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DE20319703U1 - Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit zur Verwendung als Spritzschutz in Kraftfahrzeugen - Google Patents

Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit zur Verwendung als Spritzschutz in Kraftfahrzeugen Download PDF

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DE20319703U1
DE20319703U1 DE20319703U DE20319703U DE20319703U1 DE 20319703 U1 DE20319703 U1 DE 20319703U1 DE 20319703 U DE20319703 U DE 20319703U DE 20319703 U DE20319703 U DE 20319703U DE 20319703 U1 DE20319703 U1 DE 20319703U1
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Abstract

Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit, insbesondere zur Verwendung als Spritzschutz in Kraftfahrzeugen, zur Abdichtung eines Spaltes zwischen einem ersten Bauteil und einem zweiten Bauteil, an welches erste Bauteil der Abdichtungsprofilstrang (1) gekoppelt, vorzugsweise geklebt, wird, gegen welchen das zweite Bauteil mit seiner, vorzugsweise ebenen, Fläche zur Anlage bestimmt ist, mit elastischen Materialien und einem Abschnitt (1), auf dessen einen Seite (2) eine Klebschicht (3) aufgetragen ist, dadurch gekennzeichnet, dass an dessen anderen Seite (4) eine, vorzugsweise im Querschnitt bogenförmige, Dichtungsleiste (5) angeformt ist, die Dichtungsleiste (5) einen Hohlraum (6) aufweist, welcher sich strangförmig erstreckt, vorzugsweise der Abschnitt (1) eine Dichtungslippe (7) aufweist, welche einen Innenraum (8) mit einer Öffnung (9) begrenzt, insbesondere die Öffnung (9) von der einen Seite (2) zugänglich ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit zur Verwendung als Spritzschutz zum Beispiel in Fahrzeugen wie Kraftfahrzeugen, zur Abdichtung eines Spaltes zwischen einem ersten Bauteil und einem zweiten Bauteil, an welches erste Bauteil der Abdichtungsprofilstrang gekoppelt, vorzugsweise geklebt, wird, gegen welchen das zweite Bauteil mit seiner, vorzugsweise ebenen, Fläche zur Anlage bestimmt ist, mit elastischen Materialien und einem Abschnitt , auf dessen einen Seite eine Klebschicht aufgetragen ist.
  • Im Stand der Technik sind herkömmliche Abdichtungsprofilstränge bekannt, welche den Rand einer Öffnung von Gehäusen, wie Dächern von Kraftfahrzeugen, allseitig und umlaufend umgreifen.
  • Bei der Verwendung in Kraftfahrzeugen findet sich zum Beispiel eine Trennwand in dem der Fahrgastraum abgewandten Bereich, welche den Motorraum eines Kraftfahrzeugs von seinem vorderen Bereich abtrennt. Der vordere Bereich ist im Sinne der Erfindung auch derjenige, welcher dem Stoßfänger zugewandt ist. Es zeigt sich, dass die herkömmlichen Abdichtungsprofilstränge sich sowohl von der Trennwand zu lösen vermögen aufgrund der durch die Fortbewegung des Kraftfahrzeugs bei hoher Geschwindigkeit auftre tenden Druckkräfte. Hinzukommend erweisen sich die herkömmlichen Abdichtungsprofilstränge bezüglich des Spritzschutzes von Mängeln, da der Spalt, zwischen der Trennwand und dem Deckel zum Verschließen des Motorraums nicht hinreichend abgedichtet werden kann.
  • Hinzukommend erweist es sich von Nachteil, dass der Benutzer bei Öffnen des Motorraumdeckels unter denselben zu greifen hat und bei Umgreifen des Motorraumdeckels die herkömmlichen Abdichtungsprofilstränge von der Trennwand unbeabsichtigt gelöst werden, so dass abgesehen von möglichen Verletzungen der Hand des Benutzers bei Umgreifen oder Eingreifen unter den Motorraumdeckel mechanische Beschädigungen der herkömmlichen Abdichtungsprofilstränge sich nicht vermeiden lassen.
  • Unter dem ersten Bauteil wird auch im Sinne der Erfindung eine Wand, eine Trennwand, Truidumpaneel oder dergleichen verstanden, an welche im oberen Bereich derselben ein bereit zustellender Abdichtungsprofilstrang gekoppelt werden kann. Unter erstem Bauteil wird im Sinne der Erfindung auch verstanden ein Wand, ein Flansch, eine Trennwand mit einem oberen Rand, welcher mit dem bereit zustellenden Abdichtungsprofilstrang koppelbar ist, zum Beispiel ein Tridiumpaneel oder eine Trennwand, welche Trennwand beispielsweise bei Kraftfahrzeugen den Motorraum von dem dem Fahrer zugewandten und/oder abgewandten Bereich abtrennen kann. Ebenso kann unter erstem Bauteil im Sinne der Erfindung auch verstanden ein solches verstanden werden, welches einseitig, beidseitig, dreiseitig oder umseitig um einen Raum, wie einen Motorraum, sich erstreckt. Unter erstem Bauteil kann im Sinne der Erfindung auch verstanden ein jegliches, mit welchem der bereit zustellende Abdichtungsprofilstrang durch lösbare oder unlösbare Kopplung zusammen wirken kann.
  • Unter einem zweiten Bauteil wird im Sinne der Erfindung auch verstanden ein Deckel oder Fronthaube eines Fahrzeugs, wie Kraftfahrzeugs, welche die Öffnung des Motor raums, Kofferraums oder dergleichen verschließen kann. Ein zweites Bauteil kann ein solches sein, gegen welches der bereit zustellende Abdichtungsprofilstrang in Schließstellung zum Anliegen geeignet ist, beispielsweise bei Verwendung desselben in Kraftfahrzeugen der Motorraumdeckel oder die Fronthaube eines Motorraums, dessen untere, vorzugsweise ebene, Fläche zum Anliegen an den Abdichtungsprofilstrang in Schließstellung gelangt.
  • Beim Übergang von der Offenstellung in die Schließstellung gelangt das zweite Bauteil mit seiner ebenen Fläche zur Anlage gegen das erste Bauteil unter Bildung eines Spalts. Beim Übergang von der Schließstellung in die Offenstellung, also bei Schwenken des Deckels oder der Fronthaube aus der Schließstellung der Trennwand in die Offenstellung zum Öffnen des Motorraums, tritt eine Entspannung des herkömmlichen Abdichtungsprofilstrangs ein. beeinträchtigt wird.
  • Im Sinne der Erfindung wird auch unter Abdichtungsprofilstrang ein solcher verstanden, mit einem über seine ganze Länge unverändert bleibenden Querschnittsprofil und welches in Draufsicht auf den Abdichtungsprofilstrang als z.B. Strang entsprechend beispielweise der Länge der Trennwand sich erstrecken kann.
  • Aufgabe der Erfindung soll es sein, einen Abdichtungsprofilstrang bereitzustellen, welcher nicht nur einen hinreichenden Spritzschutz gegenüber Schwall- und Spritzwasser bei rascher Fortbewegung des Kraftfahrzeugs und des Motorraums bereitstellt, sondern ebenso das Umgreifen oder Untergreifen des Deckels des Motorraums durch den Benutzer nicht behindert , sondern deutlich erleichtert.
  • Ebenso soll der bereitzustellende Abdichtungsprofilstrang Windgeräusche vermeiden helfen, und zudem eine dauerhafte Ortsfestigkeit oder -verbleib des Abdichtungsprofilstrangs an der Trennwand ermöglichen.
  • Die Aufgabe wird gelöst durch den erfindungsgemäßen Abdichtungsprofilstrang. Die bevorzugten Ausgestaltungen und Weiterentwicklungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beansprucht.
  • Die Erfindung betrifft einen Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit, insbesondere zur Verwendung als Spritzschutz in Fahrzeugen, wie Kraftfahrzeugen, zur Abdichtung eines Spaltes zwischen einem ersten Bauteil und einem zweiten Bauteil, an welches erste Bauteil der Abdichtungsprofilstrang gekoppelt, vorzugsweise geklebt, wird, gegen welchen das zweite Bauteil mit seiner, vorzugsweise ebenen, Fläche zur Anlage bestimmt ist, mit elastischen Materialien und einem Abschnitt , auf dessen einen Seite eine Klebschicht aufgetragen ist, welcher dadurch gekennzeichnet ist, dass an dessen anderen Seite eine im Querschnitt bogenförmige Dichtungsleiste angeformt ist, die Dichtungsleiste einen Hohlraum aufweist, welcher sich strangförmig erstreckt und der Abschnitt eine Dichtungslippe aufweist, welche einen Innenraum mit Öffnung begrenzt, welche Öffnung von der einen Seite zugänglich ist.
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf einen Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit, insbesondere zur Verwendung als Spritzschutz in zum Beispiel Fahrzeugen, wie Kraftfahrzeugen, zur Abdichtung eines Spaltes zwischen einem ersten Bauteil und einem zweiten Bauteil, an welches erste Bauteil der Abdichtungsprofilstrang gekoppelt, vorzugsweise geklebt, wird, gegen welchen das zweite Bauteil mit seiner, vorzugsweise ebenen, Fläche zur Anlage bestimmt ist, mit elastischen Materialien, wobei der Abschnitt im Querschnitt L-förmig mit einem ersten und einem zweiten Schenkel ausgebildet ist, an dessen anderen Seite eine, vorzugsweise im Querschnitt bogenförmige, Dichtungsleiste angeformt ist, das eine Ende der Dichtungsleiste an der anderen Seite des ersten Schenkel des Abschnitts und das andere Ende der Dichtungsleiste an der anderen Seite des zweiten Schenkels des Abschnitts angeformt ist, vorzugsweise die Dichtungsleiste einen Hohlraum aufweist, welcher sich strangförmig erstreckt, auf der einen Seite des ersten Schenkels des Abschnitts die Klebschicht aufgetragen ist, insbesondere eine, vorzugsweise im Querschnitt L-förmige, Dichtungslippe an der einen Seite des zweiten Schenkels des Abschnitts angeformt ist.
  • Der erfindungsgemäße Abdichtungsprofilstrang hat einen Abschnitt. Dieser Abschnitt geht an seiner anderen Seite, die der einen Seite des Abschnitts abgewandt liegt, in eine Dichtungsleiste über. Die Dichtungsleiste ist an der anderen Seite des Abschnitts angeformt. Der Abschnitt hat an seiner einen Seite eine Klebschicht.
  • Unter Klebschicht wird im Sinne der Erfindung auch ein mit zwei Klebschichten versehenes Klebeband, ein aufgetragener Kleber oder dergleichen verstanden.
  • Die Dichtungsleiste ist im Querschnitt vorzugsweise bogenförmig, wie viertel-, halbkreis- oder dreiviertelkreisförmig, ausgestaltet.
  • In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung ist der Abschnitt L-förmig ausgebildet. Der erste Schenkel des Abschnitts weist an seiner einen Seite die Klebschicht auf. An der anderen Seite des ersten Schenkels des Abschnitts ist im Querschnitt das eine Ende der Dichtungsleiste, vorzugsweise randständig, angeformt oder anliegend. Das andere Ende der Dichtungsleiste ist an der anderen Seite des zweiten Schenkels des Abschnitts angeformt oder anliegend. An seiner einen Seite des zweiten Schenkels des Abschnitts ist eine Dichtungslippe angeformt.
  • Die Dichtungslippe ist im Querschnitt vorzugsweise L-förmig. In einer weiteren Ausgestaltung ist die Dichtungslippe abgerundet im Querschnitt, so dass sie annähernd bogenförmig verläuft. Die Dichtungslippe ist an der einen Seite des zweiten Schenkels derart angebracht, dass die Dichtungslippe mit ihrem anderen Schenkel und ihrem einen Schenkel und einer weiteren Lippe, welche im Übergangsbereich zwischen dem ersten Schenkel und dem zweiten Schenkel des Abschnitts angeformt ist, einen Innenraum ausbilden kann, welcher vorzugsweise in Richtung der einen Seite des Abschnitts eine Öffnung aufweist.
  • Der Winkel α wird im Sinne der Erfindung begrenzt von der Mitte-Längsachse des zweiten Schenkels und der Mitte-Längsachse der Lippe.
  • Der Winkel β wird im Sinne der Erfindung begrenzt von der Mitte-Längsachse des zweiten Schenkels und der Mitte-Längsachse des ersten Schenkels des Abschnitts.
  • Der Winkel γ wird im Sinne der Erfindung begrenzt von der Mitte-Längsachse des einen Schenkels und der Mitte-Längsachse des anderen Schenkels der Dichtungslippe.
  • Der Winkel α kann größer als 90°, vorzugsweise zwischen 90 und 140°, bevorzugterweise zwischen 100 bis 135° , mehr bevorzugt zwischen 100 bis 130°, mehr bevorzugt zwischen 110 bis 125°, noch mehr bevorzugt 120°, sein.
  • Der Winkel β kann gleichfalls größer ist als 90°, vorzugsweise zwischen 90 und 180°. bevorzugt zwischen 110 bis 170°, mehr bevorzugt zwischen 120 bis 180°, mehr bevorzugt zwischen 130 bis 170°, noch mehr bevorzugt 160°, sein.
  • Der Winkel γ kann ebenfalls größer als 90°, vorzugsweise zwischen 90 und 180 °, mehr bevorzugt zwischen 120 bis 180°, noch mehr bevorzugt 160° , sein
  • In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Abdichtungsprofilstrangs erstrecken sich die Lippe, die Dichtungslippe, die Längsnut und / oder die Dichtungsleiste in Längsrichtung des Hohlraums der Dichtungsleiste. Die Dichtungsleiste weist den Hohlraum auf, welcher im Querschnitt oval, dreieckig oder quadratisch ausgebildet sein kann. Der Hohlraum kann auch in verschiedenen Kompartimente durch Stege getrennt sein. Der Hohlraum erstreckt sich strangförmig, wie auch die bogenförmig ausgebildete Wand der Dichtungsleiste.
  • Von besonderem Vorteil ist es, wenn der Durchmesser der Dichtungsleiste D1 60 bis 95%, vorzugsweise 70 bis 90%, vortewilhafterweise 75 bis 85%, noch mehr bevorzugt 84%, der Höhe H 1 entspricht.
  • Im Sinne der Erfindung wird unter Durchmesser D 1 der Dichtungsleiste auch verstanden, der Abstand der einen Außenseite der Wand der Dichtungsleiste, in welcher die Durchbrüche zur Entlüftung angeordnet sind, von derjenigen Außenseite der Wand der Dichtungsleiste, die von der erstgenannten Außenseite abgewandt ist.
  • Unter Höhe H 1 wird im Sinne der Erfindung auch verstanden der Abstand zwischen der Außenseite der Wand der Dichtungsleiste, die von dem Abschnitt abgewandt ist, und der einen Seite des Abschnitts, an welche die Klebschicht an- oder aufbringbar ist.
  • Unter Abstand A 1 wird im Sinne der Erfindung auch verstanden, der Abstand der Spitze der Lippe von der Außenseite des anderen Schenkels der Dichtungslippe, welche der Lippe abgewandt ist.
  • Von Vorteil ist es, wenn der Abstand A1 50 bis 80%, vorzugsweise 60 bis 75%, noch mehr bevorzugt 70% , des Durchmessers D1 entspricht.
  • Der erfindungsgemäße Abdichtungsprofilstrang wird mit der Klebschicht bzw. mit der einen Seite des doppelseitigen Klebebandes an den oberen Rand eines ersten Bauteils, wie Trennwand des Motorraums eines Kraftfahrzeugs, dauerhaft verklebt. Die Trennwand kann sich in dem Bereich zwischen dem Motorraum und in dem Bereich, welcher den Stoßfänger bzw. Lichtanlagen aufnimmt, und / oder in dem dem Fahrgastraum zugewandten Bereich befinden.
  • Dieser Bereich ist insbesondere Spritzwasser und hohem Winddruck aufgrund der hohen Fahrtgeschwindigkeit, die ein Kraftfahrzeug heutezutage bewerkstelligen kann, ausgesetzt. Aufgrund der besonderen L-förmigen oder im Querschnitt bogenförmigen Ausgestaltung der Dichtungslippe liegt diese unter Vorspannung in Schließstellung an der ebenen Fläche des Motordeckels oder Fronthaube an. In Schließstellung verhindert der erfindungsgemäße Abdichtungsprofilstrang das Eindringen von Spritzwasser und zudem das von Fahrtwind.
  • Ebenso wird der Bereich der Verklebung zwischen dem erfindungsgemäßen Abdichtungsprofilstrang und der Trennwand durch die vorragende Lippe hinreichend abgedeckt, die in einer besonderen Ausgestaltung im Querschnitt zu ihrer Mitte-Längsachse symmetrisch oder im Querschnitt gekrümmt in Richtung des ersten Schenkels des Abschnitts ausgerichtet ist.
  • Ebenso erweist es sich von Vorteil, dass der erfindungsgemäße Abdichtungsprofilstrang unterschiedliche Härte hinsichtlich seiner Bestandteile aufweisen kann. So kann die Dichtungsleiste eine Härte A von 10 bis 30 Shore aufweisen, hingegen der Abschnitt mit der Dichtungslippe und / oder der Lippe eine größere Härte A als die der Dichtungsleiste haben, so können der Abschnitt, die Dichtungslippe und / oder die Lippe ein Härte A von 65 bis 95 Shore haben, vorzugsweise 70 bis 90, noch mehr bevorzugt 75 bis 85. Ein besonders ausgestalteter erfindungsgemäßer Abdichtungsprofilstrang hat eine Härte A von 85 Shore, wobei die Dichtungsleiste eine Härte A von 20 Shore aufweist.
  • Beim Übergang von der Offenstellung in die Schließstellung legt sich das zweite Bauteil, die Fronthaube, mit seiner vorzugsweise ebenen Fläche auf die Dichtungslippe an, wobei die Dichtungslippe in Richtung Abschnitt zusehends gekrümmt wird. Um Quetschungen oder, wie sie im herkömmlichen Abdichtungsprofilsträngen beobachtet werden, Faltenwürfe im Bereich der Dichtungslippe zu vermeiden, hat die Dichtungslippe an ihrer der Öffnung zugewandten Innenseite eine Ausnehmung. Die Ausnehmung ist als Längsnut ausgebildet, wobei die Längsnut im Querschnitt vorzugsweise halbkreisförmig oder vierteilkreis- oder dreiviertelkreisförmig ausgestaltet sein kann. Die Längsnut kann sich in Längsrichtung des Hohlraums der Dichtungsleiste erstrecken.
  • Durch die Anordnung der Längsnut im mittleren Bereich des einen Schenkels der Dichtungslippe oder noch mehr bevorzugt, von diesem versetzt mehr in Richtung zweiter Schenkel des Abschnitts, bleibt die Vorspannung der Dichtungslippe dauerhaft erhalten. Die Längsnut ermöglicht das erleichterte Schwenken der Dichtungslippe ohne die zu vermeidende Materialermüdung und ohne das Auftreten von Rissen und Spalten in der Dichtungslippe in Schließstellung oder bei häufigen Übergängen in Offen- bzw. Schließstellungen. Ebenso zeigt es sich, dass bei Öffnen des Motorraums, also beim Übergang von der Schließstellung in die Offenstellung, das Material sich entspannen und sich die Dichtungslippe in ihre ursprüngliche entspannte Position bewegen können.
  • Der erfindungsgemäße Abdichtungsprofilstrang stellt gerade bei ruhenden Dichtflächen trotz des Auftretens hoher Temperaturdifferenzen, wie sie auch in Kraftfahrzeugen auftreten können, einen hinreichenden Schutz gegen Spritzwasser und Schwallwasser, sowie gegenüber Winddruck bereit aufgrund dauerhafter Elastizität und Rückformvermögen, so dass hinzukommend das Auftreten von Windgeräuschen deutlich verringert werden.
  • Gerade bei dem erfindungsgemäßen Abdichtungsprofilstrang beispielsweise als Berührungsdichtung zwischen ruhenden Teilen als statische Dichtung, ist die Dauerhaftigkeit des elastischen Materials durch die Verwendung beispielsweise von Kunststoffen des EPDM-Typs, welche frei von Asbest-Cadmium- und Silikon-Resten sind, von Vorteil.
  • Im Sinne der Erfindung wird unter EPDM-Kautschuk auch verstanden, dass durch Terpolymerisation von Ethylen und größeren Anteilen Propylen sowie einigen Prozent eines dritten Monomers mit Dien-Struktur Kautschuk hergestellt werden kann, in dem das Dien-Monomer die für eine anschließende Schwefel-Vulkanisation benötigten Doppelbindung bereitstellt. Durch Terpolymerisation von Ethylen und größeren Anteilen Propylen sowie einigen Prozent eines dritten Monomeren mit Dien-Struktur hergestellter Kautschuk, in dem das Dien-Monomer die für eine anschließende Schwefel-Vulkanisation benötigten Doppelbindungen bereitstellt. Als Dien-Monomere können vorwiegend cis,cis–1,5-Cyclooctadien (COD), exo-Dicyclopentadien (DCP), endo-Dicyclopentadien (EDCP) u. 1,4-Hexadien (HX) u.v.a. 5-Ethyliden-2-norbornen (ENB) Verwendung finden. EPDM-Kautschuk enthält vorteilhafterweise ca. 15 Doppelbindungen pro 1000 C-Atome u. ist daher viel widerstandsfähiger gegen z.B. Ozon als Butadien- od. Isopren-Kautschuke.
  • So ist es von Vorteil, wenn die Lippe, die Dichtungslippe und / oder der Abschnitt des erfindungsgemäßen Abdichtungsprofilstrangs z.B. eine Härte A von 40 bis 95 Shore, vorzugsweise 40 bis 90 Shore oder 40 bis 80 Shore, noch mehr bevorzugt 55 bis 85 Shore oder 55 bis 70 Shore, haben, ganz bevorzugt ist eine Härte A von 55 bis 60, 55 bis 80 Shore, oder auch 75, 80 oder 85 Shore. Der erfindungsgemäße Abdichtungsprofilstrang oder Teile desselben können aus Moosgummi und / oder Weichgummi, hergestellt werden.
  • So können die Lippe, die Dichtungslippe und / oder der Abschnitt des erfindungsgemäßen Abdichtungsprofilstrangs aus Weichgummi, z.B. mit einer Härte A von 40 bis 95 Shore, sowie die Dichtungsleiste aus Moosgummi mit einer Härte A zwischen 10 bis 40 Shore hergestellt sein.
  • Unter Weichgummi im Sinne der Erfindung mit einer höheren Härte A oder D als Moosgummi werden Kunststoffe auch verstanden, die unter Verwendung von 1 bis 4 % Schwefel vulkanisierte ggf. Füllstoffe enthaltende Kautschuke herkömmlicher Art sind.
  • Unter Moosgummi können Schaumstoffe mit geschlossenen Mikrozellen auf der Grundlage von Natur- und / oder Synthesekautschuk auch im Sinne der Erfindung verstanden werden. Moosgummi können solche Werkstoffe mit über ihre ganze Masse verteilten offenen und / oder geschlossenen Zellen und einer Rohdichte sein, die niedriger als die der Gerüstsubstanz ist. Als Gerüstsubstanzen können organische Polymere, z. B. Schaumkunststoffe, aber auch anorganische Materialien zum Teil Verwendung finden. Schaumstoffe können beispielsweise Weichschaumstoffe, elastische Schaumstoffe und weichelastische Schaumstoffe in Abhängigkeit ihres Verformungswiderstandes bei Druckbelastung sein.
  • Elastische Schaumstoffe können beispielsweise solche sein, die bei Druckverformung nach DIN 53580 bis zu 50 % ihrer Dicke keine bleibende Verformung von mehr als 2 % ihres Ausgangsvolumens aufweisen. Als Gerüstsubstanzen der Schaumstoffe können sein Polyurethan-Schaumstoffe, Polystyrol-Schaumstoffe, Polyvinylchlorid-Schaumstoffe u.s.w. Ebenso können elastomere Schaumstoffe, thermoelastische Schaumstoffe oder thermoplastische Schaumstoffe des geschlossenzelligen, gemischtzelligen, grobzelligen und / oder feinzelligen Typs verwendet werden. Ebenso eignen sich hierfür Kugelschaumstoffe, Wabenschaumstoffe, doppelschichtige, wie echte, Schaumstoffe und einschichtige, wie unechte, Schaumstoffe. Leichte Schaumstoffe weisen weniger als 100 kg/m³ auf.
  • Der erfindungsgemäßen Abdichtungsprofilstrang bzw. dessen Teile zum Beispiel mit gummielastischen Materialien herstellbar, können auch übereinstimmende Härte, aber auch unterschiedliche Härten haben, wie oben bez. der Dichtungsleiste beschrieben, welche beispielsweise in herkömmlichen Extrudern unabhängig voneinander extrudiert und anschließend miteinander verklebt oder vulkanisiert werden können. Ebenso ist es möglich, für den erfindungsgemäßen Abdichtungsprofilstrang statt kunststoffartiger Materialien der Härten A solche der Härten D zu verwenden.
  • Die Härteprüfung nach Shore A oder D DIN 53505 kann auch in einer für den Fachmann bekannten Weise durchgeführt werden. Die Shore-Härte ist definiert z.B. als der Widerstand, den die Probe dem Eindringen eines Prüfkörpers bestimmter Form entgegensetzt. Dessen Druckkraft wird durch das Zusammendrücken einer geeichten Feder im Prüfgerät aufgebracht. Die so festgestellte Härte wird an einer Messuhr des Prüfgerätes abgelesen und in Shore-Einheiten zwischen 0 und 100 angegeben. Der Prüfkörper für Shore A hat die Form eines Kehgelstumpfes, für Shore D hat die Form eines Kegels mit abgerundeter Spitze. Durch Andrücken der Auflagefläche der Shore-Prüfgeräte gegen die Probe bis zum satten Aufliegen mit Hilfe einer Einspannvorrichtung wird die Eindringtiefe gemessen. Die durch das Zusammendrücken der Feder im Messgerät angezeigten Härteeinheiten werden in der Regel nach 3 Sekunden Anpresszeit abgelesen.
  • Es ist auch von Vorteil, wenn der erfindungsgemäße Abdichtungsprofilstrang mit einem Schaumstoff mit geschlossenen Mikrozellen auf der Grundlage von Natur- und / oder Synthesekautschuk, beispielsweise Moosgummi, mit einer Härte A oder D 15-s, ISO 868, Platte 6 mm) hergestellt ist, bestehend aus einem Werkstoff mit über seine ganze Masse verteilten offenen und/oder geschlossenen Zellen und einer Rohdichte, die vorzugsweise niedriger ist als die der Gerüstsubstanzen. Als Gerüstsubstanzen können organische Polymere, beispielsweise Schaumkunststoffe, Moosgummi, verwendet werden. Die Schaumstoffe können solche sein, die bei Druckbelastung einen relativ geringen Verformungswiderstand aufweisen und als Polymer-Grundlage Urethane aufweisen können. Ebenso können verwendet EPDM, NBR, IR oder dergleichen. Die Härte-Prüfung zwecks Feststellung von Shore-Härten erfolgt herkömmlicher Verfahren wie das der Bestimmung der Klemmkraft -siehe oben- Hierbei können auch für die Härteprüfung Platten, die man als Flächenelemente definiert, derart zusammen gepresst werden, dass um die Anpresskraft bzw. Klemmkraft zu bestimmen: Ein bestimmtes erforderliches Maß an Kraft, mit welcher die Platten bis zu einem Ausmaß an Verformung beaufschlagt werden, kann bestimmt werden. Die Platten enthalten Materialien des erfindungsgemäßen Abdichtungsprofilstrangs. Der erfindungsgemäße Abdichtungsprofilstrang kann auch statt einer zelligen oder porigen Struktur ein gleichfalls massiver Festkörper sein und kann keine zellige Struktur haben.
  • Der erfindungsgemäße Abdichtungsprofilstrang kann ebenso aus thermoplastischem kunststoffartigem Material hergestellt. Vorzugsweise wird ein thermoplastischer elastomerer Kunststoff verwendet aus der Gruppe der Polystyrol-Polyamid-, Polyuretan-, Polyethylen- Polymeren und -Copolymeren und Mischung derselben ausgewählt wird. Hierfür eignen sich insbesondere thermoplastisches Elastomer, welches beispielsweise ein Vertreter der Styrol-, Polypropylen- und / oder Dimethylsiloxan-Polymeren und / oder Copolymeren mit Segmenten mit hoher Dehnbarkeit und niedrigem TG-Wert (Weichsegmente, thermoplastischer Anteil) und mit Segmenten mit niedriger Dehnbarkeit und hohem TG -Wert (Hartsegmente, elastischer Anteil) je nach Anforderungen an die Verformbarkeit in einer dem Fachmann vertrauten Anteilsmischung kombiniert werden können, wobei die Bindung der Hart- und Weichsegmente miteinander durch Blockcopolymerisation, Vernetzung mit Peroxyden und Adsorption erfolgen kann. So können auch für thermoplastisches Kunststoffmaterial Polystyrol-, Polyamid-, Polyurethan und / oder Polyethylen-Polymeren und / oder Copolymeren und / oder Mischung derselben mit unterschiedlichen Anteilen an Weich- und Hartsegmenten verwendet werden.
  • Auch kann in einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Abdichtungsprofilstrangs dieser oder Teile desselben mit Ethylen / Propylen-Dien-Terpolymer-Kunststoffen (EPDM) herstellbar sein, und vorzugsweise frei von Asbest-, Cadmium- und Silikon-Resten sein. Das EPDM-Kautschuk kann herkömmlicherweise durch Terpolymerisation von Ethylen und größeren Anteilen Propylen sowie einigen Prozent eines dritten Monomeren mit Dien-Struktur hergestellter Kautschuk, in dem das Dien-Monomer die für eine anschließende Schwefel-Vulkanisation benötigten Doppelbindungen bereitstellt werden kann. Als Dien-Monomere finden vorzugsweise cis,cis-1,5-Cyclooctadien (COD), exo-Dicyclopentadien (DCP), endo-Dicyclopentadien (EDCP) und 1,4-Hexadien (HX) oder dergleichen Anwendung wie auch 5-Ethyliden-2-norbornen (ENB) Verwendung. EPDM-Kunststoffe können ca. 15 Doppelbindungen pro 1000 C-Atome enthalten und sind daher viel widerstandsfähiger gegen z.B. Ozon als Butadien- od. Isopren-Kautschuke.
  • Der erfindungsgemäße Abdichtungsprofilstrang zeichnet sich im Vergleich zu herkömmlichen Abdichtungsprofilstränge durch eine hohe Ortsfestigkeit desselben an dem ersten Bauteil, also an der Trennwand, aus, hinzukommend durch eine dauerhafte Anpassung des erfindungsgemäßen Abdichtungsprofilstrangs an der Trennwand, durch ein mangelndes Auftreten von Quetschungen im Bereich der Dichtungslippe aufgrund der in Längsrichtung des Hohlraums der Dichtungsleiste sich erstreckenden Längsnut im Bereich der Innenseite der Dichtungslippe, das Fehlen von Materialbrüchen oder Materialrissen im Bereich der Dichtungslippe in Schließstellung, eine dauerhafte Abdichtung des Motorraums gegenüber Spritzwasser und Winddruck, einen erleichterten Zugriff bzw. Umgriff der Fronthaube durch den Benutzer ohne Beschädigungen des erfindungsgemäßen Abdichtungsprofilstrangs und Fehlen von Verletzung des Benutzers beim Untergreifen der Fronthaube, so dass der erfindungsgemäße Abdichtungsprofilstrang sich besonders für den Einsatz gerade im Kraftfahrzeugbau eignet.
  • Ausführungsbeispiele
  • Die Zeichnungen zeigen weitere vorteilhafte zweckmäßige Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes aufgrund der zeichnerischen Vereinfachung in schematischer, stark vergrößerter Weise, ohne Anspruch auf eine maßstabsgetreue Wiedergabe in Ausführungsformen ohne Beschränkung auf die Erfindung auf diese in
  • 1 den Querschnitt durch den erfindungsgemäßen Abdichtungsprofilstrang mit länglich ausgebildetem Abschnitt,
  • 2 den Querschnitt durch den erfindungsgemäßen Abdichtungsprofilstrang mit L-förmigen Abschnitt und L-förmiger Dichtungslippe und in Richtung zweiter Schenkel versetzter Längsnut
  • 3 den Querschnitt durch den erfindungsgemäßen Abdichtungsprofilstrang, wobei die Längsnut im Mittenbereich des anderen Schenkels der Dichtungslippe angeordnet ist.
  • Der erfindungsgemäße Abdichtungsprofilstrang 1a hat einen Abschnitt 1, welcher an seiner einen Seite 2 eine Klebschicht 3 aufweist zur Verklebung an die Trennwand. Der erfindungsgemäße Abdichtungsprofilstrang eignet sich als Spritzschutz, Schutz vor Schwall- und Winddruck usw.. Auf der anderen Seite 4 ist eine im Querschnitt bogenförmige Dichtungsleiste 5 angeformt. Hierbei befindet sich das eine Ende 10 der bogenförmigen Dichtungsleiste 5 an der anderen Seite 4 des ersten Schenkels 11 des Abschnitts 1 angeformt. Das andere Ende 12 der Dichtungsleiste 5 ist an der anderen Seite 14 des zweiten Schenkels 15 des Abschnitts 1 angeformt.
  • Im Falle der Verwendung eines Abschnitts 1 statt des L-förmigen (2 und 3) lediglich in Form eines im Querschnitt rechteckigen Abschnitts 1 wird das eine Ende 10 der Dichtungsleiste 5 und das andere Ende 12 der Dichtungsleiste 5 an die andere Seite 4 des Abschnitts 1 angeformt (1).
  • An der einen Seite 16 des zweiten Schenkels 15 des Abschnitts 1 ist der andere Schenkel 20 der Dichtungslippe 7 angeformt, wobei die Dichtungslippe 7 im Querschnitt L-förmig oder bogenförmig in Richtung Abschnitt 1 geneigt ist. Die L-förmige Dichtungslippe 7 schließt mit ihrem einen Schenkel 19, dem anderen Schenkel 20 und einer Lippe 17 einen Innenraum 8 begrenzend ab unter Bildung einer Öffnung 9, welche der einen Seite 2 des ersten Schenkels 11 des Abschnitts 1 zugewandt ist. Die Lippe 17 befindet sich im Übergangsbereich zwischen dem ersten 11 und dem zweiten Schenkel 15 des Abschnitts 1.
  • In Draufsicht (wie Blickrichtung gem. Pfeil 2) auf den erfindungsgemäße Abdichtungsprofilstrang 1 verläuft dieser strangförmig, dessen Länge abhängig ist von der Länge der Trennwand, an welche er deren Länge nach verklebt ist.
  • Der Abstand A1, welcher den Abstand zwischen der Spitze der Lippe 17 und der Außenseite 32 des anderen Schenkels 19, welche der Lippe 17 abgewandt ist, umfasst, entspricht 70% des Durchmessers D 1.
  • Der Durchmesser D1 der Dichtungsleiste 5 ist der Abstand der einen Außenseite, in welcher die Durchbrüche 23 zur Entlüftung angeordnet sind, von der Außenseite, die von der erstgenannten Außenseite abgewandt ist.
  • Die Höhe H 1 ist der Abstand zwischen der einen Seite 2 des ersten Schenkels 11 des Abschnitts 1 und der Seite der Wand 37 der Dichtungsleiste 5 im Kopfbereich 24a , die dem Abschnitt 1 bzw. dem Fußbereich 24 abgewandt ist.
  • In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist der erste Schenkel 11 des Abschnitts 1 in dem der Lippe 17 abgewandten Bereich, randseitigen Bereich, in Richtung der einen Seite 2 im Querschnitt verbreiternd abgeschrägt unter Bildung einer Fase 25. Diese Abschrägung oder Verbreiterung in Richtung der einen Seite 2 im Bereich des Fußbereichs 24 des erfindungsgemäßen Abdichtungsprofilstrangs vergrößert die Formstabilität des erfindungsgemäßen Abdichtungsprofilstrangs und Abstützung desselben in Schließstellung.
  • Hinzukommend ist in einem weiteren Ausführungsbeispiel im Querschnitt die Breite des ersten Schenkels 11 des Abschnitt 1 in dem der Lippe 17 abgewandten Bereich größe als in dem Bereich des ersten Schenkels 11 durch Ausbildung eines Vorsprungs 111 (2 und 3), der mit der Klebschicht 3 versehen ist. Diese Verbreiterung ermöglicht den hinreichenden Schutz der Klebschicht 3 vor dem Eindringen von Schmutzteilchen aus dem Motorraum.
  • Der Winkel α wird im Sinne der Erfindung begrenzt von der Mitte-Längsachse 15c des zweiten Schenkels 15 und der Mitte-Längsachse 17c der Lippe 17 und beträgt 120° Der Winkel β wird im Sinne der Erfindung begrenzt von der Mitte-Längsachse 17c des Lippe 17 und der Mitte-Längsachse 11c des ersten Schenkels 11 des Abschnitts und beträgt 160° Der Winkel γ wird im Sinne der Erfindung begrenzt von der Mitte-Längsachse 19c des einen Schenkels 19 und der Mitte-Längsachse des anderen Schenkels der Dichtungslippe, und beträgt 160°
  • In der Wand 37 der Dichtungsleiste 5, welche der Dichtungslippe 7 abgewandt ist, finden sich Durchbrüche 23. Die Durchbrüche 23 sind gleich voneinander beabstandet und erstrecken sich in Längsrichtung des Hohlraums 6 der Dichtungsleiste 5. Die Durchbrüche 23 ermöglichen die Entlüftung des Hohlraums 6 der Dichtungsleiste 5 in Schließstellung, da in Schließstellung nicht nur die Dichtungsleiste 5 nach unten geschwenkt, sondern auch der Deckel des Motorraums die Dichtungsleiste 5 verformen kann. Durch die Verformung tritt eine Verringerung des Volumens des Hohlraums 6 der Dichtungsleiste 5 auf, so dass eine Entlüftung des Hohlraums 6 erforderlich ist. Bei Übergang aus der Schließstellung in die Offenstellung kehrt die Dichtungsleiste 5 in ihren ursprünglichen Zustand zurück und erfordert das Belüften des Hohlraums 6 der Dichtungsleiste 5.
  • Zudem ist auf die Wand 37 der Dichtungsleiste 5 eine Gleitlackbeschichtung aufgetragen zur Bereitstellung einer glatten Oberfläche derselben.
  • Es zeigt sich, dass der erfindungsgemäße Abdichtungsprofilstrang aufgrund der besonderen Ausgestaltung der Dichtungslippe 7, der Dichtungsleiste 5 und der Lippe 17 und des Zusammenwirkens auch dieser Bauteile und Maßverhältnisse zueinander einen hinreichenden Spritzschutz bewerkstelligt bei Kraftfahrzeugen.
  • Ebenso erweist es sich von Vorteil, dass der erfindungsgemäße Abdichtungsprofilstrang aufgrund seiner Ausgestaltung einfach herstellbar und mit herkömmlicher Extrusion bzw. Co-Extrusion aus thermoplastischen Kunststoffen auf herkömmliche Weise hergestellt werden kann.
  • Gerade aufgrund der besonderen Ausgestaltung der Dichtungsleiste 5 mit einer Härte, die geringer ist als die Härte der Dichtungslippe 7, der Lippe 17 und des Abschnitts 1, wird ein hinreichendes Anschmiegen des erfindungsgemäßen Abdichtungsprofilstrangs in Schließstellung an die ebene untere Fläche der Fronthaube des Motorraums ermöglicht.

Claims (26)

  1. Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit, insbesondere zur Verwendung als Spritzschutz in Kraftfahrzeugen, zur Abdichtung eines Spaltes zwischen einem ersten Bauteil und einem zweiten Bauteil, an welches erste Bauteil der Abdichtungsprofilstrang (1) gekoppelt, vorzugsweise geklebt, wird, gegen welchen das zweite Bauteil mit seiner, vorzugsweise ebenen, Fläche zur Anlage bestimmt ist, mit elastischen Materialien und einem Abschnitt (1), auf dessen einen Seite (2) eine Klebschicht (3) aufgetragen ist, dadurch gekennzeichnet, dass an dessen anderen Seite (4) eine, vorzugsweise im Querschnitt bogenförmige, Dichtungsleiste (5) angeformt ist, die Dichtungsleiste (5) einen Hohlraum (6) aufweist, welcher sich strangförmig erstreckt, vorzugsweise der Abschnitt (1) eine Dichtungslippe (7) aufweist, welche einen Innenraum (8) mit einer Öffnung (9) begrenzt, insbesondere die Öffnung (9) von der einen Seite (2) zugänglich ist.
  2. Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit, insbesondere zur Verwendung als Spritzschutz in Kraftfahrzeugen, zur Abdichtung eines Spaltes zwischen einem ersten Bauteil und einem zweiten Bauteil, an welches erste Bauteil der Abdichtungsprofilstrang (1) gekoppelt, vorzugsweise geklebt, wird, gegen welchen das zweite Bauteil mit seiner, vorzugsweise ebenen, Fläche zur Anlage bestimmt ist, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschnitt (1) im Querschnitt L-förmig mit einem ersten Schenkel (11) und einem zweiten Schenkel (15) ausgebildet ist, das eine Ende (10) der Dichtungsleiste (5) an der anderen Seite (4) des ersten Schenkel (11) und das andere Ende (12) der Dichtungsleiste (5) an der anderen Seite (14) des zweiten Schenkels (15) des Abschnitts (1) angeformt sind, vorzugsweise die Dichtungsleiste (5) einen Hohlraum (6) aufweist, welcher sich strangförmig erstreckt, auf der einen Seite (2) des ersten Schenkels (11) des Abschnitts (1) die Klebschicht (3) aufgetragen ist, die, vorzugsweise im Querschnitt L-förmige, Dichtungslippe (7) an der einen Seite (16) des zweiten Schenkels (15) des Abschnitts (1) angeformt ist.
  3. Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Übergangsbereich von dem ersten Schenkel (11) in den zweiten Schenkel (15) des Abschnitts (1) ein Lippe (17) angeformt ist, vorzugsweise welche in die Öffnung (9) vorragend ausgestaltet ist und / oder die Öffnung (9) der Dichtungslippe (7) in Richtung des ersten Schenkels (11) des Abschnitts (1) seitlich begrenzt.
  4. Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Schenkel (19) der Dichtungslippe (7) mit dem anderen Schenkel (20) der Dichtungslippe (7) einen Winkel γ , welcher größer als 60°, bevorzugt größer als 90°, noch mehr bevorzugt größer als 120° ist, einschließt.
  5. Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lippe (17) mit dem zweiten Schenkel (15) des Abschnitts (1) einen Winkel α, welcher größer als 60°, bevorzugt größer als 90°, noch mehr bevorzugt größer als 120° ist, einschließt.
  6. Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lippe (17) mit dem ersten Schenkel (11) des Abschnitts (1) einen Winkel β, welcher größer als 60°, bevorzugt größer als 90°, noch mehr bevorzugt größer als 120° ist, einschließt.
  7. Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Innenraum (8) zugewandte Seite des anderen Schenkels (20) der Dichtungslippe (7) unter Bildung einer Längsnut (22) eingezogen ist.
  8. Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsnut (22) im Querschnitt eine halbkreisförmige Ausnehmung ist.
  9. Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lippe (17), die Dichtungslippe (7) und / oder die Längsnut (22) sich in Längsrichtung des Hohlraums (6) der Dichtungsleiste (5) erstrecken.
  10. Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsleiste (5) in dem dem ersten Schenkel (11) des Abschnitts (1) zugewandten Bereich Durchbrüche (23) zur Belüftung des Hohlraums (6) der Dichtungsleiste (5) aufweist.
  11. Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrüche (23) in einer Reihe in Längsrichtung des Hohlraums (6) der Dichtungsleiste (5) sich, vorzugsweise gleich voneinander beabstandet, erstrecken.
  12. Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Schenkel (11) des Abschnitts (1) in dem der Lippe (17) abgewandten Bereich sich im Querschnitt in Richtung Fußbereich (24) unter Bildung einer Fase (25) verbreitert.
  13. Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsleiste (5) mit ihrer Wand (37) im Querschnitt einen Dreiviertelkreis beschreibt.
  14. Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser D 1 der Dichtungsleiste (5) 60 bis 90%, vorzugsweise 70 bis 87%, noch mehr bevorzugt 84 %, der Höhe H 1 entspricht.
  15. Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand A 1 50 bis 80 %, vorzugsweise 70 %, des Durchmessers D 1 entspricht:
  16. Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschnitt (1), die Dichtungslippe (7) und / oder die Lippe (17) eine größere Härte als die Dichtungsleiste (5) aufweisen.
  17. Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsleiste (5) aus Moosgummi, hergestellt ist.
  18. Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsleiste (5) eine Härte A von 10 bis 35 Shore hat.
  19. Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsleiste (5) eine Härte A von 15 bis 30 Shore hat.
  20. Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsleiste (5) eine Härte A von 15, 20 oder 25 Shore hat.
  21. Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschnitt (1) aus Weichgummi hergestellt ist.
  22. Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschnitt (1), die Dichtungslippe (7) und / oder die Lippe (17) eine Härte A von 65 bis 95 Shore haben.
  23. Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschnitt (1), die Dichtungslippe (7) und / oder die Lippe (17) eine Härte A von 70 bis 90 Shore, vorzugsweise 75 bis 85 Shore, haben.
  24. Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschnitt (1), die Dichtungslippe (7) und / oder die Lippe (17) eine Härte A von 75, 80 oder 85 Shore haben.
  25. Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschnitt (1), die Dichtungslippe (7) und / oder die Lippe (17) mit Polyvinylchlorid-Polymeren, Polyethylen-Polymeren und / oder Ethylen / Propylen-Dien-Terpolymer-Kunststoffen (EPDM) herstellbar, und vorzugsweise frei von Asbest-, Cadmium- und Silikon-Resten sind.
  26. Abdichtungsprofilstrang mit hoher Dichtwirkung und ausdauernder mechanischer Belastbarkeit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abdichtungsprofilstrang (1a) einstückig ist.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012004753A1 (de) * 2012-03-08 2013-09-12 GM Global Technology Operations LLC (n. d. Gesetzen des Staates Delaware) Kraftfahrzeughaubendichtung
CN114734796A (zh) * 2022-04-21 2022-07-12 福耀玻璃工业集团股份有限公司 包边条、包边条组件及车辆
DE102022120905A1 (de) * 2022-08-18 2024-02-29 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Gehäuse für einen Fahrzeugscheinwerfer, Fahrzeugscheinwerfer und ein Fahrzeug

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