DE2033195A1 - Einrichtung zum Klimatisieren von Räumen von Gebäuden oder dergleichen - Google Patents
Einrichtung zum Klimatisieren von Räumen von Gebäuden oder dergleichenInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zu Klimatisieren von Räumen von Gebäuden oder dergleichen, mit einem Induktionsklimagerät, in welchem aus Düsen austretende Primärluft aus dem betreffenden Gebäuderaum stammende Sekundärluft ansaugen kann, wobei beide Luftströme aus mindestens einem gemeinsamen Hauptauslaß des Induktionsklimagerätes in den Raum als gemeinsame Hauptströmung austreten.
- Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, eine vorteil hafte Einrichtung der vorgenannten Art zu schaffen, die sich besonders auch für Fabrikationsräume und Büroräume eignet und die ohne besondere Schwierigkeiten auch nachträglioh in einen eine Zwischendecke aufweisenden Raum eingebaut werden kann, die ferner eine besonders gute Wirkung aufweist, unangenehme Zuglufterscheinungen in dem betreffenden Raum vermeidet, das Raumbild nicht stört, und auch sonstige Vorteile hat.
- Erfindungsgemäß ist bei einer Einrichtung der eingangs genannten Art vorgesehen, daß das Induktionsklimagerät zumindest im wesentlichen oberhalb der Unterseite der sichtbaren Decke des betreffenden Raumes mit nach unten gerichtetem Hauptauslaß angeordnet ist, und daß dem Rauptauslaß mindestens ein Hilfsauslaß einer Hilfsluftvorrichtung fur mindestens eine gerichtete Hilfsströmung zugeordnet ist, wobei die Strahlrichtung oder Strahlrichtungen des oder der Hilfsauslässe so getroffen sind, daß durch die betreffende Hilfsströmung mindestens eine benachbarte Hauptströmung ausgebreitet wird.
- Es ist zwar bekannt, eine aus einem Deckenauslass austretende Strömung klimatisierter Primärluft durch schräg oder quer zu ihr verlaufende Hilfströmungen auszubreiten, doch handelt es sich bei der ausgebreiteten Luft um reine Primärluft, die von einer dem betreffenden Gebäude zugeordneten, zentralen Luftbereitungsauflage über in dem Gebäude verlegte Kanäle dem betreffenden Auslass zugeleitet wird. Bel derartigen Anlagen bereitet es Schwierigkeiten, eine ausreichende Ausbreitung der in den Raum austretenden Priinärluft zu erreichen, da diese mit relativ hoher Strömungsgeschwindigkeit austritt, so daE relativ starke Hilfsluftströmungen zu ihrer Ausbreitung erforderlich sind, was -nachteilig ist. Die Erfindung macht sich deshalb die Tatsache zu Nutze, daß Induktionsklimageräte mit sehr geringen Strömungsgeschwindigkeit der austretenden Strömung arbeiten wodurch das Ablenken und Ausbreiten der Hauptströmungen mit relativ schwachen Hilfsströmungen gelingt und sich insgesamt nur relativ geringe Luftbewegungen im Raum einstellen. An sich wäre die deckenseitige Anordnung eines Induktionsklimagerätes mit nach unten gerichtetem Auslass ohne die lfsströmung sehr nach teilig, da infolge der geringen Ausströmungsgeschwindigkeiten der aus dem Luftschacht des Klimagerätes austretenden aufbereiteten Luft diese Luftströmung als kompakte Strömung nach unten sinken würde, ohne sich nennenswert mit der Raumluft zu vermischen und so in dem Raum Klimazonen erheblich unterschiedlicher Temperatur und entsprechend kräftige Zugerscheinungen auftreten wurden In manchen Fällen kann der Hauptauslaß des Induktionsklimagerätes über die Unterseite der sichtbaren Decke nach unten überstehen. Doch ist es im allgemeinen sowohl für die Ausbreitung der Hauptströmung als auch für das Raumbild vorteilhafter, wenn das Induktionsklimagerät im Ganzen sich oberhalb der Unterseite der Decke befindet, vorzugsweise sein Hauptauslaß bündig mit der Deckenunterseite ist.
- Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn das Klimagerät in cem Zwischenraum zwischen der Nassivdecke und einer Zwischendecke des betreffenden Gebäuderaumes angeordnet ist. In diesem Fall können die Auslässe praktisch unsichtbar verlegt sein bzw. durch Gitterblenden oder dergleichen verblendet sin, so daß die Einrichtung von dem unterhalb der Zwischendecke befindlichen Raumbereich aus nicht oder kaum sichtbar ist. Auch besteht hierbei die Möglichkeit, die durch das Klimagerät bzw. den Hilfsauslass hindurch umgewälzte Raumluft durch Öffnungen in der Zwischendecke hindurch anzusaugen, in denen der Raumbeleuchtung dienende Leuchten in Form von luftdurchlässigen Leuchten angeordnet sind, so daß die Wärme der Leuchten in den Zwischenraum zwischen die Massivdecke und der Zwischendecke abgeführt wird. Dies hat z.B. bei auf Kühlen geschaltetem Klimagerät den Vorteil, daß die von den Leuchten erzeugte Wärme mindestens zum Teil direkt von der Kühlvorrichtung des Klimagrätes abgefangen und abgeführt wird, bevor sie in den unter der Zwischendecke befindlichen Raumbereich gelangen und dessen Temperatur unerwünscht beeinflussen würde. Eine baulich besonders einfache Ausbildung der neuartigen Klimaeinrichtung ergibt sich, wenn der Hilfsauslass ein Auslass für aufbereitete Primärluft ist, da er dann lediglich mit einer Leitung für Primärluft kommunizieren muß und keine sonstige Fördervorrichtungen für die Hilfsluft erforderlioh siüd. Auch werden hierdurch die Klimaverhältnisse ia dem betreffenden Raum verbessert.
- Bei einer anderen bevorzugten Weiterbildung ist vorgesehen, daß die aus dem Hilfsauslaß austretende Luft Raumluft ist, die mittels einer Luftfördervorrichtung, beispiels weise einem Ventilator, Gebläse oder dergleichen, angesaugt und dem Hilfsauslaß zugeleitet wird. Dies hat unter anderem den Vorteil, daß die Raumluft intensiver umgewälzt wird und sich hierdurch ein zusätzliche vergleichmäßigung der Raumlufttemperatur ergibt, ohne daß störende Zugerscheinungen auftreten.
- Es sei darauf hingewiesen, daß die Hilfsluftströmung eine erheblich höhere Strömungsgeschwindigkeit als die Eauptströmung haben muB, damit die gewünschte Ausbreitung der Hauptströmung wirksam eintritt. Im allgemeinen sollte der Blasdruck der ausströmenden Hilfsströmung mindestens doppelt so groß als der Blasdruck der ausströmenden Hauptströmung sein. Mit Blasdruck ist der zum Ausblasen der betreffenden Strömung erforderliche Überdruck über den Luftdruck, der in dem betreffenden Raum herrscht, verstanden.
- Das Induktionsklimagerät kann in vielen Fällen mit Vorteil die Hilfsluftvorrichtung aufweisen. Mit Vorteil kann hierbei in vielen Fällen die Hilfsluftvorrichtung an den Luftaustrittsschacht des betreffenden Klimagerätes angebaut oder in diesen Luftschacht eingebaut sein0 Ein solches mit einer Hilfsluftvorrichtung versehenes Induktionsklimagerät kanm erfindungsgemäß auch andere Anordnungen als in Anspruch 1 beschrieben, haben, insbesondere so angeordnet sein, daß es sich mindestens teilweise oder vollständig in dem betreffenden Raum unterhalb der Unterseite der sichtbaren Decke befindet, vorzugsweise an diese Unterseite angesetzt ist. Ftir ein solches mit einer Hilfsluftvorrichtung versehenes Induktionsklimagerät wird deshalb auch ein von der Anordnung nach Anspruch 1 unabhängiger Schutz beansprucht.
- 3ei einer bevorzugten Weiterbildung ist vorgesehen, daß mindestens ein Rilfsaiwlaß vorgesehen ist, dessen Ausströmungsrichtung von der oder den Ausströmungsrichtungen des oder der Hauptauslässe des Induktionsklimagerätes weg gerichtet ist.
- Bei einer anderen bevorzugten Weiterbildung ist vorgesehen, daß mindestens ein Hilfsauslass seitlicht einem Hauptauslass so angeordnet ist, daß die aus dem austretende Hilfsströmung die aus dem Hauptauslass austretende Strömung stromabwärts des Hauptauslasses beaufschlagt Weitere j'rkmale der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung, den Unteransprüchen und der Zeichnung beschrieben bzw. dargestellt, wobei es sich versteht, daß die Erfindung in zahlreichen weiteren Ausführungsformen verwirkLicht werden kannO In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Klimaeinrichtung in schematischer, teilweise geschnittener Seitenansicht, Fig. 2-4 Varianten der Klimaeinrichtung nach Fig. 1 iul schematischer, teilweise geschnittenen Seitenansichten, Fig. 5 einen Ausschnitt aus einer Untenansicht der in Fig. 2 dargestellten Zwischendecke, wobei das den dargestellten Hauptauslass und die Hilfsauslässe überdeckenden Gitter abgenommen ist.
- In der Zeichnung sind sich entsprechende Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen Die in Fig. 1 dargestellte Klimaeinrichtung weist ein an einer Massivdecke 11 befestigtes Induktionsklimagerät 10 auf, dessen dem Austritt der aufbereiteten die dienender Auslass 12 ein Hauptauslass istS der in einer Öffnung einer Zwischendecke 13 mündet und durch ein Ziergitter verblendet ist. Das Klimagerät 10 kann irgendeine geeignete, bekannte Bauart aufweisen und weist in diesem Ausführungsbeispiel ein übliches Gehäuse 14 mit einer Einlaßöffnung 15 für Sekundärluft auf, wobei in der Einlaßöffnung 15 ein Wärmeaustauscher 16 angeordnet ist, durch den die in das Klimagerät 10 einströmende Sekundärluft zu ihrer Erwärmung oder Kühlung hindurchströmt Durch den Wärmeaustauscher 16 kann wahlweise Heizmittel oder Kühlmittel hindurchgeleitet werden ( 2-Leiter-Klimagerät ) Oder das Klimagerät kann natürlich, falls erwünscht, auch als 3-Leiter- oder 4-Leiter-Klimagerät ausgebildet sein0 Die Steuerung der Leistung des Wärmeaustauschers erfolgt in diesem Ausführungsbeispiel in nicht näher dargestellter Weise durch 3eeinflussung der Temperatur oder zeitlichen Strömungsmengen des den Wärmeaustauscher 16 durchströmenden Heizmittels bzw. Kühlmittels. Im Inneren des Klimagerätes ist ferner ein üblicher Primärluftkasten 17 angeordnet, der an ein Zuleitungsrohr 19 für aufbereitete Primärluft angeschlossen ist. Die Primärluft kann an einer zentralen Stelle des gesamten Gebäudes aufbereitet und sämtlichen Klimageräten über entsprechende Leitungen zugeleitet werden. Die in den Luftkasten 17 eingeleitete Primärluft strömt aus ihm durch zwei Reihen von Düsen 20 mit relativ hoher Geschwindigkeit aus, ao daß sie durch Induktion Sekundärluft in Pfeilrichtung durch den Wärmeaustauscher 16 hindurch in das Geräteinnere saugt die dann zusammen mit der Primärluft durch den Hauptauslaß 12 nach unten in den unterhalb der Zwischendecke 19 befindlichen Raumbereich des betreffenden Gebäuderaumes relativ langsam austritt und die Rauptströmung bildet.
- Die Sektndärluft kann durch die in der Zwischendecke befindliche und durch ein Gitter verblendete Öffnung 21 eintreten.
- Zur Ablenkung und Ausbrettung der aus dem Hauptauslass 12 austretenden Hauptströmung ist eine Hilfsströmung vorgesehen, die aus Primärluft besteht, die aus dem als Hilfsauslass 22 dienenden Auslass einer Hilfsluftvorrichtung 23 auströmt, die der Rohrleitung entspricht, die von dem Rohr 19 nach unten abzweigt. Die Öffnungsebene des Hilfsauslasses 22 ist in diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel rechtwinklig zu der Öffnungsebene des Hauptauslasses 12 gerichtet, wobei die Öffnungen beider Auslasse 12 und 22 aneinanderstroßen. Die vertikale Höhe der Austrittsöffnung des Hilfsauslasses 22 ist gering. In senkrecht zur bildebene gesehener Richtung erstreckt sich der schlitzförmige Hilfsauslass 22 über die gesamte Länge des Hauptauslasses 12, d.h. entlang seiner einen Längsseite. Weitere Hilfsauslässe sind diesem Hauptauslass 12 nicht zugeordnet.
- Es versteht sich, daß, 9alls erwünscht, in die Hufsluftvorrichtung 23 eine Drosselvorrichtung zum Einstellen oder Verstellen der Stärke der Hilfsströmung eingebaut sein kann.
- Der Hilfsauslass und/oder Hauptauslass kann, falls erwünscht, auch eine Mehrzahl oder Vielzahl von Luftaustrittsöffnungen haben, beispielsweise kann der Hilfsauslass in vielen Fällen mit vorteil eine Mehrzahl von Düsen oder dergleichen aufweisen, wobei, falls erwünscht, die Strahlrichtungen der betreffenden Düsen oder dergleichen zum Teil unterschiedlich, beispielsweise fächerartig in unterschiedliche Richtungen verlaufen können.
- Die Strahlrichtung des Hilfsauslasses 22 verläuft in diesem Ausführungsbeispiel parallel zur Öffnungsebene des Hauptauslasses 12, d.h. rechtwinklig zur Strahlrichtung des Hauptauslasses, was besonders vorteilhaft ist, doch kann die Strahlrichtung oder Strahlrichtungen der Hilfsströmung in vielen Fällen auch spitzwinklig oder stumpfwinklig zu der normalen der Öffnungsebene des Hauptauslassen gerichtet sein, vorzugsweise unter Winkeln von 10 bis 180°, insbesondere unter Winkeln von 80 bis 1000.
- Durch die Hilfsströmung wird die aus dem Hauptauslass 12 austretende Hauptströmung so abgelenkt und ausgebreitet, daß sie nicht mehr als geschlossene Strömung nach unten sinkt, sondern sich rasch mit Raumluft vermischt und in den Bereichen des betreffenden Gebäuderaumes, die für den Aufenthalt von Menschen vorgesehen sind, nicht mehr als kompakte, unvermischte Strömung auftritt.
- Bei der Klimaeinrichtung nach Fig. 2 sind zu beiden Seiten der in der Ebene der Zwischendecke 13 liegenden Öffung des Hauptauslasses 12' des Luftschachtes 24 des Induktionsklimagerätes 10' in derselben Ebene die schlitzförmigen Öffnungen von zwei Hilfsausläsaen 22' einer Hi%fsluftvorrichtung 23' angeordnet, die über die gemeinsame Verbindungsleitung 25' an die zu dem Klimagerät 10' führende Primärluftleitung 19 angeschlossen ist, so daß die Hilfsströmungen aus Primärluft bestehen.
- Obwohl die Ebenen der Austrittsöffnungen der Hilfsauslässe 22 horizontal verlaufen, werden die aus diesen Öffnungen austretenden Hilfsströmungen in Richtungen parallel zur Decke abgelenkt, was durch den sogenannten Coandaeffekt bewirkt wird, der bei der dargestellten konvexen, bogenförmigen Ausbildung de von Hauptauslass 123 abgewendeten Leitwände 35, die nahezu stetig in die raumseitige Oberfläche der angrenzenden Zwischendecke 13 übergehen, das Anl@gen der Hilfsstömungen an die Zwischendecke bewirkt, so daß diese nach Verlassen der betreffenden Hilfsauslässe parallel zur Decke von dem Hauptauslass wegströmen und hierbei Raumluft ansaugen und hierdurch auch die Hauptströmung ausbreiten und mit der angesaugten Raumluft rasch vermischen, so daß in dem betreffenden Raum in den Bereichen, in denen sich Menschen aufhalten, keine störenden Zugerscheinungen auftreten.
- Es versteht sich, daß eine im Prinzip gleiche Ansaugung von Raumluft durch die Hilfsströmung und Ausbreitung der Hauptströmung mittels schräg oder vorzugsweise senkrecht zur Deckenebene gerichteter Auslassebene des Hilfsauslasses gelingt, wobei ebenfalls die Hilfsströmung von der Hauptströmung weg gerichtet ist. In diesem Fall wird von dem vorgenannten Coandaeffekt kein oder nur zum Teil Gebrauch gemacht. Doch wird durch die in Fig. 2 dargestellte horizontale Anordnung der Ebenen der Hilfsauslässe ein wesentlich besseres Raumbild erzielt, da die Hilfsauslässe nicht über die Zwischendecke vorstehen, sondern bündig mit ihr sind. Eine solche Ausbildung des Hilfsauslasses kann auch vorgesehen sein, wenn die Hilfsluftströmüng auf die Hauptströmung zu entlang einem Abschnitt der Decke strömen soll, da auch hier durch den Coandaeffekt ein Anlegen der Hilfsströmung an die Decke gelingt.
- Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, ist die Austrittsöffnung des Hauptauslasses 12' rechteckförmig, wobei die Längsrichtung der Austrittsöffnung senkrecht zur Bildebene verläuft. Die Austrittsöffnungen der Hilfsauslässe 22' sind ebenfalls rechteckförmig, jedoch wesentlich schmaler als die Austrittsöffnung des Hauptauslasses 12', und verstrecken sich Jeweils über die volle Länge des Hauptauslasses 12'. Die aus den Hilfsauslässen 22' austretenden Hilfsströmungen sind von der Hauptströmung nach beiden Seiten weg gerichtet. Wie durch die Strömungspfeile angedeutet ist, wird hierdurch die Hauptströmung unter gleichzeitiger Beimischung von Raumluft symmetrisch nach. beiden Seiten ausgebreitet und abgelenkt, wodurch ebenfalls verhindert wird, daß die Hauptströmung als geschlossener Strom nach unten in den für den Aufenthalt von Personen vorgesehenen Raumbereich sinkt. Die Hilfsluftvorrichtung 23t bildet in diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel eine Baueinheit mit dem Klimagerät 10'. Es ist ohne weiteres zu erkennen, daß, falls erwünscht, die Primärluft für die Hilfsströmungen auch aus dem Primärluftkasten 17 abgezweigt werden kann.
- Um die den Hilfsauslässen 12' zuströmende Primärluft möglichst gleichmäßig aus den Hilfsauslässen 22' ausströmen zu lassen, weist die Hilfsluftvorrichtung 23' eine den Luftschacht 24 umfassende kastenförmige Er-.
- weiterung auf, von der die beiden Hilfsauslässe nach unten führen.
- Die Klimaeinrichtung nach dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 im wesentlichen dadurch,. daß der Hauptauslass 121' des Induktionsklimagerätes 10 in horizontalem Abstand von dem Hilfsauslass 22'' der Hilfsluftvorrichtung 23" angeordnet ist, wobei- die obere Längsseite des Hilfsauslasses 22" durch die Unterseite der Zwischendecke 13 gebildet ist, so daß die Strömung direkt entlang der Unterseite der Zwischendecke parallel zu ihr strömt; und daß feiner die Hilfsluft aus mittels eines Ventilators oder Gebläse 26 angesaugter Raumluft, dh. nicht aus Primärluft besteht.
- Die Heizleistung und Killilleistung des dargestellten Klimagerätes 10" wird hier luftseitig mittels einer als Jalousie ausgebildeten Luftdrosselvorrichtung 27 gesteuert oder geregelt.
- Die von dem Klimagerät 10" und der den Kanal 25" und der Luftfördervorrichtung 26 aufweisenden Hilfsluftvorrichtung 23" angesaugte Raumluft tritt aus dem Raumbereich unterhalb der Zwischendecke duroh eine luftdurohlässige Raumleuchte 28 hindurch in den Zwischenraum zwischen der Zwisohendecke 13 und der Massivdecke 11 ein.
- Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 bildet die zwei Hilfsauslässe 22 ''' aufweisende Hilfsluftvorrichtung 23''' einen Bestandteil des dargestellten Induktionsklimagerätes 10''' Die Hilfsluftvorrichtung 23 ''' ist in dem Luftaustrittsschacht 24 des Klimagerätes 10''' wie dargestellt angeordnet und erstreckt sich senkrecht zur Bildebene über die gesamte Länge des Luftsohaohtes 24, so daß dieser in zwei schmalere Teilschächte 24' unterteil wrd, die getrennte Hauptauslässe 12''' bilden. Der Luftschacht 24 mit Hilfsluftvorrichtung 23''' ist in Bezug auf eine gemeinsame, senkrecht zur Bildebene verlaufende Längsmittelebene symmetrisch ausgebildet, so daß entsprechend die aus den beiden Hauptauslässen 12''' und den beiden Hilfsauslässen 22''' austretenden Luftströmungen spiegelbildlich zueinander sind und eine symmetrische Ausbreitung und Ablenkung der Hauptströmungen erfolgt Die über eine Verbindungsleitung 30 an die Primärluftleitung 19 angeschlossene Hilfsluftvorrichtung 23''' weist ein U-förmig gebogenes Blech 31 auf, dessen Stirnseiten luftdicht mit den schmalen Seitenwänden des Luftschachtes 24 verbunden sind. In geringen Abstand unterhalb der horizontalen Öffnung dieses U-Bleches ist eine horizontale :Leitplatte 52 so angeordnet, daß sich die beiden voneinander weg gerichteten Hilfsauslässe 22''' ergeben, deren Öffnungsebenen senkrecht zu den Öffnungsebenen der unmittelbar an- -grenzenden beiden Hauptauslässe 12''' verlaufen. Die Hilfsströmungen bestehen in diesem Ausführungsbeispiel aus aufbereiteter Primärluft.
Claims (17)
1. Einrichtung zum Klimatisieren von Räumen von Gebäuden oder dargleichen,
mit einem Induktionsklimagerät, in welchem. aus Düsen austretnde Primärluft aus
..dem betreffenden Gebäuderaum stammende Sekundärluft ansaugen kann, wobei beide
Luftströme aus mindestens einem gemeinsamen Hauptauslaß des Induktionsklimagerätes
in den Raum als gemeinsame Hauptströmung austreten, dadurch gekennzeichnet, daß
das Indutionsklimagerät (10; 10'; 10''; 10''') zumindest im wesentlichen oberhalb
der Unterseite der sichtbaren Decke (11, 13), des,.
betreffenden Raumes mit nach unten gerichtetem Hauptauslaß (12; 12';
12''; 12''') angeordnet ist, und daß dem Hauptauslaß mindestens ein Hilfsauslaß
(22; 22'; 22''; 22''') einer Hilfsluftvorrichtung (23; 23'; 23'', 23''') für mindestens
eine gerichtete Hilfsströmung zugeordnet ist, wobei die Strahlrichtung oder Strahlrichtungen
des oder der Hilfsauslässe so getroffen sind, daß durch die betreffende Hilfsströmung
indestens eine benachbarte. Hauptströmung ausgebreitet wird'., 2. Einrichtung nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Induktionsklimagerät in dem z Zwischenraum.
zwischen der Nssivdecke (11) und einer Zwischendecke (13) des betreffenden Raumes
angeordnetist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß
der Hilfsauslaß (22; 22';22''') ein Auslaß für Primärluft ist.
4. Einrichtung nach Aspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die aus dem Hilfsauslaß (22") austretende Luft Raumluft ist, die mittels einer Luftfördervorrichtung
(26) angesaugt und durch den Hilfsauslaß hindurch in den Raum zurückgeblasen wird.
5. Einrichtung, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Induktionsklimagerät (23'; 23''') die Hilfsluftvorrichtung
aufweist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsluftvorrichtung
in dem Luftaustrittsschacht (24) des Iduktionsklimagerätes angeordnet ist (Fig.
4).
7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß wiadeatens ein Hilfsauslaß seitlich neben einem Hauptauslaß so angeordnet ist,
daß die aus ihm austretende Hilfsströmung die aus dem Hauptauslaß austretende Strömung
stromabwärts des Hauptauslasses beaufschlagt.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Induktionsklimagerät
zwei im Abstand voneinander angeordnete Hauptauslässe aufweist, zwischen denen sich
mindestens zwei ihnen zugeordnete Hilfsauslässe befinden (Fig. 4).
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Hilfsauslaß
vorgesehen ist, dessen Ausströmungsrichtung
von der oder den Ausströmungsrichtungen des oder der Hauptauslässe des Induktionsklimagerätes
weg gerichtet ist (Fig. 2).
10. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausströmungsrichtung des Hilfsauslasses ungefähr parallel zur benachbarten
Decke verläuft (Fig. 1 - 4 ).
11. Einrichtung nach einem der vorhergehende Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der oder die Austrittsebenen des oder der Hauptauslässe parallel zur Decke verlaufen
(Fig. 1 - 4)
12. Einrichtung nach Anspruch 9, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet,
daß entlang der beiden Längsseiten der Austrittsöffnung eines Hauptauslasses die
Auslässe von zwei zugeordneten Hilfsauslässen vorgesehen sind, deren Strahlrichtungen
von dem Eauptauslass weg gerichtet sind (Fig. 2).
13. Einrichtunge nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet,
daß die Ebene der Austrittsöffnung des Hilfsauslasses ( 22') parallel zu der Decke
(13) verläuft und daß der Hiifsauslass so ausgebildet ist, daß die Hilfsströmung
mittels des Coandaeffektes an die dem Hilfsauslass benachbarte Decke anlegbar ist
(Fig.2).
14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 - 13, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Zwischendecke mindestens eine Öffnung vorgesehen ist, in der eine luftdurchlässige
Raumleuchte angeordnet ist (Fig. 3).
15. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hilfsauslaß (35) zum Ausblasen einer an der Unterseite der Decke anliegenden
Hilfsströmung ausgebildet ist.
16. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Austrittsebene des Hauptauslasses des Induktionsklimagerätes bündig mit
der Unterseite der sichtbaren Decke des Raumes ist.
17. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hauptauslaß des Induktionsklimagerätes über Unterseite der sichtbaren Decke
nach unten übersteht.
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|---|---|---|---|
| DE19702033195 DE2033195C3 (de) | 1970-07-04 | 1970-07-04 | Luftaustrittseinrichtung für Klimaanlagen |
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| DE19702033195 DE2033195C3 (de) | 1970-07-04 | 1970-07-04 | Luftaustrittseinrichtung für Klimaanlagen |
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| DE2033195C3 DE2033195C3 (de) | 1981-04-16 |
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Family Applications (1)
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- 1970-07-04 DE DE19702033195 patent/DE2033195C3/de not_active Expired
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