DE20319645U1 - Pfandschloss - Google Patents
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- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F7/00—Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus
- G07F7/06—Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus by returnable containers, i.e. reverse vending systems in which a user is rewarded for returning a container that serves as a token of value, e.g. bottles
- G07F7/0618—Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus by returnable containers, i.e. reverse vending systems in which a user is rewarded for returning a container that serves as a token of value, e.g. bottles by carts
- G07F7/0663—Constructional details of the housing of the coin or token activated lock, or of mounting of the coin-lock on the trolley or cart
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Abstract
– einer Einschuböffnung im Gehäuse durch welche das Pfandelement einschiebbar ist,
– einem Prüfelement, durch welches das Pfandelement auf Gültigkeit überprüfbar ist,
– einem Verriegelungselement für einen Schlüssel, mit zwei alternativen Positionen, wobei in der
Halte- Position der Schlüssel fixierbar ist und in der Freigabe – Position den Schlüssel freigebbar ist
und wobei das Verriegelungselement, ausgelöst durch das Einschieben des Pfandelements bis zu
einem Auslösepunkt die Freigabe Position annimmt
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Prüfelement (3) den Durchmesser des eingeschobenen Pfandelements (2) erfaßt und beim Vorliegen eines gültigen Wertes für den Durchmessers das Schloss auslösbar und der Schlüssel freigebbar ist.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Pfandschloss, das ein Prüfelement für ein Pfand und ein Verriegelungselement für einen Schlüssel aufweist.
- Ein derartiges Pfandschloss ist beispielsweise bekannt aus der
EP 1035523 A2 . Derartige Pfandschlösser finden Verwendung beispielsweise bei Einkaufswagen, die im abgestellten Zustand über am Schlüssel befestigten Sicherungsketten miteinander verbunden sind. Um solch einen Einkaufswagen benutzen zu können, muss ein Pfandelement beispielsweise eine Pfandmünze in in das Schloss eingeschoben werden. - Die Pfandmünzen unterscheiden sich hinsichtlich ihrem Wert und auch hinsichtlich ihrer Größe. Üblicherweise haben kleinere Münzen einen kleineren Wert als größere Münzen.
- Zum Auslösen des Schlussels ist es bei bekannten Schlössern nötig, eine Pfandmünze des vorgeschriebenen Wertes einzuschieben.
- Die Überprüfung des maximal zulässigen Münzdurchmessers geschieht beim genannten Stand der Technik durch einen dem vorgeschriebenen Münzdurchmesser angepassten Einführschlitz, dessen Abmessungen verhindern, Münzen mit einem größeren, als dem vorgegebenen, maximal zulässigen Durchmesser einzuschieben. Zusätzlich zu dieser Maximalwertprüfung wird innerhalb des Pfandschlosses der Durchmesser der Pfandmünze darauf untersucht, ob der Durchmesser einen vorgegebenen Minimalwert unterschreitet.
- Innerhalb des Schlosses wird der Minimalwert für den Durchmesser der Münze hierbei wie folgt überprüft: Die Münze liegt mit einer Seite ihres Randes an einer feststehenden Führung an und die gegenüberliegende Seite des Münzrandes wird von einem Abtastelement erfaßt. Wenn die Münze den vorgeschriebenen Mindest- Durchmesser hat, gibt das Abtastelement die Auslösemechanik für den Schlüssel frei.
- Es wurde nun festgestellt, dass bei bekannten Schlössern durch Manipulation das Auslösen auch mit kleineren und damit weniger wertvollen Münzen möglich ist. Die kleineren Münzen werden zunächst in den Einschubschlitz des Pfandschlosses teilweise eingeschoben, anschließend wird durch Bewegung der eingeschobenen Münze quer zur Einschubrichtung ein größerer und damit korrekter Durchmesser vorgespiegelt. Hierdurch wird dann das Pfandschloss überlistet.
- Um diese Manipulationen zu erschweren gibt es Pfandschlösser wie beispielsweise aus der DE 199 17 391 A1 bekannt, die innerhalb des Pfandschlosses den Durchmesser über zwei unabhängig voneinander wirkende Abtastelemente überprüfen. Diese Abtastelemente erfassen den Münzrand von verschiedenen Seiten aus und überprüfen diesen dan jeweils eigenständig auf einen vorgeschriebenen Mindest- Durchmesser. Eine kleinere Münze kann, indem sie innerhalb des Gehäuses quer verschoben wird nur bei einem der beiden Abtastelemente eine korrekte Münze vortäuschen, ein Auslösen des Schlosses kann so verhindert werden. Nachteilig bei dieser Lösung ist jedoch, dass aufgrund der doppelt vorhandenen Abtastelemente die Anzahl der Teile erhöht ist.
- Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Pfandschloß zu schaffen, bei welchem ein Auslösen mit einer anderen Münze als der dafür vorgesehenen Münze erschwert ist und zudem die Anzahl der verwendeten Teile gering gehalten bleibt.
- Diese Aufgabe wird gelöst durch den Gegenstand des Hauptanspruchs, die Unteransprüche betreffen vorteilhafte Ausgestaltungen und/oder Weiterbildungen der Erfindung.
- Die Überlegungen, die zum Entstehen der vorliegenden Erfindung führten gingen davon aus, dass eine erhöhte Sicherheit gegen Manipulation darin besteht, die Sicherungskette nur dann auszulösen, wenn das eine Abtastelement innerhalb des Schlosses den Durchmesser der eingeschobenen Münze daraufhin untersucht, ob der Durchmesser den vorgegebenen Wert unterschreitet oder überschreitet. Die Sicherungskette wird nur dann ausgelöst, wenn weder ein Unterschreiten, noch ein Überschreiten festgestellt wurde. Dieser eng begrenzte Bereich ist durch ein Querverschieben der Münze im Pfandschloss nur schwer zu treffen. Gleichzeitig reicht ein Abtastelement aus, um festzustellen, ob sich der Durchmesser innerhalb des gültigen Bereichs befindet, wodurch vorteilhaft die Anzahl der benötigten Teile gering gehalten wird.
- Da alle Überprüfungen innerhalb des Schlosses stattfinden, muß der Einführschlitz nicht mehr die Funktion der Überprüfung auf den Maximaldurchmesser übernehmen. Es kann vorteilhaft ein Standard Einführschlitz verwendet werden und es erübrigen sich die verschiedenen, jeweils einem bestimmten Münzdurchmesser angepassten Einführschlitze. Hierdurch wird die Teileverwaltung vorteilhaft vereinfacht. Die Schlösser für unterschiedliche Münzen unterscheiden sich nur noch in der Ausgestaltung des einen Abtastelements im Inneren des Schlosses.
- Nachfolgend wird ein mögliches Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert.
- Es zeigen im Einzelnen:
-
1 in geschnittener Darstellung den Blick von oben auf das Innenleben des Schlosses mit einer Münze, -
2 das Schloß gemäß1 in entlang der Linie II–II geschnittener Seitenansicht, -
3 die Ansicht auf1 mit ausgelöstem Abtastelement, -
4 die Situation aus1 bei einer zu großen Münze, -
5 die Situation aus1 bei einer zu kleinen Münze. - Die
1 zeigt das Gehäuse1 des Schlosses ist mit geöffnetem Deckel. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist nur der Bereich des Gehäuses1 gezeigt, in welchem die Überprüfung der Münze2 stattfindet. Zur Überprüfung des Durchmessers der Münze2 ist ein Abtastelement3 vorgesehen. Eine eingeschobene Münze2 , welche dem vorgeschriebenen Durchmesser entspricht , ist dann weiter in Einschubrichtung einschiebbar und gibt dann über eine nicht gezeigte Mechanik einen ebenfalls nicht gezeigten Schlüssel frei. - Zur Erläuterung der Funktionsweise wird zusätzlich zur
1 auch auf die Schnittdarstellung gemäß2 verwiesen. Das Abtastelement3 ist im wesentlichen flächig ausgebildet und hat einen nach unten ragenden Bolzen4 . Dieser Bolzen ragt in ein Langloch5 , welches sich im Gehäuse1 befindet. - Das Abtastelement
3 seinerseits hat eine Ausnehmung6 . Diese Ausnehmung6 hat eine Form, die einem Langloch mit zusätzlicher seitlicher Ausnehmung7 an einer der Längsseiten entspricht. Aus dem Gehäuse1 ragt ein Bolzen8 in diese Ausnehmung6 . Durch eine Feder9 wird das Abtastelement3 an die eine Seite des Aussenrandes der Münze2 gedrückt, die andere, gegenüberliegende Seite des Aussenrandes der Münze liegt an einer seitlichen Führung10 an. Die Längsachse durch das Langloch5 verläuft parallel zur Längsachse der langlochartigen Bereiche6a und6b der Ausnehmung6 . - In x- y Richtung ist die Bewegungsfreiheit des Abtastelements
3 bezüglich dem Gehäuse1 definiert durch die Form des Langloches5 und der langlochartigen Bereiche der Ausnehmung6 , in denen sich die Bolzen4 und8 befinden. - Die Bewegungsfreiheit ist hauptsächlich nur in x- Richtung gegeben, da in den meisten Positionen, welche das Abtastelement
3 einnehmen kann die beiden . Befindet sich im Schloss eine Münze mit vorschriftsmäßigem Durchmesser, wie es die1 ,2 und3 zeigen, so steht der Bolzen8 genau gegenüber der seitlichen Ausnehmung7 . Wird nun die Münze weiter in das Schloß eingeschoben, dann kann sich das Abtastelement auch mit einer y-Komponente bewegen, indem der Bolzen8 in die seitliche Ausnehmung7 eintaucht und das Abtastelement3 um den Bolzen4 schwenkt. Diese Schwenkbewegung löst die nachgelagerte Mechanik zur Freigabe des Schlüssels aus. - Die
4 zeigt nun die Situation bei einer zu kleinen Münze2a . Der Bolzen8 befindet sich im langlochartigen Bereich6a der Ausnehmung6 . Eine Schwenkbewegung nicht möglich. - Ebenso verhält es sich, wenn eine zu große Münze
2b eingeschoben ist. Bei dieser Konstellation befindet sich der Bolzen8 im langlochartigen Bereich6b der Ausnehmung6 und auch hier ist eine Schwenkbewegung des Abtastelements3 ist nicht möglich. - Wie durch die Figuren und die dazugehörige Beschreibung erläutert, ist durch die vorliegende Erfindung vorteilhaft bewirkt, dass eine Schwenkbewegung nur dann möglich ist, wenn sich das Abtaastelement
3 genau in der Position befindet, in welcher der Bolzen8 genau gegenüber der seitlichen Ausnehmung7 liegt. Je geringer der Unterschied zwischen der Weite der Ausnehmung7 und der Dicke des Bolzens ist, desto geringer ist die Toleranz hinsichtlich des Durchmessers der Münze. - Bei einem Manipulationsversuch, bei dem versucht wird, mit einer kleineren Münze das Schoss zu überlisten, wird der Manipulant der Schwierigkeit gegenüberstehen, mit einer kleinen Münze
2a zunächst das Abtastelement3 in x-Richtung in die exakte Position zu bringen und dann diese Münze in y-Richtung weiter in das Schloss zu schieben, ohne aber zwischenzeitlich die x-Position des Abtastelementes zu verändern. - Zusätzlich wird der Manipulant in seinem mißbräuchlichen Unterfangen durch die Kraft der Feder
9 behindert, denn diese drückt das Abtastelement3 stets in ein Position, in welcher ein Auslösen des Schlosses nicht möglich ist. - In einer weiteren, nicht als Figur dargestellten Ausgestaltung der Erfindung ist es möglich zwei oder mehrere diskrete Werte für einen gültigen Durchmesser der Münze zu definieren.
- Hierzu sind weitere seitliche Ausnehmungen ähnlich der Ausnehmung
7 vorzusehen. Beispielsweise kann die weitere seitliche Ausnehmung beim Langloch5 vorgesehen sein. Das Schloss löst nun auch dann aus, wenn sich der Bolzen4 gegenüber der zusätzlichen Ausnehmung befindet. - Das Schloss ist dann mit verschiedenen Münzen auslösbar, wodurch sich der Komfort für den Benutzer erhöht, ohne dass ein gewisser Bereich an gültigen Durchmessern vorhanden ist. Ein solcher Bereich würde es dem Manupulanten erleichtern, mit einer kleineren Münze das Schloss zu überlisten. Erfindungsgemäß fehlt eben dieser Bereich, was vorteilhaft die Manipulation erschwert.
- Das beschriebene erfindungsgemäße Pfandschloss ist überall dort einsetzbar, wo ein Gegenstand einem Benutzer für eine gewisse Zeit zur Verfügung gestellt wird und der Wert der Pfandmünze den Benutzer motivieren soll, den entliehenen Gegenstand an einen vorgeschriebenen Rückgabeort wieder zurück zu bringen.
Claims (5)
- Pfandschloss mit – einer Einschuböffnung im Gehäuse durch welche das Pfandelement einschiebbar ist, – einem Prüfelement, durch welches das Pfandelement auf Gültigkeit überprüfbar ist, – einem Verriegelungselement für einen Schlüssel, mit zwei alternativen Positionen, wobei in der Halte- Position der Schlüssel fixierbar ist und in der Freigabe – Position den Schlüssel freigebbar ist und wobei das Verriegelungselement, ausgelöst durch das Einschieben des Pfandelements bis zu einem Auslösepunkt die Freigabe Position annimmt dadurch gekennzeichnet, dass ein Prüfelement (
3 ) den Durchmesser des eingeschobenen Pfandelements (2 ) erfaßt und beim Vorliegen eines gültigen Wertes für den Durchmessers das Schloss auslösbar und der Schlüssel freigebbar ist. - Pfandschloss nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das Prüfelement (
3 ) bezüglich des Gehäuses (1 ) des Schlosses in einer Führung (4 ,5 ,6 ,7 ,8 ) gelagert ist, welche eine Längsbewegung des Prüfelements (3 ) entlang einer vorgegebenen Strecke und an einer bestimmten Position der Strecke zusätzlich eine Drehbewegung des Prüfelements (3 ) zuläßt. - Pfandschloss nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Führung in welchem das Prüfelement (
3 ) gelagert ist Langlöcher (5 ,6 ) und in diese Langlöcher eingreifende Bolzen (4 ,8 ) sowie eine Ausnehmung (7 ) an mindestens einem der Langlöcher (5 ,6 ) umfaßt. - Pfandschloss nach einem der vorangegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass eine Feder (
9 ) das Prüfelement (3 ) an den Aussenrand des Pfandelements (2 ) drückt. - Pfandschloss nach einem der vorangegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der Langlöcher (
5 ,6 ) im wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20319645U DE20319645U1 (de) | 2003-12-18 | 2003-12-18 | Pfandschloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20319645U DE20319645U1 (de) | 2003-12-18 | 2003-12-18 | Pfandschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20319645U1 true DE20319645U1 (de) | 2005-05-04 |
Family
ID=34559823
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20319645U Expired - Lifetime DE20319645U1 (de) | 2003-12-18 | 2003-12-18 | Pfandschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20319645U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2006097055A1 (de) * | 2005-03-16 | 2006-09-21 | Horst Sonnendorfer | Pfandschloss |
Citations (5)
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| DE19637652C1 (de) * | 1996-09-16 | 1998-03-12 | Walker Birgit | Pfandschloß |
| DE19720557A1 (de) * | 1997-05-16 | 1998-11-19 | Peter Fuchs | Münzpfandschloß |
| DE29917836U1 (de) * | 1999-10-09 | 2000-12-07 | Witscher, Jürgen, 53343 Wachtberg | Münz-Pfandsystem für Einkaufswagen für 50-Cent-Münzen |
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-
2003
- 2003-12-18 DE DE20319645U patent/DE20319645U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (5)
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Legal Events
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Owner name: SONNENDORFER, HORST, DE Free format text: FORMER OWNER: SYSTEC POS-TECHNOLOGY GMBH, 82178 PUCHHEIM, DE Effective date: 20070629 Owner name: WIETH, FRANZ, DE Free format text: FORMER OWNER: SYSTEC POS-TECHNOLOGY GMBH, 82178 PUCHHEIM, DE Effective date: 20070629 |
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| R071 | Expiry of right |