[go: up one dir, main page]

DE20321508U1 - Strukturteil - Google Patents

Strukturteil Download PDF

Info

Publication number
DE20321508U1
DE20321508U1 DE20321508U DE20321508U DE20321508U1 DE 20321508 U1 DE20321508 U1 DE 20321508U1 DE 20321508 U DE20321508 U DE 20321508U DE 20321508 U DE20321508 U DE 20321508U DE 20321508 U1 DE20321508 U1 DE 20321508U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motherboard
reinforcement
adhesive
reinforcing
boards
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20321508U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Metalsa Automotive GmbH
Original Assignee
Automotive Group ISE Innomotive Systems Europe GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Automotive Group ISE Innomotive Systems Europe GmbH filed Critical Automotive Group ISE Innomotive Systems Europe GmbH
Priority to DE20321508U priority Critical patent/DE20321508U1/de
Priority claimed from DE10339350A external-priority patent/DE10339350B4/de
Publication of DE20321508U1 publication Critical patent/DE20321508U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D22/00Shaping without cutting, by stamping, spinning, or deep-drawing
    • B21D22/02Stamping using rigid devices or tools
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D21/00Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted
    • B62D21/15Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted having impact absorbing means, e.g. a frame designed to permanently or temporarily change shape or dimension upon impact with another body

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Abstract

Strukturteil, mit einer Grundplatine (1) und zumindest einer Verstärkungsplatine (2,3,4), wobei eine Verbindungsschicht (12) zwischen der geformten Grundplatine (1) und der zumindest einen Verstärkungsplatine (2,3,4) in Form eines Klebstoffs und/oder geschmolzenen und erstarrten Glaswerkstoffs, die die Grundplatine (1) und die zumindest eine Verstärkungsplatine (2,3,4) oder mehrere Verstärkungsplatinen (2,3,4) miteinander verbindet, vorgesehen ist, herstellbar durch die folgenden Schritte: Aufbringen der Verstärkungsplatine (2,3,4) auf der Grundplatine (1) zur partiellen Verstärkung, Fixieren und/oder Ausrichten der Grundplatine (1) und der zumindest einen Verstärkungsplatine aufeinander bzw. zueinander, Halbwarm- oder Warmumformen der Grundplatine (1) und der zumindest einen Verstärkungsplatine zusammen, wobei die Grundplatine (1) und die zumindest eine Verstärkungsplatine (2,3,4) nach dem Umformen vereinzelt und wieder zusammengefügt werden, wobei vor, während oder nach dem Umformen die zumindest eine Verbindungsschicht (11) auf die Grundplatine (2,3,4) aufgetragen wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Strukturteil, mit einer Grundplatine und zumindest einer Verstärkungsplatine.
  • Verfahren zum Umformen von Blechen zu Strukturteilen sind im Stand der Technik bekannt, insbesondere bei der Fertigung von Formteilen für Fahrzeuge. Gerade im Fahrzeugbereich besteht die grundsätzliche Anforderung, Teile möglichst gewichtsparend im Leichtbau auszugestalten. Hierdurch können der Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs gesenkt und dessen Handhabbarkeit sowie die Fahreigenschaften deutlich verbessert werden. Zugleich soll jedoch eine gute Stabilität der Fahrzeugteile sichergestellt werden, vorallem eine Crash-Stabilität. Für die partiell stark bei einem solchen Crash beanspruchten Formteile, wie beispielsweise Fahrzeugholme, ist es bekannt, diese stärker beanspruchten Stellen lokal verstärkt auszubilden. Eine solche lokale Verstärkung kann durch eine Querschnittsvergrößerung beispielsweise durch Aufdoppeln von Blechen erfolgen. Früher wurden das Grundblech und das Verstärkungsblech jeweils für sich allein tiefgezogen und nachfolgend zu einem vollständigen Strukturteil zusammengefügt. Da in den seltensten Fällen eine genaue Passform zwischen dem aufzufügenden geformten Verstärkungsblech und dem separat geformten Grundblech erzielt werden kann, entstehen beim Zusammenfügen solcher Formteile üblicherweise zumindest im Randbereich Spalte. In diese kann Feuchtigkeit eindringen und zu Korrosion führen. Dies ist jedoch besonders zu vermeiden, da die Aufdoppelungen gerade dort vorgesehen werden, wo eine Verstärkung des verwendeten Blechs erforderlich ist. Auftretende Korrosion führt jedoch zu einer Schwächung eines solchen Bereichs.
  • Die DE 43 07 563 C2 schlägt für den Bereich des Tiefziehens von Blechen daher vor, Grundblech und Verstärkungsblech gemeinsam tiefzuziehen oder formzustanzen. Das oder die Verstärkungsbleche werden an dem Grundblech vor dem gemeinsamen Tiefziehen oder Formstanzen befestigt und nach dem Tiefziehen oder Formstanzen unlösbar mit dem Grundblech verbunden. Außerdem offenbart diese Druckschrift das Vorsehen von Korrosionsschutzmaßnahmen im Bereich der aufeinander liegenden Bleche.
  • Hierzu werden das Vorsehen von beschichteten oder verzinkten Stahlblechen oder das Zwischenfügen einer Kunststoff- oder Metallfolie oder einer Kleberschicht (siehe auch DE 101 20 121 A1 ) genannt.
  • Da ein Tiefziehen als Kaltverformvorgang die Werkzeuge bei Aufdoppeln der tiefzuziehenden Bleche stark belastet, wird in der DE 100 49 660 A1 vorgeschlagen, ein gepatchtes Verbundblech aus einem Grundblech und Verstärkungsblechen) im Warmzustand bei 800 – 850°C in eine gewünschte Form umzuformen und auf dem Umformwerkzeug unter mechanischer Aufrechterhaltung des Umformzustandes definiert abzukühlen. Zum Verbinden des Grundblechs und der Verstärkungsbleche wird vor deren Aufbringen auf das Grundblech die Kontaktfläche wenigstens eines der Bleche flächendeckend mit einem Hartlot versehen. Nach dem Lotauftrag und vor dem Erwärmen wird ein Verbindungspunkt zwischen Verstärkungsblech und Grundblech gesetzt, um eine eindeutige Positionierung der Bleche aneinander sicherzustellen. Vor dem gemeinsamen Umformen wird das gepatchte Verbundblech auf eine Temperatur oberhalb der Umformtemperatur des Werkstoffs der Bleche erwärmt, im Warmzustand in die gewünschte Form umgeformt und anschließend unter mechanischer Fixierung im Umformzustand in dem geschlossen gehaltenen Umformwerkzeug und/oder Fixier- und Beschneidungswerkzeug definiert abgekühlt.
  • Ein ähnliches Verfahren wie die DE 100 49 660 A1 offenbart auch die DE 101 36 433 A1 . Gemäß dieser Druckschrift wird eine lokale hohe Verstärkung und Steifigkeitserhöhung bei geringem zusätzlichen Gewicht bei einem Sandwichaufbau aus Grundblech und Verstärkungsblech dadurch erzielt, dass zwischen diese beiden Bleche ein Formkörper aus Glas oder eine Glasmatte eingefügt wird. Ein Umformen erfolgt dann entsprechend der DE 100 49 660 A1 durch Warmumformen des gesamten gepachten Verbundblechs, wobei zunächst wiederum eine Erwärmung auf Temperaturen oberhalb der Umformtemperatur der Werkstoffe der Bleche erfolgt, nachfolgend der Verbund im Warmzustand in ein Umformwerkzeug eingelegt, in die gewünschte Form umgeformt und unter mechanischer Fixierung des gewünschten Umformzustandes abgekühlt wird. Um einen Austritt des teigigen Glases aus dem Spalt zwischen dem Grundblech und dem Verstärkungsblech zu vermeiden, wird der Rand des Verstärkungsblechs um das Glas-Zwischenelement herum mit dem Grundblech verbunden, wodurch für das Glas-Zwischenelement ein Hohlraum entsteht.
  • Bei den vorstehend erörterten Verfahren zum Umformen von Blechen wird entweder kein Warmumformen und somit eine hohe und partiell unterschiedliche Belastung des Tiefziehwerkzeugs vorgesehen oder eine Warmumformung, die jedoch aufgrund der Verwendung eines flächendeckenden Aufbringens eines Hartlots sich als mühsam erweist, wenn es in Pastenform aufgebracht wird, einer genauen Dosierung und Positionierung bedarf, wenn es aufgesprüht, aufgestreut oder in Form von Spänen aufgelegt wird oder in Form einer Lötfolie aufgebracht wird, wobei bei einer solchen auch ein vorheriger genauer Zuschnitt erforderlich ist. Das Vorsehen einer Tasche bzw. eines Hohlraums für ein Glas-Zwischenelement oder eine Glasmatte weist den Nachteil auf, dass einerseits ein solcher Hohlraum geschaffen werden muss, andererseits die Glasmatte, wenn sie nicht die Abmessungen des Verstärkungsblechs aufweist, das Eindringen von Feuchtigkeit an ihren Rändern zulässt und somit eine Korrosion der verwendeten Bleche.
  • Die DE 101 35 647 C1 offenbart, ein Basisblech im Flachzustand oder unvollständig umgeformten Verformungszustand mit einem Verstärkungsblech an einer späteren Verstärkungsstelle zu verbinden, das gepatchte Verbundblech zu erwärmen und im Warmzustand in eine gewünschte Form umzuformen und unter mechanischer Fixierung im umgeformten Zustand abzukühlen.
  • Die DE 101 08 171 A1 offenbart, einen Grundkörper aus einem ebenen Blechmaterial mit einer konstanten Blechdicke durch Tiefziehen in eine dreidimensionale Form zu bringen. Eine Verstärkung wird in einem getrennten Werkzeug geformt, bevor sie durch Verkleben mit dem Grundkörper verbunden wird.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein halbwarm- oder warmumgeformtes Strukturteil vorzusehen, das die vorstehend genannten Nachteile nicht aufweist und das als Formteil in Leichtbauweise mit für eine partielle höhere Beanspruchung vorgesehener Verstärkung herstellbar ist, wobei gegenüber dem vorstehenden Stand der Technik ein noch effektiverer Korrosionsschutz in Verbindung mit einem sicheren Verbinden von Grundplatine und Verstärkungsplatine(n) ermöglicht werden soll.
  • Die Aufgabe wird für ein Strukturteil nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch gelöst, dass eine Verbindungsschicht zwischen der geformten Grundplatine und der zumindest einen Verstärkungsplatine in Form eines Klebstoffs und/oder geschmolzenen und erstarrten Glaswerkstoffs, die die Grundplatine und die zumindest eine Verstärkungsplatine oder mehrere Verstärkungsplatinen miteinander verbindet, vorgesehen ist, herstellbar durch die folgenden Schritte: Aufbringen der Verstärkungsplatine auf der Grundplatine zur partiellen Verstärkung, Fixieren und/oder Ausrichten der Grundplatine und der zumindest einen Verstärkungsplatine aufeinander bzw. zueinander, Halbwarm- oder Warmumformen der Grundplatine und der zumindest einen Verstärkungsplatine zusammen, wobei die Grundplatine und die zumindest eine Verstärkungsplatine nach dem Umformen vereinzelt und wieder zusammengefügt werden, wobei vor, während oder nach dem Umformen die zumindest eine Verbindungsschicht auf die Grundplatine aufgetragen wird. Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
  • Dadurch wird ein halbwarm- oder warmumgeformtes Strukturteil, geschaffen, bei dem die Vorteile eines gemeinsamen Umformens zu verbindender Platinen und des Halbwarm- oder Warmumformens mit denen einer optimalen Abdichtung und eines optimalen Verbindens der geformten Platinen kombiniert sind. Aufgrund der Verwendung eines gemeinsamen Halbwarm- oder Warmumformens von Grundplatine und Verstärkungsplatine(n) kann eine sehr gute Fertigungsgenauigkeit und Vermeidung von Spalten zwischen den umgeformten Platinen erzielt werden in Kombination mit dem Vorteil eines beliebig hohen Umformgrades, bedingt durch die Verwendung eines Halbwarm- oder Warmumformens im Gegensatz beispielsweise zu einem Kaltumformen wie dem Tiefziehen. Hierdurch können insbesondere die verwendeten Pressen-Werkzeuge geschont werden, sogar bei Verwendung nahezu beliebiger Materialstärken von Platinen und deren Kombination miteinander. Beim Halbwarmumformen werden niedrigere Temperaturen verwendet als beim Warmumformen, wodurch i.a. keine Materialhärtung erfolgt. Es können beispielsweise jedoch Hochfestmaterialien verwendet werden, die bereits hochfeste Eigenschaften aufweisen. In diesem Falle braucht lediglich eine Temperaturerhöhung in Bereiche zu erfolgen, die das Umformen erleichtern, insbesondere auf Temperaturen unterhalb 850°C, bevorzugt zwischen 500 und 730°C, besonders bevorzugt zwischen 500 und 700°C, insbesondere um die 650°C.
  • Durch das Vereinzeln der geformten Platinen nach dem Halbwarm- oder Warmumformen ist es möglich, eine geeignete Verbindungsschicht zwischen den geformten Teilen einzufügen und somit eine optimale Verbindung und Abdichtung von geformter Grundplatine und geformter bzw. geformten Verstärkungsplatine(n) sicherzustellen. Da das Vereinzeln im Anschluss an den Umformvorgang erfolgen kann, erweist sich insbesondere auch der Auftrag eines Heißklebers als sehr vorteilhaft, beispielsweise während der Abkühlphase der geformten Platinen innerhalb des Umformwerkzeugs. Es liegen seitens der geformten Platinen dann die für das Heißkleben geeigneten Temperaturen vor. Ebenso ist aber auch das Vereinzeln der geformten Platinen nach deren Abkühlen und das nachfolgende Aufbringen der zumindest einen Verbindungsschicht möglich. In diesem Falle ist die Auswahl der Verbindungsschicht beliebig. Beispielsweise kann auch eine dichtende und feuchtigkeitsabweisende Schaumkleberschicht, Materialfolie, insbesondere Haftkleberfolie, Matte, insbesondere haftende Faserverbundmatte etc. verwendet werden.
  • Vorzugsweise wird die Verbindungsschicht aus einem Mehrkomponentenklebstoff gebildet, dessen Komponenten auf der Oberfläche der Grundplatine und der zumindest einen Verstärkungsplatine bzw. den Oberflächen der Verstärkungsplatinen aufgebracht werden. Hierdurch kommt vorteilhaft eine Verbindung der Oberflächen der Platinen erst nach deren festem Zusammenfügen zustande. Hierbei erweist sich zumeist die Anwesenheit von Wärme für das schnelle Aushärten als vorteilhaft, weswegen die Oberflächen der miteinander zu verbindenden Platinen bereits vor dem vollständigen Abkühlen derselben mit dem Mehrkomponentenklebstoff versehen und miteinander verbunden werden können.
  • Bei einer einfacheren, gut wieder trennbaren Formgebung der Platinen des zu erstellenden Formteils erweist sich das Vereinzeln der umgeformten Platinen als vorteilhaft. Bei komplexeren Formgebungen, insbesondere bei Vorsehen von Hinterschneidungen, die ein nachfolgendes Vereinzeln der geformten Platinen erschweren, erweist es sich hingegen als vorteilhaft, die geformten Platinen nicht wieder trennen zu müssen. Um dies zu ermöglichen, kann auf die zumindest eine Verstärkungsplatine eine Oberflächenbeschichtung zum Bilden einer bzw. als Verbindungsschicht aufgebracht werden. Die Oberflächenbeschichtung kann vor dem Halbwarm- oder Warmumformvorgang auf die zumindest eine Verstärkungsplatine aufgetragen werden, wobei die Oberflächenbeschichtung während des Umformens schmilzt und eine Verbindung zwischen der Grundplatine und der zumindest einen Verstärkungsplatine bildet. Hierdurch ist es möglich, dass bereits während des Umformens der Platinen diese miteinander verbunden werden. Durch das Beschichten insbesondere der Verstärkungsplatine(n) ist eine optimale und gleichmäßige Verbindung mit der Grundplatine bis an den Rand der Verstärkungsplatine heran und ggf. von einzelnen Verstärkungsplatinen aufeinander möglich. Hierdurch kann ein vollflächiges Verbinden der Platinen bis in den Randbereich der Verstärkungsplatine(n) sogar bei sehr komplexen Formgebungen erzielt werden. Ein zusätzliches Aufbringen einer Dichtmittelwulst im Randbereich der zumindest einen Verstärkungsplatine ist daher nicht mehr erforderlich, kann jedoch, falls dies gewünscht wird, dennoch vorgesehen werden.
  • Die Verbindungsschicht in Form einer Oberflächenbeschichtung der zumindest einen Verstärkungsplatine kann sich auch als Oberflächenbeschichtung, die nach dem Halbwarm- oder Warmumformen auf die vereinzelten geformten Platinen aufgebracht wird, als vorteilhaft erweisen. In diesem Falle kann als Beschichtungsmaterial ein beliebiges Haft- und/oder Dichtmittel, beispielsweise ein Klebstoff, wie ein Silicon, insbesondere Epoxidharzklebstoff, Polyurethanklebstoff, Schmelzklebstoff, PUR-Dispersionsklebstoff, etc., verwendet werden. Die Beschichtung kann beispielsweise durch Aufrollen, Tauchen, Drucken, Gummieren etc. erfolgen.
  • Die Verbindungsschicht kann die Oberfläche der Verstärkungsplatine(n) vollständig bedecken. Sie kann aber auch als Muster oder Maske auf der Oberfläche der zumindest einen Verstärkungsplatine und/oder der Grundplatine ausgebildet sein, insbesondere den Randbereich der Verstärkungsplatine im Wesentlichen lückenlos umgebend. Teilweise ist es nicht unbedingt erforderlich, die gesamte Oberfläche des/der Verstärkungsplatine(n) mit der jeweiligen Verbindungsschicht zu versehen, da eine Verbindung der geformten Platinen schon durch deren Formgebung unterstützt wird und ein Abdichten lediglich im Randbereich der Verstärkungsplatine(n) zum Korrosionsschutz zweckmäßig ist. Bei der Wahl des Musters oder der Maske wird dieses) vorteilhaft an die auf das fertige Formteil im Betrieb einwirkenden Kräfte abgestimmt, so dass ein ungewolltes Lösen der Platinen voneinander vermieden werden kann.
  • Vorzugsweise besteht die Verbindungsschicht aus einem als Beschichtung auf der Grundplatine und/oder der zumindest einen Verstärkungsplatine aufgetragenen Glaswerkstoff und/oder Klebstoff, der während des Umformvorgangs aufschmilzt und beim Abkühlen eine feste Verbindung zwischen Grundplatine und Verstärkungsplatine(n) bildet. Durch das Warmumformen schmilzt der insbesondere dünn aufgetragene Glaswerkstoff und bildet auf dem/den Verstärkungsblechen) einen klebenden Überzug. Ähnlich wie bei einer Emailleschicht kann beim Abkühlen eine feste Verbindung zwischen den aneinander liegenden Platinenoberflächen entstehen. Ein Korrosionsschutz wird dabei ebenso ermöglicht wie eine feste Verbindung der geformten Platinen. Im Gegensatz zu dem Vorsehen von Glas-Zwischenelementen in Hohlräumen zwischen einem Grundblech und einem Verstärkungsblech, wie in der DE 101 36 433 A1 offenbart, ist es möglich, eine sehr dünne verbindende Schicht vorzusehen, die sehr viel belastbarer ist als die dicke Glas-Zwischenschicht nach DE 101 36 433 A1 . Hohlräume zwischen Grundplatine und Verstärkungsplatine müssen ebenfalls nicht vorgesehen werden. Vielmehr kann vorteilhaft eine Beschichtung insbesondere der Verstärkungsplatine(n) mit dem Glaswerkstoff vorgesehen werden. Besonderes bevorzugt wird als ein solcher Glaswerkstoff Sinterglas verwendet. Dieses kann nicht nur problemlos aufgetragen werden, sondern erweist sich auch beim Warmumformen als von den Schmelztemperaturen her sehr geeignet für eine Verwendung zusammen mit Metallen.
  • Bei vorteilhaftem Vorsehen eines Halbwarmumformens von mit einer Verbindungsschicht versehener Grundplatine und zumindest einer Verstärkungsplatine zusammen kann als Verbindungsschicht insbesondere ein Klebstoff verwendet werden. Dieser kann während des Umformvorgangs aufschmelzen, beim Abkühlen erhärten und eine feste Verbindung zwischen Grundplatine und der zumindest einen Verstärkungsplatine bilden.
  • Bevorzugt wird eine Verstärkungsplatine auf der Grundplatine angeordnet und fixiert und/oder durch geeignete Mittel zu dieser ausgerichtet oder werden mehrere Verstärkungsplatinen neben- und/oder übereinander auf der Grundplatine angeordnet und fixiert und/oder durch geeignete Mittel zueinander und/oder zu der Grundplatine ausgerichtet. Besonders bevorzugt wird bei Vorsehen nur einer Verstärkungsplatine diese auf der Grundplatine angeordnet und fixiert und/oder durch geeignete Mittel zu dieser ausgerichtet oder bei Vorsehen mehrerer Verstärkungsplatinen werden diese einander in einem Teilbereich überlappend und/oder aneinander anstoßend und/oder mit Abstand zueinander auf der Grundplatine fixiert und/oder durch geeignete Mittel zueinander ausgerichtet. Durch das Vorsehen mehrerer Verstärkungsplatinen nebeneinander mit und ohne Abstand zueinander können Spannungen innerhalb eines geformten Werkstücks bzw. Blechstrukturteils vermieden bzw. zumindest reduziert, und Steifigkeitserhöhungen gezielt durchgeführt werden, insbesondere bei Vorsehen unterschiedlicher Materialstärken bei Grundplatine und Verstärkungsplatine(n). Durch Vorsehen mehrerer Verstärkungsplatinen übereinander können zusätzlich weitere Materialverstärkungen und somit stark unterschiedliche Steifigkeiten über die Oberfläche des Strukturteils hinweg erzielt werden. Durch das Überlappen mehrerer Verstärkungsplatinen in ihren jeweiligen Randbereichen können ebenfalls Steifigkeitsunterschiede erzeugt werden. Es kann jeweils jedoch auch nur eine Verstärkungsplatine vorgesehen werden, die ggf. zuvor aus mehreren Teilen insbesondere unterschiedlicher Materialstärke zusammengesetzt wurde. Anstelle des Vorsehens einer Fixierung bzw. Verbindung der Platinen untereinander vor dem Umformvorgang ist es ebenso möglich, die Platinen lediglich zueinander ausgerichtet aufeinander zu positionieren und ohne eine Verbindung miteinander umzuformen. Zur Lagefixierung bzw. zum Aufrechterhalten der gegenseitigen Positionierung können insbesondere Stehbolzen oder dergleichen Einrichtungen besonders bevorzugt in dem Umformwerkzeug bzw. der Umformpresse vorgesehen werden.
  • Insbesondere werden die Verstärkungsplatinen aneinander anstoßend vor dem Umformvorgang miteinander verbunden, insbesondere durch Anbringen einer Schweißnaht oder anderen Verbindungsnaht. Je nach Umformtemperatur und Umformmodus kann diese Stoßnaht beim Umformen egalisiert werden, so dass keine unebenen Übergangsstellen verbleiben.
  • Vorzugsweise werden die Platinen vor dem Halbwarm- oder Warmumformen und/oder nach dem Halbwarm- oder Warmumformen durch Zusatzverbindungen aneinander fixiert, insbesondere durch Schweißen, Nieten, Durchsetzfügen oder ein anderes Verbindungsverfahren. Hierdurch wird besonders vor dem Umformen die eindeutige Position der gezielt an bestimmten Stellen auf der Oberfläche der Grundplatine aufgebrachten Verstärkungsplatine(n) fixiert, so dass sich diese während des Umformens im Wesentlichen nicht ändert. Nach dem Umformen erweist sich eine Fixierung gerade bei sich ansonsten durch Abscheren ggf. leicht lösenden Verbindungen zwischen Grundplatine und Verstärkungsplatine(n) als vorteilhaft, da besonders eine zusätzliche punktförmige Verbindung einem ungewollten Abscheren entgegenwirken kann.
  • Im Unterschied zu den Lötverbindungen gemäß der DE 100 49 660 A1 erweist sich das Vorsehen eines Klebstoffs als vorteilhaft, da die Erwärmungstemperatur nicht in einem für das Lot verträglichen Bereich gehalten zu werden braucht, sondern in einen insbesondere für das Halbwarm-, aber auch für das Warmumformen geeigneten Bereich eingestellt werden kann. Außerdem wird die Problematik einer Korrosion durch Flussmittel, das für einen Lötvorgang üblicherweise verwendet wird, vermieden.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung werden im Folgenden zwei Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Diese zeigen in:
  • 1 bis 6 eine schematische Ansicht des Ablaufs eines Warmumformvorgangs unter Vereinzeln von drei auf einer Grundplatine aufgebrachten Verstärkungsplatinen zum Herstellen eines erfindungsgemäßen Strukturteils, und
  • 7 bis 10 eine schematische Ansicht des Ablaufs einer zweiten Ausführungsform eines Halbwarmumformvorgangs zum Herstellen eines erfindungsgemäßen Strukturteils unter Vorsehen einer Oberflächenbeschichtung auf Verstärkungsplatinen.
  • 1 zeigt einen ersten Schritt eines Warmumformvorgangs, bei dem zunächst eine ebene flache Grundplatine 1 mit drei ebenen und flachen Verstärkungsplatinen 2, 3, 4 von geringeren Abmessungen als die der Grundplatine versehen wird. Dies ist auch durch die Pfeile P angedeutet. Die Verstärkungsplatinen 2, 3, 4 werden auf der Oberfläche 10 der Grundplatine durch eine Anzahl von Verbindungsstellen, beispielsweise durch sechs Schweißpunkte 5 fixiert, wodurch eine Verbundplatine 6 entsteht. Alternativ kann eine Fixierung auch über Nieten, Durchsetzfügen oder ein beliebiges anderes Verbindungsverfahren erfolgen. Dadurch sind die Platinen gegen ein Verschieben beim nachfolgenden Umformen gesichert. Die Anzahl der Verbindungsstellen richtet sich nach der Blechdicke der Platinen ebenso wie nach dem Ausmaß der Umformung. Wiederum alternativ können die Platinen 1, 2, 3, 4 lediglich zueinander ausgerichtet ohne Fixierung durch Schweißpunkte oder dergleichen aufeinander positioniert werden. Die Verstärkungsplatinen sind nebeneinander und aneinander angrenzend auf der Grundplatine angeordnet. Ihre Position und Abmessungen richten sich nach der gewünschten lokalen zu erzielenden Steifigkeit. Sie Verstärkungsplatinen können daher auch jeweils z.B. unterschiedliche Materialstärken aufweisen und/oder unterschiedliche Materialstärken der Verstärkungsplatinen, ggf. auch durch Aufeinanderfügen mehrerer Verstärkungsplatinen, erzielt werden.
  • Nach dem Fixieren der Platinen aufeinander wird die entstandene Verbundplatine 6 in einem Ofen 7 erhitzt, wie dies in 2 skizziert ist. Hierbei wird die Verbundplatine auf eine für das Warmumformen geeignete Temperatur erhitzt, insbesondere auf eine Temperatur im Bereich von 950°C. Alternativ kann auch ein Halbwarmumformen erfolgen, z.B. mit Temperaturen im Bereich von unter 850°C, insbesondere 500 bis 700°C, beispielsweise um die 600 bis 650°C. Die erhitzte Verbundplatine wird anschließend in eine Umformpresse 8 weitergereicht, wie in 3 skizziert. In der Umformpresse erfolgt das gemeinsame Halbwarm- oder Warmumformen der aneinander fixierten Grundplatine und Verstärkungsplatinen. Im Anschluss an das Warmumformen wird die Verbundplatine durch eine entsprechende Temperaturführung vergütet.
  • Die aus der Umformpresse 8 entnehmbare umgeformte Verbundplatine in Form eines Formteils ist in 4 in perspektivischer Ansicht gezeigt. Die drei Verstärkungsplatinen liegen fixiert auf der nun zu einer Innenseite des Formteils ausgebildeten Oberfläche 10 der Grundplatine 1. Ihre Position zueinander hat sich während des Umformvorgangs nicht geändert.
  • Da bislang keine eine Korrosion verhindernde und dichtende Verbindungsschicht zwischen den Platinen vorgesehen wurde, werden die geformten Verstärkungsplatinen und die Grundplatine im nächsten Bearbeitungsschritt, der in 5 skizziert ist, wieder vereinzelt. Das Vereinzeln kann im Anschluss an das Halbwarm- oder Warmumformen noch innerhalb des Umformwerkzeugs erfolgen.
  • Nach dem Vereinzeln der geformten Platinen werden diese auf den zueinander gerichteten Oberflächen mit einer Verbindungsschicht 11 versehen, beispielsweise mit einer Kleberschicht und/oder einem Dichtmittel, das vorzugsweise auch ein Verbinden bzw. Haften der Oberflächen aneinander ermöglicht. Die drei Verstärkungsplatinen können entweder auf einer gemeinsamen Verbindungsschicht aufgebracht werden oder auf separaten Verbindungsschichten. Anschließend werden die geformten Verstärkungsplatinen 2, 3, 4 wieder auf die geformte Grundplatine 1 aufgefügt, wobei eine zumindest haftende Verbindung zwischen den Oberflächen der Platinen nun durch die Verbindungsschicht erzielt wird. Die Verbindungsschicht weist vorzugsweise eine solche Dicke auf, dass die Passgenauigkeit der gemeinsam verformten Platinen nicht gefährdet ist. Sie legt sich insbesondere so zwischen die Platinen, dass eine optimale im Wesentlichen spaltfreie Passgenauigkeit sichergestellt ist. Das Auffügen der geformten Verstärkungsplatinen 2, 3, 4 ist in 6 durch Pfeile 9 angedeutet. Die Verstärkungsplatinen können bereits untereinander verbunden werden, insbesondere vor dem Umformen, um ein einfaches Vereinzeln und Wiederauffügen zu ermöglichen.
  • Um die Verbindung zwischen der Grundplatine und den Verstärkungsplatinen noch zusätzlich zu verstärken, können wiederum Verbindungsstellen in Form von z.B. Schweißpunkten, Nieten, etc. vorgesehen werden. Je nach der Wahl der verwendeten Verbindungsschicht kann jedoch grundsätzlich dies zusätzliche Verbinden auch entfallen.
  • Die geformten Verstärkungsplatinen dienen z.B. als Innenverstärkung, die geformte Grundplatine als Außenverstärkung einer Fahrzeug-B-Säule.
  • 7 zeigt den ersten Bearbeitungsschritt eines alternativen Verfahrens zum Halbwarm- oder Warmumformen von Platinen. Hierbei werden die Verstärkungsplatinen 2, 3, 4 zunächst mit einer Oberflächenbeschichtung 20, 30, 40 versehen. Diese Oberflächenbeschichtung besteht aus einem unter Einfluss von Hitze schmelzenden und sich spätestens beim Abkühlen der geformten Platinen mit diesen haftend oder klebend verbindenden Material, insbesondere einem Klebstoff. Bei Verwendung eines Warmumformens kann vorteilhaft ein Glaswerkstoff, wie ein Sinterglas, verwendet werden. Alternativ zu dem Vorsehen der Oberflächenbeschichtung nur auf den Oberflächen der Verstärkungsplatinen kann auch die Oberfläche 10 der Grundplatine und/oder können sowohl die Oberfläche der Grundplatine als auch die der Verstärkungsplatinen mit einer Oberflächenbeschichtung versehen werden, die beim Erhitzen ebenfalls eine Verbindung mit den Verstärkungsplatinen ermöglicht, z.B. nach Art eines Mehrkomponentenklebers.
  • Mit ihren beschichteten Oberflächen 21, 31, 41 werden die Verstärkungsplatinen 2, 3, 4, anschließend auf die Grundplatine 1 aufgefügt und in dem in 7 dargestellten Fall an verschiedenen Stellen fixiert, beispielsweise durch Schweißpunkte 5.
  • Diese so entstandene Einheit einer Verbundplatine 60 wird nachfolgend in einen Ofen 7 eingebracht, wie 8 zu entnehmen ist. In diesem wird die Verbundplatine auf eine für das Halbwarmumformen (oder ggf. Warmumformen) geeignete Temperatur erhitzt und in die Umformpresse 8 weitergeleitet (9). Darin erfolgt die Halbwarmumformung oder ggf. Warmumformung mit entsprechenden Temperaturen. Während des Umformvorgangs schmilzt die Oberflächenbeschichtung der Platinen und verbindet sich mit der jeweiligen angrenzenden Platinenoberfläche. Es entsteht daher direkt während des Umformens eine Verbindungsschicht 12, die eine dichte und zugleich fest verbundene Einheit der geformten Platinen ermöglicht.
  • Während des Vergütens des Platinenmaterials wird die Verbindungsschicht 12 abgekühlt und härtet dabei aus. Eventuell bei der Formgebung verbleibende oder entstehende Spalte zwischen Grundplatine und Verstärkungsplatinen werden durch die Verbindungsschicht ausgefüllt, wodurch eine dichte Einheit zum Schutz vor Korrosion geschaffen werden kann. Zusätzlich zu den bereits bestehenden und während des Halbwarm- oder Warmumformens verbliebenen Verbindungsstellen in Form von z.B. Schweißpunkten, können noch weitere oder diese ggf. erneut zum zusätzlichen Verbinden der geformten Platinen aufeinander vorgesehen werden. Grundsätzlich kann jedoch bereits durch die Kombination aus den vor dem Umformen aufgebrachten fixierenden Verbindungsstellen und der Verbindungsschicht ein ausreichend fester Halt der geformten Platinen aufeinander sichergestellt werden.
  • Der Umformpresse 8, wie sie in 9 gezeigt ist, kann ein fertiges Formteil entnommen werden, das nach einem üblicherweise sich an das Umformen anschließenden Zuschneiden als Strukturteil im Fahrzeugbau etc. verwendet werden kann.
  • Neben den im Vorstehenden beschriebenen und in den Figuren dargestellten Ausführungsformen können noch zahlreiche weitere gebildet werden, bei denen zum Herstellen eines Strukturteiles jeweils eine Vereinzelung von halbwarm- oder warmumgeformten Platinen oder Blechen im Nachgang zum Umformen und vor dem Aufbringen einer Verbindungsschicht vorgesehen ist bzw. die Platinen oder Bleche, ohne ein Vereinzeln nach dem Halbwarm- oder Warmumformen, direkt währenddessen durch Schmelzen einer Beschichtung, die auf zumindest einer Platine eines aufeinanderliegenden Platinenpaares vorgesehen ist, miteinander verbunden werden.
  • 1
    Grundplatine
    2
    Verstärkungsplatine
    3
    Verstärkungsplatinen
    4
    Verstärkungsplatinen
    5
    Schweißpunkt
    6
    Verbundplatine
    7
    Ofen
    8
    Umformpresse
    9
    Pfeile
    10
    Oberfläche der Grundplatine
    11
    Verbindungsschicht
    12
    Verbindungsschicht
    20
    Oberflächenbeschichtung
    21
    beschichtete Oberfläche
    30
    Oberflächenbeschichtung
    31
    beschichtete Oberfläche
    40
    Oberflächenbeschichtung
    41
    beschichtete Oberfläche
    60
    Verbundplatine
    P
    Pfeile

Claims (11)

  1. Strukturteil, mit einer Grundplatine (1) und zumindest einer Verstärkungsplatine (2,3,4), wobei eine Verbindungsschicht (12) zwischen der geformten Grundplatine (1) und der zumindest einen Verstärkungsplatine (2,3,4) in Form eines Klebstoffs und/oder geschmolzenen und erstarrten Glaswerkstoffs, die die Grundplatine (1) und die zumindest eine Verstärkungsplatine (2,3,4) oder mehrere Verstärkungsplatinen (2,3,4) miteinander verbindet, vorgesehen ist, herstellbar durch die folgenden Schritte: Aufbringen der Verstärkungsplatine (2,3,4) auf der Grundplatine (1) zur partiellen Verstärkung, Fixieren und/oder Ausrichten der Grundplatine (1) und der zumindest einen Verstärkungsplatine aufeinander bzw. zueinander, Halbwarm- oder Warmumformen der Grundplatine (1) und der zumindest einen Verstärkungsplatine zusammen, wobei die Grundplatine (1) und die zumindest eine Verstärkungsplatine (2,3,4) nach dem Umformen vereinzelt und wieder zusammengefügt werden, wobei vor, während oder nach dem Umformen die zumindest eine Verbindungsschicht (11) auf die Grundplatine (2,3,4) aufgetragen wird.
  2. Strukturteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsplatinen oder die zumindest eine Verstärkungsplatine (2,3,4) und die Grundplatine (1) unterschiedliche Materialstärken aufweisen.
  3. Strukturteil nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsplatinen (2,3,4) miteinander verbunden sind.
  4. Strukturteil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass, der Klebstoff ein Heißklebstoff ist.
  5. Strukturen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet dass, der Glaswerkstoff Sinterglas und/oder der Klebstoff für hohe oder sehr hohe Temperatur geeignet ist.
  6. Strukturteil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass, die Verbindungsschicht den Randbereich der zumindest einen Verstärkungsplatine (2,3,4) umgibt.
  7. Strukturteil nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet dass, mehrere Verstärkungsplatinen (2,3,4) neben- und/oder übereinander auf der Grundplatine (1) angeordnet sind.
  8. Strukturteil nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet dass mehrere Verstärkungsplatinen (2,3,4) einander in einem Teilbereich überlappend und/oder aneinander anstoßend auf der Grundplatine (1) angeordnet sind.
  9. Strukturteil nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet dass, mehrere Verstärkungsplatinen (2,3,4) mit Abstand zueinander auf der Grundplatine (1) zueinander ausgerichtet sind.
  10. Strukturteil nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet dass, die Verbindungsschicht aus einem dichtenden und feuchtigkeitsabweisenden Schaumkleber, einer Materialfolie, insbesondere Haftkleberfolie, einer Matte, insbesondere haftenden Faserverbundmatte, Silicon, einem Epoxidharzklebstoff, einem Polyurethanklebstoff, einem Schmelzklebstoff, einem PUR-Dispersionsklebstoff oder Sinterglas besteht.
  11. Strukturteil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die geformten Verstärkungsplatinen (2,3,4) als Innenverstärkung und die geformte Grundplatine (1) als Außenverstärkung einer Fahrzeug-B-Säule dienen.
DE20321508U 2003-08-25 2003-08-25 Strukturteil Expired - Lifetime DE20321508U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20321508U DE20321508U1 (de) 2003-08-25 2003-08-25 Strukturteil

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10339350A DE10339350B4 (de) 2003-08-25 2003-08-25 Verfahren zum Halbwarm-oder Warmumformen von Blechen
DE20321508U DE20321508U1 (de) 2003-08-25 2003-08-25 Strukturteil

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE20321508U1 true DE20321508U1 (de) 2007-09-20

Family

ID=38537128

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE20321508U Expired - Lifetime DE20321508U1 (de) 2003-08-25 2003-08-25 Strukturteil

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE20321508U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111907137A (zh) * 2019-05-08 2020-11-10 丰田自动车株式会社 金属板构件的制造方法及汽车车身的制造方法

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111907137A (zh) * 2019-05-08 2020-11-10 丰田自动车株式会社 金属板构件的制造方法及汽车车身的制造方法
EP3736060A1 (de) * 2019-05-08 2020-11-11 Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha Verfahren zur herstellung eines metallplattenelements und verfahren zur herstellung eines fahrzeugkörpers

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102015115439B3 (de) B-Säule für eine Kraftfahrzeugkarosserie und Verfahren zum Herstellen einer B-Säule
EP3040182B1 (de) Verfahren zur herstellung eines strukturbauteils, halbzeug, verfahren zur herstellung eines halbzeugs, strukturbauteil, sowie luft- oder raumfahrzeug
DE10339350B4 (de) Verfahren zum Halbwarm-oder Warmumformen von Blechen
EP2496371B1 (de) Verfahren zum herstellen von bauteilen mit bereichen unterschiedlicher duktilität
DE102013108265B4 (de) Baugruppe von gehärteten Bauteilen und Verfahren zur Herstellung
EP1908669B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Kraftfahrzeugbauteils
DE102011109708A1 (de) Fügen von blechartigen Bauelementen mit Zwischenschicht aus thermoplastischem Kunststoff
DE102013013497A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Bauteils aus Organoblechen
EP3600756A1 (de) Verfahren zur herstellung eines werkstückverbundes und werkstückverbund
WO1999042350A1 (de) Verbundteil und verfahren zu dessen herstellung
EP3771878B1 (de) Verfahren zur herstellung eines plattenwärmetauschers
DE102006049014B4 (de) Verbundblech mit hohem Energieabsorptionsvermögen, Verfahren zu dessen Herstellung und Bauteil
WO2005075279A1 (de) Bautell mit einem verbindungsbereich, sowie verfahren und werkzeug zu seiner herstellung
DE102005038493B4 (de) Verfahren zur Herstellung einer Fügeverbindung zwischen zwei Blechen
DE20321508U1 (de) Strukturteil
WO2009112407A1 (de) Verfahren zur herstellung eines hohlprofils, hohlprofil sowie fahrzeugkarosserie
DE10009105C1 (de) Flächenelement und Verfahren zum Herstellen eines Flächenelements
DE10136433A1 (de) Blechumformteil mit lokaler Verstärkung in Sandwichbauweise
DE19753110B4 (de) Verfahren zur Herstellung einer Mehrfachblechstruktur
DE102023203119A1 (de) Verfahren zum Herstellen eines von einem Fluid durchströmbaren Bauteils für einen Wärmeübertrager
EP1296867B1 (de) Flächenelement und verfahren zum herstellen eines flächenelements
DE102015122395A1 (de) Verfahren zur Herstellung von kalt- und/oder warmumgeformten Bauteilen im Wesentlichen aus Metall und/oder Metallblech sowie kalt- und/oder warmumgeformtes Bauteil im Wesentlichen aus Metall und/oder Metallblech
WO2018177621A1 (de) Verfahren zum herstellen eines wenigstens zwei bauteile umfassenden bauteilverbunds sowie bauteilverbund
EP1390253A1 (de) Verfahren zur herstellung eines strukturbauteils
DE102005027703B3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines hohlen Bauteils aus einer durch mindestens zwei Blechzuschnitte gebildeten Doppelplatine

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20071025

R150 Term of protection extended to 6 years

Effective date: 20080318

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: METALSA AUTOMOTIVE GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNER: AUTOMOTIVE GROUP ISE INNOMOTIVE SYSTEMS EUROPE GMBH, 51702 BERGNEUSTADT, DE

Effective date: 20081023

R151 Term of protection extended to 8 years

Effective date: 20090812

R152 Term of protection extended to 10 years
R152 Term of protection extended to 10 years

Effective date: 20111130

R082 Change of representative

Representative=s name: KALKOFF & PARTNER PATENTANWAELTE, DE

R071 Expiry of right
R071 Expiry of right
R081 Change of applicant/patentee

Owner name: METALSA AUTOMOTIVE GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNER: ISE AUTOMOTIVE GMBH, 51702 BERGNEUSTADT, DE

Effective date: 20130823

R082 Change of representative

Representative=s name: KALKOFF & PARTNER PATENTANWAELTE, DE

Effective date: 20130823