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DE2033566A1 - Halbleitervorrichtung mit verbessertem Schutz gegen du/ tief dt Beanspruchung - Google Patents

Halbleitervorrichtung mit verbessertem Schutz gegen du/ tief dt Beanspruchung

Info

Publication number
DE2033566A1
DE2033566A1 DE19702033566 DE2033566A DE2033566A1 DE 2033566 A1 DE2033566 A1 DE 2033566A1 DE 19702033566 DE19702033566 DE 19702033566 DE 2033566 A DE2033566 A DE 2033566A DE 2033566 A1 DE2033566 A1 DE 2033566A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
main
semiconductor device
thyristor
zone
layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702033566
Other languages
English (en)
Other versions
DE2033566B2 (de
Inventor
Saeed Yeganeh Southwell Nottinghamshire Jones Anthony Keith Welton Lincolnshire Haeri (Großbritannien)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Associated Electrical Industries Ltd
Original Assignee
Associated Electrical Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Associated Electrical Industries Ltd filed Critical Associated Electrical Industries Ltd
Priority to DE2033566A priority Critical patent/DE2033566B2/de
Publication of DE2033566A1 publication Critical patent/DE2033566A1/de
Publication of DE2033566B2 publication Critical patent/DE2033566B2/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • H10W20/40
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass

Landscapes

  • Thyristors (AREA)

Description

  • flllalbleitervorrichtung mit verbessertem Schutz gegen du/dt-Beanspruchung" Die Erfindung betrifft eine Haibleitervorrichtung mit verbessertem Schutz gegen du/dt-Beanspruchung, bestehend aus einem Paar zündbare, zwischen zwei Hauptelektroden in zueinander entgegengesetzten Richtungen stromleitend schaltbare Schaltelemente mit je vier Halbleiterschichten abwechselnden Leitungstyps, von denen wenigstens die nicht an eine Hauptelektrode angrenzende innere Schicht des einen und die innere Schicht gleichen Leitungstyps des anderen Schaltelementes verschiedene Teile einer in sich zusammenhängenden Zone bilden.
  • Bei einer Halbleitervorrichtung der vorstehend beschriebenen Struktur bildet üblicherweise in beiden Schaltelementen jede der drei aufeinanderfolgenden Schichten einen Teil einer Zone, von welcher ein anderer Teil eine Schicht des anderen Schaltelementes darstellt.
  • Derartige Halbleitervorrichtungen sind z. B. als bidirektionale Thyristoren unter der Handelsbeeichnung Triac" bekannt.
  • Eine Schwierigkeit, welche sich bei derartigen Halbleitervorrichtungen immer ergibt, ist, daß an diesen Halbleitervorrichtungen nach dem Abschalten des einen Schaltelementes die Spannung mit der entgegengesetzten Richtung steil ansteigt, wobei dann das andere Schaltelement zu einem Wiederzünden ohne Zündimpulse neigt. Dieses Wiederzünden von bidirektionalen Thyristoren unter Spannungsanstieg kann besonders beim Schalten induktiver Lasten auftreten.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diese Schwierigkeit bei der eingangs beschriebenen Halbleitervorrichtung zu vermindern und damit einen besseren Schutz der Haibleitervorrichtung gegen steile Spannungsanstiege zu schaffen.
  • Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß bei der eingangs beschriebenen Halbleitervorrichtung ein zwischen den verschiedenen Teilen der in sich zusammenhängenden Zone liegendes Gebiet mit Rekombinationszentren in höherer Konsentration als in den betreffenden Teilen versehen ist.
  • Nach einer weiteren Ausblldung der Erfindung liegt in einer Halbleitervorrichtung, bei der jede der zwei oder mehr aufeinanderfolgenden Schichten eines Schaltelements einen Teil einer Zone darstellt, von welcher ein anderer Teil Je eine Schicht des anderen Schaltelementes bildet, in einer jeden so gebildeten Zone zwischen den erwähnten Teilen ein Gebiet mit Rekombinationszentren in hoher Konzentration.
  • Die Erfindung beruht auf der Vorstellung, daß die vorerwähnte Schwierigkeit infolge der Diffusion von Hinorffitätsladungsträgern aus dem eine innere Schicht des jeweils abgeschalteten Schaltelementes bildenden Zonenteil in den im anderen Schaltelement liegenden Zonenteil gegeben ist. Das Vorhandensein eines Gebietes mit einer verhältnismäßig hohen Konzentration an Rekombinationszentren, das zwischen solchen Zonenteilen liegt, vermindert diese Diffusion erheblich.
  • Die Erfindung ist ausführbar sowohl bei einem bidirektionalen Thyristor, bei dem an den beiden Hauptseiten je eine Hauptelektrode angebracht ist, welche eine in die betreffende äußere Zone der Thyristorscheibe vollständig eingelassene Emitterzone einseitig überlappt, und bei dem ebenfalls an den beiden Hauptseiten mit Abstand von dem überlappenden Teil der Hauptelek*rode je eine Steuerelektrode angebracht ist, als auch bei einem bidirektionalen Thyristor, bei dem nur an einer Hauptseite der Thyristorscheibe mit Abstand vom überlappenden Teil der betreffenden Hauptelektrode eine ohmsche Steuerelektrode angebracht ist.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Figur 1 durch ein Ausführungsbeispiel näher beschrieben. Als Ausfuhrungsbeispie'l ist ein bidirektionaler Thyristor gewählt, bei dem an beiden Hauptseiten der Thyristorscheibe je eine Steuerelektrode angebracht ist.
  • Figur 1 zeigt einen querschnitt durch einen solchen bidirektionalen Thyristor.
  • Die Figuren 2a, b und c veranschaulichen verschiedene Stufen bei der Fertigung des in Fig. 1 dargestellten Thyristors.
  • Der bidirektionale Thyristor nach Fig. 1 enthält einen Halbleiterkörper aus Silizium mit drei Schichten 1, 2, 3 abwechselnden Leitungstyps, die in der Reihenfolge pnp aufeinanderliegend angeordnet sind. In die p-leitenden Schichten 1 und 3 ist je eine n-leitende Schicht 4 und 5 vollständig eingelassen. Diese n-leitenden Schichten 4 und 5 sind gegeneinander versetzt angeordnet, so daß der Halbleiterkörper zwei nebeneinanderliegende unidirektionale Thyristoren in der Schichtenfolge pnpn enthält.
  • Der Figur 1 ist zu entnehmen, daß jede der drei Schichten 1, 2 und 3 für sich eine zusammenhängende Zone bilden von welcher der in der Fig. linke Teil einen Teil des einen (a*) und der in der Fig. rechte Teil einen Teil des anderen unidirektonalen Thyristors b darstellt. Die Hauptelektroden des bidirektionalen hyris.tors bestehen aus zwei leitenden Schichten 6 und 7, die an den Hauptseiten des Halbleiterkörpers angebracht sind. Die Schichten 6 und 7 stellen eine leitende Verbindung zwischen den n-leitenden Emitterschichten 4 und 5 der unidirektionalen Thyristoren und den angrenzenden p-leitenden Schichten 1 und 3 her, so daß diese Thyristoren soge-.
  • nannte shorted emitter aufweisen. Es ist ferner an den beiden Hauptseiten des Halbleiterkörpers auf den Schichten 1 und 3 je eine leitende Schicht 8 und 9 aufgebracht. Die leitenden Schichten 8 und 9 sind die ohmschen Steuerelektroden des bidirektionalen Thyristors. Der unidirektionale Thyristor a kann durch Anlegen eines positiven Potentials an die Schicht 1 über die Steuerelektrode 8 gezündet werden, ebenso der Thyristor b durch Anlegen eines positiven Potentials an die Schicht 3 über die Elektrode 9.
  • Selbstverständlich sind auch Thyristoren mit davon abweichender Steuerweise erfindungsgemäß ausführbar, wie beispielsweise solche mit an nur einer Haupt seite angebrachter Steuerelektrode, über welche der betreffende Thyristor durch Anlegen einet positiven oder negativen Zündimpulses gezündet werden kann.
  • Im Zentrum des Halbleiterkörpers zwischen den Schichtfolgen der beiden Unidirektionalthyristoren liegt ein Gebiet 10, das Verunreinigungen wie Gold oder Eiaenin höherer Konzentration als in den Teilen der Schichten 1, 2 und 3 enthält, welche zu den beiden Unidirektionalthyristoren gehören. Derartige Verunreinigunge:a wirken bekanntlich als Rekombinationszentren.
  • Dem Unidirektionalthyristor a ist die Hauptelektrode 7 als Anode, die Hauptelektrode 6 als Kathode und der pnuebergang 11 zwischen den Schichten 1 und 2 als der sperrende Uebergang zugeordnet, an dem beim Zünden des Thyristors. ein lawinenartiger Spannungsdurchbruch erfolgt. Dementsprechend sind dem unidirektionalen Thyristor b die Elektroden 6 und 7 als Anode bzw. Kathode und der pn-Ubergang 12 zwischen den Schichten 2 und 3 als sperrender uebergang zugeordnet.
  • Die unidirektionalen Thyristoren a und b sperren den Stromdurchgang so lange, als sich in den Schichten, die den sperrenden pn-Ubergang bilden, keine Minoritätsladungsträger befinden. Führt einer der beiden Unidirektionalthyristoren Strom, so treten in den beiden Schichten des sperrenden pn-Uberganges des betreffenden Unidirektionalthyristors Minoritätsladungsträger auf. Da erfindungsgemäß zwischen den beiden Unidirektionalthyristoren des bidirektionalen Thyristors nach Fig. 1 ein Gebiet 10 mit Rekombinationszentren in eher Eonzentration liegt, wird verhindert, daß diese Minoritätsladungsträger in den jeweils anderen Unidirektionalthyristor hineindiffundieren. Ohne Rekombinationszentren in dem Gebiet 10 würde durch die Diffusion der Minoritätsladungsträger der andere Unidirektionalthyristor über Spannungsdurchbruch am sperrenden pn-Ubergang gezündet werden, wenn zwischen den Hauptelektroden 6 und 7 eine steil ansteigende Spannung mit entsprechender Polarität angelegt wird, was besonders beim Abschalten des Stromes in einer induktiven Last der Fall ist.
  • Wesentlich ist, daß das Gebiet 10, in dem Rekombinationszentren in hoher Konzentration enthalten sind, derart' begrenzt gehalten wird, daß die Rekombinationszentren keinen Einfluß auf die erforderliche Betriebseigenschaft des bidirektionalen Thyristors haben können, wie beispielsweise die Zünddaten und der Durchlaßspannungsabfall. Rekombinationszentren in hoher Konzentration sollen weder in der Nähe der eingelassenen Emitterschichten 4 und 5 noch in der Nähe der Stenerelektroden 8 und 9 vorhanden sein.
  • Im folgenden wird nun auf die Fig. 2 Bezug genommen.
  • Bei der Herstellung eines bidirektionalen Thyristors nach Fig. 1 wird zuerst eine Scheibe 20 aus Silizium, die nleitend vordotiert ist, einer Eindiffusion von Gallium zur Bildung einer p-leitenden Schicht 21 über der gesamten Oberfläche, wie in Fig. 2a dargestellt, ausgesetzt. Sodann wird eine dünne Schicht Phosphor auf die Oberfläche der Scheibe 20 niedergeschlagen, und es wird diese Schicht aus Phosphor in bekannter Weise selektiv geätzt, so daß nur in den Gebieten 22, wo die äußeren n-leitenden Schichten 4 und 5 des fertiggestellten bidirektionalen Thyristors eingebracht werden sollen, die Phosphorschicht, wie in Fig 2b gezeigt, bestehen bleibt. Dementsprechend kann auch verfahren werden, wenn anstelle von zwei ohmschen Steuerelektroden, wie in vorliegendem Beispiel, nur eine Steuerelektrode mit nachgeschaltetem-pn-Ubergang, z. B. für ein sogenanntes remote-gate, vorgesehen ist.
  • Zum Eindiffundieren des Phosphors wird dann die Scheibe 20 erhitzt und dabei so behandelt, daß sich an der gesamten Öberfläche der Scheibe eine Oxidschicht 23 bilden kann. Dara in wird an den beiden Hauptsieiten der Thyristorscheibe 20 zwischen den beiden Fleitenden Schichten 4 und 5 ein Streifen der Oxidschicht selektiv abgeätzt und anschließend die Scheibe 20 in eine goldhaltige Lösung gelegt, in der, wie in Fig. 3c gezeigt, auf die durch das Abätzen der Oxidschicht 23 freigelegten Ober flächenstreifen eine Goldschioht 24 niedergeschlagen wird.
  • Nachdem die Thyristorscheibe 20 aus der Goldbsung herausgenommen worden ist, wird sie erhitzt, so daß das niedergeschla gene Gold in die Scheibe hineindiffundieren kann zur Anrssche rung des Gebietes 10 mit Rekombinationszentren.
  • Das beschriebene Verfahren kann auch so angewandt werden, daß nach der Phaphordiffusion Streifen aus Gold mittels, Photomaskierung an bestimmten Stellen auf der Scheibenoberfläche aufgedampft und anschließend in die Scheibe eindiffundiert werden.
  • Schließlich werden noch die Haupt- und Steuerelektroden angebracht, und es wird die so fertiggestellte Thyristorbauelementscheibe aus einer ganzen Halbleiterplatte, die eine Vielzahl nach dem vorbeschriebenen Verfahren hergestellte Thyristorbauelemente enthalten kann, herausgetrennt.
  • Bei einer speziellen Ausführung eines bidirektionalen Thyristors gemäß der Erfindung hat die fertiggestellte Scheibe einen Durchmesser von etwa 7,5 mm und eine Dicke von etwa 0,2 mm, die p-leitendelSchichten 1 und 3 haben beide eine Dicke von etwa 0,05 bis 0,06 mm und die äußeren n-leitenden Schichten 4 und 5 eine Dicke von etwa 0,03 mm. Die Goldstreifen 24 haben eine Breite von etwa 0,5 mm.
  • Brauchbare Tbristorbauelemente haben sich ergeben, wenn mit den Tbyristorscheiben eine Eindiffusion von 5 Minuten Dauer bei 1000 0C und desgleichen auch eine solche von einer Stunde Dauer bei 850 °C vorgenommen wurde. Bei diesen Bauelementen konnte in-folge der in dem Gebiet 10 konzentrierten Rekombinationszentren der Schutz gegen du/il t -Beanspruchung verbessert werden von 0,2 bis 0,3 V/µs Spannungsanstieg auf mindestens 10 vvu8, wozu noch bemerkt wird, daß bei der verwendeten Testeinrichtung der höchste erzielbare Spannungsanstieg 10 V/1us betrug.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Halbleitervorrichtung mit verbessertem Schutz gegen du/dt-Beanspruchung, bestehend aus einem Paar zündbare, zwischen zwei Hauptelektroden in zueinander entgegenge setzten Richtungen stromleitend schaltbare Schaltelemente mit je vier Halbleiterschichten abwechselnden Beitungstyps, von welchen wenigstens die nicht an eine Hauptelektrode angrenzende innere Schicht des einen und die innere Schicht gleichen Leitungstyps des anderen Schaltelementes verschiedene Teile einer in sich zusammenhängenden Zone bilden, dadurch gekeenzeichnet, daß ein zwischen diesen Teilen (a, b) liegendes Gebiet g10) mit Rekombinationszentren in höherer Konzentration als in den betreffenden Teilen versehen ist
2. Halbleitervorrichtung nach Anspruch 1, bei der jede der aufeinanderfolgenden Schichten des einen Schaltelementes einen Teil einer in sich zusammenhängenden Zone darstellt von der ein anderer Teil eine Schicht des anderen Schaltelementes bildet, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder in sich zusammenhängenden Zone (1, 2, 3) zwischen diesen Teilen (a, b) ein Gebiet (10) mit Rekombinationszentren in hoher Konzentration liegt.
3. Halbleitervorrichtung nach Anspruch 1 und 29 gekennzeichnet als bidirektionaler Thyristor9 bei dem an den beiden Haupt seiten je eine Hauptelektrode (59 6)9 welche eine in die be treffende äußere Schicht (1, 3) der Thyristorscheibe (20) vollständig eingelassene Emitterzone (4, 5) einseitig über lappt, und mit Abstand von dem überlappenden Teil der Haupt elektrode Je eine Steuerelektrode (8, 9) angebracht ist
4. Halbleitervorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet als bidirektionaler Thyristor, bei dem an den beiden Hauptseiten je eine Hauptelektrode (5, 6) angebracht ist, welche eine in die betreffende äußere Schicht Cl, 3) der Thyristorscheibe (20) vollständig eingelassene Emitterzone (4, 5) einseitig überlappt, und bei dem an nur einer Hauptseite der Scheibe (20) mit Abstand vom überlappenden Teil der betreffenden Hauptelektrode (5, 6) eine ohmsche Steuerelektrode angebracht ist.
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