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DE20321095U1 - Systeme zum Färben von Haaren und Haarsträhnen - Google Patents

Systeme zum Färben von Haaren und Haarsträhnen Download PDF

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DE20321095U1
DE20321095U1 DE20321095U DE20321095U DE20321095U1 DE 20321095 U1 DE20321095 U1 DE 20321095U1 DE 20321095 U DE20321095 U DE 20321095U DE 20321095 U DE20321095 U DE 20321095U DE 20321095 U1 DE20321095 U1 DE 20321095U1
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hair care
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streak
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Abstract

Haarpflegeset, das umfasst:
mindestens ein Farbstoffcompartment, das ein Haarfärbematerial enthält;
mindestens ein Strähnenfärbematerialcompartment, das ein Haarsträhnenfärbematerial enthält, das eine mehrfache getönte Strähnenfärbung des Haares ergibt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Haarpflegesets zur Mehrfach-Tönungsbehandlung, die zum Färben von Keratinfasern wie Haar angewandt werden, insbesondere zur Heimanwendung durch Verbraucher.
  • BESCHREIBUNG DES EINSCHLÄGIGEN STANDES DER TECHNIK
  • Mit dem Alter wird die Haarfarbe oft stumpf und verliert die Effekte mehrfacher Tönung und der natürlichen Aufhellung. Dies bedeutet, dass die Farbvariation, die für jugendliches Haar typisch ist, beim Haar von manchen Personen verlorengehen oder stark zurückgehen kann. Viele Leute wollen ferner, unabhängig von ihrem Alter, mit Haarfarbtönen experimentieren, die sich von ihrer natürlichen Haarfarbe unterscheiden. In jüngerer Zeit können in Friseursalons eine Vielzahl von Haarfarben und Bleichmitteln verwendet werden, um zahlreiche Effekte bei der persönlichen Haarfarbe zu erzielen. Daher existieren eine Fülle von Haarpflegeprodukten zur Veränderung der Haarfarbe und zur Aufhellung ausgewählter Strähnen.
  • Auf synthetischem Wege umfasst die Erzielung von Mehrfachtönungseffekten typischerweise das Färben und das Strähnenfärben des Haars. Das Haarfärben, bei dem typischerweise die gesamte Haarfarbe geändert wird, erfordert üblicherweise das Aufbringen eines Haarfärbemittels für eine bestimmte Zeitdauer und ein anschließendes Spülen zur Entfernung des Färbemittels. Während des Strähnenfärbens kann die Farbe von Gruppen von ausgewählten Haarsträhnen geändert werden, um eine Mehrfachtönung oder eine kontrastierende Wirkung zu erzielen. So kann z.B. ein Bleichmittel oder ein hellerer Farbstoff auf Bereiche oder Strähnen des Haars angewandt werden, um eine Aufhellung dieser Bereiche zu erzielen.
  • Aufgrund des hohen Zeitaufwands und der zahlreichen Schritte werden solche Mehrfachtönungseffekte typischerweise im Friseursalon erzeugt. Im Friseursalon können die Haarsträhnen zur Strähnenfärbung abgesondert werden, bevor eine Gesamtfärbung aufgebracht wird. Diese Abtrennung kann unter Verwendung von Folie vorgenommen werden, um einer Strähnenfärbung zu unterziehendes Haar von dem Haar zu trennen, das mit der Gesamtfärbung gefärbt werden soll. Alternativ wird zur Vermeidung einer Schädigung des Haars die Strähnenfärbung des Haars typischerweise erst mindestens einen Tag nach dem Haarfärben vorgenommen. Die arbeitsintensive Natur von Mehrfachtönungseffekten macht eine Behandlung im Friseursalon relativ teuer.
  • Selbstfärbebehandlungen können zu einem Aussehen führen, das insofern drastisch ist, als das gesamte Haar im Wesentlichen eine einzige Farbe erhält, wobei nur sehr wenige Farbtonunterschiede vorliegen. In ähnlicher Weise können Sets zum Selbstfärben von Strähnen zu einer relativ drastischen Strähnenfärbung des Haars führen oder unnatürliche Effekte ergeben.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Das erfindungsgemäße Haarpflegeset ist Gegenstand von Anspruch 1.
    Die Unteransprüche betreffen Ausführungsformen der Erfindung.
  • Das erfindungsgemäße Haarpflegeset umfasst mindestens ein Farbstoffcompartment, das ein Haarfärbematerial enthält, und mindestens ein Strähnenfärbematerialcompartment, das ein Haarsträhnenfärbematerial enthält, das eine mehrfach getönte Strähnenfärbung des Haares ergibt.
  • ZUSAMMENFASSUNG EINIGER ASPEKTE DER ERFINDUNG
  • Nach einer beispielhaften Ausführungsform eines Sets gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung kann ein verbessertes Haarbehandlungssystem erzielt werden, bei dem eine allzu drastische Strähnenfärbung vermieden wird. Zusätzlich kann das Haarbehandlungssystem die aufeinanderfolgende Anwendung eines Färbematerials und anschließend eines Strähnenfärbematerials erlauben. So können die Haare nach einem Aspekt der vorliegenden Erfindung bei jeder Anwendung des Sets durch Aufbringen des Haarfärbematerials vor dem Strähnenfärbematerial ihre ursprüngliche Farbe wieder erhalten.
  • Die Angaben zu den Ausführungsformen der Erfindung sind ferner nur beispielhaft; zumindest einige davon werden in der nachfolgenden detaillierten Beschreibung erläutert.
  • Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform umfasst die Erfindung ein Haarpflegeset, das mindestens ein Farbstoffcompartment, das ein Haarfärbematerial enthält, und mindestens ein Strähnenfärbematerialcompartment, das ein Haarsträhnenfärbematerial enthält, sowie Instruktionen zur Anwendung von mindestens einem Teil des Färbematerials des mindestens einen Farbstoffcompartments und von mindestens einem Teil des Strähnenfärbematerials des zumindest einen Strähnenfärbematerialcompartments auf das Haar umfasst, um so eine Mehrfachtönung des Haars zu erzielen.
  • Das Strähnenfärbematerial kann ein Bleichmittel umfassen, und das Haarpflegeset kann zur Heimanwendung abgepackt sein.
  • Die Instruktionen können Hinweise zum Aufbringen des Bleichmittels auf das Haar enthalten, während das Haar noch feucht ist. Die Instruktionen können insbesondere Hinweise zum Aufbringen des Färbematerials auf das Haar, zum Ausspülen des Färbematerials aus dem Haar und zur anschließenden Anwendung der Haarbleiche, wenn das Haar noch vom Ausspülen feucht ist, enthalten.
  • Dieses Set kann ferner auch ein drittes Compartment, nämlich ein Spülungscompartment, umfassen, das eine Haarspülung enthält, und die Instruktionen können Hinweise zur Anwendung der Spülung nach dem Aufbringen des Färbematerials auf das Haar enthalten. Bei einem weiteren Aspekt kann das Set mindestens zwei dritte Compartments umfassen, die zwei Spülungen enthalten, und die Instruktionen können Hinweise zur Anwendung einer der Spülungen nach dem Färbematerial und der anderen Spülung nach dem Aufbringen des Strähnenfärbematerials enthalten. Die Spülungen können angewandt werden, um das Färbematerial und/oder das Strähnenfärbematerial aus dem Haar auszuspülen. Mindestens eine der Spülungen kann mindestens einen Haarconditioner enthalten.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung enthält das Set einen Applikator, der sich radial erstreckende Borsten aufweist. Die Instruktionen können Hinweise zum Aufbringen des Strähnenfärbematerials mit Hilfe des Applikators enthalten. Der Applikator kann in seiner Größe so ausgebildet sein, dass er eine ausreichende Menge Strähnenfärbematerial zu halten vermag, sodass eine im Wesentlichen gleichmäßige Beschichtung auf Haarsträhnen von der Wurzel bis zum Ende aufgetragen werden kann, ohne den Applikator wieder füllen zu müssen.
  • Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Set, bei dem das Bleichmittel in Pulverform vorliegt. Das Set kann ferner mindestens zwei Schalen aufweisen, und die Schalen können so ausgebildet sein, dass sie ineinanderpassen. Die Compartments und/oder Schalen des Sets können so beschriftet sein, dass für einen Anwender eine Reihenfolge der beabsichtigten Anwendung gekennzeichnet ist.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform kann ein Haarpflegeset ferner mindestens ein Farbentwicklercompartment umfassen, das ein Oxidationsmittel zur Oxidation des Färbematerials und zur Entwicklung der Färbung auf dem Haar enthält.
  • Das Haarfärbematerial kann zum Beispiel unter Oxidationsbasen, Kupplern und direktziehenden Farbstoffen ausgewählt werden. Eine geeignete Oxidationsbase kann zum Beispiel unter p-Phenylendiaminen, Bisphenylalkylendiaminen, p-Aminophenolen, o-Aminophenolen und heterocyclischen Basen sowie kosmetisch akzeptablen Salzen dieser Verbindungen ausgewählt werden. Ein geeigneter Kuppler kann beispielsweise unter m-Phenylendiaminen, m-Aminophenolen, m-Diphenolen, Naphthalinkupplern und heterocyclischen Kupplern sowie den kosmetisch akzeptablen Salzen dieser Verbindungen ausgewählt werden. Ein geeigneter direktziehender Farbstoff kann zum Beispiel unter Nitrofarbstoffen der Benzolreihe, direktziehenden kationischen Farbstoffen, direktziehenden Azofarbstoffen und direktziehenden Methinfarbstoffen ausgewählt werden.
  • Gemäß einem weiteren beispielhaften Aspekt ist das Oxidationsmittel unter Peroxid-Enzymen und Oxidase-Enzymen ausgewählt. So kann z.B. das Oxidationsmittel unter Peroxidasen, Oxidoreductasen mit zwei Elektronen und Oxygenasen mit vier Elektronen ausgewählt werden. Das Oxidationsmittel kann auch unter Uricasen und Laccasen ausgewählt werden.
  • Bei einem Beispiel ist das Oxidationsmittel Wasserstoffperoxid.
  • Das Haarsträhnenfärbematerial des Haarpflegesets kann unter Persalzen, wie z.B. Persulfaten, ausgewählt werden. Das Oxidationsmittel kann ferner so ausgebildet sein, dass es zu dem Haaraufhellungsmaterial zugegeben werden kann, um das Aufhellungsvermögen des Strähnenfärbematerials zu erhöhen.
  • Bei einer weiteren beispielhaften Ausführungsform enthält das Haarpflegeset mindestens eine die Strähnenfärbung verstärkende Zusammensetzung, die ein Oxidationsmittel enthalten kann, das zum Beispiel unter Wasserstoffperoxid ausgewählt ist.
  • Ein Verfahren zur Behandlung von Keratinfasern kann umfassen: Aufbringen eines Färbematerials auf die Keratinfasern unter Bedingungen, die zum Färben der Keratinfasern ausreichend sind, und Ausspülen des Färbematerials von den Keratinfasern. Das Verfahren kann ferner das Aufbringen eines Strähnenfärbematerials auf zumindest einige der Keratinfasern umfassen, während die Keratinfasern noch feucht vom Ausspülen sind. Dies kann eine Mehrfachtönung der Keratinfasern bewirken. Das Strähnenfärbematerial, wie z.B. ein Bleichmittel, kann mit Hilfe eines Applikators auf die Keratinfasern aufgebracht werden, der einen Bereich besitzt, der einen Schaft und sich radial erstreckende Borsten aufweist.
  • Das Aufbringen des Strähnenfärbematerials, zum Beispiel eines Bleichmittels, kann so vorgenommen werden, dass die Feuchtigkeit in den Keratinfasern eine Bleichwirkung zumindest teilweise zurückdrängt, wodurch eine Schädigung der Keratinfasern als Ergebnis aufeinanderfolgender Schritte des Färbens und des Bleichens minimiert wird. Das Verfahren kann ferner die Handtuchtrocknung der Keratinfasern nach dem Ausspülen des Färbematerials von den Keratinfasern umfassen.
  • Ein Verfahren zur Behandlung von Keratinfasern kann das Zurverfügungstellen eines Färbematerials für die Keratinfasern und eines Strähnenfärbematerials, z.B. eines Bleichmittels, für die Keratinfasern und die Kombination des Färbematerials mit dem Bleichmittel umfassen. Das Verfahren kann ferner die Zurverfügungstellung von Instruktionen für einen Anwender umfassen, wie das Färbematerial auf die Keratinfasern aufgebracht wird, wie das Färbematerial von den Keratinfasern abgespült wird, und wie das Bleichmittel auf die Keratinfasern aufgebracht wird, während die Keratinfasern vom Spülen noch feucht sind, sodass die Feuchtigkeit eine Bleichwirkung zurückdrängt. Das Verfahren kann zusätzlich das Vorsehen von Instruktionen umfassen, wie das Bleichmittel in einem vorgeschriebenen Zeitrahmen von den Keratinfasern abgespült werden kann, um eine Schädigung der Keratinfasern durch aufeinanderfolgende Schritte des Färbens und des Bleichens zu minimieren.
  • Vorteilhaft ist die Kombination des Färbematerials und des Bleichmittels in einer Verpackung vorgesehen. Es können jedoch auch eine Verpackung für das Färbematerial, auf der eine Bezugnahme auf das Bleichmittel angebracht ist, und eine Verpackung für das Bleichmittel vorgesehen sein, auf der eine Bezugnahme auf das Färbematerial angebracht ist.
  • Ein weiteres Verfahren zur Behandlung von Keratinfasern umfasst das Aufbringen eines Färbematerials auf die Keratinfasern, das Abspülen des Färbematerials von den Keratinfasern und das Aufbringen eines Bleichmittels auf die Keratinfasern, während die Fasern vom Ausspülen des Färbematerials noch feucht sind. Das Verfahren kann ferner das Ausspülen des Bleichmittels von den Keratinfasern nicht länger als 20 Minuten nach dem Aufbringen des Bleichmittels umfassen.
  • Die Instruktionen können angeben, wie das Bleichmittel in einem Bereich von 10 bis 25 Minuten nach dem Aufbringen des Bleichmittels und insbesondere nach etwa 15 Minuten von den Keratinfasern entfernt wird.
  • Nach einem weiteren beispielhaften Aspekt ist das Haarbehandlungsset zur Behandlung von Keratinfasern ein Mehrstufen-Haarbehandlungsset, das mindestens ein Färbematerial, eine Spülung, ein Bleichmittel, einen Applikator sowie Instruktionen zur Abfrage von elektronisch gespeicherten Gebrauchsanweisungen umfasst. In den elektronisch gespeicherten Gebrauchsanweisungen können Hinweise zur Anwendung des Haarbehandlungssets zur Verfügung gestellt werden. Als Beispiel kann die elektronisch gespeicherte Gebrauchsanweisung über mindestens ein Medium zur Verfügung gestellt werden, das unter einer CD-ROM, einem magnetischen Speichermedium, einem optischen Speichermedium, eine Flash-Speicher, einer Internet-Adresse und einer Netzwerkadresse gewählt ist.
  • So kann zum Beispiel eine Webseiten-Adresse auf der zum Haarbehandlungsset gehörenden Verpackung angegeben sein. Als Alternative kann eine CD-ROM oder ein anderes computerlesbares Medium zusammen mit dem Haarbehandlungsset verpackt oder ihm beigegeben werden.
  • Es kann ferner auch einen Zeitgeber vorgesehen sein, um das Fortschreiten der Behandlung zu verfolgen. Der Zeitgeber kann in das computerlesbare Medium eingebaut sein und so ausgebildet sein, dass der Verbraucher den Hinweis erhält, zumindest einen Schritt der Behandlung zu beenden, wenn eine vorgeschriebene Zeitgrenze erreicht ist.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform kann ein Haarpflegeset Anweisungen zur Durchführung der Haarbehandlung enthalten, die Instruktionen einschließen, wie mindestens ein Teil des Färbematerials des mindestens einen Farbstoffcompartments und mindestens ein Teil des Strähnenfärbematerials des mindestens einen Strähnenfärbematerialcompartments auf das Haar aufzubringen ist. Ferner können Anweisungen zur vollständigen Durchführung der Haarbehandlung in weniger als etwa zwei Stunden oder in weniger als etwa 1,5 Stunden oder in etwa 1 Stunde oder weniger enthalten.
  • Nach einer weiteren beispielhaften Ausführungsform wird ein Färbematerial unter Bedingungen, die zum Färben der Keratinfasern ausreichend sind, auf die Keratinfasern aufgebracht. Ferner kann ein Strähnenfärbematerial auf zumindest einige der Keratinfasern nach der Anwendung des Färbematerials aufgebracht werden, um z. B. eine mehrfach getönte Strähnenfärbung der Keratinfasern zu erzielen. Das Verfahren kann ebenfalls in weniger als etwa 2 Stunden vollständig durchgeführt werden. So kann das Verfahren zum Beispiel in weniger als etwa 1,5 Stunden vollständig durchgeführt werden. Je nach den angestrebten Effekten kann das Verfahren in etwa 1 Stunde oder sogar weniger als 1 Stunde abgeschlossen werden.
    Weitere Gegenstände und Vorteile der Erfindung werden zum Teil in der folgenden Beschreibung erläutert und werden zum Teil aus der Beschreibung klar oder können durch Praktizieren der Erfindung erfahren werden.
  • Es ist klar, dass sowohl die vorstehende allgemeine Beschreibung und die folgende detaillierte Beschreibung lediglich beispielhaft und erläuternd sind und die beanspruchte Erfindung nicht einschränken.
  • Die beigefügten Zeichnungen, die zu dieser Beschreibung gehören und einen Teil davon darstellen, erläutern verschiedene Ausführungsformen der Erfindung und dienen zusammen mit der Beschreibung zur Erläuterung der Prinzipien der Erfindung.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 zeigt ein beispielhaftes Haarbehandlungsset gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • 2 zeigt einen Applikator vom Mascara-Typ gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Im Folgenden wird im Detail auf die vorliegenden beispielhaften Ausführungsformen der Erfindung Bezug genommen; Beispiele hierfür sind in den beigefügten Zeichnungen dargestellt.
  • Gemäß der Erfindung wird ein Haarpflegeset angegeben. Der hier verwendete Ausdruck "Set" umfasst im weiten Sinne Gegenstände, die entweder zusammen verkauft oder zusammen verpackt werden. So kann z.B. ein Set 20, wie es in 1 dargestellt ist, eine Reihe von Gegenständen enthalten, die später detaillierter beschrieben werden und die in einer Schachtel oder einer Verpackung verkauft werden. Es ist festzustellen, dass 1 ein beispielhaftes Set darstellt und die beanspruchte Erfindung nicht einschränken soll. Das Set der Erfindung kann nämlich mehr Gegenstände oder weniger Gegenstände umfassen, als in 1 dargestellt ist, und kann auch verschiedene Kombinationen von Gegenständen umfassen. In ähnlicher Weise kann das Set auf zahlreiche Arten verpackt sein.
  • Das Haarpflegeset kann über Frisiersalons oder Einzelhandelskanäle wie etwa Drogerien, Kaufhäuser, Lebensmittelgeschäfte und Kosmetikgeschäfte und andere Einzelhandelsgeschäfte oder für Verbraucher zugängliche Discounter- oder Großhandelsketten an Endverbraucher vertrieben werden. Somit können Verbraucher das Produkt zur Heimanwendung kaufen.
  • Gemäß der Erfindung weist das Haarpflegeset mindestens ein Farbstoffcompartment auf, das ein Haarfärbematerial enthält. Der hier verwendete Ausdruck "Compartment" bezieht sich auf einen beliebigen Behälter, unabhängig von seiner Form, seinem Material oder seinem Verschluss, der die Funktion hat, etwas aufzunehmen. So schließt der Ausdruck "Compartment", wie er hier durchgehend verwendet wird, in weitem Sinne zum Beispiel (jedoch nicht in einschränkender Weise) das Innere einer Tube, eines Sacks, eines Kanisters, einer Dose, eines Gebindes, einer Flasche, eines Glasgefäßes, einer Schachtel, eines Kartons, einer Box, eines Umschlags oder eines beliebigen anderen Gefäßes ein. Die Bestandteile des Farbstoffs können in einem einzigen Behälter enthalten oder auf mehrere Behälter verteilt sein. So kann das Färbematerial zum Beispiel, wie in 1 dargestellt ist, in mehreren Compartments enthalten sein, wobei eine Farbbase in der Tube 22 und ein Farbentwickler in der Flasche 24 enthalten sind.
  • Obgleich die Erfindung im weitesten Sinne nicht auf irgendeine bestimmte Farbstoff-Formulierung oder Färbeverbindung begrenzt ist, kann ein Beispiel für einen geeigneten Farbstoff eine aus zwei Teilen bestehende Formulierung sein, wobei der erste Teil eine durchscheinende Gelcreme als Farbbase zur Mehrfachtönung ist, die Wasser, Deceth-3, Laureth-12, Oleth-30, Deceth-5, Trideceth-2- Carboxamide MEA, Ammoniumhydroxid, Glycerin, Ölsäure, Hexadimethrine Chloride, Oleylalkohol, Polyquaternium-6, Duftstoff, Ethanolamin, Ammoniumthiolactat, Resorcinal, p-Phenylendiamin, Ascorbinsäure, EDTA, Polyquaternium-24, Hydroxyethyl-bis(N-hydroxyethyl-p-phenylendiamin)-Hydrochlorid, m-Aminophenol und 2,4-Diaminophenoxyethanol-Hydrochlorid enthält.
  • Der zweite Bestandteil des Farbstoffs kann zum Beispiel eine Entwicklercreme für Mehrfachtönung sein, die Wasser, Wasserstoffperoxid, Cetearyalkohol, Trideceth-2-carboxamide MEA, Ceteareth-30, Glycerin, Pentanatriumpentetat, Natriumstannat und Tetranatriumpyrophosphat enthält.
  • Gemäß einem beispielhaften Aspekt liegt das Färbematerial in einer durchscheinenden Gelcremeformulierung vor, die eine Konsistenz aufweist, bei der sowohl die Verteilbarkeit eines Gels als auch die Konditionierwirkung einer Creme vorliegen. Für diese Formulierung können kationische Polymere mit Konditioniermitteln ausgewählt werden, die eine tiefe Konditionierung und die Wiedererzielung von Fülle des Haars erlauben. Darüber hinaus kann die Farbstoff-Formulierung die Anwendung auf das Haar und auch die Abdeckung erleichtern. Die Formulierung kann ferner auch das Spülen des Haars erleichtern und ein glattes, nicht zerzaustes Haar hinterlassen, das für den Schritt der Strähnenfärbung bereit ist. Die Menge der Färbemittel kann ferner für jede Farbbasis ausgeglichen sein, was die Abdeckung eines vollständig grauen Haars verbessern und strahlende Haarfarbtöne erzeugen kann.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform kann das Farbstoffcompartment eine Oxidationsbase enthalten, wie sie herkömmlicherweise bei der Oxidationsfärbung verwendet wird, zum Beispiel p-Phenylendiamine, Bisphenylalkylendiamine, p-Aminophenole, o-Aminophenole und heterocyclische Basen sowie die kosmetisch akzeptablen Salze dieser Verbindungen.
  • Geeignete p-Phenylendiamine, die eingesetzt werden können, können zum Beispiel ausgewählt werden unter: p-Phenylendiamin, p-Tolylendiamin, 2-Chlor-p-phenylendiamin 2,3-Dimethyl-p-phenylendiamin, 2,6-Dimethyl-p-phenylendiamin, 2,6-Diethyl-p-phenylendiamin, 2,5-Dimethyl-p-phenylendiamin, N,N-Dimethyl-p-phenylendiamin, N,N-Diethyl-p-phenylendiamin, N,N-Dipropyl-p-phenylendiamin, 4-Amino-N,N-diethyl-3-methylanilin, N,N-Bis(β-hydroxyethyl)-p-phenylendiamin, 4-N,N-Bis(β-hydroxyethyl)-amino-2-methylanilin, 4-N,N-Bis(β-hydroxyethyl)-amino-2-chloroanilin, 2-β-Hydroxyethyl-p-phenylendiamin, 2-Fluor-p-phenylendiamin, 2-Isopropyl-p-phenylendiamin, N-(β-Hydroxypropyl)-p-phenylendiamin, 2-Hydroxymethyl-p-phenylendiamin, N,N-Dimethyl-3-methyl-p-phenylendiamin, N,N-(Ethyl-β-hydroxyethyl)-p-phenylendiamin, N-(β,γ-dihydroxypropyl)-p-phenylendiamin, N-(4'-Aminophenyl)-p-phenylendiamin, N-Phenyl-p-phenylendiamin, 2-(β-Hydroxyethyloxy-p-phenylendiamin, 2-β-Acetylaminoethyloxy-p-phenylendiamin, N-(β-methoxyethyl)-p-phenylendiamin, 4-Aminophenylpyrrolidin, 2-Thienyl-p-phenylendiamin, 2-β-Hydroxyethylamino-5-aminotoluol und 3-Hydroxy-1-(4'-aminophenyl)-pyrrolidin sowie ihre Additionssalze mit einer Säure.
  • Von den oben erwähnten p-Phenylendiaminen sind zum Beispiel folgende Verbindungen geeigneter: p-Phenylendiamin, p-Tolylendiamin, 2-Isopropyl-p-phenylendiamin, 2-β-Hydroxyethyl-p-phenylendiamin, 2-β-Hydroxyethyloxy-p-phenylendiamin, 2,6-Dimethyl-p-phenylendiamin, 2,6-Diethyl-p-phenylendiamin, 2,3-Dimethyl-p-phenylendiamin, N,N-Bis(β-hydroxyethyl)-p- phenylendiamin, 2-Chlor-p-phenylendiamin und 2-β-Acetylaminoethyloxy-p-phenylendiamin sowie ihre Additionssalze mit einer Säure.
  • Geeigete Bisphenylalkylendiamine, die Verwendung finden können, können z.B. ausgewählt werden unter N,N'-Bis(β-hydroxyethyl)-N,N'-bis(4'-aminophenyl)-1,3-diaminopropanol, N,N'-Bis(β-hydroxyethyl)-N,N'-bis(4'-aminophenyl)ethylendiamin, N,N'-Bis(4-aminophenyl)-tetramethylendiamin, N,N'-Bis(β-hydroxyethyl)-N,N'-bis(4-aminophenyl)tetramethylendiamin, N,N'-Bis(4-methylaminophenyl)-tetramethylendiamin, N,N'-Bis(ethyl)-N,N'-bis(4'-amino-3'-methylphenyl)-ethylendiamin und 1,8-Bis(2,5-diaminophenoxy)-3,6-dioxaoctan sowie ihren Additionssalzen mit einer Säure.
  • Geeignete p-Aminophenole, die verwendet werden können, können zum Beispiel ausgewählt werden unter p-Aminophenol, 4-Amino-3-methylphenol, 4-Amino-3-fluorphenol, 4-Amino-3-hydroxymethylphenol, 4-Amino-2-methylphenol, 4-Amino-2-hydroxymethylphenol, 4-Amino-2-methoxymethylphenol, 4-Amino-2-aminomethylphenol, 4-Amino-2-(β-hydroxyethylaminomethyl)-phenol und 4-Amino-2-fluorphenol sowie ihren Additionssalzen mit einer Säure.
  • Geeignete o-Aminophenole, die verwendet werden können, können beispielsweise ausgewählt werden unter 2-Aminophenol, 2-Amino-5-methylphenol, 2-Amino-6-methylphenol und 5-Acetamido-2-aminophenol sowie ihren Additionssalzen mit einer Säure.
  • Geeignete heterocyclische Basen, die verwendet werden können, können zum Beispiel unter Pyridinderivaten, Pyrimidinderivaten und Pyrazolderivaten ausgewählt werden.
  • Geeignete Pyridinderivate können unter den Verbindungen ausgewählt werden, die zum Beispiel in den Patenten GB 1 026 978 und GB 1 153 196 beschrieben sind, zum Beispiel 2,5-Diamino-pyridin, 2-(4-Methoxyphenyl)-amino-3-aminopyridin, 2,3-Diamino-6-methoxypyridin, 2-(β-Methoxyethyl)-amino-3-amino-6-methoxypyridin, 3,4-Diaminopyridin sowie ihren Additionssalzen mit einer Säure.
  • Geeignete Pyrimidinderivate können unter den Verbindungen ausgewählt werden, die zum Beispiel in den Patenten DE 2 359 399 , JP 88-169 571, JP 05-163 124 und EP 0 770 375 oder der Patentanmeldung WO 96/15765 beschrieben sind, wie zum Beispiel 2,4,5,6-Tetraaminopyrimidin, 4-Hydroxy-2,5,6-triaminopyrimidin, 2-Hydroxy-4,5,6-triaminopyrimidin, 2,4-Dihydroxy-5,6-diaminopyrimidin, 2,5,6-Triaminopyrimidin und Pyrazolopyrimidinderivate, wie sie zum Beispiel in der Patentanmeldung FR-A-2 750 048 erwähnt sind; hierunter sind zu erwähnen Pyrazolo[1,5-a]pyrimidin-3,7-diamin, 2,5-Dimethylpyrazolo[1,5-a]pyrimidin-3,7-diamin, Pyrazolo[1,5-a]pyrimidin-3,5-diamin, 2,7-Dimethylpyrazolo[1,5-a]pyrimidin-3,5-diamin, 3-Aminopyrazolo[1,5-a]pyrimidin-7-ol, 3-Aminopyrazolo[1,5-a]pyrimidin-5-ol, 2-(3-Aminopyrazolo[1,5-a]pyrimidin-7-ylamino)-ethanol, 2-(7-Aminopyrazolo[1,5-a]pyrimidin-3-ylamino)ethanol, 2-[(3-Aminopyrazolo[1,5-a]pyrimidin-7-yl)-(2-hydroxy-ethyl)-amino]ethanol, 2-[(7-Aminopyrazolo[1,5-a]-pyrimidin-3-yl)-(2-hydroxyethyl)-amino]ethanol, 5,6-Dimethylpyrazolo[1,5-a]pyrimidin-3,7-diamin, 2,6-Dimethylpyrazolo[1,5-a]pyrimidin-3,7-diamin, 2,5,N7,N7-Tetramethylpyrazolo[1,5-a]pyrimidin-3,7-diamin und 3-Amino-5-methyl-7-imidazolylpropylaminopyrazolo[1,5-a]pyrimidin und ihre tautomeren Formen, wenn ein Tautomeriegleichgewicht vorliegt, sowie ihre Additionssalze mit einer Säure.
  • Geeignete Pyrazolderivate können unter den Verbindungen ausgewählt werden, die in den Patenten DE 3 843 892 , DE 4 133 957 und den Patentanmeldungen WO 94/08969, WO 94/08970, FR-A-2 733 749 and DE 195 43 988 beschrieben sind, wie zum Beispiel 4,5-Diamino-1-methylpyrazol, 4,5-Diamino-1-(β-hydroxyethyl)-pyrazol, 3,4-Diaminopyrazol, 4,5-Diamino-1-(4'-chlorbenzyl)-pyrazol, 4,5-Diamino-1,3-dimethylpyrazol, 4,5-Diamino-3-methyl-1-phenylpyrazol, 4,5-Diamino-1-methyl-3-phenylpyrazol, 4-Amino-1,3-dimethyl-5-hydrazinopyrazol, 1-Benzyl-4,5-diamino-3-methylpyrazol, 4,5-Diamino-3-tert-butyl-1-methylpyrazol, 4,5-Diamino-1-tert-butyl-3-methylpyrazol, 4,5-Diamino-1-(β-hydroxyethyl)-3-methylpyrazol, 4,5-Diamino-1-ethyl-3-methylpyrazol, 4,5-Diamino-1-ethyl-3-(4'-methoxyphenyl)-pyrazol, 4,5-Diamino-1-ethyl-3-hydroxymethylpyrazol, 4,5-Diamino-3-hydroxymethyl-1-methylpyrazol, 4,5-Diamino-3-hydroxymethyl-1-isopropylpyrazol, 4,5-Diamino-3-methyl-1-isopropylpyrazol, 4-Amino-5-(2'-aminoethyl)-amino-1,3-dimethylpyrazol, 3,4,5-Triaminopyrazol, 1-Methyl-3,4,5-triaminopyrazol, 3,5-Diamino-1-methyl-4-methylaminopyrazol und 3,5-Diamino-4-(β-hydroxyethyl)-amino-1-methylpyrazole sowie ihre Additionssalze mit einer Säure.
  • Gemäß einer weiteren beispielhaften Ausführungsform kann das Farbstoffcompartment ferner einen oder mehrere Kuppler enthalten, wie sie herkömmlicherweise zum Färben von Keratinfasern verwendet werden. Geeignete Kupper können zum Beispiel unter m-Phenylendiaxninen, m-Aminophenolen, m-Diphenolen, Naphthalinkupplern und heterocyclischen Kupplern sowie den kosmetisch akzeptablen Salzen dieser Verbindungen ausgewählt werden.
  • Als geeignete Kuppler können zum Beispiel verwendet werden: 2-Methyl-5-aminophenol, 5-N-(β-hydroxyethyl)-amino-2-methylphenol, 6-Chlor-2-methyl-5-aminophenol, 3-Aminophenol, 1,3-Dihydroxybenzol, 1,3-Dihydroxy-2-methylbenzol, 4-Chlor-1,3-dihydroxybenzol, 2,4-Diamino-1-(β-hydroxyethyloxy)benzol, 2-Amino-4-(β-hydroxyethylamino)-1-methoxybenzol, 1,3-Diaminobenzol, 1,3-bis-(2,4-Diaminophenoxy)-propan, 3-Ureidoanilin, 3-Ureido-1-dimethylaminobenzol, Sesamol, 1-β-Hydroxyethylamino-3,4-methylendioxybenzol, α-Naphthol, 2-Methyl-1-naphthol, 6-Hydroxyindol, 4-Hydroxyindol, 4-Hydroxy-N-methylindol, 2-Amino-3-hydroxypyridin, 6-Hydroxybenzomorpholin, 3,5-Diamino-2,6-dimethoxypyridin, 1-N-(β-Hydroxyethyl)-amino-3,4-methylendioxybenzol und 2,6-bis-(β-Hydroxyethylamino)-toluol sowie ihre Additionssalze.
  • Der bzw. die Kuppler können in einer Menge vorliegen, die im Bereich von etwa 0,001 Gew.-% bis etwa 10 Gew.-%, ungefähr bezogen auf das Gesamtgewicht der Färbezusammensetzung, und/oder im Bereich von etwa 0,005 % bis etwa 6 % liegt. Die zusätzliche(n) Oxidationsbase(n) kann/können in einer Menge vorliegen, die im Bereich von etwa 0,001 Gew.-% bis etwa 10 Gew.-% liegt, ungefähr bezogen auf das Gesamtgewicht der Färbezusammensetzung, und/oder im Bereich von etwa 0,005 % bis etwa 6 %.
  • Gemäß einem beispielhaften Aspekt können die Salze, die im Kontext der Zusammensetzung der Erfindung für die vorliegenden Oxidationsbasen und Kuppler kosmetisch verwendet werden können, zum Beispiel unter den Additionssalzen mit einer Säure wie den Hydrochloriden, Hydrobromiden, Sulfaten, Citraten, Succinaten, Tartraten, Lactaten, Tosylaten, Benzolsulfonaten, Phosphaten und Acetaten und den Additionssalzen mit einer Base wie zum Beispiel Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, wässerigem Ammoniak, Aminen oder Alkanolaminen ausgewählt werden.
  • Bei einer weiteren beispielhaften Ausführungsform kann das Farbstoffcompartment einen oder mehrere direktziehende Farbstoffe enthalten, die zum Beispiel unter Nitrofarbstoffen der Benzolreihe, direktziehenden kationischen Farbstoffen, direktziehenden Azofarbstoffen und direktziehenden Methinfarbstoffen ausgewählt werden können.
  • Das zum Färben geeignete Medium, das auch als Farbstoffträger bezeichnet wird, kann Wasser oder ein Gemisch von Wasser mit mindestens einem organischen Lösungsmittel umfassen, um die Verbindungen, die in Wasser nicht ausreichend löslich sind, in Lösung zu bringen. Als geeignetes organisches Lösungsmittel können zum Beispiel niedere C1-C4-Alkanole, wie Ethanol und Isopropanol, zum Beispiel Polyole und Polyolether, wie 2-Butoxyethanol, Propylenglykol, Propylenglykolmonomethylether, Diethylenglykolmonoethylether und -monomethylether und zum Beispiel aromatische Alkohole, wie Benzylalkohol oder Phenoxyethanol, sowie Gemische dieser Verbindungen ausgewählt werden.
  • Die Lösungsmittel können in Mengenanteilen vorliegen, die im Bereich von ungefähr etwa 1 Gew.-% bis etwa 40 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Färbezusammensetzung, und/oder im Bereich von ungefähr etwa 5 Gew.-% bis etwa 30 Gew.-% liegen.
  • Bei einer weiteren beispielhaften Ausführungsform kann die Färbezusammensetzung verschiedene Hilfsstoffe enthalten, wie sie herkömmlicherweise in Haarfärbezusammensetzung verwendet werden, wie zum Beispiel anionische, kationische, nichtionische, amphotere oder zwitterionische Mittel oder Gemische davon, anionische, kationische, nichtionische, amphotere oder zwitterionische Polymere oder Gemische davon, anorganische oder organische Verdickungsmittel und insbesondere anionische, kationische, nichtionische und amphotere assoziative polymere Verdickungsmittel, Antioxidatien, Penetrationsmittel, Chelatbildner, Parfums, Puffer, Dispergiermittel, Konditioniermittel, wie zum Beispiel flüchtige oder nichtflüchtige, modifizierte oder nichtmodifiziert Silicone, Filmbildungsmittel, Ceramide, Konservierungsmittel und Trübungsmittel.
  • Die obigen Hilfsstoffe können jeweils in einer Menge vorliegen, die zum Beispiel im Bereich von etwa 0,01 Gew.-% bis etwa 20 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der Zusammensetzung, liegt.
  • Fachleute werden selbstverständlich diese mögliche(n) zusätzliche(n) Verbindungen) so wählen, dass die mit der erfindungsgemäßen Oxidationsfärbezusammensetzung verbundenen vorteilhaften Eigenschaften durch den bzw. die in Betracht gezogenen Zusätze nicht oder nicht wesentlich beeinträchtigt werden.
  • Gemäß einem beispielhaften Aspekt der Erfindung kann der pH-Wert der Färbezusammensetzung zum Beispiel im Bereich von etwa 3 bis etwa 12 und/oder im Bereich von etwa 5 bis etwa 11 liegen. Der pH-Wert kann mit Ansäuerungsmitteln oder Alkalisierungsmitteln, wie sie gewöhnlich beim Färben von Keratinfasern eingesetzt werden, oder alternativ durch Verwendung herkömmlicher Puffersysteme eingestellt werden.
  • Geeignete Ansäuerungsmittel können zum Beispiel ausgewählt werden unter anorganischen oder organischen Säuren, wie Salzsäure, Orthophosphorsäure, Schwefelsäure, Carbonsäuren, wie zum Beispiel Essigsäure, Weinsäure, Citronensäure, Milchsäure, und Sulfonsäuren.
  • Geeignete Alkalisierungsmittel können beispielsweise ausgewählt werden unter wässerigem Ammoniak, Alkalimetallcarbonaten, Alkanolaminen, wie Monoethanolamin, Diethanolamin und Triethanolamin und Derivate davon, Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid und Verbindungen der nachstehenden Formel (III):
    Figure 00210001
    worin bedeuten:
    W einen Propylenrest, der gegebenenfalls mit einer Hydroxylgruppe oder einer C1-4-Alkylgruppe substituiert ist; Ra, Rb, Rc und Rd, die gleich oder verschieden sind, ein Wasserstoffatom, eine C1-4-Alkylgruppe einer eine C1-4-Hydroxyalkylgruppe.
  • Eine beispielhafte Färbezusammensetzung kann in verschiedenen Formen vorgesehen werden, wie zum Beispiel in Form von Flüssigkeiten, Cremen, Gelen oder in beliebiger anderer Form, die sich zum Färben von Keratinfasern wie beispielsweise menschlichem Haar eignet.
  • In dem Set können auch weitere Bestandteile verpackt sein. Wie zum Beispiel in 1 dargestellt ist, kann das Set eine Applikatorkappe 26 und ein Paar Handschuhe enthalten, die zum Beispiel in einem zweiteiligen Handschuhhalter 28 mit "Ei"-Form enthalten sind. Sämtliche Bestandteile 22, 24, 26 und 28 können in einer Schale 30 verpackt sein. Die Schale 30, welche die Bestandteile für das Haarfärbeverfahren enthalten kann, kann in eine andere Schale 32 hineinpassen, die so ausgebildet sein kann, dass sie die Bestandteile für ein Haarsträhnenfärbungsverfahren aufnimmt.
  • Wie bei dem Haarfärbematerial kann das Haarsträhnenfärbematerial vollständig in einem einzigen Compartment (wie vorstehend definiert) oder in mehreren Compartments enthalten sein. So kann zum Beispiel, wie in 1 dargestellt ist, eine Strähnenfärbebase in einer Tube 34 enthalten sein, wobei ein Tönungspulver in einem Paket 36 enthalten sein kann, das zum Mischen mit der Strähnenfärbebase vor der Anwendung vorgesehen ist.
  • In weitem Sinne kann das Haarsträhnenfärbematerial ein beliebiger Bestandteil oder eine beliebige Kombination von Bestandteilen sein, um dem Haar eine Tönung zu verleihen. So kann das Strähnenfärbematerial zum Beispiel ein Bleichmittel oder eine Komponente eines Bleichmittels umfassen. Das Strähnenfärbematerial kann auch beispielsweise einen Entfärber umfassen. Obgleich die Erfindung in ihrem weitesten Sinne nicht auf irgendeine spezielle Strähnenfärbeformulierung oder Strähnenfärbeverbindung beschränkt ist, umfasst ein geeignetes Beispiel eine Bleichformulierung mit zwei Bestandteilen, die vor der Anwendung durch den Anwender gemischt werden. So kann beispielsweise der erste Bestandteil ein aufhellender Cremeentwickler sein, der Wasser, Wasserstoffperoxid, Cetearylalkohol, Trideceth-2-carboxamide MEA, Ceteareth-30-glycerin, Pentanatriumpentetat, Natriumstannat und Tetranatriumpyrophosphat enthält. Der zweite Bestandteil der Strähnenfärbeformulierung kann beispielsweise ein mikrofeines Aufhellungspulver sein, das Kaliumpersulfat, Natriumsilicat, Natriumpersulfat, Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Cross Polymer, Harnstoff, Kaolin, Magnesiumstearat, Ammoniumchlorid, Diethylhexylnatriumsulfosuccinat, VP/VA-Copolymer, Polydecen, Natriummetasilicat, Magnesiumperoxid-EDTA, Titandioxid, Cyamopsis-tetragonoloba-Gummi (Guargummi), Natriumcarboxymethylstärke und Natriumbenzoat enthält. Die in diesem Paket 36 enthaltene Menge kann beispielsweise 10 g betragen.
  • Alternativ kann das Strähnenfärbematerial ein Haarfärbemittel sein, wie etwa ein Farbstoff. Die Farbe des Strähnenfärbematerials wird bevorzugt so ausgewählt, dass sie die in dem Set enthaltene Grundfarbe ergänzt. Darüber hinaus kann das Strähnenfärbematerial so bemessen sein, dass die geeignete Menge an Strähnenfärbematerial zur Verfügung steht, die mit der entsprechenden, in dem Set abgepackten Grundfarbe harmoniert. So kann das Strähnenfärbematerial zum Beispiel die Untertöne der Grundfarbe hervorheben und ergänzen, wodurch ein Wechselspiel von Mehrtonfärbung und Licht mit Höhen und Tiefen erzeugt wird. Das Strähnenfärbematerial kann ein Verdickungsmittel enthalten, um ein Abtropfen des Materials während der Anwendung zu verhindern und zu ermöglichen, dass das Material nach dem Aufbringen auf die Haarsträhnen dort verbleibt.
  • Das Set kann ferner einen Applikator, wie etwa ein Bürstchen 38, ein zusätzliches Paar Handschuhe, die in einem Behälter 40 vom "Ei"-Typ enthalten sind, und einen Haarconditioner oder eine Spülung, die in der Flasche 42 enthalten sind, umfassen.
  • Gemäß der Erfindung kann das Set zusätzlich Instruktionen zum Aufbringen mindestens eines Teils des Inhalts des mindestens einen Farbstoffcompartments und mindestens eines Teils des Inhalts des midestens einen Strähnenfärbematerialcompartments auf das Haar enthalten. Die Instruktionen können in einer oder mehreren Formen vorliegen. So können sie zum Beispiel auf einem oder mehreren der Behälter 22, 24, 34, 36 oder 42, auf den Schalen 30 und/oder 32 oder auf der Schachtel 29, in der die Schalen 24 und 32 verpackt sind, aufgedruckt sein. Alternativ oder zusätzlich können die Instruktionen auch auf einem separaten Medium enthalten sein, das in der Schachtel enthalten ist. So können zum Beispiel, wie in 1 dargestellt ist, die Instruktionen auf einem Papiermaterial 44 aufgedruckt sein.
  • Die Instruktionen können einen oder mehrere Texte und eine oder mehrere graphische Darstellungen enthalten. Alternativ oder zusätzlich können die Instruktionen in einem in der Schachtel enthaltenen elektronischen Medium enthalten sein, und/oder die gedruckten Instruktionen können eine Adresse für eine Internetseite enthaten, auf der weitere Instruktionen oder eine Vorführung beobachtbar sein können.
  • Die elektronischen Medien können zum Beispiel eine CD (Compact Disc), DVD, eine Magnetdiskette, ein Flash-Speicher oder ein beliebiger anderer Mechanismus zur Speicherung von Information zur Anzeige sein.
  • Die Instruktionen können Anweisungen zur Anwendung der Strähnenfärbung auf das Haar im Anschluss an die Anwendung eines Haarfärbemittels enthalten, um eine Strähnenfärbung des Haars mit Mehrfachtönung zu erzielen. So können die Instruktionen zum Beispiel, je nach den speziellen Einzelheiten des Sets, das Aufbringen des Strähnenfärbematerials unter Verwendung des beigefügten Bürstchens 38 als Applikator beschreiben. Die Instruktionen können dem Anwender den Hinweis geben, das Strähnenfärbematerial auf das Haar aufzutragen, bevor das Haar vollständig trocken ist. So können die Instruktionen beispielsweise darauf hinweisen, das Strähnenfärbematerial nach Handtuchtrocknung anzuwenden. Es ist allgemein bekannt, dass nach der Handtuchtrocknung das Haar feucht bleibt, und gemäß der Erfindung kann die verbleibende Feuchtigkeit im Haar eine günstige Schutzwirkung während des Strähnenfärbeprozesses ergeben. Die Instruktionen können ferner den Anwender darauf hinweisen, den gesamten Haarbehandlungsprozess in weniger als ungefähr 2 Stunden oder in weniger als etwa 1,5 Stunden oder in weniger als ungefähr 1 Stunde abzuschließen. Als Beispiel können die Instruktionen dem Anwender den Hinweis geben, das gesamte Haarbehandlungsverfahren in etwa 1 Stunde vollständig durchzuführen. Darüber hinaus können die Instruktionen hinsichtlich der Zeitdauer für die vollständige Durchführung des gesamten Verfahrens von den vom Hersteller angestrebten Effekten und/oder den vom Verbraucher gewünschten Effekten auf dem Haar abhängen.
  • Die Instruktionen können je nach den Details des Sets und der vom Hersteller vorgesehenen Anwendung variieren. Lediglich als Beispiel ist eine Ausführungsform von Instruktionen 44 in 1 dargestellt.
  • Wie zuvor erläutert, kann das Set 20 eine Applikatorkappe 26 enthalten. Die Applikatorkappe 26 kann in ähnlicher Weise wie die Kappe 23 der Farbstofftube 22 mit einem Gewinde versehen sein. Dementsprechend kann die Applikatorkappe 26, wenn die Kappe 23 von der Farbstofftube 22 abgenommen wird, an ihrer Stelle an der Tube 22 befestigt werden. Wie ebenfalls bereits erläutert, kann der Behälter 28 ein Paar Handschuhe enthalten. Die Handschuhe können aus Latex, anderen Kunststoffen oder einem anderen geeigneten Material bestehen, das sich zum Schutz der Hände des Anwenders vor den in den Compartments 22, 24, 34, 36 und 42 enthaltenen Materialien eignet. Es kann von Vorteil sein, Einweghandschuhe zu verwenden, die der Anwender unmittelbar nach Gebrauch wegwerfen kann. Die im Behälter 40 enthaltenen Handschuhe können gleichen Aufbau wie die in dem Behälter 28 enthaltenen Handschuhe besitzen. Obgleich es bevorzugt sein kann, zwei Paar Handschuhe vorzusehen, ein Paar für das Färbeverfahren und ein Paar für das Strähnenfärbeverfahren, kann das Set auch mit einem einzigen Paar von Handschuhen oder auch ohne Handschuhe ausgebildet sein.
  • Wie oben erläutert, kann das Set ferner einen Applikator, wie etwa ein Bürstchen 38, enthalten, der genauer in 2 schematisch dargestellt ist. Als Beispiel kann das Bürstchen 38 ein Bürstchen vom Mascara-Typ sein. Obgleich der Applikator im weitesten Sinne nicht auf irgendeinen besonderen Aufbau beschränkt ist, besitzt ein geeigneter Aufbau einen länglichen Handgriff 39 mit einem darin eingebetteten Draht oder Drähten 41, die zum Beispiel aus rostfreiem Stahl bestehen können. Der Schaft ist vorteilhaft im Wesentlichen gerade. Der Draht kann verdrillt sein, um die Borsten 43 am Kopfende 46 des Applikators zu befestigen. Die Konstruktion kann zwei separate Drähte umfassen, die miteinander verdrillt sind, oder einen einzigen umgebogenen Draht, der um sich selbst verdrillt ist. Alternativ dazu können andere Materialien, an denen Borsten angebracht werden können, für den Schaft des mit Borsten versehenen Kopfes Verwendung finden. Als Beispiel kann der mit Borsten versehene Bereich 47 des Applikators die Form eines sich verjüngenden Ovals (Fußballs) annehmen, wobei ungefähr 17 Reihen von Borsten mit einem Abstand von 0,400 vorliegen. Eine geeignete Länge für den mit Borsten versehenen Bereich kann 1½ Zoll (3,8 cm) vom freien Ende des mit Borsten versehenen Bereichs bis zum proximalen Ende des Handgriffs 39 sein. Die Borsten weisen eine Länge von 0,3 Zoll bis 3 Zoll (0,76 bis 7,6 cm) an der breitesten Stelle des Bürstenkopfs auf. Die Borsten können aus Nylon bestehen. Der durch die Borstenenden definierte Kopf kann sich von einer Abmessung von etwa 0,5 Zoll (1,3 cm) im breiten Zentralbereich bis auf etwa 0,2 Zoll (0,51 cm) an den gegenüberliegenden Enden des mit Borsten versehenen Kopfs 47 verjüngen. Der mit Borsten versehene Kopfbereich kann auch andere geeignete Formen aufweisen, wie zum Beispiel eine zylindrische Form oder eine sich vom Handgriff zum freien Ende des mit Borsten versehenen Bereichs verjüngende Form, etc.
  • Die Borsten, die Enden aufweisen können, die sich radial von einem Schaft erstrecken, der durch den verdrillten Draht 41 definiert ist, können aus einem beliebigen Material bestehen, das befähigt ist, Strähnenfärbematerial zu halten und aufzubringen. Darüber hinaus ist die kombinierte Oberfläche der Bürste vorteilhaft befähigt, eine Menge an Strähnenfärbematerial oder Bleichmittel zu halten, die unabhängig von der Haarlänge eines Anwenders ausreichend ist, eine Haarsträhne von einer Stelle in der Nähe der Haarwurzeln bis zu einer Stelle in der Nähe der Haarspitzen zu beschichten, ohne den Applikator mehr als einmal füllen zu müssen. Die Verdrillung kann von rechts nach links oder von links nach rechts sein, wie in dem Patent US 6 345 923 mit dem Titel Make-Up Brush and Method for Manufacturing Such a Brush, Anmeldetag 5. Januar 2001, Veröffentlichungstag 12. Februar 2002, beschrieben ist.
  • Der Spülungsbehälter 42 kann ein Haarwaschmittel, einen Haarconditioner oder eine Kombination von beiden enthalten. Obwohl die Erfindung in ihrem weitesten Sinne nicht auf eine bestimmte Spülungsformulierung beschränkt ist, kann eine geeignete beispielhafte Formulierung Wasser, Cetearylalkohol, Glycerin, Behentrimoniumchlorid, Wachs von Euphorbia cerifera (Candelillawachs), Amodimethicone, Cetylester, Isopropylalkohol, Duftstoff, Methylparaben, Trideceth-12, Kernöl von Prunus armeniaca (Aprikosenkernöl), Chlorhexidin-dihydrochlorid und Cetrimoniumchlorid enthalten. Obgleich in den Figuren ein einziger Spülungsbehälter dargestellt ist, können in dem Set ein oder mehrere zusätzliche Spülungsmaterialien vorgesehen sein.
  • Das Vorsehen von zwei Schalen 24 und 32 kann mehrfache Funktionen haben. Zuerst können sie dazu beitragen, die Bestandteile des Sets in die Bestandteile zu trennen, die für den Färbeprozess verwendet werden, und die Bestandteile, die für den Strähnenfärbungsprozess verwendet werden. Eine oder mehrere der Vertiefungen in den Schalen können eine Doppelfunktion aufweisen. So können sie zum Beispiel so geform sein, dass sie mit den Konturen eines Behälters übereinstimmen, um den Behälter an seiner Stelle zu halten. Wenn ferner der Behälter entfernt wird, können eine oder mehrere Vertiefungen als Reservoir dienen, in dem eine Haarbehandlungsformulierung gemischt wird. Alternativ kann die Schale ein Reservoir enthalten, das nicht mit der Kontur eines Behälters übereinstimmt, das aber als Misch- oder Aufbewahrungsreservoir dient. Zur Verpackung kann eine der Schalen in die andere eingesetzt werden, um die Verpackungsgröße und/oder die Verschiebung von Bestandteilen während des Versands zu verringern. Die Schalen können auch in einer äußeren Verpackungsschachtel Vorderseite gegen Vorderseite angeordnet sein. Es ist ferner möglich, eine Schale oder beide Schalen mit einer (nicht dargestellten) Abdeckung zu versehen, zum Beispiel mit einer in Vakuum erzeugen Abdeckung. Obgleich die Schalen nicht notwendigerweise jeweils exklusiv bestückt sind, kann in einer beispielhaften Ausführungsform eine der Schalen im Wesentlichen sämtliche Bestandteile des Färbeprozesses enthalten, während die ander Schale im wesentlichen alle Bestandteile des Strähnenfärbeprozesses enthält.
  • Zur Vermeidung einer fehlerhaften Anwendung und zur Erleichterung der Anwenderfreundlichkeit können die Schalen mit einer Beschriftung versehen sein, um die richtige Anwendung zu erleichtern, und können daher eine Beschreibungsfunktion sowie eine Organisationsfunktion aufweisen. So kann zum Beispiel die Haarfärbeschale Markierungen enthalten, um anzuzeigen, dass sie zuerst verwendet werden sollte, und die Schale mit dem Haarsträhnenfärbemittel kann mit einer Markierung versehen sein, um anzuzeigen, dass ihr Inhalt nach dem Färben verwendet werden sollte. Die Markierungen können zum Beispiel einfache Angaben, wie "Schritt 1" auf der Färbemittelschale und "Schritt 2" auf der Schale mit dem Strähnenfärbemittel sein. Darüber hinaus können lediglich die Gegenstände, die für einen bestimmten Schritt erforderlich sind, in der diesem Schritt entsprechenden Schale enthalten sein.
  • Bei einem Verfahren zur Behandlung von Keratinfasern, bei dem ein Farbstoff unter Bedingungen, die zum Färben der Keratinfasern ausreichend sind, auf die Keratinfasern aufgebracht wird, können, wie oben und lediglich beispielhaft erläutert wurde, herkömmliche oder nicht-herkömmliche Haarfarbstoffe verwendet werden. Zu den geeigneten Farbstoffen gehören alle oben beschriebenen Farbstoffe. Obgleich die Details der Haarfärbung in Abhängigkeit vom verwendeten Haarfarbstoff, dem erwünschten Effekt und der persönlichen Neigung variieren können, kann ein Beispiel das Anziehen der Handschuhe zum Schutz der Hände und das manuelle Aufbringen einer Flüssigkeit, wie etwa einer Gelbase, auf trockenes ungewaschenes Haar umfassen. Die Flüssigkeit kann abgepackt in verwendungsfertiger Form vorliegen oder in Form von Bestandteilen abgepackt sein, die vor der Verwendung gemischt werden müssen. So kann zum Beispiel, wie in 1 veranschaulicht ist, eine Gelcremebasis, die in der Tube 22 enthalten ist, durch die Applikatorkappe 26 in eine Flasche eines Farbentwicklers 24 hineingedrückt werden. Die Applikatorkappe 26 kann dann auf die Flasche 24 übertragen werden, die mit einem Finger über dem Loch in der Applikatorkappe 26 geschüttelt wird, um ein Verspritzen während des Mischens zu verhindern. Danach kann der gemischte Inhalt der Flasche 24 durch Ausdrücken des Inhalts durch die Applikatorkappe 26 auf trockenem ungewaschenem Haar verteilt werden, um das Haar damit zu sättigen. Das Haar kann dann oben auf dem Kopf des Anwenders lose angeordnet werden und für 25 Minuten so belassen werden. Bei beständiger grauer Farbe kann der Anwender beispielsweise instruiert werden, weitere 10 Minuten zu warten. Für Nachfärbeanwendungen kann der Farbstoff lediglich auf den Haarnachwuchs an den Wurzeln aufgebracht werden. Hierzu kann ein Anwender instruiert werden, in trockenem ungewaschenem Haar unter Verwendung der Spitze der Applikatorkappe 26 Teile von ¼ Zoll (0,67 cm) zu erzeugen. Die Flasche 24 kann dann ausgequetscht werden, um lediglich die Haarwurzeln zu sättigen, was eine Wartezeit von 20 Minuten erfordern kann. Bei beständigem Grau können weitere 10 Minuten erforderlich sein. Danach kann das verbleibende Färbemittel durch die Länge und die Spitzen des Haars durchgearbeitet werden, wonach sich eine Wartezeit von weiteren 5 Minuten anschließt. Der erfahrene Fachmann versteht, dass die oben erwähnten Zeitbereiche des Verbleibens des Färbemittels auf dem Haar beispielhaft sind und andere Zeitbereich angewandt werden können, die je nach den angestrebten speziellen Effekten, wie etwa zum Beispiel der Farbintensität, etc., variieren können.
  • Die Erfindung kann vorsehen, dass der Farbstoff nach dem Aufbringen und dem Ablauf der Wartezeit von den Keratinfasern abgespült wird. Dies kann durch Anwendung von warmem Wasser am Kopf, Erzeugen von Schaum und anschließendes Spülen, bis das Wasser klar abläuft, erfolgen. Danach kann überschüssige Feuchtigkeit beispielsweise durch Handtuchtrocknung aus dem Haar entfernt werden. Bei einer beispielhaften Ausführungsform kann das Färbemittel mit einer konditionierenden Spülung ausgespült werden.
  • Die Verfahrensweise kann ferner das Aufbringen eines Strähnenfärbematerials auf die Keratinfasern umfassen, wobei die Keratinfasern noch vom Spülen feucht sind, um dadurch eine Strähnenfärbung der Keratinfasern zu erzeugen. Gemäß der Erfindung kann das Strähnenfärbematerial eine Formulierung umfassen, die eine bleichende und/oder entfärbende Wirkung besitzt. Alternativ oder zusätzlich kann die Formulierung einen Färbeeffekt aufweisen. Wenn zum Beispiel während der Färbestufe das Haar zu einem ersten, roten Farbton gefärbt wird, kann die Strähnenfärbung ein abwechselnder Rotfarbton oder eine vollkommen unterschiedliche Farbe sein.
  • Obgleich bei einigen Ausführungsformen der Erfindung das Aufbringen des Strähnenfärbemittels auf feuchtes Haar nicht erforderlich ist, kann bei einer Ausführungsform die Anwendung des Strähnenfärbemittels auf feuchtes Haar günstig sein, insbesondere, wenn das Strähnenfärbemittel ein Bleichmittel ist. Die Feuchtigkeit im Haar kann die Absorption des Bleichmittels verringern, wodurch ein angestrebter Effekt erzielt und die Haarschädigung minimiert wird. Der Ausdruck "feucht", wie er hier verwendet ist, soll einen Feuchtigkeitsbereich von nass bis teilweise trocken, etwa durch Handtuchtrocknung, einschließen. Es ist allgemein bekannt, dass Handtuchtrocknung, obgleich sie überschüssige Feuchtigkeit entfernt, nicht zur Entfernung der gesamten Feuchtigkeit ausreichend ist. Daher kann sich der Ausdruck "feucht" auf Haar beziehen, das durch Handtuchtrocknung getrocknet wurde.
  • Zur Anwendung des Strähnenfärbematerials kann der Anwender zuerst ein frisches Paar Handschuhe wie etwa die Handschuhe, die im Behälter 40 auf der Schale 32 enthalten sind, anziehen. Der Inhalt der Flasche 34 kann dann in die Mischwanne 37 der Schale 32 entleert werden. Ein Aufhellungspulver aus dem Paket 36 kann dann zu der Mischung hinzugefügt werden. Danach kann das Spitzenende 45 des Handgriffs 39 des Bürstchens 38 dazu verwendet werden, das Gemisch zu mischen, bis es eine Zuckerglasurtextur annimmt. Dies kann bis zu etwa 2 Minuten erfordern; danach kann das Spitzenende 45 des Handgriffs 39 gereinigt werden.
  • Mit dem in der Mischwanne (37) gemischten Strähnenfärbematerial kann der Anwender wiederum das Spitzenende 45 des Handgriffs 39 verwenden, um Haarsträhnen zur Strähnenfärbung hochzuheben und zu trennen, wobei eine Haarsträhne typischerweise aus mehreren Haaren besteht. Durch Auswahl dünnerer Haarsträhnen, das heißt von relativ wenig Haaren, können feine Strähnenfärbungen erzielt werden. Durch Wahl größerer Haarsträhnen, das heißt mit relativ mehr Haaren, kann ein dramatischeres Aussehen erzielt werden. Der Anwender kann instruiert werden, das Bürstenende 47 des Applikators 38 nach der Auswahl der Haarsträhnen in die Mischwanne 37 einzutauchen. Das Bürstenende (d.h., der mit Borsten versehene Bereich) kann ausreichend groß ausgelegt werden, um eine Menge an Strähnenfärbemittel aufzunehmen, mit der eine ganze Haarsträhne von den Haarwurzeln bis zu den Haarspitzen bedeckt werden kann. Obgleich eine solche große Bürste bevorzugt ist, ist die Erfindung in ihrem weitesten Sinne nicht auf eine Bürste mit irgendeiner besonderen Größe beschränkt. Beispielhafte Aspekte eines Applikators werden später genauer erläutert.
  • Der Anwender kann instruiert werden, zum Aufbringen des Strähnenfärbemittels auf die ausgewählte Haarsträhne den mit Borsten versehenen Kopf 47 des Applikators 38 ¼ Zoll (0,67 cm) von der Kopfhaut entfernt bis zu den Haarspitzen zu rollen und so die Haarsträhne über ihre Länge zu sättigen, ohne dass überschüssiges Produkt an den Haarwurzeln verbleibt. Danach kann die mit Strähnenfärbemittel bestrichene Haarsträhne wieder auf den Kopf des Anwenders zurückgelegt werden und das Verfahren mit einer weiteren Haarsträhne wiederholt werden, wobei sichergestellt wird, dass jede Haarsträhne gleichmäßig und dick beschichtet wird. Der Anwender kann instruiert werden, zur Erzielung bester Ergebnisse von einer Seite zur anderen zu wechseln, wenn die Anwenderin um den Kopf herum arbeitet. Nach Abschluss des Strähnenfärbeprozesses kann die Anwenderin das Strähnenfärbemittel für etwa 15 Minuten im Haar belassen. Selbstverständlich kann die Zeit je nach den angestrebten Ergebnissen und der Zusammensetzung des Strähnenfärbematerials variieren.
  • Die Anwenderin kann instruiert werden, nach der Strähnenfärbung, und während sie noch die Handschuhe anhat, das Haar gründlich mit warmem Wasser zu spülen und mindestens einen Teil des im Behälter 42 enthaltenen Conditioners anzuwenden. Die Anwenderin kann ferner instruiert werden, den Conditioner für eine Zeitdauer von etwa 2 Minuten vor dem Spülen im Haar zu belassen. Die Anwenderin kann ferner instruiert werden, einen Teil des Conditioners für eine spätere Verwendung, etwa 2 bis 3 Wochen nach dem Färben, zurückzubehalten.
  • Wie oben erläutert, kann das Strähnenfärbematerial beispielsweise eine Bleiche, eine Komponente einer Bleiche, ein Bleichmittel oder eine Komponente eines Bleichmittels sein. Beim Aufbringen des Bleichmaterials auf feuchtes Haar kann die Feuchtigkeit zumindest teilweise eine Bleichwirkung zurückdrängen, wodurch eine Schädigung des Haars als Ergebnis aufeinanderfolgender Schritte des Färbens und des Bleichens minimiert wird.
  • Nach dem Färben und Strähnenfärben können die meisten oder auch sämtliche Bestandteile des Sets weggeworfen werden. So können insbesondere das Bürstchen 38 und die Handschuhe, die in den Behältern 28 und 40 enthalten sind, weggeworfen werden. In ähnlicher Weise können die Schalen 30 und 32 zusammen mit den jeweiligen verschiedenen Behältern weggeworfen werden. Wenn Conditioner im Behälter 42 verblieben ist, kann der Behälter 42, wie oben erläutert, für eine spätere Anwendung aufgehoben werden.
  • Nach einem Beispiel umfasst die Behandlung von Keratinfasern das Aufbringen des Färbematerials auf die Keratinfasern unter Bedingungen, die zum Färben der Keratinfasern ausreichend sind. Dies kann, wie oben erläutert wurde, durch Aufbringen eines Haarfärbematerials auf das Haar erfolgen. Danach kann das Färbematerial von den Keratinfasern abgespült werden. Dies kann mit Wasser, einem abgepackten Spülungsmaterial oder einer Kombination von Wasser oder einem abgepackten Spülungsmaterial geschehen. Das Spülungsmaterial kann ein Shampoo und/oder einen Conditioner enthalten.
  • Nach dem Spülen und solange die Keratinfasern noch vom Spülen feucht bleiben, kann ein Strähnenfärbematerial auf mindestens einige der Keratinfasern aufgebracht werden, um dadurch die Strähnenfärbung zu erzielen. Gemäß einem Aspekt der Erfindung, wie auch oben erläutert wurde, kann das Strähnenfärbematerial mit einem mit Borsten versehenen Bürstchen vom Mascara-Typ aufgebracht werden. Das Strähnenfärbematerial kann allerdings im weiteren Sinne unter Anwendung eines beliebigen Auftragsverfahrens angewandt werden. In anderen Worten ist bei einigen Aspekten der Erfindung die Verwendung irgendeines bestimmten Applikators nicht erforderlich.
  • Wie oben erläutert, kann die Handtuchtrocknung des Haars und die sich daran anschließende Bleichung vor dem vollständigen Trocknen des Haars eine Bleichwirkung ausreichend zurückdrängen, um eine übermäßige Haarschädigung zu vermeiden. Alternativ können auch andere Feuchtigkeitsniveaus ebenso wirksam sein. So kann zum Beispiel das Haar mit der Hand ausgewrungen werden oder mit der Handkante ausgequetscht werden, um überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen. Alternativ wirkt sich auch eine Zeit, während der das Haar durch Abtropfen oder an der Luft trocknet, ebenso aus, solange Feuchtigkeit vom Färbe-/Spülschritt zum Zeitpunkt des Bleichens noch im Haar verbleibt.
  • Eine Haarbehandlung zur Strähnenfärbung mit Mehrfachtönung, die zum Beispiel zumindest die Schritte des Aufbringens eines Färbemittels auf das Haar und der anschließenden Anwendung eines Bleichmittels auf das Haar umfasst, kann vom Beginn bis zum Ende in weniger als etwa 2 Stunden abgeschlossen werden. So kann das Verfahren zum Beispiel in weniger als etwa 1,5 Stunden und/oder 1 Stunde abgeschlossen werden. Gemäß einem beispielhaften Aspekt kann das Verfahren auch in etwa 1 Stunde abgeschlossen werden. Die Gesamtzeitdauer zum Abschluss des Haarfärbeverfahrens mit Mehrfachtönung und auch die relativen Zeiten zum Abschluss der Schritte des Färbens des Haars und der Strähnenfärbung des Haars können je nach den auf dem Haar erwünschten Effekten, wie zum Beispiel der Intensität der Gesamtfärbung und/oder der Intensität der Kontrastierung, zum Beispiel der strähnengefärbten Bereiche des Haars, variieren.
  • Wenn ein Applikator zum Auftragen des Strähnenfärbematerials verwendet wird, kann es bevorzugt sein, einen Applikator zu verwenden, der eine ausreichende Menge an Strähnenfärbematerial aufnimmt, um eine Haarsträhne gleichmäßig zu beschichten, ohne dass der Applikator wieder mit dem Strähnenfärbematerial gefüllt werden muss. Dies gewährleistet eine gleichmäßigere Anwendung, was zu einer gefälligeren ästhetischen Qualität führen kann. So kann das Bürstchen 38 zum Beispiel so ausgebildet sein, dass es in dem mit Borsten versehenen Bereich 47 genug Strähnenfärbematerial halten kann, um eine Haarsträhne von einer Stelle in der Nähe der Haarwurzeln bis im Wesentlichen zum distalen Ende der Haarsträhne unabhängig von der Länge des Haars der Anwenderin zu bedecken. Daher ist es, da das Produkt zum Verkauf über die Ladentheke an die Verbraucher vorgesehen ist, bevorzugt, den Applikator mit einer Aufnahmekapazität auszulegen, die ausreichend ist, um sowohl lange als auch kurze Haarsträhnen zu bedecken. Derartige Aufnahmekapazitäten können auf mehrere Arten ausgedrückt werden.
  • Die Oberfläche der Borsten 43 kann beispielsweise mit der Oberfläche des Bürstchens 38 konsistent sein, das in Verbindung mit 2 beschrieben wurde, wobei die Oberfläche aus den vorliegenden Dimensionen berechnet werden kann. Akzeptable Bereiche können plus oder minus 50 %, 40 %, 30 %, 20 %, 10 % und 5 % sein. Zusätzlich kann die Aufnahmekapazität des Applikators für Strähnenfärbemittel mit der Aufnahmekapazität des Bürstchens 38 konsistent sein, das in Verbindung mit 2 beschrieben wurde, und die aus den vorliegenden Dimensionen berechnet werden kann. Akzeptable Bereiche können plus oder minus 50 %, 40 %, 30 %, 20 %, 10 % und 5 % sein.
  • Als weiteres Beispiel zur Festlegung der Aufnahmekapazität einer beispielhaften Ausführungsform des Applikators kann der mit Borsten versehene Bereich eine Aufnahmekapazität aufweisen, die größer als etwa 1,2 g Strähnenfärbematerial ist, das im Haarsträhnenfärbeprozess verwendet wird, wie zum Beispiel das Strähnenfärbematerial, das aus einem Gemisch eines aufhellenden Crementwicklers besteht, der Wasser, Wasserstoffperoxid, Cetearylalkohol, Trideceth-2-carboxamide MEA, Ceteareth-30, Glycerin, Pentanatriumpentetat, Natriumstannat und Tetranatriumpyrophosphat enthält, und eines mikrofeinen aufhellenden Pulvers, das Kaliumpersulfat, Natriumsilicat, Natriumpersulfat, Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Cross Polymer, Harnstoff, Kaolin, Magnesiumstearat, Ammoniumchlorid, Diethylhexylnatriumsulfosuccinat, VP/VA-Copolymer, Polydecen, Natriummetasilicat, Magnesiumperoxid-EDTA, Titandioxid, Cyamopsis-tetragonoloba-Gummi (Guargummi), Natriumcarboxymethylstärke und Natriumbenzoat enthält. Die Bestandteile eines solchen Gemischs sind gegenwärtig von L'Oreal unter der Handelsbezeichnung Couleur Experte TM im Handel. Bei einer beispielhaften Ausführungsform kann der mit Borsten versehene Bereich eine Kapazität aufweisen, um etwa 1,2 g bis etwa 3 g des oben erwähnten Strähnenfärbematerialgemisches aufzunehmen. Bei einer anderen beispielhaften Ausführungsform kann der mit Borsten versehene Bereich eine Aufnahmekapazität aufweisen, um etwa 2 g des oben erwähnten Strähnenfärbematerialgemisches aufzunehmen.
  • Gemäß einem weiteren beispielhaften Aspekt kann das Bürstchen 38 einen mit Borsten versehenen Kopfbereich aufweisen, der so ausgebildet ist, dass er in eine Einhüllende hineinpasst, zum Beispiel in einen gedachten Zylinder, der durch die Gesamtlänge des mit Borsten versehenen Bereichs und einen Radius definiert ist, der vom Schaft bis zu dem am weitestens vom Schaft entfernten Borstenende gemessen ist, definiert ist. Eine derartige Einhüllende (zum Beispiel die kleinste zylindrische Einhüllende, die den mit Borsten versehenen Kopfbereich einschließt) kann ein Volumen definieren, das größer ist als etwa 1500 mm3. Bei einer beispielhaften Ausführungsform kann das Volumen einer solchen Einhüllenden im Bereich von etwa 3000 mm3 bis etwa 6000 mm3 liegen; das Volumen kann zum Beispiel im Bereich von etwa 4300 mm3 bis etwa 5500 mm3 liegen.
  • Die Länge der Borsten des Applikators kann, wenn der Applikator vom Mascara-Typ ist, größer sein als bei herkömmlichen Mascara-Borsten. Sie kann zum Beispiel im Bereich von etwa 2 bis 3 Zoll (5,1 bis 7,6 cm) oder darüber liegen, bis hinunter zur Länge von herkömmlichen Mascara-Borsten. Eine akzeptable Länge beträgt etwa 1/2 Zoll (1,3 cm) am weitestens Punkt des mit Borsten versehenen Kopfs 47, wenn der mit Borsten versehen Kopf 47 eine Länge von ungefähr 1½ Zoll (3,8 cm) besitzt. Weitere akzeptable Bereiche können ungefähr in zwei der folgenden Abmessungen fallen, die in Zoll gemessen sind, wobei jede Kombination der folgenden Liste im Bereich der Erfindung liegen soll: 5/16, 3/8, 7/16, 9/16, 5/8, 11/16, 3/4, 13/16, 7/8, 1, 1 1/16, 1 1/8, 1 3/16,, 1 1/4, 1 15/16, 1 3/8, 1 7/16, 1 9/16, 1 5/8, 1 1/16, 1 3/4, 1 13/16, 1 7/8, 2 1/16, 2 1/8, 2 3/16, 2 1/4, 2 15/16, 2 3/8, 2 7/16, 2 9/16, 2 5/8, 2 1/16, 2 3/4, 2 13/16, 2 7/8 und 3.
  • Die Erfindung ist selbstverständlich in ihrem weitesten Sinne nicht auf irgendeine spezielle Borstenabmessung beschränkt, wobei sogar auch kein Applikator erforderlich ist, geschweige denn ein Applikator mit Borsten. Selbst wenn bei der Erfindung ein mit Borsten versehener Applikator verwendet wird, sollen die Borstenlängen, die anders sind als die oben aufgelisteten Längen, ebenfalls in den weiten Rahmen der Erfindung fallen.
  • Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung kann die Erfindung einfach das Aufbringen einer Bleiche oder eines Bleichmittels auf das Haar mit einem Applikator umfassen, der einen Bereich aufweist, der einen Schaft und sich radial erstreckende Borsten besitzt. Wie zuvor erwähnt, kann ein nicht herkömmlicher, größer dimensionierter und mit Borsten versehener Applikatorkopf verwendet werden, um das Bleichverfahren zu erleichtern. Es kann auch ein nicht in herkömmlicher Weise dimensionierter Applikator zum Aufbringen des Färbemittels oder des Strähnenfärbemittels auf das Haar verwendet werden. Wie oben erwähnt, erlaubt ein solcher Aufbau eine Behandlung des Haars etwa von der Wurzel bis zur Haarspitze, ohne dass die Bürste wieder "beladen" werden muss. Als Ergebnis wird ein gleichmäßigerer Auftrag möglich.
  • Die Erfindung kann ferner auch die Kombination des Färbematerials und des Strähnenfärbematerials umfassen. Der Begriff "Kombination", wie er hier verwendet ist, umfasst jede Maßnahme, um einem Anwender aufzuzeigen, dass das Färbematerial und das Strähnenfärbematerial einander ergänzen und aufeinanderfolgend angewandt werden können. Hierzu kann auch die gemeinsame Verpackung des Strähnenfärbematerials und des Färbematerials in den gleichen Verpackungsmaterialien gehören. Alternativ können das Färbematerial und das Strähnenfärbematerial separat verkauft, aber in einer Weise vermarktet werden, die darauf hinweist, dass das eine Material zusammen mit dem anderen zu verwenden ist. Die Kombination kann auch die werbemäßige Ankündigung der komplementären Natur des Färbematerials und des Strähnenfärbematerials oder das Zurverfügungstellen von Anreizen zum Kauf beider Produkte, zum Beispiel in Form von Rabatten oder Produktpromotionen, umfassen. Die Kombination kann ferner auch umfassen, auf der Verpackung des Färbematerials und/oder des Strähnenfärbematerials die Anregung anzubringen, das andere Strähnenfärbematerial zu kaufen.
  • Die Instruktionen für einen Anwender können beinhalten, das Färbematerial auf Keratinfasern aufzubringen, das Färbematerial von den Keratinfasern abzuspülen und das Strähnenfärbematerial auf die Keratinfasern aufzubringen, solange die Keratinfasern vom Spülen noch feucht sind, sodass die Feuchtigkeit die Bleichwirkung zurückdrängt. Die Instruktionen können in einer von zahlreichen Formen vorliegen, wie oben erläutert. Hinzu kommt, dass die Instruktionen nicht ausdrücklich angeben müssen, dass die Feuchtigkeit die Bleichwirkung zurückdrängt, sondern dem Anwender einfach den Hinweis geben, einer Prozedur zu folgen, die dieses Resultat ergibt. So können die Instruktionen zum Beispiel den Benutzer einfach darauf hinweisen, das Strähnenfärbematerial nach Handtuchtrocknung anzuwenden.
  • Die Instruktionen zum Ausspülen des Strähnenfärbematerials von den Keratinfasern können einen vorgeschriebenen Zeitrahmen umfassen, um eine Schädigung der Keratinfasern durch die aufeinanderfolgenden Schritte des Färbens und des Strähnenfärbens zu minimieren. Bei diesen Instruktionen ist es ebenfalls nicht erforderlich, das Ergebnis der Minimierung einer Schädigung anzugeben, sondern es kann der Hinweis genügen, dass dies zu diesem Ergebnis führt. So können die Instruktionen zum Beispiel angeben, dass das Strähnenfärbematerial innerhalb eines Zeitraums von beispielsweise 10 bis 25 Minuten nach Abschluss der Anwendung ausgespült werden sollte. Natürlich hängt der Zeitrahmen von den Einzelheiten der Formulierung und den vom Hersteller angestrebten Ergebnissen und/oder den vom Anwender erwünschten Ergebnissen ab. Für etwas stärkere Bleichungen kann es günstig sein, den Anwender zu instruieren, das Bleichmittel nicht später als 20 Minuten nach dem Aufbringen des Bleichmittels von den Fasern abzuspülen. Für andere Fälle können 15 Minuten der angegebene Zeitrahmen sein.
  • Die Durchführung einer Haarbehandlung mit Mehrfachtönung, die zumindest die Schritte des Aufbringens des Färbematerials und des Bleichmittels umfasst, kann in weniger als etwa 2 Stunden erfolgen. Das Färben und Bleichen des Haars kann beispielsweise vom Beginn bis zum Ende weniger als etwa 1,5 Stunden erfordern. Allerdings kann das gesamte Verfahren je nach dem gewünschten Effekt auch etwa 1 Stunde oder weniger erfordern.
  • Die Hinweise zur Verwendung des Sets zur Behandlung von Haar können als elektronisch gespeicherte Anwendungsinstruktionen vorliegen. Die elektronischen Instruktionen können Graphiken oder Filme umfassen, die helfen, den Anwender durch das Haarbehandlungsverfahren zu führen. Die elektronischen Instruktionen können auch einen Zeitgeber enthalten, der so ausgebildet ist, dass er dem Verbraucher den Hinweis gibt, zumindest einen Schritt des Behandlungsverfahrens zu beenden, wenn eine vorgegebene Zeitgrenze erreicht ist.
  • Andere Ausführungsformen der Erfindung sind für den Fachmann anhand der Beschreibung und der darin offenbarten Anwendung der Erfindung ersichtlich. Die Beschreibung und die Beispiele sind als lediglich beispielhaft zu betrachten, wobei der genaue Umfang und das Konzept der Erfindung in den nachstehenden Ansprüchen angegeben sind.

Claims (41)

  1. Haarpflegeset, das umfasst: mindestens ein Farbstoffcompartment, das ein Haarfärbematerial enthält; mindestens ein Strähnenfärbematerialcompartment, das ein Haarsträhnenfärbematerial enthält, das eine mehrfache getönte Strähnenfärbung des Haares ergibt.
  2. Haarpflegeset nach Anspruch 1, bei dem das Haarsträhnenfärbematerial ein Bleichmittel umfasst.
  3. Haarpflegeset nach Anspruch 2, das ferner einen Applikator enthält, der zum Aufbringen von Strähnenfärbematerial auf Haar ausgebildet ist und sich von einem Applikatorschaft radial erstreckende Borsten aufweist.
  4. Haarpflegeset nach Anspruch 1, 2 oder 3, das ferner mindestens ein Spülungscompartment umfasst, das eine Haarspülung enthält, wobei sich das mindestens eine Spülungscompartment von dem mindestens einen Farbstoffcompartment und dem mindestens einen Strähnenfärbematerialcompartment unterscheidet.
  5. Haarpflegeset nach Anspruch 4, das ferner mindestens zwei Spülungscompartments enthält.
  6. Haarpflegeset nach Anspruch 4 oder 5, bei dem mindestens eines der Spülungscompartments einen Haarconditioner enthält.
  7. Haarpflegeset nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, bei dem mehr als eines der Spülungscompartments eine Haarspülung enthält, wobei das Haarsträhnenfärbematerial ein Haarbleichmittel ist und das Haarbleichmittel in Pulverform vorgesehen ist.
  8. Haarpflegeset nach Anspruch 1, das ferner mindestens zwei Schalen umfasst, wobei eine der Schalen zur Aufnahme mindestens eines Teils der Färbematerialen und die andere Schale zur Aufnahme mindestens eines Teils der Strähnenfärbematerialien vorgesehen sind.
  9. Haarpflegeset nach Anspruch 1, bei dem mindestens eine der Schalen einen Behälter zur Aufnahme mindestens eines der Färbematerialien und des Strähnenfärbematerials enthält.
  10. Haarpflegeset nach Anspruch 9, bei dem der Behälter eine Vertiefung in einer der Schalen ist.
  11. Haarpflegeset nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, das umfasst: mindestens ein Farbstoffcompartment, das ein Haarfärbematerial enthält, mindestens ein Farbentwicklercompartment, das ein Oxidationsmittel zur Oxidation des Färbematerials enthält, und mindestens ein Strähnenfärbematerialcompartment, das ein Haarsträhnenfärbematerial enthält.
  12. Haarpflegeset nach Anspruch 11, bei dem das Haarfärbematerial unter Oxidationsbasen, Kupplern und direktziehenden Farbstoffen ausgewählt ist.
  13. Haarpflegeset nach Anspruch 12, bei dem das Haarfärbematerial eine Oxidationsbase umfasst und die Oxidationsbase unter p-Phenylendiaminen, Bisphenylalkylendiaminen, p-Aminophenolen, o-Aminophenolen und heterocyclischen Basen sowie kosmetisch akzeptablen Salzen dieser Verbindungen ausgewählt ist.
  14. Haarpflegeset nach Anspruch 13, bei dem die Oxidationsbase p-Tolylendiamin ist.
  15. Haarpflegeset nach Anspruch 13, bei dem die Oxidationsbase 4-Amino-3-methylphenol ist.
  16. Haarpflegeset nach Anspruch 13, bei dem die Oxidationsbase 2,4,5,6-Tetraaminopyrimidin ist.
  17. Haarpflegeset nach Anspruch 13, bei dem die Oxidationsbase 4,5-Diamino-1-(β-hydroxyethyl)-pyrazol ist.
  18. Haarpflegeset nach Anspruch 14, bei dem das Haarfärbematerial einen Kuppler umfasst und der Kuppler unter m-Phenylendiaminen, m-Aminophenolen, m-Diphenolen, Naphtalin-Kupplern und heterocyclischen Kupplern sowie den kosmetisch akzeptablen Salzen dieser Verbindungen ausgewählt ist.
  19. Haarpflegeset nach Anspruch 12, bei dem der Kuppler ausgewählt ist unter 2-Methyl-5-aminophenol, 5-N-(β-Hydroxyethyl)-amino-2-methylphenol, 6-Chlor-2-methyl-5-aminophenol, 3-Aminophenol, 1,3-Dihydroxybenzol, 1,3-Dihydroxy-2-methylbenzol, 4-Chor-1,3-dihydroxybenzol, 2,4-Diamino-1-(β-hydroxyethyloxybenzol), 2-Amino-4-(β-hydroxyethylamino)-1-methoxybenzol, 1,3-Diaminobenzol, 1,3-Bis(2,4-diaminophenoxy)-propan, 3-Ureidoanilin, 3-Ureido-1-dimethylaminobenzol, Sesamol, 1-(β-Hydroxyethylamino)-3,4-methylendioxybenzol, α-Naphthol, 2-Methyl-1-naphthol, 6-Hydroxyindol, 4-Hydroxyindol, 4-Hydroxy-N-methylindol, 2-Amino-3-hydroxypyridin, 6-Hydroxybenzomorpholin, 3,5-Diamino-2,6-dimethoxypyridin, 1-N-(β-Hydroxyethyl)-amino-3,4-methylendioxybenzol und 2,6-Bis(β-Hydroxyethylamino)-toluol sowie ihren Additionssalzen.
  20. Haarpflegeset nach Anspruch 12, bei dem das Haarfärbematerial einen direktziehenden Farbstoff umfasst und der direktziehende Farbstoff unter Nitrofarbstoffen der Benzolreihe, kationischen direktziehenden Farbstoffen, direktziehenden Azofarbstoffen und direktziehenden Methinfarbstoffen ausgewählt ist.
  21. Haarpflegeset nach Anspruch 11, bei dem das Oxidationsmittel unter Peroxid-Enzymen und Oxidase-Enzymen ausgewählt ist.
  22. Haarpflegeset nach Anspruch 21, bei dem das Oxidationsmittel unter Peroxidasen, Oxidoreductasen mit zwei Elektronen und Oxygenasen mit vier Elektronen ausgewählt ist.
  23. Haarpflegeset nach Anspruch 22, bei dem das Oxidationsmittel unter Uricasen und Laccasen ausgewählt ist.
  24. Haarpflegeset nach Anspruch 21, bei dem das Oxidationsmittel Wasserstoffperoxid ist.
  25. Haarpflegeset nach Anspruch 21, bei dem das Haarsträhnenfärbematerial unter Persalzen ausgewählt ist.
  26. Haarpflegeset nach Anspruch 21, bei dem das Haarsträhnenfärbematerial ein Persulfat umfasst.
  27. Haarpflegeset nach Anspruch 21, 24 oder 25, bei dem das Oxidationsmittel ferner zum Zusatz zum Haarsträhnenfärbematerial zur Verstärkung des Strähnenfärbevermögens des Strähnenfärbematerials ausgebildet ist.
  28. Haarpflegeset nach Anspruch 25, 26 oder 27, das ferner mindestens eine Zusammensetzung zur Verstärkung der Strähnenfärbung umfasst, die ein unter Wasserstoffperoxid gewähltes Oxidationsmittel enthält.
  29. Haarpflegeset nach Anspruch 11, das ferner im Farbstoffcompartment organische Verdickungsmittel enhält.
  30. Haarpflegeset nach Anspruch 11, das ferner im Farbstoffcompartment Antioxidationsmittel enthält.
  31. Haarpflegeset nach Anspruch 11, das ferner im Haarfärbecompartment Chelatbildner enthält.
  32. Haarpflegeset nach Anspruch 11, das ferner im Farbstoffcompartment Parfums enthält.
  33. Haarpflegeset nach Anspruch 11, das ferner im Farbstoffcompartment ein Alkalisierungsmittel enthält.
  34. Haarpflegeset nach Anspruch 11, das ferner umfasst: mindestens ein Farbstoffcompartment, das ein Haarfärbematerial enthält, mindestens ein Farbentwicklercompartment, das ein Oxidationsmittel zur Oxidation des Färbematerials enthält, mindestens ein Strähnenfärbematerialcompartment, das Wasserstoffperoxid und ein Haarsträhnenfärbematerial enthält, das unter Persalzen und Persulfaten ausgewählt ist.
  35. Haarpflegeset nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 34, bei dem das Farbstoffcompartment ein Haarfärbematerial in einer Cremeform enthält.
  36. Haarpflegeset nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 35, bei dem das Strähnenfärbematerialgemisch umfasst: einen Aufhellcreme-Entwickler, der Wasser, Wasserstoffperoxid, Cetearylalkohol, Trideceth-2-carboxamide MEA, Ceteareth-30, Glycerin, Pentanatriumpentetat, Natriumstannat und Tetranatriumpyrophosphat enthält, und ein mikrofeines Aufhellungspulver, das enthält: Kaliumpersulfat, Natriumsilicat, Natriumpersulfat, Acrylates/C10-30 alkyl acrylate cross polymer, Harnstoff, Kaolin, Magnesiumstearat, Ammoniumchlorid, Diethylhexylnatriumsulfosuccinat, VP/VA-Copolymer, Polydecen, Natriummetasilicat, Magnesiumperoxid- EDTA, Titandioxid, Cyamopsis Tetragonolobagummi (Guargummi), Natriumcarboxymethylstärke, Natriumbenzoat.
  37. Haarpflegeset nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 36, bei dem das Strähnenfärbematerial Wasserstoffperoxid und ein unter Persulfaten und anderen Persalzen ausgewähltes Strähnenfärbematerial umfasst.
  38. Haarpflegeset nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 37, bei dem der Applikator aufweist: einen länglichen Handgriff; einen Bürstenkopf mit einer Reihe von Borsten, der mit dem Handgriff verbunden ist, wobei die Borsten so ausgebildet sind, dass sie eine ausreichende Menge Strähnenfärbematerial halten können, sodass, wenn die Applikatorborsten mit dem Strähnenfärbematerial beladen sind, eine ganze Haarsträhne ohne Nachfüllen des Applikators mit Strähnenfärbematerial beschichtet werden kann, und wobei die Borsten an der breitesten Stelle des Bürstenkopfs eine Länge von etwa ½ Zoll (1,2 cm) und vorzugsweise eine Länge im Bereich von 0,3 bis 3 Zoll (0,76 bis 7,6 cm) an der breitesten Stelle des Bürstenkopfs aufweisen.
  39. Haarpflegeset nach Anspruch 38, bei dem die kleinste zylindrische Einhüllende des Applikators, die den mit Borsten versehenen Bereich einschließt, ein Volumen definiert, das größer als etwa 1500 mm3 ist.
  40. Haarpflegeset nach Anspruch 38 oder 39, bei dem die kleinste zylindrische Einhüllende des Applikators ein Volumen definiert, das im Bereich von etwa 3000 mm3 bis etwa 6000 mm3 und vorzugsweise im Bereich von etwa 4300 mm3 bis etwa 5500 mm3 liegt.
  41. Haarpflegeset nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 40, bei dem die Borsten des Applikators befähigt sind, mehr als etwa 1,2 g eines Strähnenfärbematerialgemischs und vorzugsweise etwa 1,2 bis etwa 3 g des Strähnenfärbematerialgemischs zu halten.
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