DE2735643A1 - Luftauslass fuer die klimatisierung von aufenthaltsraeumen - Google Patents
Luftauslass fuer die klimatisierung von aufenthaltsraeumenInfo
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Description
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Luftauslaß für die Klimatisierung von Aufenthaltsräumen
Die Erfindung betrifft einen Luftauslaß für die Klimatisierung von Aufenthaltsräumen mit schlitzförmigem Auslaßquerschnitt.
Bei der Klimatisierung von Aufenthaltsräumen bereiten erfahrungsgemäß
Zugerscheinungen die größten Schwierigkeiten. Auch wenn die gemessenen Raumluftgeschwindigkeiten
unterhalb des zulässigen Bereiches von 0,1 bis 0,18 m/s liegen, sind Beanstandungen relativ häufig. Man hat versucht,
Beschwerden über Zugerscheinungen durch eine bessere Luftverteilung durch dichtere Anordnung von Zuluftauslässen
und durch die Verwendung von Schlitzauslässen zu reduzieren. Das Ergebnis ist jedoch nicht zufriedenstellend.
Eine weitere Reduzierung oder eine Ausschaltung der Zugerscheinungen ist mit den üblichen Zuluftausblassystemen
nicht möglich. Es gibt zwar Zuluftauslässe, mit denen man die Raumluftbewegung im Bereich des Arbeitsplatzes
steuern kann, wie sie beispielsweise in der DT-OS 22 22 453 beschrieben sind. Die Erhöhung der Raumluftbewegung
im Bereich des Arbeitsplatzes kann jedoch vom Rauminsassen nur kurzzeitig ertragen werden. Sehr
problematisch ist es, wenn der Rauminsasse von einer Luftströmung erfaßt wird, die eine Untertemperatur aufweist.
Die Hauptursachen für die Zugerscheinungen bei konventionellen
Zuluftausblassystemen sind darin zu sehen, daß
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sich die Richtung der Raumluftströmung ständig ändert, so
daß der Rauminsasse abwechselnd im Bereich der Stirn, der Brust, des Nackens oder des Rückens von der Raumluftströmung
getroffen wird, daß die Geschwindigkeit der den Rauminsassen treffenden Raumluft nicht konstant ist, sondern
ständigen Schwank unterworfen ist, wodurch beim Rauminsassen eine wechselnde, unterschiedliche Abkühlung stattfindet
und daß die Raumluftströmung nur Teile des menschlischen Körpers trifft, wodurch die Körperpartien des Rauminsassen
unterschiedlich abkühlen.
Die ständig wechselnde Strömungsrichtung und Geschwindigkeit der Raumluft im Bereich des Arbeitsplatzes und die
partielle Abkühlung des menschlichen Körpers verursacht Zugerscheinungen, obwohl die Raumluftgeschwindigkeit in
den genormten, zulässigen Grenzen (0,1 - 0,18 m/s) liegt.
Es stellt sich somit die Aufgabe, im Bereich des Arbeitsplatzes
des Rauminsassen eine Raumluftströmung zu erzeugen,
die eine gleichbleibende Richtung aufweist, eine gleichmäßige Geschwindigkeit besitzt, den Rauminsassen
von vorn (Stirn und Brust) trifft und den gesamten Oberkörper des Rauminsassen gleichmäßig erfaßt. Da aus wirtschaftlichen
Gründen auch stets der Aufwand für ein Klimatisierungssystem zu berücksichtigen ist, soll die Erzeugung
der erwünschten Raumluftströmung mit möglichst
geringem Aufwand durchführbar sein, d. h. sowohl der Aufwand an technischen Einrichtungen, als auch der Aufwand
an Zuluft soll möglichst gering gehalten werden-
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Die Lösung der gestellten Aufgabe besteht darin, daß mindestens ein in einer Ebene eine geringe, in der zu dieser
Ebene senkrechten Richtung als Luftleitfläche dagegen eine
dem gegenüber relativ große Ausdehnung aufweisender Luftleitkörper als Zuluftkanal hohl ausgebildet und an eine
Zuluftversorgung anschließbar ausgebildet ist und daß die in eine Richtung weisende Schmalseite des Luftleitkörpers
mit Luftauslaßschlitzen versehen ist.
Durch einen derartigen Luftauslaß wird eine laminare Luftströmung erzielt, die den geforderten Bedingungen gerecht
wird, d. h. eine gleichbleibende Richtung aufweist, eine gleichmäßige Geschwindigkeit besitzt, bei entsprechender
Anordnung des Luftauslasses den Rauminsassen von vorn über den gesamten Bereich des Oberkörpers gleichmäßig erfaßt
und die durch hohe Induktionswirkung im Bereich der Luftauslaßschlitze
und durch die Leitwirkung der Luftlei flächen in gleicher Richtung wie die Zuluft Raumluft mitbewegt,
so daß es möglich wird, die Zuluft mit einer Temperatur einzublasen, die zirka 6 - 8 C unter der Raumtemperatur
liegt, weil sie durch die hohe Induktion nahezu die Temperatur der Raumluft erhält. Dadurch ist es möglich,
die Zuluftmenge für die Klimatisierung erheblich zu senken. Bei bekannten Tischausblassystemen ist dies nicht
möglich, weil wegen der Ausblasung im Bereich des Arbeitsplatzes die Zulufttemperatur nur wenig (3 - 4 C) von der
Raumtemperatur abweichen darf.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung ist es, daß der Luftleitkörper als Rahmen ausgebildet ist, der der
von ihm umschlossenen Fläche seine breiten Seitenflächen
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zuwendet, wobei noch eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung darin besteht, daß in dem vom Rahmen umschlossenen
Bereich weitere hohle, mit dem Rahmen gleichgerichtete und in gleicher Richtung durch Luftauslaßschlitze ausblasende
Luftleitkörper angeordnet sind. Hierdurch ergeben sich
mehrere gleichgerichtete laminare Strömungszonen der Zuluit,
zwischen denen die durch Induktion mitgeführte Raumluft ebenfalls in laminarer Strömung bewegt wird.
Nach einer ebenfalls zweckmäßigen Ausgestaltung sind die Luftleitkörper auf einem Luftverteilkasten angeordnet und
stehen mit diesem in Strömungsverbindung. Es können somit
in dem Luftverteilkasten Einrichtungen zur Regelung des
Zuluftaustritts, beispielsweise eine Luftregelklappe und ein Beipaß untergebracht werden.
Der erfindungsgemäße Luftauslaß eignet sich aber nicht
nur dazu, in Verbindung mit Zuluftversorgungssystemen am Arbeitsplatz eine individuell einstellbare, physiologisch
besonders günstige Luftversorgung zu ermöglichen, der Luftauslaß kann vielmehr auch wegen seiner Fähigkeit, eine
laminare Luftströmung zu erzeugen, in Verbindung mit einem Ventilator verwendet werden. Eine zweckmäßige Ausgestaltung
der Erfindung besteht deshalb darin, daß im Luftverteilkasten ein Ventilator angeordnet ist.
Die vom Ventilator erzeugte Luftströmung tritt aus den Luftauslaßschlitzen aus und zwar unter Vermeidung der bei
herkömmlichen Ventilatoren auftretenden turbulenten Luftströmung in Form einer laminaren Luftströmung mit gleich-
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bleibender, wenn auch einstellbarer Luftgeschwindigkeit.
Man erhält auf diese Weise eine nahezu konstante Abkühlungsgröße und damit optimale Behaglichkeit für den Rauminsassen.
Noch weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung können den Unteransprüchen entnommen werden.
Anhand der nun folgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele der Erfindung
wird diese näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Frontansicht eines erfindungsgemäßen Luftauslasses für den Anschluß an eine
Zuluftversorgungsleitung,
Fig. 2 einen schematischen Vertikalschnitt durch den
in Fig. 1 gezeigten Luftauslaß, Fig. 3 einen schematischen Horizontalschnitt durch den
in Fig. 1 gezeigten Luftauslaß,
Fig. 4 eine der Fig. 1 entsprechende schematische Darstellung einer abgewandelten Ausführungsform
des Luftauslasses mit eingebautem Ventilator,
Fig. 5 einen der Fig. 2 entsprechenden Vertikalschnitt
durch die in Fig. 4 gezeigte Ausführungsform
des Luftauslasses,
Fig. 6 eine Anordnung des in den Fig. 1-3 gezeigten Luftauslasses als Tischauslaß in Verbindung mit
einer Zuluftleitung im Fußboden,
Fig. 7 eine schematische Draufsicht auf die Anordnung
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nach Fig. 6,
Fig. 8 eine Anordnung des in den Fig. 1-3 gezeigten Luftauslasses in Verbindung mit einer Zuluftleitung
in der Decke und
Fig. 9 eine gegenüber der Fig. 8 geänderte Anordnung des Luftauslasses gemäß Fig. 1-3 mit einer
Luftzufuhr in der Decke.
In den Zeichnungen ist der erfindungsgemäße Luftauslaß anhand mehrerer Varianten eines im wesentlichen rechteckigen
Luftauslasses beschrieben. Einander entsprechende Teile sind in den verschiedenen Figuren mit gleichen Bezugszeichen
gekennzeichnet.
In den Fig. 1-3 ist ein Luftauslaß gezeigt, dem über einen Anschlußstutzen 10 Zuluft aus einer Versorgungsleitung
zugeführt werden kann. Der Anschlußstutzen 10 ist an einem Verteilkasten 12 ausgebildet. Auf dem Verteilkasten
12 ist ein Zuluftauslaß 14 angebracht, der aus einem etwa quadratischen Rahmen 14a und zu dessen vertikalen
Seitenteilen 14a', 14a" paralellen Lamellen 14b* 14c, I4d besteht, wobei in der Ebene der vom Rahmen 14a umschlossenen
Fläche der Rahmen 14a und die Lamellen 14b bis I4d nur eine geringe Ausdehnung in der dazu senkrechten
Richtung dagegen eine relativ große Ausdehnung aufweisen, derart, daß der Rahmen 14a und die Lamellen 14b
bis I4d als Luftleitflächen dienen. Zwischen den vertikalen
Rahmenseitenteilen 14a1 und 14a" und den Lamellen 14b bis 14d sind etwa gleich große Abstände eingehalten.
Der Rahmen 14a und die Lamellen 14b bis 14d sind als Hohl-
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körper ausgebildet, deren Innenräume untereinander und mit dem Verteilkasten 12 und damit mit dem Zuluftanschlußstutzen
10 in Verbindung stehen.
An der Frontseite 16 des Luftauslasses sind die Rahmen-Seitenteile
14a1 und 14a" und die Lamellen 14b bis 14d mit vertikal verlaufenden Luftauslaßschlitzen 18 versehen.
An der von der Frontseite 16 abgewandten Rückseite 20 ist der Verteilkasten 12 mit einem Beipaßgitter 22
versehen. Im Inneren des Verteilkastens 12 ist eine Luftregelklappe 24 um eine horizontale Achse 26 verschwenkbar
angeordnet, die geeignet ist, in ihrer einen Endstellung das Beipaßgitter 22 abzudecken und der Zuluft den
Weg in den Rahmen 14a und in die Lamellen 14b bis 14d freizugeben oder in ihrer anderen Endstellung die Strömung
aus dem Verteilkasten 12 zu den Luftauslaßschlitzen 18 mehr oder weniger zu drosseln und dafür die Strömung
durch das Beipaßgitter 22 mehr oder weniger freizugeben.
Die Fig. 4 und 5 zeigen eine Variante dieser Konstruktion bei welcher die Zuluft nicht über einen Anschlußstutzen
zugeführt, sondern durch einen im Ansaug- und Verteilkasten 12 angeordneten Ventilator 30 über eine Luftansaugöffnung
32 mit einer zugeordneten, schwenkbaren Luftregelklappe 34 angesaugt und über einen Luftfilter 36 in
den Rahmen 14a und die Lamellen 14b bis 14d weiterbefördert wird.
Die Fig. 6 und 7 zeigen eine erste mögliche Anordnung des in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Luftauslasses an einem
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Arbeitsplatz in Form eines Schreibtische 40 in Verbindung mit einem im Fußboden 42 verlegten Zuluftkanal 44. Vom
Zuluftkanal 44 führt in an sich bekannter Weise eine Zweigleitung 46 bis zum Verteilkasten 12 des Luftauslasses, der
insgesamt derart angeordnet ist, daß die aus den Luftauslaßschlitzen 18 austretende, laminare Luftströmung 48 und
die durch Injektionswirkung angesaugte Raum- oder Sekundärluft 50 in annähernd horizontaler Richtung gegen den Rauminsassen
52 strömen. Durch die Luftregelklappe 24 kann die
in den Verteilkasten 12 einströmende Zu- oder Primärluft ganz oder teilweise in den Zuluftauslaß 14 oder ganz oder
teilweise über das Beipaßgitter 22 in den Raum etwa in Richtung des Pfeils bzw. der Pfeile 54 (Fig. 6 und 7) abgegeben
werden.
Beim Austritt der Zuluft 48 aus den Luftauslaßschlitzen
saugt die Zuluft Sekundärluft 50 an und strömt mit dieser in den Raum, wobei die Zuluft 48 bis zum Auftreffen auf
den Rauminsassen 52 durch die angesaugte Raumluft 50 ausreichend erwärmt wird, selbst wenn ihre Temperatur 6-8 C
unter der der Raumluft liegt. Die Zuluftverteilung und
Ausblasung ist sehr gleichmäßig, wobei die Zuluftausblasgeschwindigkeit
und damit die Raumluftgeschwindigkeit im Bereich des Rauminsassen 52 mit Hilfe der Luftregelklappe
24 individuell eingestellt werden kann.
Da bei der Anordnung nach den Fig. 6 und 7 zwar die Luftverteilung
im Bereich des Arbeitsplatzes 40 gut ist, der übrige Raum aber noch nicht optimal durchspült wird, kann
der erfindungsgemäße Luftauslaß auch in Verbindung mit einem Deckenauslaßsystem verwandt werden, wie dies in den
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Fig. 8 und 9 gezeigt ist. Dabei ist in diesen Fällen ein Zuluftkanal 56 in der Decke 58 verlegt, von dem aus ein
Zuluftrohr 60 nach unten aus der Decke 58 bis in den Bereich des Arbeitsplatzes 40 führt und dort in den Verteilkasten
des am Zuluftrohr 60 aufgehängten Luftauslasses mündet. Ein konventioneller Deckenauslaß 62 ist über eine
Leitung 64 ebenfalls mit dem Zuluftkanal 56 verbunden und sorgt für eine zusätzliche Durchspülung des Raums.
Bei der Varainte nach Fig. 9 ist der Deckenauslaß als das Zuluftrohr 60 umschließender Spezialauslaß 66 ausgebildet,
aus dem eine im wesentlichen nach unten gerichtete Luftströmung 68 austritt, die auf einen am Zuluftrohr angebrachten
horizontalen Schirm 70 auftrifft und durch diesen nach
der Seite abgelenkt wird. Dabei wird auch die aus dem Dekkenauslaß in Form des Spezialauslasses 66 auströmende Primärluft
68 von der Raumdecke losgelöst, weshalb die Zuluftmenge erheblich gesenkt werden kann und trotz der niedrigen
Zuluftmenge eine einwandfreie Raumdurchspülung erreicht wird. Die Luftströmung im Bereich des Arbeitsplatzes 40
und auch in den übrigen Raumbereichen ist sehr gut, trotzdem können dabei die Anlagen- und Betriebskosten um etwa
20-30% gesenkt werden. Zugerscheinungen können nicht mehr auftreten.
Wird ohne Zuluftzufuhr lediglich mittels eines Ventilators die Raumluft umgewälzt, so bringt die Anwendung des in den
Fig. 4 und 5 gezeigten Luftauslasses beispielsweise in einer der Fig. 6 entsprechenden Anordnung den Vorteil einer stets
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gleichmäßigen, laminaren und individuell einstellbaren Luftströmung im Bereich des Rauminsassen 52 mit sich.
Die nahezu konstante Abkühlungsgröße sorgt für optimale Behaglichkeit.
In der Zeichnung sind Luftauslässe dargestellt, die von einem im wesentlichen rechteckigen Rahmen 14a umschlossen
werden. Damit ist lediglich eine mögliche Ausführungsform
gezeigt, die keine Beschränkung ausdrücken soll. Beispielsweise könnten vom Luftverteilkasten 12 ohne einen sie umschließenden
Rahmen zueinander parallele, lamellenförmige Luftleitkörper ausgehen, oder es könnte ein ringförmiger
Rahmen vorgesehen sein, wobei in dem von diesem umschlossenen Raum weitere, konzentrisch angeordnete, ringförmige
Luftleitkörper mit abgestuften Durchmessern angebracht sein könnten, die untereinander und mit dem Rahmen über
ebenfalls hohle und als Luftleitkörper dienende, mit Luftauslaßschlitzen
versehene Radialstege verbunden sein könnten. Es könnten aber auch innerhalb des ringförmigen Rahmens
auch nur derartige radial verlaufende Luftleitkörper angeordnet sein. Es bestehen also viele verschiedene Möglichkeiten
der Ausgestaltung, sofern durch gleichgerichtete Auslaßschlitze und Luftleitflächen eine laminare Strömung
der Primär- und Sekundärluft erreicht wird.
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Claims (14)
1.)Luftauslaß für die Klimatisierung von Aufenthaltsräumen
mit schlitzförmigem Auslaßquerschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein in einer Ebene eine geringe,
in der zu dieser Ebene senkrechten Richtung als Luftleitfläche dagegen eine demgegenüber relativ große Ausdehnung
aufweisender Luftleitkörper (14a, 14b, 14c, 14d) als Zuluftkanal hohl ausgebildet und an eine ZuluftVersorgung anschließbar
ausgebildet ist, und daß die in eine Richtung weisenden Schmalseite des Luftleitkörpers mit Luftauslaßschlitzen (18)
versehen ist.
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ORIGINAL
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2. Luftauslaß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftleitkörper als Rahmen (14a) ausgebildet
ist, der der von ihm umschlossenen Fläche seine breiten Seitenflächen zuwendet.
3. Luftauslaß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem vom Rahmen (14a) umschlossenen Bereich
weitere hohle, mit dem Rahmen gleichgerichtete und in gleicher Richtung durch Auslaßschlitze (18) ausblasende
Luftleitkörper (14b - 14d) angeordnet sind.
4. Luftauslaß nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (14a) etwa Rechteckform
besitzt und die weiteren Luftleitkörper (14b 14d) als zu zwei einander gegenüberliegenden Rahmenseitenabschnitten
(14a1, 14a") parallele Lamellen ausgebildet
sind.
5. Luftauslaß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftleitkörper
(14a - 14d) mit einem gemeinsamen Zuluftanschluß (12) verbunden sind.
6. Luftauslaß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftleitkörper
(14a - 14d) auf einem Luftverteilkasten (12) angeordnet sind und mit diesem in Strömungsverbindung stehen.
7. Luftauslaß nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Luft-
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leitkörpern (14a - 14d) und der Zuluftversorgung (10) ein
Luftregelelement (24) angeordnet ist, das zur Einstellung
der Luftverteilung auf die Luftleitkörper und einen Beipaß
verstellbar ist.
8. Luftauslaß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Luftverteilkasten (12) eine Luftregelklappe
(24) angeordnet ist, die im Bereich zwischen zwei Endstellungen beliebig einstellbar ist, und die in ihrer
einen Endstellung eine im Verteilkasten angeordnete Beipaßöffnung (22) und in ihrer anderen Endstellung den Strömungsweg
zu den Luftleitkörpern (14a - 14d) abdeckt.
9. Luftauslaß nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Beipaßöffnung (22) sich in der zu der
Austrittsrichtung der Luftauslaßschlitze (18) abgewandten Richtung öffnet.
10. Luftauslaß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Luftverteilkasten (12) ein Ventilator
(30) angeordnet ist.
11. Luftauslaß nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderseite des Ventilators (30) über
einen Luftfilter (36) mit den Luftleitkörpern (14a - I4d)
in Verbindung steht.
12. Luftauslaß nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftverteilkasten
(12) mit einer Luftansaugöffnung (32) versehen ist, der
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eine einstellbare Luftregelklappe (34) zugeordnet ist.
13. Luftauslaß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er als Tischaufsatzgerät
mit im wesentlichen horizontaler Ausblasrichtung ausgebildet ist.
14. Luftauslaß nach einem der Ansprüche 1 bis 9, insbesondere zur Verbindung mit einem Deckenausblassystem,
dadurch gekennzeichnet, daß er zur hängenden Montage mit im wesentlichen horizontaler Ausblasrichtung
ausgebildet ist.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772735643 DE2735643A1 (de) | 1977-08-08 | 1977-08-08 | Luftauslass fuer die klimatisierung von aufenthaltsraeumen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772735643 DE2735643A1 (de) | 1977-08-08 | 1977-08-08 | Luftauslass fuer die klimatisierung von aufenthaltsraeumen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2735643A1 true DE2735643A1 (de) | 1979-02-22 |
Family
ID=6015879
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772735643 Pending DE2735643A1 (de) | 1977-08-08 | 1977-08-08 | Luftauslass fuer die klimatisierung von aufenthaltsraeumen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2735643A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3149832A1 (de) * | 1981-12-16 | 1983-06-23 | Fa. Rud. Otto Meyer, 2000 Hamburg | Raumlufttechnische anlage |
| DE3527472A1 (de) * | 1984-08-16 | 1986-02-27 | Hesco Pilgersteg Ag | Luftauslasskammer fuer die raumbelueftung |
| EP0374786A3 (de) * | 1988-12-19 | 1991-01-09 | Schako Metallwarenfabrik Ferdinand Schad KG | Zuluftführungssystem |
| EP3457035A1 (de) * | 2017-09-15 | 2019-03-20 | IQAir AG | Personalisierte luftreinigungsvorrichtung mit einem ausblasteil |
-
1977
- 1977-08-08 DE DE19772735643 patent/DE2735643A1/de active Pending
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3149832A1 (de) * | 1981-12-16 | 1983-06-23 | Fa. Rud. Otto Meyer, 2000 Hamburg | Raumlufttechnische anlage |
| DE3527472A1 (de) * | 1984-08-16 | 1986-02-27 | Hesco Pilgersteg Ag | Luftauslasskammer fuer die raumbelueftung |
| EP0374786A3 (de) * | 1988-12-19 | 1991-01-09 | Schako Metallwarenfabrik Ferdinand Schad KG | Zuluftführungssystem |
| EP3457035A1 (de) * | 2017-09-15 | 2019-03-20 | IQAir AG | Personalisierte luftreinigungsvorrichtung mit einem ausblasteil |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OHJ | Non-payment of the annual fee |