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DE20319516U1 - Liegebuchtenanordnung für Rinder - Google Patents

Liegebuchtenanordnung für Rinder Download PDF

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DE20319516U1
DE20319516U1 DE20319516U DE20319516U DE20319516U1 DE 20319516 U1 DE20319516 U1 DE 20319516U1 DE 20319516 U DE20319516 U DE 20319516U DE 20319516 U DE20319516 U DE 20319516U DE 20319516 U1 DE20319516 U1 DE 20319516U1
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DE
Germany
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DE20319516U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rudolf Hoermann GmbH and Co KG
Original Assignee
Rudolf Hoermann GmbH and Co KG
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/0005Stable partitions
    • A01K1/0011Cubicle partitions

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Abstract

Liegebuchtenanordnung für Rinder mit seitlichen Begrenzungen (2), die je zwei nebeneinanderliegende Buchten abteilen und einen Eingangsbereich und einen Kopfbereich aufweisen und die vertikal verschwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungen um eine unterhalb des Kopfbereichs und nahe dem Stallboden angeordnete horizontale Achse (25) schwenkbar gelagert sind, dass für jede Begrenzung eine gegenüber der Achse zum Eingangsbereich hin versetzte Abstützung (26) vorgesehen ist, auf der sich die Begrenzung abstützt, und dass die Abstützung seitliche Barrieren (28) aufweist, durch die die Begrenzung gegen seitliche Auslenkung gesichert wird.

Description

  • Bereich der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft eine Liegebuchtenanordnung für Rinder mit seitlichen Begrenzungen, die je zwei nebeneinanderliegende Buchten abteilen.
  • Stand der Technik
  • Es ist bekannt, Liegebuchtenanordnungen für Rinder so auszubilden, dass ihre seitlichen Begrenzungen nach oben verschwenkbar sind. Die EP-A 0090470 offenbart eine Liegebucht, bei der auf ortsfesten Standrohren in Kopfhöhe der Tiere eine horizontale Schwenkachse angeordnet ist, um die die seitlichen Begrenzungen einer Liegebucht verschwenkt werden können. Die Begrenzungen sind durch ein quer zu diesen verlaufendes Rohr miteinander verbunden und liegen in ihrer Normalstellung mit einem Auflagebereich auf dem Stallboden auf. Das Quer verlaufende Rohr dient als Absperrung, die verhindert, dass die Tiere zu weit in die Bucht treten. Durch die von den Tieren auf die Absperrung ausgeübte Kraft können die Begrenzungen gegen ihr Gewicht und das Gewicht der Absperrung nach oben verschwenkt werden. Auf diese weise haben die Tiere eine zusätzliche Bewegungsfreiheit beim Aufsuchen der Liegebucht. Die Absperrungen können auch gelenkig mit den Begrenzungen verbunden sein, so dass die Begrenzungen in gewissem Umfang auch einzeln bewegt werden können. Wenn die Begrenzungen beim Aufstehen der Tiere verschwenkt werden, übt das Gewicht der Begrenzungen über die Absperrung einen Druck auf den Nacken der Tiere aus, der die Tiere zum verlassen der Liegebucht zwingt.
  • Die EP-A 0322970 offenbart eine Anordnung, bei der die Liegebuchten einzeln nach oben verchwenkt werden können. Im Kopfbereich der Tiere ist ein horizontales Tragrohr an Standrohren angeordnet, mit dem die Begrenzungen durch Buchsen schwenkbar verbunden sind. Die Begrenzungen sind mit einem quer verlaufenden Schulterrohr verbunden, das sich über die Breite der Bucht erstreckt und nahe der benachbarten Begrenzung zum Tragrohr hin abgebogen ist und mit diesem ebenfalls durch eine Buchse schwenkbar verbunden ist. Die Begrenzungen werden durch den Druck der Tiere auf das Schulterrohr nach oben geschwenkt, wenn diese die Liegebucht aufsuchen oder verlassen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Durch die Erfindung wird eine Anordnung von nebeneinanderliegenden und voneinander abgeteilten Liegebuchten für Rinder geschaffen, die in hohem Maße an die Anatomie und das Verhalten der Tiere angepasst ist und eine leichte und effiziente Reinigung und Aufbereitung der Stand- und Liegeflächen ermöglicht. Die Liegebuchten sind durch seitliche Begrenzungen voneinander getrennt und haben einen Eingangsbereich und einen Kopfbereich.
  • Die Erfindung, wie sie in den Ansprüchen gekennzeichnet ist, sieht vor, dass die Begrenzungen um eine unterhalb des Kopfbereichs und nahe dem Stallboden angeordnete horizontale Achse schwenkbar gelagert sind. Für jede Begrenzung ist eine gegenüber der Achse zum Eingangsbereich hin versetzte Abstützung vorgesehen, auf der sich die Begrenzung abstützt.
  • Die Abstützung weist seitliche Barrieren auf, durch die die Begrenzung gegen seitliche Auslenkung gesichert wird.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform sind die Schwenkachse und die Abstützung in einem am Stallboden befestigten Lagerbock integriert. Die Begrenzung ist durch eine nach unten ragende Verlängerung um eine horizontale Achse im Lagerbock schwenkbar gelagert, der eine gegenüber der Achse zum Buchteneingang hin versetzte Stützrinne aufweist, in der sich die Begrenzung in abgesenkter Stellung abstützt. Die Stützrinne besitzt vorzugsweise ein U-förmiges Profil, dessen Flanken die Begrenzung gegen seitliche Auslenkung sichern.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung dient ein vor dem Kopfbereich der Tiere drehbar gelagertes Rohr als Seiltrommel für Seile, die an den Begrenzungen angreifen, um die Begrenzungen gemeinsam zu verschwenken. Die Verbindung zwischen Seil und Begrenzung ist lösbar, so dass die Begrenzungen für einzelne Buchten von der Sammelbetätigung ausgeschlossen und einzeln verschwenkt werden können.
  • Die Sammelbetätigung gestattet eine schnelle Verschwenkung der Begrenzungen. In der hochgeschwenkten Stellung der Begrenzungen können die Stand- und Liegeflächen ungehindert mit Geräten befahren und maschinell bearbeitet werden. So ist es möglich, Geräte zur Entfernung der alten Einstreu, zur Reinigung der Stand- und Liegeflächen und zum Einbringen und Glätten der neuen Einstreu einzusetzen. Nach Beendigung dieser Arbeiten werden die Begrenzungen durch die Sammelbetätigung zurück in ihre Normalstellung abgesenkt.
  • Beschreibung der Zeichnungen
  • Nachfolgend werden verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand von Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine Seitenansicht einer Liegebuchtenanordnung gemäß der Erfindung;
  • 2 eine Detailansicht eines Lagerbockes, wie er bei der Liegebuchtenanordnung nach 1 Verwendung findet;
  • 3 eine Ansicht in Richtung des Buchteneinganges auf den Lagerbock von 1;
  • 4 eine seitliche Begrenzung der Liegebuchtenanordnung von 1 in einer um 90 Grad verschwenkten Stellung;
  • 5 eine seitliche Begrenzung der Liegebuchtenanordnung von 1 in einer um ca. 55 Grad verschwenkten Stellung;
  • 6 eine Seitenansicht eines abgeänderten Lagerbocks, der in der Liegebuchtenanordnung von 1 verwendbar ist;
  • 7 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Liegebuchtenanordnung, die mit einer Sammelbetätigung ausgestattet ist; und
  • 8 eine seitliche Begrenzung der Liegebuchtenanordnung von 6 in einer um ca. 55 Grad verschwenkten Stellung.
  • 9 eine Seitenansicht einer abgewandelten Ausführungsform der Liegebuchtenanordnung gemäß der Erfindung;
  • 10 eine Detailansicht einer Verbindung zwischen der seitlichen Begrenzung und dem Nackenrohr der Liegebuchtenanordnung von 8;
  • 11 eine Schnittdarstellung nach Linie A-A in 9;
  • 12 die Liegebuchtenanordnung von 9 nach Verschwenkung einer seitlichen Begrenzung; und
  • 13 die Liegebuchtenanordnung von 9 nach einer gemeinsamen Verschwenkung der seitlichen Begrenzungen.
  • Detaillierte Beschreibung der dargestellten Ausführungsbeispiele
  • Die in 1 dargestellte Liegebuchtenanordnung weist eine Anzahl nebeneinander angeordneter Liegebuchten auf, die vorzugsweise für Rinder geeignet sind. Je zwei benachbarte Liegebuchten sind durch Begrenzungen 2 voneinander getrennt, die als Rohrrahmen ausgebildet sind. Auf dem Stallboden 3 der Liegebuchten befindet sich eine Stroheinstreu 4, die durch quer zu den Liegebuchten verlaufende Balken 5 und 6 im Liegebereich gehalten wird. Anstelle Stroheinstreu 4 kann die Liegefläche der Buchten auch mit einer Matte aus einem elastischen und gut isolierenden Material ausgelegt sein. Die Begrenzungen 2 weisen einen oberen zum Teil annähernd horizontal verlaufenden und zum Eingangsbereich der Bucht leicht abgewinkelten Abschnitt 11 sowie einen unteren zum Eingangsbereich hin schräg ansteigenden Abschnitt 12 sowie eine beide Abschnitte verbindende Rundung 13 auf. Der Abschnitt 11 geht im Kopfbereich der Liegebucht durch eine vorspringende Rundung 14 in einen vertikalen Abschnitt 15 über, der mit einem an den Abschnitt 12 anschließenden annähernd horizontal verlaufenden Abschnitt 16 verbunden ist. Der Abschnitt 16 weist eine Verlängerung 18 auf, die zum Stallboden 10 hin abgerundet ist. Zwischen der Rundung 14 und der Verlängerung 18 befindet sich somit ein Freiraum 19, der den in der Bucht liegenden Tieren seitliche Bewegungsfreit gibt.
  • Die Begrenzungen sind um eine unterhalb des Kopfbereichs und nahe dem Stallboden angeordnete horizontale Achse 25 schwenkbar gelagert. Für jede Begrenzung 2 ist eine gegenüber der Achse zum Eingangsbereich hin versetzte Abstützung 26 vorgesehen, auf der die Begrenzung 2 aufliegt, wenn sie sich in ihrer Normalstellung befindet. Die Achse 25 und die Abstützung sind beim dargestellten Ausführungsbeispiel in einen Lagerbock 20 integriert, der unterhalb des Kopfbereichs auf dem Stallboden 3 angeordnet ist. Der Lagerbock weist einen Ausleger 23 in Richtung des Eingangsbereichs auf, der die Abstützung 26 trägt. Der Ausleger 23 und die Abstützung 26 erstrecken sich über einen Teil der Liegefläche der Bucht. von der Abstützung 26 bis zum Eingangsbereich vergrößert sich der Abstand zwischen der Begrenzung 2 und dem Stallboden 3, wodurch die seitliche Bewegungsfreiheit der Tiere über den größten Teil der Bucht gegeben ist.
  • Der Lagerbock 20 weist eine Bodenplatte 21 auf, die am Stallboden 3 befestigt ist, sowie eine rechtwinklig zu dieser und zum Stallboden verlaufende Stützplatte 22, die mit der Bodenplatte 21 fest verbunden ist. Die Stützplatte 22 umfasst den Balken 6 und ist mit diesem verschraubt. Der Balken 6 wirkt einer Verschmutzung des Lagerbockes 20 und der Lagerung des Rahmens 2 auf der Achse 25 entgegen und schützt diese Teile gegen Korrosion. Der Lagerbock 20 ist so ausgebildet, dass er den in der Bucht liegenden Tieren im Bereich des Kopfes seitliche Bewegungsfreiheit belässt. Hierzu dient der Ausleger 23, der im dargestellten Ausführungsbeispiel als ein an der Bodenplatte 21 befestigter und zum Eingangsbereich schräg nach oben gerichteter, aus einem Vierkantrohr bestehender Tragarm ausgebildet ist. Am Fuße des Tragarms 23 befindet sich die horizontale Schwenkachse 25, an der das Ende der Verlängerung 18 des Rahmens 2 angelenkt ist. Am oberen Ende des Tragarms 23 ist eine Stützrinne 26 befestigt, die in der Ebene des Rahmens 2 liegt und parallel zu dessen Abschnitt 16 verläuft, wenn sich der Rahmen 2 in der in 1 gezeigten seiner Normalstellung befindet. In dieser Stellung wird der Rahmen 2 von der Schwenkachse 25 gehalten und stützt sich über den Abschnitt 16 in der Stützrinne 26 ab. Die Abrundung 27 der Verlängerung 18 schützt die in der Bucht liegenden Tiere vor Verletzungen im Halsbereich. An den Abschnitt 16 schließt sich der zum Eingangsbereich schräg ansteigende Abschnitt 12 an, der den Abstand zwischen der Begrenzung 2 und der Liegefläche von der Stützrinne 26 bis zur eingangsseitigen Rundung 13 vergrößert und damit den Tieren im eingangsseitigen Teil der Liegebucht in hohem Maße seitliche Bewegungsfreiheit belässt.
  • Wie in 3 dargestellt, besitzt die Stützrinne 26 ein U-förmiges Profil, das das Rohr des Abschnitts 16 von unten umfasst. Die seitlichen Flanken 28 des U-förmigen Profils erstrecken bis oberhalb der Längsachse des Rohrabschnitts 16 und bilden damit seitliche Barrieren, die den Rahmen 2 gegen seitliche Auslenkung sichern. Die Stützrinne 26 erstreckt über einen wesentlichen Teil des Abschnitts 16 bis zu dessen Verbindung mit dem vertikalen Abschnitt 15, wie insbesondere aus 2 ersichtlich ist. Der Abstand "a" zwischen der Achse 25 und dem Zentrum der Stützrinne 26 sorgt für die notwendige Stabilität. Je größer der Abstand "a" ist, desto mehr wird die Achse 25 vom Gewicht des Rahmens entlastet.
  • Zwischen dem oberen Abschnitt 11 des Rahmens 2 und der Rundung 14 ist ein Nackenband 30 angeordnet, das durch eine ovale Öse 31 geführt ist, die durch eine Schelle 32 am Abschnitt 11 des Rahmens 2 befestigt ist. Das Nackenband 30 erstreckt sich über die Reihe der nebeneinander angeordneten Liegebuchten und ist an den Rahmen der Randbuchten in nicht dargestellter und für sich bekannter Weise lösbar befestigt. Das Nackenband 30 verhindert, dass die Tiere mit dem Kopf nach oben ausweichen und die Tiere in den benachbarten Liegebuchten stören.
  • Die Rahmen 2 der Liegebuchten können um die Schwenkachse 25 nach oben verschwenkt werden, um eine Reinigung der Bucht zu ermöglichen. Es kann auch nur ein einzelner der Rahmen 2 verschwenkt werden, z.B. um ein krankes Tier aus der Liegebucht zu bringen. Die 4 zeigt einen Buchtenrahmen 2 in einer um ungefähr 90 Grad verschwenkten Stellung, in der sich die Außenkante der Rundung 14 des Rahmens 2 an dem Stallboden abstützt. Der Rahmen 2 ist in dieser Stellung stabil, und die Liegebucht ist frei zugänglich. Wenn ein Rahmen 2 einzeln verschwenkt werden soll, wird das Nackenband 30 im Bereich einer der Randbuchten gelöst, so dass sich das Nackenband 30 beim Verschwenken des Rahmens 2 durch die Öse 31 hierdurch ziehen kann und dadurch die Schwenkbewegung nicht behindert. Die 5 zeigt einen Buchtenrahmen 2, der in einem geringeren Umfang verschwenkt ist. In der dargestellten Stellung ist der Rahmen um ca. 55 Grad verschwenkt und stützt sich mit der Rundung 14 an einer Wandung 34 ab, die die Liegebuchtenanordnung nach vorne begrenzt. Auch in dieser Stellung befindet sich der Rahmen 2 in einer stabilen Lage, in der die Liegefläche der Bucht frei zugänglich ist.
  • Die 6 zeigt eine modifizierte Ausführungsform, bei der am Rahmen 2 eine Sicherungseinrichtung angeordnet ist, die den Rahmen 2 in seiner Normalstellung sichert gegen ein unerwünschtes Anheben durch das in der Liegebucht befindliche Tier. Hierzu ist die Verlängerung 18 des Rahmens 2 mit einem Sicherungshaken 36 verbunden, der an einer Lasche 38 um eine Achse 37 schwenkbar angeordnet ist. Die Lasche 38 ist im Bereich der Abrundung 27 am Rahmen 2 befestigt. Der Sicherungshaken 36 greift in ein Langloch im Tragarm 23 ein und sichert den Rahmen 2 in seiner Normalstellung gegen ein Anheben. Soll der Rahmen 2 in eine Stellung bewgt werden, wie sie in den 4 und 5 dargestellt ist, wird der Sicherungshaken 36 aus dem Tragarm 23 herausgeschwenkt.
  • Die in den 7 und 8 gezeigte Anordnung ermöglicht eine Sammelbetätigung zum Verchwenken der Rahmen 2 aus der Normallage in eine in 8 ersichtliche Kippstellung. Hierzu dient ein Seilzug 40, der mit einer Öse 41 am Abschnitt 11 des Rahmens 2 verbunden ist. Es kann sich dabei um eine lösbare Verbindung handeln, beispielsweise um einen Karabinerhaken. Der Seilzug 40 wird um ein drehbares Rohr 42 gewickelt, das als Seiltrommel dient. Das Rohr 42 erstreckt sich über die gesamte Reihe von Liegebuchten und wird von mehreren Pfosten 43 getragen, die über die Länge der Liegebuchtenanordnung verteilt im Stallboden verankert sind. Wenn die Rahmen 2 verschwenkt werden sollen, wird das Rohr 42 durch eine nicht dargestellte Handkurbel gedreht und dabei das Seil 40 auf das Rohr aufgewickelt. Hierdurch werden die Rahmen 2 gemeinsam angehoben und in die in 8 gezeigte Stellung gebracht, in der alle Liegebuchtenflächen der Anordnung frei zugänglich sind. Eine nicht dargestelle auf das Rohr 42 einwirkende Rast hält die Rahmen 2 in der dargestellten Stellung. Die Anordnung kann auch so betrieben werden, dass nur ein Teil der Rahmen 2 angehoben wird, während die Rahmen von anderen Liegebuchten in Normalstellung bleiben. Zu diesem Zweck wird für die betreffenden Rahmen die Verbindung zwischen Seilzug 40 und Rahmen 2 gelöst. Des weiteren wird das Nackenband 30 an einer der Randbuchten gelöst, so dass es ein Verschwenken der übrigen Rahmens 2 nicht behindert.
  • Eine abgewandelte Ausführungsform der Liegebuchtenanordnung gemäß der Erfindung ist in den 9-13 dargestellt. Diese Ausführungsform weist ein starres Nackenrohr 50 auf, das mit dem Rahmen 2 zwischen dem oberen Abschnitt 11 und der Rundung 14 lösbar verbunden ist ( 9). Das Nackenrohr 50 liegt innerhalb des Rahmens 2 und ist an der Unterseite des Abschnitts 11 angeordnet. Der Rahmen 2 entspricht in Ausführung, Anordnung und Funktion dem Rahmen 2 von 1. Die Verbindung zwischen dem Nackenrohr 50 und dem Rahmen 2 weist ein Rohrstück 52 auf, welches das Nackenrohr 50 umfasst und auf diesem durch eine Schraube 53 befestigt ist (10 und 11). Das Rohrstück 52 ist mit einem U-förmigen Kupplungsstück 54 lösbar gekoppelt. Die Enden der Flanken des U-förmigen Kupplungsstück 54 weisen fluchtende Bohrungen auf, in die ein Stift 55 eingreift, der durch eine Kette 56 am Kupplungsstück 54 lose befestigt ist, so dass der Stift 55 aus den Bohrungen des U-förmigen Kupplungsstück 54 herausgenommen werden kann und danach mit dem Kupplungsstück 54 verbunden bleibt.
  • Die Rahmen benachbarter Liegebuchten stützen sich über das Nackenrohr 50 gegenseitig ab, wodurch die Stabilität der Liegebuchtenanordnung erhöht wird. Soll ein Rahmen 2 verschwenkt werden, wie es die 12 zeigt, wird der Stift 55 aus den Flanken des U-förmigen Kupplungsstücks 54 entfernt. Der Rahmen 2 kann dann ungehindert aus dem Kupplungsstücks 54 herausgeschwenkt und in die in 12 dargestellte Position gebracht werden, in der das Nackenrohr 50 am unteren Rahmenabschnitt 12 zur Anlage kommt, der damit die Schwenkbewegung des Rahmens 2 begrenzt. Hierbei wird das Nackenrohr 50 von den Rahmen der benachbarten Liegebuchten getragen, die in 12 nicht dargestellt sind.
  • Wie in 13 gezeigt, kann die Anordnung gemäß 9 mit einer Sammelbetätigung ausgestattet sein, die der mit Bezug auf die 7 und 8 beschriebenen Sammelbetätigung entspricht. Zum Verchwenken der Rahmen 2 von mehreren benachbarten Buchten aus ihrer Normallage in die aus 12 ersichtliche Lage dienen Seile 40, die mit dem Rahmen 2 und einem als Seiltrommel dienenden drehbaren und feststellbaren Rohr 43 verbunden sind. Da das starre Nackenrohr 50 die Schwenkbewegung auf die Rahmen 2 überträgt, ist nicht für jeden der Rahmen ein Seil 40 erforderlich. Es genügt, wenn am Rahmen jeder dritten der benachbarten Buchten ein Seil 40 angeordnet wird.
  • Während die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsformen beschrieben wurde, können Abwandlungen dieser Ausführungsformen und andere Ausführungsformen realisiert werden, ohne dass dadurch der Bereich der Erfindung, wie er durch die Ansprüche definiert ist, verlassen wird.

Claims (19)

  1. Liegebuchtenanordnung für Rinder mit seitlichen Begrenzungen (2), die je zwei nebeneinanderliegende Buchten abteilen und einen Eingangsbereich und einen Kopfbereich aufweisen und die vertikal verschwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungen um eine unterhalb des Kopfbereichs und nahe dem Stallboden angeordnete horizontale Achse (25) schwenkbar gelagert sind, dass für jede Begrenzung eine gegenüber der Achse zum Eingangsbereich hin versetzte Abstützung (26) vorgesehen ist, auf der sich die Begrenzung abstützt, und dass die Abstützung seitliche Barrieren (28) aufweist, durch die die Begrenzung gegen seitliche Auslenkung gesichert wird.
  2. Liegebuchtenanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen am Stallboden befestigten Lagerbock (20), an dem die Begrenzung durch eine nach unten ragende Verlängerung (18) um die horizontale Achse (25) schwenkbar gelagert ist und der eine gegenüber der Achse zum Eingangsbereich versetzte und in der Ebene der Begrenzung angeordnete Stützrinne (26) umfasst, in der sich die Begrenzung in abgesenkter Stellung abstützt.
  3. Liegebuchtenanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützrinne (26) ein U-förmiges Profil aufweist, dessen Flanken (28) die Begrenzung (2) gegen seitliche Auslenkung sichern.
  4. Liegebuchtenanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbock (20) zwischen der horizontalen Achse (25) und dem Zentrum der Stützrinne (26) einen parallel zum Stallboden gemessenen Abstand a aufweist.
  5. Liegebuchtenanordnung nach einem der Ansprüche 2-4, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbock (20) in Richtung des Eingangsbereichs einen Ausleger (23) aufweist, der die Stützrinne (26) trägt, dass Ausleger und Stützrinne über einen Teil der Liegefläche der Bucht ragen, und dass die Unterkante (12) der Begrenzung (2) von der Stützrinne zum Eingangsbereich schräg ansteigt und dadurch den Freiraum zwischen der Begrenzung und der Liegefläche vergrößert.
  6. Liegebuchtenanordnung nach einem der Ansprüche 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausleger (23) ein zum Eingangsbereich hin geneigter Tragarm ist, an dessen Fuß die horizontale Achse (25) zur Verschwenkung der Begrenzung (2) angeordnet ist und der an seinem freien Ende die Stützrinne (26) trägt.
  7. Liegebuchtenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (25) unterhalb der Vorderkante der Begrenzung liegt.
  8. Liegebuchtenanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die nach unten ragende Verlängerung (18) der Begrenzung (2) ein gekrümmtes Rohrstück ist, an das sich ein annähernd horizontales Rohrstück (16) anschließt, das in die in gleicher Richtung verlaufende Stützrinne (26) eingreift, wenn sich die Begrenzung in ihrer abgesenkten Normalstellung befindet.
  9. Liegebuchtenanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbock (20) eine Grundplatte (21) umfasst, die am Stallboden verankert ist und auf der der Tragarm (23) befestigt ist, und dass die Schwenkachse (25) nahe der Grundplatte am Tragarm angeordnet ist.
  10. Liegebuchtenanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, der Lagerbock (20) eine Wandung (22) umfasst, die annähernd rechtwinklig zum Stallboden (3) ausgerichtet ist und an der ein die Liegefläche der Bucht zum Kopfbereich hin begrenzender, die Einstreu zurückhaltender Balken (6) befestigt ist.
  11. Liegebuchtenanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzung (2) im oberen Bereich eine Rundung (14) aufweist, die oberhalb der Schwenkachse (25) liegt, und zwischen der Rundung und der nach unten ragende Verlängerung (18) eine Ausnehmung (19) aufweist.
  12. Liegebuchtenanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzung (2) mit einer Sicherungseinrichtung (36, 37, 38) verbunden ist, die in eine Ausnehmung am Lagerbock (20) eingreift, wenn sich die Begrenzung in Normalstellung befindet.
  13. Liegebuchtenanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungseinrichtung einen Haken (36) umfasst, der schwenkbar an der Verlängerung (18) des Rahmens (2) gelagert ist und mit einer Ausnehmung im Tragarm (23) in Eingriff gebracht werden kann.
  14. Liegebuchtenanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungen durch ein Nackenband (30) miteinander verbunden sind, das in einer Führung (31) längsverschiebbar gelagert ist.
  15. Liegebuchtenanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet durch ein Nackenrohr (50), das durch eine Kupplung (54, 55) lösbar mit den Begrenzungen (2) verbunden ist.
  16. Liegebuchtenanordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Nackenrohr (30) innerhalb der die Begrenzungen bildenden Rahmen (2) verläuft und dass ein einzelner Rahmen nach Lösen der Kupplung (54, 55) verschwenkbar ist, bis das Nackenrohr am gegenüberliegenden Rahmenabschnitt (12) zur Anlage kommt.
  17. Liegebuchtenanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 16, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (40, 42) zum gemeinsamen Verschwenken der Begrenzungen (2) von nebeneinander liegenden Buchten.
  18. Liegebuchtenanordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass an einem vor dem Kopfbereich im Stallboden verankerten Pfosten (43) ein Rohr (42) drehbar gelagert ist, das als Seiltrommel dient, und dass an den Begrenzungen (2) von nebeneinander liegenden Buchten ein Seil (40) angreift, das an der Seiltrommel befestigt ist, so dass durch Verdrehung der Seiltrommel die Begrenzungen gemeinsam verschwenkbar sind.
  19. Liegebuchtenanordnung nach den Ansprüchen 15-17, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (40, 42) zum gemeinsamen Verschwenken an den Begrenzungen (2) von einem Teil der nebeneinander liegenden Buchten angreift.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4623678A1 (de) * 2024-03-27 2025-10-01 Zimmermann Stalltechnik GmbH Trennrahmen-vorrichtung für stallboxen

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