dass dio Weglänge in ihrer Null-Lage
veranschaulicht ist, wie dies der schematischen Darstellung in Figur 2 entnommen
werden kann.
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Wenn das Traversenglied sich auf das Ende itt den kleineren Durchmesser
des Wickels zubewegt, nimmt die für den Ausgleich erforderliche Bogenänderung zu,
bei der negativen Bichtung, (das bedeutet der Kompensator soll eine Reduzierung
der Weglänge relativ nu der Null-Position bewirken) wird, weil der W@g AB länger
als der Wäg AC ist, ein Maximum an Kompensation an kleinen Durchmesserende erforderlich
sein. Gleichzeitig wird ein konstantes Mass von Kompensation für den Konisitätseffekt
vorzuschen sein, aber in diesem Falle wird die Geschwindigkeit des Aufnehmens progressiv
herabgesetzt infolge des geringeren Durchmessers des schmäleren Endes als des Mittelpunktes,
so dass die erforderliche Kompensation für die Konisität positiv ist, wenn sie itt
des negativen Betrag verglichen wird, der zur Kompensation der Bogenänderung benötigt
wir.
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Wenn mit Besugnahme auf die Figuren 2 und 3 angenommen wird. dass
die eigentliche Fudenaufwickelung vor dem Wickel beginnt, dass das schmale Ende
einen Durchmesser von 2 1/8 @ aufweist, das starke Ende des Wickels einen Durchmesser
von 3 1/2 @ eine Länge von Io @ und dass der Mittelpunkt des Wickels C itt eine
Abstand von 6 1/2 @ von Abnahmepunkt der Fedenführungseinrichtung entfernt ist,
wird die ftlr die Bogenänderung benötigte Kompensation 1 1/4 Einheiten (in diesem
Falle ist eine Einheit gleich einem Zoll) betragen und die Konisitäts-Kompensation
erfordert plus 3/4 Einheiten, so dass die Länge des Fedemweges um 1/2 Einheit zwischen
dem Mittelpunkt und da schwächeren Ende des Wickels redusiert werden muss.
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Wenn der Faden zwischen des schwächeren Ende und dc. Mittelpunkt gelegt
ist, verringert sich die Bogenänderung vol einem Maximum am schw@chen Ende des Wickels
auf 0 beim Mittelpunkt, woraufhin eine Kompensation für den Konisitätseffekt noch
weiterhin e das gleiche Mass erfolgen sass wie während der Querbewegung zwischen
den Mittelpunkt und dem Ende mit den geringeren Durchmesser. Daher beträgt die für
die Bogenänderung erforderliche Kompensation plus 1 1/4 und die Kompensation für
die Konizität wiederun etwa plus 3/4, was der Figur 1 entnommen werden kann. Seit
saus der Kompensationsbetrag slr Verlängerung des Garnweges um den Betrag von zwei
Einheiten während der Querbewegung von geringeren Durchmesserende von Mittelpunkt
erhöht werden, wodurch er einen Betrag von etwa plus 1 1/2 Ion der Null-Position
in Mittelpunkt aus t.
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Während der Querbewegung von Mittelpunkt zum grossen Durchmesserende
steigt die Bogenänderung wieder von Mull bi. zu einem Maximum von minus 1 1/4 Einheiten
an. Wenn der Faden au über die grössere Hälfte des Wickels gelegt wird, kann die
zum Ausgleich des Konisitätseffekts erforderliche
Kompensation att
Zinns 3/4 Einheiten ausgedrückt werden, so dass die während dieses Viertels erforderliche
Gesamtkompensation itt sinus 2 ausgedrückt werden kann, was zu einer Bewegung des
Kompensators zur Herbeiführung einer Änderung der Länge des Weges von Sinus 1/2
Einheiten bil zur Null-Lage am grossen Durchmesserende führt.
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Während der letzten 1/4 Periode des Querweges so grossen Durchmesserende
zum Mittelpunkt des Wickels verringert rLoh die Bogenänderung von sinne 1 1/4 Einheiten
auf Null, so dass die erforderliche Kompensation Sit plus 1 1/4 angegeben werden
kann, und wiederum, muss der Konizitätseffekt um einen Betrag von Sinus 3/4 inheitcn
ausgeglichen werden, wodurch eine vollständige Kompensation oder Änderung in der
Länge des Weges von plus 1/2 Binheiten von der Position ei Ende des ersteren Viertels
der Periode bewirkt werden, so dass die Weglänge wieder ihre Null-Lage oder Länge
erreicht.
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Die For. der umlaufenden Kurve, welche erforderlich ist, um die Änderung
der Weglänge für die "Bogenänderung" und den "Konizitätseffekt" während einer vollständigen
Querbewegungsperiode zu bewirken, ist mit strichpunktierter Linie ki 12 in Figur
3 gezeigt. Während des Umlaufs der Steuerkurve bewegt sich der Fadenführungserm
14 uu ein Ende 16, während ein Führungsauge 18 am äusseren Ende in die Steuerkurve
durch eine der Kurve folgende Rolle 20 eingreift, so dass das Führungsauge- 18 einen
Anstieg und einen Abfall der Länge des Fadenweges bewirkt, wobei der Faden durch
das Auge gezogen wird und sich dieser Vorgang bei jeder Umdrehung der Kurve wiederholt.
Wenn nun der Faden voi Mittelpunkt zna kleineren Durchmesserende des Wickels gelegt
wird, bewegt sich das Führungsauge 18 um einem einer halben Einheit entsprechenden
Betrag. so dass die Länge des Fadenwages na einen Betrag verkürzt wird, welcher
dem Anstieg der Fadenweglänge entspricht,
die durch die Bogenänderung
und den Konizitätseffekt hervorgerufen wird. Während der nächsten 1/4 Periode würde
das Führungsauge 18 nach unten bewegt werden, na die Länge des Fadenweges zu vergrössern
zwecks Kompensation der Verkürzung des Weges, welche durch die Bogenänderung und
den Konisitätseffekt während der Querbewegung vom kleinen Durchmesserende nun Mittelpunkt
hervorgerufen wird.
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Während der nächsten 1/4 Periode würde die Fadenweglänge infolge der
Bewegung des Auges 18 verringert werden und während des letzten Viertels wieder
ansteigen.
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Wie der Figur 3 entnommen werden kann, ist die umlaufende Führungskurve
symmetrische um die Mittellinie angeordnet, die durch zwei Punkte geht. welche den
Mittelpunkt des Wickels während einer Umlaufperiode darstellen. Andererseits würde
die äquivalente Längskurve, welche nit 22 in figur 4 bezeichnet ist. mittels des
Kurvenfolgegliedes betätigt werden, welches 90° oder ein Viertel des Umlaufs umfasst
und ausser Phase Sit den Auflagepunkt des Fadens auf den Wickel liegt.
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Angenommen, dass das Kurvenfolgeglied 24 in Einklang mit den traversbeweglichen
Führungsauge 26 (Figur 4) hin- und herbewegt wird, wird dann, wenn das Kurvenfolgeglied
sich in der Mitte der langgestreckten Kurve 22 befindet, die Traversenführung den
Faden ei grossen Durchmesserende des Aufnahmewickels (Figur 4a) auflegen. Wenn die
Traversenführung auf den Mittelpunkt des Niekels zubewegt wird, bewegt sich das
Kurvenfolgeglied nach rechts an der Kurve entlang und verursacht eine Moh unten
gerichtete Bewegung derselben oder das Folgeglied wird angehoben, wobei diese Bewegung
der Kurve oder des Kurvenfolgegliedes auf einen Führungsarm der Kompensationseinrichtung
derart übertragen wird, dass der Fadenweg relativ vergrössert wird, um eine Kompensation
für eine Verkürzung des Weges nu ersielen, welche infolge einer
Kombination
der Bogenänderung und des Komisitätzeffektes verursacht wird, wie dies zuvor beschrieben
wurde. Wenn die Traversenführung sich vor Mittelpunkt zum kleinen Durchmesser0-ende
(Pigur 4@) bewegt, wird das Kurvenfolgeglied vom rechten Ende der Kurve zum Mittelpunkt
bewegt, wodurch der Kurve ein Anstieg relativ zum Folgeglied oder umgekehrt gestattet
ist, wodurch der Führungsarm der Kompensationseinrichtung seinerseits eine relative
Verkleinerung des Fadenweges verursacht.
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Auf eine Bewegung der Traversenführung von kleinen Durchmesserende
zum Mittelpunkt hin bewegt sich das Kurvenfolgeglied von Mittelpunkt zum linken
Ende der Kurve zu der in der (Figur 4d gezeigten Position, wodurch die maximale
Bewegung der Kurve @ach unten verursacht wird, oder eine Aufwärtsbewegung des Folgegliedes,
um die Länge des Fadenweges auf einen maximalen Betrag zu vergrössern. Auf eine
Bewegung der Traversenführung ton des Mittelpunkt nach rechts zum grossen Durchmesserende
des Wickels hin »wogt rioh das Kurvenfolgeglied zum linken Ende der Kurve zum Mittelpunkt
hin, wodurch eine Aufwärtsbewegung der Kurve um einen maximalen Betrag oder eine
Abwärtsbewegung des Kurvenfolgegliedes um einen maximalen Betrag zu einer tyo möglich
ist, in welcher die Längenänderung des Fadenweges, welche infolge der Kompensationseinrichtung
eingeführt worden ist, ihren geringsten Betrag erreicht.
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Die in der Figur 4 verensehaulichte Kurve ist in den Figuren 5 und
6 als Teil einer "zwei für eine" Wickelmaschine bei eines Einlauftyp gezeigt. Bei
dieser Maschine ist der Faden allgemein Sit 28 bezeichnet und führt von mehreren
Wickeln wie beispielsweise nicht dargestellten Auflaufhaspeln durch eine ebenfalls
nicht veranschaulichte Spanneinrichtung weiterhin durch ein ortsfestes Führungsauge
30, welches ei Maschinenrahmen ei Auge 32 eines umlaufenden Fadenflügels 34 angeordnet
ist. Von des Fadenflügel läuft der Faden durch eine Einlassöse 36, um ein. Rolle
38 zu eines nach oben gerichteten Durchgang 40,
welcher in Achsrichtung
Sit den Fadenflügel angeordnet ist und direkt zu der ersten Ausnehmung 42 eines
Paares von angetriebenen Förderbändern 44 führt, welche die Fadenführungseinrichtung
bilden.
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Der Faden wird auf einen konisch geformten Aufnahmewickel 46 aufgebracht,
welcher auf einer Spindel 48 ii rechten Winkel zur Flügelachse angeordnet ist und
zwar mittels einer übertragungseinrichtung, welche u.a. eine in Querrichtung angeordnete
Schnecke 50 und einen Qierarm 52 umfasst. Der Querarm 52 ist bei 56 beweglich an
einem Blook 58 gelagert, welcher gleitbar in eine Öffnung in einer Gabel 60 Angeordnet
ist, welche die Querschnecke trägt und Sit einen Folgeglied 62 ausgerüstet ist,
welche in die Ausnehmung der Schnecke derart eingreift, dass der Querarm infolge
einer Drehung der Schnecke hin- und herbewegt wird.
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Das Auge 54 des Querarms weist eine kurvenförmige Nase auf, welche
in eine Seite des Aufnahmewickels 46 in Eingriff gedrückt wird und die dort selbst
durch eine nicht veranschaulichte Einrichtung gehalten wird, wodurch der Arm 52
im Uhrzeigereinn vorgespannt wird, wie das in Figur 5 veranschaulicht ist. Wenn
der Durchmesser des Wickels 46 dadurch vergrössert wird, dass der Faden Aufgelegt
wird, kann sich das Auge 54 und demzufolge der Arm 52 automatisch entgegen der Spannung
bewegen, welche Spannung indessen noch das Auge in Schliesskontakt mit der Oberfläche
des Wickels hält, so dass der Faden sehr genau durch die Formung des Wickels gelegt
werden kann.
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Die Förderriemen 44, die Wickelspindel 48 und die für die traverse
Bewegung vorgesehene Einrichtung sind alle auf der gemeinsamen Traggabel bo angeordnet,
welche drehbar auf der Fadenflügelspindel angeordnet ist und die trotz des Unlaufes
des
Fadenflügels ortsfest gehalten wird, und zwar beispielsweise mittels einer magnetischen
nicht dargestellten Haft. einrichtung oder, wenn die Flügelachse horizontal liegt,
infolge der Einwirkung seines eigenen Gewichtes. über Der Umlauf des Fadenflügels
verursacht/die Lunge des Fadens zwischen des Flügelauge 32 und des Auge 30 oder,
genau genommen, der Durchflu.seinrichtung für den Faden, die Fadenballonbildung,
und der Faden wird auf den Wickel 46 zwischen den inneren und den äusseren Fadenballonführungsringen
64 und 66 aufgewickelt. Der Fadenballon wird veranlasst, die in den Figuren geneigte
Forn mittels eines Führungsringes 68 anzunehmen, welcher zwischen des inneren Führungsring
64 und dea Auge 30 angeordnet ist.
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Für jede Umdrehung de. Fadenflügels sind zwei Wickel-Umdrehungen für
den Faden vorgesehen, wobei eine Umdrehung zwischen des rltlgelauge 32 und der Spanneinrichtung
(oder des Auge 30) und die andere zwischen des Auge 32 und den Förderbändern 44
erzeugt wird.
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Die Förderbänder 44 werden von der Fadenflügelspindel durch eine Antriebskette
getrieben, welche einen Rieien 70 auf der Flügelspindel innerhalb des Fadenballons
und einen Riemen 72 auf einer Welle 74 umfasst, welche durch die Gabel gehalten
wird, wobei die beiden Riemen mittels eines nicht gleitenden Riemens 76 verbunden
sind. Die traverse angeordnete Schnecke wird von der Welle 74 durch eine nicht dargestellte
Zahnkette angetrieben, welche auf der Gabel 6o ruht, auf der ein schräg verzahntes
Zahnrad 78 angeordnet ist. Die Spindel 48 des Wickels 46 wird ausserdem von der
Zahnradkette mittels beispielsweise einer nicht veranschaulichten Kette Uber eine
Rutschkupplung angetrieben.
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Die Maschine nisst eine Kompensationseinrichtung auf, welche eine
Bogernänderung und den Konizitätseffakt zu kompensieren gestattet und die aus der
in Figur 4 beschriebenen Kurve 22 besteht und einem Führungsarm 80, welcher an der
Kurve angeordnet ist und an seines äusseren Ende Sit eines Auge 82 Ausgestattet
ist, durch welches der Faden au seinai Weg zwischen dem Abnahmepunkt und den Förderbändern
44 und des Auge 54 geführt wird. Die Längskurve 22 ist bewegbar um einen horizontalen
Zapfen 84 angeordnet, welcher parallel zur Wickelepindel 44 liegt und zwar sittels
zweier Arse 86.
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Die Rolle 24, welche das Kurvenfolgeglied bildet, ist drehbar auf
einer Welle 88 angeordnet, welche durch einen gloitenden Block 9o getragen wird,
der in eine Ausnehmung ia der Gabel 60 eingreift und sit einem Folgeglied oder Läufer
92 ausgestattet ist, der in die Rille der travers angeordneten Schnecke So eingreift
und zwar um 90° phasenverschoben mit dc. Folgeglied 62.
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Auf diese Weise wird auf eine Rotation der Schnecke hin nicht nur
das Auge 54 in eine Längsbewegung am Wickel 46 entlang bewegt, sondern es wird auch
das Kurvenfolgeglied 24 in einer horizontalen Ebene parallel zu des traversen Folgeglied
hin- und herbewegt. Wenn das Folgeglied 24 hin-und herbewegt wird, wird die Steuerkurve
22 veranlasst, in einer vertikalen Ebene um ihre Achse 84 zu schwenken, wodurch
eine entsprechende Schwenkbewegung des Führungsauges 82 der Kompensationseinrichtung
folgt. Weil das Auge 82 nich in einer vertikelen Ebene bewegt, wird die Länge des
direkten Weges zwischen den Förderriemen 44 und dem Auge 54 des traversen Armes
52 wie zuvor mit Benn-au auf die Figur 4 beschrieben verändert, um eine Kompensierung
f(lr die Bogenänderung und den Konisitätseffekt während einer jeden Bewegungsperiode
zu erzielen.
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In der Praxis wird die Kurvenform derart ges@altet, dass ja wesentlichen
die gesamte bogenänderung und der Konisitätseffekt, welcher durch einen typischen
konischen Wickel erzeugt wird, kompensiert wird. (Geringe Abweichungen von der theoretischen
Kurvenform können erforderlich sein, um eine möglichet glatte Bewegung des Folgegliedes
zu erzielen.) Konische Wickel lit eine. etwas unterschiedlichen Neigungswinkel werden
möglicherweise auf der Maschine verwendet werden können, welche in diese. Falle
keine vollständige Kompensation für den Konisitätseffekt bewirkt. Indessen wird
ine ompensation erzielt werden, die ausreicht, um dieFadenspannungsänderung auf
ein erträgliches Nass zu redusieren.