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Die Erfindung betrifft einen Magazinstreifen mit
einer Vielzahl von in Streifen-Längsrichtung
hintereinander angeordneten Einsetzöffnungen für und mit in diese eingesetzten
Befestigungselementen.
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Die
DE
298 20 104 offenbart einen Magazinstreifen für Befestiger,
insbesondere Schrauben, welcher aus einem biegsamen Material besteht
und in seiner Streifenebene eine Vielzahl an in Streifen-Längsrichtung
im gleichen Abstand hintereinander angeordneten, jeweils von mehreren
von einem Mittelpunkt aus radial nach außen gerichteten Einschnitten
gebildeten Einsatzöffnungen
für die
Befestiger aufweist.
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Derartige Magazinstreifen sind ferner
aus der
DE 38 31 625
C2 und dem DE-GM 75 21 374 bekannt.
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Solche Magazinstreifen werden mit
Befestigern (z. B. Schrauben) bestückt, in Magazinschrauber eingesetzt,
mit dessen Hilfe die in dem Magazinstreifen angeordneten Schrauben
der Reihe nach verarbeitet werden können.
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Die Magazinstreifen können als
Streifen mit relativ kurzer Länge
vorliegen, die in den Magazinschrauber eingesetzt werden, oder auch
in Rollenform, wobei das freie Ende der Rolle in den Magazinschrauber
einführbar
ist.
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Ein Nachteil dieser herkömmlichen
Magazinstreifen ist, daß der
Bediener des Magazinschraubers während
oder vor Beginn der Arbeit nicht erkennen kann, wie viele Befestiger
sich noch auf dem restlichen Magazinstreifen befinden.
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Aufgabe der Erfindung ist es daher,
eine einfache und kostengünstige
Möglichkeit
für den
Bediener des Magazinschraubers bereitzustellen, anhand derer er
feststellen kann, daß der
von ihm verarbeitete Magazinstreifen nach dem setzen weniger Verbinder
endet.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch
gelöst,
daß eine
oder mehrere vorgegebene im Bereich eines Streifenendes des Magazinstreifens angeordnete
Einsetzöffnungen
mit anzeigenden Befestigungselementen bestückt sind, die gegenüber den übrigen Befestigungselementen
des Magazinstreifens unterschiedlich gestaltet sind.
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Vorteilhafte Weiterbildungen der
Erfindung sind in den Unteransprüchen
aufgezeigt.
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Der Magazinstreifen entsprechend
der vorliegenden Erfindung weist somit an einem Ende des Magazinstreifens
in diesem angeordnete Befestigungselemente auf, die sich von den übrigen Befestigungselementen
des Streifens dadurch unterscheiden, daß sie eine verschiedene Gestaltung
aufweisen.
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Verwendet der Bediener eines Magazinschraubers
einen erfindungsgemäßen Magazinstreifen,
so verarbeitet er zunächst
eine große
Anzahl gleichgestalteter Befestigungselemente (z. B. Schrauben).
Neigt sich der Magazinstreifen seinem Ende, so erkennt der Bediener
des Magazinschraubers dies daran, dass die Befestigungsmittel nunmehr
eine andere Gestaltung aufweisen, als die zuvor eingeschraubten
Befestigungselemente.
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Der Ausdruck „verschiedene Gestaltung" umfaßt dabei
jede Möglichkeit,
die endseitig im Magazinstreifen angeordneten Befestigungselemente von
den übrigen
Befestigungselementen im eingeschraubten Zustand ohne weiteres erkennbar
verschieden zu gestalten. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind zu dem dadurch
begrenzt, daß die
Funktion der Befestigungselemente durch die verschiedene Gestaltung
nicht beeinträchtigt
werden darf.
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Als Gestaltungsmöglichkeiten, um die endstückig im
Magazinstreifen angeordneten Befestigungselemente von den übrigen Befestigungselementen
zu unterscheiden, kommen insbesondere in Betracht:
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- 1. Eine mindestens bereichsweise verschiedene farbliche
Gestaltung;
- 2. Ferner eine unterschiedliche geometrische Gestaltung; beispielsweise
kann an den endseitig im Magazinstreifen angeordneten Befestigungselementen
ein zusätzlicher
Kragen, ein auffälliger Rand
oder eine Nut oder andersgeartete Vertiefungen gebildet sein, wodurch
diese von den übrigen
Befestigungselementen zu unterscheiden sind.
- 3. Ein Überzug,
z. B. aus Kunststoff oder einer Eloxierung der Oberfläche zumindest
der von dem Bediener des Magazinschraubers sichtbaren Bereiche der
Befestigungselemente.
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Die Anzahl der endseitig im Magazinstreifen angeordneten
Befestigungselemente, die sich von den übrigen Befestigungselementen
unterscheiden, kann zwischen 3 und 10 liegen und vorzugsweise zwischen
3 und 5. Höchst
bevorzugt sind endseitig drei Befestigungselemente verschieden gestaltet.
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In einer Variante des erfindungsgemäßen Magazinstreifens
sind auch die endseitig im Magazinstreifen angeordneten Befestigungselemente
untereinander verschieden gestaltet. Werden z. B. drei Befestigungselemente
an einem Ende des Magazinstreifens verschieden von den übrigen Befestigungselementen
gebildet, so können
diese drei Befestigungselemente sich untereinander z. B. durch eine unterschiedliche
Farbgebung unterscheiden. So kann beispielsweise das drittletzte
Befestigungselement grün,
das vorletzte Befestigungselement gelb und das letzte Befestigungselement
rot gestaltet sein, wodurch dem Bediener des Magazinschraubers in
Analogie zu einer Verkehrsampel sofort klar wird, wieviele Befestigungselemente
noch in dem Magazinstreifen zur Verfügung stehen.
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Dieser Variante liegt der Gedanke
zugrunde, dass die anzeigenden Befestigungselemente einen sich steigernden
Serienparameter aufweisen, wenn sich der Magazinstreifen dem Ende
nähert.
Der Serienparameter (z. B. Farbintensität) nimmt somit um so mehr zu
(wird in der Farbe intensiver), je mehr sich der Magazinstreifen
seinem Ende nähert.
Dies kann, wie zuvor geschildert, auch in Analogie zu einer Verkehrsampel
geschehen, durch Verwendung der Farben grün, gelb und rot. Dies kann
jedoch auch durch andere Mittel realisiert werden, wie z. B. eine
Zunahme an Farbintensität
oder einer steigenden Anzahl von Punkten auf den Befestigungselementen.
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Der erfindungsgemäße Magazinstreifen wird folgend
anhand einer Zeichnung näher
erläutert.
Es zeigt die einzige:
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1 eine
perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Magazinstreifens mit Befestigungselementen.
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Der Magazinstreifen 1 für Befestigungselemente 5,
insbesondere Schrauben, besteht aus einem biegsamen Material, vorzugsweise
Karton, und weist in seiner Streifenebene eine Vielzahl an in Streifen-Längsrichtung
im gleichen Abstand hintereinander angeordneten, jeweils von mehreren
von einem Mittelpunkt M aus radial (strahlenförmig, sternenartig) nach außen gerichteten
Einschnitten 11 gebildeten Einsetzöffnungen 3 auf, in
welche die Befestigungselemente 5 mit ihrem Schaft eingedrückt oder eingedreht
sind, wobei die zwischen den Einschnitten 11 liegenden
Streifenlappen aus der Streifenebene herausgeformt (herausgebogen)
werden.
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Vorliegend ist im Bereich eines ersten
Endes 7 der Magazinstreifen 1 ohne Befestigungselemente dargestellt,
so dass die Einsetzöffnungen 3 sichtbar sind.
An einem zweiten Ende 9 sind die in die Einsetzöffnungen 3 eingesetzten
Befestigungselemente 5 dargestellt.
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Die Befestigungselemente 5 werden
vorliegend von handelsüblichen,
nicht behandelten Messingschrauben 5M gebildet. Der Bediener eines
Magazinschraubers sieht somit bei Verwendung dieses Magazinstreifens
beim Einschrauben der Messingschrauben 5M eine glänzende Messingoberfläche.
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Die an dem zweiten Ende 9 des
Magazinstreifens 1 letzten drei Befestigungselemente 5 grün, 5 gelb,
5 rot sind ebenfalls Messingschrauben deren Schraubenkopf jedoch
farblich gestaltet ist. Der Schraubenkopf des Befestigungselementes 5 grün ist grün eingefärbt, der
des Befestigungselementes 5 gelb ist gelb eingefärbt und
der des Befestigungselementes 5 rot ist rot eingefärbt. Die
Einfärbung
der Befestigungselemente 5 grün, 5 gelb, 5 rot läßt sich
auf herkömmliche
Weise erreichen, z. B. durch Aufsprühen der entsprechenden Farbe.
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Arbeitet der Bediener eines Magazinschraubers
mit dem in 1 dargestellten
Magazinstreifen 1, so wird dieser zunächst eine Reihe von unbehandelten
Messingschrauben 5M einschrauben. Diese Messingschrauben 5M sind
von dem Bediener leicht anhand des Messingglanzes der Oberfläche der Messingschrauben 5M zu
erkennen.
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Nähert
er sich bei der Abarbeitung des Magazinstreifens 1 dem
zweiten Ende 9 des Magazinstreifens 1, so wird
er irgendwann an die Messingschraube 5 grün mit einem
grünen
Schraubenkopf gelangen, die als nächste von ihm mittels des Magazinschraubers
einzuschrauben ist. Vor dem Einschrauben der grünen Schraube 5gn wird
der Bediener den grünen
Schraubenkopf der Schraube erkennen und wissen, daß dies das
drittletzte Befestigungselement 5 des Magazinstreifens 1 ist.
Dementsprechend wird er beim Einschrauben der gelben Schraube 5ge wissen,
daß dies
das vorletzte Befestigungselement 5ge des Magazinstreifens 1 ist
und beim Einschrauben der roten Schraube 5rt wissen, daß dies das
letzte Befestigungselement des Magazinstreifens 1 ist.
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In einer Variante des zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung weisen die letzten drei Befestigungselemente 5gn, 5ge, 5rt eine
einheitliche Farbe auf, z. B. blau.
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Aus folgendem Grund ist es jedoch
vorteilhaft, die letzten drei Befestigungselemente 5 auch untereinander
unterschiedlich zu gestalten:
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Muß der Bediener eines Magazinschraubers seine
Tätigkeit
des Einschraubens von Befestigungselementen 5 aus dem Magazinstreifen 1 in
einen Gegenstand kurzzeitig unterbrechen, nachdem er z. B. die erste
der drei blauen Schrauben eingeschraubt hat, so hat er evtl. vergessen,
ob dies die drittletzte oder vorletzte Schraube ist, wenn er seine
Tätigkeit wieder
aufnimmt. Aus diesem Grunde ist es vorteilhaft, die drei letzten
Schrauben auch untereinander unterschiedlich zu gestalten, z. B.
in grün,
gelb und rot, so daß der
Bediener nach der Wiederaufnahme seiner Tätigkeit sofort die nächste Schraube 5 als gelb
erkennt, von der er weiß,
daß dies
die Vorletzte ist.
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- 1
- Magazinstreifen
- 3
- Einsetzöffnung
- 5
- Befestigungselement
- 5M
- unbehandelte
Schraube
- 5
gn
- Schraube
mit einem grünen
Schraubenkopf
- 5
ge
- Schraube
mit einem gelben Schraubenkopf
- 5
rt
- Schraube
mit einem roten Schraubenkopf
- 7
- erstes
Ende des Magazinstreifens
- 9
- zweites
Ende des Magazinstreifens
- 11
- Einschnitte
- M
- Mittelpunkt