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DE203273C - - Google Patents

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Publication number
DE203273C
DE203273C DE1907203273D DE203273DA DE203273C DE 203273 C DE203273 C DE 203273C DE 1907203273 D DE1907203273 D DE 1907203273D DE 203273D A DE203273D A DE 203273DA DE 203273 C DE203273 C DE 203273C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
circuit
gun barrel
armature
electric motor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1907203273D
Other languages
English (en)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication of DE203273C publication Critical patent/DE203273C/de
Application filed filed Critical
Priority to AT35478D priority Critical patent/AT35478B/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/06Mechanical systems
    • F41A27/24Elevating gear
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/28Electrically-operated systems
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/50External power or control systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Linear Motors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVs 203273 KLASSE 72/. GRUPPE
FRIED. KRUPP AKT-GES in ESSEN, Ruhr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Mai 1907 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine für Rohrrücklaufgeschütze bestimmte, elektrisch betriebene Höhenrichtvorrichtung, mittels deren das Geschützrohr selbsttätig aus der Feuer- in die Ladestellung und umgekehrt übergeführt werden kann.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
Fig. ι zeigt eine zum Teil im Schnitt gehaltene
ίο Seitenansicht der in Betracht kommenden Teile eines Rohrrücklaufgeschützes mit der gesamten Schaltung;
Fig. 2 bis 5 sind der Fig. ι entsprechende Darstellungen mit Teilen der Schaltung.
Das Geschützrohr A ist in der Wiege B verschiebbar, gelagert. Letztere ruht mit wagerechten Schildzapfen, von denen die Zeichnung einen (b1) wiedergibt, im Lafettenkörper C. Auf dem Schildzapfen δ1 ist ein Richtzeiger D schwingbar angeordnet. Dieser Richtzeiger kann zusammen mit einem Arme d1 von einem Handrade E aus mittels einer Schnecke e1 und eines mit dieser in Eingriff stehenden •Schneckenrades um die Achse der wagerechten Schildzapfen geschwenkt werden. Am Lafettenkörper C sitzt ein Gradbogen c1, auf dessen Teilstrichen sowohl der Zeiger D als auch ein mit der Wiege B starr verbundener Zeiger b2 einspielen können. Wenn die Zeiger D und δ2 auf ein und denselben Teilstrich des Gradbogens c1 einspielen, besitzt das Geschützrohr dieselbe Neigung wie der Zeiger D. Mit dem Schildzapfen δ1 ist ein Träger b3 starr verbunden. Auf diesem Träger sind vier Kontaktschienen δ4, δ5, δ6, δ7 isoliert angeordnet. Diese Kontaktschienen liegen konzentrisch zur Achse der wagerechten Schildzapfen. Der untere Teil des Trägers δ3 besitzt eine Verzahnung δ8, : mit welcher ein Zahnrad F in Eingriff steht. Dieses Zahnrad kann mittels Schneckenvorgelege von einem Elektromotor G aus angetrieben werden. (Der Übersichtlichkeit wegen ist der Motor G in dem Schaltungsschema noch einmal angedeutet.) Bei der in Fig. 1 wiedergegebenen Stellung der einzelnen Teile liegt zwischen den Kontaktschienen δ4, δ6 und den Kontaktschienen δ6, δ7 mit geringem Spielräume je ein dreieckiges Kontaktstück d2 bzw. c2. Das Kontaktstück d% sitzt an dem Arme d1, während das Kontaktstück c2 an dem Lafettenkörpef C angeordnet ist. Die Kontaktstücke d%, c2 sind in isolierten Büchsen angeordnet, sie stehen unter Federdruck und können um eine Achse da bzw. c3 schwingen. In der Nähe der zwischen den Kontaktschienen δ4, δΒ und δβ, δ7 vorhandenen Zwischenräume sind auf dem Träger δ3 elektrische Funkenbläser δ9, δ10 angebracht.
Mit der Handkurbel H des Geschützverschlusses ist ein Schalthebel h1 verbunden, welcher bei geschlossenem Verschlüsse mittels eines Kontaktstückes zwei an dem Bodenstücke des Geschützrohres A angebrachte Kontakte β1, a2 leitend verbindet. · Beim Drehen der Kurbel H gleitet der Schalthebel h1 mit zwei weiteren Kontaktstücken über zwei Paar Kontaktschienen α3, α4, die ebenfalls am Bodenstücke des Geschützrohres angeordnet sind.
Am Bodenstücke des Geschützrohres ist
ferner ein Kontaktstück as angebracht, welches beim Rücklaufe des Geschützrohres mit einem an der Wiege B federnd angeordneten Kontaktstücke δ11 zur Berührung kommt.
In das Bodenstück des Geschützrohres ist endlich eine mit einem Topfmagneten' ausgerüstete elektromagnetische Abfeuerungsvorrichtung / eingebaut. Die Wickelung des Topfmagneten ist mit i1 bezeichnet.
ίο Zu der Einrichtung gehören ferner zwei elektromagnetische Relais. Das eine ist ein Doppelrelais und besteht aus den Spulen K, M und den Ankern N, P. Mit jedem dieser Anker ist ein Quersteg verbunden, an welchem Kontaktstücke n1, n%, n3, n*, nB, ne bzw. ft1, ft2, ft3, ft^, ft5, ft6 isoliert angebracht sind. Beim Auseinandergehen der Anker N, P kommen die Kontaktstücke n1, n2, n3, nA mit festen Kontaktstücken n7, n8, n9, n10 und die Kontaktstücke ft1, ft2, ft3, ft* mit festen Kontaktstücken p7, ps, p9, ft10 zur Berührung, während bei dem durch eine Zugfeder bewirkten Zusammengehen der Anker N, P die Kontaktstücke n6, p5 und w6, p6 sich berühren. Zwischen den erwähnten Querstegen sind Elektromagnete n11 angebracht, welche dazu, bestimmt sind, das Vibrieren beim Einspringen der Relais in die Mittelstellung zu verhindern.
Das zweite Relais besteht aus der Spule Q und dem Anker R mit einem Querstege, an welchem die Kontaktstücke r1, r2, r3, r4, r6, r6,r7 isoliert angebracht sind. Diese Kontaktstücke kommen je nach der Stellung des Ankers R entweder mit festen Kontaktstücken r7x, r8, r9, r10, r11, r12 oder mit festen Kontaktstücken ■ylZ yl4: γΧ
r17, r18 zur Berührung.
Die einzelnen Teile sind mit einer Stromquelle S+ S- und untereinander durch Leitungen in folgender Weise verbunden:
Die Funkenbläser δ9, δ10 sind in- Hintereinanderschaltung durch Leitungen 1,2,3,4 mit der Stromquelle 5+ S~ verbunden, sie sind also ständig in Tätigkeit. Von der Leitung 1 führen Leitungen 5 und 6 zu den dreieckigen Kontakten c2 und d2. Von der Leitung 1 führt ferner eine Leitung 7 zum Kontaktstücke a1, das durch eine Leitung 8 mit dem Kontaktstücke r9 für den Relaisanker R in Verbindung steht. Die Kontaktschienen δ4, δ5 sind durch Drähte 9,10 mit je einer Schiene der Kontaktschienenpaare a3, «4 verbunden. Von der anderen Schiene dieser Schienenpaare führen Leitungen 11, 12 zu den Kontaktstücken r13, rls. Die Kontaktschienen δ6, δ7 sind durch Drähte 13,14 mit den Kontaktstücken r12, r7x für den Relaisanker R verbunden. Das Kontaktstück α2 ist mit der Spule i1 des Abfeuerungs-.magneten / verbunden. Die Spule i steht mit dem Kontaktstück ft5 für 'den Relaisanker P durch die Leitung 15 in Verbindung. In die Leitung 15 ist ein Ausschalter T eingeschaltet. Von dem Kontaktstücke «2 führt ein Draht 16 zu dem Kontakte δ11. Der Kontakt a5 steht durch die Leitung 17 mit der Spule Q in Verbindung; diese ist durch Leitungen 18, 19 mit dem Kontakte n8 und mit dem. Pole S~ der Stromquelle verbunden. Mit dem Pole S+ sind ferner durch eine Leitung 20 die Kontakte n10 und ft10, mit dem PoleS~ durch Leitungen 21, 22 die Spulen K, M und der Kontakt verbunden. Von den anderen Enden der Spulen K1M führen Leitungen 23, 24 zu den Kontakten r14, r17. Mit dem Pole S~ der Stromquelle steht ferner ein Regulierwiderstand U in Verbindung, dessen andere Seite durch eine Leitung 25 mit den Kontakten n7 und ft\ verbunden ist. Endlich sind die Kontakte n2 n3, ft2 p3, ns p%, n9 ft9, ft* ft6, η1 ft*, ft1 w4, r 2 r3, r& ri4( fn rn paarweise durch Drähte verbunden. Vom Kontaktstücke ft9 führt eine Leitung 26 zum Kontakte r10. Der Anker G des Elektromotors liegt unmittelbar an den Kontakten nl und ft*, während die Feldwickelung g1 nebst einem Widerstände V mit der Stromquelle S+ S~ verbunden ist. Von den Enden des Widerstandes V führen Drähte 27, 28 zu den Kontaktstücken r15, r16.
Sobald der Zeiger D aus der in Fig. 1 wiedergegebenen Ruhelage, die der wagerechten Lage — der Ladestellung — des Geschützrohres ent- go spricht, mittels des Handrades E nach unten geschwenkt wird, gelangt das Kontaktstück d2, welches an dem der Bewegung des Zeigers D folgenden Arme d1 sitzt, zunächst zur Berührung mit der Schiene δ5 (Fig. 2). Im weiteren Verlaufe der Bewegung des Zeigers D dreht sich das Kontaktstück d2 um seine Achse d3 und schleift an der Schiene δ5. Es wird dadurch ein Stromkreis S~h-x-6-d2-b5-io-ai-i2-rls-r7-r17-24- M-22-21-S - geschlossen, was zur Folge hat, daß die Spule M den Anker P anzieht. Dadurch wird ein neuer Stromkreis 5+-20-^)10-^4-G-w4-^1- ft7-2$-U-S~ geschlossen. Der Motor G, dessen Feldwickelung g1 ständig von der Stromquelle 5+ S~~ aus gespeist wird, wobei der Widerstand V durch die Kontaktstücke r1B, re, rle kurzgeschlossen ist, fängt nun an, sich zu drehen. Hierbei schwenkt der Motor mittels des Zahnrades F und der Verzahnung δ8 den Träger b3 und mit diesem die. Wiege B und das Geschützrohr A so lange um die Schildzapfenachse in der Richtung des Pfeiles χ (Fig. 2), bis das Kontaktstück d2 wieder in den Zwischenraum zwischen den Schienen δ4 und δ5 einspringt. Das Auftreten von Unterbrechungsfunken zwischen dem Kontaktstücke d% und der Schiene δ6 wird durch den Funkenbläser δ9 verhindert, so daß der Stromkreis der Relaisspule M mit Sicherheit unterbrochen wird, sobald der Kontakt zwischen d2
und δ5 aufhört. Infolgedessen läßt die Spule M den Anker P los, welcher unter der Wirkung der zwischen den Querstegen der Anker P und N angebrachten Feder in die Mittelstellung einspringt (Fig. 3). Dadurch wird sofort der Anker G des Elektromotors von der Stromquelle S+ S~ abgeschaltet und durch dieElektromagnete n11 kurzgeschlossen. Durch den nunmehr vom Motoranker G erzeugten Gegenstrom werden die Spulen der Elektromagnete n11 erregt und die Magnete fest angezogen, so daß ein Vibrieren des Ankers P verhindert wird. -
Am Ende der eben beschriebenen Vorgänge ■ steht der an der Wiege B befestigte Zeiger δ2 genau demjenigen Teilstriche des Gradbogens c1 gegenüber, auf welchen der Zeiger D eingestellt ist. Das Geschützrohr hat also die der Einstellung des Zeigers D entsprechende Erhöhung erhalten.
Das am. Lafettenkörper C sitzende Kontaktstück c2 ist bei der beschriebenen Bewegung des Trägers δ3 mit der Schiene δ7 in Berührung gekommen und durch diese um die Achse c3 gedreht worden, ohne daß dadurch zunächst .ein Stromkreis geschlossen worden ist. Durch das Einspringen des Ankers P in die Mittelstellung sind die Kontakte n5, p5 miteinander zur Berührung gekommen, so daß, da bei geschlossenem Verschlüsse der Schalter h1 die Kontakte a1, a% miteinander verbindet, durch Schließen des Schalters T ein Stromkreis 5+-i-7-«11-a2-i1-i5-r-i5-/)B5-2i-S- gebildet werden kann. Sobald der Schalter T geschlossen wird, wird die Spule i1 des Abfeuerungsmagneten / erregt und das Geschütz abgefeuert.. Wird der Schalter T schon vor der Beendigung der Bewegung des Geschützrohres geschlossen, so wird das Geschütz in dem· Augenblicke selbsttätig abgefeuert, in dem das Geschützrohr . die gewünschte Einstellung erhalten hat. Es springt nämlich in diesem Augenblicke der Relaisanker P in die Mittelstellung ein, wobei gleichzeitig die Kontakte ft5, p5 des Abfeuerungsstromkreises geschlossen werden.
Nach dem Abfeuern läuft das Geschützrohr A in der Wiege B zurück (vgl. Fig. 4). In dieser Figur besitzt das Geschützrohr eine größere Erhöhung als in Fig. 3. Beim Rücklaufe des Geschützrohres kommt das Kontaktstück a5 mit dem Kontakte δ11 der Wiege B zur^ Berührung, so daß ein Stromkreis S+-x-y-a1-h1-a2-i6-ö11-e5-i7-<2-i9-2i-S" geschlossen, also der Relaisanker R angezogen wird. Da — wie oben erwähnt — das Kontaktstück c2 mit der Bogenschiene δ7 in Berührung gekommen ist, so ist nunmehr noch, ein zweiter Stromkreis S+-x-5-c2-b'3-X4-r'7x-r1-r8-rli-23-K-2i-S-geschlossen.
. Die Erregung der Spule K bewirkt das Anziehen des Relaisankers N; dadurch wird ein dritter Stromkreis 5+-2O-w10-w4-G-^4:-m1-w7^ 25-17-S~ geschlossen. Der Elektromotor G dreht sich daher, aber in entgegengesetztem Sinne wie zuerst,, d. h. er bewegt mittels des Zahnrades F und der Verzahnung δ8 den Träger δ3 und die mit diesem Verbundene Wiege B sowie das Geschützrohr A in der Richtung des Pfeiles y (Fig. 4). Die Kontakte a5 und δ11 berühren einander nur während einer sehr kurzeh Zeit, da das Geschützrohr unmittelbar nach beendetem Rücklaufe wieder vorläuft. Diese kurze Zeit genügt aber, · um die Spulen Q, K zu erregen. Die Erregung dieser Spulen hat das Anziehen der Anker R, N zur Folge. Durch letztere wird ein Stromkreis 5+-i-7-«1-8-r9-r2- rs.r10-26-p9-n9-na-n2-n8-i8-Q-xg-2i-S~ geschlossen (Fig. 5), dessen Bestehen von der Berührung der beiden durch den Rücklauf geschlossenen Kontakte a5 und δ11 unabhängig ist. Der eben erwähnte Stromkreis ist auch von dem mit der Verschlußkurbel H verbundenen Schalter h1 unabhängig, es kann also unmittelbar nach erfolgtem Vorlaufe des Geschützrohres der Verschluß geöffnet werden, ohne daß der Stromkreis für den Motoranker unterbrochen wird. Durch das beim Anzüge des Relaisankers R erfolgende Öffnen des Kontaktes r15, re, rle wird der bis dahin kurzgeschlossene Widerstand F in den Nebenschlußstromkreis der Feldwickelung g1 eingeschaltet, so daß der Motor infolge Schwächung seiner Felderregung beim Überführen des Geschützrohres in die Ladestellung, sofort schnellsten Gang annimmt. Das Geschützrohr setzt seine Bewegung fort, bis das Kontaktstück c2 in den Zwischenraum zwischen den Schienen δ6 und δ7 einspringt und dadurch der über die Relaisspule K führende Strömkreis unterbrochen wird. Das Geschützrohr hat dann wieder die wagerechte Lage, d. h. es befindet sich in der Ladestellung. Die Funkenbildung beim Abgleiten des Kontaktes c2 von der Schiene δ7 wird durch den Funkenbläser δ10 verhindert; Die Spule K läßt, nachdem sie stromlos geworden ist, den Anker N los, welcher in die Mittelstellung einspringt und dadurch den Motoranker G von der Stromquelle S+ 5 - abschaltet. Dabei wird gleichzeitig auch der über die Relaisspule Q führende Stromkreis unterbrochen, so daß auch der Anker R losgelassen wird.
Beim Überführen des Geschützrohres A in die Ladestellung kommt das Kontaktstück d2 wieder in Berührung mit der Kontaktschiene δ5, da der Träger δ3 der Bewegung des Geschützrohres folgt und der Arm d1 mit dem Zeiger D in der anfänglichen, der gewünschten Erhöhung des Geschützrohres entsprechenden Stellung stehen bleibt. Wird nun nach erfolgtem Laden des Geschützes der Verschluß wieder geschlossen,
so werden durch den mit der Kurbel H verbundenen Schalthebel h1 zunächst die Schienen der Kontaktschienenpaare a3 und «4 und dann die Kontaktstücke a1 und a2 leitend verbunden. Durch den Kontaktschluß α4 wird wieder wie anfangs der Stromkreis SJr-x-6-d2-b5-xo-ai-i2- rls-r7-r17-2^-M-22-2i-S~ geschlossen, der Relaisanker P wird angezogen und schließt dadurch den über den Motoranker führenden Stromkreis.
ίο Der Motor führt dann das Geschützrohr wieder in die der Einstellung des Zeigers D entsprechende Erhöhung über.
Wird der Zeiger aus der in Fig. ι wiedergegebenen Mittelstellung nach oben verschwenkt, so spielt sich ein dem beschriebenen Vorgange ähnlicher Vorgang ab. Hierbei kommt das Kontaktstück d2 zur Berührung mit der Kontaktschiene δ4, wodurch der Stromkreis S+-1-6-i2-64-9-(j;3-ii-y13-rs-f14-23-if-2i-S" geschlossen wird. Der Anker η wird angezogen und schließt den Motorankerstromkreis 5+-20-m104-G-/>4- nx-n7-2$- U-S~. Nach Einstellung des Geschützrohres A springt das Kontaktstück d2 in den Zwischenraum zwischen den Kontaktschienen δ4 und δ5, der Relaisstromkreis wird unterbrochen; der Anker N springt in die Mittelstellung, unterbricht den Motorankerstromkreis und schließt gleichzeitig den Abfeuerungsstrom-
Beim Rücklaufe wird zuerst der Stromkreis S"1" -1-7- α1-/}1- «2-i6- δ11- a&-iy-Q -19 - 21 - S~ geschlossen und der Anker R angezogen. Darauf werden die Stromkreise 5+-i-5-c26-i3-r12-f4- r11-r17-24-M-22-2i-S~ und S+-2O-^10-^4-G-w4- p1-p7-25-U-S" und gleich darauf der Strom-
i8-Q-ig-2i-S~ geschlossen. Der Motor bringt also auch in diesem Falle. das Geschützrohr A nach dem Abfeuern in die Ladestellung und nach dem Laden wieder in die gewünschte
Feuerstellung zurück.

Claims (8)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Elektrisch betriebene Höhenrichtvorrichtung für Rohrrücklaufgeschütze, dadurch gekennzeichnet, daß bei der auf den Schuß folgenden Bewegung des Geschützrohres (A ) und durch das Schließen des Geschütz-Verschlusses der Ankerstromkreis eines Elektromotors (G) zum Überführen des Rohres in die Lade- und Feuerstellung geschlossen wird.
  2. 2. Elektrisch betriebene Höhenrichtvor-
    55: richtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Gleitkontakt (c2, b6 b7), dessen einer Teil (c2) am Lafettenkörper (C) und dessen anderer Teil (b6 b7) an der Wiege (B) derartig angeordnet ist, daß der Kontakt geöffnet ist, wenn sich das Geschützrohr Schaltung der 10 p1 ... p10) des
    in der Ladestellung befindet, und geschlossen wird, wenn das Geschützrohr aus der Ladestellung herausbewegt wird.
  3. 3. Elektrisch betriebene Höhenrichtvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitkontakt (c2, b6 V) einen Bestandteil des Stromkreises für ein Doppelrelais (K N, M P) bildet, welches durch Anziehen seiner Anker (N, P) ' den Aiikerstromkreis des Elektromotors (G) zum Zurückbringen des Rohres in die Ladestellung schließt.
  4. 4. Elektrisch betriebene Höhenrichtvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Geschützrohre (A) ein Kontaktstück (as) und an der Wiege (B) ein Kontaktstück (b11) derartig angeordnet ist, daß beide Kontaktstücke beim Rücklaufe des Rohres zur Berührung gelangen und den Stromkreis für das Doppelrelais (K N, M P) schließen, das den Ankerstromkreis des Elektromotors (G) zum Zurückbringen des Rohres in die Ladestellung schließt.
  5. 5. Elektrisch betriebene Höhenrichtvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
    Kontaktstücke (n1 ... η
    Doppelrelais (K N, M P) und der Kontaktstücke (r1 ... r18) eines zweiten Relais (Q R) so angeordnet ist, daß auch nach dem Rück- und Vorlaufe des Geschützrohres (A) der Stromkreis des Doppelrelais (K N, M P) und dadurch auch der Stromkreis für den Anker des Elektromotors (G) so lange geschlossen bleibt, bis der Elektromotor durch öffnen des Gleitkontaktes (c2, b6 b1) ausgeschaltet wird.
  6. 6. Elektrisch betriebene Höhenrichtvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Relais (Q R) in den Nebenschlußstromkreis für die Feldwickelung (g1) des Elektromotors (G) selbsttätig ein Widerstand (V) eingeschaltet wird, zum Zwecke, den Elektromotor (G) beim Überführen des Geschützrohres (A) in die Ladestellung mit höherer Umdrehungszahl laufen zu lassen als beim Überführen des Geschützrohres in die Feuerstellung.
  7. 7. Elektrisch betriebene Höhenrichtvorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kurbel (H) des Geschützverschlusses ein mit Kontaktstücken versehener Schalthebel (h1) und am Bodenstücke des Geschützrohres (A) zwei Paare von Kontaktschienen (a3, al) derartig angeordnet.sind, daß je ein Paar dieser Kontaktschienen und das zugehörige Kontaktstück des Schalthebels (h1) Bestandteile eines Stromkreises für je eine Spule
    (K, M) des Doppelrelais (K N,. M P) bilden, und daß beim Schließen des Verschlusses der Ankerstromkreis des Elektromotors (G) zum Überführen des Rohres in die Feuerstellung geschlossen wird.
  8. 8. Elektrisch betriebene Höhenrichtvorrichtung nach Anspruch ι bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an* dem Schalthebel (h1) der Verschlußkurbel (H) ein weiteres Kontaktstück und an dem Bodenstücke des Geschützrohres ■ zwei Kontaktstücke (a1, a2) angeordnet sind, welche Bestandteile des Stromkreises für einen Abfeuerungsmagneten (J) bilden und diesen Stromkreis nur bei geschlossenem Verschlüsse schließen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE1907203273D 1907-05-16 1907-05-16 Expired - Lifetime DE203273C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT35478D AT35478B (de) 1907-05-16 1908-03-19 Elektrisch betriebene Höhenrichtvorrichtung für Rohrrücklaufgeschütze.

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CH43493T 1908-03-24

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CH (1) CH43493A (de)
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