DE2031997A1 - Elektronisches Musikinstrument - Google Patents
Elektronisches MusikinstrumentInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10H—ELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
- G10H1/00—Details of electrophonic musical instruments
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Description
r.?.-n¥it
Dr. U^iu^i Späth _ _ „
8200 Rosonheim/Olk. ^
Mox-Josefs-Ha* # 28. Juni 1970
Tirma Nippon Gakki Seizo Kabushiki Kaisha / Japan
Elektronisches Musikinstrument
Kurzbe.scJbre_ibung
Die Erfindung beinhaltet ein elektronisches Musikinstrument, bei dem
ein magnetisch leitendes Glied an jeder Taste im Abstand gegenüber einem
festen allgemein magnetisieren Glied angeordnet ist, wobei die verschiebbaren
magnetisch leitenden Glieder ihre Stellungen gegenüber dem festen allgemein magnetisieren Glied entsprechend dem Ausmaß des
Niederdrückens der Tasten verschieben. Hierbei wird der Vorteil erzielt,
daß die Stärkeänderung des magnetischen Flusses, der zwischen den beweglichen und festen Gliedern erzeugt wird, im Vergleich mit
einer solchen Anordnung wesentlich reduziert wird, bei der ein magnetisiertes Glied an jeder Taste befestigt ist, und daß ferner die Herstellung
des Instrumentes bei wesentlich geringeren Kosten sowie wesentlich leichter möglich ist.
Die Erfindung beinhaltet ein elektronisches Musikinstrument, insbesoada«
re ein gegenüber dem Stand der Technik verbessertes Musikinstrument,
welches ermöglicht, die monsignale, insbesondere die Tonsignal-Aufbaw-Charakteristik
sowie das Tonvolumen (Intensität) durch das Ausmaß d@s
Äiederdrückens der Tasten zu steuern.
B·! einem bekannten elektronischen Musikinstrument nach dem Stand der
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Technik« beispielsweise einer elektronischen Orgel, die ein Tastenfeld
verwendet, wurde die Tastensteuerung von Tonsignalen lediglich durch ■
einen Tastenschalter oder mehrere solcher Schalter bewirkt, so daß die
Tonumhüllende nicht zufriedenstellend steuerbar war. Im Gegensatz hierzu ändern sich beispielsweise bei einem Klavier, das ein Schlagmusikinstrument ist, sowohl das Profil als auch die Breite der Tonumhüllenden
sehr stark in Abhängigkeit von dem Ausmaß des auf die Tasten ausgeübten Druckes, d.h. in Abhängigkeit davon, ob die Tasten stark und
schnell oder weich niedergedrückt werden. Solche Unterschiede bewirken eine Änderung des Tones der gespielten Musik. .
Zweck der Erfindung ist demgemäß die Beseitigung des vorangehend erwähnten
Kachteils elektronischer Musikinstrumente nach dem Stand der Technik und Schaffung eines verbesserten elektronischen Musikinstrumentes,
welches eine auf Berührung ansprechende Steuerung bildet, so daß die Tonumhüllende in Abhängigkeit von der auf die Tasten ausgeübten
Kraft dergestalt veränderbar ist, daß sich eine größere erzeugte Energie aus größerer Schnelligkeit und größerer Tiefe ergibt, mit bzw.
bis zu welcher die Tasten niedergedrückt werden. Zu dieser Zeit nähern
sich die verschiebbaren magnetisch leitenden Glieder„ welche sich normalerweise
in einem Abstand von dem festen allgemein magnetisieren Glied befinden, fortschreitend dem letzteren allgemeinen Glied9 wobei
λ auf diese Weise eine Fehlberührung seitens des Spielers verhindert wirö«,
Ein anderer Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines gegenüber des
Stand der Technik verbesserten elektronischen Musikinstrumentes0 welches eine auf Berührung ansprechende Steuerung ermöglicht„ so daß es Töne
erzeugen kann, .deren Tonumhüllende mit dem Maß der auf die Tasten
ausgeübten Kraft derart variabel ist, daß laute Trillertöne als Folge
einer großen Geschwindigkeit erzeugt 'werden, mit welcher die Tasten
niedergedrückt werden, und leiser© Töne aus einem Niederdrücken, der
Tasten mit geringer Tiefe ©Eitstehen„ so daß das Instrument für'lautes
Trillerspiel geeignet ist, in'desi die verschiebbaren magnetisch leiteadssi
Glieder, welche sich normalerweise dicht an desa festea allgesstaen mag=
netisierten Glied befinden,, derart angeordnet S3@rdea„ daß si© se einer
Wegbewegung von den normalen Stellungen.veranlaßt werden, wenn die Tasten
angeschlagen werden.
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Ein anderer Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines gegenüber dem
Stand der Technik verbesserten elektronischen Musikinstrumentes, welches eine auf Berührung ansprechende Steuerung ermöglicht, so daß es
die Fehler in den Stellungen zu absorbieren vermag, in welchen die magnetisch
leitenden Glieder gegenüber dem festen allgemeinen magnetisierten Glied vorgesehen sind,.und zwar durch solche Anordnung, daß der
Endflächenbereich irgendeiner dieser beiden Arten von Gliedern breiter als derjenige des anderen Gliedes ist, um sicherzustellen, daß die Dichte des dazwischen erzeugten magnetischen Flusses sich nicht ändert,
selbst wenn dort einige Einstellfehler dieser Glieder bei der Herstellung
des Instrumentes vorliegen.
Weiterer Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines gegenüber dem
Stand der Technik verbesserten elektronischen Musikinstrumentes, welches eineyBerührung ansprechende Steuerung in solcher Weise ermöglicht, daß
alle der verschiebbaren, magnetisch leitenden Glieder unter Einschluß
der weißen und schwarzen Tasten so angeordnet werden, daß sie in einer
Beine an den Tastenschenkeln ausgerichtet sind, die an den am weitesten
zurückversetzten Stellungen - allgemein für beide dieser zwei Tastenarten
- von ihren Lagerstützpunkten angeordnet sind, wobei die auslenkbaren,
magnetisch leitenden Glieder die größten Hublängen erzeugen
können, um die Erzeugung von magnetischem Fluß mit sich ändernden Flußdichten
zwischen den auslenkbaren magnetischen Gliedern sowie dem
festen allgemeinen magnetisierten Glied wesentlich■zu erleichtern. Hierbei
wird das Trillerspielen leicht gemacht, und das Problem der abmessungsmäßigen Präzision der Bauelemente sowohl bei ihrer Auslegung als
auch bei ihrer Herstellung wird wesentlich gemildert.
Weiterer Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines gegenüber dem
Stand der Technik verbesserten elektronischen Musikinstrumentes, welches eine auf Berühre ag ansprechende Steuerung ermöglicht, so daß durch
Anbringung eines elastischen Gliedes zwischen den verschieljbaren, magnetisch
leitenden Gliedern sowie dem festen allgemeinen magnetisierten
Glied keine mechanische Kontaktstörung zwischen dem beweglichen Glied
sowie dem festen Glied erzeugt wird, wenn die Tasten stark angeschlagen
werden. Die relativ dichten Stellungen dieser beiden Glieder können durch das Ausmaß des Tastenniederdruckes gesteuert werden, so daß die
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Bereiche des weichen Tones begrenzt werden.
Weiterer Zweck der Erfindung iet die Schaffung eines gegenüber dem
Stand der Technik verbesserten elektronischen Musikinstrumentes, bei
welchem statt eines elastischen Gliedes zwischen den verschiebbaren, magnetisch leitenden Gliedern sowie dem festen magnetisierten Glied
irgendeines dieser Glieder aus einem magnetisierten Gummi oder gleichartigen
elastischen Stoffen hergestellt wird, um eine ähnliche Wirkung herbeizuführen, jedoch die Herstellungskosten niedrig zu halten.
Il Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel eines Tastenfeldmechanismus in einem erfindungsgemäßen elektronischen Musikinstrument in
schematischer Seitenansicht,
Fig. 2 ein Ausführungebeispiel einer in Verbindung mit dem
Tastenfeldmechanismus nach Fig. 1 verwendeten Tastensteuerschaltung in Schaltbilddarstellung,
Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer in Verbindung mit
einem erfindungsgemäßen elektronischen Musikinstrument zu verwenfc
denden Tastenfeldsteuerschaltung in Schaltbilddarstellung,
Fig. k die Verteilung des magnetischen Flusses einer in dem Taster
feldmechanismus nach Fig. 1 veranschaulichten Spule,
Fig, 5a, 5b, 6a, 6b, 7a, 7b abgewandelte Ausführungsbeispiele we»
sentlicher Teile eines in einem erfindungsgeraäßen elektronischen
Musikinstrument zu verwendenden Tastenfeldmechanismus, jeweils in
Bchematischer Darstellung,
-Fig. 8 ein weiteres Ausführungsbeispiel öiaeß. Taateafeldaeeh&nia«
mus in einem erfindungsgemäßen elektronischen Musikinstrumentes. in schematischer Seitenansicht, _.-■■·,
108845/0993 . .." -.^" original
2G31S97
Pig. 9 ein Ausführungsbeispiel einer Lautetärke-Steuerschaltung für
den abgegebenen Ton, welche beispielsweise zur Anwendung in Verbindung
mit dem Tastenfeldmechanismus nach Fig. 8 verwendbar ist, in Schaltbilddarstellung,
Fig. 10 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Lautstärke-Steuerschaltung
für den abgegebenen Ton in einem erfindungsgemäßen elektronischen Musikinstrument, in Schaltbilddarstellung,
Fig. 11 die Verteilung des magnetischen Flusses als Funktion des
Tastenhubes bei dem Tastenfeldmechanismus nach Fig. 8y
Fig. 12a, 12b; 13a, 13b; 1*fa, 1^b abgewandelte Ausführungsbeispiele
der wesentlichen Teile eines in Verbindung mit einem erfindungsgemäßen
elektronischen Musikinstrument au verwendenden Tastenmechaniß-, mus, jeweils in schematischer Darstellung,
Fig. 15 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Tastenfeldmechanismue
für ein erfindungsgemäßes elektronisches Musikinstrument in schema^"*
scher Seitenansicht,
Fig. 16 - 19 die abmessungsmäßigen Beziehungen zwischen dem versghieli·*
baren, magnetisch leitenden Glied sowie dem festen allgemeinen maga@$ieierten
Glied gemäß Ausbildungsformen des Tastenfeldmechanismus na@h
Fig« 15» in schematischer Seitenansicht,
Tig. 20a, 20b die magnetische Flußverteilung, einer Lautstärkesteu@y«°
Bpule als Funktion des sich ändernden Tastenhubes gemäß dem Ausfütepagsbeispiel
nach Fig. 15,
Tig· 21a ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Taetenfeldraeehanisiws
In einem erfindungsgemäßen elektronischen Musikinstrument in eohemati-•eher
Seitenansicht,
Fig. 21b die Taste des Tastenfeldmechanismus &£ch Fig. 21a in Ansieht
von vorn,
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Fig, 22a, 22b; 23a, 23b; 24a, 24b abgewandelte Ausführungsbeispiele
der wesentlichen Teile des Tastenfeldmeehaniemus nach Fig. 21a in
einem erfindungsgemäßen.elektronischen Musikinstrument, jeweils in
schematischer Darstellung,
Fig. 25 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines TastenfeldmeeiiaiiiJS»
muB in einem erfindungsgemäßen elektronischen Musikinstrument in
schematischer Seitenansicht,
Fig. 26 die magnetische Flußverteilung einer in dem Tastenme$basismU6
nach Fig. 25 enthaltenen Spule,
Fig, 27; 28a, 28b; 29a, 29b abgewandelte Ausführungsbeisa&eje der
wesentlichen Teile eines Tastenfeldmechanismus gemäß Fig, £5 i»
einem erfindungsgemäßen elektronischen Musikinstrument, jeweils in
schematischer Darstellung,
Fig. 30 ein weiteres Ausführungsbeispisl eines Tastenfeldmeghanisiiius
in einem erfindungsgemäßen elektronischen Musikinstrument in schematischer Seitenansicht,
Fig. 31 die magnetische Flußverteilung einer in dem
nismus nach Fig. 30 enthaltenen Spule,
Fig. 32; 33a, 33b; 34a, 34b abgewandelte AusfÜBrungsbeiepiele d©r
wesentlichen Teile des Tastenfeldmechanismus nach Fig. JO to
erfindungsgemäßen elektronischen Musikinstrument, jeweils i» a
matischer Darstellung»
Der Tastenfeldmechanismus nach Fig» 1 umfaßt eine Taste 12, die an
Ende durch einen Lagerstützpunkt 11a mit einer Lagerstange 11 bar aufgelagert ist» Eine Feder 13 "ist an dem rüekwärt4g©n Ende der
Taste 12 so vorgesehen, daß die Taste 12 normalerweise in" einer
spielsweise horizontalen Stellung gehalten wird. Ein Schenkel <§k
läuft von der unteren Fläch© des· Taste 12 nabe dem Tordex-sten Emde
an der dem Lagerstütapunkt 11a ©ntgegeagesetstan Stelle nach
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Ein magnetisch leitendes Glied 15, beispielsweise ein Weicheisenstück,
ist an der untersten Endfläche des Schenkels 14 angebracht».Bin
Bügel 1.6 ist unterhalb der Taste 12 in einem bestimmten Abstand hiervon angeordnet. Die Lagerstange 11, welche den Lagerstützpunkt 11a dureh
ihre obere Endkante für die Taste 12 bildet, ist an dem anderen Ende
mit dem Bügel 16 gekoppelt, eine Spule 1? ist an der oberen Flache
des Bügels 1,6 an einer Stelle dicht bei der Stelle des Schenkels 14
angeordnet. Diese Spule 17 enthält einen Magnetkern oder einen durch
einen anderen Magneten magnetisieren Kern 7. Diese Anordnung der Spule
17 sowie des Kernes 7 ist so ausgelegt, daß die relativen Stellungen
der einander gegenüberliegenden Endflächen des magnetisch leitenden
Gliedes 15 sowie des Kernes 7 fortschreitend dichter zueinander gelangen,
wenn die Taste 12 niedergedrückt und der Schenkel ^k demgemäß in
seiner Einstellung abgesenkt werden» Ein Betätigungsglied 18 eines Tastenschalters
55 ist unterhalb der Taste 12 vorgesehen und verläuft
durch den Bügel 16 nach unten. Dieses Betätigungselement ist in seiner
Stellung verschiebbar, wenn die Taste niedergedrückt wird.
Die Spule 17 stellt eine Tastensteuerschaltung dar. Gemäß Fig. 2 ist
ein Ende der Spule 17 geerdet, das andere ist über einen Gleichrichter
19s beispielsweise eine Diode, mit einer Tastenschaltung 20 verbunden*
Der Eingangsanschluß dieser Tastenschaltung 20 ist über einen Kondensator
21 und auch über einen Widerstand 22 sowie einen normalerweise geschlossenen Streifen 23 des Tastenschalters 55 mit Masse verbunden.
Bei der Tastensteuerschaltung nach Fig. 3 ist ein Ende der Spule 17
gemaest, das andere Ende ist mit der Basis eines npn-Transistors 25
über einen Kondensator Zk verbunden. Die Basis ist über einen Widerstand
26 mit Erde verbunden sowie ferner über einen Wideretand 27
mit einer GleichspannungBqueHe 41. Der Emitter des Transistors 25 iet
über einen Widerstand 28 gemasst, wogegen der Kollektor mit der dleichspannungsquelle
41 über einen Widerstand 29 Verbunden ist; ferner iet
der Kollektr mit der Basis eines npn-Transistors 30 verbunden. Der Kollektor
dieses Transistors 30 liegt unmittelbar an der Gleichepannunge*-
quelle Vl, wogegen der Emitter über einen Widerstand 3I auf Masse liegt
und ferner mit einer Tastenelektrode eines Feldeffekt-Transistor (FET)
33 über einen Gleichrichter 32, beispiöieweise eine Diode, verbunden iet
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Die Tastelektrode dieses FET 33 liegt über einen Kondensator 34 sowie
ferner über einen Widerstand 35 nebst einem normalerweise geschlossenen
Kontaktstreifen 23 des Tastenschalters 55 auf Masse. Die Quellenelektrode
des FET 33 ist über einen Widerstand 38 mit Masse verbunden und
liegt ferner an einer Tongeneratorschaltung 37 über einen Kondensator 36, wogegen die Ablaufelektrode über einen Widerstand 39 auf Masse
liegt und ferner mit einer Zweitstufeneinrichtung, beispielsweise einen Verstärker, über einen Kondensator 40 verbunden ist.
Bei einem elektronischen Musikinstrument mit der vorangehenden Anordnung
versteht es sich, daß in normalerweise nicht betätigten Zustand der Taste 12 keine Änderung in dem Magnetfluß der Spule 17 hervorgerufen
wird. Auch der normalerweise geschlossene Kontakt 23 bleibt geschlossen.
Bei einem solchen Zustand des Instrumentes kann die Taste niedergedrückt werden. Hierauf wird das auslenkbare, magnetisch leitende
Glied 15 in seine Stellung so abgesenkt, daß es sich fortschreitend
der Spule 17 bei einer Geschwindigkeit nähert, mit welcher die Taste
niedergedrückt wird, und daß es der Spule 17 in bestimmten relativen Stellungen zugewendet ist . Während des Verlaufes der Annäherung dieses
verschiebbaren, magnetisch leitenden Gliedes 15 gegen die Spule bei
einer bestimmten Geschwindigkeit entstehen progressive Änderungen des Magnetflusses sowohl in dem magnetisierten Kern 7 als auch in der Spule
17, was darin eine EMK erzeugt. In der Steuerschaltung nach Fig. 2 wird diese EMK durch den Gleichrichter 19 gleichgerichtet, durch den
Kondensator 21 geglättet sowie zu der Tastenschaltung 20 geführt, in welcher das von einer (nicht veranschaulichten) Tongeneratorschaltung
kommende Tonsignal gesteuert wird. Wenn insbesondere die Taste 12 gedruckt
oder stark angeschlagen wird, so nähert sich das Verschiebbare magnetisch leitende Glied 15 der Spule 17 mit großer Geschwindigkeit
und gelangt in eine Stellung, in welcher es der letzteren gegenübersteht.
Demgemäß wird eine hohe EMK in der Spule I7 erzeugt. Folglieh
wird das von der Tongeneratorschaltung gelieferte Toneignal ale intensive
Kraft zu der nächsten Stufe der Einrichtung geliefert. Wenn im Gegensatz hierzu die Taste leicht gedrückt wird, nähert eich das verschiebbare
magnetisch leitende Glied 15 der Spule I7 mit geringer Geschwindigkeit
und bewegt sich lediglich über eine wesentlich begrenzte
Entfernung gegen die Spule I7. Demgemäß ist die erzeugte EMK in ihrem
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.,-..■■. . ■ - 9 - ■■.■■. ■ ■ ■
Wert gering. Aus diesem Grund wird das von der Tongeneratorschaltung
kommende Tonsignal mit kleiner Amplitude zu der folgenden Stufe geliefert.
Die in der Spule 17 erzeugte EMK wird bei der Anordnung nach Fig. 3
durch den Transistor 25 verstärkt; diese verstärkte EMK wird an der
Emitterfolgestufe des Transistors 30 abgenommen, um der Tastelektrode
des FET 33 zugeführt zu werden.Der FET 33 dient zur Steuerung der Weiterleitung des Tonsignals, das von der Tongeneratorschaltung37 geliefert
wurde. Wenn insbesondere eine hohe EMK in der Spule 17 erzeugt wurde,
erfolgt die Anlage eines sehr hohen Potentials an die Tastelektrode des
FET 33» so daß ein s"tarkes Tonsignal an dem Ausgang desselben erscheint.
Wenn dagegen dort eine geringe EMK in der Spule 17 erzeugt wird, erfolgt
die Übertragung eines verhältnismäßig geringen Potentials auf die Tastelektrode, wobei demgemäß ein geringes Ausgangstonsignal abgenommen
wird. Wenn die Taste 12 angeschlagen oder stark niedergedrückt wird
(im Sinne einer verhältnismäßig hohen Geschwindigkeit) so wird ein starkes
Tonsignal erhalten, wogegen dann, wenn die Taste 12 weich niedergedrückt
wird (im Sinne einer verhältnismäßig geringen Geschwindigkeit), ein geringes Ausgangstonsignal erhalten wird. Somit treten Änderungen
in dem Volumen des Ausgangstones in Abhängigkeit von der Größe der Kraft und Geschwindigkeit auf, mit der die Taste 12 niedergedrückt
wird. Auf diese Weise ist es möglich, einen variierenden Wiedergabeeffekt zu erzielen, wie von einem Klavier, d.h. eine sogenannte
berührungsempfindliche Steuerung.
Aus Fig. k ergibt sich, wie sich der durch die Spule 17 verlaufende
Hagnetfluß ändert. Die vertikale Achse stellt den Magnetfluß dar, die
horizontale Achse den Tastenhub. Wie sich aus dem Schaubild ergibt, ist der Magnetfluß verhältnismäßig geringen Änderungen während des anfänglichen
Wegabscimittes des verschiebbaren magnetisch leitenden Gliedes 15
von seiner normalen Grundstellung in eine Stellung unterworfen, bei welcher
das Glied der Spule 17 zugewendet ist, wenn die dieses Glied 15 tragende Taste 12 nach unten gedrückt wird. Jedoch zeigt der Magnetfluß
durch die Spule 17 verhältnismäßig intensive Änderungen gegen das Ende
des Weges des Gliedes 15 hin* Da dort eine EMK in der Spule 17 entsprechend dem Maß er Intensitätsänderungen des magnetischen Flusses erzeugt
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wird, versteht es sich, daß beim Niederdrücken der .Taste 12 mit _gleich-
geringe EMK's an verhältnismäßig
förmiger Geschwindigkeit verha'ltnismaßig/Tlachen Stellen der niderge- . .,
drückten Taste erzeugt werden, was einen geringen abgenommenen Aus- gangston
ergibt. Im Gegensatz hierzu werden verhältnismäßig starke EMK's an verhältnismäßig tiefen Stellen der niedergedrückten Taste erzeugt,
was eine verhältnismäßig gesteigerte Intensität des abgegebenen
Tones bewirkt. Diese Charakteristik ist für die folgenden Merkmale
vorteilhaft.
Vor allem ist die vorangehend erläuterte Tendenz sehr günstig und
|l zweckmäßig zum Trillerspielen. Insbesondere beinhaltet das Trillerepielen
die Wiederholung eines geringen Niederdrückens der Tasten in sehr kleinen Zeitintervallen zwischen zwei Niederdrückvorgängen. Da dieses
Trillerspiel selbst eine'sehr auffallende und hervorstechende Art der
Wiedergabe ist, erweist es sich als besser, verhältnismäßig leise Trillertöne zu erzeugen, um einen Intensitätsausgleich der Töne gegenüber
anderen Tönen zu erhalten, die durch das Niederdrücken anderer Tasten während der gespielten Musik verursacht werden. Selbst wenn ein
Fehlanschlag auftritt (wenn beispielsweise ein Finger des Spielers" irrtümlicherweise eine benachbarte Taste berührt), wird kein hörbarer Ton
erzeugt, wenn die falsche Taste sehr leicht berührt wird, so daß ein solcher Fehlanschlag unhörbar lleibt. Auf diese Weise wird die Wiedergabe
des Instrumentes zweckmäßig und leicht. Wenn ferner die Taste in
P ihre Normalstellung zurückkehrt, kann diese springen. Ein solches Springen findet jedoch lediglich in der Nachbarschaft der normalen
Grundstellung der Taste statt, so daß kaum irgendein Ton durch eine
springende Taste entsteht.
Da die Taste 12 mit einem verschiebbaren magnetisch leitenden Glieji 15
versehen ist, wird das Gewicht der Taste insgesamt bis zu einem entsprechenden Maß gesteigert, so daß die Berührung in verbesserter Weise
gefühlt werden kann. In der.Nachbarschaft der untersten Stellung der gedrüekten
Taste wird andererseits das Gewicht der Taste in gewissem Ausmaß wegen der durch den Magnetkera 7 ausgeübten Anziehungskraft gemildert,
so daß die Berührung in einer solchen Tastenstellung derjenigen der Tasten eines Klaviers nahekommt<, Die, Art, in welcher die Spule 17
rund um den Magnetkern 7 gewickelt ist, sowie di© Art,,"in welcher das
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verschiebbare magnetisch leitende Glied 15 zur Annäherung oder Entfernung
von dieser Spule 17 gebracht wird, können gemäß Fig* 5a, 6a, 7a je
nach den Erfordernissen verändert werden. Auch kann anstelle eines als
Magnetkern 7 dienenden Magneten ein Stück aus nichtmagnetischen Material verwendet werden.In einem solchen Fall kann dieser nichtmagnetisierte
Kern 7a an einem Stück eines Magneten M befestigt sein, welcher vorangehend
in einer bestimmten Polung magnetisiert wurde, und zwar nach Art von Fig. 5b, 6b oder 7b, um den Kern 7a zu magnetisieren.
Bei einem anderen Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8 ist eine Anzahl von
Tasten 12, welche in einer Reihe angeordnet sind, durch einen Lagerstützpunkt
Ha einer Auflagerungsstange 11 an der unteren Fläche der Tasten nahe deren rückwärtigem Ende schwenkbar aufgelagert. Wie bei dem
vorangehenden Ausführungsbeispiel ist ein Ende einer Feder 13 an dem rückwärtigen Ende der Taste 12 befestigt, so daß die Taste normalerweise
in der Lage ist, ihre anfängliche Stellung wieder herzustellen, welche beispielsweise horizontal sein kann. Ein Schenkel Ik verläuft
von der untere» Fläche der Taste 12 in der Nachbarschaft von deren
vorderem Ende nach unten. Ein magnetisch leitendes Glied 15, beispielsweise ein Weicheisenstück, ist zwischen der Länge des vorragenden Schenkels
12J- eingesetzt. Andererseits ist ein Bügel 16 unterhalb der Taste
in paralleler Abstandsbeziehung hierzu angeordnet. Das andere Ende der
Feder 13 ist an dem rückwärtigen Ende des Bügels 16 befestigt. Eine
Spule 17 ist an einem Auflagerungsbügel 6 befestigt, der an dem Bügel
16 an einer Stelle dicht bei dem Schenkel 14 vorgesehen ist. Diese Spule
17 enthält einen Magnetkern oder einen Kern 7, welcher vorher durch
irgendeinen anderen Magnet magnetisiert wurde. Dieser Kern 7 ist so
angeordnet, daß er sich in einer Stellung befindet, in welcher er sich dicht an dem magnetisch le-ltenden Glied 15 befindet, und diesem gegenübersteht,
wenn immer die Taste 12 sich in "ihrer normalen Grundstellung befindet, und daß der Kern 7 sich von dem Glied 15 entfernt, wenn die Taste
12 fortschreitend in ihrer Stellung abgesenkt wird/Obgleich dies nicht veranschaulicht ist, sind unter der Taste 12 ein Tastenschalter
und ein Betätigungselement zum Antrieb des Tastenschalters vorgesehen.
Die Spule 17 stellt eine Lautstärkesteuerschaltung für den abgegebenen
Ton dar, wie dies zum Beispiel in Fig. 9 veranschaulicht ist. Ein Ende
der Spule 17 ist gemasst, das andere Ende mit einer Tastenschaltung 20,
über einem Gleichrichter 19» beispielsweise eine Diode, verbunden. Der
Ausgangsanschluß des Gleichrichters 19 liegt über einen Kondensator 21
sowie ferner über eine Serienschaltung bestehend aus einem Widerstand :
22 sowie einem normalerweise geschlossenen Kontaktstreifen 23 des
(nicht gezeigten) Tastenschalters auf Masse. Tonsignale eines Tongenerators werden in die Tastenschaltung 20 eingeführt.
Ein anderes Beispiel der Lautstärkesteuerschaltung für den abgegebenen
Ton ist in Fig. 10 veranschaulicht. Bei diesem Beisp'iel ist das
Ende der Spule 17 gemasst, das andere Ende ist mit der Basis eines
npn-Transistors 25 über einen Kondensator 2k verbunden* Diese Basis
liegt über einen Widerstand 26 auf Masse und ist auch mit einer Gleichspannungsquelle
4i über einen Widerstand 27 verbunden. Der Emitter dieses
Transistors 25 ist über einen Widerstand 28 gemasst, wogegen der. Kollektor mit der Gleichspannungsquelle kl übe.r den Widerstand 29 und
ferner mit der Basis eines npn-Trans-tstors 30 verbunden ist. Der Kollektor
dieses Transistors 30 ist unmittelbar mit der Gleichspannungsquelle
kl verbunden, wogegen der Emitter über einen Widerstand 31 auf Masse
liegt. Ferner ist der Emitter mit der Tastelektrode eines FET 33 über
einen Gleichrichter 32, beispielsweise eine Diode, verbunden. Diese Tastelektrode ist ferner über einen Kondensator Jk sowie über eine Se·=
rienschaltung bestehend aus einem Widerstand 35 sowie einem normalerweise
geschlossenen Kontaktstreifen 23 des Tastenschalters auf Masse gelegt.
Die Quellenelektrode des FET 33 ist mit der Tongeneratorschaltung 37 über einen Kondensator 36 verbunden und über einen Widerstand
38 gemasst, wogegen die Ablaufelektrode über einen Widerstand 39, auf
Masse liegt und mit einer nächsten Stufe einer Einrichtung verbunden ist, beispielsweise einem Verstärker, und zwar über einen Kondensator
40.,
Bei einem elektronischen Musikinstrument mit der vorangehenden Anordnung
wird, wenn die Taste 12 sich in ihrer normalen Grundstellung befindet, der Tastenschalter nicht betätigt noch wird ©in© BiK in des1 Spul« 1?
erzeugt. Demgemäß wird keine Ausgangsgröße eraeugt» Wenn nachfolgend
die faste 12 niedergedrückt uua demgemäß in ihrer Stellwag afegeeeakt
wird,, erfolgt ein Antrieb dem Tastenschalters über das !©titigaagael©«· -
109S4S/0 8 93
BAD
ment, so daß der normalerweise geschlossen Kontaktstreifen 23 geöffnet
wird. Gleichzeitig wird das verschiebbare magnetisch leitende Glied
in seiner Stellung mit gewisser Geschwindigkeit verschoben. Darauf wird eine folgende Änderung in dem Magnetfluß durch die Spule 17 erzeugt,
welche rund um den Kern 7 gewickelt ist. Als Ergebnis hiervon wird eine
EMK in der Spule 17 erzeugt. In der gezeigten Steuerschaltung nach Fig.
9 wird diese EMK in die Tastenschaltung 20 nach Gleichrichtung durch
einen Gleichrichter 19 eingeführt. Diese Tastenschaltung 20 steuert das Maß der Leitung des von dem Tongenerator kommenden Tonsignals gemäß
der Höhe der angelegten gleichgerichteten Spannung. Wenn andererseits
die Steuerschaltung nach Fig. 10 verwendet wird, ergdk* sich der Betrieb
in nachfolgender Weise. Wenn eine EMK in der Spule 17 erzeugt wird, erfolgt
eine Verstärkung der EMK durch den Transistor 25» und die daraus entstehende EMK wird an der Emitterfolgestufe des Transistors 30 in
der nächsten Stufe abgenommen. Diese Spannung wird alsdann durch den Gleichrichter 32 gleichgerichtet und der Tastelektrode des FET 33 zugeführt.
Das Maß der Leitung zwischen der Quellen- und Ablaufelektrode des FET 33 wird durch die Spannung gesteuert, die der Tastelektrode
des letztgenannten Transistors 33 zugeführt wird. Somit wird die Ausgangsgröße des Tonsignals gesteuert.
Bei dem elektronischen Musikinstrument mit dem erwähnten Aufbau wird
der Tastenschalter bei der gering niedergedrückten Stellung der Taste
12 betätigt. Wenn daher die Taste niedergedrückt und in ihre Stellung bei einer bestimmten Geschwindigkeit abgesenkt wird, ergeben ach Änderungen
in dem Magnetfluß der Spule 1? gemäß dem Hub der nach unten
bewegten Taste 12, wie dies in Fig. 11 veranschaulicht ist. Es sei angenommen,
daß die. Ordinate den Magnetfluß und die Abszisse den Hub der niedergdrückten Taste- darstellen. Wenn dieser nach unten verlaufende
Hub der Taste während des anfänglichen Teils der Auslenkung einen geringen
Wert annimmt, ist der Magnetfluß einer sehr starken Änderung unterworfen, da das verschiebbare magnetisch leitende Glied 15 sich
dicht an der Spule 1? befindet und dieser zugewendet ist. Wenn alsdann
der nach unten gehende Hub der Taste 12 deren Überdeckungsabstand steigert,
bewegt sich das Glied 12 von der Spule 1? weg, so daß die in dem Magnetfluß erzeugten Änderungen in der Spule 17 progressiv abnehmen.
in üfir Spule 17 erzeugte ΈΗΚ ist daher hinsiciitll«1i ihrer Intensität
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in dem anfänglichen Teil der nach unten gerichteten Ta,ste 12 am größten
und wird schrittweise geringer, wenn die Taste 12 weiter niedergedrückt wird. Selbst wenn die Taste 12 lediglich in eine leicht niedergedrückte
Stellung bewegt wird, liegt eine starke Spannung entweder an der Tastenechaltung 20 oder der Tastelektr.ode des FET 33» so daß das von
der Tongeneratorschaltung kommende' Signal mit hoher Verstärkung auf
die nächste Stufe der Einrichtung übertragen wird und somit eine starke Ausgangsgröße erhalten wird. Selbst wenn demgemäß das Instrument so gespielt
wird,ale wenn die Tasten 12 leicht angetippt werden, ohne diese
tief niederzudrücken, erhält man starke abgegebene Töne. Dies ist sehr P zweckmäßig für Wiedergabearten, welche bei hohen Geschwindigkeiten
oder für Glissandospiel benötigt werden. Auch unterscheidet sich das
Tonvolumen zwischen den Spielarten, wenn die Tasten 12 in eine leicht niedergedrückte Stellung und wenn sie eine tief niedergedrückte Stellung
bewegt werden. Auf diese V/eise ist es möglich, das Tonvolumen in Abhängigkeit davon zu verändern, wie die Tasten betätigt werden,
und eine an Veränderungen reiche Wiedergabe zu erzielen.
Bei dem elektronischen Musikinstrument nach dem vorliegenden Ausfüh rungsbeispiel
ist das verschiebbare magnetisch leitende Glied 15 so
angeordnet, daß es dem Magnetkern 7 zugewendet ist, der in die Spule 17 eingesetzt ist, und daß es gegen den Kern 7 angezogen wird, wenn immer
fc die Taste 5 sich in ihrer normalen Grundstellung oder in einer sehr
gering niedergedrückten Stellung befindet. Somit fühlt der Spieler,
daß die Tasten während des anfänglichen Teils des Niederdruckvoiganges,
der auf die Tasten 12 ausgeübt wird, verhältnismäßig schwergängig sind
und die Gewichte der Tasten vermindert werden, wenn sie in tiefere Stellungen
gedrückt werden, weil die Anziehungskraft zwischen dem magnetisch leitenden Glied sowie dem magnetisieren Kern 7 reduziert wird.
Daher nähert sich der Tastenberührungevorgang bei diesem Instrument mehr dem eines Klaviers an, und die Tastenbetätigung kann glatt durchgeführt
werden.
Die Art, in welcher die Spule rund um den Magnetkern 7 gewickelt ist
und das magnetisch leitende Glied 15 dazu gebracht wird, sich der Spule 1? anzunähern oder von dieser wegzubewegen, kann erforderlichenfalls ge-
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maß Fig. 12a bzw. 13a bzw. 14a abgewandelt werden. Falls der Magnetkern
7 durch einen nichtmagne'tisierten Magnetkern ersetzt wird,-wird
dieser nichtmagnetisierte Kern ?a an einem Magneten M befestigt, welcher
in der bevorzugten Polrichtung nach Art von Fig. 12b bzw. 13b bzw.
1*fb magnetisiert wurde, um den Kern 7a zu magnetisieren. Gemäß dieser
Aueführungsform ist es möglich, das abgegebene Tonvolumen entsprechend
dem Druck zu veiäidern, welcher auf die Tasten ausgeübt wird, wobei auf
diese Weise eine variationsreichere Tonumhüllung erhalten wird.
Eine Tastenfeldanordnung gemäß Fig. 15 wird gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel
verwendet, wobei das verschiebbare magnetisch leitende Glied 15 von der Spule 17 entfernt angeordnet ist, wenn immer die Taste
12 sich in ihrer normalen Grundstellung befindet. Die Steuerschaltung
für das Tonvolumen kann die Anordnung nach Fig. 9 cder 10 verwenden. Da der Betrieb dieser Steuerschaltungen beschrieben wurde, erübrigt sich
an dieser Stelle eine Wiederholung, Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Tastenfeldaufbau mit einem Anschlagfilz Mt an dem Bügel
16 versehen, welcher unterhalb des Schenkels 1*t angeordnet ist, um die
Auslenkung der Taste 12 zu regulieren. Der magnetisierte Kern 7 kann
vermöge entsprechender Formgebung solche Abmessungen aufweisen, daß ein
Stirnflächenbereich einen kleineren Flächeninhalt als das magnetisch leitende Glied 15 gemäß Fig. 16 aufweist. Wahlweise kann der magnetisierte Kern 7 solche Abmessungen aufweisen, daß er einen Stirnflächenbereich von größerem Flächeninhalt als derjenige des magnetisch leitenden
Gliedes aufweist, wie dies in Fig. 17 veranschaulicht ist. Stattdessen können auch die beiden Glieder 7,15 selbst solche Abmessungen
aufweisen, daß sie voneinander zu verschieben sind, und es kann ein
kleines eisernes Polstück 7a an dem vordersten Ende des magnetisieren
Kernes 7 so angebracht sein, daß dieses Polstück 7a einen Stirnflächenbereich
von geringerem Flächeninhalt als derjenige des Kernes 7 aufweist, an welchem das Polstück 7a befestigt ist, wobei der Flächeninhalt
dee Stirnflächenbereiehes dieses Polstückes 7a kleiner als derjenige
des magnetisch leitenden Gliedes 15 ist, wie dies in Fig. 18 gezeigt
ist. Umgekehrt kann ein Eieenstück 15a an dem rückwärtigen Ende
des magnetisch leitenden Gliedes 15 so befestigt sein, daß das Eisenstück
15a einen kleineren Stirnflächeninhalt als der vorderste Endbereich
dee Kernes 7 aufweist, wie in Fig., 19 veranschaulicht ist. In Fig.
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15 ist ein Betätigungselement 18 veranschaulicht, das unterhalb der
Taste 12 vorgesehen ist, um einen Tastenschalter 55 zu treiben, welcher auch unterhalb der Taste 12 vorgesehen ist.
Da in diesem vorliegenden Ausführungsbeispiel das magnetisch leitende
Glied 15 sowie der magnetisierte Kern 7 Stirnflächenbereiche aufweisen, die zueinander verschieden sind, versteht es sich, daß beim Niederdrücken
der Taste 12 zur Absenkung von deren Stellung bei einer bestimmten Geschwindigkeit das magnetisch leitende Glied 15 demgemäß seine Auslenkbewegung
so fortsetzt, daß entweder eines der beiden Glieder mit einem kleineren Stirnflächeninhalt als das andere der beiden Glieder
ständig dem anderen Glied mit einem größeren Stirnflächeninhalt während der Periode zugewendet is€, die mit dem Zeitpunkt des Beginns der Gegenüberstellung
des magnetisch leitenden Gliedes 15 gegenüber dem magnetisierten
Kern 7 beginnt, der in der Spule 17 enthalten ist, bis die Taste 12 die Abwärtsbewegung vollendet hat. Auf diese Weise ergibt sich
schwerlich irgendeine Änderung der in der Spule 17 während der vorangehenden Periode erzeugten magnetischen Flußdichte; demgemäß wird keine
Spannung erzeugt. Die Dichte des magnetischen Flusses steigt von dem Beginn des nach unten gerichteten Tastenhubes gemäß Fig* 20a fortgesetzt
an. In einem bestimmten Bereich des Hubes in seiner Endstufe hat jedoch der magnetische Fluß eine im wesentlichen konstante Dichte,
wie dies durch den Bereich A-A angegeben ist. Selbst wenn die Anschlagfilze
Mf, welche an den Tasten 12 vorgesehen sind, beispielsweise Dicken
aufweisen, die sich etwas voneinander unterscheiden, und zwar wegen leichter Präzisionsfehler bei der Ausrichtung des magnetisch leitenden
Gliedes 15 gegenüber dem magnetisierten Kern 7» der in der Spule17 enthalten
ist, zum Zeitpunkt der Herstellung des Musikinstrumentes, wird das magnetisch leitende Glied 15 beim Drücken der Taste 12 nach unten
in ihre unterste Stellung stets in dem Zustand gehalten, in welchem es dem Kern 7 zugewendet ist. Auf diese Weise entsteht nicht die Schwierigkeit,
daß die Dichte des magnetischen Flusses sich wegen der Veränderung der untersten Stellungen der Taste 12 unerwünscht ändert. Demgemäß wird
die Betätigung der Tasten 12 stets mit Sicherheit durchgeführt.
Wenn im Gegensatz zu der oben erwähnten Anordnung des Tastenfeldes die
Anbringung der Spule 17 sowie des Kernes 7 so erfolgt, daß dieser dem
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magnetish leitenden Glied 15 zugewendet ist, wenn immer die Taste 12
sich in ihrer normalen Grundstellung befindet, so folgt daraus, daß der magnetische Fluß eine im wesentlichen konstante Dichte A-A in dem
anfänglichen Teil des nach unten gerichteten Tastenhubes aufweist; danach
ist die Flußdichte Änderungen unterworfen, und zwar im Sinne einer
schrittweisen Abnahme, wie dies in Fig. 29b gezeigt ist. Während des Beginns des Niederdrückens der Taste 12, d.h. wenn die Dichte im Bereich
A-A liegt, wird keine Spannung erzeugt. Wenn jedoch nachfolgend das
magnetisch leitende Glied 15 nicht langer dem magnetisierten Kern 7 zugewendet
ist, erhält man eine intensive Ausgangsgröße * welche schrittweise
geringer wird. Demgemäß ergibt sich bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
einer Tastenfeldanordnung eine Änderung der Dichte des
magnetischen Flusses aus einer leicht nach unten gedrückten Stellung der Taste 12, wenn der Spieler des Instrumentes das Niederdrücken der
Taste 12 beginnt. Selbst wenn eine leichte Fehlberührung auf einer Taste 12 während des Spielens erfolgt, ergibt sich keine Wirkung aus
einer.solchen Fehlberührung. Auch ergibt sich kaum eine Wirkung aus
einem Springen der Taste 12, was der Fall sein kann, wenn die Taste 12
in ihre normale Grundstellung aus der niedergdrückten Stellung zurückkehrt. Der Rest des Betriebes des Instrumentes entspricht praktisch
demjenigen, wie es in Verbindung mit dem vorangehenden Ausführungsbeispiel
beschrieben wurde.
Gemäß Fig. 21a ist jede der weißen (natürlichen) Tasten 12 sowie der
schwarzen (hohen) Tasten 12a auf einem Lagerstützpunkt 11a einer Lagerstange 11 nahe dem rückwärtigen Ende der Taste 12 aufgelagert, so daß
die Taste frei nach unten geschwenkt werden kann. Wie bei den vorangehenden
Ausführungsbeispielen ist eine Feder 13 an dem hintersten Ende jeder der Tasten 12, 12a vorgesehen, so daß die Tasten in ihre
normalen ortsfesten Stellungen zurückkehren können, welche beispielsweise horizontal sein können.Die weißen und schwarzen Tasten 12, 12a weisen
jeweils einen Schenkel 14 auf, welcher von deren unterer Fläche nahe dem vordersten Ende so nach unten verläuft, daß sich die Schenkel 14 in
einer Reihe ausgerichtet befinden. Der Längenabschnitt dew sehwarsen
Taete 12a, welcher von der Stelle, an welcher er gelagert ist, bis asu
den vordersten Ende verläuft, ist kleiner als die Länge der weißen Taste
12· Der Schenkel 14 jeder dieser schwarzen Tasten 12a ragt von dem
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vordersten Ende nach unten vor. Der Längenabschnitt der weißen Taste
12, welcher von der Stelle, an welcher er gelagert ist, bis zu dem vordersten Ende verläuft, ist langer als die Länge der schwarzen Taste
12a. Der Schenkel 14 jeder dieser weißen Tasten 12 verläuft von einer Stelle nahe dem vordersten Ende nach unten, so daß er sich in einer
Reihe gegenüber dem Schenkel 14 der schwarzen Taste 12a in Ausrichtung befindet. Dieser Schenkel 14 jeder der weißen und schwarzen Tasten'12,
12a ist so ausgebildet, daß er in diesem Teil des Schenkels die Form
eines liegenden U aufweist, welches sich in Längsrichtung von im wesentlichen
dem mittleren Teil des untersten Endes aus erstreckt. Insbe-
P sondere weist der Schenkel 14 einen Einschnitt 66 in der Vorderseite
gemäß Fig. 21b auf. Ein magnetisch leitendes Glied 15 ist an dem Schenkel
14 an dem untersten Ende des Einschnittes 66 befestigt. Der Ansatz
des Schenkels 14 neben dem Einschnitt 66 verläuft durch eine Öffnung
181 in dem Bügel 16, Ein Anschlagfilz 182 ist an dem Bügel 16 an einer Stellung unterhalb des Schenkelteils. 14 τθ rgesehen. Der Einschnitt 66 des Schenkels 14 liegt vermöge entsprechender Ausbildung
gegen den Anschlagfilz 182 an, so daß die Schwenkbewegungen der Tasten
12, 12a durch den Anschlagfilz 182 begrenzt werden. Eine Spule 17 ist an einem Lagerrahmen I91 in Form eines umgekehrten U befestigt, der
mit der Unterseite des vorangehend erwähnten Lagerbügels 16 verbunden
ist. Diese Spule 17 ist an einer Stelle unterhalb des Bügels 16 dicht
^ an dem Schenkel 14 zwischen der rückwärtigen Endfläche des Schenkels
sowie der Auflagerungsstange 11 angebracht. Ein Magnetkern oder ein Kern 7i welcher durch einen anderen Magneten magnetisiert wurde, ist
in dar Spule 17 festgehalten. Diese Anordnung des Kernes 7 sowie der Spule 17 bewirkt, daß das vordere Ende 7 beim Absenken der T#et$. 12
oder 12a dem magnetisch leitenden Slied 15. augewendet ist, Sin (nicht
gezeigtes) Betätigungselement zum Antrieb des Tastenschalters iniaht
gezeigt) ist unterhalb jeder Taste 12 und 12a vorgesehen.
Die zu verwendende Tastensteuerschaltung kann beispielsweise ent·
sprechend, den vorangehendilbeßchriebenen Schaltungenraeh FIg0 2, 3 ausgebildet
seinoDie Arbeitsweise diesem Schaltungen wurde schon beschrieben und wird aa dieser Stelle
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Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist ein verschiebbares
magnetisch leitendes Glied 15 an einer Stelle vorgesehen, die sich von
dem Lagerstützpunkt Ha unter der Bedingung am weitesten entfernt befindet, daß sich die entsprechenden magnetisch leitenden Glieder 15 in
einer Reihe sowohl für die weißen Tasten 12 als auch für die schwarzen
Tasten 12a in Ausrichtung befinden, Vermöge dieser Anordnung der verschiebbaren magnetisch leitenden Älieder 15 wird diesen ermöglicht,
Hubbewegungen innerhalb eines beträchtlich grossen Abstandes auszuführen. Dies ergibt den Vorteil sowie die günstige Eigenschaft, daß sehr
deutliche Änderungen des magnetischen Flusses in der Spule 17 erzeugt
werden, welche rund um den Kern 7 gewickelt ist, und daß ein Trillerspiel mit Leichtigkeit durchgeführt werden kann; ferner bedingt eine
geringe Fehlpräzision hinsichtlich der Anordnung des magnetisch leitenden
Gliedes 15 sowie der Spule 17 kaum irgendein Probfem bei dem Tonerzeugungsvorgang, der durch die Tastenfeldanordnung bewirkt wird. Die
Vorteile dieses Ausführungsbeispiels umfassen also die Tatsache, daß es
leicht ist, einen bekannten Tastenschalter in dem Zwischenraum vorzusehen,
der auf diese Weise zwischen dem Lagerstützpunkt 11a sowie dem
Schenkel 14 gebildet ist; auch trägt das magnetisch leitende Glied 15i
welches an der Taste 12 oder 12a befestigt ist, an sich stark zur
Steigerung des Gewichtes der Taste 12 oder 12a bei, um eine bessere Berührungssteuerung zu erhalten, welche derjenigen der Tasten eines
Klaviers stark angenähert ist. Ein weiterer Vorteil dieses Ausführungsbeispiels liegt darin, daß im Hinblick auf das magnetisch leitende
Glied 15, das an dem Ansatz des von der Taste 12 oder 12a nach unten verlaufenden Schenkels befestigt ist, sowie im Hinblick auf die an dem
Lagerbügel 191 befestigte Spule 17» welche unterhalb des Bügels 16
vorgesehen ist, eine wesentliche Steigerung der guten Bedienbarkeit herbeigeführt wird, und zwar im Hinblick auf die Herstellung der elektrischen
Verbindung des von jeder Spule 17 ausgehenden Leitungsdrahtes.
Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel ist das magnetisch leitende
Glied 15 an dem untersten Ende des Ansatzes des Schenkels 1*t angebracht.
Das Glied 15 kann an einem Zwischenteil oder an einem oberen Teil des Schenkels 14 befestigt sein. Um eine Anpassung auf eine solche
geänderte Anordnung des Gliedes 15 herbeizuführen, kann die Spule 17
an der oberen Seite des Lagerbügels 16 vorgesehen sein. Die Art, in
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welcher die Spule 17 rund um den magnetisierten Kern 7 gewickelt ist
und das magnetisch leitende Glied 15 veranlaßt wird, sich gegen die Spule 17 anzunähern oder von dieser wegzubewegen, kann in verschiedener
Weise abgewandelt werden, wie sich dies aus Fig. 22, 23a, 24a ergibt.
Auch kann der Magnet, welcher als Magnetkern 7 dient, durch einen nichtmagnetisierten Magnetkern 7a ersetzt werden. In einem solchen
Fall ist der letztgenannte Kern 7a an einem Magneten M befestigt, welcher
schon magnetisiert ist und eine bestimmte Polausrichtung besitzt, wie dies in Fig. 22b, 2Jb, 24b gezeigt ist, um auf diese Weiße
den nichtmagnetisierten Kern 7a zu magnetisieren.
Die Tastenfeldanordnung nach Fig. 25 entspricht im wesentlichen derjenigen
nach Fig. 1 mit lediglich folgenden Ausnahmen.
Ein elastisches Glied 15a, beispielsweise aus einem Stück Gummi, Schwamm oder Filz, ist an der unteren Fläche des magnetisch leitenden
Gliedes 15 befestigt. Diese Anordnung des Tastenfeldes ist zum Trillerspielen sehr zweckmäßig. Selbst wenn' eine leichte Fehlberührung auftritt,
wird kein hörbarer Musikton aus einer leichten Taetenberührung
erzeugt. Wo die Taste 12 niedergedrückt oder mit starker Kraft angeschlagen wird, gelangt.die Taste 12 in Berührung mit dem Kern 7
unter Zwischenlage des elastischen Gliedes 15a. Demgemäß wird keine mechanische Störung zu der Zeit erzeugt, in welcher diese beiden
Glieder miteinander in Berührung gebracht werden. Auch bewegt sich das magnetisch leitende Glied 15 von dem Kern 7 infolge der Elastizität
des elastischen Gliedes 15a schnell weg. Auf diese Weise tritt keine
Hemmung des Tones oder des glatten Betriebes der Tasten auf. Durch geeignete Wahl der Dicke des elastischen Gliedes 15a ist es zusätzlich
möglich, den Abstand zwischen dem magnetisch leitenden Glied 15 sowie
dem Kern 7 zu dem Zeitpunkt minimal zu nachen, wenn die Taste niedergedrückt
wird, um die Stärke der EMK wesentlich zu steigern, die in der Spule 17 erzeugt wird, und auf diese Weise die auf Berührung ansprechende
Steuerung des Instrumentes stark au verbessern.
Fig. 26 zeigt die Art, in welcher sich der durch die Spule 17 verlaufende
magnetische Fluß ändert. Aus diesem Verteilungsschaubild ergibt
sich, daß der magnetische Fluß einer geringen Änderung während des an-
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fänglichen Teils der Bewegung der Taste 12 von dem Zeitpunkt an unterworfen
ist, in welchem die Taste 12 mit ihrer Auslenkbewegung gegenüber der normalen Grundstellung beginnt, bis das magnetisch leitende
Glied 15 eine Stellung einnimmt, in welcher es der Spule 17 zugewendet
ist. Der magnetische Fluß durchläuft eine wesentliche Änderung gegen das Ende der Bewegung der Taste 12 hin. In der Spule 17 wird eine
EMK erzeugt, deren Höhe den Änderungen des magnetischen Flusses entspricht
.;■■■·
Die Art, in welcher die Spule 17 rund um den magnetisieren Kern 7
gewickelt ist und das magnetisch leitende Glied 15 zur Annäherung gegen
die Spule 17 sowie zur Wegbewegung von derselben veranlaßt wird, kann
nach Erfordernis gemäß Fig. 27, 28a, 29a abgewandelt werden. In dem
Fall, daß der als Magnetkern 7 dienende Magnet durch einen niehtmagnetisierten
magnetischen Kern 7a ersetzt ist, wird dieser letztere Kern
7a an einem Magneten M befestigt, welcher schon magnetisiert ist, um
eine bestimmte Polungsrichtung gemäß Fig. 28b, 29b zu erzielen und auf
diese Weise den Kern 7a zu magnetisieren. Auch kann das elastische
Glied 15a» welches an dem magnetisch leitenden Glied 15 befestigt ist,
an dem obersten Ende des Kernes 7 oder 7a befestigt sein.
Die Tastenfeldanordnung nach Fig. 30 entspricht im wesentlichen derjenigen
nach dem vorangehend erläuterten Ausführungsbeispiel mit den folgenden Ausnahmen. Ein magnetisch leitendes Gummistück 15» das aus einem
Gummi oder synthetischem Gummi mit Weicheisenteilchen oder gleichartigem,
darin verteilten magnetischen Material hergestellt wird, ist an der unteren Fläche der Taste 12 an einer Stelle dicht an dem Schenkel
14 befestigt, welcher von der unteren Fläche der Taste 12 nach unten
verläuft. Irgendeine der Tastensteuerschaltungen nach Fig. 2, 3 kann mit
der Spule 17 verbunden sein.
Fig. 31 zeigt das Verteilungsschaubild des magnetischen Flusses, welcher durch die Spule 17 verläuft, wenn die Taste 12 gedruckt wird. Da
die Art, in welcher die Änderungen des magnetischen Flusses stattfinden,
gleich dem vorangehenden Ausführungsbeispiel ist, wird vorliegend die
Beschreibung nicht wiederholt» Diese Anordnung des Tastenfeldes ist' geeignet
zum Trillerspielen^ wie in dem vorangehenden Ausfuhrungebeispiel»
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Auch führt eine 'leichte Fehlberührung nicht zu hörbaren Tönen.
Daneben steigert die Anordnung des magnetisch leitenden Gummistückes
15 an der Taste 12 deren Gewicht insgesamt in erwünschtem Auemaß,
so daß die Berührungsempfiadlichkeit gesteigert wird. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das magnetisch leitende Gummistück 15 so
angeordnet, daß es mit dem magnetisierten Kern 7 in Berührung gebracht
wird, wenn die Taste 12 niedergedrückt wird, um eine tief abge
senkte Stellung zu erreichen. Demgemäß wird keine mechanische Störung erzeugt, wenn diese beiden Glieder in Berührung miteinander gebracht
P werden. Auch bewegt sich das magnetisch leitende Glied I5 schnell von
dem Kern 7 infolge seiner eigunen Elastizität weg, nachdem das Gummistück
15 auf den Kern 7 bei dessen oberer Fläche aufgeschlagen ist, so daß der Tastenniederdrückvorgang ohne jede Schwierigkeit durchgeführt
werden kann. Zusätzlich kann bei diesem Ausführungsbeispiel der
Spalt zwischen dem Gummistück 15 sowie dem Kern 7 zum Zeitpunkt des
Niederdrückens der Taste 12 vermindert werden, so daß es möglich ist,
die Größe der EMK, welche in der Spule 17 erzeugt wird, zu einem solchen
Zeitpunkt zu steigern. Auch ist es möglich, die auf Berührung ansprechende Steuerung des Instrumentes zu verbessern.
Die Art, in welcher die Spule 17 um den magnetisierten Kern 7 ge-
^ wickelt ist und das magnetisch leitende Gummistück 15 zur Annäherung
gegen die Spule I7 sowie zur Wegbewegung von derselben gebracht wird,
kann nach Erfordernis verändert werden, wie dies in Fig. 32, 33a9 3^a
gezeigt ist. Der Magnet, welcher den magnetisierten Kern 7 darstellt,
kann durch einen nichtmagnetisierten Magnetkern 7a ersetzt werden.
In diesem Fall kann der Kern 7a an einem Magneten M befestigt sein,
welcher schon magnetisiert wurde, um eine bestimmte Polungsriehtxiag
zu erhalten, wie dies in Figo 33b, 3{*b ge&eigt ist, um den Kern 7a
diese Weise zu magaetisieren. Das magnetisch leitende Gummistück 15
kann durch ein Weicheisenstüek oder gleichartiges Magnetmaterial ersetzt
werden, welches Magnetismus leitet. In einem solchen Fall kann
der Kern 7» 7a aus einem magnetischen oder magnetisierten Gummi gefer
tigt sein, um die gleiche Wirkung asu erhalte»„ wie dies in YertiBchiEg
mit dem voraiigebemdaa Äusfüteungsbeispiöl beschrieben nus"de0 -
10984S/0SS3
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Claims (7)
- 2Q31S97- 23 - · Patentansprüche'j]y Elektronisches Musikinstrument mit einem Tastenfeld, das eine Mehrzahl von Tasten in seitlicher Ausrichtung zueinander umfaßt, von denen jede an einem Ende schwenkbar gelagert ist, gekennzeichnet durch ein magnetisch leitendes Glied (15), das an der unteren Fläche jeder der Tasten (12) benachbart deren vorderem Ende befestigt ist, einen magnetisierten Kern (7)» welcher im Abstand gegenüber dem magnetisch leitenden Glied so angebracht ist, daß die relative Stellung des magnetisierten Kernes gegenüber dem magnetisch leitenden Glied beim Niederdrücken der Taste einer Veränderung unterworfen ist, und eine Steuerschaltung zur Erzeugung einer elektromotorischen Kraft aus den Änderungen der relativen Stellungen des magnetisierten Kernes sowie des magnetisch leitenden Gliedes zwecks Steuerung einer Tastensteuerschaltung (Fig. 2, 3).
- 2. Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetisch leitende Glied (25) sowie der magnetisierte Kern (7) in im Abstand voneinander befindlichen Stellungen vorgesehen sind, wenn sich die Tasten in ihren normalen Grundstellungen befinden, und sich annähern sowie einander zugewendet sind, wenn die Tasten niedergedrückt werden.
- 3· Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetisch leitende Glied (15) sowie der magnetisierte Kern (7) an solchen Stellen vorgesehen sind, daß sie einander zugewendet sind, wenn sich ■ die Tasten in ihren normalen Grundstellungen befinden, und voneinander wegbewegt werden, wenn die Tasten niedergedrückt werden.
- km Instrument nach einem der Ansprüche 1 - 3» dadurch gekennzeichnet, daß das magnetisch leitende Glied C15) sowie der magnetisierte Kern (7) voneinander verschiedene Stirnflächeninhalte aufweisen.
- 5· Instrument nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der magnetisch leitenden Glieder (I5) an jeder der natürlichen und der hohen Tasten (12 bzw. 12a) an der Stelle entsprechend dem vordersten Ende der hohen Taste (12a) vorgesehen ist.109845/0993BAD
- 6. Instrument nach einem der Ansprüche 1-5» dadurch gekennzeichnet, daß ein elastisches Glied (15 in Fig. 30) an dem Stirnflächenende entweder des magnetisch leitenden Gliedes oder des magnetxsxerten Kernes befestigt ist.
- 7. Instrument nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetisch leitende Glied (15 in Fig. 30) aus einem elasti<schen magnetischen Material hergestellt ist.1 0 y 8 L S / ο 9 9 3
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