DE3025342A1 - Vorrichtung zur belueftung von arbeitsraeumen, insbesondere von fabrikhallen - Google Patents
Vorrichtung zur belueftung von arbeitsraeumen, insbesondere von fabrikhallenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Belüftung von Arbeitsräümen, insbesondere von Fabrikhallen,
mit-einem kastenförmigen Gehäuse, an dem sich ein Anschlußstutzen für eine Zuluft-Zuführungsleitung und Aus—
Blasöffnungen für Zuluft befinden.
Mit bekannten Belüftungsanlagen,_ in denen die Zuluft
nicht gekühlt wird, ist es. oft nicht mogliehr während
der warmen Jahreszeit ein zuträgliches Raumklima zu erzeugen.
Lüftungsanlagen werden im allgemeinen so e-inge-
IQ stellt, daß während:der kalten Jahreszeit und der Übergangszeit
(Außen—Lufttemperaturen von - 15- 0C bis + 22 0CX
kein unangenehmer Zug entsteht. Diese=-Einstellung· hat jedoch
zur Folge, daß während der warmen Jahreszeit bei den
dann entstehenden hohen RaumtemOeraturen die Luftströmung
15- zu schwach ist, um eine anisreichende Verdunstungskühlung
der arbeitenden Menschen zu bewirken. Zuträgliche Verhältnisse können mit Lüftungsanlagen ohne Kühlung nur dann
eingehalten werderr£ wenn die Stärke der Luftströmung der
Raumtemperatur und: der Wärmebelastung des Raumes angepaßt
2Ό wirdT. Während" der warmen Jahreszeit muß- die Strömungsgeschwindigkeit
deir Luft int Arbeitsbereich" etwa 0,25 bis
• 0,35 m/see. betragen, während in der kalten Jahreszeit Geschwind!
gkeiten von 0,15 bis 0,20 m/sec. angebracht sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
der eingangs genannten Art so auszubilden, daß mit ihr sowohl in der warmen Jahreszeit als auch in der kalten
.Tahresaeit zuträgliche Luftströmungen erzeugt werden
können.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist gekennzeichnet
durch Haupt-Ausblasöffnungen, unterhalb der Haupt-Ausblasöffnungen
angeordnete erste Neben-Ausblasöffnungen, die im wesentlichen horizontal ausblasen, unterhalb der
ersten Neben-Ausblasöffnungen angeordnete zweite Neben-Ausblasöffnungen,
die schräg nach unten ausblasen, wobei die zweiten Neben-Ausblasöffnungen in einen Raum (unterer
Nebenraum) münden, der über eine mittels eines steuerbaren Ventils verschließbare öffnuna mit dem übrigen
Innenraum des Gehäuses verbunden ist.
Während der kalten Jahreszeit ist das Ventil zum unteren Nebenraum geschlossen, so daß nur aus den ersten Neben-Ausblasöf
fnungen horizontale Luftstrahlen austreten, die sich zu einem flächenförmigen, im wesentlichen hori-
^O zontalen kräftigen Strahl vereinigen. Dieser horizontale
Strahl hält diejenige Zuluft, die aus den Haupt-Ausblasöffnungen austritt, im oberen Bereich des Raumes, so daß
im Arbeitsbereich, also im unteren Bereich des Raumes,
keine unangenehm hohen Luftgeschwindigkeiten entstehen. Während der warmen Jahreszeit (Sommerbetrieb) ist das
Ventil geöffnet, so daß auch die unteren Neben-Ausblasöf fnungen mit Luft versorgt werden, die schräg nach unten
gerichtete Strahlen bildet. Dadurch wird auch die aus den Haupt-Ausblasöffnungen austretende Zuluft nach unten
in den Arbeitsbereich des Raumes gelenkt, so daß dort relativ hohe Luftgeschwindigkeiten entstehen und so die
nötige Verdunstungskühlung der arbeitenden Menschen möglich ist. Man kann mit Hilfe der Erfindung bei gleichen
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Luftmengen verschieden hohe Strömungsgeschwindigkeiten
im Arbeitsbereich erzielen.
Besondexs intensiv ist die beschriebene Lenkwirkung,
die tlie aus den Neben-Ausblasöffnungen austretende Luft
ausübt, dann, wenn vor den Neben-Ausblasöffnungen ein
höherer Druck herrscht als vor den Haupt-Ausblasöffnungen.
In den Ansprüchen 2 und 3 sind Mittel, um dies auf einfache Weise zu erreichen, beschrieben. Gemäß
Anspruch 2 ,wird ein schon in der über den Anschlußstutzen
1Ό zugeführten Luft herrschender Druck den Neben-Ausblasöffnungen
in voller Höhe zugeführt, während vor den Haupt-Ausblasöffnungen tier Druck durch Drosselung herabgesetzt
wird. Die Drosselung ist mit einem Energieverlust verbunden. Hinsichtlich des -Energieaufwandes günstiger
1-5 ist die Lösung nach Anspruch 3, gemäß der die Luft nur
mit einem so hohen Druck zugeführt wird, daß der Druck für das Ausblasen durch die Haupt-Ausblasöffnungen genügt,
während derjenige Luftanteil, der durch die Neben-Ausblasöf fnungen ausgeblasen werden soll, dadurch gewonnen
wird, daß mittels eines Gebläses eine Druckerhöhung stattfindet. Die Vorrichtung nach Anspruch 3 hat also
Vorteile hinsichtlich des Energieverbrauches und Anspruch 2 Vorteile hinsichtlich des Bauaufwandes.
Ein Auffangtrichter nach Anspruch 4 ist vor allem dann
vorteilhaft, wenn auf ein Druckerhöhungsgebläse verzichtet wird. In diesem Fall nämlich wird die dynamische
Energie des Luftstromes teilweise zur Druckerhöhung im ■ unteren Nebenraum ausgenutzt.
Vorzugsweise erfolgt die Aufteilung der Luft gemäß Anspruch 5. Es sind jedoch auch Aufteilungen in anderen
Mengenverhältnissen möglich. Als generelle Regel kann
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angegeben werden, daß durch die Haupt-Ausblasöffnungen
mehr Zuluft in den Raum gelangen soll als über die Neben-Ausblasöffnungen.
In den Ansprüchen 6 bis IQ- sind vorteilhafte Ausbildungen
für die Gestaltung der Ausblasöffnungen angegeben. Sowohl
Kugeldüsen (Anspruch 8) als auch biegsame Düsen (Anspruch.
9) gestatten eine beliebige Lenkung der Luftstrahlenr so
daß die Vorrichtung gut an-die jeweiligen Raumverhältnisseangepaßt
werden: kann. Diese Anpassung erfolgt in der Regel nur bei der Installation der Vorrichtung. Betriebsmäßige
Verstellungen der Düsen sind nicht vorgesehen.
Das Ventil !kann mittels eines Raumthermostaten gesteuert werden (Anspruch T1). Wenn die Raumthermpatur eine gewisse
Höhe erreicht, wird das Ventil geöffnet,, was eine Sblen-■j5
kung der Zuluft in den Arbeitsbereich zur Folge-hat.
In der Zeichnung sand Ausführungsbeispiele- der Erfindungschematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. X einen Verfikalschnitt durch einen Arbeitsraum,
in dem eine, erfindungsgemäße Vorrichtung
2Q- installiert ist,
Fig. 2 einen Grundriß- der Vorrichtung, an dem dargestellt
istr wie die Luftstrahlen geformt
werden- können,
Firg:. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung, ebenfalls
mit Darstellung von Luft strahlen ,-
Fig. 4 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung in genauerer Darstellung entsprechend dem Pfeil IV in Fig. 5^
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Vorrichtung in Richtung des Pfeiles V in Fig. 4,
Fig. 6 einen Vertikalschnitt durch die Vorrichtung entsprechend den Linien VI-VI in den Fig.
5 und 7,
Fig. 7 einen Horizontalschnitt durch die Vorrichtung
nach den Linien VII-VII in den Fig. 4 und 6 und
Fig. 8 einen der Fig. 6 entsprechenden Vertikalschnitt bei einer anderen Ausführungs-(1
0 form der Erfindung.
In einem insgesamt mit R bezeichneten Arbeitsraum ist eine insgesamt mit V beschriebene Vorrichtung gemäß der
Erfindung angeordnet. Im allgemeinen werden in einem Arbeitsraum mehrere Vorrichtungen V angebracht sein.
Fig. 1 zeigt ja auch nur einen Abschnitt eines Arbeitsraumes. Die Vorrichtung V wird von einer Sammelleitung
1 aus mit Zuluft versorgt. Von der Sammelleitung 1 geht eine Abzweigungsleitung 2 zu der Vorrichtung V. Die Abzweigungsleitung
2 hat eine gewisse Länge, so daß die Vorrichtung V einen gewissen Abstand a von der Decke
des Raumes R hat. Dieser Abstand kann im Bereich von 500 mm bis 3.000 mm liegen und ist von der Raumhöhe abhängig.
Nachfolgend soll zunächst eine mögliche Ausführungsform für die Vorrichtung V anhand der Fig. 4 bis 7 beschrieben
werden.
Die Vorrichtung V hat ein insgesamt mit 3 bezeichnetes Gehäuse, das eine quadratische Grundrißform und eine
rechteckige Aufrißform hat. Das Gehäuse hat also die Form einer kurzen quadratischen Säule, deren Achse 4 senkrecht
angeordnet ist. An der Decke 5 des Gehäuses befindet sich ein Anschlußstutzen 6 für die Abzweigungsleitung 2. An
den Seitenwänden des Gehäuses 3 befinden sich Haupt-Aus-
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blasöffnungen 7, erste Neben-Ausblasöffnungen 8 und zweite
Neben-Ausblasöffnungen 9. Wie diese Ausblasöffnungen mit dem
Innenraum des Gehäuses 3 kommunizieren, wird nachfolgend anhand der Fig. 6 und 7 beschrieben.
Das Gehäuse 3 enthält eine horizontale Trennwand 10, die den Innenraum des Gehäuses in einen Hauptraum 11 und einen
unteren Nebenraum 12 unterteilt. Die unteren Neben-Ausblasöffnungen
9 münden in den Nebenraum 12, während die oberen Neben-Ausblasöf
fnungen 8 und die Haupt-Ausblasöffnungen 7 in den Hauptraum 11 münden.
In der Trennwand 10 befindet sich ein großer Durchbruch 13, der mittels einer Ventilplatte 14 abgeschlossen werden
kann. Die Ventilplatte 14 ist an einer Stange 15 befestigt,
die in einem Lager 16 längsverschxebbar ist. Beispielsweise
kann die Stange 15 eine Gewindespindel sein, an deren aus dem Lager 16 herausragenden Ende ein Vierkant15ä angeordnet
ist, so daß durch Drehen der Stange diese in ihrem Lager 16
nach oben oder unten verschoben wird. Oberhalb der öffnung 13 befindet sich ein Auffangtrichter 17, der, wie Fig. 7
zeigt, eine quadratische Grundrißform hat. Der Trichter 17 ist axial auf den Anschlußstutzen 6 ausgerichtet.
Vor den Haupt-Ausblasöffnungen 7 befinden sich Drosselorgane
18, die den Luftdruck, der im Hauptraum 11 herrscht,
abbauen, bevor die Zuluft durch die Haupt-Ausblasöffnungen 7 austritt.
Die Haupt-Ausblasöffnungen 7 sind fensterartig ausgebildet. Jede Ausblasöffnung erstreckt sich über annähernd die gesamte
Breite der zugeordneten Seitenwand. Die ersten Nebenausblasöffnungen sind als Düsen ausgebildet, wobei jede
Düse 8 am Ende eines biegbaren Schlauches 19 sitzt. Die Schlauchstücke 19 sind so beschaffen, daß sie eine Biegung,
die ihnen gegeben wird, beibehalten. Diese Eigenschaft haben
- 10 -
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gewisse Metallschläuche. Die ersten Neben-Ausblasöffnungen
sind alle in einer horizontalen Ebene angeordnet, die durch die strichpunktierte Linie 20 symbolisiert ist.
An jeder Seite des Gehäuses 3 befinden sich vier erste Neben-Ausblasöffnungen 8f so daß insgesamt 16 solcher
Ausblasöffnungen vorhanden sind.
Die unteren Neben-Ausblasöffnungen 9 sind gleich ausgebildet
und gleich angeordnet, allerdings in einer Ebene, die tiefer liegt als die Ebene 20.
Die Vorrichtung arbeitet wie folgt. Im Winterbetrieb ist
die Öffnung 13 abgeschlossen, d.h. die Platte 14 befindet sich in der in Fig. 6 dargestellten Lage. Der Nebenraum
wird also nicht mit Luft versorgt, so daß auch aus den unteren Düsen 9 keine Luft austritt. Aus den Düsen 8 treten
horizontale Luftstrahlen aus, die sich zu flächenartigen Strahlen vereinigen. Diese Strahlen haben eine verhältnismäßig
hohe Geschwindigkeit, da hinter den Düsen der volle Zuführungsdruck ansteht. Aus den Haupt-Ausblasöffnungen 7
hingegen tritt Luft mit geringerer Geschwindigkeit aus, da der Luftdruck über die Drosselorgane 18 abgebaut wird.
Die Luftstrahlen, die aus den Düsen 8 austreten, hindern die aus den Haupt-Ausblasöffnungen austretende Luft daran,
nach unten zu sinken. Die Zuluft wird also hauptsächlich im oberen Bereich des Raumes verbreitet. Es bestehen dann
etwa Strömungsverhältnisse, wie sie in Fig. 1 links von der Vorrichtung V dargestellt sind.
Im Sommerbetrieb ist die Öffnung 13 geöffnet, so daß auch in den unteren Nebenraum 12 Zuluft eintritt. In diesem
Raum entsteht ein gewisser Staudruck, da die Luft von dem Trichter 17 aufgefangen wird. Es werden also hauptsächlich
die unteren Ausblasöffnungen 9 mit Luft versorgt, wenngleich auch über die oberen Neben-Ausblasöffnungen 8 gleichzeitig
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etwas Luft austritt. Die Düsen 9 sind im allgemeinen nicht horizontal gerichtet, sondern nach unten abgebogen,
wie dies in Fig. 4 rechts unten dargestellt ist. Dadurch wird die gesamte Luft, die aus den Haupt-Ausblasöffnungen
7 und den Neben-Ausblasöffnungen 8 und austritt, in den unteren Bereich des Raumes R gelenkt,
wie dies in Fig.1 rechts unterhalb von der Vorrichtung V dargestellt ist.
In Fig. 2 ist dargestellt, daß der Gesamtstrahl 22, der an jeder Seite des Gehäuses gebildet wird, in seiner
Breite verändert werden kann durch entsprechende Einstellung der Düsen 8, die ja dank der Anordnung dieser Düsen
an biegbaren Stücken 19 möglich ist. Eine solche horizontale Abbiegung ist in Fig. 5 an der rechten Seite des
Gehäuses 3 beispielsweise dargestellt. Man kann also den Auffächerungswinkel ρ des Strahles 22 verändern.
Fig. 3 zeigt, daß auch der Ablenkungswinkel o£- nach
unten verändert werden kann, ebenfalls durch zweckentsprechende Verstellung der Düsen 8 und 9.
Die Vorrichtung nach Fig. 8 hat ein hier mit 3' bezeichnetes
Gehäuse, das die gleiche Grundform hat wie das Gehäuse 3. Der Innenraum des Gehäuses 3' ist in drei
Räume unterteilt, nämlich einen Hauptraum 11', einen unteren Nebenraum 12' und einen oberen Nebenraum 23.
in den Hauptraum 11' mündet wieder ein Anschlußstutzen
6' für eine Zuluftleitung. Mit dem Hauptraum 11' kommunizieren
Haupt-Ausblasöffnungen 7", denen jedoch, im Gegensatz zu der vorher beschriebenen Ausführungsform:
keine Drosselorgane vorgeschaltet sind.
An die Trennwand 24 zwischen dem Hauptraum 11' und dem
oberen Nebenraum 23 ist ein Druckerhöhungsgebläse 25 angebaut. Die Saugseite 25a des Gebläses 25 mündet in den
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Hauptraum 11' und die Druckseite 25b in den 'oberen
Nebenraum 23.
An der Außenwand des oberen Nebenraumes 23 sind Kugeldüsen 26 angeordnet. An jeder Seite befinden sich vier
Kugeldüsen, insgesamt sind also sechzehn in den oberen Nebenraum 23 mündende Kugeldüsen vorhanden. Unterhalb
jeder Kugeldüse 26 befindet sich eine Kugeldüse 27, die in den unteren Nebenraum 12' mündet.
In der Trennwand 10' zwischen den Räumen 23 und 12' befindet
sich wieder eine öffnung 13', die mittels eines Ventiltellers 14' abschließbar ist. Auf eine mit dem Ventilteller
14' verbundene Stange 15" wirkt ein Stellmotor 28 ein, mit dem die Stange 15' höhenverstellbar ist.
Der Stellmotor 28 wirkt mit einem Raumthermostaten 29 zusammen.
Die Vorrichtung V nach Fig. 8 arbeitet wie folgt. Im Winterbetrieb ist die öffnung 13' abgeschlossen, wie gezeichnet.
Über den Stutzen 6' wird Zuluft mit einem so hohen Druck zugeführt, daß ein gewünschter Durchsatz von
Zuluft durch die Haupt-Ausblasöffnungen 7' stattfindet. Das Gebläse 25 ist in Betrieb und erhöht den Druck der
zugeführten Luft, so daß im oberen Nebenraum 23 ein höherer Druck herrscht als .im Hauptraum 11'. Dadurch werden aus
den Düsen 26 kräftige Luftstrahlen 30 ausgeblasen; die bewirken, daß die aus den Haupt-Ausblasöffnungen 7' austretende
Luft im oberen Bereich des Raumes verbleibt.
Im Sommerbetrieb, der automatisch durch den Raumthermostaten 29 ausgelöst werden kann, ist die öffnung 13'
geöffnet, d.h. die Verschlußplatte 14' abgesenkt. Nun wird auch der untere Nebenraum 12· mit Zuluft versorgt,
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so daß aus den Düsen 27 kräftige Luftstrahlen 31 austreten, die schräg nach unten gerichtet sind. Hierdurch wird
die Zuluft insgesamt in den unteren Bereich des Raumes gelenkt.
Auch die Kugeldüsen 26 und 27 gestatten beliebige Einstellungen der Düsen nach allen Seiten, so daß auch mit
solchen Düsen die Strahlformen und die Winkel, unter denen die Strahlen in den Raum eintreten, geändert werden können.
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Leerseite
Claims (1)
- Patentanwälte6300 Lahn-Giessen ,-,.,■ π· u j ο -ι. ι Blsmarckstrasse 43D.pL-Ing. R,chard Sctilee Telefon: (064i) 71019Dipl.-Ing. Arne MisslingS/B 14.131ENIG GmbH,
6300 GießenVorrichtung zur Belüftung von Arbeitsräumen, insbesondere von FabrikhallenAnsprüche:( 1·) Vorrichtung zur Belüftung von Arbeitsräumen, insbesondere von Fabrikhallen, mit einem kastenförmigen Gehäuse, an dem sich ein Anschlußstutzen für eine Zuluft-Suführungsleitung und Ausblasöffnungen für Zuluft befinden, gekennzeichnet durch Haupt-Äusblasöffnungen (7; 7'), unterhalb der Haupt-Äusblasöffnungen angeordnete erste Neben-Ausblasöffnungen (S; 26), die im wesentlichen horizontal ausblasen, unterhalb der ersten Neben-Ausblasöffnungen angeordnete zweite Neben-Ausblasöffnungen (B-, 27) , die schräg nach unten ausblasen, wobei die zweiten Neben-Ausblasöffnungen in einen Raum (12; 12s) (unterer Nebenraum) münden, der über eine mittels eines steuerbaren Ventils (14; 14') verschließbare Öffnung (13; 13°) mit dem übrigen Innenraum (11; 11B) (Hauptraum) des Gehäuses (3; 3') verbunden ist,2 ο Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet t daß vor den Haupt-Ausblasöffnungen (7) Drosselorgane (IS) angeordnet sind, während die Neben-Äusblasöffnungen (8, 9)>4/0a32 " 2 "frei von Drosselorganen sind (Fig. 4 bis 7).3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum (12*) (oberer Nebenraum) innerhalb des Gehäuses (31), in den die ersten Neben-Ausblasöffnungen(26) münden, von dem Hauptraum (11') getrennt ist und daß in der Trennwand (24) ein Gebläse (25) angeordnet ist, das aus dem Hauptraum (11 ") entnommene Luft unter Druckerhöhung in den Nebenraum (23) fördert (Fig. 8).4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der öffnung (13) zum unteren Nebenraum (12) ein nach oben divergierender Auffangtrichter (17) angeordnet ist, der vorzugsweise axial auf den Anschlußstutzen (6) des Gehäuses (3) ausgerichtet ist.5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die AusStrömungswiderstände so bemessen sind, daß 70 bis 80 % der Zuluft durch die Haupt-Ausblasöffnungen (7; 7') und 30 bis 20 % durch die Neben-Ausblasöffnungen (8, 9; 26, 27) ausströmen.δ ο Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haupt-Ausblasöffnungen (7? 7') fensterartig ausgebildet sind.7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Neben-Ausblasöffnungen (8, 9; 26, 27) durch Einzeldüsen gebildet sind, die vorzugsweise in zv/ei gegeneinander höhenversetzten Ebenen (20, 21) liegen.8ο Vorrichtung nach Anspruch Ί, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten (26) und/oder die zweiten (27) Ausblasöffnungen als verstellbare Kugeldüsen ausgebildet sind.1 30084/03329. Vorrichtung nach, Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten (8) und/oder die zweiten (9) Äusblasöffnungen als an biegsamen Zwischenstücken (19) sitzende Düsen ausgebildet sind,10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (3; 3'} die Form einer quadratischen Säule oder eines Würfels hat, wobei an >eder Seitenwand des Gehäuses sowohl mindestens eine Haupt-Ausblasöffnung f7; 71) als auch mindestens eine Neben-Ausblasöffnung C8, 9j 26, 27) angeordnet ist.11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (14') mit einemvon einem Raumthermostaten (29)_ steuerbaren Stellmotor (28) verbunden ist.130064/0332
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803025342 DE3025342A1 (de) | 1980-07-04 | 1980-07-04 | Vorrichtung zur belueftung von arbeitsraeumen, insbesondere von fabrikhallen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803025342 DE3025342A1 (de) | 1980-07-04 | 1980-07-04 | Vorrichtung zur belueftung von arbeitsraeumen, insbesondere von fabrikhallen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3025342A1 true DE3025342A1 (de) | 1982-01-28 |
Family
ID=6106395
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803025342 Withdrawn DE3025342A1 (de) | 1980-07-04 | 1980-07-04 | Vorrichtung zur belueftung von arbeitsraeumen, insbesondere von fabrikhallen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3025342A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1980
- 1980-07-04 DE DE19803025342 patent/DE3025342A1/de not_active Withdrawn
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|---|---|---|---|
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