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Bereich der
Erfindung
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Die Erfindung betrifft eine Liegebuchtenanordnung
für Rinder
mit seitlichen Begrenzungen, die je zwei nebeneinanderliegende Buchten
abteilen.
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Stand der
Technik
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Es ist bekannt, Liegebuchtenanordnungen für Rinder
so auszubilden, dass ihre seitlichen Begrenzungen nach oben verschwenkbar
sind. Die EP-A 0090470 offenbart eine Liegebucht, bei der auf ortsfesten
Standrohren in Kopfhöhe
der Tiere eine horizontale Schwenkachse angeordnet ist, um die die
seitlichen Begrenzungen einer Liegebucht verschwenkt werden können. Die
Begrenzungen sind durch ein quer zu diesen verlaufendes Rohr miteinander
verbunden und liegen in ihrer Normalstellung mit einem Auflagebereich
auf dem Stallboden auf. Das Quer verlaufende Rohr dient als Absperrung,
die verhindert, dass die Tiere zu weit in die Bucht treten. Durch
die von den Tieren auf die Absperrung ausgeübte Kraft können die Begrenzungen gegen
ihr Gewicht und das Gewicht der Absperrung nach oben verschwenkt
werden. Auf diese weise haben die Tiere eine zusätzliche Bewegungsfreiheit beim
Aufsuchen der Liegebucht. Die Absperrungen können auch gelenkig mit den
Begrenzungen verbunden sein, so dass die Begrenzungen in gewissem
Umfang auch einzeln bewegt werden können. Wenn die Begrenzungen
beim Aufstehen der Tiere verschwenkt werden, übt das Gewicht der Begrenzungen über die
Absperrung einen Druck auf den Nacken der Tiere aus, der die Tiere
zum verlassen der Liegebucht zwingt.
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Die EP-A 0322970 offenbart eine Anordnung,
bei der die Liegebuchten einzeln nach oben verchwenkt werden können. Im
Kopfbereich der Tiere ist ein horizontales Tragrohr an Standrohren
angeordnet, mit dem die Begrenzungen durch Buchsen schwenkbar verbunden
sind. Die Begrenzungen sind mit einem quer verlaufenden Schulterrohr
verbunden, das sich über
die Breite der Bucht erstreckt und nahe der benachbarten Begrenzung
zum Tragrohr hin abgebogen ist und mit diesem ebenfalls durch eine
Buchse schwenkbar verbunden ist. Die Begrenzungen werden durch den
Druck der Tiere auf das Schulterrohr nach oben geschwenkt, wenn
diese die Liegebucht aufsuchen oder verlassen.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Durch die Erfindung wird eine Anordnung von
nebeneinanderliegenden und voneinander abgeteilten Liegebuchten
für Rinder
geschaffen, die in hohem Maße
an die Anatomie und das Verhalten der Tiere angepasst ist und eine
leichte und effiziente Reinigung und Aufbereitung der Stand- und Liegeflächen ermöglicht.
Die Liegebuchten sind durch seitliche Begrenzungen voneinander getrennt
und haben einen Eingangsbereich und einen Kopfbereich.
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Die Erfindung, wie sie in den Ansprüchen gekennzeichnet
ist, sieht vor, dass die Begrenzungen um eine unterhalb des Kopfbereichs
und nahe dem Stallboden angeordnete horizontale Achse schwenkbar
gelagert sind. Für
jede Begrenzung ist eine gegenüber
der Achse zum Eingangsbereich hin versetzte Abstützung vorgesehen, auf der sich
die Begrenzung abstützt.
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Die Abstützung weist seitliche Barrieren
auf, durch die die Begrenzung gegen seitliche Auslenkung gesichert
wird.
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Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform sind
die Schwenkachse und die Abstützung
in einem am Stallboden befestigten Lagerbock integriert. Die Begrenzung
ist durch eine nach unten ragende Verlängerung um eine horizontale
Achse im Lagerbock schwenkbar gelagert, der eine gegenüber der
Achse zum Buchteneingang hin versetzte Stützrinne aufweist, in der sich
die Begrenzung in abgesenkter Stellung abstützt. Die Stützrinne besitzt vorzugsweise
ein U-förmiges
Profil, dessen Flanken die Begrenzung gegen seitliche Auslenkung
sichern.
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Nach einer weiteren vorteilhaften
Ausgestaltung der Erfindung dient ein vor dem Kopfbereich der Tiere
drehbar gelagertes Rohr als Seiltrommel für Seile, die an den Begrenzungen
angreifen, um die Begrenzungen gemeinsam zu verschwenken. Die Verbindung
zwischen Seil und Begrenzung ist lösbar, so dass die Begrenzungen
für einzelne
Buchten von der Sammelbetätigung
ausgeschlossen und einzeln verschwenkt werden können.
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Die Sammelbetätigung gestattet eine schnelle
Verschwenkung der Begrenzungen. In der hochgeschwenkten Stellung
der Begrenzungen können
die Stand- und Liegeflächen
ungehindert mit Geräten
befahren und maschinell bearbeitet werden. So ist es möglich, Geräte zur Entfernung
der alten Einstreu, zur Reinigung der Stand- und Liegeflächen und
zum Einbringen und Glätten
der neuen Einstreu einzusetzen. Nach Beendigung dieser Arbeiten
werden die Begrenzungen durch die Sammelbetätigung zurück in ihre Normalstellung abgesenkt.
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Beschreibung
der Zeichnungen
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Nachfolgend werden verschiedene Ausführungsbeispiele
der Erfindung anhand von Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
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1 eine
Seitenansicht einer Liegebuchtenanordnung gemäß der Erfindung;
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2 eine
Detailansicht eines Lagerbockes, wie er bei der Liegebuchtenanordnung
nach 1 Verwendung findet;
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3 eine
Ansicht in Richtung des Buchteneinganges auf den Lagerbock von 1;
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4 eine
seitliche Begrenzung der Liegebuchtenanordnung von 1 in einer um 90 Grad verschwenkten Stellung;
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5 eine
seitliche Begrenzung der Liegebuchtenanordnung von 1 in einer um ca. 55 Grad verschwenkten
Stellung;
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6 eine
Seitenansicht eines abgeänderten
Lagerbocks, der in der Liegebuchtenanordnung von 1 verwendbar ist;
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7 eine
Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Liegebuchtenanordnung,
die mit einer Sammelbetätigung
ausgestattet ist; und
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8 eine
seitliche Begrenzung der Liegebuchtenanordnung von 6 in einer um ca. 55 Grad verschwenkten
Stellung.
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9 eine
Seitenansicht einer abgewandelten Ausführungsform der Liegebuchtenanordnung gemäß der Erfindung;
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10 eine
Detailansicht einer Verbindung zwischen der seitlichen Begrenzung
und dem Nackenrohr der Liegebuchtenanordnung von 8;
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11 eine
Schnittdarstellung nach Linie A-A in 9;
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12 die
Liegebuchtenanordnung von 9 nach
Verschwenkung einer seitlichen Begrenzung; und
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13 die
Liegebuchtenanordnung von 9 nach
einer gemeinsamen Verschwenkung der seitlichen Begrenzungen.
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Detaillierte Beschreibung
der dargestellten Ausführungsbeispiele
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Die in 1 dargestellte
Liegebuchtenanordnung weist eine Anzahl nebeneinander angeordneter
Liegebuchten auf, die vorzugsweise für Rinder geeignet sind. Je
zwei benachbarte Liegebuchten sind durch Begrenzungen 2 voneinander
getrennt, die als Rohrrahmen ausgebildet sind. Auf dem Stallboden 3 der
Liegebuchten befindet sich eine Stroheinstreu 4, die durch
quer zu den Liegebuchten verlaufende Balken 5 und 6 im
Liegebereich gehalten wird. Anstelle Stroheinstreu 4 kann
die Liegefläche der
Buchten auch mit einer Matte aus einem elastischen und gut isolierenden
Material ausgelegt sein. Die Begrenzungen 2 weisen einen
oberen zum Teil annähernd
horizontal verlaufenden und zum Eingangsbereich der Bucht leicht
abgewinkelten Abschnitt 11 sowie einen unteren zum Eingangsbereich hin
schräg
ansteigenden Abschnitt 12 sowie eine beide Abschnitte verbindende
Rundung 13 auf. Der Abschnitt 11 geht im Kopfbereich
der Liegebucht durch eine vorspringende Rundung 14 in einen
vertikalen Abschnitt 15 über, der mit einem an den Abschnitt 12 anschließenden annähernd horizontal
verlaufenden Abschnitt 16 verbunden ist. Der Abschnitt 16 weist eine
Verlängerung 18 auf,
die zum Stallboden 10 hin abgerundet ist. Zwischen der
Rundung 14 und der Verlängerung 18 befindet
sich somit ein Freiraum 19, der den in der Bucht liegenden
Tieren seitliche Bewegungsfreit gibt.
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Die Begrenzungen sind um eine unterhalb des
Kopfbereichs und nahe dem Stallboden angeordnete horizontale Achse 25 schwenkbar
gelagert. Für
jede Begrenzung 2 ist eine gegenüber der Achse zum Eingangsbereich
hin versetzte Abstützung 26 vorgesehen,
auf der die Begrenzung 2 aufliegt, wenn sie sich in ihrer
Normalstellung befindet. Die Achse 25 und die Abstützung sind
beim dargestellten Ausführungsbeispiel
in einen Lagerbock 20 integriert, der unterhalb des Kopfbereichs
auf dem Stallboden 3 angeordnet ist. Der Lagerbock weist
einen Ausleger 23 in Richtung des Eingangsbereichs auf,
der die Abstützung 26 trägt. Der
Ausleger 23 und die Abstützung 26 erstrecken
sich über
einen Teil der Liegefläche
der Bucht. von der Abstützung 26 bis
zum Eingangsbereich vergrößert sich
der Abstand zwischen der Begrenzung 2 und dem Stallboden 3,
wodurch die seitliche Bewegungsfreiheit der Tiere über den größten Teil
der Bucht gegeben ist.
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Der Lagerbock 20 weist eine
Bodenplatte 21 auf, die am Stallboden 3 befestigt
ist, sowie eine rechtwinklig zu dieser und zum Stallboden verlaufende
Stützplatte 22,
die mit der Bodenplatte 21 fest verbunden ist. Die Stützplatte 22 umfasst
den Balken 6 und ist mit diesem verschraubt. Der Balken 6 wirkt
einer Verschmutzung des Lagerbockes 20 und der Lagerung des
Rahmens 2 auf der Achse 25 entgegen und schützt diese
Teile gegen Korrosion. Der Lagerbock 20 ist so ausgebildet,
dass er den in der Bucht liegenden Tieren im Bereich des Kopfes
seitliche Bewegungsfreiheit belässt.
Hierzu dient der Ausleger 23, der im dargestellten Ausführungsbeispiel
als ein an der Bodenplatte 21 befestigter und zum Eingangsbereich
schräg
nach oben gerichteter, aus einem Vierkantrohr bestehender Tragarm
ausgebildet ist. Am Fuße
des Tragarms 23 befindet sich die horizontale Schwenkachse 25,
an der das Ende der Verlängerung 18 des
Rahmens 2 angelenkt ist. Am oberen Ende des Tragarms 23 ist
eine Stützrinne 26 befestigt,
die in der Ebene des Rahmens 2 liegt und parallel zu dessen
Abschnitt 16 verläuft,
wenn sich der Rahmen 2 in der in 1 gezeigten seiner Normalstellung befindet.
In dieser Stellung wird der Rahmen 2 von der Schwenkachse 25 gehalten
und stützt
sich über
den Abschnitt 16 in der Stützrinne 26 ab. Die Abrundung 27 der
Verlängerung 18 schützt die
in der Bucht liegenden Tiere vor Verletzungen im Halsbereich. An
den Abschnitt 16 schließt sich der zum Eingangsbereich
schräg
ansteigende Abschnitt 12 an, der den Abstand zwischen der
Begrenzung 2 und der Liegefläche von der Stützrinne 26 bis
zur eingangsseitigen Rundung 13 vergrößert und damit den Tieren im
eingangsseitigen Teil der Liegebucht in hohem Maße seitliche Bewegungsfreiheit
belässt.
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Wie in 3 dargestellt,
besitzt die Stützrinne 26 ein
U-förmiges
Profil, das das Rohr des Abschnitts 16 von unten umfasst.
Die seitlichen Flanken 28 des U-förmigen Profils erstrecken bis
oberhalb der Längsachse
des Rohrabschnitts 16 und bilden damit seitliche Barrieren,
die den Rahmen 2 gegen seitliche Auslenkung sichern. Die
Stützrinne 26 erstreckt über einen
wesentlichen Teil des Abschnitts 16 bis zu dessen Verbindung
mit dem vertikalen Abschnitt 15, wie insbesondere aus 2 ersichtlich ist. Der Abstand "a" zwischen der Achse 25 und
dem Zentrum der Stützrinne 26 sorgt
für die
notwendige Stabilität.
Je größer der
Abstand "a" ist, desto mehr
wird die Achse 25 vom Gewicht des Rahmens entlastet.
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Zwischen dem oberen Abschnitt 11 des
Rahmens 2 und der Rundung 14 ist ein Nackenband 30 angeordnet,
das durch eine ovale Öse 31 geführt ist, die
durch eine Schelle 32 am Abschnitt 11 des Rahmens 2 befestigt
ist. Das Nackenband 30 erstreckt sich über die Reihe der nebeneinander
angeordneten Liegebuchten und ist an den Rahmen der Randbuchten
in nicht dargestellter und für
sich bekannter Weise lösbar
befestigt. Das Nackenband 30 verhindert, dass die Tiere
mit dem Kopf nach oben ausweichen und die Tiere in den benachbarten
Liegebuchten stören.
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Die Rahmen 2 der Liegebuchten
können
um die Schwenkachse 25 nach oben verschwenkt werden, um
eine Reinigung der Bucht zu ermöglichen. Es
kann auch nur ein einzelner der Rahmen 2 verschwenkt werden,
z.B. um ein krankes Tier aus der Liegebucht zu bringen. Die 4 zeigt einen Buchtenrahmen 2 in
einer um ungefähr
90 Grad verschwenkten Stellung, in der sich die Außenkante
der Rundung 14 des Rahmens 2 an dem Stallboden
abstützt.
Der Rahmen 2 ist in dieser Stellung stabil, und die Liegebucht
ist frei zugänglich.
Wenn ein Rahmen 2 einzeln verschwenkt werden soll, wird
das Nackenband 30 im Bereich einer der Randbuchten gelöst, so dass
sich das Nackenband 30 beim Verschwenken des Rahmens 2 durch
die Öse 31 hierdurch
ziehen kann und dadurch die Schwenkbewegung nicht behindert. Die 5 zeigt einen Buchtenrahmen 2,
der in einem geringeren Umfang verschwenkt ist. In der dargestellten
Stellung ist der Rahmen um ca. 55 Grad verschwenkt und stützt sich
mit der Rundung 14 an einer Wandung 34 ab, die
die Liegebuchtenanordnung nach vorne begrenzt. Auch in dieser Stellung befindet
sich der Rahmen 2 in einer stabilen Lage, in der die Liegefläche der
Bucht frei zugänglich
ist.
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Die 6 zeigt
eine modifizierte Ausführungsform,
bei der am Rahmen 2 eine Sicherungseinrichtung angeordnet
ist, die den Rahmen 2 in seiner Normalstellung sichert
gegen ein unerwünschtes Anheben
durch das in der Liegebucht befindliche Tier. Hierzu ist die Verlängerung 18 des
Rahmens 2 mit einem Sicherungshaken 36 verbunden,
der an einer Lasche 38 um eine Achse 37 schwenkbar
angeordnet ist. Die Lasche 38 ist im Bereich der Abrundung 27 am
Rahmen 2 befestigt. Der Sicherungshaken 36 greift
in ein Langloch im Tragarm 23 ein und sichert den Rahmen 2 in
seiner Normalstellung gegen ein Anheben. Soll der Rahmen 2 in
eine Stellung bewgt werden, wie sie in den 4 und 5 dargestellt ist,
wird der Sicherungshaken 36 aus dem Tragarm 23 herausgeschwenkt.
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Die in den 7 und 8 gezeigte
Anordnung ermöglicht
eine Sammelbetätigung
zum Verchwenken der Rahmen 2 aus der Normallage in eine
in 8 ersichtliche Kippstellung.
Hierzu dient ein Seilzug 40, der mit einer Öse 41 am
Abschnitt 11 des Rahmens 2 verbunden ist. Es kann
sich dabei um eine lösbare
Verbindung handeln, beispielsweise um einen Karabinerhaken. Der
Seilzug 40 wird um ein drehbares Rohr 42 gewickelt,
das als Seiltrommel dient. Das Rohr 42 erstreckt sich über die
gesamte Reihe von Liegebuchten und wird von mehreren Pfosten 43 getragen,
die über
die Länge
der Liegebuchtenanordnung verteilt im Stallboden verankert sind.
Wenn die Rahmen 2 verschwenkt werden sollen, wird das Rohr 42 durch
eine nicht dargestellte Handkurbel gedreht und dabei das Seil 40 auf
das Rohr aufgewickelt. Hierdurch werden die Rahmen 2 gemeinsam
angehoben und in die in 8 gezeigte Stellung
gebracht, in der alle Liegebuchtenflächen der Anordnung frei zugänglich sind.
Eine nicht dargestelle auf das Rohr 42 einwirkende Rast
hält die
Rahmen 2 in der dargestellten Stellung. Die Anordnung kann
auch so betrieben werden, dass nur ein Teil der Rahmen 2 angehoben
wird, während
die Rahmen von anderen Liegebuchten in Normalstellung bleiben. Zu diesem
Zweck wird für
die betreffenden Rahmen die Verbindung zwischen Seilzug 40 und
Rahmen 2 gelöst.
Des weiteren wird das Nackenband 30 an einer der Randbuchten
gelöst,
so dass es ein Verschwenken der übrigen
Rahmens 2 nicht behindert.
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Eine abgewandelte Ausführungsform
der Liegebuchtenanordnung gemäß der Erfindung
ist in den 9-13 dargestellt. Diese Ausführungsform weist
ein starres Nackenrohr 50 auf, das mit dem Rahmen 2 zwischen
dem oberen Abschnitt 11 und der Rundung 14 lösbar verbunden
ist ( 9). Das Nackenrohr 50 liegt
innerhalb des Rahmens 2 und ist an der Unterseite des Abschnitts 11 angeordnet.
Der Rahmen 2 entspricht in Ausführung, Anordnung und Funktion
dem Rahmen 2 von 1.
Die Verbindung zwischen dem Nackenrohr 50 und dem Rahmen 2 weist
ein Rohrstück 52 auf,
welches das Nackenrohr 50 umfasst und auf diesem durch
eine Schraube 53 befestigt ist (10 und 11).
Das Rohrstück 52 ist
mit einem U-förmigen
Kupplungsstück 54 lösbar gekoppelt.
Die Enden der Flanken des U-förmigen
Kupplungsstück 54 weisen
fluchtende Bohrungen auf, in die ein Stift 55 eingreift,
der durch eine Kette 56 am Kupplungsstück 54 lose befestigt
ist, so dass der Stift 55 aus den Bohrungen des U-förmigen Kupplungsstück 54 herausgenommen
werden kann und danach mit dem Kupplungsstück 54 verbunden bleibt.
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Die Rahmen benachbarter Liegebuchten stützen sich über das
Nackenrohr 50 gegenseitig ab, wodurch die Stabilität der Liegebuchtenanordnung erhöht wird.
Soll ein Rahmen 2 verschwenkt werden, wie es die 12 zeigt, wird der Stift 55 aus
den Flanken des U-förmigen
Kupplungsstücks 54 entfernt.
Der Rahmen 2 kann dann ungehindert aus dem Kupplungsstücks 54 herausgeschwenkt
und in die in 12 dargestellte
Position gebracht werden, in der das Nackenrohr 50 am unteren
Rahmenabschnitt 12 zur Anlage kommt, der damit die Schwenkbewegung des
Rahmens 2 begrenzt. Hierbei wird das Nackenrohr 50 von
den Rahmen der benachbarten Liegebuchten getragen, die in 12 nicht dargestellt sind.
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Wie in 13 gezeigt,
kann die Anordnung gemäß 9 mit einer Sammelbetätigung ausgestattet
sein, die der mit Bezug auf die 7 und 8 beschriebenen Sammelbetätigung entspricht.
Zum Verchwenken der Rahmen 2 von mehreren benachbarten
Buchten aus ihrer Normallage in die aus 12 ersichtliche Lage dienen Seile 40,
die mit dem Rahmen 2 und einem als Seiltrommel dienenden
drehbaren und feststellbaren Rohr 43 verbunden sind. Da
das starre Nackenrohr 50 die Schwenkbewegung auf die Rahmen 2 überträgt, ist
nicht für
jeden der Rahmen ein Seil 40 erforderlich. Es genügt, wenn
am Rahmen jeder dritten der benachbarten Buchten ein Seil 40 angeordnet
wird.
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Während
die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsformen beschrieben wurde,
können
Abwandlungen dieser Ausführungsformen
und andere Ausführungsformen
realisiert werden, ohne dass dadurch der Bereich der Erfindung,
wie er durch die Ansprüche
definiert ist, verlassen wird.